Unvergessene Deutsche Nationalhelden

On December 22, 2017, in Bewusstsein, by admin

Zukunft braucht Herkunft!

Hans Pueschel wuenscht uns ..

On December 22, 2017, in Hans Pueschel, by admin

Deutsche Weihenächte – „Stille Nacht“

Eine frohe Weihnacht allen!
Es ist die Hoffnung, die so spricht. Aus Wahrheit keimt solch Zuversicht.
Läßt sie den Erdkreis überschallen.

Ihr seid vom Teufel – sprach er laut,
die Tempelschach’rer tief erschreckt. Drum steht dies Wort auch ganz versteckt,
daß keiner wieder es erschaut.

Der Tempel ist zur Welt geworden.
Ihr Schachern, Gier nach “global” Macht hat Kriege, Tod und Leid gebracht,
erkauft mit ungezählten Morden.

Dagegen schwebt die “Stille Nacht”.
Wie keins es um den Erdball klingt, von Hoffnung und der Wahrheit singt,
so mächtig und zugleich so sacht.

Für deutsche Weihnacht schwingt sie leise,
einfach, klar, doch tief ergreifend, Globalisierers Mächte schleifend.
Gäb’s Deutscheres als diese Weise?

Der Rufer damals ward geschlagen
durch Satans Kinder ird’sche Macht. Sie Deutschland zwiefach gar geschlacht’!
Weil sie das Deutsche nicht ertragen?

Laßt “Stille Nacht” heut in euch klingen.
Sie dringt in jedes Kerkers Nacht, wohin die Rufer heut gebracht.
Sie ist der Hoffnung gleich auf Schwingen.

Sie kann das ganze Jahr geleiten.
Millionen Deutschen gab sie Kraft, Unmögliches durchsteh‘n, geschafft
in größten wie in schwersten Zeiten.

Erkennt der Satans Kinder Streben.
Es führt kein Weg daran vorbei, daß unser Volk werd wieder frei.
Die “Stille Nacht” bringt uns das Leben!

Gesegnete Weihnachten!

Am vergangenen Mittwoch sackte der Bitcoin-Kurs kräftig ab. Innerhalb von nur 9,5 Stunden verlor die Kryptowährung mehr als zehn Prozent. Und in den letzten 48 Stunden legte er gar ein sattes Minus von 17 Prozent aufs virtuelle Parkett.

Die mögliche Ursache: Ein einziger japanischer Insider verkaufte seine Bitcoins in rauhen Mengen und brachte mit seiner entsprechenden Nachricht auf Twitter die Verkaufswelle anscheinend erst so richtig in Gang. Am Freitagmorgen gab die Währung auf verschiedenen Handelsplattformen bis auf unter 13.000 Dollar nach mit Richtung auf 12.000 Dollar.

Zu allem Überfluß wurde auch öffentlich, daß der südkoreanische Geheimdienst staatliche Hacker des kommunistischen Nordkorea verdächtigt, Kryptowährungen im Wert von mehr als 80 Millionen US-Dollar gestohlen zu haben. Betroffen war dabei im Februar 2017 die südkoreanische Plattform Bithumb – eine der fünf größten der Welt. 1,47 Millionen registrierte Nutzer tauschen hier rund zehn Prozent aller weltweit verfügbaren Bitcoins.

Estland, Schweden, Norwegen planen eigene Kryptowährungen

Angesichts solch turbulenter Entwicklungen stellt sich mehr denn je die Frage: „To regulate or not to regulate?“ Werden auf die Kryptowährungen mehr staatliche Kontrollmaßnahmen zukommen? Die Antwort ist von Land zu Land unterschiedlich, und sie hängt vor allem von der wirtschaftspolitischen Tradition vor Ort ab.

Doch nicht alle Entscheidungsträger beobachten die Entwicklung auf diesem Gebiet mit Zweifel, Skepsis oder gar Angst. Ein Konsens, wie mit der aufstrebenden Wirtschaftskraft abseits herkömmlicher Kontrolle zu verfahren sei, besteht noch lange nicht. Die Wächter der Weltwirtschaft sind sich uneinig.

