Ein schockierende Nachricht berichtete der US-Sender NBC am Donnerstag, nämlich, dass das Trump-Regime den Kleriker Fethullah Gülen, der seit Jahren in relativer Abgeschiedenheit im ländlichen Pennsylvania lebt, aus den USA weisen und an die Türkei liefern will. Der Grund, damit Recep Erdogan seinen Erzfeind bekommt und im Gegenzug den Mord am Journalisten Jamal Khashoggi unter den Tisch wischt, um das saudische Mörderregime zu entlasten und zu gefallen.

MÜNCHEN. Die Präsidentin der Bundeswehr-Universität München, Merith Niehuss, hat die Vorreiterrolle der deutschen Armee beim Thema „Diversity“ gelobt. Der Einfluß des Feminismus sei groß, hier folge die Bundeswehr aber nur einem gesellschaftlichen Trend, sagte Niehuss der Welt. „Die Bundeswehr ist durch die Frauen aber zwei Schritte weiter gegangen: Nicht nur die Frauen und die Gleichstellungsfrage haben Eingang gefunden, sondern zugleich auch die Diversity-Frage. Damit ist die Bundeswehr dem Rest der Gesellschaft wieder voraus, wo diese Frage nicht diskutiert wird.“

Homosexualität, Transgender oder Behinderungen würden in vielen Institutionen nicht diskutiert, ergänzte Niehuss. „Homosexualität ist im Leistungssport tabu, ein absolutes Tabu. In der Bundeswehr nicht mehr.“ Neben der Einführung von Beauftragten für Homosexualität habe Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Anfang 2017 einen Workshop „Sexuelle Orientierung und Identität in der Bundeswehr“ organisiert, wo sich alle Personen hätten outen lassen, die das wollten. „Es wird sehr oft geoutet“, stellte die 64jährige fest, die seit 2005 Präsidentin der Universität ist.

„Das war ein ganz bemerkenswerter Tag in Berlin, an dem viele Transgender-Personen, auch im Offiziersrang, und ganz viele Homosexuellengruppen aufgetreten sind“, zeigte sich Niehuss entzückt. „Die haben sich sehr gefreut, daß mit ihnen normal umgegangen wird. Die Bundeswehr geht damit um.“

Kinder und Schulen sollen „ein anderes Frauenbild“ vermitteln

Seitdem es 2001 die ersten Frauen in der Bundeswehr gab, habe sich der Umgang in der Armee stark verändert. „Bei uns sind Frauen in den Seminaren ein wichtiger Faktor für gelassene Kommunikation.“ Dennoch meldeten sich die meisten weiblichen Studenten für typische Frauenstudiengänge wie Erziehungswissenschaften statt Physik oder Ingenieurswissenschaften an.

Hier seien die Kindergärten und Schulen gefragt, meinte Niehuss. Diese müßten „ein anderes Frauenbild“ vermitteln, damit sie sich später Naturwissenschaften zutrauen. „Wenn Sie sich heute einmal eine Spielwarenabteilung angucken, dann haben Sie schon eine Abteilung in Rosa für Mädchen und in Hellblau für Jungs. Das ist ja furchtbar. Das fängt auch da schon an. Der Junge spielt mit dem Spielzeugsoldaten, das Mädchen mit der Puppe. Ist es andersherum, werden die Eltern alarmiert.“ (ls)

DÜSSELDORF. Kriminelle Clans konzentrieren sich in Nordrhein-Westfalen (NRW) nicht mehr nur auf die Großstädte, sondern breiten sich in den ländlichen Raum aus. „Wir finden sie zum Beispiel in Mettmann, Düren oder in Westfalen“, sagte der leitende Kriminaldirektor des Landeskriminalamts (LKA), Thomas Jungbluth, der Rheinischen Post.

Landesweit habe das LKA diese Großfamilien im Visier. „Wir haben rund 50 Clans in NRW – plus minus X. Ganz genau kann man das nicht sagen, weil die Clans zum Teil unterschiedliche Namen haben“, äußerte Jungbluth. Sie sollen eine Mitgliederstärke von über 10.000 Personen haben.

