DUISBURG. An 26 der 76 Grundschulen in Duisburg liegt der Anteil von Schülern mit ausländischen Wurzeln bei über 75 Prozent. Bei 13 von ihnen beträgt der Wert sogar 90 bis 100 Prozent, geht aus einer Antwort der nordrhein-westfälischen Landesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor.

In 932 der 2.750 öffentlichen Grundschulen in dem Bundesland liegt der Anteil von Schülern mit Einwanderungshintergrund bei mindestens 25 Prozent. Bei drei Viertel davon sind es 50 bis 75 Prozent. Auch an den Hauptschulen ist der Einwanderungsanteil hoch. An vier von fünf Hauptschulen sind mindestens 25 Prozent Kinder mit ausländischen Wurzeln angemeldet. Bei den Gymnasien betrifft es über die Hälfte.

AfD warnt vor Bildungsnotstand 

Der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Helmut Seifen, warnt vehement vor dieser Entwicklung. „An vielen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen ist der Anteil deutscher Kinder in einer Klasse auf weniger als ein Viertel zurückgegangen.“ Dort herrsche ein „sich eklatant ausbreitender Bildungsnotstand“. Pisa-Studien hätten ergeben, daß der Lernerfolg aller Schüler einer Klasse in beträchtlicher Weise abnehme, wenn der Einwandereranteil 20 Prozent übersteige, argumentiert der ehemalige Gymnasialdirektor.

Seifen fordert deshalb einheitliche Grundstandards, wie es sie etwa in skandinavischen Ländern gäbe: „Kinder werden nur in die Schule aufgenommen, wenn sie die Landessprache soweit beherrschen, daß sie ohne weiteres in der Lage sind, dem Unterricht folgen zu können.“

Als Schüler mit Einwanderungshintergrund gelten in der Antwort Kinder, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, mindesten ein Elternteil nicht in Deutschland geboren sind oder mit ihrer Familie eine andere Sprache sprechen als Deutsch. 2015 betrug der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund in der 490.000 Einwohner großen Stadt Duisburg 29,5 Prozent. (ls)

Selbst-bewußt statt herdenmäßig!

On February 15, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Ganz weit im Osten der Republik, in Cottbus, gehen seit längerem die Menschen auf die Straße gegen eine Einwanderungspolitik, die ihre Bewegungsfreiheit einschränkt, die städtischen Sozialkassen leert und für Kriminalität bis hin zu Mord und schwerer Körperverletzung sorgt.

Von den Medien unterstützt und angefeuert, hat sich die parteien- und regierungstreue Gegenbewegung „Cottbus bekennt Farbe“ formiert, die sich an diesem Donnerstag buchstäblich in Marsch setzt: Ein „Sternmarsch“, zu dem auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der evangelische Landesbischof Markus Dröge aufgerufen haben, soll zeigen, daß alle „gemeinsam an einem Strang ziehen gegen rechtsextremistische Ideen“.

„Cottbus: weltoffen oder fremdenfeindlich?“

In der Erklärung heißt es: „Die mörderische Ideologie des Nationalsozialismus, Größenwahn, Rassismus und Antisemitismus haben unermeßliches Leid über die Menschen gebracht.“ Wieder einmal muß der Nationalsozialismus als Rechtfertigung für die bankrotte Politik und für eine spirituell und personell bankrotte Kirche herhalten. Der Deutschlandfunk spitzte den Konflikt auf den Gut-Böse-Manichäismus zu: „Cottbus: weltoffen oder fremdenfeindlich?“

Die Alternative ist falsch, sie entspringt einem falschen Bewußtsein. Falsch ist die Art und Weise, wie der Begriff „Weltoffenheit“ verwendet wird. Er kommt aus der philosophischen Anthropologie und bezeichnet die Struktur des menschlichen Weltbezugs. Der Mensch ist im Unterschied zu den Tieren auch gegenüber Wahrnehmungen offen, die – so Arnold Gehlen – „keine angeborene Signalfunktion“ besitzen. Er setzt sich mit der ihn umgebenden Wirklichkeit bewußt auseinander. Zum einen, „indem er sie ins Lebensdienliche verändert“, und zum andern dadurch, daß er in der Auseinandersetzung mit der Welt seine Fähigkeiten „eigentätig entwickelt“. (Marx und Engels sahen das übrigens ganz ähnlich.)

