Horst Mahler
JVA Brandenburg/Havel
31.10.2017

Zum Reformationstag 2017 an die Welt

500 Jahre Martin Luther sind nicht genug. Es ist spannend, eigene Texte zu lesen, die vor zwei Jahr-
zehnten geschrieben worden sind. Sie sind in der Zeit entstanden, in der die Linke in Deutschland
verschwand. Das Nachdenken darüber erweist sich jetzt, zwanzig Jahre danach, als Nachweis, daß es in
Deutschland auch keine Rechte mehr gibt. Linke und Rechte bedingen einander.
Aber was verschwunden ist, hat sich deshalb nicht in Nichts aufgelöst: Es ist beendet, bewahrt und
erhöht, in einem vollkommeneren Selbstbewußtsein des Weltgeistes, der sich als Weltgeschichte macht.
In der Weltgeschichte geht es vernünftig zu (Hegel).
Geschichte ist erst dann wahrhaft begriffen, wenn sie auf den in ihr waltenden vernünftigen Gedanken,
also auf Gott, als ihren Ursprung und Sinn zurückgeführt ist.
Den Text „Zwischen Turmbau zu Babel und Pfingstwunder“, den ich am 1. Dezember 1997 als Laudatio
auf den Philosophen Günter Rohrmoser anläßlich seines 70. Geburtstages vor seinem Freundeskreis
vorgetragen habe, begann ich mit der Frage „Ist das Ende der Defundamentalisierung der Kultur in
Sicht?“
Der Antwort ist ein Zitat aus Rohrmosers Buch „Der Ernstfall“ (S. 452) vorangestellt:
„Wir erleben das Ende der Verständigungsmöglichkeiten über das, was das geistige und religiöse
Fundament unserer gemeinsamen Kultur sein könnte. Die kulturelle Zersplitterung und Fragmentierung
kann ein Ausmaß annehmen, daß die Menschen keine gemeinsame Sprache mehr haben, in der sie sich
auch nur darüber verständigen könnten, worüber sie streiten wollen. Das ist unsere Lage.“
Was der Fall ist, läßt sich kurz und knapp sagen:
Jede Kultursprache ist der Leib des Denkens eines Volkes. Das Denken der Kulturvölker vollzieht sich
-unbewußt- in logischen Formen.
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts galt unangefochten das Prinzip, daß nicht wahr ist, was sich wider-
spricht (Satz vom Ausgeschlossenen Dritten: A=A und nicht zugleich ≠A).
Nachdem der deutsche Philosoph Immanuel Kant gezeigt hatte, daß diese Logik die Wahrheit (das Ding
an sich) nicht fassen kann, entdeckte wenige Jahre nach diesem epochalen Fund Hegel eine höhere Logik,
deren Prinzip der Widerspruch und der aus ihm hervorbrechende absolute Trieb ist, den Widerspruch in
sich selbst aufzulösen. Von da an redete die gebildete Welt aneinander vorbei. Die Wörter der Sprache
waren dieselben, deren Bedeutungen aber liefen auseinander.
Nach einem beispiellosen Triumphzug der von Hegel entdeckten Vernunft wurde diese vom Verstand, der
vormaligen Logik, noch einmal überwältigt. Dabei haben die Bajonette der napoleonischen Heere eine
bedeutende Rolle gespielt.
In meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft -Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit“
zeige ich, daß die fälschlich auf Aristoteles zurückgeführte Verstandeslogik die Wirklichkeit JAHWES,
des Gottes der Juden, ist.
Es wird auch gezeigt, daß der gegengeschichtliche Sieg des Judengottes über den Deutschen Volksgeist
im Vernunftbegriff beschlossen, in diesem Sinne ein notwendiges Moment der Weltgeschichte als des
„Ganges Gottes durch die Welt zu sich selbst“ (Hegel) ist.Was ansteht, ist ein „Pfingstwunder“, das heißt das Wiederfinden der Sprache, die eine Verständigung
ermöglicht. Dahin gibt es nur einen Weg: das Aufzeigen des Widerspruchs in den vernünftigen
Bedeutungen der Worte und dessen Auflösung in deren Vernunftbedeutung.
Die Praktizität des „Holocaust“ im allgemeinen Bewußtsein des deutschen Volkes ist „der Stachel im
Fleisch des Westens“ (Moses Hess), der den deutschen Geist jetzt antreibt, die gemeinsame Sprache zu
finden, in der erstmals die Geschichte des 20. Jahrhunderts als Heilsgeschichte begreifbar wird.
Die Rohrmoser-Laudatio sowie die anderen von mir im letzten Quartal des 20. Jahrhunderts verfaßten
Texte haben noch den Makel des von den Siegermächten den Deutschen eingetrichterten Geschichtsbildes
an sich. Aber dieser Umstand belegt die aus dem Begriff der Geschichte folgende Erwartung, daß die
Wahrheit aus jeglicher Verwicklung in weltliche Dinge sich den Weg in das Bewußtsein der Völker
bahnen wird.
Im Zeitalter der mosaischen Verschattung der Vernunft ist es das Holocaust-Narrativ, das auf die
Bestimmung des deutschen Volksgeistes hinweist: Ihm ist es gegeben, den Verstand zur Vernunft zu
bringen, das heißt JAHWE zu entmachten. Das gelingt nur, indem man ihm seine Worte als Spiegel
vorhält, d.h. ihn bei seinem Namen nennt. Es geschieht dann das, was im deutschen Märchen von
„Rumpelstilzchen und der Müllerstochter“ uns vorauserzählt ist. Mit der Namensnennung wird das
Königskind, des deutschen Volkes Zukunft, gerettet.
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich in der Rohrmoser-Laudatio zum ersten Mal die Frage nach der
Vernunft des Holocaust gestellt.
Zuvor mußte ich lernen, das Haupt der Medusa zu schauen, ohne zu erstarren. Nachdem ich das geschafft
hatte, kamen die heilsgeschichtlichen Ungereimtheiten des Holocaust-Narrativs ins Blickfeld. Wo war
Gott in Auschwitz? Können „die Völker“ dem „Eigentumsvolk“ JAHWES auch nur ein Haar krümmen,
wenn es nicht mit Willen JAHWES geschah? Ist der Holocaust etwa der Vollzug der zahlreichen
Strafandrohungen JAHWES gegen sein Volk für den Fall, daß dieses sich von ihm abwendet? Wurde das
deutsche Volk von JAHWE gezwungen, die Strafe zu vollstrecken? Hätte das Deutsche Volk sich damit
nicht verdient gemacht?
Hätte sich JAHWE grundlos von seinem Eigentumsvolk abgewandt, wären dann JAHWES
Heilsverheißungen nicht ein Betrug gewesen?
Meine Gedanken ließen sich nicht mehr anhalten.
Vielleicht wäre es mir noch einmal gelungen, sie zu verdrängen, hätte ich von Hegel und seiner
Erkenntnis, daß es in der Weltgeschichte vernünftig zugehe, nichts gewußt. Die Kenntnis der Bibelstelle
Johannes 8, 44 hätte mir nicht gereicht.
Was bedeutet es schon einem eingeschworenen Atheisten, daß im Evangelium Jesu gegen den Judengott
die Offenbarung zugeschrieben wird, daß dieser Satan, ein Menschenmörder von Anbeginn, und der Vater
der Lüge sei? Noch weniger beeindruckten ihn die Worte des Apostels Paulus, mit denen er die von Juden
in Rom verfolgten Christen tröstete. Er schrieb an seine Anhänger in Rom: „Im Hinblick auf das
Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; doch im Hinblick auf die Erwählung sind sie geliebt
um der Väter Willen; denn unwiderruflich sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes.“ (Römerbrief
11, 28f.)
(So die Lutherbibel 1912 -verfälscht in der Einheitsbibelübersetzung- wo es heißt „Feinde Gottes“,
