Der eigentliche Skandal in Montreux ist die Tatsache, die Konferenz der Bilderberger wird auf Kosten der Steuerzahler beschützt, obwohl es laut ihrer eigenen Aussage eine “Privatveranstaltung” ist. Weil es sich um eine private Veranstaltung handelt, geht sie uns Journalisten nichts an, sagen sie. Die folgenden Fotos zeigen, wie das Tagungshotel von bewaffneten Polizisten des Kanton Waadt umstellt ist und abgeschirmt wird.

Einige unserer Kollegen begaben sich heute Morgen zum Flughafen Genf, um über die Ankunft der Bilderberg-Teilnehmer zu berichten. Als die Bonzen ankamen, wurden sie von Bodyguards zu den wartenden Limousinen geführt. Die Kollegen versuchten ein Statement von den Bilderbergern zu bekommen, aber es gab ein eisernes Schweigen, kein Wort war aus ihnen heraus zu locken, nicht mal “kein Kommentar”.

Scheint Feuer im Dach des Konrad-Adenauer-Haus zu geben, denn die CDU-Vorsitzende Annegret Kram(f)p-K(n)arrenbauer hat ihre Teilnahme an der geheimen Bilderberg-Konferenz in Montreux, Schweiz kurzfristig abgesagt. Das Sekretariat der Bilderberger bestätigte, dass “AKK” nicht teilnehmen wird, obwohl sie auf der Teilnehmerliste erst am Montag aufgeführt wurde. Wenn man jetzt nachschaut ist ihr Name aus der neuesten Version der Liste verschwunden.

Der Mohr soll weg

On May 30, 2019, in Junge Freiheit, by admin

In Mannheim tobt seit Monaten ein Streit um die politische Korrektheit. Stein des Anstoßes ist ein alter Bekannter: Der Sarotti-Mohr. Dieser war einst die bei Generationen von Kindern beliebte Werbefigur eines Schokoladenherstellers, bevor ihn ein goldener „Sarotti Magier“ Anfang des neuen Jahrtausends im Namen der Toleranz vielerorts einfach weggezaubert hat. Nicht so in Mannheim. Hier ziert der Mohr noch immer eine der wichtigsten Kultureinrichtungen der Stadt.

Genauer gesagt: das „Capitol“. Die Spielstätte, die in den zwanziger Jahren als Lichtspielhaus errichtet wurde und später mit dem Aufkommen der Konkurrenz durch die großen Kinopaläste zum Veranstaltungsort für Konzerte und andere Bühnendarbietungen mutierte, ist in der gesamten Region bekannt und beliebt. Lange störte sich auch niemand an dem offiziell längst zu „Tante Tilly“ und „Herrn Angelo“ ins frauengoldene Werbe-Nirvana verbannten Schokoladenmarken-Mohren.

In den Fängen der antirassistischen Bluthunde

Bis zum vergangenen Jahr. Da gab es in der Stadt erstmals größeren öffentlichen Unmut über die vermeintlich rassistische Darstellung. Auslöser der Debatte war ausgerechnet eine Veranstaltung zum Thema Alltagsrassismus, bei der Teilnehmer die Dekoration im Foyer beanstandeten.

In der Folge haben die Betreiber des Capitols monatelang mit den Kritikern diskutiert. Unter anderem bei den, wie es heißt, sechs Veranstaltungen zum Thema „Kein Platz für Rassismus“ mit rund 700 Teilnehmern. Am Ende haben die Verantwortlichen entschieden: Die Figur bleibt. Allerdings sollte „ihre Haltung verändert“ werden. „Sie soll zum Symbol für unseren Wunsch werden, mit unseren Gästen dauerhaft im Gespräch zu bleiben,“ teilten die Betreiber mit. „Eine Irritation des Betrachters“ sei „gewünscht und beabsichtigt“ und solle „den Dialog anregen.“

Man merkt es der Reaktion und der Sprache der Veranstalter an: Sie bewegen sich normalerweise selbst in dem Milieu, von dem sie neuerdings als Rassisten abgestempelt werden. Sie hätten also eigentlich auch wissen müssen, daß ihnen all die Beschwichtigungsversuche und Signale zur Dialogbereitschaft am Ende nichts nützen werden. Wenn die antirassistischen Bluthunde erst einmal Lunte gerochen haben, wollen sie nur in den seltensten Fällen reden, geschweige denn zuhören.

