Folgende Mail mit Foto hat mich von einem ASR-Leser aus Kiew erreicht:

So sieht es in vielen Schulklassen in D auch aus!

„Rassistisches“ Paradoxon aus der Schweiz

In der Schweiz wird der Genozid an den Weißen geduldet während die Veranschaulichung dieses Bevölkerungsaustauschs mit rechtlichen Schritten verfolgt wird. Besitzt der weiße Mensch überhaupt noch ein Recht auf Leben?In der Schweizer Mainstreampresse herrscht gerade eine erhitze Stimmung aufgrund eines Fotos einer Zürcher Schulklasse, die von Mitgliedern der „rechtsextremen“ PNOS (Partei der Schweizer Eidgenossen) in den sozialen Medien verbreitet wurde.

Die Krux an dem Foto:

Wie Sie sehen können, gibt es nur ein einziges Kind welches ein „traditionelles schweizerisches“ Erscheinungsbild und Name aufweist.

 

Das Originalfoto, welches die Diskussion provozierte.

Die unscharfe Version, die zur Veranschaulichung der Geschichten in der Schweizer Mainstreampresse verwendet wurde, Foto: 20min.ch

Diese „Rechtsextremisten“, wie sie von den Lesern bezeichnet wurden äußerten sich über den in der Schweiz stattfindenden demografischen Wandel mit dem oben abgebildeten Foto, der unter dem Namen „Genozid an den Weißen“ oder „Bevölkerungsaustausch“ bekannt ist.
Eine empörte Reporterin behauptete, das Abbilden des Schulklassenfotos sei ein entstellender Eingriff in die Privatsphäre der Kinder. Sie erwägt rechtliche Schritte gegen PNOS einzuleiten. Kinderschutzexperten fordern nun Schulen auf, keine Klassenfotos im Internet zu veröffentlichen, damit weiße Leute, die sich gegen ihr eigenes Aussterben zur Wehr setzen – auch „Nazis“ genannt – nicht in der Lage sind festzustellen, wie der Weiße Genozid an den europäischen Völkern voranschreitet.

„Wir kommen wieder, Kreuzberg!“

On February 18, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Berlin-Kreuzberg. Die Demonstranten des Frauenmarsches stehen sich seit einer Stunde die Füße in den Bauch – es geht nicht weiter. Ihr Demo-Zug stoppt an der durch Metallgitter abgesperrten U-Bahnhaltstelle Kochstraße. Kein Vorwärtskommen. Eine ältere Dame spricht auf einen sichtlich genervten Kommunikationsbeamten der Berliner Polizei ein.

„Wenn Sie von Polizei-Einsatzstrategien so viel mehr verstehen als wir, bewerben Sie sich doch einfach bei der Berliner Polizei“, sagt der. Ein älterer Herr sagt: „Also bei uns in Dresden, bei den Pegida-Demonstrationen, gibt es so etwas nicht, da zieht unsere Polizei die Demonstration ohne Probleme durch.“ Aber Berlin ist eben nicht Dresden.

Sonnabend, 15 Uhr: Leyla Bilge, eine zum Christentum konvertierte Kurdin, hat im Internet zum Marsch der Frauen aufgerufen. „Wir sind kein Freiwild … Nirgendwo!!!“ Etwa 2.000 Teilnehmer sind laut Veranstalter gekommen, die Polizei gibt ihre Zahl mit 500 an. Vom Halleschen Tor soll es über die Kochstraße zum Kanzleramt gehen. Frauen demonstrieren gegen Gewalt durch Migranten. So wie sie in Kandel schon nach dem Mord an der 15jährigen Mia demonstrieren, in Cottbus für die Heimat und demnächst in Bottrop demonstrieren werden.