Insbesondere die Behörden in vier europäischen Ländern glauben, das Potential von Kryptowährungen erkannt zu haben. Den Reigen der hoffnungsfrohen Regulatoren eröffnet Estland. Bitcoin, Ethereum, Ripple und all die anderen Kryptowährungen brauchen im Baltikum zur Zeit keine Regulierung zu fürchten. Vielmehr arbeiten die Esten bereits an der eigenen nationalen Kryptowährung, dem Estcoin.

Auch die Schweden schmieden Pläne. Sie wollen seit geraumer Zeit das erste bargeldlose Land der Welt werden – nun auch mit Hilfe der Blockchain, der technischen Grundlage des Bitcoin. Schon seit 2016 ist bekannt, daß Schweden an einer entsprechenden Lösung für seine Grundbucheintragungen forscht. Ende Mai 2017 wurde die Testphase erfolgreich abgeschlossen.

Von Zentralbanken ausgegebene Kryptowährungen konterkarieren deren Grundgedanken

Auch Norwegens Behörden verzichten derzeit auf die Regulierung von Bitcoin und planen statt dessen eigene Coins. Ganz vorne dabei sind auch die Niederlande. Während in unserem Nachbarland einige Geschäftsbanken an eigenen Wallets arbeiten und sogar Bitcoin-Automaten aufstellen, hat die Zentralbank bereits eine eigene Krypto-Währung gestartet: den DNBcoin.

Mit steigender Bedeutung des Bitcoins und anderer Kryptowährungen werden sicherlich noch viele weitere Regierungen auf diesen Zug aufspringen. Doch ein Grund zur Freude ist dies nicht wirklich. Steht doch an diesem Punkt der elementare Grundgedanke der Blockchain-Technologie in Frage: die dezentrale Beurkundung und Transaktion von Eigentum. Bitcoin und Co. ermöglichen den Transfer von Werten ohne überwachenden und regulierenden Intermediär. Es ist fraglich, ob eine von Zentralbanken ausgegebene Kryptowährung gerade diese Grundregel einhalten wird.

Politischer Handlungsbedarf wird vielerorts für nötig gehalten. Notenbanker machen sich mehr und mehr Gedanken über mögliche Maßnahmen zur Kontrolle der Kryptowährungen. In Zukunft werden wir daher sicherlich mehr als weniger Regulierung beobachten können.

KARLSRUHE. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Rechtsstreit um die „Tagesschau“-App dem Antrag des NDR auf Zulassung der Revision nicht zugestimmt. Wie der Sender mitteilte, wird das „vorangehende Urteil des Oberlandesgerichts Köln damit rechtskräftig“. Das Gericht hatte die App in der Version vom 15. Juni 2011 als „in unzulässiger Weise presseähnlich“ bewertet.

Mehrere Tageszeitungen, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, hatten gegen die mobile Anwendung geklagt. Der NDR konnte sich mit seiner Argumentation nicht durchsetzen, das Angebot sei durch die Verknüpfung von Texten mit Videos, Audios und multimedialen Elementen ein nutzerfreundliches und zeitgemäßes Informationsangebot, das den rechtlichen Vorgaben entspreche.

ARD und NDR prüfen Verfassungsbeschwerde

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßt die BGH-Entscheidung. „Es ist nun rechtskräftig, daß die ARD zum Schaden freifinanzierter journalistischer Angebote gegen Recht und Gesetz gehandelt hat“, sagte Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Der Verband kritisiert, einige öffentlich-rechtliche Sender würden sich nicht an das gesetzliche Verbot halten. Zudem richteten die Rundfunkanstalten „unter dem Deckmantel des Sendungsbezugs weiterhin textlastige Portale ein, die einen massiven Wettbewerbseingriff zulasten der vielfältigen Presse in Deutschland darstellen“.

