HAMBURG. Das Museum für Völkerkunde Hamburg soll nach 138jährigem Bestehen erstmals umbenannt werden. Grund dafür ist der Name, berichtet das Hamburger Abendblatt.

„Der Name Museum für Völkerkunde ist für viele junge Personengruppen, Kunstinteressierte und Diaspora-Gemeinschaften, kritische Intellektuelle und Künstler/-innen aus Herkunftsgesellschaften oder lokalen Diaspora-Communitys eine Barriere, da er negative Assoziationen und Emotionen hervorruft“, erklärte die Museumsleitung auf Nachfrage der Zeitung. Stattdessen wolle die Einrichtung ein positives und weltoffeneres Image etablieren, um die neue Ausrichtung des Hauses auch nach außen zu transportieren.

Kosten für Umbenennung könnten im sechsstelligen Bereich liegen

Noch stehe kein Name fest, ebenso wenig ein Datum für die Umbenennung oder ein neues Logo, verdeutlichte die Museumsleitung. Es gebe auch noch keine finalen Erkenntnisse über die damit verbundenen Kosten. Die Fachzeitschrift Museum aktuell schätzte bereits 2014, daß „mittlere Museen“ für eine Namensänderung „schon mal 200.000 Euro oder noch mehr ansetzen“ müßten.

„Die meisten Museen in Europa und auch die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten umbenannt“, betonte das Museum. „Völkerkunde wird mit einer kolonialen Haltung assoziiert, und wie die Deutsche Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie im Kontext ihrer Umbenennung darauf hingewiesen hat, auch mit völkisch-nationalem Gedankengut.“

Auch in München war vor drei Jahren das Staatliche Museum für Völkerkunde in Museum Fünf Kontinente umbenannt worden. Die Änderung sei das Ergebnis einer „intensiven Phase der Reflexion und Neuorientierung“, hieß es damals. (ha)

BANIE/ROSENFELDE. Die Eltern des von Anis Amri ermordeten polnischen Lkw-Fahrers Lukasz Urban haben schwerer Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhoben. „Ich möchte Frau Merkel sagen, daß sie das Blut meines Sohnes an ihren Händen hat“, sagte Mutter Janina Urban der Deutschen Welle.

Urban war das erste von zwölf Todesopfern des islamischen Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016. Die Familie in Banie (Rosenfelde) in Westpommern fühle sich von der Bundesregierung und den deutschen Behörden besonders im Stich gelassen.

Sie hätte sich ein Zeichen der Bundesregierung gewünscht, beispielsweise „ein persönliches Kondolenzschreiben“, erzählte Janina. Auch der Vater, Henryk Urban, kritisierte die Behörden. In Deutschland gebe es „feine Menschen“, aber die offiziellen Stellen seien „respektlos“.

Spediteur kämpft um höhere Entschädigung

Ebenso von der deutschen Firma, „die Lukasz in Berlin hat warten lassen, war nie jemand da, niemand hat sich entschuldigt“, monierte der Vater. Auch der Cousin von Lukasz und Spediteur, Ariel Zurawski, hat noch eine Rechnung mit den deutschen Behörden offen. Über seinen Anwalt in Berlin kämpft er um weitere Entschädigungen. Von der Bundesregierung habe er wie alle anderen Geschädigten auch 10.000 Euro erhalten.

Doch seine Einbußen lägen um das zehnfache höher. „Wissen Sie, das ist doch dieser typische Ansatz der Deutschen, also vielleicht nicht aller Deutschen aber vieler, uns Polen gegenüber: Wenn du Pole bist, steht Dir nichts zu. Das ist die Wahrheit“, sagte er dem Sender.

Merkel trifft Angehörige

Kanzlerin Merkel sicherte den Angehörigen der Opfer nach massiver Kritik am Montag eine bessere Unterstützung zu. Vor einem Treffen mit Hinterbliebenen sagte sie der Nachrichtenagentur dpa zufolge, wie sehr wir mit den Angehörigen, mit den Verletzten fühlen, „wie sehr wir auch Dinge verbessern wollen“. Das Treffen sei ihr sehr wichtig.

„Dieses Leiden, diese völlige Veränderung des eigenen Lebens wird nicht gutzumachen sein, und trotzdem zeigen wir Anteilnahme und werden auch da, wo Dinge verbessert werden müssen, sie verbessern“, ergänzte sie. (ls)

>In der aktuellen JUNGE FREIHEIT (51/17) lesen Sie mehrere Beiträge über das Versagen deutscher Behörden im Fall Anis Amri sowie den Umgang mit Opfern und Angehörigen.

Glückwunsch, Österreich!

On December 18, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Rot-schwarze Kungelei und Langeweile, das war mal ein Markenzeichen der Politik in der Alpenrepublik. Lange her. Mit der „türkis-blauen“ Koalition aus der freiheitlichen Dritten Kraft FPÖ und der von Polit-Jungstar Sebastian Kurz gründlich umgekrempelten ÖVP hat Österreich eine Vorreiterrolle übernommen, die Auswirkungen auf ganz Europa haben wird.

Veränderung ist machbar, Herr Nachbar – die Botschaft von der Angelobungszeremonie in der Wiener Hofburg dürfte vor allem in Merkel-Trance gefallenen Politikern in Deutschland in den Ohren klingeln, das die Zipfelmütze der großkoalitionären Dauerlähmung längst vom südlichen Nachbarland übernommen hat.

Schon das Tempo der Wiener Koalitionsverhandlungen dürfte in Berlin so einige Münder offenstehen lassen. Gerade mal zwei Monate von der vorgezogenen Neuwahl bis zur Vereidigung der neuen Regierung: So schnell kann man sich einig werden, wenn zwei Regierungspartner sich bei aller Konkurrenz gegenseitig respektieren und einen klaren Wählerauftrag erhalten haben, weil sie im Grundsatz darin übereinstimmen, die brennenden Probleme der Gegenwart wenigstens anzupacken.