Aus dem Lautsprecher tönt „Freiheit“ von Westernhagen

Proteste gegen den Frauenmarsch Foto: JF/mec

Aber Berlin Kreuzberg ist ein anderes Pflaster. Hier haben Linksextremisten das Sagen – glauben sie jedenfalls. Und jeder, der nicht ihrer Meinung ist, ist „Fascho, Nazi, rechtes Pack!“ Und so empfangen aggressiv kreischende linke Kinder und Jugendliche die Demonstranten schon am Halleschen Tor, dem Ausgangspunkt der Demo, mit Schreien, Pöbeln. Für sie sind diese Frauen Rassisten, die nur zum Schein unter dem Deckmantel des Feminismus rechtes Gedankengut verbreiten. Jetzt hängen die linken Krawallmacher an den Absperrgittern der Polizei und krabbeln an der Friedenssäule auf dem Mehringplatz hoch.

Um 15.17 setzt sich der Zug in Bewegung. Alte und junge Frauen und Männer. Rollstuhlfahrer, ein als Moslem verkleideter Mann flankiert von zwei Kinderbräuten. Ein verschleierter Mann. Die Stimmung ist gut. Aus dem Lautsprecherwagen, an dem Deutschlandflaggen wehen, ertönt „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen. Doch am Checkpoint Charlie geht nichts mehr. 900 Linksextremisten, so die Polizei, haben mit einer Spontan-Demo, die sie zuvor im Internet veröffentlicht haben, den Marsch zum Halten gebracht.

An der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße hat die Polizei großräumig abgesperrt. Die Kreuzung selbst ist Niemandsland. Hier können nur Polizisten, Journalisten und Politiker mit Ausweisen rauf. Eine Verkäuferin in einem Kiosk daddelt mutterseelenallein auf ihrem Smartphone rum. „Na, viele Kunden haben Sie ja heute nicht.“ „Nein, nur ein paar Polizisten, sonst kommt hier niemand rein.“ Und wie zur Bestätigung öffnet sich die Tür, vier Beamte stehen im Kiosk: „Ich habe meine Kollegen mitgebracht“, flötet der erste lächelnd, um sich dann eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank zu angeln.

„Wofür demonstrieren die hier eigentlich?“

Erinnerung an Todesopfer von Ausländerkriminalität Foto: JF/mec

Die Blockade der Frauendemo ist zwar rechtswidrig, doch die Polizei schreitet nicht ein. Über Lautsprecher appelliert sie an die Linksradikalen, doch bitte die Blockade einzustellen – erfolglos. Vermummte Autonome versuchen immer wieder zur Frauendemo zu gelangen. Polizisten fangen sie ab. Was sie da wollen? In der Kochstraße 230 wirft ein vermummter Anarcho aus Wut über den Frauenmarsch einen Stuhl gegen ein Torgitter.

Auch der Alt-Linke und Grünen-Bundestagsabgeordneter Christian Ströbele ist vor Ort. „Gegen Rassismus und für Feminismus auf der Straße …“ Eine Bäckereiverkäuferin bringt eine Kundin vor die Tür. „Wofür demonstrieren die hier eigentlich?“, fragt die Verkäuferin und schaut auf den Frauenzug. „Irgend etwas mit Frauen und gegen Burkas“, antwortet die. „Das kann man ja auch verstehen, das wird ja immer schlimmer hier“, sagt die Verkäuferin und schließt von innen schnell wieder die Tür ab.

Junge Leute der Identitären Bewegung (IB) stehen im Zug. Gegen die Kälte tanzen sie an und lachen. In der Bäckerei kaufen Demoteilnehmer Tee, Kaffee und Gebäck. Ein älterer Herr verteilt die Getränke. Als er eine Papiertüte voller süßer Stückchen rumreicht, bietet er auch einem Polizisten etwas an. Der lächelt und greift zu. Eine undenkbare Szene auf einer Linken-Demo.

„Dann machen wir eben eine Spontandemo“

„Wir haben den längeren Durchhaltewillen“, tönt es um 17.09 Uhr noch aus dem Lautsprecherwagen der Frauendemo. Vielleicht auch, weil sie glauben die Polizei würde die Kreuzung räumen. Doch vorne an der Kreuzung tut sich nichts.