NDR-Justiziar Michael Kühn kündigte an, ARD und NDR würden nun prüfen, „ob das Bundesverfassungsgericht im Wege einer Verfassungsbeschwerde mit dem Fall befaßt werden soll“. (gb)

BRÜSSEL/BUDAPEST/WARSCHAU. In dem Konflikt Polens mit der Europäischen Kommission erhält Warschau Schützenhilfe aus Ungarn. Dessen Präsident Viktor Orbán sagte am Freitag, sein Land werde jeden Versuch blockieren, Polen das Stimmrecht in der EU zu entziehen. Die rechtlichen Schritte der EU gegen Polen bezeichnete er als sinnlos, die gegen Warschau gerichtete Kritik sei unfair und ungerecht. „Wir müssen der EU klarmachen, daß es sinnlos ist, dieses Verfahren gegen Polen überhaupt zu beginnen, weil es keine Chance hat, durchzukommen, denn Ungarn wird da sein und eine unüberwindliche Sperre bilden“, sagte Orbán.

Die nationalkonservative polnische Regierung hatte sich gegen den Beschluß der EU-Kommission verwahrt, wegen der Justizreform ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags einzuleiten und das Land vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen.

Die Reform sei notwendig, erklärte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki. Für Polen sei der Rechtsstaat genauso bedeutsam wie für die EU, versicherte er. Er warb für einen Dialog mit der Kommission in Offenheit und Ehrlichkeit.

Duda: „Zeit, mit dem Kommunismus im Justizwesen Schluß zu machen“

Nach Aktivierung des Artikels 7 kann der Europäische Rat feststellen, daß die eindeutige Gefahr einer schwerwiegenden Verletzung der vertraglich vereinbarten gemeinsamen Werte durch einen Mitgliedstaat bestehe. Dazu ist eine Mehrheit von vier Fünfteln seiner Mitglieder notwendig. Am Ende kann der Entzug von Stimmrechten stehen. Der setzt allerdings einen einstimmigen Beschluß voraus, der angesichts der ungarischen Haltung unmöglich scheint.

Staatspräsident Andrzej Duda nannte das Vorgehen der Kommission „rein politisch“ und von „sehr viel Heuchelei“ begleitet. Wer die Rechtssysteme in anderen europäischen Staaten kenne, der wisse, daß die Lösungen, die Polen anstrebe, sich nicht von dem Vorgehen anderer europäischer Länder unterscheide. Die Gewaltenteilung werde „absolut nicht“ angetastet. Es bestehe auch der Grundsatz eines Gleichgewichts zwischen den verschiedenen Gewalten. „Richter sind nicht die wichtigste und exklusive Kaste“, sagte der Präsident im Fernsehsender Polsat News. Es sei an der Zeit, „mit dem Kommunismus im polnischen Justizwesen Schluß“ zu machen.

„Leider sind unsere Befürchtungen größer geworden“, begründete Kommissions-Vize Timmermans das neuerliche Vorgehen der Europäischen Kommission gegen Polen. „Innerhalb der letzten zwei Jahre wurde eine Reihe von Gesetzen verabschiedet – insgesamt 13 –, die die Unabhängigkeit der Justiz und die Gewaltenteilung in Polen ernsthaft gefährden.“

Druck aus Brüssel „ideologisch bedingt“

Eine Sprecherin der regierenden Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) nannte die Entscheidung der EU-Kommission durch Polens Weigerung motiviert, keine „moslemischen Immigranten“ aufnehmen zu wollen, „weil wir uns um die Sicherheit der Polen kümmern“.

Der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, Andrzej Przyłębski, unterstrich unterdessen, daß sein Land in der Sache der Justizreform „nicht nachgeben“ wolle. Der Druck aus Brüssel sei „ideologisch bedingt durch die Zusammensetzung der europäischen Institutionen, die nicht mehr dem, was heute in Europa geschieht, entsprechen“, sagte der Botschafter in einem Radiointerview mit dem WDR. Die Europäische Kommission werde linksliberal gesteuert, deren „linksliberaler“ Vize-Präsident Frans Timmermans mische sich „sehr oft in polnische Angelegenheiten ein“. Die Vorwürfe, mit den Reformen die Rechtsstaatlichkeit gebrochen zu haben, bezeichnete Przyłębski als den „größten Skandal“ seit der EU-Osterweiterung. Sie seien „völlig unbegründet“.