Zerstörungswerk der Politik

Wendet man dieses Modell auf die Gegenwart an, dann heißt „lebensdienlich“, eine Politik zurückzuweisen, welche die vertraute Lebenswelt in eine Art „Kalkutta“ (Peter Scholl-Latour) verwandelt. „Eigentätig“ bedeutet, in der Auflehnung gegen die politischen, geistigen und geistlichen Übermächte persönliche Qualitäten wie Mut, Widerspruchsgeist und Phantasie herauszubilden.

Es verhält sich also umgekehrt: „Weltoffen“ sind jene Menschen, die das Zerstörungswerk, das von der Politik betrieben und durch eine gottverlassene Staatskirche abgesegnet wird, nicht als schicksalhaft hinnehmen und die im Widerstand ihr Herz über die Hürde werfen. Wenn die Metzger die Larve des guten Hirten überstreifen, lautet die wirkliche Alternative: Selbst-bewußt statt herdenmäßig!

Steinmeier wirft AfD Haß-Strategie vor

On February 15, 2018, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Nach dem Politischen Aschermittwoch der AfD im sächsischen Nentmannsdorf hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs die Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz gefordert. „Die aktuellen Äußerungen von Herrn Poggenburg, aber vor allem die häufigen Entgleisungen von AfD-Politikern im Internet geben das absolut her“, sagte Kahrs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Viele Funktionäre und Amtsträger in der AfD sind Rechtsradikale oder stehen rechtsradikalem Gedankengut nahe – das ist ganz eindeutig. Das reicht nach meinem Verständnis eindeutig, um eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz zu überprüfen.“

Anzeige wegen Volksverhetzung

Der AfD-Landes- und Fraktionschef von Sachsen-Anhalt André Poggenburg hatte am Mittwoch abend beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei die Türkische Gemeinde verbal angegriffen. Anlaß war deren Kritik am geplanten Heimatministerium „Diese Kameltreiber sollen sich hinscheren, wo sie hingehören, weit hinter den Bosporus, zu ihren Lehmhütten und Vielweibern“, forderte er.

„Diese Kümmelhändler haben selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am Arsch“, ergänzte Poggenburg bezogen auf die Behauptung der Türkischen Gemeinde, Deutschland könne sich ein solches Heimatministerium wegen seiner Vergangenheit nicht erlauben.

Die Türkische Gemeinde reagierte am Donnerstag mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung gegen Poggenburg. Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, Lorenz Haase, sei ein entsprechendes Prüfverfahren eingeleitet worden.

Maas bezeichnet Poggenburg als Rassist

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaltete sich in die Debatte ein. „Was ich sehe ist, daß es Politiker gibt, die Maßlosigkeit in der Sprache, Rücksichtslosigkeit und Haß in ihrer Haltung zu einer eigenen Strategie machen“, sagte Steinmeier bei einem Besuch in Halle auf die Frage, wie er Poggenburgs Aschermittwochs-Rede bewerte. „Und ich hoffe nur, daß sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes nicht vor diesen Karren spannen lassen.“

Der geschäftsführende Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wer Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Abstammung diskriminiere, müsse es sich gefallen lassen, wenn er als Rassist bezeichnet werde.

Gleichzeitig verteidigte er die doppelte Staatsbürgerschaft gegen Poggenburgs. Dieser hatte in Nentmannsdorf moniert, die doppelte Staatsbürgerschaft bringe nichts anderes hervor als „heimat- und vaterlandsloses Gesindel“. Dem hielt Maas entgegen: „Die weit überwiegende Mehrheit der Doppelstaatler steht offensichtlich deutlich entschlossener hinter unserem Grundgesetz als die selbsternannten Patrioten bei AfD und Pegida.“

Gauland reagiert gelassen

Poggenburg rechtfertigte auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT seine Äußerungen mit der Tradition des Politischen Aschermittwochs. Da gehöre es dazu, sich den politischen Gegner etwas härter vorzuknöpfen. Im politischen Tagesgeschäft wäre das aber eher unangebracht.