Um 18.17 Uhr geben die Frauen – so scheint es – auf. Aber das tun sie eben nicht. „Wir kommen zum Kanzleramt, auch wenn die Politik das nicht will“, sagt ein Mann mit Megaphon. Mittlerweile ist es dunkel. In einzelnen Gruppen sickern die Demo-Teilnehmer Richtung Kanzleramt durch. „So können die Linken uns nicht identifizieren“, sagt der Mann.

Im Fußmarsch geht es Richtung Hauptbahnhof. Einige setzen sich schon vorher ab, springen in den Bus. „Wenn uns die Polizei hindern will, weiterzugehen, sagen wir einfach, daß wir eine Spontandemo machen“, meint der Mann mit dem Megaphon. Doch die Polizei hindert niemanden – mit LalüLala setzt sie ihre Wagen um. Die Gruppe mit den Fußgängern wird kleiner. Einige Leute können kaum Schritt halten.

„Da ist es, gleich sind wir da“, sagt der Mann mit dem Megaphon. Um 19.30 Uhr trudeln die Fußgänger ein. Da stehen schon an die 300 Demonstranten am Kanzleramt. Auf einem kleinen Pritschenwagen stehen Leyla Bilge und die Mistreiterinnen.

Auch Linksradikale sind da. In Zaum gehalten durch die Absperrgitter der Polizei. Es werden schnell weniger. Denn es wird empfindlich kalt. Als Leyla Bilge um 20.55 Uhr die Veranstaltung für beendet erklärt, sind keine Antifas mehr da. „Wir kommen wieder, Kreuzberg“, verspricht sie.



Metapolitik und die Lage

On February 18, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Martin Sellner von der Identitären Bewegung hat kürzlich die Möglichkeiten politischen Handelns reflektiert, die uns in Zeiten demographischer Schwäche bleiben. Eine Jugendrevolte oder auch nur eine autochthone Jugendkultur, die sich gegen die Politik wendet, würde es nicht geben.

Mangels Masse sei es unmöglich, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. „Sie bleibt auch aus, wenn eine kleine Gruppe an Kaderaktivisten auf einem Hausdach ein Banner hißt.“ Von einem Mann, der die „C-Star“-Aktion im Mittelmeer organisiert und das Dach des Wiener Burgtheaters erklettert hat, um von oben Flugblätter abzuwerfen, ist das ein deprimierendes Fazit.

Doch resignieren will er nicht. Aufgabe müsse es sein, metapolitisch zu arbeiten. Er schlägt dazu eine taktische Wendung vor. Die Rechte solle den Verfassungspatriotismus als die geistig- moralische Grundlage des Staates nicht länger anzweifeln oder bekämpfen, sondern beim Wort nehmen: „Die scheinbar inklusive Idee des europäischen Verfassungspatriotismus erweist sich, wenn sie Ernst macht und echte Bekenntnisse und Assimilation fordert, ähnlich exklusiv wie bisherige die Identitätspolitik.“

Ein politischer Hebel steht nun zur Verfügung

Zweitens sieht er die physische Schwäche der Europäer durch ihre technische Überlegenheit, durch die „Hochtechnologie der Moderne“, mehr als kompensiert.

„Alle technischen und logistischen Werkzeuge zur Schließung der Grenzen, Zerschlagung der islamistischen und mafiösen Machtstrukturen und zur Remigration stehen bereit. Sie werden wohl noch einige Jahrzehnte lang einsatzfähig bleiben, da die Automatisierung immer weniger Männer zu ihrer Bedienung erfordert. Der Staat, auch in seiner liberalistischen Version und als Geisel einer selbstzerstörerischen Ideologie hat eine inhärente Tendenz der Selbsterhaltung, die nur freigesetzt werden müßte.“

Das Konzept der Metapolitik ist nicht neu. Wer gegen die „selbstzerstörerischen Ideologie“ aktiv werden wollte, dem blieb wenig mehr als der Versuch, durch Artikel, Bücher, Posts, mit Tagungen oder spektakulären Störaktionen alternative Sichtweisen, Erklärungsmuster und unterdrückte Informationen zu lancieren. Über die Jahre ist einiges erreicht worden, das rotgrüne Deutungsmonpol ist gebrochen. Ein politischer Hebel steht erst seit den Wahlerfolgen der AfD zur Verfügung; wie belastbar er ist, muß sich noch erweisen.

