Klaut Putin den magnetischen Nordpol?

On January 19, 2019, in Schall und Rauch, by admin

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, bewegt sich der magnetische Nordpol, also der Punkt auf den eine Kompassnadel zeigt, immer schneller weg von Kanada in Richtung Sibirien. Die Verschiebung hat sich von 15 Kilometer pro Jahr in den 1990-Jahren auf aktuell 55 Kilometer beschleunigt. Wissenschaftler haben keine Ahnung warum. Deshalb gibt es die Vermutung, Russland bzw. Putin, will den magnetischen Nordpol stehlen und verschiebt ihn mit einer unbekannten Methode auf russisches Territorium.

Der Öko-Jetset ist beleidigt

On January 19, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Laut Hermann Hesses Gedicht „Stufen“ wohnt jedem Anfang bekanntlich ein Zauber inne, der uns helfe, zu leben. Und während der Jahreswechsel für viele Menschen einen Anlaß für gute Vorsätze, gewagte Neuanfänge und geläuterte Besserung darstellt, stolpert die Partei der „Grün*Innen“ zum Start ins politische Jahr 2019 gerade die Stufen der Entzauberung bis in den Keller der harten Tatsachen hinunter. Zurück bleibt ein aufgescheuchter Haufen ehemaliger grüner Medien-Lieblinge, allen voran Parteichef Robert Habeck, der sich nun gar verschnupft-verstört aus Twitter und Facebook verabschiedete, weil man ihn dort einfach nicht mehr so liebhat, wie er meint, es verdient zu haben.

Wie undankbar ist doch dieser rechte, dieselfahrende, klimaleugnende, fleischfressende Pöbel auf Twitter, der sich weder vegan ernährt noch sein Geschlecht angemessen zu analysieren vermag, daß er die prophetische Weisheit grüner Kurznachrichten einfach nicht richtig zu deuten vermochte? Ganz im Duktus dauerbeleidigter Minderheitenvertreter gerieren sich die Grünen derzeit als spaßfreie und kritikunfähige Leberwürste, die die Schuld für das derzeitige Kommunikationsdesaster im digitalen Resonanzraum nicht etwa bei sich selbst als den Absendern der Botschaft suchen, sondern bei diesen blöden Empfängern.

Mediale Jubelchöre

Wenn der Robert also beispielsweise in Wahlkampfvideos twittert, daß man in Bayern oder in Thüringen endlich „Demokratie“ schaffen will, weil dies offenbar dort nicht existent ist, dann ist das natürlich nicht die überhebliche Arroganz abgehobener linker Eliten. Nein, statt dessen hat man ihn einfach falsch verstanden.

Und wenn die Reaktionen auf das eigene Tun und Sprechen nicht die medial gewohnten Jubelchöre produzieren, sondern harsche Kritik, Spott und Hohn, dann ist das Medium schuld, Twitter plötzlich ein „Instrument der Spaltung“, das ja bekanntlich den Fake News und dem Hatespeech à la Donald Trump ein Podium gibt und deswegen logischerweise irgendwie undemokratisch sein muß. Vielleicht müßte man es gleich ganz verbieten? Verzweifelte nicht schon Erich Mielke einst am gleichen Undank des Proletariats, obwohl er doch alle Menschen liebte und ihnen nur Gutes wollte, auch jenen, die das nicht ganz begreifen wollten?

Manche Grünen-Kollegin hatte das schon früher verstanden: Simone Peter, eine der Vorgängerinnen Habecks, brüstet sich nun bei Twitter, sie habe „Tausende“ auf ihren „Blockierlisten“. Gut, wenn man beizeiten vorsorgt, sich nur noch in der eigenen Filterblase zu bewegen. Katharina Schulze muß das gerade erst mühsam lernen. Nachdem der Hype um die Gutelauneschleuder der bayrischen Grünen sich verflogen hat, zerschellte sie gleich an der ersten Herausforderung.

Ein simples Urlaubsfoto aus den USA, in der Hand ein Eis im Wegwerfbecher mit Einweglöffel, avancierte dabei im Netz zum Sinnbild grüner Doppelmoral. Wer zur persönlichen Erbauung um den halben Erdball fliegt, während man dem Landsmann und auch der -Männ*In zu Hause die Fahrt mit dem Diesel zum nächsten Penny-Markt verbietet, muß sich eben die Frage nach dem persönlichen CO2-Fußabdruck stellen lassen.