Die Kritik an dem Mitte Dezember vom polnischen Parlament in Warschau beschlossenen Gesetz über die Neuordnung des Landesjustizrates wies Polens Botschafter zurück. Zur Vorbereitung des Gesetzesentwurfs hätten polnische Beamte aus dem Justizministerium Studienreisen durch die Bundesrepublik unternommen und sich „gewisse Lösungen abgeschaut“. Dabei sei festgestellt worden, daß die Teilnahme der Politiker an der Wahl dieses Landesjustizrates vielleicht größer ist in Deutschland oder in den Bundesländern als in Polen.“ (ru)

BERLIN. Bei der offiziellen Veranstaltung zum Jahrestag des islamistischen Terroranschlags am Breitscheidplatz hat ein radikaler Imam gesprochen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, laß Mohamed Matar von der Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) bei der „religionsübergreifenden Andacht“ in der Gedächtniskirche aus dem Koran. Der Berliner Verfassungsschutz beobachtet die NBS und ordnet sie der islamistischen Muslimbruderschaft zu.

„Es ist schwer zu verstehen, daß ausgerechnet ein Vertreter eines umstrittenen Moscheevereins, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird, als Redner zum Gedenkgottesdienst eingeladen wurde“, sagte die Direktorin des American Jewish Committees (AJC), Deidre Berger. „Anis Amri wurde durch einen islamistischen Moscheeverein beeinflußt, deren radikale Ideologie ihn bestärkte.“ Dieser Hintergrund des Täters dürfe niemals in Vergessenheit geraten.

Begegnungsstätte bestreitet die Vorwürfe

Die NBS bestritt die Vorwürfe. Ein Pressesprecher erklärte, daß Matar „jegliche Form von Terror und Gewalt ablehnt, unabhängig von wem eine solche ausgeht“. Des Weiteren klage die Begegnungsstätte derzeit gegen die Nennung im Verfassungsschutzbericht.

Vor allem der Vorsitzende der NBS, Mohamed Taha Sabri, steht jedoch regelmäßig in der Kritik. Erst kürzlich nahm er an Veranstaltungen der „Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ (PGD) teil. Die PGD steht laut Verfassungsschutz der Terrorgruppe Hamas nahe. Der Landesbericht aus Nordrhein-Westfalen bezeichnet sie als Vertretung der Hamas in Deutschland.

Im März 2016 fand laut Verfassungsschutz in der NBS die erste Veranstaltung des „Fatwa Ausschusses Deutschland“ (FAD) statt, bei der mehrere Theologen der Muslimbrüderschaft zugegen waren. (ha)

BARCELONA. Die Separatisten haben ihre Mehrheit bei der Wahl des Regionalparlaments in Katalonien verteidigt. „Der spanische Staat wurde bezwungen“, sagte Kataloniens abgesetzter Regierungschef Carles Puigdemont laut Nachrichtenagentur dpa. „Die Katalanische Republik hat über die Monarchie gesiegt.“ Der Erfolg der Unabhängigkeitsbefürworter sei „ein Ergebnis, das niemand bestreiten kann“, betonte Puigdemont. Madrid habe die Wahl verloren, „mit der es den Putsch legalisieren wollte“.

Die separatistischen Parteien erhielten am Donnerstag zwar nicht die Mehrheit der Wählerstimmen, errangen aber mit 70 Sitzen von insgesamt 135 Sitzen die absolute Mehrheit im Parlament. Puigdemonts Partei Gemeinsam für Katalonien (JuntsxCat ) erzielte mit 34 Abgeordneten das beste Ergebnis im Separatistenlager.

Die Republikanische Linke (ERC) des im Gefängnis sitzenden Parteichefs Oriol Junqueras kam auf 32 Sitze, während die dritte Unabhängigkeitspartei, die Kandidatur der Volkseinheit (CUP), sechs Sitze verlor und zukünftig mit nur vier Abgeordneten im Parlament vertreten ist.