Die Idee, den Gegner mit den eigenen ideologischen Waffen zu schlagen, ist auf den ersten Blick bestechend. Am Ende jedoch ist entscheidend, wer die Definitionsmacht über den Verfassungspatriotismus besitzt. Sogar der Import orientalischer Vielweiberei kann als ein sich aus dem Familienschutz ergebendes, verfassungspatriotisches Gebot gedeutet werden. Mit der Berufung auf die „Würde des Menschen“ wird schon heute nahezu jeder Unsinn begründet beziehungsweise entschuldigt.

Metapolitik braucht Zeit

Das Machtargument relativiert auch den zweiten Punkt. Die Gegenseite weiß ebenfalls, daß die Verfügungsgewalt über die technischen Möglichkeiten entscheidend ist und wird es zu verhindern wissen, daß man sie ihr aus der Hand nimmt. Die Gegenseite, das sind auch multinationale Strukturen wie die Nato; das ist das internationale, darunter arabische Kapital, das in der Forschung und Produktion der Hochtechnologie steckt. Außerdem werden Bundeswehr und die Polizei zunehmend multiethnisch umgerüstet. Und die inhärente Tendenz des Staates zum Selbsterhalt verwirklicht sich gerade auf Kosten des eigentlichen Staatsvolks.

Tatsächlich ist hier die Metapolitik gefragt, doch die braucht Zeit, viel Zeit, in der neue, irreversible Tatsachen geschaffen werden. Die Demographie schlägt sich ja nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ, geistig, in der schwindenden Flexibilität der Menschen nieder, einmal gefaßte Ansichten zu ändern und den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Um die geistige Ausgangslage zu erläutern: Sie schlägt sich beispielhaft in drei Texten nieder, die ein wortgewandter Autor auf der Achse des Guten veröffentlicht hat. Sein Name tut nichts zur Sache, denn es geht allein um das idealtypische Beispiel, das er gibt.

„Ja, ich mache mir Sorgen“

Er ist Vater einer 19jährigen Tochter. Seit drei Jahren macht er sich Sorgen, wenn sie allein oder mit Freundinnen ausgeht oder in deutsche Großstädte fährt. Er glaubt nicht mehr, daß der Staat sie und ihre Freundinnen schützen kann. „Ich habe Angst um sie“, schreibt er. „Wir haben ihr nicht abends vorgelesen und ihr die Matheaufgaben erklärt, damit irgendein Arschloch aus irgendeinem seltsamen Land an ihr herumfingert, weil sie für ihn eine ‚ungläubige Schlampe‘ und ‚ohne Wert‘ ist. Und ich vertraue auch nicht darauf, daß ihr jemand in einer Notlage hilft. Sie ist ja ’nur‘ eine ‚Deutsche‘.“

Der Sohn sei schon von Russen verprügelt worden. Er habe sich nicht gewehrt, Widerstand sei zwecklos. „Und unsere Kinder sind auch nicht für und in Gewalt erzogen worden. Das macht sie, bei gleichzeitigem Staatsversagen, zu perfekten Zielscheiben aller ‚Neu-Hinzukommenden‘.“

Über deren Charakter hegt er keinerlei Illusionen: „Sie hassen mich und das Land, das ihnen die Hand gereicht hat, als es ihnen wirklich dreckig ging. (…) Und ich werde älter und alt und frage mich, woher ich bezahlbaren Wohnraum nehmen soll, in dem ich nicht unter Gefahr für Leib und Leben wenigstens hause. Ja, ich mache mir Sorgen.“

