Am Freitag wurden nicht nur wie angedroht, die Zolltarife für chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar von 10 auf 25 Prozent erhöht, sondern Trump hat den Prozess begonnen, ALLE verbleibenden Importe aus China in Höhe von 300 Milliarden Dollar mit höheren Tarifen zu bestrafen. Trump ist tatsächlich der Meinung, er kann mit dieser Bestrafung von Importen, China in die Knie zwingen, zu irgendwelchen Konzessionen nötigen und dadurch das gigantische Handelsdefizit reduzieren. KANN ER NICHT!

Moralischer Putzfimmel

On May 11, 2019, in Junge Freiheit, by admin

In diesen Tagen erschienen viele Artikel und Traktate, die die Wogen zu erklären versuchen, auf der die Grünen politisch zur Zeit surfen. Manche wie der Publizist Frank Biess brachten das in einen Zusammenhang mit der AfD, indem sie beiden Parteien bescheinigten, Ängste zu nutzen, um sich politisch Gewicht zu verschaffen. Deshalb bauten sie sich auch beide als politische Gegenpole auf. Nicht von der Hand zu weisen ist, daß beide sehr emotional Ängste ansprechen: Urängste, in denen es um den Fortbestand der eigenen Leute oder gleich der ganzen Welt geht. Übersteigert wirkt es bei beiden.

Dennoch haben die Grünen eine Leichtfüßigkeit im Umgang damit, die der AfD abgeht. Das resultiert wohl daraus, daß die Grünen als Milieu einen begehrenswerten, recht hedonistischen Lebensstil beschreiben, dem man wohl mit entsprechender Bildung und entsprechendem Portemonnaie frönen kann und will: jung, urban und ungebunden ausleben oder mit grünaktuellen Statussymbolen umgeben, vom Einkaufsbeutel aus Stoff über die Bio-Lebensmittel bis hin zu Lastenfahrrädern, von Zeit-Reporter Henning Sußebach als Bionade-Biedermeier beschrieben. Es hat etwas vom Paradies auf Erden, das die Grünen eröffnen wollen. Vielleicht nicht jedem. Sehr wahrscheinlich nicht jedem. Aber es reicht für die Phantasie von rund 20 Prozent der Wähler.

Sind die Grünen also jetzt auf dem Gipfel des Zeitgeistes und damit die neue Volkspartei im linken Spektrum? Ja, das kann sein. Zumal die Linkspartei und die SPD im Grunddilemma eines national finanzierten Sozialstaates, der bei offenen Grenzen auseinanderfliegt, auf Grund gelaufen sind. Und die CDU hat es über Jahrzehnte hinweg unterlassen, ihre Politik ausreichend emotional und rational zu fundieren. Konservativ sein ist ja im wesentlichen die kulturelle Resilienz, nur das zu ändern, was unbedingt geändert werden muß.

Wir leben in der gefühlten Dauerapokalypse

Da warfen sich im 19. Jahrhundert die Liberalen nach der Aufklärung für Demokratie und Bürgerrechte in die Schlacht. Im 20. Jahrhundert kämpften die Sozialisten um eine sozialstaatliche Ausrichtung in der Gesellschaft, nachdem der Kapitalismus sich Bahn gebrochen hatte.

Und nun, im 21. Jahrhundert ist die Frage, wie die Umwelt bewahren, wenn individuell ausgelebter Kapitalismus Gesellschaft und Umwelt verheeren. Neu ist keine dieser Fragen. Die Bewahrung der Schöpfung, der Mensch als Individuum und das Erbarmen für die Armen sind seit 2.000 Jahren zumindest bei Christen Dauerthema. Basierten liberale und soziale Ideen noch auf der Wut persönlich empfundener Ungerechtigkeit, sieht das bei den Grünen anders aus: diese Gesellschaftsidee beschwört eine Kette an allgemeinen Ängsten herauf, in denen der Mensch sich selbst bedroht: saurer Regen und Waldsterben, Kernspaltung und Verstrahlung, Gentechnik und ungesundes Essen, Friedensbewegung und Nato-Doppelbeschluß, Klimawandel und steigender Meeresspiegel – wir leben in der gefühlten Dauerapokalypse. Wir haben mit dem Feind in uns selbst zu kämpfen. Und dabei sind die Grünen nach vielfältiger Eigenaussage die Guten.

Da Emotionen fast immer stärker in den Bann ziehen als rationale Argumente und sich hier diese Emotionen auch noch mit empfundenen Glaubensgewohnheiten vereinen, kann man auch plötzlich Kinder zu Propheten erheben. Was haben wir, wenn Kinder weniger kindlich wirken als Politiker? Zumindest eine unreife Politik – oder eine, die sich nicht abmühen möchte, ihre politischen Ziele und Aktivitäten erläutern und mit der Bevölkerung abstimmen zu müssen. In der DDR nannte man das „Einsicht in die Notwendigkeit“. Debatten wurden damit sehr schnell abgewürgt. Heute sind es „alternativlose Sachzwänge“ oder herannahende Katastrophen.