Moralische Meinungsführer

Wer in Brüssel Wattestäbchen und Plastiktüten abschafft, aber im Ausland genüßlich am Plastiklöffel lutscht, wer wie Cem Özdemir im Poncho auf einem Gaul in 12.000 Kilometer Entfernung in den Anden posiert oder wer wie der ehemalige Grünen-Politiker Matthias Berninger jetzt beim Chemiekonzern Bayer als Lobbyist für Glyphosat sein Geld verdient, beweist vor allem eine Weisheit: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Das war bei den Grünen zwar schon immer so, neu ist nur der harte Fall, der Liebesentzug des Publikums. Die Grünen hatten es geraume Zeit geschafft, in einer Quadratur des Kreises als Oppositionspartei die herrschende Meinung moralisch anzuführen. Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ veröffentlichte gerade erst seine Hitliste der Talkshowgäste im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die ersten beiden Plätze belegen die beiden Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock. Mit Relevanz oder Können ist das nicht zu begründen, mit ideologischen Seilschaften schon eher.

Auch im Niedergang helfen deutsche Medien bis zur Peinlichkeitsgrenze bei der grünen Legendenbildung gerne mit. „Warum Robert Habeck rauswollte“, entblödet sich die einst große Frankfurter Allgemeine Zeitung am vergangenen Sonntag nicht, mit einem Gefälligkeitsinterview aufzumachen.

Diskrepanz zwischen Realität und grünen Lieblingsthemen

Der Spiegel zeigte Habeck vergangene Woche unter der Zeile „Schutzlos“ gleich vorn auf dem Umschlag als Opfer von Hackern und Trollen des Internets, statt die berechtigte Frage zu stellen, warum Spitzenpolitiker ihre Daten offenkundig sorglos ins Netz werfen. Gefälligkeitsjournalismus zur Rettung der Grünen, der Welt, des Klimas, der Gerechtigkeit, des Universums und des ganzen Restes.

Abgerechnet wird am Schluß mit dem Wähler und nicht mit dem FAZ-Abonnenten. Und für diesen wird die Diskrepanz zwischen Realität und den Lieblingsthemen der Grünen um so klarer, je deutlicher sich nun die echten Probleme im Land zeigen. Klimaneutrale Einkaufstüten und Gendersternchen sind Luxusprobleme angesichts steigender Mieten und Strompreise sowie Gefahren für die innere Sicherheit. Für den Spaßfaktor in der Misere bleibt uns Klein-Robert ja immer noch im sozialen Netzwerk „Instagram“ erhalten. Dort geht es ja auch mehr um Optik, statt um Inhalt. Und vielleicht ist er dort auch wirklich am besten aufgehoben.

JF 4/19

„Rechter Burschenschafter gibt Tipps für linke Aussteiger“, „NRW-Verfassungsschutz zeichnete fragwürdigen Preisträger aus“, so lauten einiger der Schlagzeilen überregionaler Medien, die sich mit einem scheinbar skandalösen Vorgang beschäftigen. Was war geschehen?

Bereits Mitte Dezember hatte der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul (CDU), Teilnehmer eines Wettbewerbs für eine Kampagne gegen Linksextremismus an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ausgezeichnet. „Das war die Aufgabenstellung im Masterseminar ‘Sprache im Extremismus’ im Sommersemester“, sagt einer der Gewinner, der Student Hans-Ulrich Voß, gegenüber der JUNGEN FREIHEIT.

Sein Plakatmotiv, für das er ausgezeichnet wurde, zeigt einen Vermummten vor brennenden Barrikaden. „Wir sind friedlich, was seid ihr?“, fragt der dazugehörige Slogan den Betrachter.

Daß er Mitglied der Burschenschaft Teutonia ist, sorgt mit einiger Verspätung für Rauschen im Blätterwald und empörte Reaktionen von Linken in den Sozialen Netzwerken. Voß läßt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Man solle derlei nicht überbewerten. „Es geht in erster Linie nicht um mich, sondern gegen Herrn Reul“, äußert er gelassen. Der CDU-Innenminister stehe seit jeher von linken Interessengruppen unter Beschuß.

Burschenschaft ist kein Fall für Verfassungsschutz

Ein Blick in die Berichterstattung über Reul im Zusammenhang mit der Räumung der Protestcamps linksextremer Braunkohle-Gegner im Hambacher Forst unterstützt die Ansicht von Voß. Um die Auszeichnung des Verbindungsstudenten zu skandalisieren, verweisen Journalisten daher gern auf seine Korporation. So sei die Aachener Teutonia „bis vor Kurzem im umstrittenen Verband der Deutschen Burschenschaft organisiert“ gewesen, schreibt etwa die Rheinische Post.

