FREIBURG. Im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung sucht die Polizei einen elften Tatverdächtigen. Nach der Überprüfung einer Personenbeschreibung durch einen weiteren Zeugen gehen die Ermittler davon aus, daß sich ein weiterer Mann an dem Opfer verging, teilte die Polizei mit.

Die eingerichtete Ermittlungsgruppe Club sucht mit einem Phantombild nach dem Verdächtigen. Der südländisch aussehende Mann wurde als zwischen 20 und 25 Jahren alt, 1,90 bis 1,95 Meter groß und sportlich beschrieben. In der Tatnacht hatte er schwarze Haare und einen Bart.

Ein Zeuge beschrieb den weiteren Verdächtigen im Fall der Gruppenvergewaltigung Foto: Polizeipräsidium Freiburg

Alle inhaftierten Verdächtigen sind polizeibekannt

Mitte Oktober war in Freiburg eine 18 Jahre alte Frau von mehreren Männern vergewaltigt worden. Zuvor soll einer der Verdächtigen dem Opfer etwas in dessen Getränk gemischt haben, um sie außer Gefecht zu setzen. Anschließend vergingen sich mindestens acht Männer an der wehrlosen Frau. Bei den bislang ermittelten mutmaßlichen Tätern handelt es sich um acht Syrer, einen Algerier und einen Deutschen, alle sind polizeibekannt. Sie sitzen in Untersuchungshaft. (ag)

KÖLN. Islamisten haben in Köln an einer Islamkonferenz des türkischen Moscheeverbands Ditib teilgenommen. Wie erst jetzt bekannt wurde, gehören einige der Veranstaltungsbesucher Organisationen an, die der radikal-islamischen Muslimbruderschaft nahestehen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums bestätigte, „daß die Türkei die Bewegung der Muslimbrüder unterstützt. Vor diesem Hintergrund bestehen seitens der Ditib, die in einem Abhängigkeitsverhältnis zur türkischen Religionsbehörde steht, offenbar keine Berührungsängste gegenüber der Muslimbruderschaft“.

Bruderschaft steht unter Verfassungsschutz-Beobachtung

Die aus Ägypten stammende Bruderschaft werde vom Verfassungsschutz beobachtet. Für das Innenministerium sei es bedauerlich, daß die Ditib sich nicht von dieser Organisation distanziere.

Zu dem Treffen in der vergangenen Woche seien über 100 Teilnehmer aus 17 Ländern angereist. Die dreitägige Veranstaltung trug den Titel „Die Zukunft der Muslime in Europa“. In einer Abschlußerklärung sei die Idee eines „deutschen oder europäischen Islam“ verworfen worden.

Der türkische Moscheeverband Ditib war in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten. Im April vergangenen Jahres waren Video- und Fotoaufnahmen aufgetaucht, die als Soldaten verkleidete Kinder in einer Ditib-Moschee in Herford zeigen sollen. Zudem steht die Organisation in Verdacht, politische Gegner auszuspionieren. (ag)

BERLIN. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) glaubt nicht an einen weiteren Aufstieg der AfD. „Die AfD hat bundesweit ihren Zenit überschritten, das ist klar zu erkennen. Deshalb rate ich allen demokratischen Fraktionen im Bundestag dringend zu einem gelassenen und professionellen Umgang mit den Politikern“, sagte er dem Tagesspiegel.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP betonte, die AfD werde in diesem Jahr an Zustimmung verlieren. Grund dafür seien Spannungen innerhalb der Bundestagsfraktion.

Kubicki spricht sich gegen Beobachtung durch Verfassungsschutz aus

Daher warne er dringend davor, die Partei vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Das verstärke deren Opferrolle „und Argumente, die anderen Parteien wollten sie mundtot machen“.

Angesichts der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Bundesvorsitzenden im vergangenen Dezember, äußerte Kubicki Zweifel an ihrer Eignung. „Ich bin noch immer der Auffassung, daß die CDU Friedrich Merz hätte wählen müssen, wenn sie Wahlen gewinnen will.“ (ag)

BERLIN. Der Unterhaltungskünstler Jürgen von der Lippe macht aus Angst um sein Leben keine Witze über den Islam. „Da bin ich nicht genug eingelesen. Aber selbst wenn ich das wäre, würde ich mich wohl nicht trauen. Da ist mir mein Leben wichtiger als ein guter Gag“, sagte er der Bild am Sonntag.

