BERLIN. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) haben die Vorwürfe von Friedrich Merz zurückgewiesen, wonach Bundeswehr und Bundespolizei hin zur AfD abdriften würden. „Polizei und Bundeswehr sind allein der Verfassung verpflichtet und gehören keiner Partei“, sagte von der Leyen am Sonntag der Bild-Zeitung.

„Polizisten und Soldaten verdienen außerdem Investitionen und mehr Wertschätzung durch Gesellschaft und Politik und keine Mutmaßungen, wo sie ihr Kreuz machen“, verdeutlichte die CDU-Politikerin. Seehofer sagte dem Blatt: „Die Aussage von Friedrich Merz ist schon vom Ansatz her falsch. Er sollte die Bundespolizei nicht als Trittbrett für seine politische Karriereplanung missbrauchen.“

„Wir verlieren Teile der Bundeswehr und der Bundespolizei an die AfD“

Zuvor hatte Merz in der Bild am Sonntag die CDU davor gewarnt, Soldaten und Polizisten nicht ausreichenden Rückhalt zu geben und sie der AfD zu überlassen. „Wir verlieren offenbar Teile der Bundeswehr an die AfD. Wir verlieren Teile der Bundespolizei an die AfD“, warnte das CDU-Mitglied.

Um dieser Entwicklung entgegenzusetzen, müsse die CDU eine Partei sein, die ohne Wenn und Aber hinter den Sicherheitsorganen stehe. „Nur mit eindeutigem Rückhalt aus der Politik können sie jeden politischen Extremismus erfolgreich bekämpfen“, sagte der frühere Unions-Fraktionschef im Bundestag.

Laut dem Bericht berief sich Merz bei seiner Einschätzung auf Gespräche mit Bundestagsabgeordneten aus dem Verteidigungs- und Innenausschuß sowie auf private Rückmeldungen. (ls)

Der Iran und der Klimawandel

On June 23, 2019, in Schall und Rauch, by admin

Die Klimaerwärmung, verursacht durch das vom Menschen produzierte CO2, hat wieder zugeschlagen. Deshalb zeige ich euch folgende Bilder, auch weil der Iran gerade das aktuelle Thema ist.

Es handelt sich um Fotos vom 2. Schnee- und Eisfest von vergangener Woche im Skigebiet des Hausbergs von Teheran, der Tochal. Das Fest ging am 21. Juni zu Ende, am Tag der Sommersonnenwende.

Es liegt so viel Schnee vom Winter noch dort oben, obwohl der Sommer angefangen hat und Teheran ein sehr warmer Ort ist, denn die Stadt liegt im Vergleich auf dem selben Breitengrad wie die Insel Malta im Mittelmeer.

Von Küken und Kindern

On June 23, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Kükenschreddern: Wer sein Leben im Angesicht sinnlos dahingemetzelter flauschiger Küken nicht augenblicklich auf vegan umstellt, muß sich ab sofort zumindest den Vorwurf fortgesetzter Herzlosigkeit bei jedem weiteren Biß in ein knuspriges Chicken-Nugget gefallen lassen. Vergangene Woche entschied ein Gericht, daß es in Deutschland weiterhin erlaubt sei, die aus Sicht von Tierzüchtern nutzlosen, unwirtschaftlichen, männlichen Küken nach der Geburt massenhaft zu töten, zumindest solange die Methode der präventiven Geschlechtsfeststellung im Hühnerei noch nicht ausgereift sei. Politik, Tierschützer, das Gericht und die Tierzüchter selbst sind sich einig: Es sei „unethisch“, Tiere zu töten, nur weil man sie nicht braucht. 