Kritik wie ein Befehl

Auch die beinahe buddhistische Gelassenheit der Capitol-Betreiber konnte die regionalen Social-Justice-Krieger nicht lange besänftigen. Eine Initiative verfaßte nun einen offenen Brief  an das Kulturzentrum, der einige Sprengkraft in sich birgt. Die Verfasser bleiben hart und fordern weiterhin: Der Mohr muß weg!

Zudem rufen sie die Geschäftsführung und die Stadtspitze dazu auf, „Verantwortung für kolonialrassistische Präsenz in der Öffentlichkeit“ zu übernehmen. Wenn die politisch korrekten Kultur-Taliban ein Pulverfaß aufmachen, kann man wirklich immer davon ausgehen, daß es ein ganz großes ist.

Hauptunterzeichner des Schreibens sind: Tahir Della von der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“, Dr. Halua Pinto de Magalhães von der Universität Heidelberg sowie Dr. Onur Suzan Nobrega, Soziologin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Den Beschluß, den „Sarotti-Mohr“ hängen zu lassen, bezeichnen die Initiatoren, als „fehlerhafte Entscheidung“, die es „rückgängig zu machen“ gelte. Kritik formuliert wie ein Befehl. Auch daran erkennt man die linken Meinungsdiktatoren und jene, die es gerne werden wollen.

Kampf gegen die Rassismus-Keule

Dem Geschäftsführer des Capitols, Thorsten Riehle, werfen sie vor, die Kritik von Experten und Aktivisten ignoriert und sich nicht deutlich genug gegen Rassismus positioniert zu haben. Neben einer Reihe von Organisationen und Privatpersonen aus der Region listete der Brief übrigens auch die Linkspartei-Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut als Unterzeichnerin auf. Die hat ihre vermeintliche Unterschrift allerdings mittlerweile zurückgezogen und gab an, nicht zu wissen, warum sie als Mitzeichnerin aufgeführt wurde.

Riehle selbst scheint immer noch nicht so ganz verstanden zu haben wie der Hase läuft. Fast schon verzweifelt weist der Capitol-Chef darauf hin, die Verantwortlichen hätten mit zahlreichen Menschen gesprochen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft selbst unmittelbar von Rassismus betroffen seien.

Eine Mehrheit von ihnen habe sich, so sagt er, dafür ausgesprochen, den Sarotti-Mohren hängen zu lassen. Es sei ihm ein Bedürfnis, festzuhalten, daß „wir ein gemeinsames Ziel haben, nämlich Rassismus und Diskriminierung aufzudecken und für eine offene und tolerante Gesellschaft zu kämpfen“. Erst einmal wird er mit seinen toleranten Freunden aber wohl gegen die Rassismus-Keule kämpfen müssen.

Nicht Fisch, nicht Fleisch

On May 30, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Grün und blau – schmückt die Sau. Was als Kombination bei der Kleiderwahl einst verpönt war, ist in der politischen Farbenlehre nach diesem Wahlsonntag à la mode. Grüne und AfD gehen gestärkt aus den Urnengängen hervor (die einen noch mehr als die anderen), die alten Volksparteien SPD und Union müssen Federn lassen (die eine noch mehr als die andere).

Auffällig ist indes die politische Wasserscheide. Während das westliche Altbundesrepublikanien – und dort vor allem die großen Metropolen – den Grünen ihren Höhenflug bescherte, kreuzte der Osten die AfD zur Volkspartei. Die Europawahl und die Kommunalwahlen dort lassen erahnen, was sich bei den kommenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen am Wahlabend abspielen wird: ein nach oben schnellender blauer Balken.

