(npd.de) Rund hundert Familienunternehmer haben mit einem Protestschreiben an alle Bundestagsabgeordneten gezeigt, daß die NPD mit ihrer EU-Kritik das Sprachrohr mittelständischer und kleiner Unternehmen ist.

Das Schreiben der Unternehmer wandte sich vor allem gegen die Schuldenpolitik der Bundesregierung auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Im Zuge der hysterischen, falschen und überaus teuren Rettungsmaßnahmen für Portugal, Irland und Griechenland sei die Europäische Union zu einer reinen Transferunion verkommen, deren Hauptlast Deutschland trage.

In der „Berliner Erklärung“ machen die Unternehmer darauf aufmerksam
, daß die Bundesregierung mit ihrer Rettungsschirm-Politik einen verhängnisvollen Weg eingeschlagen habe. Auch wird kritisiert, daß für die Zahlungsprobleme eines Landes das Geld der Steuerzahler eines anderen Landes herangezogen werde. Auch die mit der Euro-Einführung festgelegte Schuldenobergrenze auf Kosten kommender Generationen über Bord geworfen und der Europäischen Zentralbank(EZB) restlos die Unabhängigkeit genommen zu haben, werfen die Unternehmer den politisch Verantwortlichen folgerichtig vor. In diesem Zusammenhang spricht der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes von Wortbruch der Bundesregierung. Die fragwürdige Rolle der EZB in diesem Zusammenhang wird damit begründet, daß sie zahlreiche Staatsanleihen völlig überschuldeter Länder auf Druck der Euro-Staaten gekauft hätte und somit „zur größten Bad Bank der Welt“ mutiert sei.

Mit diesen Aussagen stellen sich die mittelständischen Familienunternehmer bewußt gegen die Ansichten vieler Großkonzerne
, die noch vor wenigen Tagen den Euro als absolut notwendig bezeichnet haben. Ginge es nach den Großkonzernen, müssten die Bürger künftig auch noch das letzte Hemd lassen, damit irgendwelche EU-Pleitestaaten weiter ruinös wirtschaften können. Notwendig ist der Euro lediglich für international agierende Konzerne, nicht aber für bodenständige und sozial verpflichtete Unternehmen.

Die NPD unterstützt die Familienunternehmer und pflichtet vor allem der Hauptforderung der „Berliner Erklärung“ bei: ein Austritt oder Ausschluß aus der Europäischen Union(EU) muß möglich sein. Diese Forderung sollte nicht nur auf die gegenwärtigen Pleitestaaten gemünzt werden, sondern auch auf den künftigen Pleitestaat Deutschland. Wir werden so lange fleißig mitspielen, unser Geld willfährig in sinnlose Rettungsschirme pumpen und gute Miene zum bösen Spiel machen, bis wir ebenso um Hilfen betteln werden. Doch dann wird niemand mehr da sein, der uns helfen kann oder will.

Darum: raus aus dieser Transfer-EU, bevor es zu spät ist und wir vom letzten Dominostein erschlagen werden.

Filed under: Politik, Wirtschaft

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