Täter verschleiern Identität mit wechselnden Namen

Genauere Angaben seien schwer zu machen, da die Verbrecher ihre Identität mit unterschiedlichen Schreibweisen der Namen verschleierten. „Einen Clan-Namen kennen wir allein in 16 verschiedenen Versionen. Sie ändern zum Teil ihre Namen, wechseln in türkische oder arabische Bezeichnungen und versuchen so, aus dem polizeilichen Fokus zu gelangen.“

Derzeit arbeite das LKA in dem Bundesland daran, ein Lagebild über die kriminellen Großfamilien zu erstellen. Deren Verhalten sei in jüngster Zeit aggressiver geworden, insbesondere gegenüber Polizisten und Rettungsdiensten. (ag)

Angriff auf unsere Ordnung

On November 15, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Der Streit entzweit Familien, Nachbarn, das Volk. Was geschieht mit Deutschland in der Frage der Migration? Warum steht seit September 2015 das Wort vom „Kontrollverlust“ im Raum, warum wurde daraus ein Dauerzustand, der nicht mehr aufgehoben werden kann?

Ein erheblicher Teil der im Land angestauten Wut gegen Regierung und Eliten wurzelt in deren Weigerung, diese wichtige Frage für die Zukunft unseres Gemeinwesens kontrovers und ergebnisoffen zu diskutieren: nämlich wie und mit wem und unter welchem Reglement wir künftig zusammenleben wollen. Bei vielen Bürgern verfestigt sich schon länger der Eindruck, über ihre Köpfe hinweg werde in entscheidenden Zukunftsfragen eine politische Agenda abgearbeitet und Ziele verfolgt, die der Entscheidung des demokratischen Souveräns, des Volkes bewußt entzogen werden.

Darum ist die Empörung über den UN-Migrationspakt auch so groß, den die Bundesregierung weitgehend „unter dem Radar“ der Öffentlichkeit ausgehandelt hat und am Parlament vorbei Anfang Dezember im marrokanischen Marrakesch absegnen lassen will. Im Kleide ehrfurchtgebietender „internationaler Abkommen“ soll „top-down“ eine Politik der Umverteilung von Migranten durchgedrückt werden, der sich etliche Staaten bislang im Rahmen der EU noch verweigern.

Deutschland und Europa stehen an historischem Wendepunkt 

Nur auf Druck der AfD kam es dennoch in der vergangenen Woche im Bundestag zu einer breiteren Debatte über den Migrationspakt. Bezeichnenderweise schickten die Fraktionen der Großen Koalition kein Regierungsmitglied ans Rednerpult, sondern ließen das Thema von zweitklassigen Abgeordneten abfertigen. Diese reduzierten die begründete Kritik arrogant auf eine Kampagne von „Verschwörungstheoretikern“ und „Rechtspopulisten“.

Tatsächlich aber wird die Liste der Staaten, die sich dem Migrationspakt entziehen, wöchentlich länger. Vorneweg verweigerten sich die USA und Ungarn, dann Österreich und Bulgarien – mutmaßlich schon bald die Schweiz, Australien, Polen, Tschechien und weitere osteuropäische Staaten. Alles Rechtspopulisten?

Deutschland und Europa stehen an einem historischen Wendepunkt, an dem die Entscheidung darüber fällt, ob der demokratische Nationalstaat, den die meisten europäischen Völker wie wir Deutschen mit ihren Verfassungen als moderne politische Organisation gewählt haben, einer neuen Ordnung geopfert wird. Entscheidung ist jedoch das falsche Wort: Denn den Völkern wird diese nicht offen vorgelegt. Sondern sie wird, dies zeigt der UN-Migrationspakt, von Regierungsbeamten mittels völkerrechtlichem „Soft Law“ (weichem Recht) stillschweigend an den Bürgern vorbei getroffen und exekutiert. Der Migrationspakt sei „rechtlich nicht verbindlich“, lauten die Sirenenklänge der Regierungssprecher, die aber unterschlagen, daß vermeintlich rechtlich unverbindliche Abkommen zur Standardwaffe im Arsenal technokratischer Herrschaftspraxis wurden.

