Über den Wechsel der dreiköpfigen REP-Fraktion in Mainz zur rechtskonservativen Bewegung Pro Mainz hatte DeutschlandEcho bereits berichtet.

Pro Mainz war vom ehemaligen CDU-Mitglied Dr. Dieter Stenner aus Enttäuschung über den Kurs der Merkel-Partei gegründet worden. Mit dem Wechsel der ehemaligen Republikaner ist Pro Mainz nun gestärkt.

Die CDU fürchtet offenbar um Verluste an Pro Mainz und bietet nun, wie die ALLGEMEINE ZEITUNG berichtet, vor Ort eine Veranstaltung der CDU-Mitgliedertäuschungsvereinigung „Aktion Linkstrend stoppen“ an. Die Aktion war bislang nur durch zahnlose Forderungen und harmlose sowie wirkungslose Auftritte in Erscheinung getreten.

Mit Blick auf die Entwicklungen im Mainzer Stadtrat verkündete der Aktionsvertreter vor Ort prompt, es gäbe keine Annäherung an Pro Mainz. Man wolle „die handelnden Personen an der Spitze der Partei motivieren, die traditionellen Inhalte der Union wieder in den Mittelpunkt zu stellen“, faselt der Vertreter Karsten Lange. Es ginge der Aktion darum „innerhalb der CDU programmatischen Druck aufzubauen, sich den traditionellen Werten zuzuwenden“.

Dass derartige Versuche bislang fruchtlos blieben blendet der „konservative“ Möchtegernrevoluzzer aus. Die CDU ist nicht konservativ und auch nicht mehr zu retten. Sie ist nicht erst unter Merkel zu einer beliebigen und wertelosen Partei geworden. Die neuerlichen Diskussionen um das „Großstadtprofil“ zeigen klar, in welche linksliberale Richtung die Union taumelt. Immer auf, auf den Grünen hinterher. Entweder ist Lang völlig realitätsblind oder er wird für die Verbreitung falscher Propaganda bezahlt. Vermutlich ist es eine „saubere“ Mischung. Die „konservativen“ CDU-Versager lernen es nie.

Filed under: Deutschland, Politik

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