Wieder mehr Asylbewerber im Juli

On August 9, 2017, in Junge Freiheit, by admin

BERLIN. Im vergangenen Monat ist die Zahl der Asylantragssteller in Deutschland gestiegen. Im Juli registrierten die Behörden laut Bundesinnenministerium 15.069 Neuankömmlinge. Im Vormonat waren es 12.399 gewesen. Die Hauptherkunftsländer bleiben – wie schon in den Vormonaten – Syrien, der Irak und Afghanistan.

Im Juli entschied das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration (Bamf) über die Asylanträge von 36.901 Personen. 7.542 von ihnen erhielten als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention eine Bleibeerlaubnis. 6.066 Asylbewerber bekamen subsidiären Schutz, die meisten davon Syrer.

Für weitere 1.058 Personen erließ das Bamf Abschiebeverbote. Insgesamt lehnte die Nürnberger Behörde die Anträge von 13.070 Einwanderungswilligen ab. Bis Ende Juli fehlen noch Asylentscheide zu 129.467 Antragsstellern. (tb)

KARLSRUHE. Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg haben einen Syrer festgenommen, der im Verdacht steht, als IS-Mitglied Kriegsverbrechen begangen zu haben. Der 29 Jahre alte Mann soll laut Bundesanwaltschaft 2014 in Syrien Gefangene der Terrormiliz IS mißhandelt haben. Ihm wird zudem vorgeworfen, gemeinsam mit zwei weiteren IS-Mitgliedern einen Mann auf einem Dorfplatz in der Provinz Deirezzor öffentlich hingerichtet zu haben.

Der IS hatte dem Getöteten Gotteslästerung vorgeworfen. „Bei der Exekution gaben der Beschuldigte und seine beiden Kumpane jeweils einen Schuß auf ihr Opfer ab. Anschließend wurde der Leichnam drei Tage auf dem Dorfplatz zur Schau gestellt“, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Der Beschuldigte wurde am Dienstag dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen. (krk)

BERLIN. Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Förderpolitik des Berliner Senats beklagt. „Der Senat fördert keine speziell gegen Linksextremismus gerichteten Projekte“, kritisierte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ronald Gläser am Mittwoch. Hingegen unterstütze das Land rund fünfzig linke Vereine, die sich dem „Kampf gegen Rechts“ widmeten.

Laut den Antworten des Senats auf mehrere Anfragen Gläsers gibt das Land Berlin somit rund drei Millionen Euro jährlich für ein Programm gegen Rechtsextremismus aus. Konkret stört sich die AfD nicht nur an der Höhe der Finanzierung, sondern auch an einer ihrer Meinung nach mangelnden Evaluation. Zuletzt sei eine solche 2010 erfolgt. Zudem durch einen der linken Organisation Attac nahestehenden Professor. „Wie wäre es, wenn PriceWaterhouseCoopers oder McKinsey mal die Wirksamkeit solcher Projekte überprüfen würde“, regte Gläser an.

In einem Boot mit der „Interventionistischen Linken“

Zu den Hauptempfängern staatlicher Fördergelder gehört zum Beispiel der Verein Ariba mit seinem Projekt „Reach Out“, das in diesem Jahr 518.768,46 Euro erhielt. „Reach Out“ engagiert sich auch im Berliner Bündnis gegen Rechts, dem auch die linksextreme „Interventionistische Linke“ angehört, die maßgeblich für die Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg im Juli verantwortlich war.