Unabhängigkeitsgegnern fehlt die Mehrheit

Stärkste Partei wurde die unionistische Bürgerpartei (Ciutadans). Sie ist ein ausgesprochener Gegner der Unabhängigkeit Kataloniens. „Zum ersten Mal hat eine verfassungstreue Partei die Wahl gewonnen“, jubelte die Spitzenkandidatin Inés Arrimadas.

Um regierungsfähig zu sein, müßte die Partei jedoch mit ihren 37 Parlamentssitzen Koalitionspartner suchen. Dafür fehlen den übrigen Unabhängigkeitsgegnern die Mandate. Der Partido Popular (Spanische Volkspartei) des amtierenden Ministerpräsidenten Mariano Rajoy erzielte nur 4,2 Prozent der Stimmen, womit er im neuen Parlament gerade einmal mit 3 Abgeordneten vertreten sein wird.

Absetzung der Regierung sorgte für heftige Kritik

Die Neuwahl fand knapp zwei Monate nach der Absetzung der katalonischen Regierung durch die spanische Zentralregierung statt. Seither kontrolliert Madrid die Autonome Gemeinschaft. Die Amtsenthebung mit Hilfe des Verfassungsartikels 155 sowie die Inhaftierung mehrerer ehemaliger Regierungsmitglieder hatten in Katalonien für heftige Kritik gesorgt. „Das Gefängnis hat uns nur stärker gemacht“, bilanzierte der Spitzenkandidat der ERC, Oriol Junqueras, am Wahlabend. Seit Anfang November sitzt er in einem Madrider Gefängnis in Untersuchungshaft, zusammen mit dem ehemaligen Innenminister von Katalonien.

Die gerichtlichen Hürden dürften die Regierungsbildung erheblich erschweren. Unklar ist, was mit Puigdemont und den vier ehemaligen Regierungsmitgliedern passiert, die zusammen mit ihm im Exil in Belgien sind. Sobald sie spanischen Boden betreten, droht ihnen die sofortige Verhaftung. In einem Monat findet die konstituierende Sitzung des katalanischen Parlaments statt. Spätestens bis zum 6. Februar 2018 müßten sich die Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten zur Wahl stellen. (ha)

„Der CDU-Nachwuchs-Star Jens Spahn, die AfD und diverse Journalisten hassen sie: die Gender Studies.“ Das meint jedenfalls Carolin Wiedemann auf Spiegel Daily. Nicht die Gender Studies selbst, sondern die Angriffe gegen sie seien ideologisch motiviert, behauptet sie. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn Gender Studies sind keine Wissenschaft im eigentlichen Sinne. Wissenschaft stützt sich auf Empirie, also auf überprüfbare Fakten.

Die Gender Studies hingegen basieren auf der Prämisse, daß unterschiedliche Verhaltensweisen von Mann und Frau rein auf das soziale Geschlecht (englisch: gender) zurückzuführen seien. Dieser Grundsatz „daß alle Phänomene – erscheinen sie uns auch noch so selbstverständlich – kulturell bedingt sind“, ist so unverhandelbar für Genderinnen und Genderer, wie er falsch ist. Da dieser Grundsatz der Gender Studies nicht hinterfragt werden darf, hat man es eher mit einer Religion als einer Wissenschaft zu tun.

Viele Charaktereigenschaften von Männern und Frauen sind auf das biologische Geschlecht (engl. sex) zurückzuführen. Biologen hingegen besitzen nicht die Arroganz zu behaupten, daß alle Charakterunterschiede zwischen den Geschlechtern rein auf die Natur zurückzuführen seien und das soziale Geschlecht keinerlei Rolle spiele.

Wissenschaft ist nicht der Emanzipation verpflichtet

Stolz betont Wiedemann, die Gender Studies seien emanzipatorisch – also dem gesellschaftlichen Fortschritt verpflichtet – und belegt damit doch wieder nur deren pseudowissenschaftlichen Charakter. Denn Wissenschaft als solche ist nicht der Emanzipation oder sonst einem gesellschaftlichen Willen verpflichtet – sondern einzig und allein der Wahrheit. Insofern muß sie ergebnisoffen sein, darf also das Resultat einer Untersuchung nicht im Vorfeld festlegen.