Aufbruchstimmung

Der Kontrast zum deutschen Regierungsbildungs-Ringelpiez könnte größer nicht sein. Dort herrscht Aufbruchsstimmung, hier klammern sich die Verlierer panisch aneinander und an ihre Sessel im verkrampften Bestreben, ohne Rücksicht auf die Wähler ihre abgewählte falsche Politik – Asylchaos, Euro-Desaster, Islamisierung, Sicherheits- und Kontrollverlust, Energiewendepfusch, Steuer-Ausplünderung, Zensurgesetze und ideologische Gesellschaftsklempnerei – um jeden Preis über die Runden zu retten und fortzusetzen.

Beide Wiener Koalitionspartner mußten hierzu einen weiten Weg gehen seit ihrem ersten Regierungsversuch vor mehr als anderthalb Jahrzehnten: Die ÖVP verpaßte sich eine Roßkur der inhaltlichen und personellen Erneuerung, und die FPÖ mußte sich rechtzeitig von Irrlichtern und fundamentaloppositionellen Verlockungen verabschieden und einsehen, daß Wahlen am Ende in der Mitte gewonnen werden, bei den ganz normalen Leuten.

Die sklerotischen deutschen Christdemokraten können es sich aussuchen: Weiter in der linken Meute mitheulen, um noch ein Weilchen weiterzuwursteln und irgendwann wie die italienische Schwesterpartei von neuen Kräften verdrängt zu werden, oder nach dem überfälligen Rendezvous mit der Realität mit neuen Köpfen wieder nicht-linke Mehrheiten anstreben. In der Alpenrepublik haben sie’s kapiert, daß man nicht auf Dauer gegen die eigenen Bürger und das eigene Land regieren kann. Glückwunsch, Österreich.

JENA. Der Jenaer Pfarrer Lothar König muß sich erneut vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Gera wirft dem Stadtjugendpfarrer vor, mit seinem Lautsprecherwagen 2016 fast einen Polizisten überfahren zu haben. Deswegen sei sein Führerschein beschlagnahmt worden, bis die Vorwürfe geklärt seien, sagte ein Polizeisprecher inSüdthüringen.de.

König weist die Vorwürfe zurück. Er sei im August vergangenen Jahres mit seinem Lautsprecherwagen auf einer Demonstration gegen eine Neonazi-Kundgebung gewesen. Dort habe eine „unübersichtliche Verkehrslage“ gegeben, schreibt das Nachrichtenportal. Plötzlich sei ein Polizist auf die Straße gelaufen, woraufhin sein Fahrzeug und er von zahlreichen sächsischen Polizisten umringt worden seien.

König erhielt Unterstützung von „Roter Hilfe“

Lediglich durch das Eingreifen von Beamten aus Jena habe er wieder in die Stadtmitte zurückfahren können. Dem Bericht zufolge erfuhr er einen Tag später, daß der Polizist auf der Straße sich nur mit einem Sprung zur Seite habe retten können.

König war 2013 deutschlandweit bekannt geworden, als ihm die Staatsanwaltschaft vorgeworfen hatte, 2011 während linksextremer Proteste gegen eine NPD-nahe Demonstration zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen zu haben. Das Verfahren war später gegen die Zahlung einer Geldauflage eingestellt worden.

Laut der von ihm geleiteten „Jugendgruppe“ erhielt der Pfarrer damals auch Unterstützung der linksextremen „Roten Hilfe“. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe setzt sich für linksextreme Angeklagte ein, sofern diese nicht mit den Behörden kooperieren. (ls)

NÜRNBERG. Die CSU will Asylsuchenden ohne Papiere oder aus sicheren Drittstaaten die Einreise verweigern. Flüchtlinge, die aus Ländern wie Österreich, Frankreich, Tschechien oder der Schweiz nach Deutschland wollen, sollen abgewiesen werden, heißt es in einem Beschluß des CSU-Parteitags in Nürnberg vom Wochenende.

„Kein Migrant darf ins Bundesgebiet einreisen, bevor seine Identität nicht zweifelsfrei geklärt ist“, sagte CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer der Bild-Zeitung. Asylsuchende können dem Beschluß zufolge nach kurzer Prüfung zurück über die Grenze geschickt werden.

CSU-Organisation beschloß dies bereits Anfang September

Bereits Anfang September hatte die CSU-Organisation Kommunalpolitische Vereinigung bei ihrer Landesversammlung beschlossen: „Allen Nicht-EU-Ausländern, die nicht über die erforderlichen Paß- oder Visa-Dokumente verfügen, muß die Einreise nach Deutschland verweigert werden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, unverzüglich für einen lückenlosen Gesetzesvollzug zu sorgen.“

„Die Kommunalpolitiker der CSU haben mit ihrem Antrag auf lückenlose Grenzsicherung klargemacht, daß wir einen Stop der immer noch unkontrollierten Zuwanderung brauchen, nicht nur eine Obergrenze“, hatte damals der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion von Kaufbeuren, Thomas Jahn, gegenüber der JUNGEN FREIHEIT betont.