Zurückrudern

Es ist ein ernster, bewegender Text über den ursächlichen Zusammenhang von persönlicher Not und Staatsversagen. Ihn zu verfassen und mit Namen und Adresse zu veröffentlichen, das ist eine bemerkenswerte Widerstandsleistung! Um so deprimierender und desillusionierender wirken zwei andere Texte, die derselbe Autor zeitnah an derselben Stelle veröffentlicht hat.

Der eine beschäftigte sich mit dem dämlichen „Halbneger“-Tweet eines AfD-Abgeordneten und kommt zu dem Schluß: „Deswegen sind sie für mich unwählbar. Solche Leute fasse ich ebenso wenig oder so viel an wie Islamisten und Chaoten von der Antifa.“ Kommentatoren haben ihn höflich darauf aufmerksam gemacht, daß er eine ganze Partei wegen der Fehlleistung eines Einzelnen in Haftung nehme und die einzige politische Kraft ausschließe, die seine drängenden Probleme ungeschönt thematisiere. Außerdem sei auffällig, daß solche medial hochgekochten Skandale fast ausschließlich die AfD beträfen.

Unter der Überschrift „Im AfD-Bunker ist es mir zu dunkel“ hat er kurz darauf nachgelegt. Er hat sich beim Tagesspiegel und in der Frankfurter Rundschau kundig gemacht und in Internetforen und Chatrooms, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben, „prollige Pöbeleien“ und „rührungstränenfeuchte Visionen aus der historischen Dunkelkammer“ ausgemacht: „Umso schlimmer stinkt es dann auch da, wo AfD’ler quasi unter sich sind.“ Sein Fazit: „Ich hielt die AfD früher mal für eine Art ‚FDP light‘, mittlerweile würde ich sie als hobbyfaschistischen Hähnchenflügel der NPD bezeichnen. Viel Flatterei um nichts.“

Institutionalisierter Wahnsinn

Nachdem er sich einen Schritt über die Linie vorwagte, hat er zwei Schritte zurück gemacht. Fazit: Sogar das Wissen um die existentielle Bedrohung und die Angst um das Kostbarste, das er besitzt, seine Kinder, verleihen ihm nicht die Kraft, sich vom Antifa-Mantra, dem infantilen Über-Ich der Bundesrepublik, zu befreien.

Ein politisch denkender Kopf hätte sich unter anderem die Frage vorgelegt, ob die tatsächlichen oder vermeintlichen „Pöbeleien“ von AfD-Vertretern nicht harm- und folgenlos sind im Vergleich zu allem, was andere Parteien unter Losungen wie: „Wir schaffen das!“, „Refugees welcome!“, „Deutschland ist der größte Profiteur des Euro!“, und unter dem Beifall des Tagesspiegel und der Frankfurter Rundschau anrichten.

Selbst der blödsinnige „Halbneger“-Tweet ist bloß ein schwaches Echo des institutionalisierten Wahnsinns, der sich Tag für Tag über das Land wälzt. Im solchen Verbalradikalismus äußert sich die Verzweiflung über die eigene Machtlosigkeit  – ein Gefühl, das der Schreiber mit dem AfD-Twitterer ja durchaus teilt.

Stellt man in Rechnung, daß der Achgut-Autor zu den Klügeren, Hellsichtigeren und Sprachmächtigen unter den Bundesbürgern zählt, bekommt man eine Ahnung, was Vergeblichkeit bedeutet. Auch Metapolitik wird nicht die Wunder bewirken, die nötig wären. So ist die Lage, von der man ausgehen muß.

