Der ukrainische Komiker und Schauspieler Volodymyr Zelensky hat die Wahl für die Präsidentschaft in einem Erdrutschsieg über den bisherigen Amtsinhaber Petro Poroshenko gewonnen. Die hohe Wahlbeteiligung in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine offenbart eine Begeisterung für das von Zelensky vorgebrachte Verheissungs- versprechen, die Ukraine aus dem tiefen Jammertal herauszubringen.

COLOMBO. Bei einer Serie von Terroranschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka sind mindestens 185 Personen ums Leben gekommen. Innerhalb von einer halben Stunde detonierten am Sonntag vormittag Ortszeit Bomben in drei Kirchen in verschiedenen Städten sowie in drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. In den Gotteshäusern fanden gerade Ostermessen statt, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und APA.

Wenige Stunden später meldeten die Behörden zwei weitere Explosionen und weitere Tote. Nach Angaben von Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene sind die Verantwortlichen identifiziert worden. Er sprach auf einer Pressekonferenz von einem „terroristischen Vorfall“ sowie von „extremistischen Gruppen“.

Wie hoch die Zahl der Verletzten ist, ist derzeit unklar. Die Polizei ging den Berichten zufolge von 400 Personen aus. Das Verteidigungsministerium verhängte eine Ausgangssperre um 18 Uhr Ortszeit (14:30 Uhr MESZ). Staatspräsident Maithripala Sirisena sprach von „Angriffen“. Streitkräfte und Polizei würden der „Verschwörung“ auf den Grund gehen.

【更新】斯里兰卡警方表示,爆炸事件导致至少42人死亡。 https://t.co/zugwqqgBv4 (图:Facebook/sebastianchurch150) pic.twitter.com/4FyJSUFiGR

— 8world News 8视界新闻 (@8worldnews) April 21, 2019

Auf Fotos in sozialen Netzwerken sind verwüstete Kirchen und Verletzte zu sehen. Der Minister für Wirtschaftsreformen, Harsha de Silva, teilte auf Twitter mit, er habe in einer Kirche in Colombo „schreckliche Szenen“ erlebt. Das Gotteshaus sei mit Körperteilen übersät gewesen. Er rief dazu auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Die militärischen Oberbefehlshaber hätten bereits mit mehreren Ministern eine Krisensitzung abgehalten.

„Ich verurteile die feigen Attentate heute auf unsere Bevölkerung“, schrieb Ministerpräsident Ranil Wickremesinghe auf Twitter. Er rief die Bevölkerung dazu auf, angesichts der Tragödie einig und stark zu bleiben. Das Verbreiten von Spekulationen und unbestätigten Berichten müsse vermieden werden. Die Regierung unternehme alle nötigen Schritte, fügte er hinzu und berief das nationale Sicherheitskabinett zu einer Sitzung ein.

Heads of Army, Navy, Airforce and IG along with Sec/Def, Sec/For Affairs meeting with @RWijewardene along with a few of us Ministers at MOD. All necessary emergency steps taken by Gov of #SriLanka. Soon official statement will be issued. pic.twitter.com/WkVQdcA5bT

— Harsha de Silva (@HarshadeSilvaMP) 21. April 2019

Die Mehrheit der Bevölkerung von Sri Lanka ist buddhistisch. Vor zehn Jahren war nach einem viertel Jahrhundert ein Bürgerkrieg zu Ende gegangen. Die Gruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des beliebten Urlaubslandes gekämpft. Die Armee ging gegen die Aufständischen vor und besiegte sie schließlich. Seither gib es immer wieder terroristische Anschläge.