Der neuerliche Beschluß der CSU könnte zu einem Knackpunkt in den Gesprächen für eine mögliche Koalition zwischen Union und SPD werden. Am Mittwoch treffen sich die Spitzen der Parteien erneut. Unions-Fraktionschef Volker Kauder kündigte am Sonntag im ZDF an, mit „schwierigen Themen“ wie dem Familiennachzug für Flüchtlingen zu beginnen. (ls)

Verdächtiger auf der Elbchaussee Foto: Polizei Hamburg

HAMBURG. In Hamburg hat am Montag die größte Öffentlichkeitsfahndung begonnen, die es in Deutschland jemals gab. Polizei und Staatsanwaltschaft veröffentlichten Fotos und Videosequenzen, auf denen mutmaßliche Gewalttäter aus der linksextremen Szene zu erkennen sind. Sie sollen während des G-20 Gipfels in Hamburg schwere Straftaten verübt haben.

„Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Aufnahmen sind nach fünf Tatkomplexen geordnet worden“, erläuterte Polizeisprecher Timo Zill am Montag. Es gehe um die angezündeten Autos an der Elbchaussee und in Altona, die Ausschreitungen am Rondenbarg, um Stein- und Flaschenwürfe, die Plünderungen am Schulterblatt und die Kundgebung „G20 not Welcome“.

Gezeigt würden „104 Tatverdächtige, denen wir Straftaten zuordnen können“, sagte Zill. Darüber hinaus sprach der Pressesprecher von 3.340 Ermittlungsvorgängen und mehreren hundert bekannten Namen von Straftätern. Die Polizei schätzt, daß in den drei Tagen vom 6. bis zum 8. Juli 5.000 bis 6.000 Linksextremisten strafbare Handlungen verübten.

Polizei nutzt riesige Datenmenge an Foto- und Videomaterial

Die #SokoSchwarzerBlock fahndet aktuell mit Lichtbildern aus 5 Tatkomplexen nach den Gewalttätern zu #G20HAM17#Öffentlichkeitsfahndung

Zu den Lichtbildern ➡️ https://t.co/jvlO8buJXQ pic.twitter.com/Obh4MuEk5J

— Polizei Hamburg (@PolizeiHamburg) 18. Dezember 2017

Die Fotos sind von Ermittlern aus großen Datenmengen gefiltert worden, die der Polizei im Zusammenhang mit den Krawallen zur Verfügung standen. Dabei handelt es sich nicht nur um Aufnahmen der Beweissicherungstrupps der Polizei, sondern auch um privates Material sowie um Aufnahmen aus Überwachungskameras, die fliehende Täter nach Ausschreitungen zeigen sollen. In vielen Fällen hatten sie ihre Vermummungen abgelegt.

Dieser Mann soll Steine auf Polizisten geworfen haben Foto: Polizei Hamburg

Die rechtliche Grundlage für eine Fahndung mit Fotos ist in der Strafprozeßordnung geregelt. Dort schränken die Paragrafen 131a und 131b das Recht des Täters am eigenen Bild ein. Die Ermittler dürfen Täterfotos veröffentlichen, wenn die Aufklärung einer Straftat „auf andere Weise erheblich weniger Erfolg versprechend oder wesentlich erschwert wäre“.

Unbekannter Verdächtiger Foto: Polizei Hamburg

Als Reaktion auf die zuvor angekündigte Fahndungsaktion haben Linksextremisten Fotos von 54 Polizisten veröffentlicht. Gleichzeitig drohten sie den Polizeibeamten auf der Internetseite indymedia.org indirekt. (ha)

KIEL. Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein haben die Aufhebung des Verbots der Polygamie gefordert. „Wer mit wem und mit wie vielen sein/ihr Leben plant und teilt, ist keine Angelegenheit, die ein weltanschaulich neutraler Staat zu regeln hat“, heißt es in einem auf Facebook verbreiteten Vorschlag.

Daher sollten Paragraph 1306 BGB sowie Paragraph 172 StGB gestrichen werden. Ersterer sieht ein Verbot der Eheschließung vor, wenn „zwischen einer der Personen, die die Ehe miteinander eingehen wollen, und einer dritten Person eine Ehe oder eine Lebenspartnerschaft besteht.“ Der zweite Paragraph legt den Strafrahmen für dieses Vergehen fest.

Jedoch sollten „Regelungen, die die Entschließungsfreiheit zum Abschluß einer Ehe oder Verantwortungsgemeinschaft schützen“, auch bei „polygamen Konstellationen gelten“, betonte der Jugendverband der FDP. Selbiges gelte, wenn diese unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eingegangen oder erreicht wurden.

Bundesvorstand machte im Mai 2016 ähnlichen Vorschlag

Die Forderung der Jungen Liberalen wurde mit dem Bild eines Mannes mit vier Frauen in weißem Kleid und mit Schleier untermalt. Auf Facebook und in den sozialen Medien entbrannte eine hitzige Diskussion über den Vorstoß. Da eine Darstellung von einer Frau mit vier Männern nicht vorzufinden war, warfen einige Nutzer der Gruppe Sexismus vor.

Bereits im Mai 2016 hatte der erweiterte Bundesvorstand der Jungen Liberalen einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet. So solle es, „unter der Bedingung des expliziten Einverständnisses aller Beteiligten möglich sein, mehrere Verantwortungsgemeinschaften einzugehen“. (ha)

BERLIN. Linksextremisten haben im Internet Fotos von Polizisten veröffentlicht, die an Einsätzen gegen den Szene-Treff „Rigaer94“ beteiligt waren. Sie reagierten mit der Aktion auf die Ankündigung der Hamburger Polizei, am Montag öffentlich nach mehr als hundert gewalttätigen G20-Ranadlierern zu fahnden.

„Anläßlich der Hetzkampagne und den für morgen angekündigten Aufrufen zur Denunziation von 100 Menschen haben wir uns entschieden, Bildaufnahmen von 54 Polizeibeamt_innen zu veröffentlichen, die im letzten Jahr daran beteiligt waren, die Rigaer94 zu räumen. Wir freuen uns über Hinweise, wo sie wohnen oder privat anzutreffen sind“, heißt es in dem am Sonntag auf Indymedia veröffentlichten Aufruf. Einige der veröffentlichten Fotos von Polizisten tragen Dateinamen wie „Schweine“ und „Mörder“.