Schattenseiten der Migration werden verschwiegen

So härten regelmäßig als schwammige Absichtserklärungen, weiche Wunschziele und bloße Möglichkeiten verkleidete Memoranden still und leise durch Völkergewohnheitsrecht zu ehernen Strukturen aus, die Staaten dauerhaft binden.

Der UN-Migrationspakt steht unter einer unverschämten Prämisse, zu der wir nie gefragt worden sind: Migration sei „in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung“. Und daß diese „positiven Auswirkungen“ lediglich „durch eine besser gesteuerte Migrationspolitik optimiert werden“ sollen. An keiner Stelle finden sich im Papier Hinweise auf die massiven ethnischen, religiösen und sozialen Verwerfungen, die Migration weltweit tatsächlich auslöst. Kein Wort von kippenden Stadtteilen, Islamisierung und explodierender Kriminalität.

Außerdem geht der Pakt davon aus, daß Massenmigration wie ein irreversibles Naturereignis sei, das nicht abzuwenden, sondern lediglich „regulär“ zu „steuern“ ist. Daß demokratische Nationalstaaten und ihre Völker daran festhalten wollen, in bewährter ethnisch-kultureller Verfassung fortzuexistieren und sich nicht unter Aufsicht der Vereinten Nationen in multikulturelle Siedlungsgebiete verwandeln wollen, scheint bereits völlig ausgeschlossen.

Multikulturrelle Indoktrination soll Schule machen

Die UN-Menschenrechtskommission formulierte in einer „Erklärung über Bevölkerungstransfers und die Seßhaftmachung von Siedlern“ 1997 in Artikel 6 noch ein anderes Leitbild: „Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, in der eine nationale, ethnische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist, zu ändern, sei es durch Vertreibung, Umsiedlung und/oder durch die Seßhaftmachung von Siedlern oder eine Kombination davon, ist rechtswidrig.“

Der Pakt breitet ein Instrumentarium aus, mit dem die Gesellschaften der Zielländer der Migration drakonisch auf Kurs gebracht werden sollen: Künftig soll „Polarisierung“ in Debatten unterbunden, das „Vertrauen der Öffentlichkeit in die Migrationspolitik“ gestärkt, Schulen mit veränderten Lehrplänen unterm Motto „Achtung von Vielfalt“ für multikulturelle Indoktrination eingespannt und Medien, die sich der Migrationsagenda verweigern, Unterstützung entzogen werden. Und allenthalben sollen „Führungsverantwortliche aus Politik, Religion und Gesellschaft“ darüber wachen, daß „Fälle von Intoleranz, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit“ fleißig „aufzudecken“ sind – auch „im Rahmen von Wahlkampagnen“.

Der UN-Migrationspakt ist antidemokratisch in Geist und Durchführung und zielt auf die Zerstörung traditionell gewachsener Nationalstaaten ab. Kritiker und Gegner einer global gesteuerten Völkerwanderung („Migrationspolitik“) werden als Feinde von „Vielfalt“ und „Toleranz“ – sprich der Menschheit – gesellschaftlich geächtet. Hier weht uns der eiskalte Hauch des Totalitarismus an.

JF 47/18

LONDON. Die britische Zeitung Financial Times (FT) hat ein Computerprogramm entwickelt, das Alarm schlägt, wenn zu wenig Frauen in Artikeln zu Wort kommen. Wie das Unternehmen herausgefunden habe, seien lediglich 21 Prozent der zitierten Personen in dem Wirtschaftsblatt Frauen, berichtete der Guardian.

Das soll sich durch den Einsatz eines Bots ändern. Er analysiert den Frauenanteil unter den zitierten Experten. Die Ressortverantwortlichen würden dann eine entsprechende Meldung erhalten, falls zu wenig Frauen vorkommen.

Von mehr Frauen gelesen

„Redaktionen, die verhältnismäßig viele Frauen zitieren, zeigen auch mehr Frauen auf Bildern und werden eher von Frauen gelesen“, zitierte die Tageszeitung die stellvertretende FT-Redaktionsleiterin Roula Khalaf aus einer internen E-Mail an die Angestellten.