Die Angst der Grünen, auf der falschen Seite zu stehen

Doch bei den Grünen geht es vielleicht um mehr: Sie pfeifen vielleicht so laut im Walde, weil sie sich selbst sehr fürchten. Nein, nicht die Angst vor Wetterkapriolen und steigendem Meeresspiegel, da kann man ja noch rational eine Annäherung zumindest theoretisch herstellen. Es gibt offenbar eine tiefsitzende moralische Angst, man könne auf der falschen Seite stehen, man könne sich irren, man könne vielleicht doch nicht gänzlich ohne Fehl und Tadel sein, man könne und – das ist wohl das tiefste Trauma – von der Gesellschaft wieder verstoßen werden. Und wer nicht mit sich selbst im reinen ist, der sucht die Reinheit vielleicht draußen, im Leben, bei den anderen. Das wäre dann sozusagen ein moralischer Putzfimmel.

Es liegt viel Religiosität darin, sich auf einer Mission zu wähnen, für die man scheinbar auserwählt wurde und die nicht in Frage gestellt werden darf. Viele machen den von den Grünen angebotenen öffentlichen Ablaßhandel mit, indem sie beim Einkauf, bei der Kleidung und der Fortbewegung zeigen, daß sie laut Zeitgeist gute Menschen sind. Es ist kein Geheimnis, daß die Klientel der Grünen im Durchschnitt auch materiell in der Lage ist, diesen Weg zu gehen. Und es ist auffällig, wie oft die Grünen betonen, daß es nur ihren Weg gäbe, mit der Dauerapokalypse umzugehen. Egal ob Romantik, Rigorosität oder Rebellionstradition – solange der relative Wohlstand Deutschlands noch anhält, müssen wir damit rechnen, daß die Grünen mit ihrer moralischen Komfortoptimierung in der Gesellschaft durchkommen. Sie machen ein verlockendes Angebot.

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Antje Hermenau war von 1990 bis 2014 Landtags- sowie Bundestagsabgeordnete für die Grünen und trat 2015 nach 25 Jahren aus der Partei aus. Sie ist als Beraterin und Beauftragte im Landeswirtschaftssenat Sachsen tätig. 

JF 20/19

Britische Wirtschaft zieht wieder an

On May 11, 2019, in Endzeit, by admin

Die britische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2019 ordentlich angezogen – trotz der Brexit-Unsicherheiten. Für das zweite Quartal wird jedoch nur ein ganz geringer Aufschwung erwartet – wegen der Brexit-Unsicherheiten.

Sympathisanten haben im Athener Stadtzentrum randaliert. Sie forderten Hafturlaub für den marxistisch-nationalistischen Terroristen Dimitris Koufodinas, der vor 16 Jahren wegen vielfachen Mordes zu einer elfmal lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Die deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Schulden aufgenommen als 2017.

Gerade erst freuten sich die Mitarbeiter von Thyssenkrupp über die nicht zustande gekommene Fusion mit dem indischen Stahlriesen “Tata Steel”. Doch jetzt macht sich bei der Belegschaft Entsetzen breit: Vorstands-Chef Guido Kerkhoff kündigt Stellenstreichungen an – und Personal-Chef Oliver Burkhard spricht schon von betriebsbedingten Kündigungen.

Nach der von Donald Trump verkündeten Erhöhung der Strafzölle auf chinesische Importe verkündet Peking Vergeltungsmaßnahmen. Doch das lässt den US-Präsidenten vollkommen kalt.

Schwarz-Grün ist ein Meister des Vertuschens und Schönredens von politischen Skandalen und Verfehlungen im Bundesland Tirol. Aktuell wird die Aufklärung des Flüchtlingsbetreuungs-Skandals rund um die Misswirtschaft bei der Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) durch die Tiroler ÖVP und die Grünen blockiert.

Tirol: Vertuschung im Sumpf um Sozialdienste?
Manner FSG
Foto: z.V.g.

Die Roten sorgen anlässlich des laufenden EU-Wahlkampfs für den nächsten Skandal. Aktuell verteilt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Manner-Schnitten im Wiener AKH und ersucht, „wählen zu gehen“.

Wieder Parteiwerbung der SPÖ mit Manner

Laut Österreichischem Integrationsfonds gibt es auch Einwanderung von Bundesdeutschen in unser Heimatland. Wie eine Statistikauswertung für das Jahr 2018 belegt, wohnten im vergangenen Jahr nicht weniger als 187.000 Bundesdeutsche innerhalb unserer Grenzen. Österreich ist damit innerhalb der Europäischen Union das bevorzugte Auswanderungsland.

Deutsche emigrieren am liebsten nach Österreich
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