Auf Grund der „Hetzjagd auf Teilnehmer_innen des Hamburger Aufruhrs gegen den G20 erneuern wir unser Bekenntnis zum Kampf gegen den Staat, gegen die faschistischen Organisationen wie die Polizei, die Geheimdienste und rechte Strukturen sowie gegen die Kollaborateur_innen und Denunziant_innen in der Bevölkerung und der Presse“.

Bislang kein Vorgehen gegen Indymedia

Auf Indymedia wird regelmäßig zur Gewalt gegen Polizisten aufgerufen. Vor einigen Jahren beispielsweise veröffentlichten „Autonome Gruppen“ dort einen „Polizeibericht Berlin 2010“. Die anonymen Verfasser informierten auf über hundert Seiten detailliert über Ausrüstung, Fahrzeuge, Standorte und Einsatztaktiken der verschiedenen Berliner Polizeieinheiten.

Außerdem wiesen sie auf die Schwachstellen der unter anderem von Bereitschaftspolizisten getragenen Körperschutzausstattung hin und zeigten, an welchen Stellen die Polizisten verwundbar sind.

Laut Verfasser sei mit dem „Rückgang massenmilitanter Ansätze“ in den neunziger Jahren „auch die praxisbezogene Auseinandersetzung mit den Bullen in den Hintergrund“ getreten. Das vorhandene Wissen über Organisation, Strukturen, Ressourcen und Taktiken sei seitdem mit jedem Generationenwechsel Stück für Stück verlorengegangen. Dem wolle man mit der Schrift entgegenwirken.

Die Innenbehörden sehen derzeit dennoch keinen Anlaß, Indymedia zu verbieten und abzuschalten. Als Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Ende August den Ableger Linksunten.Indymedia verbot, betonte er ausdrücklich, die Maßnahmen richteten sich nicht gegen Indymedia als Netzwerk. (krk)

WIEN. Österreichs neue Regierung aus ÖVP und FPÖ hat dem politischen Islam den Kampf angesagt. Die Koalitionspartner verständigten sich in ihrem Regierungsprogramm „Zusammen. Für unser Österreich.“ auf „eine umfassende Kontrolle der Darstellung der Lehre“ einschließlich des Korans. Zudem soll das Verbot der Auslandsfinanzierung von islamischen Vereinen und Gemeinschaften konsequent ausgeübt werden.

Die Sicherheitsbehörden sollen die „Befugnis zur unverzüglichen Schließung von Kultusstätten wegen Terrorismuspropaganda“ erhalten. Auch die in die Kritik geratenen islamischen Kindergärten sollen konsequent kontrolliert und „in letzter Konsequenz“ geschlossen werden. Wer die „verfassungsmäßig verankerten Werte“ sowie Österreichs Traditionen und Kultur mißachte, dem solle die Mindestsicherung gekürzt werden. 

Scharfer Flüchtlingskurs und schlanker Staat

Einen verschärften Kurs sieht das Programm zudem bei Flüchtlingen vor. Asylbewerber müssen demnach ihr Geld abgeben, das zur Grundversorgung von Asylsuchenden und anderen hilfsbedürftigen Einwanderern verwendet werden soll. Zudem sollen sie zeitweise ihre Handys zur Auswertung gespeicherter Daten vorlegen. Während des Asylverfahrens sollen die Bewerber lediglich Sachleistungen erhalten. Die Mindestsicherung für Asylberechtigte soll gekürzt werden. Für Migranten ist eine mehrjährige Wartefrist vorgesehen.

Wollen vor allem junge #Familien durch den #Familienbonus entlasten, für ein Mehr an #Sicherheit sorgen & die notwendigen #Reformen in unserem Land umsetzen. Bin froh, ein starkes Team mit vielen Fachexperten zu haben. #FürÖsterreich #neueRegierung 2/2 pic.twitter.com/AVkC5jVIin

— Sebastian Kurz (@sebastiankurz) December 17, 2017

Die Koalition strebt überdies einen „schlankeren Staat“ an. Dies soll unter anderem durch die Reduzierung der Sozialversicherungen sowie die Entflechtung der verschiedenen Politikebenen gelingen. Die Bürokratie soll abgebaut und die Abgabenlast bis zum Ende der Legislaturperiode auf 40 Prozent der Wirtschaftsleistung gesenkt werden.

Regierung wird am Montag angelobt

Am Montag wird Bundespräsident Alexander Van der Bellen die neue Regierung angeloben. Die FPÖ sicherte sich zuvor in den Verhandlungen drei Schlüsselressorts. Der bisherige Generalsekretär der Freiheitlichen, Herbert Kickl, wird Innenminister. Auch den Verteidigungsminister stellt künftig die FPÖ mit dem bisherigen Obmann der FPÖ Steiermark, Mario Kunasek. Die Nahost-Expertin und ehemalige Diplomatin Karin Kneissl bekleidet das Außenministerium. Sie steht den Freiheitlichen nahe, ist aber parteilos.

Die ÖVP behält mit dem Finanzministerium, das an den Versicherungsmanager Hartwig Löger geht, ein zentrales Ressort mit Einfluß auf die anderen Ministerien. Der ehemalige ÖVP-Generalsekretär und Wiener Parteichef Gernot Blümel wird Kanzleramtsminister. „Wir finden uns beide zu 75 Prozent im Koalitionsprogramm“, sagte FPÖ-Chef und künftiger Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Mit dem 31 Jahre alten ÖVP-Obmann Sebastian Kurz bekommt Österreich den jüngsten Bundeskanzler seiner Geschichte. Er betonte, das Europarecht gelte „zu 100 Prozent“. Strache kündigte an: „Wir stehen zur Europäischen Union.“

Nicht alles anders, aber vieles besser machen, dies ist unsere Aufgabe und Euer Auftrag, dem wir gerecht werden wollen!

