BERLIN. Der neue Geschlechtseintrag „divers“ für intersexuelle Menschen wird in deutschen Großstädten bislang kaum nachgefragt. Die Stadt mit den meisten Änderungswünschen im Geburtenregister ist demnach Berlin, besagt eine stichprobenartige Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Seit Jahresbeginn bis zum 11. April wollten in der Hauptstadt neun Erwachsene bei Standesämtern ihre Angaben ändern lassen.

In Köln war bisher von sechs, in Nürnberg von fünf, in Regensburg von drei solchen Änderungswünschen im Personenstandsregister die Rede. In München, Hamburg, Erfurt, Leipzig und Essen wollten je zwei Menschen den neuen Eintrag „divers“. In Stuttgart und Mannheim stellte jeweils eine Person den Antrag. In vielen Städten jedoch, so etwa in Karlsruhe, Freiburg, Heidelberg, Augsburg, Bamberg, Münster, Düsseldorf oder Dortmund, wurde die Möglichkeit gar nicht wahrgenommen.

Wie viele Intersexuelle es gibt, ist unklar

Für die Änderung müssen Betroffene ein ärztliches Attest vorlegen, in Ausnahmefällen soll eine eidesstattliche Versicherung reichen. Der Bundestag hatte im Dezember 2018 beschlossen, daß im Geburtenregister künftig eine dritte Geschlechtsoption eingetragen werden kann. Neben „männlich“ und „weiblich“ ist seitdem auch der Eintrag „divers“ möglich.

Das Parlament setzte damit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts um. Das Gericht berief sich in seinem Beschluß auf eine Quelle, der zufolge es deutschlandweit circa 160.000 Intersexuelle geben könnte. (ha)

Der rosarote Kicker

On April 24, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Die britische Zeitung The Times macht sich Sorgen um den Fußball. Kopfzerbrechen bereitet den Journalisten auf der Insel nicht etwa die Europameisterschaft im kommenden Jahr oder das nächste Elfmeterschießen gegen Deutschland, sondern die angeblich mangelnde Vielfalt in den Vereinen.

Zwar geht es auf dem Rasen auch im Mutterland des Fußballs schon ganz schön bunt zu, in den Chefetagen der Klubs sieht die Sache allerdings in den Augen der „Sport-Reporter“ deutlich finsterer aus. In einem Manifest hat die Redaktion deshalb jetzt Quotenregelungen für ethnische und sexuelle Minderheiten in den Vorständen von Vereinen und Organisationen wie der Fifa und der Uefa gefordert.

In der sportlichen Polit-Kampfschrift heißt es: „Der beinahe komplette Mangel von ethnischer und Gender-Vielfalt in den Vorständen und Führungspositionen von Vereinen, Ligen und Verbänden schränkt den Sachverstand ein, der zum Spiel beiträgt.“ Damit haben die britischen Kollegen natürlich völlig recht. Die handfeste „südländische Mentalität“, die schon auf dem Spielfeld so bereichernd wirkt, könnte sich sicherlich auch in so manch schwieriger Vertragsverhandlung bezahlt machen.

Punktabzug für Rassismus

Noch wertvoller wäre aber der Sachverstands-Zugewinn durch mehr Gender-Vielfalt. Jeder, der schon einmal an einem Samstag abend an der Bar eines Travestietheaters stundenlang mit den geschminkten Fußballverrückten über den Spieltag gefachsimpelt hat, weiß das.

Auch mit einer weiteren Aussage in ihrem Manifest liegen die Jungs vom „rosaroten Kicker“ goldrichtig: Der Mangel an Vielfalt untergräbt das Vertrauen der Spieler, Anhänger und der Medien in die Organisationen. In der Tat kann man sie kaum noch zählen, all die vielen Fußballfans und Spieler, die sich Wochenende für Wochenende weinend in die Unisextoiletten der Stadien einschließen oder, wenn der Verein sogar für geschlechterneutrale Klos zu rückständig ist, gemeinsam mit dem ganzen Block Klagelieder darüber anstimmen, daß die Klubs nicht auf die klugen Köpfe aus den Medien hören.

Einer dieser Verzweifelten ist der Stürmer des Premier-League-Vereins Manchester United, Raheem Sterling. Er forderte in einem Beitrag für die Zeitung härtere Strafen für rassistisches Verhalten im Fußball. Da Geldstrafen den Klubs nicht wehtäten, forderte er Punktabzüge bei Fehlverhalten der Anhänger. „Welcher Fan würde rassistisches Verhalten riskieren, wenn dadurch sein Klub absteigt oder der Titel verloren geht?“, fragt er.

