In diesem Jahr zahlt jeder Bundesbürger, vom Baby bis zum Greis mit der Stromrechnung zusätzlich 150,00 € an „Mehrkosten für den Ausbau von Wind- und Sonnen-Energie in Deutschland“ (nämlich rund 14 Milliarden € im Jahr 2011). Da kaum etwas zu haben ist, was ohne Strom erzeugt und verteilt wird, zahlt jeder an der Einkaufskasse einen nicht kalkulierbaren zusätzlichen Betrag. Leute mit festem Einkommen werden entsprechend weniger zum Leben haben und Firmen entsprechend weniger produzieren und entsprechend weniger Einkommen schaffen. Falls sich das auf Mehrkosten von 250 € pro Person summieren sollte, wären das pro Familie mit zwei Kindern Mehrkosten von 1.000,00 € im Jahr – das wäre aber erst ein Anfang. Schon bald kostet eine kWh 50 Cent und mehr (in Frankreich und dem Rest der Welt sind es 10 – 12 C/ kWh, in den USA 3 – 5 C/kWh). Und wozu das Ganze?Mitte Mai zündeten „linke“ (Antiatom-) Chaoten ein paar Kabel am S-Bahn-Knotenpunkt Ostkreuz in Berlin an. Über 100.000 Menschen waren betroffen, im Nahverkehr, an der Ampel, im Internet und Mobilfunknetz. Wer immer diese Leute waren und auf wessen Befehl sie sich austoben durften, sie handelten genauso „sozial“ wie unsere Regierung und die Clown-Show, die sich zusammen mit der „politischen Klasse“ als deutsche Elite aufspielt. Trittin z.B. ist schon während seiner Ministerzeit dadurch aufgefallen, dass er Kilowatt und Kilowattstunde nicht unterscheiden konnte. Bei den Erneuerbare-Energien-Parteien hat sich dieser Unterschied noch immer nicht herumgesprochen. Noch immer pochen sie bei den Alternativen stolz auf die installierten Leistungen, ohne die tatsächlich gelieferten Kilowattstunden (vom jeweiligen Zeitpunkt der Lieferung und der Effizienzsenkung bei „herkömmlichen“ Kraftwerken ganz abgesehen) zu berücksichtigen. Obwohl letztes Jahr rund 1550 Megawatt (MW) an Windkraftanlagen neu ans Netz gingen, lieferte die Windenergie insgesamt 100 Mio. kWh weniger Strom als im Jahr 2009. Kernkraftwerke arbeiten, wenn man sie lässt rund 8000 Stunden im Jahr, Windkraftanlagen erreichten im Jahr 2010 im Durchschnitt nur ganze 1341 Volllaststunden. Um also ein MW an Kernkraft zu ersetzen, sind sechs MW an Windenergie mit entsprechenden (noch nicht erfundenen) Strom-Speichereinrichtungen notwendig. Erst kürzlich machte die Kreditanstalt für W (steht wohl für Wieder-Demontage) weitere 5 Mrd. € für Offshore Windanlagen locker. Die Haftung für die Rendite übernimmt der Steuerzahler. Und wozu das?

„Nach Meinung der Netzbetreiber könnte das (der Stromausfall in Berlin aufgrund der Sabotage) nichts im Vergleich zu großen Blackouts sein, falls das veraltete Netz wegen Mangel an Atomstrom kollabiere… Besonders im Süden könnte die Lage im Winter dramatisch werden, wenn der Energiebedarf steigt und die Franzosen kaum noch Atomstrom liefern können. In diesem Fall sei schon in wenigen Tagen die flächendeckende Versorgung mit lebenswichtigen Gütern nicht mehr gewährleistet, so das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Bundestag (TAB). (Marler Ztg,24 + 26.5.2011). Und warum?

Die politische Klasse hat die 7 ältesten KKW vom Netz genommen. Ferner will sie alle KKW einem Stresstest unterziehen. Dazu sagt der Schweinfurter Professor für Energietechnik Johannes Paulus aufgrund der Erfahrung mit politisierter „Wissenschaft“ (siehe Klima): „Jedem Insider ist doch klar, dass hier Gründe gesucht werden, um die 7 KKW endgültig abschalten zu können. Das Ganze sind nur Alibitests, die so getaktet sind, dass das Ergebnis schon vorher feststeht. Die Regierung will die 7 KKW stilllegen und sucht jetzt eine technische Begründung dafür.“ (Schweinfurter Tagblatt 16.04.2011).