Wir bleiben unserer Überzeugung und den österreichischen Bürgern treu. Und mein Verständnis ist es, EUCH zu dienen! 2/2

— HC Strache (@HCStracheFP) December 16, 2017

SPD warnt vor „Österreich-Ungarn“

In Deutschland beschwört die SPD unterdessen ein Schreckensszenario herauf. „Österreich-Ungarn ist wieder da. Mit Kanzler Kurz, Burschenschafter Strache und Brandstifter Orbán geht’s im Dreivierteltakt nach rechts. Ade, felix Austria!“, sagte SPD-Fraktionsvize Achim Post der Welt.

Im Gegensatz zum möglicherweise künftigen Koalitionspartner SPD trifft die neue Regierung bei der CSU auf große Zustimmung. „Mit Sebastian Kurz haben Bayern und Deutschland einen Verbündeten mehr in Europa“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Die schwarz-blaue Koalition könne eine Veränderung und Erneuerung Österreichs bedeuten. „Und sie ist in der Lage, Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren.“

„Tagesthemen“ vergleichen Kurz mit Hitlerjunge

Für Empörung sorgte eine Äußerung der WDR-Journalistin Sonia Mikich. Auf dem Twitter-Account der ARD-Nachrichtensendung „Tagesthemen“ verglich sie Kurz mit einem Mitglied der Hitler-Jugend. Zu einer Fotomontage mit dem künftigen österreichischen Kanzler schrieb sie: „Warum sieht der da vorne wie ein Pimpf aus?“ Wenige Stunden später entschuldigte sie sich und sagte, es habe sich um Frisurkritik und keineswegs um einen Nazivergleich gehandelt. (ls)

Warum sieht der da vorne wie ein Pimpf aus? https://t.co/zwPa8jqyoX

— tagesthemen (@tagesthemen) December 17, 2017

 

Akif Pirincci: DIE GROSSE UMARMUNG

On December 18, 2017, in Akif Pirinci, by admin

DIE GROSSE UMARMUNG

LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE,

 

wie einige von euch vielleicht wissen, kommt im Februar nächsten Jahres ein zirka 80-seitiges Pirinçci-Magazin (Print) auf den Markt, das überall erhältlich sein wird. Bei einem Erfolg monatlich. Darin wird es neben ernsthaften Artikeln (soweit sowas bei mir überhaupt möglich ist) sehr viel Satire, Nonsens und jede Menge Kultur geben, inclusive einen Fortsetzungsroman vom Meister himself. Um euch darauf etwas Appetit zu machen hier ein Ausschnitt aus einem sehr langen Artikel darin über das Funktionieren der Lügenpresse mit dem Titel DIE GROSSE UMARMUNG:

 

„… Am 17. Oktober 2017 schreibt eine Vanessa Vu auf ZEIT ONLINE unter dem Titel „Opfer? Das sind doch die anderen“ über den sattsam bekannten Harvey-Weinstein-Skandal. Der amerikanische Filmmogul hatte über Jahrzehnte hinweg die „Besetzungscouch“ angewandt und von lukrativen Rollen in seinen Streifen abhängige Schauspielerinnen sexuell mißbraucht und vergewaltigt. Der Artikel zieht sich über zwei Seiten hinweg, wobei auf Seite 1 zuvörderst auf die scheinheilige Frage nachgegangen wird, wieso alle weiblichen Prominente wie unter anderem Angelina Jolie sich in der Öffentlichkeit für Frauenrechte überall auf der Welt engagieren, aber offenkundig bei fortgesetztem sexuellen Mißbrauch in den eigenen Reihen den Mund nicht aufkriegen. Die ganze Weinstein-Chose ist allerdings der denkbar schlechteste Ausgangspunkt, um den sexuellen Mißbrauch der Frau durch den Mann zu bilanzieren. Wir reden hier von „Hollywood Babylon“ und nicht von einem Backbetrieb in Wanne-Eickel. Es wäre nämlich interessant, zu erfahren, wieviele junge Geilheiten schon bei Produzenten und Regisseuren trotz ihrer sexuellen Offerten im Tausch für eine begehrte Rolle abgeblitzt sind. Ich schätze, daß es das zig Tausendfache übersteigt als umgekehrt. Mit einem Wort, es ergibt keinen Sinn, in einem „Sündenbabel“ mit durchgeknallten Charakteren, von denen auch noch die meisten rauschgiftsüchtig sind, und wo tatsächlich die Möglichkeit gegeben ist, sich durch das richtige „Movie“ von Null auf Abermillionen Dollar Gage hochzukatapultieren, irgendwelche universitäre Feminismuslocken drehen zu wollen. Das gilt übrigens auch für einen Puffbetrieb. Aber darauf will ich nicht hinaus.

