KIEL. Die CDU ist bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein knapp stärkste Partei geworden. Sie kam nach einer ersten Hochrechnung der ARD auf 30,5 Prozent und verlor damit einen Punkt im Vergleich zur Wahl von 2009. Die SPD erhielt 29,7 Prozent der Stimmen und legte damit um 4,3 Prozent zu. Drittstärkste Partei wurden die Grünen mit 13,8 Prozent (plus 1,4 Prozentpunkte).

Die FDP verlor deutlich und kam auf 8,4 Prozent (minus 6,5 Prozent), gefolgt von den Piraten, die mit 8,2 Prozent (plus 6,4 Punkte) nach Berlin und dem Saarland in das dritte Landesparlament einzogen.

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) kam auf 4,6 Prozent (plus 0,3 Punkte) und wird aufgrund einer Sonderregelung auch dem kommenden Landtag angehören, da die Regionalpartei der dänischen Minderheit nicht an die Fünf-Prozent-Klausel gebunden ist.

Linkspartei fliegt aus dem Landtag

Die Linkspartei dagegen flog mit 2,4 Prozent der Stimmen (minus 3,6 Punkte) aus dem Kieler Landtag. Die übrigen Parteien kamen auf 2,4 Prozent.

Damit verfügt die bisherige schwarz-gelbe Regierungskoalition über keine Mehrheit mehr. Rechnerisch wäre nun sowohl eine Große Koalition als auch ein Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und Piratenpartei möglich. (krk)

 

 

Hochrechnung ARD 18.18 Uhr (Wahlergebnis 2009)

CDU: 30,5 Prozent (31,5)

SPD: 29,7 Prozent (25,4)

Grüne: 13,8 Prozent (12,4)

FDP: 8,4 Prozent (14,9)

Piratenpartei: 8,2 Prozent (1,8)

SSW: 4,6 Prozent (4,3)

Linkspartei: 2,4 Prozent (6,0)

Sonstige: 2,4 Prozent

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