Berlin (DE) – Am Freitagmorgen wurde in Berlin der Wahl-o-mat zur Abgeordnetenhauswahl freigeschaltet. Politiker der etablierten Parteien stellten das Wahlhilfetool im Abgeordnetenhaus vor.

Mit dem Wahl-O-Mat können Wähler herausfinden, welcher Partei sie inhaltlich nahe stehen. Dazu müssen sie 38 aktuellen politischen Thesen zustimmen oder sie ablehnen. Auf diese Weise werden die Wahlaussagen der Parteien mit den politischen Positionen der Wähler verglichen – allerdings erst, nachdem diese eine Vorauswahl von dabei zu beachtenden Parteien getroffen haben. Möglicher Grund dafür: Auch rechte Parteien werden beim Wahl-o-mat berücksichtigt – das reichte der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt als Begründung, um zur Landtagswahl im Mai dieses Jahres gänzlich auf die Veröffentlichung des Wahl-o-mat zu verzichten. In Berlin sind dagegen die Rechtsparteien PRO Deutschland und NPD berücksichtigt – vorausgesetzt, die Nutzer nehmen sie in die Vorauswahl. Zu finden ist der Wahl-o-mat auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung.

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