Verkleidet als Komikfiguren belästigen, betteln und klauen sie. Wer die deutschen Innenstädte kennt, der weiß, dass der Großteil, der “rumänischen” Bettler, ziganistischer Abstammung sind und man somit dem Ottonormalrumänen oft Unrecht tut, wenn man die Bettler als Rumänen bezeichnet. Micky Maus, Tiger, Hühnchen oder Gorilla machen den Einheimischen und den Touristen im Berliner Ortsteil Mitte das Leben schwer.

Ihre Masche ist einfach, die Komikfiguren drängen sich Menschen auf, um Fotos zu machen und verlangen danach Geld. Wenn nicht gezahlt wird, fangen die Täter an ihre Opfer festzuhalten und rücken ihnen immer näher. Sie halten die Nichtsahnenden an den Armen fest oder verfolgen diese. Da Ausweisungen bei einem Europa der offenen Grenzen nichts nützt, wurden den Tätern die Kostüme beschlagnahmt. Doch offensichtlich wurde bei der Masche so viel Geld verdient, dass bald neue Kostüme besorgt werden.

Am frühen Sonnabendnachmittag griffen Polizisten zwei Frauen (23 und 29 Jahre), ein 14-jähriges Mädchen und einen 13-jährigen Jungen auf, die ihren Lebensunterhalt wohl mit aggressivem Betteln verdienten. Die klassisch linken Richter stuften die verkleideten Bettler als Künstler ein und wollten die Bürger und Touristen weiter der Bande ausliefern. Ob die Bettler zurückkommen, bleibt offen.

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