Auch die Förderung des „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrums“ (Apabiz) mit 143.000 Euro ist Gläser ein Dorn im Auge. Dabei handele es sich um „einen modernen Internetpranger gegen alles, was nur einen Millimeter rechts der CDU steht“. Die pseudowissenschaftlichen Studien des Apabiz würden nicht nur von „regierungsnahen Mainstreammedien“ aufgegriffen, sondern auch von dem linksextremen Internetportal Indymedia. Rund 60.000 Euro erhält jährlich der „Verein für kulturelle Interaktion Inssan“, den die AfD verdächtigt, mit der Muslimbruderschaft zu kooperieren. (tb)

PARIS. Nach einem Anschlag auf sechs Soldaten in Paris hat die Anti-Terror-Abteilung der Staatsanwaltschaft in der französischen Hauptstadt die Ermittlungen übernommen. Dabei geht es nach Auskunft der Behörde um den Verdacht eines terroristisch motivierten Mordversuchs.

Zwei der Soldaten, die gerade in ihr Fahrzeug steigen wollten, wurden schwer verletzt, als ein dunkler BMW in die Gruppe raste. Bei dem Angriff in dem Pariser Vorort Levallois-Perret erlitten vier weitere Soldaten leichte Verletzungen. Die Fahndung nach dem Fahrer läuft. Der Bürgermeister der Stadt, Patrick Balkany, sagte, er habe keine Zweifel, daß es sich um einen absichtlichen Angriff handele.

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly sprach von einer „feigen Tat“. Der Angriff werde nicht die „Entschlossenheit der Soldaten“ mindern, sich für die Sicherheit der Franzosen einzusetzen, sagte die Ministerin. Zuletzt hatte die Polizei am vergangenen Sonnabend einen 18jährigen mit einem Messer bewaffnet im Inneren des Eifelturms festgenommen, der Allahu Akbar rief und bei seiner Verhaftung angab, er habe Soldaten töten wollen. Im April hatte ein Terrorist des Islamischen Staates auf dem Champs-Élysées einen Polizisten erschossen. (tb)

Gefährliche Vorleser

On August 9, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Daß manche Bücher offenbar gefährlicher sind als Waffen, ist spätestens seit dem Eiertanz um „Finis Germania“ bekannt. Der Spiegel hatte das Buch trotzt hoher Verkaufszahlen aus seiner Bestseller-Liste verschwinden lassen, da man das Werk des verstorbenen Historikers Rolf Peter Sieferle nicht noch zusätzlich bewerben wollte. Doch neuerdings sind es nicht nur Bücher, die gefährlich sein können, sondern auch die Leute, die sie lesen – beziehungsweise vorlesen.

Jedes Jahr veranstaltet die Stiftung Lesen gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Zeit den deutschlandweiten Vorlesetag. Tausende Freiwillige lesen dann Geschichten in Kindergärten, Schulen oder Bibliotheken vor, um vor allem Kinder für Bücher zu begeistern. So auch in diesem Jahr am 17. November.

An dem Vorlesetag beteiligen sich traditionell zahlreiche Politiker, und so kam es, daß die Stiftung Lesen auch Mandatsträger der AfD anfragte. Das wiederum rief den Schriftstellerverband PEN auf den Plan. Die Grundsätze der AfD, die sich gegen die bestehende kulturelle Vielfalt und Toleranz richteten, seien „nicht vereinbar mit den an Schulen und Kitas vertretenen und unsere Gesellschaft bereichernden Leitbildern“, empörte sich die Vorsitzende des deutschen PEN-Ablegers, Regula Venske.

„Bock zum Gärtner“

Die Stiftung Lesen mache mit der Einladung der AfD-Politiker „den Bock zum Gärtner“. Außerdem widerspräche sie ihren eigenen Grundsätzen, die eine „Zusammenarbeit mit Parteien, Institutionen und anderen Gruppen oder Einzelpersonen, die antidemokratisches, rassistisches, fremdenfeindliches oder diskriminierendes Gedankengut vertreten oder verbreiten“, ausschlössen.

Auch die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen protestierte gegen die Einladung der AfD. Politiker der Partei seien mit Äußerungen aufgefallen, „die nicht mit den Grundwerten unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung in Einklang stehen. Antisemitische, rassistische Äußerungen disqualifizieren diese Mandatsträger, zum bundesweiten Vorlesetag eingeladen zu werden“, teilte die Arbeitsgemeinschaft mit.