Hinter dem „bis vor Kurzem“ verbergen sich jedoch bereits sieben Jahre. „Mein Bund ist 2012 aus der Deutschen Burschenschaft ausgetreten“, erläutert Voß. Überholte innere Strukturen und eine mangelnde Abgrenzung zum Rechtsextremismus seien der Grund für den Schritt gewesen, stellt die Teutonia auf ihrer Homepage klar. Mittlerweile gehört die Teutonia Aachen dem neugegründeten Verband der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft an.

An d. @RWTH #Aachen hat @hreul die 3 besten Kampagnenentwürfe f. d. Aussteigerprogramm „left“ prämiert:„Die Idee, durch eine andere Brille auf das Problem #Linksextremismus zu schauen, hat sich gelohnt. Die Studenten haben innovative Konzepte entwickelt & diese kreativ umgesetzt“ pic.twitter.com/fxHuNhTQHm

— Innenministerium NRW (@IM_NRW) 19. Dezember 2018

Daß er nun in der Berichterstattung dennoch mit rechtsextremen Positionen in Verbindung gebracht wird, entbehre jeder Grundlage. Auf Anfrage der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag teilte das Innenministerium mit, die Burschenschaft werde nicht vom Verfassungsschutz überwacht. Zuvor hatte eine Ministeriumssprecherin auch schon gegenüber dem Magazin bento betont, das gleiche gelte auch für Voß.

Vom angeblichen Skandal bleibt nichts übrig

Der junge Mann kann auch von persönlichen Erlebnissen mit Linksextremen berichten. „Welcher Verbindungsstudent hat noch keine Erfahrungen mit linksextremer Gewalt gemacht?“ In seinem Fall sei es glücklicherweise bislang immer glimpflich verlaufen. Fälle von tätlichen Angriffen ereigneten sich jedoch immer wieder.

So bleibt bei genauerer Betrachtung nichts vom angeblichen Skandal, das Innenministerium lasse sich von vermeintlichen Rechtsextremen im Kampf gegen Linke unterstützen. Der Wettbewerb sei lediglich gedacht gewesen, dem Innenministerium „innovative Konzepte“ für das Aussteigerprogramm „Left“ (dt. „links“ und auch „verlassen“) zu liefern, hatte Reul bei der Verleihung betont.

Die Sorge linker Interessengruppen, die Siegerbeiträge würden vom Ministerium übernommen, seien ohnehin unbegründet. „Der Wettbewerb sah nie vor, daß die Entwürfe 1:1 umgesetzt werden, sondern das Innenministerium wollte sich in unserem und dem Parallelseminar Inspiration für eine mögliche Ausgestaltung der Kampagne holen“, stellt Voß klar.

Die Aufregung um den Wettbewerb und eine der ausgezeichneten Arbeiten offenbart weniger eine Verquickung des CDU-geführten Innenministeriums mit angeblich rechten Burschenschaften, als vielmehr linke Reflexe. Sind schon Aussteigerprogramme für Linksextreme per se ein Ärgernis für linke Kreise. So ist es für sie umso schlimmer, wenn ein Burschenschafter einen Beitrag dazu leisten könnte, Personen den Ausstieg aus der Szene zu ermöglichen.

Laut einem aktuellen Bericht von Deloitte ist Blockchain eine durchbrechende Technologie auf dem Weg zur Massenanwendung.

Trotz des starken Preiseinbruchs im letzten Jahr verwenden Kunden von Darknet-Märkten weiterhin gern Bitcoin.

Italiens Banken kommen nur noch schwer an neue Schulden. Die EZB erwägt bereits neue Direktfinanzierungen der Geldhäuser.

Der türkische Präsident Erdoğan darf einem neuen Gesetz zufolge per Notstandsgesetzgebung in die Wirtschaft eingreifen, falls es zu einer Krise kommt.

Der wichtigste Apple-Zulieferer Foxconn hat überraschend früh zehntausende Leiharbeiter entlassen.

Fischer & Objekt 21
Foto: z.V.g.

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“, besagt ein Sprichwort. Was sich allerdings derzeit die „linke Reichshälfte“ gegenüber dem freiheitlichen Vizekanzler HC Strache erlaubt, ist schon mehr als grenzwertig.

Kommentar von Unzensurix

Linken ist kein Untergriff gegen Strache zu tief

SPÖ-Spitzenpolitiker bestätigt unzensuriert

On January 19, 2019, in Endzeit, by admin
Angela Merkel
Foto: maxipixel.net / CC0

Was manchem zunächst nur als Satirebeitrag erscheint, kann gerade in Zeiten wie diesen die harte und für manchen, wie die Merkel-Anhänger, höchst peinliche Wahrheit sein.

SPÖ-Spitzenpolitiker bestätigt unzensuriert
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