was keinen Sinn ergibt.)
Von Jakob Böhme ausgehend war das Augenmerk auf die wirkmächtige „Widerwärtigkeit“, auf das
personifizierte Böse in der Welt zu richten. Von Hegel her kommend war zu fragen, welche besondereGestalt Gottes in der Weltgeschichte, welches Volk die Existenz der logischen Negation ist. Es sind große
jüdische Geister – und beileibe nicht nur deutsche Philosophen- , die auf die Hebräer zeigen. Die Wahrheit
der Auserwähltheit des jüdischen Volkes ist dessen heilsgeschichtliche Bestimmung, „das Nein zum
Leben der Völker“ zu sein (Martin Buber).
In gewissem Sinne ist Co-Autor meiner Laudatio auf Günter Rohrmoser, die ich auch aus heutiger Sicht
noch für ein Schlüsseldokument halte, ein nachdenklicher Jude, der Rabbiner Jakob Taubes,
der mir ein Freund war. Er half mir, die innerlichen Mutproben zu bestehen, die man als „deutscher
Marxist“, der sich mit Leib und Seele der Idee der „kommunistischen Weltrevolution“ hingegeben hatte,
durchlaufen muß, ehe er sich der Nation, als Deutscher gar der eigenen, zuwenden kann.
Und es ist eine Ironie der Weltgeschichte zu nennen, daß es ausgerechnet die jüdische Fremdherrschaft
war, die mir vermittels ihrer Vasallenjustiz ein zehnjähriges intensives Studium der Werke des deutschen
Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel in klösterlicher Abgeschiedenheit „finanziert“ hat – das ist
schon einzigartig! Man kann sich Hegel nicht „in der Freizeit“ neben einem aufreibenden Broterwerb
aneignen.
Mit allen Anzeichen geistiger Erregtheit – und vielleicht „jüdischer Angst“ – drang er in mich, meine
Gedanken der deutschen(!) Nation zuzuwenden. Er machte Andeutungen über ein Gespräch mit Carl
Schmitt, in dem der Römerbrief des Apostel Paulus Gegenstand war, behielt aber den Inhalt des
Gesprächs unter Berufung auf seine seelsorgerische Schweigepflicht für sich. In seiner letzten Vorlesung,
die er, von schwerer Krankheit gezeichnet, kurz vor seinem Tode vor einem kleinen Kreis seiner Freunde
hielt, behandelte er den Römerbrief. Dieser Vortrag war wohl sein Vermächtnis.
In diesem Zusammenhang könnte das folgende Zitat aus meiner Verteidigungsschrift im Strafverfahren
gegen mich wegen Veröffentlichung meines Buches „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad
Atzmon und die Judenheit“ von Interesse sein:
„Mit dem inkriminierten Buch hat der Verfasser von der ersten bis zur letzten Seite gezeigt, daß „der
Jude“ nicht gedacht werden kann als ein verächtliches Wesen, nicht als hassenswert und unsittlich.
Insgesamt ist das Werk der Schlüssel zum wahrhaften Verständnis der Stelle im Brief des Apostel Paulus
an die Christen in Rom: „Im Hinblick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; doch im
Hinblick auf die Erwählung sind sie geliebt um der Väter Willen.“(Römerbrief 11, 28)
Wenn ich mir dieses Bild – den ängstlich erregten Jakob Taubes – in Erinnerung rufe, drängt sich mir die
Frage auf: Wie muß es in Juden aussehen, die sich vorstellen, daß das deutsche Volk eines nicht mehr
fernen Tages aufstehen und das ihm mit dem Holocaust-Narrativ auferlegte Joch von sich abschüttelt?
(vgl. Erstes Buch Mose 27, 40)
Durch ihren Stammesgenossen Sigmund Freud haben sie das Wissen von Schuldgefühlen als
Seelenmord-Waffen. Könnte es ihnen da verborgen geblieben sein, daß die Holocaust-Kirche die
Bedingung für den nun nicht mehr zu übersehenden Untergang des deutschen Volkes ist?
Daran kann ich nicht glauben.
Gleichwohl vertrete ich seit meiner Begegnung mit Rohrmoser und Taubes den Standpunkt, daß, wäre der
Holocaust – wie manche meinen – kein geschichtliches Ereignis, er erfunden werden müßte. Denn das
Holocaust-Narrativ ist durch den Versuch der Judenheit, dieses als Gründungsmythos einer neuen
Weltreligion durchzusetzen, die einzige Hoffnung auf Revolutionierung des Zeitgeistes im Sinne der
Abschüttelung des „Jochs Jakobs“. (Erstes Buch Mose 27, 40)
Die verheerenden Folgen des Holocaust-Narrativs reißen das deutsche Volk jetzt aus dem Wachkoma. Es
erkennt, daß die Todesgefahr einzig und allein mit den Mitteln abgewendet werden kann, die uns die
heiligen Schriften der Judenheit gegen deren verwüstende Herrschaft in die Hand geben.Diese sich im Geisterreich ankündigende Umkehr der Machtverhältnisse besteht in nichts anderem, als
der nun endgültigen Aufhebung der Verstandeslogik durch die Vernunft. Das ist gleichbedeutend mit dem
Ende jeglicher Gestalt des Gottestodes (Atheismus), weil dieser mit der Vernunft nicht gedacht werden
kann. Die Vernunft zeigt: Gott ist; das Gott der EINE als dreifaltiger Gott ist, wie er in der Christenheit
wirklich ist.
Dem auf den Holocaust bezüglichen Geschichtsrevisionismus bleibt das Verdienst, jedem menschlichen
Wesen die Option zu eröffnen, zwecks Erleichterung bzw. Wahrung seines Glaubens an das höchste
Wesen, das Holocaust-Narrativ für ein Lügengespinnst zu halten.
Die in den Boden der Vernunft schon eingewurzelten subjektiven Geister bedürfen dieses Palliativs nicht,
weil sie Wissen, daß die Menge der unendlich vielen endlichen Geister in organischer Einheit das Glied
Gottes selbst ist, mit dem er sich selbst „ertastet“. Zur Verdeutlichung dieses Dienstverhältnisses der
Menschen zu Gott bedient sich Hegel Schillers „Ode an die Freundschaft“, in der es am Ende heißt:
„ …aus dem Kelche dieses Geisterreiches schäumt ihm seine Unendlichkeit.“
(Hegel, Werke Band III, S.591)
Mit diesen Worten schließt Hegel die „Phänomenologie des Geistes“, sein Hauptwerk. Bei Schiller lautet
dieser Vers:
„ …aus dem Kelch des ganzen Seelenreiches schäumt ihm – die Unendlichkeit“
Es ist die Demut der Weisheit, an Gott nicht den Anspruch zu stellen, sich anders zu erscheinen; – und
zwar so, daß es uns nicht wehtut. Ihm sind sechs Millionen getötete Juden ein Nichts. Sollten Juden
diesen Satz anstößig finden, wären sie daran zu erinnern, daß JAHWE selbst ihnen das Ganzopfer
(Holocaust) androht, d.h. ankündigt. (Fünftes Buch Mose 28, 15-69)
Die von mir in meinem Buch „Das Ende der Wanderschaft“ auf den Seiten 23-40 aus den heiligen
Schriften des Judentums zusammengestellten Satanischen Verse des Mosaismus werden in dem Maße,
wie diese zur Kenntnis genommen werden, der Judenheit den Heiligenschein „des ewigen Opfervolkes
der Geschichte“ nehmen, ohne daß es einen Ersatz dafür gibt oder ein Gegenmittel dagegen. Niemand
wird dann mehr glauben können, daß sie „die Guten“ sind, und ohne diesen Glauben kann es ihnen nicht
länger gelingen, den Völkern die Inhalte des lebensnotwendigen Kernkonsenses vorzugeben. Die
„political correctness“ ist dann Vergangenheit, die Tabus verlieren ihre Kraft. Die Völker werden die