Kitas und Schulen üben Hausrecht aus

Die Deutsche Bahn, die Stiftung Lesen und die Zeit reagierten am Mittwoch umgehend mit einer Stellungnahme. Jedem Bürger stehe die Teilnahme am Vorlesetag offen. Gewählte Abgeordnete würden nur durch ein nicht personalisiertes Anschreiben auf die Veranstaltung hingewiesen.

Im übrigen übten die Kitas und Schulen das Hausrecht aus und könnten selbst darüber entscheiden, wer in ihrer Einrichtung vorlesen dürfe. Man nehme die Kritik an dem breiten Verteiler für Politiker aber ernst und beobachte die politische Entwicklung der AfD ganz genau, versicherten die Initiatoren. Im nächsten Jahr werde man das Vorgehen dann überprüfen.

Entlassen wegen kritischen Denkens

On August 9, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Derzeit tobt eine erbitterte Debatte über die Entlassung des Softwareentwicklers James Damore durch Google. Sein Vergehen: er hatte ein sexistisches Schreiben verfasst. Das jedenfalls wollen uns die Medien glauben lassen. Die Social-Media-Abteilung des SPIEGEL konnte sich das Nachtreten nicht verkneifen und bewarb den entsprechenden Artikel auf Facebook mit der Einleitung: „Ein Job als Entwickler bei Google ist nicht gleichzusetzen mit einem hohen Intelligenzquotienten.“ Aber ist es wirklich so einfach?

Zunächst einmal ist festzuhalten, daß kein großes deutsches Medium in seiner Berichterstattung die Unterscheidung zwischen deskriptiven und normativen Aussagen vornahm. Wer mit dieser Unterscheidung nicht viel anfangen kann, der sei an Klaus Wowereits berühmten Satz „Ich bin schwul und das ist auch gut so“ erinnert. Der erste Teil des Satzes ist deskriptiv – er beschreibt einen Zustand. Der zweite Teil ist normativ. Er enthält ein Normurteil und bewertet einen Umstand. Kurz gesagt: Es geht um den Unterschied zwischen Ist- und Soll-Zustand.

Rechts und Links muß in Balance sein

In Damores Schreiben finden sich jedoch keine normativen, sondern nur deskriptive Aussagen über die Geschlechter. Eine deskriptive Aussage ist allerdings nicht gut oder schlecht, sondern wahr oder falsch. Lassen sich seine Aussagen nicht widerlegen, so sind sie auch nicht sexistisch.

Aber was genau hatte der Ingenieur in seinem umstrittenen internen Schreiben formuliert? Tatsächlich argumentiert er sehr differenziert. Einem politischen Lager läßt sich Damore ohnehin nicht zuordnen. Gleich zu Beginn hält er fest, daß sowohl Linke, wie auch Rechte zu ihren jeweils eigenen spezifischen Denkfehlern neigen. Beide Perspektiven hätten Vor- und Nachteile, müßten sich also in einer Balance befinden.

Eine reine politische Monokultur – ein Abdriften nach links oder rechts – wäre schädlich, da eine homogen denkende Gruppe nicht in der Lage wäre, ihre eigenen Fehler zu erkennen und korrigieren, so Damore. Wenig überraschend stuft er Google dabei als linkslastiges Unternehmen ein. Im Schreiben finden sich mehrere wissenschaftliche Studien mit der Verlinkung zu den entsprechenden Fachpublikationen. Eben dieser Umstand wurde von den meisten deutschen Medien nicht wiedergegeben – Damores Ausführungen wirken so wie eine unqualifizierte Privatmeinung, obwohl sie auf biologischen Forschungsergebnissen beruhen.