Die SPD liegt am Boden. Weder Kevin Kühnerts Heiße-Luft-aus-der-Gruft-Nummer verlieh ihr Rückenwind, noch eine Spitzenkandidatin, die so ähnlich heißt wie ein irischer Sahnelikör und auch genauso cremig rüberkommt, aber irgendwie – halt auch nicht mehr. Daß die älteste, einst stolze Regierungspartei nun meint, programmatisch ausgerechnet noch weiter den erfolgreichen Grünen nachlaufen zu müssen, erinnert an Schiffbrüchige, die den Durst verzweifelt mit Salzwasser zu stillen trachten. Kleiner Tip: Die Sozialdemokraten in Dänemark, die in jüngster Zeit in der Einwanderungspolitik nach „rechts“ geschwenkt waren, haben bei der Wahl jetzt dazugewonnen.

Die Wahlverlierer von 2017 haben einen Lauf

Die Union steht zwar besser da als ihre großkoalitionäre Lebensabschnittsgefährtin, allerdings kehren neue Besen offenbar nicht alles auf, was vorher verschüttet wurde. Bezeichnend, daß im Adenauer-Haus pfiffige Merkelianer nun ausgerechnet den – marginalen – konservativen Rest für das maue Wahlergebnis verantwortlichen machen wollen. Und auch hier möchte man auf die Mahnung „mehr Grün“ nicht verzichten. 

Tja, die Wahlverlierer von 2017 haben echt einen Lauf. Öko und smart. Und dann noch die freitäglich „futurende“ Jugend und Greta – ein echtes Überraschungsei mit Schoko und was zum Spielen – aber ohne Plastik. In Ermangelung echter Probleme, mit brummender Wirtschaft, sprudelnden Steuereinnahmen und niedriger Arbeitslosigkeit können wir uns leisten, worüber europäische Nachbarn nur den Kopf schütteln. Eine Partei zu wählen, die abstrakt das Klima zu retten vorgibt und konkret die Axt an die Wurzeln unseres rheinisch-kapitalistischen Wohlstands legt. 

Und wie ist das Ergebnis der Blauen zu bewerten? Nicht Fisch und nicht Fleisch, sagen manche in der AfD. Und meinen: weder ein glänzender Sieg noch eine krachende Niederlage, sondern irgendwas dazwischen. Vom relativ schwachen Abschneiden der Union konnte man nicht übermäßig profitieren. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel; dieses Signal sollte ankommen bei denen, die bisher in erster Linie von der Mißwirtschaft der anderen profitierten. 

Prozentzahlen sind relativ

Läßt sich nun aus dem Abschneiden der AfD schon eine künftige Kursbestimmung ablesen? Sind zweistellige Ergebnisse oder gar Spitzenpositionen im Osten bereits der Beweis, daß nur eine „harte“ Linie zum Erfolg führt? Mancher behauptet das und lanciert, um diese Interpretation durchzusetzen, ein bestimmtes „Wording“, ein „Narrativ“, wie es im Polit-Neusprech heißt. So äußerte sich etwa Thüringens Landesvorsitzender Björn Höcke, Repräsentant des „Flügels“, vom bundesweiten Ergebnis der AfD „enttäuscht“, während er das eigene als „Bestätigung unseres Kurses“ feierte. Der Nadelstich des medial zuletzt etwas in den Hintergrund gerückten Thüringers gegen die Bundesspitze wird sicherlich nicht ohne Absicht erfolgt sein.

Und auf den ersten Blick schmücken die 22,5 Prozent im Freistaat wirklich ungleich mehr als die elf bundesweit. Doch wie alles im Leben sind vor allem Prozentzahlen relativ. So beißt auch keine Maus den blauen Faden ab, daß – wendet man den Blick beipielsweise auf den westlichen Nachbarn – die AfD in Hessen zwar mit 9,9 Prozent sogar unter dem Bundesschnitt blieb, aber dennoch dort mehr Wähler bei der AfD ihr Kreuzchen machten (nämlich 252.778) als in Thüringen (236.566).