Zudem schaue das Meinungsressort ihrer Zeitung auf die ethnische Zugehörigkeit eines Autors sowie seinen geographischen Standort. Dadurch sollen künftig mehr Frauen und Angehörige von Minderheiten beauftragt werden. (ls)

BERLIN. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess hat sich für ein Verbot der linksextremen Gruppierung „Interventionistische Linke“ (IL) ausgesprochen. Hintergrund ist deren führende Rolle bei den gewaltsamen Protesten gegen die Räumung des Hambacher Forsts.

Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Innenexperten, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, sei die IL seit einigen Jahren maßgeblich an linksextremistischen Kampagnen beteiligt, die sich dem Kampf gegen den Klimawandel verschrieben hätten.

Dies sei auch bei den gewalttätigen Protesten gegen die Räumung der Baumhäuser im Hambacher Forst der Fall gewesen, bei denen zwischen Mitte September und Anfang Oktober mindestens 78 Polizisten verletzt worden waren. Diese wurden laut Bundesregierung bei ihren Einsätzen mit Fäkalien und Steinen beworfen, sowie mit Zwillen beschossen. Aufgerufen zu dem massiven Widerstand militanter Braunkohlegegner hatte nach Kenntnis der Regierung unter anderem die „Interventionistische Linke“.

„Eine Art Wehrsportlager“

Für den früheren Hauptkommissar Hess zeigt dies, daß Linksextremisten die Proteste im Hambacher Forst mißbrauchten, „um dort eine Art Wehrsportlager zu errichten“. Die IL stünde dabei auffällig häufig an vorderster Front, wo es zu massiver Gewalt gegen Polizeibeamten komme, kritisierte der AfD-Abgeordnete gegenüber der JF. „Der konkrete Anlaß ist für sie offenbar zweitrangig. Es ist höchste Zeit, ein Verbot dieser Gruppierung zu prüfen.“

Die „Interventionistische Linke“ zählt zu den einflußreichsten und mobilisierungsstärksten linksextremen Bündnissen in Deutschland. Im vergangenen Jahr war sie maßgeblich für die schweren Ausschreitungen währende des G20-Gipfels in Hamburg verantwortlich.

Wegen ihrer Gewalt- und Militanzbereitschaft taucht die Gruppe seit Jahren in den Verfassungsschutzberichten auf. Die IL versuche, durch „gezielte taktisch-strategische Bündnisarbeit mit Nicht-Extremisten“ linksextremistische Agitation über die eigene Szene hinaus anschlußfähig zu machen.

Gefährliche Scharnierfunktion

Dabei fungiere sie als „als Bindeglied sowohl innerhalb des linksextremistischen Spektrums als auch zwischen Extremisten und Nichtextremisten“, warnen die Verfassungsschützer. Da die Gruppierung in der Lage sei, sowohl das gewaltorientierte als auch das nichtgewaltbereite Potential zu erreichen, nehme sie eine wichtige „Scharnierfunktion“ ein.

Vor den Protesten gegen den G20-Gipfel kündigte die Sprecherin der IL, Emily Laquer, ganz offen an: „Wir suchen nicht die Konfrontation mit der Polizei, aber wir werden uns auch nicht aufhalten lassen.“ Sollte es zu Gewalt kommen, „werden wir uns nicht geschlossen davon distanzieren“. (krk)

BERLIN. Die Grünen haben eine rasche Umsetzung des UN-Migrationspakts in nationales Recht gefordert. „Der Migrationspakt formuliert mehrere Leitlinien, die erst noch in nationales Recht gegossen werden müssen, auch in Deutschland“, sagte die integrationspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Filiz Polat, der Welt. Ihre Fraktion habe deshalb einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. Darin fordern sie die Bundesregierung auf, bei der Umsetzung des UN-Migrationspakts eine führende Rolle zu übernehmen.

Des Weiteren beklagte sie, der derzeit vorliegende Entwurf des Fachkräftezuwanderungsgesetztes der Bundesregierung begünstige die Abwanderung Hochqualifizierter aus deren Herkunftsländern. Um den dadurch verursachten sogenannten Braindrain entgegen zu wirken, schlug Polat vor, eine Einwanderungskommission einzurichten. Diese könne Kriterien zur Steuerung der Arbeitsmigration erlassen. So sollten beispielsweise Ärzte aus bestimmten Regionen nicht einwandern, wenn in deren Heimat ein akuter Mangel an Medizinern herrsche.