Ähnlich äußerte sich auch AfD-Chef Alexander Gauland: „Ach, das ist halt Karneval“, sagte er der JF. Er sehe deshalb keinen Bedarf für eine innerparteiliche Debatte: „Das bewegt mich nicht.“ (krk)

WARSCHAU. Polen hat seine im Ausland lebenden Landsleute aufgefordert, polenkritische Äußerungen zu melden. „Bitte, dokumentieren Sie alle anti-polnischen Äußerungen, Darstellungen und Meinungen, die uns schaden und reagieren Sie darauf“, zitiert der NDR aus einem Schreiben, das weltweit über die Botschaften und Konsulate verbreitet wird.

Weiter heißt es: „Informieren Sie unsere Botschaften, Konsulate und Honorarkonsulate über jede Verleumdung, die den guten Ruf Polens beeinflußt.“ Nach Informationen des Senders wurde das Schreiben über das polnische Generalkonsulat in München bereits an in Süddeutschland lebende Polen verschickt. Das Konsulat in Hamburg habe angekündigt, das Schreiben am Donnerstag sowohl auf der eigenen Homepage als auch per Mailverteiler zu veröffentlichen.

Streit um Begriff „polnische Todeslager“

Der Brief geht zurück auf Senatsmarschall Stanisław Karczewski. Er begründet die Notwendigkeit des Schreibens damit, Polen sei „konfrontiert mit der schmerzhaften, ungerechten und vor allem faktisch nicht richtigen Formulierung ‚polnische Todeslager‘ ebenso wie mit der Beschuldigung, Polen sei in den Holocaust involviert gewesen“. Dies sei eine Kränkung der nationalen Würde und des nationalen Stolzes, schreibt der Politiker der regierenden PiS laut NDR.

Staatspräsident Andrzej Duda hatte erst vor kurzem ein Gesetz unterzeichnet, das den Ausdruck „polnische Todeslager“ für KZs unter Strafe stellt. Von Seiten der israelischen Regierung hatte es daraufhin heftige Kritik gegeben.

Auf NDR-Anfrage sagte der polnische Botschafter in Berlin, Andrzej Przylebski, bei dem Aufruf handele es sich um „die üblichen Aufgaben einer diplomatischen beziehungsweise konsularischen Vertretung“. Wie mit den gesammelten Informationen umgegangen werden soll, stehe noch nicht fest. Bisher gebe es noch keine Ausführungsbestimmungen für das Gesetz. (tb)

PASSAU. Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei eine „Rückkehr zu alter Glaubwürdigkeit“ gefordert. Die Zuwanderung habe in Deutschland alles verändert. „Wer das nicht glaubt, täuscht sich über die wahre Situation.“ Man helfe zwar gern, dürfe aber dabei die heimische Bevölkerung nicht vergessen.

Zudem verlangte Söder, ein Bekenntnis zum Christentum in der bayerischen Verfassung zu verankern. Bereits am Tag zuvor hatte er darauf gedrängt, in allen staatlichen Gebäuden und Behörden in Bayern Kreuze aufzuhängen.

Scharfe Kritik an der AfD

Mit der AfD ging Söder hart ins Gericht. „Der Satz von Franz-Josef Strauß, daß es rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben darf, ist kein Satz für die Mottenkiste“, sagte er vor den rund 4.000 CSU-Anhängern in der Passauer Dreiländerhalle. Für ihn ist die AfD „keine Ersatz-Union, sie ist nicht bürgerlich“. Manche AfD-Funktionäre im Osten der Republik seien der NPD näher als der Union.