Männer lieben Technik

Mit keiner Silbe behauptet er, Frauen seien für die Arbeit in einem High-Tech-Unternehmen nicht geeignet, stattdessen heißt es, sie seien schlechter geeignet. Wie Damore schreibt, haben Männer eher eine Neigung zu technischen, Frauen eher eine Neigung zu sozialen Berufen und Studienfächern. Das heißt aber nicht, daß niemals ein Mann einen Job in der Pflege oder keine Frau eine Stelle in einem Computerunternehmen antreten würde. Lediglich die Durchschnittswerte unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern.

Die unterschiedlichen Neigungen der Geschlechter folgen einer Normalverteilung – im Volksmund besser bekannt als Glockenkurve. Um den Mittelwert herum erhebt sich eine Glocke – hier befinden sich die meisten Menschen. Besonders hohe oder besonders niedrige Werte werden nur von wenigen Menschen erreicht – die Kurve verläuft nach links und rechts nur als schmaler Schwanz.

Wie Studien zeigen, haben Männer tatsächlich eine stärkere Technikvorliebe. Der Mittelwert ihrer Glockenkurve liegt daher höher als derjenige der Frauen. Beide Kurven überlappen sich jedoch, was heißt: Besonders im durchschnittlichen Bereich sind viele Männer und Frauen etwa gleich stark an Technik interessiert. Interessant wird es erst im langen Schwanz der Normalverteilung. Laut Studien liegt das Technikinteresse von Männern etwa eine Standardabweichung über dem der Frauen.

Angeborene Neigung

Daraus folgt: auch bei nur geringen Unterschieden zwischen der Mehrheit aller Frauen und aller Männer verschiebt sich das Ungleichgewicht immer weiter zugunsten der Männer, je mehr das Technikinteresse zunimmt. Unter den oberen 20 Prozent der Technikbegeisterten liegt das Geschlechterverhältnis bei 2:1, unter den oberen 10 Prozent bei 4:1, unter den oberen 5 Prozent bei 5:1 und im obersten Prozent sogar bei 9:1.

Auch eine Frau kann in der obersten Liga der Technikbegeisterten mitspielen – sie wird dort aber trotzdem mehrheitlich von männlichen Kollegen umgeben sein. Und genau dies ist die eigentliche Aussage von Damore. Niemals würde er generell einer Frau die Befähigung absprechen, bei Google zu arbeiten. Ihm geht es lediglich darum, zu erklären, warum in der Führungsebene des Technikunternehmens die Männer dominieren.

Es gibt Argumente dafür, daß die unterschiedliche Neigung von Männern und Frauen hin zur Technik beziehungsweise hin zum Mitmenschen biologisch bedingt ist. Zum einen ist dieser Befund auch über verschiedene Kulturen, egal ob in Europa, Afrika oder Asien, egal ob in Industrienationen oder unter Naturvölkern feststellbar. Auch Neugeborene fokussieren den Blick je nach Geschlecht unterschiedlich lange auf mechanisches Spielzeug beziehungsweise menschliche Gesichter oder Puppen.

Frauen legen Wert auf sozialen Status

Nach wie vor übernehmen Frauen häufiger die Pflege der Kinder und zwar nicht nur, weil dies gesellschaftlich vorgesehen ist, sondern auch, weil dies eher ihren Neigungen entspricht. Männer hingegen stürzen sich eher in den Beruf, besonders wenn dieser prestigeträchtig ist. Auch dies hat vermutlich biologische Ursachen, denn während Männer vor allem das Aussehen einer potentiellen Partnerin schätzen, legen Frauen vor allem Wert auf den sozialen Status. Dieser Befund läßt sich über verschiedene Kulturen hinweg bestätigen, ist also wahrscheinlich nicht sozial anerzogen.