Geht es um Tierbabys, ist der Deutsche sensibel. Wir haben Gesetze, die Hunde-welpen das Recht garantieren, nach der Geburt ein paar Monate bei ihrer Mama zu bleiben, damit sie keine psychischen Störungen entwickeln. Wir tragen Frösche über die Straße, retten Bienen, und wenn Kälbchen von ihren Müttern getrennt werden, damit die Kuhmutti ihre Milch lieber für den Supermarkt produziert, echauffiert sich sogar die Süddeutsche Zeitung mit herzzerreißenden Schlagzeilen wie „Kühe ohne Kindheit“.

Das kollektive Kükenretten läßt sich gerade politisch keiner entgehen. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert, die Bundesregierung müsse die „unwürdige und unethische Praxis jetzt gesetzlich beenden“; Linken-Abgeordnete Amira Mohamed Ali nennt es „Barbarei“; die Tierschutzpartei möchte endlich Tierrechte ins Grundgesetz; die FDP findet es „unerträglich“; die Grüne Jugend ist entsprechend ihrem Intelligenzquotienten „fucking angry“, und Georg Restle, Leiter des ARD-Magazins „Monitor“, spricht angesichts des Gerichtsurteils gar von einem „juristischen Offenbarungseid“. 

Unrecht an ungeborenen Menschenkindern wird aus Sprache und Bild getilgt

Zu den Schlagzeilen, die wir niemals in den Tageszeitungen lesen oder bei ARD-Reportagen hören werden, gehören jedoch jene wie: „Kinder ohne Kindheit“ oder auch „Kinderschreddern ethisch skandalös“. Dabei findet es täglich statt. In den vergangenen 20 Jahren wurden über fünf Millionen Kinder im Bauch ihrer Mütter zerstückelt und getötet, weil sie gerade aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Lebenskonzept ihrer Eltern paßten. Tausche das Wort „Küken“ gegen „Kinder“ und der Skandal fällt aus, weil niemand die Praxis beim Namen nennt.

Während das deutsche Fernsehen Bilder vom Kükentöten offeriert, wurde das Unrecht an ungeborenen Menschenkindern aus Sprache und Bild getilgt oder geschönt. Noch nie wurde der Überlebenskampf eines Kindes während einer Abtreibung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder im Schulunterricht gezeigt – was man auf Ultraschallbildern genau sehen könnte, wenn man wollte. 

Bei Küken ist es also „Schreddern“, bei Kindern im Mutterbauch wurde es aseptisch und verbraucherfreundlich umgeschrieben, auf daß sich niemand durch martialische Sprache gestört oder irritiert fühle. Die Abtreibung wird so zur „Schwangerschaftsunterbrechung“, als könne man eine Werbepause einschalten und danach mit der Schwangerschaft fortfahren. Statt „Töten“ hören wir das Märchen vom „Kampf um die Rechte der Frau“. Abtreibung wird zum „Recht auf reproduktive Gesundheit“, dabei geht es gerade darum, Reproduktion zu verhindern.

„Schwangerschaftsgewebe“ statt „Embryo“

Das Kind darf nicht einmal mehr „Embryo“ sein, professionelle Abtreibungslobbyisten wie Pro Familia sprechen längst vom „Schwangerschaftsgewebe“, so als gälte es, einen gefährlichen Tumor aus dem Bauch der Mutter zu entfernen und nicht ihr eigenes Kind. „Pro Choice“ nennen sich die Abtreibungslobbyisten, die zuletzt im Bundesstaat New York die Legalisierung von Abtreibung bis zum Einsetzen der Wehen im neunten Monat erkämpften. Möchte das jemand mal bildlich sehen, wie ein überlebensfähiges Kind im neunten Monat kurz vor der Geburt getötet wird? Jemand sollte solche Bilder den Damen von den Jusos einmal vorspielen, damit sie wenigstens wissen, was sie bei ihrem jüngsten Bundesparteitag als vermeintliches „Frauenrecht“ gefordert haben. Wer von Barbarei sprechen will, findet hier sicher Anschauungsmaterial. 

