Diese Meldung gehört schon fast in die "Internetfunde" oder "Kuriositäten".

Zitat:

Englischer TV-Astronom: „Nur ein toter Kraut ist ein guter Kraut“ Mittwoch, 02.05.2012

LONDON. Der prominente britische Astronom Patrick Moore hat in einer Sendung von Radio Times vor einem dritten Krieg zwischen Deutschland und England gewarnt und hinzugefügt: „Nur ein toter Kraut ist ein guter Kraut.“ Kommentatoren äußern Verständnis für seine Haltung.
Kraut ist im Englischen eine abfällige Bezeichnung für Deutsche. Doch Moore ist nicht nur für seine provokanten Äußerungen gegenüber denen bekannt. Auch von Franzosen hält er nicht viel. Diese hätten England verraten, betonte er in der gleichen Sendung. Und die Belgier seien untätig geblieben. Auf die Deutschen hat er es jedoch besonders abgesehen. Vielleicht gäbe es anständige Deutsche, sagte er später in dem Interview. Jedoch: „Ich habe noch keinen getroffen.“

Haltung stößt auf Verständnis

Seine antideutschen Tiraden stießen auch auf Verständnis. Der Journalist Nigel Jones etwa von der Daily Mail schrieb in seiner Online-Kolumne: „Solche Ansichten waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts absolut normal. Nur wer die Deutschen nicht gehasst hat, wurde als krank und verrückt angesehen.“
Der 89jährige Moore war Präsident der British Astronomischen Gesellschaft, ist Autor von 70 Büchern und gilt als frühere BBC-Moderatorenlegende. Als Ursache für seinen Deutschenhaß wird der Tod von Moores Verlobter bei einem deutschen Bombenangriff 1943 angesehen. (rg)

Junge Freiheit


Allerdings wurde er nicht vollständig bzw. korrekt übersetzt zitiert:

Zitat:

Patrick Moore: “I’m no European – the English are best” 12:01 AM, 01 May 2012

TV astronomer Patrick Moore has expressed some frank views on Germany, and Britain’s other European neighbours, in the latest issue of Radio Times magazine.
“I’m no European,” Moore, 89, told E Jane Dickson. “Why? Go to Europe and look around. The Germans tried to conquer us. The French betrayed us. The Belgians did very little and the Italians made us our ice cream. “Just look at the world now and look at it when we had a bigger say in it. The English are best. Stand up for England!”
Although he will not discuss his role in the Second World War, the Sky at Night presenter is thought to have distinguished himself in both the military and in British Intelligence. And his wartime experiences – including the death of his fiancée in a bombing raid aged just 20 – have had a negative influence on his view of Germany.
“We must take care,” warned Moore. “There may be another war. The Germans will try again, given another chance. A Kraut is a Kraut is a Kraut. And the only good Kraut is a dead Kraut. “There can be good, free, honourable, decent Germans," he conceded. "I haven’t met them myself, but I’m sure they exist.”
Meanwhile, speaking about his central passion, the stargazer said: “The amount we spend in a week on the war in Afghanistan would finance all the space programmes until the middle of the next century.”
Moore has presented the BBC’s astronomy series, The Sky at Night, for 55 years but, now in his 90th year, he can’t go on for ever. Who should eventually replace him? He wouldn’t object to Professor Brian Cox, who he describes as “very good, and a very nice chap.”

Radiotimes


Auch der Thüringer Allgemeinen war das einen winzigen Artikel wert:

Zitat:

British Bauhaus: Krautsalat auf Schienen

Frauke Adrians reist diese Woche nach London und berichtet über Weimars Gastspiel.
Der linksliberale "Independent" sagt Sir Patrick Moore zum Abschied leise bye-bye. Nach 55 Jahren wird die TV-Show des heute 89-jährigen Astronomen eingestellt. Seit 1957 hat Sir Patrick dem Publikum in seiner monatlichen BBC-Sendung "The Sky at Night" den Sternenhimmel erklärt – und sich nebenbei immer wieder mit Äußerungen hervorgetan, die den Eindruck erwecken, der Zweite Weltkrieg sei noch nicht vorbei. "Nur ein toter Kraut ist ein guter Kraut", knurrte Moore.
Dass heutige Krauts ihren Sauerkraut-Konsum drastisch zurückgefahren haben, das mag Sir Patrick entgangen sein. Wie es um die Deutsche Bahn und ihren Ruf bestellt ist – davon wiederum hat die "Independent"-Reisereporterin Fiona Dunlop wenig Ahnung. Auf einer Doppelseite beschreibt sie ihre Zugreise von Weimar via Dessau nach Berlin, auf den Spuren des Bauhauses. "German railway", schreibt sie, sei "predictably efficient"; von vorhersehbarer Effizienz.

Fazit: Alles in allem sind die Deutschen gar nicht so schlimm, wie man als Engländer vielleicht denkt. Und vor allem: nicht so deutsch.


Ist jemand ernst zu nehmen, der wie Churchill’s Enkel aussieht? 😀

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