Grob irreführend wird es, wenn der SPIEGEL Damores These verkürzt wiedergibt, die „Versuche, mehr Frauen in die Branche zu bringen, seien ein Fehler.“ Das klingt so, als hätte er sich dagegen ausgesprochen, mehr Frauen bei Google einzustellen. Das Gegenteil ist der Fall: Damore will den Frauenanteil bei Google erhöhen, er ist lediglich der Meinung, daß die bisherigen Versuche, dieses Ziel zu erreichen, gescheitert seien. Entweder seien diese diskriminierend gegenüber Männern oder völlig wirkungslos – darin bestehe der Fehler.

Um den Frauenanteil steigern, wählt Damore einen anderen Ansatz. Wenn sich die Berufspräferenzen von Männern und Frauen unterscheiden und diese Unterschiede unabänderlich sind, wird der Frauenanteil in einer jahrzehntelang durch Männer geprägten Umgebung niemals steigen. Würde man stattdessen die Firmenkultur abändern, wäre dies durchaus möglich. Stattdessen müsse man beispielsweise das Idealbild vom Angestellten als „Einzelkämpfer“ hin zum Teamplayer wandeln oder für eine verbesserte Balance von Arbeit und Freizeit, die der Kindeserziehung gut tut, sorgen.

Er hinterfragte das linke Gleichheitsdogma

Damore geht es also durchaus um Gleichberechtigung – nur eben nicht um Gleichmacherei. Sein Vergehen war es, das linke Gleichheitsdogma, laut dem es keine Unterschiede zwischen den Menschen geben darf, zu hinterfragen. Keine Religion mag es, wenn ihre „Wahrheiten“ hinterfragt werden. Daher auch die Häme, die sich in den deutschen Medien über den Ingenieur, der es wagte, kritisch zu denken, ergießt.

Heute jährt sich zum 72. Mal der Tag an dem die Vereinigten Staaten die zweite Atombombe in der Geschichte der Menschheit zum Einsatz brachte. Am 9. August 1945 wurde die japanische Stadt Nagasaki aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung mit einem Atomblitz ausradiert. Die Stadt hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 260’000 Einwohner und mit der Explosion der “Fat Man” genannten Plutoniumbombe mit 21 Kilotonnen an Sprengkraft starben sofort 22’000 Menschen und zerstörte fast das halbe Stadtgebiet. Die Hitze- und Druckwelle vernichtete im Umkreis von einem Kilometer 80 Prozent aller Gebäude – zumeist Holzhäuser – und liess nur wenige Überlebende zurück. Die Bombe setzte über eine Entfernung von vier Kilometern Objekte in Brand. Der Atompilz erhob sich 18 Kilometer in die Atmosphäre. Nach der Massentötung von fast nur Zivilisten durch die Bombe starben nach Schätzungen 70’000 bis 80’000 Menschen innerhalb der nächsten vier Monaten an ihren Verletzungen und an der radioaktiven Strahlung. Weitere zehntausende Menschen starben einen qualvollen Tot durch Krebs in den Jahren danach. Dazu kamen die Babys die völlig deformiert geboren wurden und nur eine kurze Lebenserwartung hatten. Zusammen mit Hiroshima, das erste Opfer des amerikanischen Atombombe, sind ca 500’000 Menschen sofort und dann mit der Zeit getötet worden.

Präsident Roosevelt hat in seiner Ansprache und Kriegserklärung nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour gesagt, der 7. Dezember 1941 wäre ein Tag der “Niedertracht”. Seine Worte vor dem Kongress: “Mr. Vice President, Mr. Speaker, Members of the Senate, and of the House of Representatives: Yesterday, December 7th, 1941 — a date which will live in infamy — the United States of America was suddenly and deliberately attacked by naval and air forces of the Empire of Japan. The United States was at peace with that nation and, at the solicitation of Japan, was still in conversation with its government and its emperor looking toward the maintenance of peace in the Pacific.