Zugleich betonte der 70 Jahre alte Komiker, politisch unkorrekte Witze müßten erlaubt sein. „Political Correctness ist ja eine der großen Geißeln unserer Tage.“ Bereits 2015 hatte von der Lippe seine Beunruhigung über das Erstarken des Islam geäußert.

Rowan Atkinson befürwortet Witze über Religionen

Im vergangenen Jahr hatte der britische Komiker Rowan Atkinson dafür plädiert, auch Witze über Religionen machen zu dürfen. Ohne das Recht auf Beleidigung sei der Begriff der „freien Rede“ inhaltsleer. Die Idee, Anstößigkeiten komplett zu verbieten, sei eine gefährliche Idee, äußerte der „Mr. Bean“-Darsteller. (ag)

#freebilly: Freiheit für Billy Six!

On January 7, 2019, in Junge Freiheit, by admin

Am 17.11.2018 wurde Krisengebietsreporter, Weltenbummler und JF-Autor Billy Six in Venezuela verhaftet. Die Gründe sind vorgeschoben, sein wahres „Verbrechen“: Journalismus.

Billy Six war 2012 bereits in Syrien inhaftiert. Anders als damals, engagieren sich die deutschen Behörden zu wenig, kritisiert sein Vater, Edward Six, gegenüber JF-TV.



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Nach der neuesten Forsa-Umfrage haben 56 Prozent der Deutschen auf die Frage, “welches Land ist am bedrohlichsten“, mit “Russland” geantwortet. Wie bescheuert, gehirngewaschen und dumm muss man sein, um das zu glauben? Wann hat Russland jemals Deutschland bedroht? Wie die Geschichte zeigt war es immer umgekehrt.

WASHINGTON. Die Vereinigten Staaten haben ihren Abzug aus Syrien an Bedingungen geknüpft. Zuvor müsse die Türkei Washington versichern, daß sie nach einem Abzug keine kurdischen Stellungen in Nordsyrien angreife. Kurdische Milizen sind Verbündete der Amerikaner im Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“. „Wir denken nicht, daß die Türkei militärische Operationen unternehmen sollte, die nicht vollständig mit den Vereinigten Staaten koordiniert und befürwortet werden“, sagte der Nationale Sicherheitsberater, John Bolton, am Sonntag in Washington. Dies sei wichtig, damit keine US-Truppen, aber auch nicht „die syrischen Oppositionskräfte, die mit uns gekämpft haben“ gefährdet würden.

Im Dezember hatte US-Präsident Donald Trump den Abzug von US-Truppen aus dem Bürgerkriegsland angekündigt. Daran gab es heftige Kritik, vor allem aus Sicherheitskreisen. Verteidigungsminister James Mattis trat wegen der Abzugsankündigung von seinem Amt zurück. Trump hatte für die Heimholung der Truppen ursprünglich eine Frist von 30 Tagen gesetzt, diese aber später auf vier Monate verlängert. Die Kurdenmiliz YPG hat zwischenzeitlich Gespräche mit der Regierung von Präsident Bashar al-Assad aufgenommen und ihn gebeten, zur Unterstützung der Kurden Truppen in den Norden des Landes zu verlegen.

Lob für die neue Abzugsstrategie kam von Senator Lindsey Graham. „Ich unterstütze es sehr, daß der Präsident seine Position einer Neubewertung unterzogen hat“, sagte Graham dem Sender CBS. Man müsse einen Abzug „klug“ gestalten. Sein republikanischer Parteifreund, der Kongreßabgeordnete Justin Amash, widerspricht dieser Sichtweise. „Die militärischen Verstrickungen der USA werden nie enden, solange der Präsident auf kriegsbefürwortende Radikale wie Bolton hört“, twitterte Amash. Bolton schaffe eine nicht erfüllbare Liste von Bedingungen für den Abzug aus einem Krieg, in den Truppen ohne Zustimmung des Kongresses entsendet worden seien. (tb)

SOLINGEN. Im nordrhein-westfälischen Solingen haben rund 200 Personen am Montag morgen die Abschiebung eines Asylbewerbers verhindert. Sie versammelten sich um fünf Uhr zu einer Andacht im Gemeindehaus der evangelischen Luther-Kirchengemeinde, um ihre Solidarität mit dem sich illegal im Land aufhaltenden Iraner zu zeigen berichtet das Solinger Tageblatt.

