Oslo (CICERO) – Nach den Anschlägen von Norwegen fürchtet die Rechte Europas, die Tat könne mit ihren politischen Bewegungen in Verbindung gebracht werden. Es ist aber eine naive Hoffnung, das Entsetzen über Breiviks Terror könne die politische und gesellschaftliche Dynamik dieser Themen brechen.

Nach den Attentaten von Oslo und Utøya waren rechtspopulistische Parteien in ganz Europa in der vergangenen Woche eifrig aber zugleich wortkarg darum bemüht, sich von dem Attentäter zu distanzieren. Allen voran die norwegische Fortschrittspartei, der Anders Behring Breivig einige Jahre lang angehört hatte. Die österreichische FPÖ sprach von der Tat eines „psychopathischen Killers“. Der Niederländer Geert Wilders, dessen niederländische Freiheitspartei für einen erfolgreich modernisierten Rechtspopulismus steht und den der Attentäter ausführlich in seinem wirren Rechtfertigungsmanifest wiederholt zitiert hatte, nannte Breivik einen „Psychopathen“ und eine „Beleidigung für die weltweite Anti-Islambewegung“. Hier weiterlesen!

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