Moskau warnt Russen vor Auslandsreisen

On February 18, 2018, in Schall und Rauch, by admin

Wenn man den Beweis benötigt, Muellers Untersuchung in eine Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen 2016 durch Russland war von Anfang an eine Farce, gibt es jetzt die Bestätigung dafür, denn der Generalstaatsanwalt hat auf Anordnung von Mueller eine Anklageschrift gegen 13 “russische Trolle” ankündigt, weil sie in den sozialen Medien ihre Meinung geäussert haben.

Ausrufungszeichen mit blanker Verzweiflung

On February 18, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Wir sind hier nur Bergarbeiter. Fliege weiter nach Berlin, dort haben alle ‘Ja!’ geschrien.“ Diese Reime sollen in den Jahren 1943 und 1944 des öfteren in Deutschlands westlichen Regionen kursiert und aus dem Luftschutzkeller heraus den alliierten Bomberschwärmen zugerufen worden sein, die inzwischen fast Nacht für Nacht über das Land flogen und unterschiedslos militärische oder zivile Ziele bombardierten. Der Reim kann eine Legende sein; der nachhaltige Eindruck, den das Berliner „Ja!“ vom 18. Februar 1943 hinterlassen hat, ist es ganz sicher nicht.

Wollt ihr den totalen Krieg?

Es wurde während Joseph Goebbels spektakulärer Rede im Sportpalast der Stadt mehrfach gerufen, als laute Antwort von Tausenden handverlesener Gäste auf die vom Minister gestellten zehn Fragen, von denen die bekannteste lautete: „Wollt ihr den totalen Krieg?“

Von den Verhältnissen eines totalen Krieges war man in Deutschland zu dieser Zeit im Inneren immer noch erstaunlich weit entfernt. Das Regime fürchtete innere Unruhen, wollte keinen neuen November 1918 und hatte bis dahin viel getan, um neben politischer Kontrolle und Manipulation vor allem für ausreichende Versorgung und Ablenkung des Volkes zu sorgen. So lief denn gerade in der Hauptstadt der Unterhaltungsbetrieb beinah in gewohnter Weise weiter, und wer es sich leisten konnte, durfte weiterhin gepflegten Restaurantbesuchen nachgehen. Damit sollte es nun ein Ende haben.

Goebbels statt Hitler

Joseph Goebbels wurde schon zum zweitenmal ausgeschickt, um diese unangenehme Wahrheit öffentlich zu verkünden. Bereits die Rede zum zehnten Jahrestag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler hatte im Januar 1943 nicht wie sonst üblich der Diktator selbst, sondern sein Propagandaminister vorgetragen.

Die Landung der US-Amerikaner in Nordafrika, die Niederlagenkette des Afrikakorps gegen die britischen Streitkräfte, schließlich die offene Forderung der Westmächte nach bedingungsloser Kapitulation und dann als negative Krönung die Katastrophe von Stalingrad – es hatte dem Diktator angesichts dieser Ereignisse vorläufig die Sprache verschlagen.

Wochenlang feilte Goebbels an seinem Berliner Vortrag und fand ihn selbst in gewohnter Weise schon Tage vorher großartig, wie aus einem Tagebucheintrag hervorgeht. Ein ausgesuchtes und NS-affines Publikum stellte den Rahmen und sollte, wie in der Rede mehrfach behauptet, ein repräsentativer Querschnitt, also das deutsche Volk selbst sein. Somit konnte also nichts schiefgehen, jedenfalls was die unmittelbare Inszenierung betraf.

Die geplanten Jubelstürme sollten die inhaltlichen Widersprüche übertönen, wie sie sich zwischen der Beschreibung der für jedermann erkennbar schlechten Lage auftaten, dem dramatischen Hilfsappell angesichts dieser Situation, dem Hinweis, eine Niederlage bedeute den Tod und der wiederholten Behauptung, diese Niederlage sei eigentlich ausgeschlossen. Goebbels merkte wohl selbst, daß dies nicht möglich war. Er warnte das Ausland davor, die Rede als Friedensangebot zu verstehen.

