Ljubljana (DE) – Slowenien scheint der sechste Kandidat für den Eurorettungsschirm EFSF zu sein. Dieser hat  sicher noch ein paar Milliarden, maximal sollen 750 Milliarden abzurufen sein, übrig.

Nach Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und Zypern wäre Slowenien Kandidat Nummer sechs unterm Rettungsschirm Dort wird es allmählich eng, weshalb das Establishment in der Bundesrepublik stark auf die Einführung des billionenschweren neuen Rettungsschirm ESM pocht. Gegen diesen laufen allerdings derzeit noch Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht. Beide Schirme liefen dann parallel nebeneinander. Ein unersättliches Volumen könnte dann, besonders von den deutschen Steuerzahlern finanziert, abgerufen werden. Da freuen sich die Zocker an den Finanzmärkten und die politischen Schuldenmacher in der EU.

An den Finanzmärkten wird ein Antrag Sloweniens beim europäischen Rettungsfonds für wahrscheinlich gehalten. Das Land sei von diesem Schritt vermutlich nicht mehr allzu weit entfernt. Slowenien hat einen hochverschuldeten Bankensektor und ein sinkendes Wirtschaftswachstum. Die Rezession schlägt dem exportabhängigen Staat immens zu. Slowenien ist seit 2004 Euromitglied. Deshalb kann das kleine Land seine Währung nicht mehr abwerten und mit Zöllen seinen Markt schützen.  Die Teufelsschlinge zieht sich so nach und nach zu.

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