Ideenwelt des Nationalsozialismus plötzlich mit anderen Augen sehen und Lösungen für ihre Probleme
finden, an die sie aus Furcht vor den Meinungswächtern nicht zu denken wagten.
Die Herrschaft über das Geldwesen und die Medienmacht verlieren sie durch die Brechung der
Zinsknechtschaft, d.h. durch Entprivatisierung des Kreditwesens sowie durch die Erlösung der Medien
aller Art aus dem Ghetto der gesellschaftlichen Sonderinteressen.
Die Sprachverwirrung hat ein Ende, indem die Vernunft die Bedeutung der Sprachzeichen über ihren
verständigen Gehalt hinaus führt und so zur Wahrheitsfindung tauglich macht. Der Sumpf
beliebiger Meinungen wird dann trockengelegt und wahrhaftes Wissen zum Fundament der
Entscheidungen sowohl im privaten als auch im republikanischen Bereich der menschlichen Existenz.
Erst wenn der Verstand zur Vernunft gebracht ist, lösen sich die gegenwärtig immer giftiger werdenden
religiösen Konflikte. Es ist nur EIN Gott. Der aber hat in der verständigen Sprache keine Heimstatt. Erst
die Vernunft weiß die Selbigkeit seiner unterschiedlichen Gestalten. Sie weiß auch die Notwendigkeit und
damit die Berechtigung der Unterschiede.
Bisher wurde die Ohnmacht des Verstandes auf geistige Art, um nicht mit Mord und Totschlag gegen
Andersgläubige aufzutreten, von Toleranzgeboten und Gesetzen, die Gleichbehandlung unterschiedlicherGlaubenssysteme erzwingen wollen, verdeckt gehalten. Das Wesen dieses Regelwerkes ist die Erhebung
des Gottestodes zur universellen Zwangsreligion. Der islamische Jihad ist darauf die notwendige Antwort.
Toleranz ist, wenn es um die Wahrheit geht, Schwachsinn. Wer will warum wem einreden, daß es den
verschiedenen Religionen nicht um die Wahrheit, nicht um Gott geht?
Erst die Vernunft vermag die blutigen Glaubenskriege zu beenden und den Kampf um Anerkennung
in das Reich des Geistes zu versetzen. Zwar heißt das nicht unbedingt, daß diese Kriege dort friedlich
verlaufen werden. Es kommt allein auf die Lösbarkeit der Konflikte an. Fehlt es an der Lösbarkeit,
werden Glaubenskriege zu „hundertjährigen Kriegen“, die auch in Perioden eines äußerlichen Friedens
sich als Schwelbrände fortschleppen.
Die Wahrheit ist nicht verhandelbar.
Die offensichtliche Islamisierung der europäischen Kernländer ist kein schicksalhaftes, d.h. zufälliges
Geschehen. Vielmehr ist sie das zweite Hauptstück einer ausgeklügelten Strategie zur Auslöschung der
„weißen Völker“. Dieser Prozeß wäre längst gestoppt und die Rückführung der als Zivilokkupanten
eingesickerten muslimischen Völkerschaften auf den Weg gebracht worden, wären die Völker nicht durch
den jüdischen Opfervolkmythos geistig gelähmt.
Das Holocaust-Narrativ und die Zwangsislamisierung Europas sind die zwei Seiten einer Münze.
Die Islamisierung hat jetzt einen Punkt erreicht, an dem immer größere Teile der autochthonen
Bevölkerung wach werden und sich ein politischer Widerstand zu formieren beginnt. Diese
Anstrengungen werden aber so lange fruchtlos bleiben, wie sie die kulturelle Hegemonie der Judenheit
und deren strategische Ziele nicht zur Sprache bringen.
Die „Erfolge“ der AfD ergeben eine gewaltige Schubkraft für die Bemühungen der Parteikarrieristen,
größtmöglichen Abstand zu jenen zu wahren, die auf die Bedeutung der Judenfrage und ihrer Lösung für
die Rettung des deutschen Volkes und der Befreiung der Völker der Welt hinweisen. Aber wie will man
denn den Krieg gewinnen, wenn der Hauptfeind nicht einmal benannt wird?
Dabei ist der jüdische Trick so einfach zu durchschauen:
Mit ihrer Medienmacht traktieren sie alles, was entfernt der Erfüllung ihrer heilsgeschichtlichen
Aufgabe zuwiderläuft, als „das Nein zum Leben der Völker“ in der Welt zu wirken, mit der
„Rassismus- und Antisemitismuskeule“. Das reicht aus, die auf diese Weise „kontaminierten“
Gegenstände unter Quarantäne zu stellen. Wer seine gesellschaftliche Stellung nicht gefährden will,
berührt diese Gegenstände in der Sphäre der Meinungsbildung nicht mehr oder, schlimmer noch,
„der heult mit den jüdischen Wölfen“. Es gibt in der Welt kein effektiveres Kontrollsystem als das von
der jüdischen „Anti Defamation League“ geknüpfte Spitzelnetz.
Um über die Judenheit zu siegen, ist genau zu unterscheiden: Das jüdische Volk ist nicht ein Volk von
Mördern, Räubern, Dieben und Betrügern. Das Volk als solches ist durch seine heiligen Schriften so
geprägt, im Geschichtsprozeß so aufgestellt, daß es handelnd durch seine Volksgenossen die Rolle des
realweltlichen Satans ausfüllen kann. Und es sind gerade diejenigen Juden, die sich Kraft eigenen
Entschlusses diesen Geist einverleiben, die „Gerechten“ im Sinne der mosaischen Religion. Also sind sie
keine Strolche.
Wer diese Unterscheidung nicht mitvollzieht, sondern jüdische Menschen, nur weil sie dem Volk der
Hebräer angehören, diskriminiert und verfolgt, der hilft dem Feind des deutschen Volkes, indem er dazu
beiträgt, die „Antisemitismuskeule“ als die wirksamste Waffe in den Händen unseres Feindes einsatzfähig
zu erhalten.
Mit der Rohrmoser-Laudatio ist schon Jahre vor Abfassung meines offenen Briefes an Daniel Goldhagen(Januar 2001) und lange vor meiner Befassung mit dem Werk des Ex-Juden Gilad Atzmon („Der
wandernde Wer“, 2012) der Kompaß installiert, der zuverlässig die Richtung bestimmt, in der wir
erfolgreich gegen den Feind der Völker ziehen müssen. Dieser Kompaß ist Hegels Satz, daß es in der
Weltgeschichte vernünftig zugeht. Nicht der Verstand (JAHWE) bestimmt den Lauf der Dinge, sondern
die Vernunft. Freilich muß man die „Anstrengung des Begriffs“ auf sich nehmen, um zu wissen, was die
Vernunft ist. Das ist mehr als nur zu wissen, was vernünftig ist.
Also: „An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? – An uns!“ (Bertolt Brecht)
Vor genau 500 Jahren befreite Martin Luther das Denken aus den Ketten der katholischen Dogmen
und übergab die Suche nach der Wahrheit dem Verstand. Er hat sie damit unbewußt der Judenheit
ausgeliefert. Die Aufgabe der Befreiung des Denkens ist geblieben. Aber nur wenn sein Denken aus den
Fängen JAHWES befreit ist, wird unser Volk zum ersten Mal in seiner langen Geschichte wahrhaft frei
sein.
Hände weg von der Judensau an der Wittenberger Schloßkirche, wo Luther mit 95 Thesen den
Papst der katholischen Kirche herausgefordert hat! Ab sofort lassen wir uns von Juden nicht mehr
vorschreiben, wie wir zu denken und zu handeln, und was wir zu tun und zu lassen haben!
Reden wir endlich über, aber nicht mehr mit Juden, es sei denn, sie schicken JAHWE endlich in die
Wüste! Denn anders fehlt die kommunikative Sprache.
Horst Mahler

