Berlin (DE) – Was tut man, wenn man als CDU mit der kommunistischen Linkspartei um Platz drei kämpft? Richtig, man blinkt rechts um nach der Wahl links abzubiegen.

Diese Unternehmung versucht der profillose CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel (Bild) derzeit in Berlin. Mit Hinblick auf die Krawalle in Großbritannien mit fünf Todesopfern zeigt sich nun auch Henkel besorgt. In Berlin gibt es verschiedene verasozialte Bezirke. Viele integrationsunwillige Ausländer aus diversen Ländern, Linke, Antifa, Kriminelle und eine weit verbreitete Arbeitslosigkeit sind hier der Nährboden für Gewalt und Krawall.

Just vor der Wahl fällt es da der CDU auf, dass dies ein interessantes Thema sein könnte. Regiert die CDU tut sie herzlich wenig gegen derartige Mißtände. Ganz im Gegenteil: Über antidemokratische „K(r)ampf gegen Rechts“-Programme subventioniert man die linkskriminellen Demokratiefeinde. Da hilft es auch nicht, dass der inhaltsleere Politiker nun die rot-rote Landesregierung dafür kritisiert, dass diese in den vergangenen zehn Jahren rund 4.000 Polizeistellen gestrichen hat. In anderen Bundesländern mit CDU-Regierung sieht es da keinen Deut besser aus. Er selbst fordert auch nur 250 Polizisten mehr. Das wirkt mager und jämmerlich. Seriosität sieht anders aus.

Frank Henkel, einen Namen, den in Berlin viele gar nicht einzuordnen vermögen, muss man sich wohl nicht merken. Wie schon sein erfolgloser Vorgänger Friedbert Pflüger wird wohl auch von Henkel nicht viel übrigbleiben – es sei denn er schafft es mit SPD oder Grünen eine Koalition einzugehen. Um die beiden linken Parteien wirbt die CDU derzeit.

Um sich im Duell Klaus Wowereit (SPD) und Renate Künast (Grüne) als drittes Rad am Wagen wenigstens ein wenig Gehör zu verschaffen, warnt Henkel vor Zuständen wie in London. Krawalle seien auch in Berlin möglich. Wie dein einsame Mahner in der Wüste geht Henkel unter, wenn er auf die linke Gewalt hinweist: „Jede Nacht zünden Chaoten in der deutschen Hauptstadt Autos und Hausflure an, Tendenz steigend. Diese Angriffe auf unbescholtene Bürger dürfen wir nicht tatenlos hinnehmen.“

Wahre Worte aus Henkel Mund. Doch wer CDU wählt wird hieran nichts ändern. Dafür ist die CDU schon viel zu weit nach links gerückt. Wer mit Grünen und SPD ins Bett steigen will, macht sich als Kämpfer gegen linke Gewalt unglaubwürdig.

 

 

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