Angeblich will die Regierung damit die Zivilbevölkerung besser schützen – aber nicht vor Stromausfall und Strompreis-Abzocke. Wahrscheinlich denkt sie wie ihr Brötchengeber in Irak, Afghanistan und jetzt in Libyen? Zuletzt, in Libyen hat die westliche Führungsmacht seit Mitte März Intervention zum Schutz der Zivilbevölkerung angeordnet und dabei 718 Zivilisten getötet und 4070 verletzt, von denen 433 in Lebensgefahr schweben. Das brauchen Sie nicht zu glauben, denn die Zahlen stammen vom “Feind”, vom libyschen Regierungssprecher Moussa Ibrahim und nicht von unseren „stets kritischen“ Medien, denen man einfach alles glauben muss – aber nichts mehr glauben kann.

Polen wird statt Deutschland zwei neue KKW zur Sicherung seiner Energieversorgung (oder Exporterlöse) bauen. Die Pläne sollen eng mit der Bundesregierung abgestimmt sein. Denn, wie der polnische Umweltminister Kraszewski sagt, „Atomkraft ist die einzige Möglichkeit, den Anteil der Kohle an der Stromerzeugung in Polen (derzeit 92 %) zu mindern. Damit soll der hohe CO2-Ausstoß reduziert werden.“ Auch poussiert mit der CO2 Klima-Lüge. Als möglicher Standort gilt Zarnowiec nordwestlich von Danzig. (Handelsblatt 28.04.2011).

Deutschlands größter Energiekonzern E.On hat veraltete Gas- und Kohlekraftwerke wieder hochgefahren und Wartungsarbeiten verschoben, um Stromausfälle zu verhindern. Der E.On Chef Johannes Teyssen sagte dazu: “Netzwerkbetreiber hätten darum gebeten, weil sie kurzfristige Blackouts infolge der abgeschalteten Kernkraftwerke fürchten… Aber wir verschieben auch auf Bitten der Netzbetreiber, sofern das technisch vertretbar ist, Revisionen von Werken, um keinen plötzlichen Spannungsabfall zu erzeugen.“ Teyssen fürchtet bei steigenden Strompreisen eine Deindustrialisierung Deutschlands. 830.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr… Wenn die energieintensive Grundstoff- und Chemieindustrie uns verlassen, ist das für die ganze Wirtschaft schlimm. In einer Wirtschaft ohne Grundstoffindustrie, ohne Stahl- und Aluminiumerzeugung gibt es auch keine heimischen Werkzeugmaschinen mehr… Dann werden auch keine Windkraftwerke mehr bei uns gebaut… Deutschland kann nicht nur von Dienstleistungen und Landwirtschaft leben.“ (Wirtschaftswoche 01.05.2011). Ahmt nun Teyssen die bewährte rot-grüne Angstmache der politischen Klasse nach, oder meint er es mit der Drohung ernst. Man kann bei den Eliten heute nicht mehr wissen, ob sie etwas meinen oder es nur propagieren.

Svein Richard Brandtzæg, Vorstandsvorsitzende des norwegischen Aluminiumkonzerns Norsk Hydro meint dazu: „Auf Dauer sind die Standorte in Europa nicht wettbewerbsfähig” Hydro hat seine Aluminiumproduktion in der Krise um 26 Prozent gesenkt. Sinke der Strompreis nicht wieder, droht der Hütte in Neuss (Rheinwerk) die Schließung… „In die Primärerzeugung von Aluminium hingegen können wir zur Zeit in Deutschland nicht investieren, weil die Energiepreise hier im Schnitt mehr als doppelt so hoch sind als im Rest der Welt… Damit sind wir nicht wettbewerbsfähig.“ (FAZ 15.9.10) Das ist wohl ernst gemeint. Nach der Schließung der Aluminiumhütte Stade mit 6000 Arbeitsplätzen, wird Neuss zugunsten von Standorten im Ausland folgen. Um der Folge „Arbeitslosigkeit“ vorzubeugen, unterstützt die politische Klasse statt dessen die “Entwicklung eines Lippenpflegestiftes auf Torfbasis mit 260.000 € und mit 355.000 € die Entwicklung neuer Erntemaschinen für Kamillenblüten“ (Focus 17/21 S. 5)