Akif Pirincci: MODERN TIMES

On November 5, 2017, in Akif Pirinci, by admin
 

MODERN TIMES

Hey Jungs, seht ihr die geilen Chicks auf dem Bild da oben? Und wie sie lasziv lächeln. Schöne Sache, diese „Zuwanderung“. Allerdings müßt ihr auf der Hut sein, daß einer ihrer Besitzer euch nicht den Dödel absäbelt, wenn ihr sie anspricht oder gar mit ihnen etwas intimer werden solltet. Oder den Kopf. Die drei Grazien befinden sich auf dem Symbolbild zu einem Artikel mit dem Titel „Migration hat Deutschland weltoffener und moderner gemacht“, der am 4. 11 bei WELT ONLINE erschienen ist.

Er stammt von Alan Posener, eine außergewöhnliche menschliche Kombination aus Universalgenie, Medien-Zampano und altem Depp. Das Talent von Alan besteht darin, daß er glaubt, schlauer als seine ebenfalls linksdrehenden Kollegen zu sein und gleich am Anfang seines Textes den Leser mit einer Ich-verstehe-euch-ja-ihr-habt-ja-so-recht-Leier einzufangen, um dann später das große ABER aus dem Sack zu holen:

„In Schwerin baut ein als Flüchtling eingereister Syrer eine Bombe, um möglichst viele Deutsche im Namen Allahs zu töten. In New York rast ein Usbeke mit einem Pickup in eine Menschenmenge, die Halloween feiert. Und das sind nur die aktuellsten Meldungen.“

Ja, Alan, ist schon große Scheiße mit dem Islam und so, wem sagst du das, Kumpel. Da tut es gut, daß du dann schnell anmerkst:

„Dabei sterben jeden Tag Menschen durch den islamistischen Terror. Nur sind sie meistens Muslime und weit weg.“