Weltweite Solidarität mit Sri Lanka

Weltweit reagierten Politiker mit Entsetzen auf die Anschlagsserie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte: „Es ist schockierend, daß Menschen, die sich versammelt hatten, um gemeinsam das Osterfest zu begehen, ein bewußtes Ziel dieser hinterhältigen Angriffe waren“, teilte sie laut der Nachrichtenagentur dpa in einem Kondolenzschreiben mit. „In dieser schweren Stunde trauern wir mit den Hinterbliebenen und beten für die schnelle Genesung der Verletzten. Religiöser Hass und Intoleranz, die sich heute auf so schreckliche Weise manifestiert haben, dürfen nicht siegen.“

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigte sich betroffen. „Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden“, sagte er in Berlin. „Besonders niederträchtig ist, daß zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden.“

It was with horror and sadness that I heard of the bombings in #SriLanka costing the lives of so many people. I offer my heartfelt condolences to the families of the victims who had gathered to worship peacefully or come to visit this beautiful country. We stand ready to support.

— Jean-Claude Juncker (@JunckerEU) April 21, 2019

Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnete die Attentate als „entsetzlich“. Es müsse sichergestellt werden, „daß niemand seinen Glauben in Furcht praktizieren muß“. Rußlands Präsident Wladimir Putin sprach in einem Schreiben an den Präsidenten von Sri Lanka von einem „grausamen und zynischen Verbrechen inmitten der Osterfeiertage“. Er gehe davon aus, „daß Täter und Auftraggeber eine verdiente Strafe bekommen“. Rußland stehe im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite des betroffenen Landes.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker schrieb auf Twitter: „Ich spreche den Familien der Opfer, die sich zu einem friedlichen Gottesdienst versammelt hatten oder kamen, um dieses wunderschöne Land zu besuchen, mein Beileid aus. Wir sind bereit zu helfen.“ (ls)

Nach Osten ausgerichtet

On April 21, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Wie schön ist es doch, mit einem Sonnenaufgang den erwachenden Tag zu begrüßen: die Dunkelheit weicht, die Sonnenstrahlen bringen Licht und Wärme, zunächst noch zaghaft, dann immer stärker werdend. Zu diesem Zeitpunkt feiern auch die Christen ihr wichtigstes Fest und ihre aufwendigste Liturgie.

Die Osternacht kann zwar sowohl am Beginn als auch am Ende der Nacht gefeiert werden, doch lebt die ganze Feier von der Symbolik „vom Dunkel zum Licht“, weswegen eine Feier am späten Abend nach Sonnenuntergang lediglich praktischen Gründen geschuldet ist, die Feier am frühen Morgen jedoch dem Wesen dieser Liturgie weit eher entspricht. So beginnt die Osternacht noch im Dunkeln. Vor der Kirche wird das Osterfeuer gesegnet. Das Licht wird in die Kirche getragen und verteilt. Dann folgt mit dem „Exultet“ ein festlicher Lobpreis des Osterlichtes.

Auferstehung ist wie ein Sonnenaufgang

Die Kirche hat von alters her die Auferstehung Jesu Christi mit der aufgehenden Sonne verglichen. Sehr eindrucksvoll hat der Maler Matthias Grünewald im 16. Jahrhundert auf seinem Isenheimer Altar die Auferstehung Christi dargestellt: Hier erscheint Jesus Christus wie eine personifizierte Sonne, die aus sich heraus leuchtet.

Und dennoch zeigt Jesu Leib auch die Wundmale seiner Passion, wodurch klar wird, daß es hier nicht um eine esoterische Verklärung geht, sondern um eine Verwandlung, bei der die Persönlichkeit und die individuelle Lebensgeschichte erhalten bleibt. Der Gekreuzigte ist zugleich der Auferstandene.

Der Lyriker Angelus Silesius hat diese Symbolik aufgegriffen in jenen Versen, die bis heute im katholischen wie auch im evangelischen Gottesdienst gesungen werden: „Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt voll Freuden macht, Jesu mein, komm herein, leucht in meines Herzens Schrein. (…) Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war; voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht.“ (GL 372, EG)

Kardinal Sarah plädierte für die alte Liturgie

Schon in der frühen Kirche haben sich die Gläubigen deshalb bei der Feier der heiligen Messe nach Osten gewandt. Priester wie Gläubige standen in gemeinsamer Gebetsrichtung; ihr Gegenüber war der auferstandene Christus, symbolisiert in der aufgehenden Sonne. In der orthodoxen Kirche ist diese Gebetshaltung bis heute üblich, in den meisten katholischen und evangelischen Kirchen hat man diese Gebetsrichtung zugunsten eines stärkeren Gemeindebezugs des Zelebranten jedoch aufgegeben. Auch Kirchen wurden über Jahrhunderte für gewöhnlich so gebaut, daß ihre Apsis nach Osten gerichtet ist.