Auch gegenüber Kanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte er aus. „Eine Amtszeitbegrenzung ist nicht nur für Bayern gut, sie wäre auch ein Signal für Deutschland“, sagte der 51jährige mit Blick auf seinen Vorstoß, die Amtszeit des bayerischen Ministerpräsidenten auf zwei Legislaturperioden zu beschränken. Auch wolle er keine „asymmetrische Demobilisierung“ und keinen „Wahlschlaf“. Eine Anspielung auf den Bundestagswahlkampf der CDU. (tb)

NENTMANNSDORF. Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat empört auf Äußerungen des AfD-Politikers André Poggenburg beim politischen Aschermittwoch seiner Partei in Sachsen reagiert. Die AfD habe „keine Hemmungen, diskriminierende und rassistische Äußerungen zu tätigen“, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Gökay Sofuoglu, der Stuttgarter Zeitung.

Zuvor hatte sich der AfD-Landes- und Fraktionschef von Sachsen-Anhalt mit heftigen Worten gegen die Kritik der Türkischen Gemeinde an einem möglichen Heimatministerium gewendet. „Diese Kameltreiber sollen sich hinscheren, wo sie hingehören, weit hinter den Bosporus, zu ihren Lehmhütten und Vielweibern“, forderte der 42jährige bei der Veranstaltung im sächsischen  Nentmannsdorf südlich von Dresden. „Diese Kümmelhändler haben selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am Arsch“, polterte Poggenburg.

„Heimat- und vaterlandsloses Gesindel“

„Das zeigt das Niveau der AfD“, kritisierte Sofuoglu. Sein Verband prüfe nun rechtliche Schritte gegen den AfD-Politiker. Die Äußerungen Poggenburgs zeigten, „wie gefährlich Rechtspopulismus inzwischen für Deutschland geworden ist“. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Sofuoglu: „Kamele sind in der Türkei nicht heimisch.“

Poggenburg kritisierte überdies die doppelte Staatsbürgerschaft. Diese bringe nichts anderes hervor als „heimat- und vaterlandsloses Gesindel“. Poggenburg wandte sich auch gegen die Ablehnung des Heimatbegriffs bei der Linkspartei. „Linksspackos will niemand haben“, sagte er. „Daß die niemals eine Heimat finden werden, ist schon klar. Wir werden sie uns aber von diesem arbeitsscheuen Lumpenproletariat nicht nehmen lassen.“

Gauland: Kein Bedarf für innerparteiliche Debatte

Auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT rechtfertigte Poggenburg die Aussagen mit der Tradition des politischen Aschermittwochs. Da gehöre es dazu, sich den politischen Gegner etwas härter vorzuknöpfen. Im politischen Tagesgeschäft wäre so etwas unangebracht. „Das war ein bißchen harter Tobak“, befand auch Brandenburgs Landesvorsitzender Andreas Kalbitz gegenüber der JF.

„Ach, das ist halt Karneval“, gibt sich dagegen Parteichef Alexander Gauland gegenüber der JF betont gelassen. Er sehe da keinen Bedarf für eine innerparteiliche Debatte: „Das bewegt mich nicht.“

Deutliche Kritik kam dagegen vom Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Frank Hansel. „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“, schrieb Hansel auf Twitter. „Das ist nicht #AfDwirkt, das würgt.“

Solche Ausfälle mit der Behauptung zu entschuldigen „die Ossis ticken halt so“, lehnte Hansel im Gespräch mit der JF ab: „Wir dürfen nicht den gesamten Osten in Mithaftung für diese Unkultur nehmen.“ Er warnte davor, bürgerlich-konservative Wähler abzuschrecken. „Gerade jetzt, wo Union und SPD ihre Unfähigkeit oder Unwilligkeit, den Menschen zuzuhören und ihre Sorgen ernstzunehmen, unter Beweis stellen, brauchen uns doch diese Leute.“ In dieser Situation dürfe man nicht Wasser auf die Mühlen derer leiten, die die AfD in die rechtsradikale Ecke stellten.