Die Erfolge der AfD im Osten weisen zudem auf eine Krux. Die Partei kann – etwa beim Rennen um den Görlitzer Oberbürgermeister – sehr wohl den Spitzenreiter stellen. Indes werden die anderen jede noch so (un-)mögliche Koalition dagegen bilden. Für die AfD führt also mittelfristig kein Weg daran vorbei, bündnisfähig zu werden; will sagen: professioneller und, ja, manchmal weniger exaltiert.

Der Antagonismus wird sich noch verschärfen

AfD-Chef Alexander Gauland hatte schon am Tag nach der Wahl deutlich gemacht, wohin er die Lafetten der Seinen auszurichten gedenkt: „Die Grünen sind unser Hauptgegner!“ Das ist nicht nur als Kampfansage der neuen Alternativen an die, die früher einmal so bezeichnet wurden, zu verstehen. Es ist auch eine Absage an diejenigen innerhalb der AfD, die sich vorrangig an der Union abarbeiten möchten. Und zugleich ein Signal des westlich sozialisierten Ostverstehers aus Brandenburg: die Linkspartei in den Neubundesländern nicht als Feind, sondern als einen Konkurrenten wahrzunehmen, mit dem man um dieselben Wählerstimmen der Enttäuschten buhlt.

Grün und blau. In der Mode gilt dieser Gegensatz zu recht als überwunden. In der Politik nicht. Im Gegenteil. Diese Farben markieren einen Widerspruch, der über bloße parteipolitische Zuordnungen hinausreicht. Grün auf der einen Seite, in jeder Hinsicht „offen“, für Vielfalt und Gleichheit und die ganze Welt. Blau auf der anderen. Für gewachsene Tradition, für Grenzen, für Nationen. Dieser Antagonismus bleibt nicht nur, er wird sich noch verschärfen.

JF 23/19

Heute ist der Tag der Ankunft der Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz in Montreux. Bis zum Mittag reisen die Globalisten an und um 13:00 Uhr beginnt die erste Sitzung. Warum weiss ich das? Weil ich schon seit 2004 die Bilderberg an den jeweiligen Tagungsorten beobachte und auch mit einigen Teilnehmern gesprochen habe. Siehe meinen Artikel “Treffen mit einer Teilnehmerin bei #Bilderberg”.

Es hat sich viel geändert, wie die Bilderberger ihr Tagung durchführen und wie die Sicherheitsmassnahmen sind. Früher konnten die Bilderberger sich völlig inkognito treffen, ohne “lästige” Journalisten als Beobachter, denn keiner wusste vorher wo und wann die Konferenz stattfindet und die Main-Stream-Medien berichteten nichts darüber.

Bilderberg gab es “offiziell” gar nicht und wir wurden als Verschwörungsspinner hingestellt, die etwas erfinden. Mit dem Internet-Zeitalter und dem Aufkommen der alternativen Medien änderte sich das.

Das kleinteilige und dezentrale Bankensystem ist eine wichtige Säule für die Schaffung von Wohlstand, sagt der Ökonom Richard Werner. Wird es durch wenige Großbanken ersetzt, gerät die Volkswirtschaft ins Straucheln.

Die Vereinten Nationen wollen eine weltweite Steuer auf die Emission von Kohlenstoffdioxid einführen.

Ein hochrangiger Beamter der Europäischen Zentralbank hat in einer Rede die Ausgabe digitaler Zentralbankwährungen befürwortet.

In der SPD finden offenbar heftige parteiinterne Konflikte statt. Am kommenden Dienstag muss sich Parteichefin Nahles einer vorgezogenen Wahl stellen. Auch in der CDU nimmt die Unruhe zu, es kommt offene Kritik aus der Jungen Union an der Parteiführung.

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