Erst kürzlich mokierte sich ARD-Framing-Expertin Elisabeth Wehling darüber, daß sich diese „Abtreibungsgegner*innen“ tatsächlich „Lebensschützer“ nennen und damit allen, die anderer Meinung seien, unterstellten, „sie seien gegen das Leben“. Wer nicht „Pro Life“ sei, sei demnach „Pro Death“. Aus Perspektive des ungeborenen Kindes ist das schlicht eine nüchterne Feststellung. Es muß Menschen, die gewohnt sind, Ereignisse aus dem eigentlichen Kontext in medial erwünschte Rahmen zu setzen, zutiefst irritieren, wenn andere dennoch sprachlich pedantisch genau bleiben. Für fortgesetzte Sprachverschleierung und Sprechverbote sorgen weltweit Aktivisten, Unternehmen und auch Staaten. 

Motto: Bloß nicht das Kind beim Namen nennen

Anfang Juni verweigerte Twitter beispielsweise der US-Lebensschutzorganisation Live Action weitere Werbung, solange sie auf dem Portal und selbst auf ihrer unabhängigen Internetpräsenz weiterhin über „Abtreibungsverfahren“ schreibt oder gar „Ultraschallbilder“ von Ungeborenen zeigt. Frankreich hat es 2017 gesetzlich geregelt: Nicht etwa Abtreibung, sondern deren „Behinderung“ durch „Desinformation“ in den sozialen Medien gilt seither als Straftat, die mit zwei Jahren Haft und 30.000 Euro Geldstrafe geahndet werden kann.

Informationen zu Komplikationen oder psychischen Folgen von Abtreibungen sind damit nicht mehr die Verbreitung von Fakten, sondern Auslegungssache im Bereich strafbarer „Desinformation“. Statt Meinungsvielfalt gilt fast wortwörtlich: Bloß nicht das Kind beim Namen nennen.

JF 26/19

Die wirtschaftliche Globalisierung sehen Beobachter aus den westlichen Staaten zunehmend kritisch.

Deutschland liegt in der Rangliste des EU-Wohlstandsindikators auf dem zweiten Platz. Nur Luxemburg ist noch besser.

Der LNG-Bedarf nimmt weltweit zu. Auch in Deutschland dürfte das verflüssigte Erdgas in den nächsten Jahren verstärkt nachgefragt werden. Das ruft den Waggon-Vermieter und Schienenlogistiker VTG auf den Plan. Im Interview mit den DWN erläutert Heinz-Jürgen Hiller, der bei der VTG für den Bereich LNG verantwortlich ist, die Pläne des Hamburger Traditionsunternehmens.

real fäslchung
Foto: pixabay/GDJ

Am Montag dieser Woche hatte die ÖVP kurzfristig und überraschend zu einer Pressekonferenz eingeladen. Thema: ein Fälschungsskandal und die damit verbundenen rechtlichen Schritte seitens der Volkspartei.

ÖVP-Ibiza-Mails: Inhalte geben Rätsel auf

In diesem Jahr begann die Migranten-Gewalt des Wiener Donauinselfestes schon am ersten Tag der Veranstaltung: Nach Informationen der Kronen Zeitung soll ein 22-jähriger Afghane einen 26-jährigen Besucher des Festivals brutal niedergestochen haben, so dass dieser nun in Lebensgefahr schwebt.

Donauinselfest: Afghane sticht Besucher nieder

ZDF-Neo-Moderator Jan Böhmermann, der sich selbst und sein „Insider-Wissen“ in einen Zusammenhang mit dem sogenannten „Ibiza-Video“ gebracht hatte, ist für den erfolgreichen Langzeit-Moderator Harald Sch

Schmidt: Böhmermann ist „Krawallschachtel“

Gold ist in Zeiten wie diesen offensichtlich für viele Anleger und strategische Investoren wieder zu einem sicheren Hafen geworden.

Goldpreis auf Sechs-Jahres-Höchstpreis
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