Das ist beruhigend für uns Nicht-Moslems, daß die meisten von denen auch ins Jenseits weggebombt oder bei EDEKA ins Grab gemessert werden. So können die Eltern der jungen Frau, die am Weihnachtsmarkt von einer Islam-Fachkraft mit einem LKW zu Matsch überrollt wurde, sich mit dem Gedanken trösten, daß es bei diesem spannenden  Islam-Spiel 1:1 steht, wenn wir nicht sogar vorne liegen. Und Alan beruhigt weiter:

„Und wenn man noch so vorurteilsfrei ist: In die Bahn steigt ein junger Mann mit brauner Haut, krausem Bart und dickem Rucksack und beginnt, im Koran zu blättern. Man bekommt es plötzlich mit der Angst zu tun, obwohl man weiß, dass 99,9 Prozent aller Muslime keine Terroristen sind.“

Ach, ist es so? Exakt 99,9 Prozent der Moslems sind echt keine Terroristen? Also ich weiß nicht, Alan, mir scheint, daß du eine holzschnittartige Vorstellung von Terror hast. Wenn ein junger Mann mit brauner Haut, krausem Bart in die Bahn steigt und im Koran zu blättern anfängt, ist es für mich, einem Freigeist, schon Terror genug. Religion demonstrativ in die Öffentlichkeit zu tragen ist Terror. Das gilt übrigens auch für die Kopftuch- und Schleiertanten, denen es offenkundig am Arsch vorbeigeht, welches Land sie und ihre vielen Kinder mehrheitlich füttert. Alan indes geht mit seinem Verständnis-Trick noch einen Schritt weiter:

„Ja, man erwischt sich beim beschämenden Gedanken: Gäbe es keine islamische Einwanderung, müsste ich nicht diese Angst haben, müsste ich mich nicht ständig rechtfertigen vor den Gespenstern der Ermordeten und vor denen, die diese Angst und diese Gespenster instrumentalisieren … Wäre es nicht einfacher, die Grenzen dicht zu machen, das Recht auf Asyl weiter einzuschränken, die Einbürgerung zu erschweren und die Abwanderung jener Muslime zu fördern, die sich nicht assimilieren wollen?“

Nö, dieser Gedanke ist nicht beschämend, Alan, sondern die einzig logische Konsequenz. Wenn sie nicht da wären, gäbe es weder Terror noch barbarische Gewalt und Vergewaltigung an jeder Ecke noch Rückschritte in der Bildung noch würde das Land inzwischen wie ein primitives Drecksloch aussehen. Es wäre das schöne und kluge Deutschland wie es noch vor ein paar Jahrzehnten war. Vielleicht kannst du dich noch erinnern. Du aber hakst all diese Punkte der Bußfertigkeit rasch ab, um endlich auf dein grandioses ABER zu kommen und mit moralisierendem Gewäsch eine irreale United-Colors-of-Benetton-Welt herbeizusabbeln:

„Schon das Reden von `den Muslimen´ statt von Nachbarn und Freunden, Kollegen und Mitbürgern ist ein Sieg der Gegner der offenen Gesellschaft, der erste Schritt zum Bürgerkrieg, wie wir ihn auf dem Balkan erlebten … Die Gesellschaft, die ein solches Programm umsetzte, wäre nicht einfach das Deutschland von, sagen wir, 1970, sondern ein chauvinistisches, intolerantes, verbittertes, altes, misstrauisches, innovationsfeindliches und isoliertes Deutschland: das Abbild der Verhältnisse auf AfD-Parteitagen.“

Ah, ich verstehe, wir brauchen die Moslems nur in „Nachbarn und Freunden, Kollegen und Mitbürgern“ umzutaufen, und schon hat sich das Problem erledigt. Wo lebst du, Alan, auf Schloß Neuschwanstein? Und wie kommst du darauf, daß es dann einen Bürgerkrieg geben würde, was impliziert, daß es sich bei der Mehrheit der Moslems um Bürger im Sinne eines aufgeklärten, westlichen Landes handeln würde, aber nicht stimmt. Wenn man ihnen die staatlichen Transferleistungen streicht, sind Dreiviertel von ihnen schon morgen weg. Oder glaubst du im Ernst, die sind wegen des tollen Wetters hier? Und was hast du gegen das Deutschland von 1970? Ich war damals dabei, und ich kann dir verraten, daß es ein tausendmal geileres Land war als das von 2017.

Gehen wir auch mal die negativen Adjektive durch, die deiner Meinung nach beim Rausschmiß der Moslems auf dieses Land zuträfen. Wieso wäre Deutschland chauvinistisch und intolerant bei Abwesenheit der Moslems, diesem Paradebeispiel von einem aufgeschlossenen und toleranten Menschenschlag? Wer hat denn je etwas gegen Norweger, Vietnamesen, Spanier und Isländer? Sonst geht´s dir aber noch gut ja?! Und wieso wäre ein moslemfreies Deutschland ein verbittertes, altes und mißtrauisches? Das Gegenteil wäre wohl der Fall; nicht wenige würden deswegen auf den Straßen Freudenfeste veranstalten. Außer die Berufsschmarotzer von der Asyl- und Migrantenindustrie natürlich. Dann jedoch schießt du endgültig den Vogel ab und delirierst was von einem „innovationsfeindlichen und isolierten Deutschland“ im Falle einer Moslem-Remigration. Ja, ich sehe schon die deutschen Ingenieure, Erfinder und Werkzeugmacher schon vor mir, wie sie heulend ihre Arbeit und ihren Grips einstellen, weil keine Kopftuchhorden mehr durch die Straßen laufen, ihre Töchter der Gefahr entledigt sind, in der Dunkelheit, bisweilen sogar am helllichten Tag vergewaltigt zu werden, und ihre Söhne nicht mehr mit zertretenem Schädel am Bordstein liegen. Und ja klar, wir wären dann völlig isoliert, weil die Scheichs nicht mehr Maybach und Porsche bei uns kaufen würden, sondern viel lieber diese Superkarre, die wie man hört die Türkei jetzt bauen will. Ich kann es nicht genug sagen, Alan, „Besuch beim Psychiater“ hört sich nur am Anfang so schlimm an. Sobald dieser dir die richtigen Pillen verschrieben hat, geht´s dir schnell wieder besser. Aber du willst ja nicht auf mich hören:

„Zuwanderer bringen selten sofort verwertbare Fähigkeiten mit. Oft ist ihr kulturelles Gepäck problematisch. Aber sie bringen meistens den Hunger mit, den Aufstiegs- und Arbeitswillen, der unserer alternden und bequemen Gesellschaft abgeht.“

