Brüssel (DE) – Die finanziell starken Länder haben gegenüber den Pleitestaaten und Schuldensündern massiv nachgegeben. Allen voran Angela Merkel musste der Erpressung nachgeben. Was sagen die europäischen Rechtsparteien dazu?

Marine Le Pen, die Parteichefin des französischen Front National, zeigte sich gegenüber dem Kompromiss sehr abgeneigt. Sie ist zuversichtlich dass die Pläne zur wirtschaftlichen Erholung nicht funktionieren werden. Weiterhin sagte sie, dass der Euro eine kranke Währung sei, der nicht geholfen werden könne. Die in Brüssel gefundene Lösung sei ein europäischer Staatsstreich. Es wäre besser gewesen, wenn man zu den nationalen Landeswährungen zurückgekehrt wäre, statt den Banken Milliarden zuzuschustern, die der Bevölkerung fehlen.

Andreas Mölzer von der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) findet, dass ”Pleitekandidaten de facto ohne Sparvorgaben Gelder aus dem EFSF oder ESM erhalten sollen” sei “ein Schlag ins Gesicht der wirtschaftlich erfolgreichen Euro-Länder.”

In den Niederlande beklagt die Partei für die Freiheit (PVV) von Geert Wilders eine Stärkung des Einflusses aus Brüssel. Wilders tat über Twitter kund, dass der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte ” wie ein Sklave für die spanische und italienische Mafia auf die Knie geht.”

Gegenüber DeutschlandEcho gab NPD-Landtagsabgeordneter und Wirtschaftsexperte Arne Schimmer folgende Stellungnahme: ”Die EU ist als Rechtsgemeinschaft mausetot, Vertragsbruch folgt auf Vertragsbruch, und die Verträge werden am Ende so uminterpretiert, das am Ende das Gegenteil dessen herauskommt, was ursprünglich vereinbart wurde. Wäre man Zyniker, so könnte man jetzt sagen: Deutschland hat zwar bei der EM den Titel nicht gewonnen, aber auf dem gestrigen Brüsseler Gipfel zumindest beim ESM seine Zahlmeisterrolle erfolgreich verteidigt.”

>> Deutschland über den Tisch gezogen: The Italian Job – Monti staubt Milliarden ab

 

(197)

Leave a Reply

Premium WordPress Themes



WordPress Themes