Hürden für Arbeitsmigranten sollen verschwinden

Zugleich sollten die Hürden für die übrigen Arbeitsmigranten abgebaut werden. Die Grünen-Politikerin regte an, Ausländern schon für die Jobsuche die Einreise nach Deutschland zu erlauben. So könnten vor Ort ihre Qualifikationen überprüft und ihnen die Chance geboten werden, sich nachqualifizieren und weiterbilden zu können.

Polat verlangte zudem, die Rechte von Flüchtlingen im Migrationspakt verbindlich festzuschreiben. Gleiches gelte für die Zusage der Unterzeichner, vereinbarte Entwicklungshilfen zu zahlen. (krk/ag)

FRANKFURT/MAIN. Die Stadt Frankfurt hat Konsequenzen nach den Pannen bei der Auszählung der Landtagswahl im vergangenen Monat angekündigt. Vor der Europawahl im Mai 2019 sollen alle 4.000 ehrenamtlichen Wahlhelfer umfassend geschult werden, sagte der zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) der Frankfurter Rundschau.

Man könne die Freiwilligen nicht zu der Teilnahme an den Schulungen zwingen, jedoch soll die Teilnahmebereitschaft durch Anreize erhöht werden. Es sei allerdings noch offen, wie das geschehen soll. Laut Stadt seien Geld oder Freizeitausgleich für die Wahlhelfer denkbar.

81 von 373 Wahlbezirken mußten Ergebnisse korrigieren

Zudem solle das Computersystem zur Auszählung verbessert und eine Notfallösung bei Ausfällen ausgearbeitet werden. Am Wahlabend war das System zeitweise ausgefallen. Auch die Telefonanlage zur Übermittlung der Ergebnisse müsse verbessert werden.

Bei der hessischen Landtagswahl am 28. Oktober war es in der Mainmetropole zu zahlreichen Fehlern bei der Stimmauszählung gekommen. In 81 von 373 Frankfurter Wahlbezirken mußten die Ergebnisse korrigiert werden. 28 Wahlbezirke wurden neu ausgezählt, die Stimmenverteilung in sechs Bezirken war nur geschätzt worden. Von den Fehlern war vor allem die AfD betroffen.

Ein weiterer Fehler im Vorfeld der Wahl ist bislang ungeklärt. So waren 535 Wähler vorab in das falsche Wählerverzeichnis eingetragen worden. (ag)

BERLIN. Die Berliner Polizei ist am Donnerstag mit mehreren hundert Beamten gegen linksextreme Tatverdächtige vorgegangen. Rund 560 Polizisten durchsuchten am morgen vier Gebäude in den Stadtteilen Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln.

„Bei den Durchsuchungen fanden unsere Einsatzkräfte Beweismittel zum Verfahren der gefährlichen Körperverletzung. Ferner wurden vier Tatverdächtige angetroffen und überprüft“, teilte die Polizei in einer ersten Stellungnahem mit. Im Visier stand laut Polizeireportern auch der linksextreme Szenetreff Rigaer Straße 94. Auch die benachbarten Häuser seien gestürmt worden.

Im Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung werden durch unsere Direktion 5 aktuell in 4 Objekten in #Friedrichshain, #Kreuzberg & #Neukölln zum Auffinden von Beweismitteln mehrere Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Tiergarten vollstreckt.

— Polizei Berlin Einsatz (@PolizeiBerlin_E) November 15, 2018

Grund für den Einsatz sind Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft wegen schwerer Körperverletzung. Rund zehn vermummte Täter hatten im Mai einen Spätkauf attackiert. Dabei verprügelten sie den Ermittlern zufolge den Inhaber haben, weil dieser zuvor einer Frau ein Paket nicht ausgehändigt haben soll, da sie sich nicht ausweisen konnte.