Was bringen „Zuwanderer“ mit, Alan? Entschuldige, ich habe dich nicht richtig verstanden. Sagtest du etwas von „Aufstiegs- und Arbeitswillen“? Einen Scheiß bringen sie mit! Das einzige, was sie mitbringen, ist analphabetisches Gequake, die sie ihrem staatlich bezahlten Dolmetscher ins Ohr plärren und das übersetzt lautet „Ich will ein Haus, ein Auto, viel Geld und eine blonde Muschi, aber pronto!“, welches wiederum von dieser „alternden und bequemen Gesellschaft“ zu erbringen ist. Beim Schielen sieht man doppelt, Alan, aber du schielst nicht, du halluzinierst bereits und siehst Dinge, die umgekehrt einen Sinn ergeben. Doch unübertroffen ist immer noch der Titel deines Artikels: „Migration hat Deutschland weltoffener und moderner gemacht“. Nicht allein das, wenn du mich fragst, hat Migration uns sogar arschoffener gemacht. Und was „modern“ anbelangt, Alan, kennst du den Begriff „Schwachkopf“? Das ist so etwas Ähnliches wie „modern“. Allerdings nur deinesgleichen betreffend.

Spatz: Es schweigen die Lämmer

On November 5, 2017, in Spatz, by admin

Es schweigen die Lämmer

Der Spatz im Gebälk

Die drohende Jamaika-Koalition erregt zur Zeit die politischen Gemüter in Deutschland, als hätte je eine durch Wahlen ausgelöste „Wende“ irgendetwas an der Politik in Deutschland gewendet. „Im Saal erfolgte ein Kotau nach dem anderen in Richtung Bundeskanzlerin. Draußen vor dem Tagungssaal wurde in die Kameras kritisiert, was das Zeug hielt,“ beobachtete Willi Wimmer (CDU, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, von 1994 bis 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)) kürzlich bei Sputnik, weil ihm die hiesigen Medien kein Gehör mehr schenken dürfen/wollen; und weiter: „Die in Bonn noch vorhandene Entscheidungskompetenz der deutschen Regierung wurde zum überwiegenden Teil an den „Lobby-und NGO-Moloch“ namens „Brüssel“ abgetreten… Die Bundeskanzlerin Merkel hat (mit Hilfe eben dieser Medien, erg.) alles das zum Einsturz gebracht, was Deutschland einmal ausgezeichnet hatte: die Wahrung deutscher Interessen, die Achtung vor dem Gesetz, die Treue zum Rechtsstaat, die Beachtung des Friedens. Heute schon ist absehbar, dass alle damit verbundenen Probleme, bis hin zur künftigen Rolle der deutschen Polizei, unser Land und unsere Beziehungen zu allen unseren Nachbarstaaten in die totale Schieflage bringen wird. … Die CDU/CSU hat dazu geschwiegen, als Partei und im Deutschen Bundestag.“

Sind die Grünen jetzt die rettende Hand für die noch amtierende Bundeskanzlerin der Energiewende und Deindustrialisierung Deutschlands? „Ich bitte nun schon seit etwa 10 Jahren, mir einen Beleg für den behaupteten Naturvorgang (höhere CO2-Konzentration führe zu höherer Mittelwertstemperatur in der bodennahen Atmosphäre) – mit Beleg meine ich reproduzierbare Messungen,“ vorzulegen, schrieb der Hamburger Physiker Dr. Ralf D. Tscheuschner und Mitarbeiter des inzwischen verstorbenen Professors für Theoretische Physik Gerhard Gerlich kürzlich. Beide hatten auf 90 Seiten (Gerlich Tscheuchner 2009) die gängigen Klimahypothesen mathematisch falsifiziert und später zahlreiche Versuche, ihnen Fehler nachzuweisen, widerlegt. Der von Tscheuschner angeforderte Beleg fehlt bisher trotz der Milliarden $/€, die in die Erforschung der Möglichkeit gesteckt worden sind, durch Verzicht auf CO2-Emissionen das „Klima retten“ zu wollen/können.

Bei diesen Versuchen wurde in Deutschland 330.000 Haushalten im vergangenen Jahr der Strom abgestellt, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen wollten/konnten. „Überwiegend liegt das daran, weil die stark gestiegenen Preise für Strom wegen der Energiewende und der Förderung von alternativen Stromarten (Sonne und Wind) finanzschwache Haushalte überfordern (denn Essen geht vor Sehen, erg.). Seit dem Jahr 2000 haben sich für Haushaltskunden die Stromkosten von 15 Cent pro Kilowattstunde auf um die 30 Cent verdoppelt. Die durchschnittlichen Realeinkommen erhöhten sich in diesem Zeitraum nicht annähernd so stark.“ Doch der „Selbstverständlichkeit“, dass zur Klimarettung auf Kohle, Öl, Benzin und Dieseltreibstoff wie auf die wirtschaftliche Nutzung der Kernbindungskräfte verzichtet werden müsse, tat das im Gerede der „Politiker“ und Medien keinen Abbruch. Und die Öffentlichkeit schluckt es. Auf die Frage, warum sie das tut, gab Soziologieprofessor Rainer Mausfeldt mit dem umfangreichen Aufsatz Warum schweigen die Lämmer eine wenig schmeichelhafte Antwort.

An den sogenannten Koalitionsverhandlungen ist eigentlich nur die Entscheidung zwischen „weiter so“ und dem Wagnis von „Neuwahlen“ zur Verbesserung der Chancen für ein „Weiter-so“ interessant. Die Entscheidung wird in dem Gerangel darüber gefällt, wer als der PR-mäßig Trickreichere den immer ungläubiger werdenden Bürgern in Zukunft die Politik verkaufen darf.

Vorbild sind wie immer die USA. Dort hatten im Unterschied zu hier, wo die „Alternative f D. nur empörende 13% der Wählerstimmen erzielen konnte, die Wahl des vermuteten Außenseiters Trump zum Präsidenten erhebliche Aufregungen und Anstrengungen zu seiner Domestizierung ausgelöst. Wie sich in der Politik der USA zeigt, hatten die Anstrengungen Erfolg, wenn das vermutete Außenseitertum Trumps nicht doch nur ein geschickter Propaganda- und Wahlkampf-Trick seiner Genossen beim „Deep State“ war.