Betroffen ist nicht nur die energieintensive Industrie. Wie immer sollen die Bürger die “Lücken” schließen und nicht nur mit Geldzahlungen oder Verlust des Arbeitseinkommens. Die Benutzung der Waschmaschine oder des Staubsaugers will in Zukunft überlegt sein. Es sollen nämlich Norm-Stromkontingente pro Haushalt festgelegt werden. Über ihre Einhaltung wacht der „smarte“ Stromzähler, der zugleich das Verbraucherprofil erstellt und so das Leben zu hause kontrolliert. Bis 2020 sollen in jedem Haushalt, insgesamt 43 Millionen, Geräte dieser Art installiert werden. Ein tolles Ersatzgeschäft für Siemens statt des von Löscher aufgegebenen Kernenergiegeschäfts. Auch das schafft „neue Arbeitsplätze“, die Sie bezahlen dürfen. Das Gerät regelt gleich mit, wann Strom (z.B. bei starkem Wind) bereitgestellt werden kann und wann „gespart“ werden muss. Der Einbau solcher Kontrollgeräte bei Neubauten ist bereits Pflicht. Pflicht soll bald auch das Elektroauto werden, dessen Batterien den fehlenden Stromspeicher für EEG-Strom liefert. Bleibt der aus, wird Ihre Autobatterie angezapft und das Auto ist am Morgen nicht fahrbereit. Ihr Chef wird ein Einsehen haben.

Und: Wie nach Versailles – nur ohne Krieg – zahlt Deutschland für andere Staaten, die viele Jahre ferngesteuert durch Goldman Sachs zum Vorteil ihrer politischen Klasse dramatisch über ihre Verhältnisse gelebt haben. Das gilt natürlich nicht für die breite Bevölkerungen dieser „Staaten“. Der ehemaligen Thyssen-Chefs Dieter Spethmann hat nachgerechnet (im Fokus Magazin 19 vom 9.5.). Der Volkswirt stellt darin fest, dass der Euro in Deutschland bisher einen Schaden von 2500 Mrd. (2,5 bln) bewirkt hat! In der Summe sind nicht nur die „Rettungsschirm-Zahlungen“ zu Schonung „fremder Gläubiger fremder Staaten“ enthalten, sondern auch die Verluste durch überhöhte Zinsen, die Banken hier zur Deckung ihrer Zinsverluste bei anderen EU-Staaten eintreiben (nach dem Vergleich der Zinsentwicklung bei uns und in der Schweiz). Hinzu kommt, dass die Überschüsse des deutschen Außenhandels über die EZB die ungedeckten Importe anderer EG-Länder finanzieren. Dafür verkommt in Deutschland die Infrastruktur und werden staatliche Dienstleistungen immer teurer. Die politische Klasse kümmert das wenig – warum wohl?

Einblick in die Motive haben uns (wenn die Medien es aufgreifen würden) die griechischen Parlamentsabgeordneten Panos Kammenos und George Karatzaferis am Beispiel eines westlichen Erfolgspolitikers, des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou im ihrem Parlament öffentlich gewährt. Papandreou soll demnach den Verkauf von Kreditausfall-Versicherungen, so genannter CDS (Credit Default Swaps) auf griechische Staatsschulden erlaubt haben. Im Dezember 2009, kurz nach Amtsantritt soll er die Papiere für über 1,3 Mrd. $ (die Zahl aber nicht das Fakt ist nicht ganz geklärt) über eine Scheinfirma, die seinem Bruder und einer Reihe griechischer Promis gehört, gekauft haben. Er hat also gezielt auf den Bankrott des eigenen Landes, dessen Regierungsgeschäfte er leitet, gewettet. Die dann inszenierte Staatspleite hat in Verbindung mit dem EU-Rettungsschirm, für den sich Frau Merkel und Herr Sarkozy so vehement einsetzen, den Wert dieser Papiere auf 27 Mrd. € hoch getrieben. Als Staatsoberhaupt hatte Papandreou nicht nur Kenntnisse über die finanzielle Situation des Staates (Insider Geschäft), sondern konnte sie auch beeinflussen. Mit der Wette auf den Staatsbankrott seines Landes unter seiner Regie hat er sich und seine Begünstigten enorm bereichert. (http://coveringdelta.wordpress.com/2011/05/29/accusations-of-treason-in-the-greek-parliament) Die einen wollen Geld, die anderen Ehrungen. Merkel wohl eher letzteres.

Werden uns unsere stets kritischen Medien diesen typischen Skandal mitteilen, oder machen sie es wie bei einer anderen Meldung, die sie uns verschwiegen haben, obwohl sie uns alle angehen und zu tiefst nachdenklich machen sollte. Laut Mitteilung des US-Thinktank STRATFOR kündigte die sogenannte Visegrad Group am 12.5. die Bildung einer “battle group” unter dem Kommando Polens und außerhalb der NATO an. Zur Visegard Gruppe gehören vier Länder – neben Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn. Sie nennen sich nach der ehemaligen Grenzfestung, in der 1335 die Könige dieser Länder ein Schutzbündnis geschlossen hatten und wo 1992 das berüchtigte Massaker der serbischen JNA an Bosniern stattgefunden hatte. Die „unabhängige“ Streitmacht soll als erster Schritt einer allgemeinen Militarisierung bis 2016 stehen. Sollte das außer die Russen nicht auch uns etwas angehen?

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