Mehr Vielfalt auf dem Platz

Das kann natürlich nur rhetorisch gemeint gewesen sein. Denn die Antwort ist ganz klar: Keiner! Für das Abbrennen illegaler Pyrotechnik gibt es schon lange vergleichbare Strafen und seitdem sind Bengalos und Co. aus dem modernen Fußball restlos verschwunden, wie sich insbesondere bei Lokalderbys und Problemspielen beobachten läßt. Wenn Ultras eine eiserne Regel haben, dann die: Halte Dich an die Regeln!

In einem Punkt enttäuscht das sonst so visionäre Manifest, das auch Londons moslemischer Bürgermeister Sadiq Khan unterzeichnet hat, allerdings. Es geht einfach nicht weit genug. Man sollte sich keinesfalls auf die Forderung nach mehr Vielfalt in den Vorständen beschränken. Andernfalls bleibt die neue Gleichheit auf die Ehrentribüne beschränkt.

Unten auf dem Platz könnte ebenfalls noch mehr Vielfalt herrschen. Auch wenn das vielleicht heißt, daß die Mannschaften (was ist das eigentlich für ein unzeitgemäßes Wort?) auf zwanzig, dreißig oder mehr Spieler pro Team vergrößern müssen. Es sollte sich wirklich jeder auf wirklich jeder Position vertreten fühlen. Dazu muß zuallererst Schluß damit sein, daß Männer und Frauen getrennt kicken. Das Geschlecht ist schließlich sowieso nur ein soziales Konstrukt. Deshalb sollte auch die Kleiderwahl frei gestellt werden. Hosenzwang ist im Sinne von „equality“ in etwa so richtig und sinnvoll wie die Unsitte, daß am Ende eines Pokalfinales nur der Sieger einen Pokal bekommt.

Wir brauchen die totale Inklusion

Auch der unsägliche Körperkult und Fitneßwahn muß durch eine ausgewogen Personalpolitik bei der Aufstellung zumindest abgefedert werden. Was wir brauchen, ist die totale Inklusion! Dicke, Frauen, Schwule und Behinderte sollten der Grundsockel eines jeden moralisch gesunden Fußballklubs sein.

So könnte der Fußball auch zum strahlenden Vorbild für andere Sportarten werden. Zum Beispiel für den Basketball. Der nächste Deutsche in der NBA sollte ein kleiner, übergewichtige Transmensch mit X-Beinen sein. Am besten natürlich mit Doppel-X-Beinen, wenn es so etwas gibt. Gehfehler sind schließlich keine Schrittfehler und der Sport ist der falsche Ort für Leistungsfetischismus!

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LONDON. Die britische Zeitung The Times hat in einem Manifest Quotenregelungen für ethnische und sexuelle Minderheiten in den Vorständen von Fußballvereinen und Organisationen wie dem Weltverband Fifa und der Uefa gefordert. „Der beinahe komplette Mangel von ethnischer und Gender-Vielfalt in den Vorständen und Führungspositionen von Vereinen, Ligen und Verbänden schränkt den Sachverstand ein, der zum Spiel beiträgt“, heißt es in dem Manifest.

Zudem untergrabe dieser Mangel das öffentliche Vertrauen in die Organisationen, namentlich der Spieler, Anhänger und der Medien. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Vereine ihre Mitarbeiter in leitenden Positionen für die Durchsetzung dieser Ziele verantwortlich machen.

Londons Bürgermeister gehört zu den Unterstützern

Den Vorstoß der Times unterstützen aktive und ehemalige Fußballprofis. Der Stürmer des Premier League Vereins Manchester United, Raheem Sterling, sprach sich in einem Beitrag für die Zeitung zugleich für härtere Strafen für rassistisches Verhalten im Fußball aus. Geldstrafen täten den Klubs nicht weh. „Deshalb fordere ich einen automatischen Abzug von neun Punkten bei rassistischen Beleidigungen. Welcher Fan würde rassistisches Verhalten riskieren, wenn dadurch sein Klub absteigt oder der Titel verloren geht?“

Auch Londons moslemischer Bürgermeister Sadiq Khan unterzeichnete die Erklärung. Vor zwei Jahren hatte er bereits die Forderung einer Homo- und Transsexuellen-Lobbygruppe unterstützt, die Ansagen in der U-Bahn der britischen Hauptstadt geschlechtsneutral zu formulieren. (ag)

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