Worauf allerdings Vanessa Vu hinaus will, wird schon am Anfang klar:

„In dieser Kultur fällt es sehr viel leichter, somalische und afghanische Frauen als Opfer zu akzeptieren (und ihre Söhne, Brüder, Männer als Täter) … Sie gelten pauschal als schwach und hilfsbedürftig, und als Opfer der Lieblingsfeinde des Westens: Autokraten, Islamisten, Terroristen.“

An dieser Aussage stimmt alles nicht. 1. Wer sollen die Täter der somalischen und afghanischen Frauen sonst sein als ihre Söhne, Brüder, Männer? Etwa sächsische Nazis oder bayerische AfD-Wähler mit Zwirbelbärten, die sie schon als Kinderbräute vergewaltigen und später ehrenmorden? 2. Die einzigen, welche die „weiße Frau“ nicht als ein Opfer akzeptieren, sind solche Realitätsleugnerinnen wie Vanessa Vu. Sie schmieren sich als Alibi irgendwelche schmutzige Geschichten aus einer fernen Glitzerwelt zurecht, in der man eh nicht so weiß, wer wen im doppeldeutigen Sinne Wortes genau gefickt hat, um von der brachialen und täglichen sexuellen Gewalt gegen einheimische Frauen durch Fremde, sprich Moslems vor der eigenen Haustür abzulenken. 3. Nein, Autokraten, Islamisten, Terroristen sind nicht die Lieblingsfeinde des Westens. Im Gegenteil, die ersteren werden außenpolitisch hofiert und bei den Letzteren unternimmt man alles Erdenkliche, daß sie in unserer geliebten Heimat immer mehr werden, selbst wenn sie massenmorden. Wie gesagt, alles falsch.

Labert Vanessa anfangs noch den üblichen öden linksverpeilten Scheiß über den bösen weißen Mann und den guten orientalischen Vergewaltiger, so dreht sie auf Seite 2 endgültig durch:

„Stattdessen hat der Westen das Bild des wilden, dunkelhäutigen Mannes etabliert. Seit Beginn des Sklavenhandels und der Kolonisierung wird auf Menschen des globalen Südens alles projiziert, was sich die Menschen des globalen Nordens selbst untersagen, insbesondere eine übertriebene körperliche Triebhaftigkeit.“

Nee, Vanessa, der Westen hat gar nix etabliert, der „dunkelhäutige“ Mann hat sein Scheißimage schon ganz alleine hingekriegt. Außerdem bringst du zwei Dinge durcheinander, nämlich Sklavenhandel und Kolonisierung. Zu Zeiten des jüngeren Sklavenhandels, also in der eingefangene Afrikaner als Menschenmaterial nach Amerika verschifft wurden, betrug das Volumen dieser speziellen Industrie von Afrika in den Orient im Vergleich dazu das Zwanzigfache! Noch heute gibt es im Orient Landstriche, in denen die normalste Sache der Welt ist, sich (schwarze) Sklaven zu halten, während die USA diesbezüglich eine rigorose „Schuldkultur“ pflegt, die Deutschland im Nichts nachsteht.

Was die Kolonisation anbelangt, war sie für die primitiven Völker durchweg ein Segen gewesen. Du glaubst doch nicht im Ernst, Vanessa, daß es Indien oder Afrika eine einigermaßen moderne Infrastruktur, Verwaltung und Bürokratie westlicher Fasson, eine leidliche medizinische Versorgung, zivilisierte Umgangsformen und dergleichen geben würde ohne die bösen Kolonialisten? Es sind nicht wenige Stimmen in Afrika, die sich eine zweite westliche Kolonisation sehnlichst herbeiwünschen, weil dort alles nach deren Rückzug den Bach runtergegangen ist. Übrigens, Kolonisation war für die westlichen Länder stets ein Minus-Geschäft gewesen, weil die Kuh, die man melkt, besonders gut gepflegt werden muß. Kolonisierte Erdteile besaßen in der Regel mehr auf der Habenseite als umgekehrt: Der wahre Grund für den Untergang des British Empire. Laß dir nix was von geraubtem Tee und tonnenweise Elfenbein erzählen, Vanessa.

Was die Negierung der „übertriebenen körperlichen Triebhaftigkeit“ des dunkelhäutigen Mannes, namentlich des Negers betrifft, soll das wohl ein Witz. Im Körper des schwarzen Mannes zirkuliert nun einmal ein Drittel mehr Testosteron als in dem des weißen Mannes. Und der orientalische Mann leidet (vielleicht genetisch bedingt) ganz klar unter einer gefährlichen Sexpsychose. Siehe seine Religion, die sich fast zur Gänze mit den diversen Körperöffnungen der Frau beschäftigt. Es ist nicht übertrieben, zu konstatieren, daß, entfernte man das Sex-Ding aus dem Koran, vom Islam nix mehr übrigbleiben würde. Vanessa indes läßt sich nicht beirren:

„Auch Männer des Nahen Ostens wurden, wenn auch unter anderen historischen Bedingungen, mit der Kolonialisierung sexualisiert. Sie unterliefen ebenfalls eine körperfixierte Exotisierung, wie der Literaturwissenschaftler Edward Said in seiner Fundamentalkritik Orientalism untersucht hat. Bis heute wird vom Stammtisch bis in die Feuilletons auf sehr dünner Beweislage darüber spekuliert, inwiefern `der arabische Mann´ besonders triebhaft und kriminell sein soll.“

Du bist auch „dünne Beweislage“ du! Lebst du im Wald, Vanessa, oder auf Neptun? Und der Herr Literaturwissenschaftler Edward Said, hat der seine „Fundamentalkritik“ bei Karl May recherchiert? Die Männer des Nahen Ostens wurden also erst mit der Kolonialisierung sexualisiert? Vielleicht so wie ihr Chef Mohammed himself, der nicht nur gefickt hat, was ihm vor die Flinte lief, sondern auch sehr gerne kleine Mädchen schändete. Wie haben es die Kolonialisten überhaupt geschafft, die orientalischen Männer, die sich davor gegenseitig feministische Traktätchen im Stuhlkreis vortrugen und sich anschließend warm duschen gingen, zu „sexualisieren“? Haben sie ihnen Pornos in Form von Kupferstichen gezeigt? Haben sie sie gezwungen, Ziegen zu besteigen? Wie kam es zu der „körperfixierten Exotisierung“ von Abdullah, wo er doch vor der Kolonisierung mit seinem Schwanz nix anzufangen wußte, außer während der Jahrhunderte währenden bestialischen Islam-Expansion nonstop Frauen anderen Glaubens en masse zu vergewaltigen und als Neuzugänge in seinem Harem zu begrüßen? Der Kolonialist hat Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah bestimmt etwas Neues beigebracht – und am Arsch hängt der Hammer!