Rund 1.200 Gäste besuchten den Politischen Aschermittwoch der AfD in Sachsen Foto: JF/ha

Urban kritisiert Einwanderer

Neben Poggenburg und Kalbitz traten auch der Landes- und Fraktionschef von Sachsen, Jörg Urban, und sein Amtskollege aus Thüringen, Björn Höcke, sowie der Chefredakteur des Compact-Magazins, Jürgen Elsässer, vor den rund 1.200 Anwesenden auf.

Urban kritisierte in seiner Rede vor allem Einwanderer. „Damit sind sie nun also hier. Unsere Fachkräfte und Bereicherer. Meist kommen sie zu zehnt an und fragen, ob man ein Problem hat.“ Die Türken seien ja immer auch Erfinder gewesen. Vor 800 Jahren hätten sie das Kondom aus Schafsdarm entwickelt. „Die Engländer klauten dies 400 Jahre später. Sie ließen jedoch das Schaf weg“, ergänzte Urban.

Elsässer lobte den „sächsischen Geist“, der der „Unterpfand des Erfolgs“ sei. Dazu gehörten neben der AfD „auch die neuen Frauenbewegungen, Pediga und sicherlich auch die Identitäre Bewegung“.

Pegida sei Teil der „Bewegung“

Höcke beschwor einen Aufbruch, den seine Partei bei Wahlen in den östlichen Bundesländern zu spüren bekomme. „Der gute Geist von 1989 ist aus der Flasche. Der Michel wacht jetzt auf.“ Auch Höcke lobte Pegida. Das Bündnis sei Teil der „Bewegung“. An Pegida-Initiator Lutz Bachmann und Siegfried Daebritz gerichtet, ergänzte er: „Ihr als Pegida seid der manchmal so notwendige Tritt in den Hintern der Partei.“

Die Politiker Martin Schulz (SPD), Christian Lindner (FDP), Cem Özdemir (Grüne), Ursula von der Leyen und Angela Merkel (beide CDU) bezeichnete er als „vaterlandslose Gesellen“. Verglichen mit denen sei der ehemalige Generalsekretär des Zentralkomitees der SED ein „Staatsmann“ gewesen sei. (ls/vo/ha)

Gefährliches Rabaukentum

On February 15, 2018, in Junge Freiheit, by admin

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ heißt es alljährlich nach den tollen Tagen in den Karnevalshochburgen. In diesem Jahr möchte man hoffen, daß die AfD in Ostdeutschland ihren politischen Aschermittwoch rasch im Parteiarchiv entsorgt.

Denn es fehlt an Respekt und Anstand wenn in Deutschland eingebürgerte Türken als „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“ bezeichnet werden. Da mag der Stammtisch im sächsischen Nentmannsdorf noch so begeistert gewesen sein, mit diesem Politikstil bringt sich die AfD um ihre Mehrheitsfähigkeit, marschiert sie ins politische Aus. Oder in Richtung NPD wie Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seiner Aschermittwochsrede mutmaßte.

Gefahr für den bisherigen Erfolg

Mit ihrem Rabaukentum gefährden die ostdeutschen Landesverbände mittel- bis langfristig die Existenz einer demokratischen Partei rechts von CDU und CSU. Und eine solche Formation ähnlich wie die Deutsche Partei (DP) in den fünfziger Jahren hat Deutschland nötiger denn je.

Wer daran zweifelt, dem sei ein Blick in die Sitzungsprotokolle des Bundestages empfohlen. Seitdem die AfD dort als drittstärkste Fraktion ein Wörtchen mitzureden hat, kommt auf die Tagesordnung, was die anderen Parteien aus Gründen ihrer verkommenen politischen Korrektheit bisher verschwiegen haben.