Der 27 Jahre alte Mann weigerte sich nach einem Gespräch mit Behördenvertretern, das Gemeindehaus zu verlassen. Pfarrer Christian Lerche untersagte der Polizei und der Ausländerbehörde den Zutritt zu dem Gebäude. Die Beamten zogen sich daraufhin zurück. Sie kündigten an, mit einem Durchsuchungsbeschluß wieder zu kommen. Die Versammlung der Gemeindemitglieder verlief friedlich, teilte die Polizei auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT mit.

Asylbewerber droht Haftstrafe im Iran

Dem Asylbewerber drohe in seiner iranischen Heimat eine Gefängnisstrafe, schreibt die Rheinische Post. Der Mann soll nach Frankreich abgeschoben werden. Dort hätte er bei seiner Einreise in die EU seinen Asylantrag stellen müssen.

Die Luthergemeinde hatte zuvor auf ihrer Homepage zu der Andacht aufgerufen. „Mit der Aktion zeigen wir Solidarität unserem Schützling gegenüber“, heißt es auf der Seite. (ag)

ROM. Papst Franziskus hat an die europäischen Regierungen appelliert, Flüchtlinge auf Schiffen im Mittelmeer „einen sicheren Hafen“ zur Verfügung zu stellen. Es gehe darum „konkrete Solidarität“ mit den 49 Einwanderern zu zeigen, die sich derzeit an Bord der Schiffe Sea Watch 3 und Sea Eye befinden, sagte Franziskus am Sonntag nach dem Angelus-Gebet im Vatikan.

Sowohl Malta als auch Italien haben sich bisher geweigert, die Flüchtlinge aufzunehmen. „Diese Angelegenheit könnte einen Präzedenzfall schaffen, deswegen sollten wir wachsam sein“, sagte Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat. Man könne nicht „Weihnachtsmann spielen“, wie das Kritiker von Maltas Asylpolitik täten. Es gelte einen Ausgleich zwischen Humanität und nationaler Sicherheit zu finden.

Zuvor hatten bereits Politiker von SPD und Linkspartei die Aufnahme der Flüchtlinge von der Sea Watch 3 gefordert. Der Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Tobias Pflüger, verlangte bei einem Besuch an Bord des Schiffes, daß die Flüchtlinge „endlich aufgenommen werden“. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe geißelte – ebenfalls vom Schiff aus – die Weigerung Italiens und Maltas, die Migranten an Land zu lassen. (tb)

Kritik an Seehofer wegen Datenleak

On January 7, 2019, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. SPD und FDP haben das Schweigen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zur Datenleak-Affäre kritisiert. „Ich bin irritiert, vom zuständigen Bundesinnenminister, der sonst keine Gelegenheit ausläßt, sich zu allem und jedem zu Wort zu melden, so gut wie nichts zu hören, wenn es um die Cybersicherheit in unserem Land geht“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, der Nachrichtenagentur dpa.

Der Vizepräsident des Bundestags, Wolfgang Kubicki (FDP), warf Seehofer vor, nach Bekanntwerden der Hackerangriffe „erstmal abgetaucht“ zu sein. Aber auch Justizministerin Katarina Barley (SPD) nahm Kubicki in die Verantwortung. „Frau Barley kündigt immer wieder so viel an, und es passiert am Ende nichts.“ Es handele sich in der Angelegenheit um „massive Verstöße gegen Datenschutzgrundsätze, gegen das Post- und Telekommunikationsgeheimnis und auch gegen Grundrechte. So etwas dürfen wir nicht hinnehmen.“ Jeder müsse sich darauf verlassen können, daß seine Privatsphäre geschützt werde.

Am Freitag wurde bekannt, daß Hacker private Daten von mehreren hundert deutschen Politikern, Journalisten und Prominenten ins Internet gestellt haben. Betroffen sind Bundestagsabgeordnete aller Parteien – außer der AfD. Unter den Leaks befinden sich etwa Daten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel, aber auch private Nachrichten von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil oder von Außenminister Heiko Maas an die Mitglieder der Regierungsfraktionen. Auch zahlreiche Prominente sind unter den Opfern. Inzwischen hat die Polizei laut Informationen des rbb-Inforadios die Wohnung eines 19jährigen in Heilbronn durchsucht. Der Mann, der in der IT-Branche arbeitet, stand nach eigener Aussage mit dem Hacker in Kontakt und wird nun als Zeuge befragt. (tb)

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