Ach ja, bevor ich es vergesse, Vanessa, der arabische Mann ist besonders kriminell, und über die angeblich sehr dünne Beweislage wird nicht „spekuliert“ wie du daherlügst, sondern die schlägt sich in Polizeiberichten, Statistiken und in der ethnischen und religiösen Zusammensetzung der Gefängnisinsassen Deutschlands und überall auf der Welt nieder: Fast alle Moslems. In ihren Drecksländern sieht es nicht anders aus. Gewalt und immer wieder Gewalt, Brachialbrutalität bis zu Köpfungsorgien, widerwärtigste Form von Frauenverachtung, Vergewaltigung und Kinderficken als Folklore und Alltag, Inzest bis zur Verblödung ganzer Clans, religiöser Wahn, Dummheit bis zum Hirnschwund und selbstverschuldeter Armut aus einer Kombination von allem.

Doch, wird der geneigte Leser sich nun fragen, was hat der ganze Moslem-Scheiß überhaupt mit den schlüpfrigen Anekdoten eines durchgeknallten Hollywood-Produzenten, insbesondere mit der anfangs versprochenen Auflösung des Geheimnisses der Lügenpresse zu tun?

Die Antwort erschließt sich, wenn man hinter die Kulissen guckt und erfährt, von wem Vanessa Vu in Wirklichkeit ihre Kohle einsackt und als Journalistendarstellerin für ihren wahren Arbeitgeber sogar bereit ist, abgehobenes Hollywood-Tralala mit der gegenwärtig grassierenden muslimischen Belästigungs- und Vergewaltigungsserie und täglich immer mehr werdenden Morden an Einheimischen gleichzusetzen. Es ist der Staat! Ich sagte am Anfang, daß der überwiegende Teil der Medienleute inzwischen froh ist, wenn er das Gehalt eines Schuhverkäufers einstreichen darf. Doch der gierige Blick wandert immer mehr zu einem Arbeitgeber, der vor vollgefressenem (Steuer-)Geld schier platzt und bereit ist, davon ein großes Stück abzugeben, vorausgesetzt man macht besinnungslos Reklame für seine Agenda. Denn was ist schon ein mickeriger Gewinn eines Käseblatts gegenüber einer Heinrich-Böll- oder Rosa-Luxemburg-Stiftung, die zusammengenommen mit 200 Millionen Euro im Jahr vom Staat finanziert werden? Und das sind nur die bekanntesten Stiftungen. Daneben gibt es zig hauptberuflich Steuergeld schmarotzende Institute, Akademien, Vereine, Zirkel, Think Tanks und ähnliche völlig unproduktive Quaselbuden, die selbstredend das staatlich anbefohlene Überfremdungsdiktat, die Aufgabe von nationaler und indigener Identität, Islam-Verseuchung, die Selbstunterwerfung gegenüber Barbarenkulturen und ähnliche Volkssuizide über den grünen Klee loben. Hinzu kommt ein Parasitenheer in Gegen-Rechts-Organisationen, das jährlich mit 100 Millionen Euro, vielleicht sogar noch mehr, gegen halluzinierte Nazis vom Staat gemästet wird.

Bleiben wir jedoch am Beispiel von Vanessa Vu. Die Frau hat schon mal einen entscheidenden Vorteil, um ihr Gehalt durch die Anbiederung an das Regime aufzubessern: Sie hat migrantische Wurzeln, ist Asiatin, vermutlich aus Vietnam abstammend. Das ist zwar weniger als die Hälfte wert als ein Moslem zu sein, der im staatlich gelenkten Journalismus einen Heiligenstatus genießt, aber immerhin. Wenn man bei dem ZEIT-Artikel auf ihren Namen klickt, kommt der Hinweis: „Ich bin Alumna des `Medienvielfalt, anders´-Programms der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und Mitglied bei den Neuen Deutschen Medienmachern.“

Beide Klitschen sind mit Steuerkohle gefütterte Propagandaschmieden, welche mit aller Macht die Umvolkung Deutschlands zu einer mittelalterlichen, brutalisierten und der Vielvölkerei huldigenden Müllhalde befürworten. Faszinierend die Offenheit bei „Medienvielfalt, anders“: „Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können von unserem großen Netzwerk profitieren. Gemeinsam mit den beteiligten Medienpartnern – taz, rbb, Deutsche Welle, Süddeutsche.de, Zum goldenen Hirschen, Tagesspiegel, Abteilung Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung – bieten wir Seminare zu journalistischen Themen, Studienreisen ins Ausland und vielseitige Praktika.“ Das heißt auf gut Deutsch, daß sogenannte unabhängige Medienhäuser mit staatlichen Steuersauf-Vereinen gemeinsame Sache machen, um die neue Generation von selbstverständlich fremdländisch verwurzelten Staatsjournalisten auf den richtigen Pfad zu schicken.