#Friedrichshain: #SEK und Einsatzhundertschaft stürmen #Rigaer Straße. Gleich mehr auf https://t.co/GZUqlVyp2t @BILD_Berlin @JorinVerges @MKrekel_BILDde @J_Schilde @BZcat030 @TomSchreiberMdA @burkarddregger @LieblingXhain @HakanTasBerlin @OlafWedekind @Hallaschka_HH @Majonnchen pic.twitter.com/gXKkNs0LlZ

— Nacht Floh (@BZ_NachtFloh) November 15, 2018

Laut B.Z. konnte die Polizei sieben Verdächtige ausmachen. Einer von ihnen soll in der Rigaer Straße 94 wohnen. Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, seien am Donnerstag vier Tatverdächtige in den durchsuchten Gebäuden angetroffen worden.

GdP lobt Einsatz

Die Gewerkschaft der Polizei, GdP, lobte den Einsatz. „Ich halte es für absolut notwendig, auch in diesem Bereich konsequent gegen Straftaten vorzugehen“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Norbert Cioma. „Es ist unglaublich scheinheilig, wenn man einen alternativen Lebensstil pflegt und dafür Verständnis sowie Toleranz erwartet, gleichzeitig aber keine alternativen Meinungen respektiert.“

Seit heute morgen laufen Maßnahmen in Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln wegen schweren Straftaten rund um das Szeneobjekt #R94 – Foto: @BZ_NachtFloh pic.twitter.com/V2CkKDmMSR

— GdP Berlin (@GdPHauptstadt) November 15, 2018

Zudem sprach er den Linksextremisten die Deutungshoheit in dem Bezirk ab. „Es sind nicht die Autonomen, die im Kiez das Handeln der Menschen bestimmen, sondern individuelles Denken und selbständige Entscheidungen bei Beachtung unserer demokratischen Grundsätze. Straftäter vertreten nicht die Interessen der Anwohner, sich als ihr Sprachrohr darzustellen, ist anmaßend.“

Verdächtige sind polizeibekannt

In sozialen Netzwerken kam Kritik auf, weil die Polizei mit einem Großaufgebot wegen eines Spätkauf-Überfalls vorgegangen war. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) teilte auf Twitter mit: „Der Rechtsstaat kennt keine weißen Flecken. Wir setzen die Regeln an allen Orten der Stadt um.“

Mehrere Ermittler sagte dem Berliner Tagesspiegel, die Bilder aus der Überwachungskamera bei dem Laden zeigten eindringlich, wie die linksextreme Szene versuche, andere einzuschüchtern und ihre Interessen mit Gewalt zu vertreten. Alle Tatverdächtigen seien als Szenemitglieder polizeibekannt. (ls)

Trump droht der Antifa

On November 15, 2018, in Junge Freiheit, by admin

WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat der Antifa gedroht. „Diese Leute von der Antifa sollten besser hoffen, daß die Gegenseite nicht mal mobilisiert“, sagte Trump in einem Interview mit dem Daily Caller. Die Opposition zur Antifa sei „viel stärker“ und „potentiell viel gewalttätiger“, kündigte er an. „Dann hätte die Antifa ein Problem“, fügte er hinzu. Die andere Seite, das seien Polizei und Militär, präzisierte der Oberkommandierende der Streitkräfte.

Die Äußerungen des Präidenten können als Reaktion auf den gewaltsamen Überfall eines linksextremen Mobs auf das Haus von Fox-News-Moderator Tucker Carlson in Washington D.C. vergangene Woche verstanden werden. Die Antifa-Randalierer brachen dabei die Tür seines Hauses auf. Carlsons Frau, die zum Zeitpunkt des Angriffs allein im Haus war, schloß sich in einem Zimmer ein und rief die Polizei.

Trump exclaims “Antifa!” while addressing a protester’s presence at his Phoenix rally. pic.twitter.com/fZTLbw7RDj

— BuzzFeed News (@BuzzFeedNews) August 23, 2017

Der linksliberale Komödiant Stephen Colbert verurteilte die Tat. „Die Ideen von Tucker Carlson zu bekämpfen, ist ein amerikanisches Recht. Seine Haus aufzusuchen und seine Familie zu terrorisieren, ist ein Akt von monströser Feigheit.“ Selbst die linke Gruppierung Media Matters kritisierte den Überfall scharf. „Dieses Verhalten geht gar nicht“, sagte ein hochrangiges Mitglied der Organisation. Außerdem sei eine solche Strategie kontraproduktiv, wenn man jemandes Einfluß reduzieren will. (tb)

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