Angela Merkel und Claudia Roth – nicht nur politisch werden sie immer ähnlicher

Die Zahl der Unionsmitglieder sinkt dahin. Mittlerweile ist sie unter die „magische“ Zahl von 500.000 gesunken. Ein historisches Tief und klares Merkmal einer tiefwurzelnden Sinneskrise.

Viele Mitglieder verlassen die Organisation weil sie mit dem linksgrünen Kurs der Merkel-Partei hadern und mit der angeblich „alternativlosen“ Politik unzufrieden sind. Die meisten dieser Menschen wandern in das stetig wachsende Lager der frustrierten Nichtwähler ab. Ein weiterer Teil der Mitglieder stirbt ganz einfach aus Altersgründen weg. Der Nachwuchs hingegen ist rar geworden.

Zurück bleiben die profillosen und inhaltlich beliebigen Karrieristen. Also die denen es nur um Macht, Einfluss, Posten und Geld und am allerwenigsten um das Wohl von Volk und Land geht. Das sind die Parteimitglieder, die mehr und mehr innerparteilich aufsteigen und an Macht gewinnen. Es sind Namen wir Hermann Gröhe („Alle Sorgen um einen vermeintlichen Linkstrend sind absurd“), Armin Laschet (Ausländerprämie fürs Dableiben), Maria Böhmer (Türkischunterricht an „deutschen“ Schulen), Annette Schavan („Schwarz-Grün ist nicht tot – weder in den Ländern noch im Bund“),  Christian Wulff („Islam gehört zu Deutschland“), Wolfgang Schäuble („Deutschland muss sich für Europa zurücknehmen“) oder Thomas de Maizière („Kriegseinsätze ohne deutsches Interesse“) und viele mehr. Die Liste ist lang und kaum wird ein Posten frei, so wird er vom nächsten Fähnlein im Winde ersetzt. Die Union ist eine Partei, das erkannte sogar Claudia Roth von den Grünen, die kein Wertefundament hat.  

Gerade der Umstand, dass die Union Kritiker wie die konservativen ehemaligen Mitglieder Martin Hohmann oder Henry Nitzsche aus der Partei gemobbt hat, macht sie so beliebig, dass es nun problemlos für schwarz-grüne – oder bald auch grün-schwarze? –  Bündnisse reicht. Im Saarland koalieren CDU und FDP mit den Grünen. In Hamburg versuchten es CDU und Grüne auch. Die CDU musste sich beim Ende der Koalition und den Neuwahlen daraufhin eine blutige Nase vom Wähler gefallen lassen. Sie verlor dramatisch an Zustimmung.

Da es den Karrieristen nur um einen Platz an den Trögen der Macht geht und es ihnen egal ist mit welchen Partner sie sich dorthin „hochschlafen“, ist auch die nachfolgende Umfrage nicht verwunderlich.

Laut WELT befürworten immerhin 58% der Rest-CDU-Mitglieder eine Koalition mit den Grünen. Lediglich 38% lehnen ein solches Bündnis ab. Dabei dürfte es sich aber mehrheitlich um ältere Mitglieder handeln, die keine Karriere mehr anstreben. Die aktiven Funktionäre wollen an Macht, Geld und Posten. Egal wie und egal mit wem. Bei den Grünen sieht es im Übrigen anders aus. Man will nicht nur aus reinen Machtgründen an die Regierung sondern auch um die eigene Ideologie der multikulturellen Gesellschaft und der Abschaffung Deutschlands umzusetzen. Das geht auch wunderbar mit der CDU, dennoch will die Mehrheit der Grünen dies dann doch lieber mit der SPD umsetzen. Die ist auch profillos und inhaltlich am Ende. Hier haben die Grünen aber die bessere Chance der größere Partner zu sein. Dann macht es natürlich mehr Freude die eigenen Ziele zu verwirklichen. Aber bis 2013 (Bundestagswahl) ist ja noch ein wenig Zeit. Bis dahin können sich SPD und CDU noch weiter per Grünkurs niedergerichtet und an die Grünen angepasst haben. Die Wählerschaft stimmt dann aber dennoch lieber für das Original als für die billigen Plagiate. Das ist den Strategien in den Parteizentralen augenscheinlich gleichgültig. Auch mit Ergebnissen im 20%-Bereich kann man sich an der Macht festzurren.  Grün wirkt!

Filed under: Deutschland, Politik

(130)

Leave a Reply

Weboy



Free WordPress Theme