An der Wahl Trumps soll, wie an allem, was in den USA nicht so läuft, wie es der Elite gefällt, Russland schuld sein. Dafür wird dort jetzt die Berichterstattung von RT und Sputnik meinungsfreiheitsmäßig blockiert. Zur Bestätigung der Wahlbeeinflussungs-Behauptung wurden die ehemaligen Trump-Vertrauten Manafort und Gates angeklagt. Diese sollen die Kanäle für die Beeinflussung der Wahl durch Russland gepflegt zu haben. Das war offensichtlich nicht so plump geschehen wie damals, als die USA gleich hilfreich die Leitung der Wahlkampf-Kampagne Jelzins in Russland übernommen hatten – von all den zahlreichen Regime Changes nicht richtig gewählter Regierungen in anderen westlichen Ländern einmal abgesehen. Die Belege der USA für die derzeitige von RUssland beeinflussten Kampagne scheinen dürftig zu sein, denn den beiden Angeklagten konnten bisher nur Geschäfte zwischen 2008 und 2014 (also noch Jahre vor der Arbeit in Trumps Wahlkampfstab) mit der früheren Regierung und auch nicht Russlands sondern ausgerechnet der Ukraine vorgeworfen werden, dazu allerdings auch noch kriminelle Geldwäsche ganz anderer Art. Sie sollen rund 75 Millionen Dollar über Offshore-Konten „gewaschen“ haben. Dass diese Millionen ursprünglich aus Russland gekommen seien, wurde bisher jedenfalls noch nicht behauptet. Immerhin hatte sich Trump solcher Leute bedienen wollen, auch wenn er sie noch vor dem Wahlausgang im August 2016 wieder gefeuert hatte.

Auch musste die versprochene Veröffentlichung der CIA-Papiere zum Kennedy-Mord 1963 teilweise zurückgenommen werden. Offensichtlich war die Anpassung an die Ergebnisse des offiziellen Warren-Reports noch nicht durchgängig gelungen und müssen möglicherweise auch noch Hinweise auf russische Finger in diesem Mordfall eingearbeitet werden. Dagegen scheinen die Bemühungen zum Nachweis, dass ein abtrünniger ehemaliger Mitarbeiter, Osama bin Ladin, von den Bergen Afghanistan aus den Anschlag von 9/11 zusammen mit mehreren Militärübungen, die die Luftüberwachung in den USA zu Übungszwecken lahmgelegt hatten, in Auftrag gegeben hatte, inzwischen erfolgreich abgeschlossen zu sein. Denn nun sollen Tausende von Dokumenten dieses inzwischen ohne Gerichtsurteil ermordeten bin Ladins einschließlich seines Tagebuchs veröffentlicht werden. Auch hierin könnte Russland auftauchen, dem ja schon vor einigen Wochen die Unterstützung der Taliban (die einst die Russen aus Afghanistan vertrieben hatten) – wie immer – bisher ohne Beweise vorgeworfen worden war.

Die Redaktion der Papiere, wenn es eine solche tatsächlich gegeben hat, dürfte wahrscheinlich gekonnter durchgeführt worden sein, als bei den gezinkten Videotapes über bin Ladins Eingeständnisse derselben Schuld von vor einigen Jahren, oder die Herstellung der Beweise zu Saddam Husseins Besitz von Massenvernichtungswaffen. Auf die Möglichkeit, dass es sich dabei wie bei den Angriffen sogenannter IS-Terroristen auf die Regierung in Syrien, um geopolitische Bemühungen gehandelt haben könnte, dürfen/wollen unsere anerkannten, angeblich fake-news-freien Medien nicht hinweisen. Chinas eurasisches Entwicklungsprojekt „One Belt One Road“ sollte im Nahen Osten unterbrochen werden, um nicht bis nach Afrika weitergeführt zu werden. Ähnliches gilt für die von den USA befohlenen Russland Sanktionen. Damit sollte der weitere Ausbau des gleichen Programm, dem die durchgehende Bahnverbindung zwischen China und Europa, die „Neue eurasische Kontinentalbrücke“ zu danken war, blockieren werden. Denn wer würde mit Kenntnis solcher Zusammenhänge noch die „richtigen“ Politiker für Berlin wählen, Politiker die mehrheitlich wie bisher brav den Weisungen des Großen Bruders in Washington folgen.

Ähnliches erlebt nun auch die meinungsfreiheitliche Kampagne gegen die AfD, nachdem sich die rechtsextremen Inhalte, die zwei AfD-Politkern vorgeworfen worden waren, als Fälschungen erwiesen haben. Nur leider konnte die Staatsanwaltschaft bei dieser Ermittlung nicht feststellen, wer die Verursacher dieser gefälschten Unterstellungen waren, berichtete die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA). Die Staatsanwaltschaft Kassel nahm inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten, der Verleumdung und weiterer Straftaten auf. Man wünscht ihr bei diesen Ermittlungen um der Wahrheit willen Erfolg, muss aber aufgrund ähnlich gerichteter Ermittlungen leider an einem solchen Erfolg zweifeln.

Vielleicht hatte der Dichter/Philosoph Paul Valéry doch Recht, als er schrieb: „Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht“, weil es über ihre Lebensbedingungen auch ihr Denken prägt. Deshalb schweigen die Lämmer wohl auch.

Realos und Fundis

On November 5, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Gegen das gellende Gelächter konnte die Rednerin im Bundestag nicht ankommen. Sie gehörte zu den Neuen, den hier Unwillkommenen, die die alte etablierte Ordnung störten; um deren Platz im Plenarsaal es gerade ein unwürdiges Gerangel gegeben hatte; weil die, die schon länger hier waren, nur ungern auf Überkommenes verzichten wollten. Sogar der Raum für ihre Fraktion, die es nun erstmals im Bundestag gab, war zu knapp. Und nun hatte die Abgeordnete diesen einen Satz gesprochen zu einem Thema, das ihr so am Herzen lag, und der bei den anderen auf völliges Unverständnis stieß.