Einen Zacken härter wird die große Staatsumarmung der „Privatmedien“ bei den „Neuen Deutschen Medienmachern“ zelebriert. Diese unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bayrischer Rundfunk, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ver.di, Deutschlandradio, Heinrich-Böll-Stiftung, Rundfunk Berlin-Brandenburg, ZDF, SWR, also in einem Meer von Abermilliarden Staats- und Zwangsgebühren-Kohle schwimmenden Berufsschmarotzern ausgehaltene Vereinigung hat nur ein Ziel: Der freien Presse zu oktroyieren, wie die Vergewaltigung Deutschlands durch die Fremdeninvasion zu euphemisieren ist. In dem „Glossar der Neuen deutschen Medienmacher – Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland“ vom 2015 schreibt sie penibel vor, daß Herr und Frau Journalist die permanente Landnahme und Plünderung der Deutschen gefälligst in Schönschrift zu formulieren hat. Das geht so: Der Begriff Asylant sei „negativ konnotiert“, und Worte wie Asylantenflut oder Asylantenstrom „von Experten“ als „emotional aufgeladene Angstmacherei“ kritisiert. Die „Neuen deutschen Medienmacher“ sagen nicht nur, was man nicht schreiben soll, sie machen auch Vorschläge für eine bessere, das heißt politisch-korrekte Wortwahl: Zuzug statt Asylantenstrom, Schutzsuchender statt Asylant, Geflüchtete statt Wirtschaftsflüchtlinge. Das Netzwerk will mit Worten Politik machen. Noch ein paar Kostproben, was man nicht mehr schreiben und senden soll, wenn man nicht gegen die Vorschriften dieser Spracherzieher verstoßen will. Ausländerkriminalität darf nur für solche Gesetzesverstöße verwendet werden, die ausschließlich von Ausländern begangen werden können wie Visavergehen. Werden Asylbewerber dagegen untereinander gewalttätig, dann ist das „allgemein unter Kriminalität“ einzuordnen. Kein Leser soll erfahren, ob „Zugezogene“ straffällig werden oder nicht. Noch ein Beispiel, wie dieses Netzwerk die Sprache in ihrem Sinn zu politisieren versucht. „Illegale Migranten“ oder gar „Illegale“ gehen gar nicht, da Illegalität mit Kriminalität assoziiert werde. Was aber, wenn sich Menschen tatsächlich illegal im Land aufhalten, was derzeit sicher auf Hunderttausende zutrifft? Da wissen die Medienmacher Rat: „illegalisierte Migranten.“ Heißt übersetzt: Der illegale Zuwanderer ist eigentlich nicht illegal hier, er wird nur zum Illegalen gemacht.

Diese Liste des Schwachsinns ließe sich noch endlos fortsetzen. Ich will an diesem Beispiel nur darauf aufmerksam machen, wie ein sein eigenes Volk hassender und die unkontrollierte Flutung durch Kulturfremde bevorzugender Staat mittels unterschiedlicher, sich den Anschein von smarten Selbsthilfegruppen gebenden Organisationen die angeschlagenen Medien korrumpiert. Bis zu einer Vanessa Vu, die in Wahrheit ihre Hauptkohle gar nicht mehr für ihre Profession des Journalismus erhält, sondern über den Umweg des Netzwerkens für die vom Staat ersonnenen Lügenmärchen, welche sie unter dem Deckmantel seriöser Brandings wie DIE ZEIT oder DER SPIEGEL unter die Leute bringt. Die Rede von der Lügenpresse ist also nur halb wahr, da es diesen Schreiberlingen nur sekundär um die Presse geht, sondern, weil sich eben diese Presse für sie wirtschaftlich nicht mehr rentiert, um das Abgreifen von staatlichen Leistungen, quasi in einem unausgesprochenen Angestellten- bzw. Transferleistungsverhältnis.

Doch nicht allein die Presse räumt für den Judaslohn des Staates schleichend ihren Platz als „Vierte Macht“, auch große Konzerne des Kulturbetriebs haben längst auf Staatsbedienstete umgesattelt. Bertelsmann verdient seine Megakohle längst nicht mehr durch Buchverlage. Im Gegenteil, wenn möglich würde es diese bei einer Rendite von nicht einmal 2 Prozent gern loswerden. Vielmehr verdingen sich die Bertelsmänner unbemerkt von der Öffentlichkeit inzwischen als Unternehmensberater für den Staat, staatlich erzwungene Kontrolleure von sozialen Netzwerken, als Schooling-Clowns für die Migranten-Industrie und als Managerdarsteller für irgendwelche Projekte vom Papa Staat. Klar, das Einstreichen von Millionensummen auf einem Schlag und das garantiert und risikofrei macht erheblich mehr Spaß, als jeden Morgen am Rechner zu kontrollieren, ob sich gestern beim Buchhändler drei Bücher aus dem eigenen Haus verkauft haben.

Auch die Werbebranche ist längst auf den Geschmack des staatlichen Instant-Geldes gekommen. Der aufmerksame Beobachter registriert, wie der Werbeanteil in den Medien für Parteien, staatliche Institutionen, insbesondere Propaganda für die Willkommenskultur-und-gegen-Rechts-Kacke jährlich steigt. Der Vorteil für die Agenturen: Sie brauchen keinen Erfolg nachzuweisen wie bei der Bewerbung des neuesten BMW- oder Nespresso-Kaffeekocher-Modells. Die Abermillionen werden von irgendwelchen saudummen Beamten genehmigt und freigegeben, ohne daß später nachgeprüft wird, ob sie Wirkung gezeitigt haben. Ist ja nur die Kohle von Steuersklaven, die sich gegen ihre Ausraubung eh nicht wehren können.

Fazit: Ja, die Lügenpresse existiert. Aber anders als gedacht. Eigentlich entsteht sie gar nicht so sehr wegen der betonharten, grün-links versifften Überzeugung der medialen Macher, sondern vielmehr durch die gigantischen Ausschüttungen des Staates an die Medien als Ganzes. Eigentlich ganz simpel: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“. Und jetzt alle zusammen! …“

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