Alte Entschuldigungen greifen nicht mehr

Etwa die schlimmen Folgen von Merkels Willkommenspolitik, die nicht nur Deutschland sondern auch Europa gespalten hat. Etwa die im Koalitionsvertrag vereinbarte Rolle Deutschlands als Zahlmeister Europas in Richtung Transferunion. Etwa den linksradikalen Terror in deutschen Großstädten, der viele Menschen verängstigt. Etwa die Liebedienerei der übrigen Parteien und führender Kirchenrepräsentanten gegenüber dem Islam, der nicht zu Deutschland gehört.  Und, und, und …

Die Gründung der AfD liegt jetzt fünf Jahre zurück. Personelle und inhaltliche Häutungen säumen ihren steinigen Weg ebenso wie parlamentarische Erfolge, die einmalig sind in der deutschen Parlamentsgeschichte der Nachkriegszeit. Der entschuldigende Hinweis Alexander Gaulands auf die Obergärigkeit einer jungen Partei verliert an Überzeugungskraft je älter die AfD wird. Die Parteispitze kann über die Aschermittwochs-Ausfälle in Ostdeutschland nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

BERLIN. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hält den Kampf gegen Linksextremismus in der Hauptstadt für fehlgeschlagen. Aber auch bundesweit seien verschiedene Ansätze gescheitert, mit konkreten Programmen so gegen Linksextremisten vorzugehen wie gegen Neonazis und Islamisten, zitiert die Nachrichtenagentur dpa Geisel. „Damit sind wir selber unzufrieden“, sagte der Sozialdemokrat am Mittwoch im Ausschuß für Verfassungsschutz des Berliner Abgeordnetenhauses.

Laut Geisels Worten bieten der Berliner Verfassungsschutz und der Staatsschutz der Polizei seit 2010 Schulen Unterrichtseinheiten zum Thema Linksextremismus an. „Dieses Angebot ist von den Schulen bisher kein einziges Mal in Anspruch genommen worden – kein einziges Mal“, betonte Geisel. Man müsse feststellen: „Es fehlt erstens an Akzeptanz und zweitens am Erfolg entsprechender Programme.“

Gläser: Die CDU will den Steuerzahler melken

Die CDU forderte in der Sitzung einen „Aktionsplan gegen linke Gewalt“. Es gehe auch um eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um einer Verharmlosung des Linksextremismus und „stillen Sympathien“ entgegenzutreten, sagte der CDU-Innenpolitiker Stephan Lenz.

Der Linkspartei-Abgeordnete Niklas Schrader wies die Gleichsetzung von rechter und linker Gewalt zurück. Linksextremisten gehe es oft um die Unterstützung positiver Dinge wie den Kampf gegen Gentrifizierung, Rassismus und Gewalt. Daher müsse man das ganz anders beurteilen als die Taten von Rechtsextremisten.

Der Vertreter der AfD-Fraktion in dem Gremium, Ronald Gläser, kritisiert die CDU für den Vorstoß zum „Kampf gegen Links“. Die CDU wolle „den Steuerzahler weiter melken, um neben dem Kampf gegen Rechts auch einen gegen Links zu finanzieren“, sagte Gläser der JUNGEN FREIHEIT. „Willkommen in Berlin, dem linksgrün-versifften Biotop, in dem jeder gerne das Geld der anderen verplempert.“

Harte Strafen sind nötig

Für Gläser steht fest, daß Programme gegen Rechts überflüssig sind. Er ergänzt: „Würden sie gestrichen, wäre gleichzeitig dem Linksextremismus der finanzielle Boden entzogen.“ Nur dadurch könne die Lage wieder normalisiert werden. Zu Aussteigerprogrammen von Linksextremisten sagte er: „Das beste Aussteigerprogramm sind harte Strafen für Steinwürfe auf Polizisten, die Exmatrikulation oder der Entzug der Sozialhilfe.“ (tb)

Wenn ich wollte könnte ich mich nur noch den ganzen Tag mit den Falschmeldungen der Main-Shit-Medien beschäftigen und ihre Lügerei aufzeigen. Einige Kollegen der alternativen Medien tun es ja auch als “Hauptberuf”. Statt sich endlich zusammen zunehmen und korrekt über die Weltgeschehnisse zu berichten, lügen die Medien immer dreister. Es ist nicht mehr auszuhalten. Wir sind jetzt in der Situation sagen zu können, wir werden nur noch falsch informiert und angelogen.

Die Bundesbank legt eine Studie vor, wonach die EC-Karte gegenüber dem Bargeld Boden gutmachen kann.

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