Rede fürs ungläubige Volk

Die groteske Behauptung über einen erfolgreich verlaufenden U-Boot-Krieg im Atlantik mußte das bei den Alliierten sowieso reichlich vorhandene Selbstbewußtsein noch weiter steigern. Dort wußte man um die wahre Lage. Der deutsche U-Boot-Krieg war nicht nur erfolglos, sondern inzwischen von dramatischen eigenen Verlusten gekennzeichnet.

Ob die Berliner Sportpalastrede bei allem Gebrüll und Beifall wenigstens unter Propagandaaspekten Qualität besaß, darüber ist viel Kontroverses geschrieben worden. Die Tendenz geht zu einem Nein. Gekaufter Beifall ist keiner. Offenkundige Lügen wie die vom erfolgreichen U-Boot-Krieg sind auch nicht Teil erfolgreicher „Öffentlichkeitsarbeit“. Das Ausland konnte aus der Rede eigentlich nur deutsche Verzweiflung herauslesen, sowohl was den Inhalt als auch was die völlig überzogene Präsentation betraf. So richtete sich die Frage nach der Resonanz der Rede vorwiegend nach innen.

Die Deutschen entnahmen der Rede offenbar mehrheitlich, daß das Regime zwar gefährlich und noch zu großen Inszenierungen imstande, aber in der Sache ratlos war. Achselzucken und Sarkasmus scheinen viele Reaktionen begleitet zu haben. Für den Historiker ist das quellenmäßig schwer zu ermitteln, denn öffentliche Reaktionen waren risikoreich und kaum möglich, Briefe wurden zensiert, kritische Tagebücher konnten im Verhaftungsfall zur Todesursache werden. Es gibt sie also so gut wie nicht, und nur Randbereiche liefern Indizien.

Briten nutzten Gelegenheit

Findige Sozialwissenschaftler haben ermittelt, daß der Anteil des auf den Standesämtern bis dahin so beliebten Geburtsnamens „Adolf“ seit dem März 1943 praktisch auf null sank. Im übrigen taten die Deutschen weiter ihre Pflicht, zunehmend eingekeilt zwischen den Kriegsgegnern und einem Regime, das die entzogenen Wohltaten im Vergnügungs- und Nahrungsmittelbereich durch stärkere Überwachung, größere Willkür und härtere Urteile zu ersetzen begann. Seine Gegner fanden in der Ausrufung des totalen Krieges nur einen weiteren Grund, ihre militärische Überlegenheit zunehmend hemmungslos auszuspielen.

Die eingangs zitierten Verse waren ein Symbol dafür, wie Goebbels einmal mehr versehentlich die Kriegsführung des Gegners legitimiert hatte. Im Jahr 1940 war das schon einmal geschehen, als er den mißlungenen deutschen Luftangriff auf die englische Stadt Coventry in eine Drohgebärde ummünzen wollte. Man werde noch viel mehr englische Städte „conventrieren“. Tatsächlich hatte die Luftwaffe in Coventry industrielle Ziele angreifen wollen und dabei beachtliche Teile der Stadt zerstört. Man würde das heute einen „Kollateralschaden“ nennen.

Goebbels machte daraus zu rhetorischen Zwecken für das, was er unter Propaganda verstand, eine Absicht und ein Muster. Damit legitimierte er im Nebeneffekt allerdings vor der Weltöffentlichkeit eine entsprechende britische Gegenreaktion. Und die Briten hatten nicht nur die passenden Flugzeuge, sondern auch das strategische Konzept und die in langen Jahren wohlerwogene Absicht für einen Luftkrieg gegen Städte nebst deren Einwohnern. Nur der passende politische Vorwand zur Umsetzung hatte bis dahin noch gefehlt.

Nun tat er das nicht mehr und nach der Berliner Sportpalastrede noch viel weniger. Der britische Luftkrieg konnte nun besser als provoziert dargestellt werden. So flogen sie denn verstärkt weiter, die „Tommies“.

JF 8/18

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