Arbeitsplatzabbau allenthalben und dennoch glaubt die Bundesregierung an ihren Erfolg. Den sucht man indes allerdings vergeblich.

Immer mehr gut entlohnte Arbeitsplätze werden in Deutschland abgebaut. Stattdessen entstehen weniger neue und von denen welche entstehen sind viele schlecht bezahlt.

Doch während die Bundesregierung in ihrer Propagandawelt vom „Aufschwung“ träumt und sich mit allerlei Absonderlichkeiten beschäftigt, müssen immer mehr Menschen um ihre berufliche Existenz bangen. Fälle aus großen Firmen wie Volkswagen, Opel oder Schlecker erscheinen in den Medien. Viele verschwindende Arbeitsplätze in kleineren und mittleren Betrieben bleiben dagegen unerwähnt. Oft werden gut entlohnte Arbeitsplätze abgebaut und durch unterbezahlte Zeitarbeiter, gerne auch durch ausländische Arbeitsplatzkonkurrenten, wieder besetzt.

Aber auch immer mehr traditionelle deutsche Marken müssen bangen. Nun auch Kaufhof. Das 1879 von Leonard Tietz in Stralsund gegründete deutsche Unternehmen muss laut dem Wirtschaftsblatt FINANZWIRTSCHAFTER 2012 vier Filialen schließen. Mehr als 200 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Betroffen sind die Standorte Nürnberg, Köln, Oberhausen und Gießen. Lovro Mandac, Vorsitzender der Geschäftsführung von Galeria-Kaufhof begründete den Schritt mit einer fehlenden Profitabilität der vier Filialen. Damit sinkt die Zahl der Kaufhof-Warenhäuser bundesweit auf 120.

Merkels Aufschwung ist nur Phrasendrescherei zur Beruhigung der Bundesbürger. Er ist nicht existent. Durch gezielte Desinformation soll dem Einzelnen vorgegaukelt werden, es ginge allgemein aufwärts und die eigene prekäre Situation sei mehr ein Einzelfall. Dem ist jedoch nicht so; und das lässt sich auch nicht mehr gänzlich verschleiern.

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