Ersten Medienberichten zufolge kam es am Sonntagmorgen in der Nähe von Kundus wieder zu einem Anschlag auf die Bundeswehr.

Bei dem neuerlichen Selbstmordanschlag auf das Transportfahrzeug sollen die deutschen Soldaten ohne eigene Verluste davongekommen sein. Zwei Afghanen wurden aber mit in den Tod gerissen. Ein Sprecher der Internationalen Schutztruppe Isaf in Afghanistan bestätigte den Bericht des Provinzgouverneurs Mahbubullah Sahidi. Das Einsatzführungskommando in Potsdam konnte oder wollte den Bericht noch nicht bestätigen.

In Afghanistan wurden bislang 52 deutsche Soldaten getötet und unzählige teilweise schwer verletzt. Seit Jahresbeginn wurden die Schläge gegen die Bundeswehr stärker und häufiger. Obwohl der Präsident Afghanistans, Hamid Karsai, den Abzug der Truppen fordert, die Mehrheit der Deutschen gegen den Kriegseinsatz ist und dieser nicht im deutschen Interesse stattfindet, halten SPD, CDU/CSU, FDP und Grüne weiterhin an dem kostenaufwendigen Krieg fest.

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