Bayern: CSU auf dem absteigenden Ast

On August 31, 2011, in Deutschlandecho, by admin

München (DE) – Währen am nächsten Sonntag Landtagswahl in Bayern, wäre eine Regierung ohne die CSU möglich. 2013 wird im Freistaat gewählt.

Wie der FOCUS berichtet, käme die CSU unter Horst Seehofer (Bild) derzeit auf nur noch 41%. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl 2008 errang die CSU ihr bislang historisches Tief mit 43,4%. Zuvor war es die arrogante Partei gewöhnt gewesen, jahrzehntelang eine Alleinherrschaft auszuüben. Korruption und ein würdeloses Postengeschacher sowie eine hemmungslose Parteibuchwirtschaft waren die Folgen. Filz allerorten. Da 2008 die FDP den Einzug nach Abstinenz in den Landtag schaffte, sie erzielte damals acht Prozent, konnte sich die CSU noch einmal an der Macht festklammern.

Die FDP kommt in der Umfrage jedoch nur noch auf schwache drei Prozent. Sollte dieser Wert bis zur Wahl 2013 so bleiben oder bedingt durch eine schlechte politische Arbeit der Partei noch weiter in den Keller sinken, wäre die FDP nicht mehr im Maximilianeum, dem Sitz des Landtages, vertreten. Die CSU würde ihren Koalitionspartner einbüßen und somit auch die bequemen Regierungssessel.

Bei der Landtagswahl 2008 hatte die CSU noch ein Ergebnis von 43,4 Prozent erzielt, die FDP kam auf 8 Prozent. Die SPD belegte mit 18,6 Prozent den zweiten Platz. Es folgten die Freien Wähler (FW) mit 10,2 und die Grünen mit 9,4 Prozent. Die Linkspartei war mit 4,4 Prozent gescheitert. Die ÖDP hatte 2,0% erzielt. Die oppositionellen Parteien Republikaner (REP) kamen auf 1,4% und die NPD auf 1,2% der Stimmen. Wobei die REP Einbußen von 0,8% hatten, die NPD aus dem Stand heraus aber ein Plus von 1,2% verbuchen konnte. Die ÖDP konnte ihr Ergebnis halten.

In der aktuellen Umfrage käme die SPD nun auch 21%. Die Grünen könnten sich auf satte 16% steigern. Die FW bekämen wieder zehn Prozent. Sie könnten sich damit als fest etablierte Größe in Bayern erweisen. Die FW wollen wie schon 2008 auch 2013 keine Koalitionsaussage machen. Die FW seien nach eigenen Angaben „keinem Lager zuzuordnen“.

Die „Sonstigen“ kommen inklusive Linkspartei auf neun Prozent.

Als Herausforderer gegen CSU-Mann Horst Seehofer will der Münchner SPD-Oberbürgermeister Christian Ude antreten. Die Politik in Bayern scheint sich damit nicht zu verbessern. München ist hochverschuldet und geht mehr und mehr am Multikulturalismus zugrunde.

 

 

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