Verpflichtet die Wissenschaft sich dem gesellschaftlichen Willen, verkommt sie zu bloßem Aktivismus – zu schnöder, kurzfristiger Politik. Wiedemanns Behauptung, der Vorwurf aus konservativen Kreisen, daß „Gender Studies die Natur ignorieren würden“, sei „Unsinn“, ist unhaltbar. Natürlich erkennen die Gender Studies, daß es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Daß es aber biologische Unterschiede in den Verhaltensweisen der Geschlechter gibt, wird vehement bestritten.

Frauen unterscheiden sich von Männern im konkreten Verhalten

Sie treten aber zuhauf auf. So verfolgen Männer und Frauen unterschiedliche Strategien in der Partnerwahl als auch in der Eifersucht. Männer zeigen ein höheres Agressionspotential, höhere Risikobereitschaft, stärkeres Konkurrenzverhalten und Streben nach hohem sozialen Status. Männer widmen sich lieber Gegenständen, Frauen eher anderen Personen. In Intelligenztest schneiden Männer besser im räumlichen, Frauen besser im verbalen Aufgabenteil ab. Zudem ist Intelligenz bei Männern weiter gestreut: Es gibt unter ihnen mehr Genies, aber auch mehr geistig Behinderte.

Warum also nimmt die Wissenschaft biologische Ursachen an, wenn derartige Differenzen doch auch durch soziale Faktoren bedingt sein können? Die genannten Unterschiede decken sich zum Teil mit den Vorhersagen der Evolutionstheorie, was genetische Ursachen nahelegt. Manche der genannten Unterschiede zeigen sich schon bei Neugeborenen, die noch keine Sozialisation erfahren haben.

Männliche Babies richten den Blick länger auf Spielzeug, weibliche länger auf Gesichter. Wieder andere Unterschiede sind in allen Kulturen weltweit gleich, manche Unterschiede verstärken sich sogar in Gesellschaften mit höherer Geschlechtergleichheit. Zu guter Letzt korrelieren einige Differenzen mit dem gemessenen Hormonspiegel (Östrogen/Testosteron) im Blut und lassen sich auch durch gezielte Hormongabe beeinflussen.

Kontroversen unerwünscht

Auch wiederholt Wiedemann das Argument, weil Männer „strukturell bevorzugt werden“, hätten „Frauen weniger Chancen“, was den Pay Gap, die Ungleiche Bezahlung, zum Teil erklären könne. Die gerne herangezogenen Studien nach denen in Deutschland Frauen etwa 22 Prozent weniger Geld verdienen als Männer, helfen dabei nicht weiter. Denn Ursache hierfür ist hauptsächlich die unterschiedliche Berufswahl – Männer zieht es in die besser bezahlten Berufe. Berücksichtigt man diese Präferenzen, schrumpft die Bezahlungslücke – je nach Studie auf drei bis acht Prozent.

Die Beziehungen zwischen Mann und Frau sind ein komplexes und interessantes Thema. Und gerade deswegen braucht es eine Genderwissenschaft, die diese Bezeichnung auch verdient. Entgegengesetzte Auffassungen sind keine Hetze, sondern Kritik – und damit das Wesen der Wissenschaft. Ohne ständiges Hinterfragen und Überprüfen gibt es keinen Erkenntnisgewinn. Kritik muß man ernst nehmen, Hetze hingegen bekämpfen. Wiedemann zeigt – ungewollt – daß in den Gender Studies eine lebhafte Kontroverse keinesfalls erwünscht ist.

Anlagemöglichkeit Gold: Das gilt es zu wissen

On December 22, 2017, in Endzeit, by admin

Gold gilt als sichere Kapitalanlage. Welche Vorteile hat eine solche Anlage in Zeiten der Inflation und wie lagert man das Edelmetall richtig?

Der UN-Sonderbotschafter für Syrien, de Mistura, hat in Moskau mit Russland über einen Friedensplan für Syrien gesprochen.

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