Vor allem bei der größten Fraktion, deren Mitglieder das ganze ins Lächerliche zogen, auf Tische und Schenkel hauten, sich an den Kopf faßten und so laut dazwischenriefen, daß die einsame junge Frau am Rednerpult nicht mehr weiterkam. Was sie gesagt hatte? „Wir fordern sie alle auf, den alltäglichen Sexismus hier im Parlament einzustellen.“

Neue Parteien sind im Parlament nie gerne gesehen

Spätestens jetzt ist klar: Die Szene spielt nicht im 19. Bundestag, sondern im 10., nicht in Berlin, sondern in Bonn. Und mit den Unflätigkeiten der Kollegen aus der Union war auch keine AfD-Abgeordnete konfrontiert, sondern Waltraud Schoppe von den Grünen. Das Beispiel aus der Vergangenheit zeigt zweierlei: Erstens machen alte Parteien nur ungern Platz für neue. Das ist kein Phänomen, mit dem nur die AfD zu kämpfen hat. Auch den Grünen schlug viel Ablehnung entgegen, ebenso 1990 den Wende-Kommunisten der PDS.

Zweitens wird ersichtlich, daß aus dem Exotischen von einst der Mainstream der Gegenwart wurde. Wußten Anfang der Achtziger die Unionspolitiker gar nicht, wo sie sich hinschmeißen sollten vor Lachen, als sie das Wort „Sexismus“ aus dem Munde der Feministin Schoppe hörten, so zöge eine solche Reaktion heute, knapp 35 Jahre später, ein politisches Todesurteil nach sich. Und aus dem grünen Paria von damals ist der Sondierungsgesprächspartner der Schwarzen von heute geworden.

Markenkern „Alternative“ sollte erkennbar bleiben

Wie die Grünen einst, so verdankt die AfD nun ihren – in puncto Zustimmungswerten noch viel größeren –Erfolg zu einem ganz wesentlichen Anteil der Tatsache, daß eine die Gesellschaft aufwühlende Debatte von der etablierten Politik nicht oder nur unzureichend aufgegriffen worden war. Nur daß nicht mehr die Angst vor saurem Regen und Waldsterben, sondern die Sorge vor unkontrollierter Einwanderung, vor der Erosion der inneren Sicherheit, vor staatlichem Kontrollverlust das bestimmende Thema ist. An dem – den Neuen sei dank – nun auch im Bundestag niemand mehr vorbeikommt.

Das bedeutet im Gegenzug aber, als drittgrößte Fraktion im parlamentarischen Betrieb mitzumischen, und dabei dennoch den Markenkern, „Alternative“ zu den fünf anderen zu sein, nicht zu verwischen. Die Grünen versuchten es einige Zeit mit Äußerlichkeiten (Norwegerpulli statt Anzug) sowie mit auf die Dauer unpraktikablen Sonderregeln (Rotationsprinzip).

Drohender „Braindrain“ in den Landtagsfraktionen

Mit ihrem ersten inhaltlichen Antrag hat die AfD-Fraktion im Bundestag immerhin schon ein interessantes Zeichen gesetzt. Denn sie fordert darin von der Bundesregierung eine faktische 180-Grad-Wende in Sachen Währungspolitik (Klage gegen den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB, keine weitere Europäisierung der Finanzpolitik). Insofern stellt sich die Partei hier ostentativ gegen den Konsens der anderen Fraktionen. Andererseits ist dieser erste parlamentarische Fußabdruck in einem ganz anderen, nämlich wörtlichen Sinne „radikal“: Die AfD rückt thematisch eine ihrer Wurzeln, die EuroKritik, wieder in den Fokus.

Ohne Zweifel wird die Bundestagsfraktion das neue Machtzentrum der AfD. Bei ihr werden sich Köpfe und Mittel konzentrieren, von ihr wird (und muß) ein Professionalisierungsschub ausgehen. Das sieht mancher in der Führung durchaus mit einer gewissen Sorge. Denn erstens geht damit einher ein „Braindrain“ erfahrener Mitarbeiter aus Landtagsfraktionen, der dort schmerzliche Lücken reißt. Zweitens ist Professionalisierung (gleichbedeutend mit Etablierung) vermintes Gelände. Denn das in der AfD verbreitete und für die Partei geradezu charakteristische Mißtrauen gegen „die da oben“ bezieht gern auch die eigene Parteiführung ein. Die E-Mail-Eingänge von Vorstandsmitgliedern geben beredt Zeugnis davon.

Nächste Bewährungsprobe beim Bundesparteitag in Hannover

Drittens könnte die Tatsache, daß die Schlüsselpositionen im Reichstag ganz überwiegend mit „Pragmatikern“ besetzt sind, eine Art Gegenbewegung der Zukurzgekommenen auslösen. Und nichts käme der bisher ohne große Gefolgschaft aus der Partei geschiedenen Ex-Chefin Frauke Petry gelegener als ein „Rollback“ der fundamentaloppositionellen Kraftmeier und Mundflotten. Nach dem Motto: Seht her, ich hatte doch recht. Die AfD wird also in einem Monat beim Bundesparteitag in Hannover ihre nächste Bewährungsprobe zu bestehen haben. „Freud und Leid liegen halt dicht beieinander“, seufzte jüngst ein hochrangiges Mitglied.

Um noch einmal den Fall der Grünen zu bemühen, die sicherlich nicht Maßstab oder gar Vorbild für die AfD, wohl aber Beispiel für die Genese einer „Anti-Parteien-Partei“ sind: Sie wurden bis Ende der achtziger Jahre vom erbittert geführten Kampf zwischen Bundestags-Realos und Parteivorstands-Fundis fast zerrissen. Letztere sind längst Geschichte. Einer aber, der in den eigenen Reihen am vehementesten gegen sie zu Felde gezogen war, regiert heute als grüner Ministerpräsident in Baden-Württemberg. Mit einem schwarzen Juniorpartner, dem das Feixen längst vergangen ist …

JF 45/17

In Saudi-Arabien ist es am Samstag zu einer massiven Verhaftungswelle gekommen.

Die Telekom muss in den USA eine Enttäuschung wegstecken.

Die US-Regierung verschärft die Gangart gegen den türkischen Präsidenten Erdogan. Der Türkei drohen Sanktionen, die vor allem das Finanzsystem schwer treffen könnten.

Chinas Binnenwirtschaft basiert auf einer überschießenden Kreditexpansion.

Ausländische Investoren entdecken den deutschen Markt für Schuldscheine für sich.

Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd konnte Samstag Vormittag ein 25-jähriger Tscheche bei Gars am Kamp, Bezirk Horn, festgenommen werden. Zuvor soll er ein Auto gestohlen und eine Frau mit seiner Waffe bedroht haben.

Tscheche wollte mit Auto Polizisten überfahren
Weboy