Wenn in der katholischen Kirche seit der Liturgiereform die Zelebration „ad orientem“, also in Richtung auf die aufgehende Sonne, de facto abgeschafft ist, kann man sich hierfür allerdings auf keine kirchliche Weisung berufen. Die Meßfeier ist eben kein Gegenüber von Priester und Gemeinde. Schon Kardinal Josef Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., regte in seinen Büchern über die Liturgie an, der Zelebrant möge sich bei der Meßfeier wenigstens einem großen Kreuz zuwenden, um so einen ideellen Osten zu schaffen, wenn schon die buchstäbliche Ostung verlorengegangen ist.

Und im Sommer 2016 hat Kardinal Robert Sarah, Präsident der römischen Kongregation für den Gottesdienst, dafür plädiert, daß Priester und Volk bei der Feier der heiligen Messe wieder in gleicher Gebetsausrichtung stehen. Er forderte sogar alle Priester auf, zur Zelebration „ad orientem“ zurückzukehren. Kurz darauf distanzierte sich Papst Franziskus allerdings von dieser Forderung.

Der Blick nach Osten gibt Hoffnung

Der christliche Gottesdienst hat seine Orientierung verloren. Ist die Symbolik der aufgehenden Sonne heutigen Christen noch bekannt? Sprachwissenschaftlich gibt es die begründete Theorie, daß das Wort Ostern sich von Osten ableitet. Der Blick nach Osten ist stets ein hoffnungsvoller; hier beginnt der neue Tag. Ein kraftvolles Morgenrot verdrängt die Dämmerung und kündigt an, daß die Sonne bald in vollem Glanz erstrahlen wird.

Im Christentum symbolisiert die aufgehende Sonne die Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seiner Kreuzigung und die Hoffnung auf ewiges Leben. Eine Besinnung darauf tut heute not. Der Anfang hierzu könnte darin bestehen, sich bei der Feier des Gottesdienstes buchstäblich wieder nach Osten zu orientieren.

JF 17/19

In scharfen Tönen wehrt sich die deutsche Textilbranche gegen die Idee von Entwicklungsminister Müller, die Menschenrechte weltweit in allen Lieferketten garantieren zu müssen.

Siemens gibt die Schlacht um die Künstliche Intelligenz noch lange nicht verloren. Im Gegenteil: Der deutsche Technologie-Riese greift die USA und China mit seinen innovativen Produkten an – mit immer mehr Erfolg.

Bei der IWF-Jahrestagung vergangene Woche waren digitale Zentralbankwährungen ein wichtiges Thema. Die neue Technologie soll den Regierungen mehr Kontrollmöglichkeiten geben – beispielsweise indem Negativzinsen eingeführt werden.

Großbritannien und die EU werden auch nach dem Brexit sicherheitspolitisch verzahnt bleiben, um die Migration zu steuern und jede Art von Terrorismus zu bekämpfen.

Die Zahl der Schmetterlingsarten ist in den vergangenen Jahren spürbar geschrumpft.

Dieser Artikel Düsseldorf: Marokkanischer Serienvergewaltiger vor Gericht – Richter verspricht mildes Urteil erschien zuerst auf anonymousnews.ru.

Ein Sexualstraftäter aus Marokko, der derzeit in Düsseldorf vor Gericht steht, konnte sich bereits ein umfassendes Bild von der kultursensiblen Kuscheljustiz der BRD machen. Schon am ersten Verhandlungstag stellte der Vorsitzende Richter dem skrupellosen Mehrfachtäter ein mildes Urteil in Aussicht, weil sich dieser in heuchlerischer Art und Weise geständig zeigte. von Karl Neubauer Es war […]

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