Herr Vizepräsident, Herr Sprecher, Abgeordnete des Senats und des Abgeordnetenhauses: Gestern, 7. Dezember 1941 – ein Datum, das in Niedertracht leben wird – wurden die Vereinigten Staaten von Amerika plötzlich und bewusst von den Marine- und Luftstreitkräfte des Kaiserreich Japan angegriffen. Die Vereinigten Staaten waren in Frieden mit dieser Nation und waren bei der Aufforderung Japans noch im Gespräch mit ihrer Regierung und ihrem Kaiser, der auf die Aufrechterhaltung des Friedens im Pazifik hinwies.

Eine Lüge nach der anderen, denn 1. war der Angriff nicht “plötzlich”, sondern Roosevelt und das Pentagon haben lange schon gewusst, der Angriff wird stattfinden und sie haben es geschehen lassen. Weil sie es gewusst haben, wurden die drei neuen Flugzeugträger vor dem Angriff aus dem Hafen befohlen und die Japaner zerstörten nur alte Kriegsschiffe. Die geheime japanische Kommunikation konnte Washington lesen weil der Code geknackt wurde. 2., Amerika stand nicht im “Frieden” mit dem Kaiserreich Japan, sondern führte schon seit Jahren einen Wirtschaftskrieg gegen den Inselstaat mit einer Seeblockade und Sanktionen. Japan wurde komplett von allen Rohmaterialien abgeschnitten, einschliesslich Rohöl und Eisen. Japan sah nur zwei Möglichkeit, entweder gegenüber Washington zu kapitulieren oder einen Befreiungsschlag durchzuführen, um die amerikanische Pazifikflotte zu vernichten, welche Japan den Hals zuschnürte. Das heisst, Präsident Roosevelt nahm den Tod von fast 2’400 eigener Soldaten und Matrosen in Kauf, um das Märchen von einem Angriff aus heiterem Himmel zu benutzen, um damit Japan und Deutschland den Krieg erklären zu können.

Die wirklich “Infamie” oder “Niedertracht” haben die Amerikaner mit dem Abwurf von zwei Atombomben auf die völlig ahnungslosen Bewohner von Hiroshima und Nagasaki begangen, auf Zivilisten und nicht auf Soldaten. Dieser Einsatz der ersten Atombomben machte militärisch keinerlei Sinn, Japan stand sowieso kurz vor der Kapitulation, sondern galt nur als Realitätstest und als Demonstration der Fähigkeit. Nicht gegenüber den Japanern, sondern gegenüber Stalin und der Sowjetunion. Roosevelts Nachfolger, Präsident Truman und seine Generäle, hatten schon die Sowjetunion als nächsten Feind ausgelesen und wollten ihre neue Waffe zeigen, die so fürchterlich war, niemand konnte sich die Auswirkungen und den Schaden vorstellen.

Gaga für Alle

On August 9, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Vor zwei Jahren befeuerte Birgit Kelle mit ihrem Bestseller „Gender Gaga“ die Debatte über den Irrsinn des sogenannten Gender Mainstreamings. Mittlerweile stellt die Publizistin eine Tendenz fest, daß es immer weniger darum geht, sachlich über die Gefahren der Gender-Ideologie zu diskutieren, sondern die Kritiker von Gender Mainstreaming, Frühsexualisierung und Homoehe zu diskreditieren und als Biologisten, Rassisten und Rechtspopulisten abzustempeln. Mit ihrem neuen Buch „Muttertier“ legt Kelle nun in der Debatte nach.

BERLIN. Gut sechs Wochen vor der Bundestagswahl haben laut einer aktuellen Umfrage weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün eine Mehrheit. Wäre am Sonntag Bundestagswahl käme die Union in einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und Stern wie in der Vorwoche auf 40 Prozent.

Die SPD würde sich um einen Punkt auf 23 Prozent verbessern. Grüne, Linkspartei und AfD verharrten bei acht Prozent. Die FDP verlor einen Punkt und landete bei sieben Prozent. Union und FDP kämen somit auf 47 Prozent, SPD, Linkspartei und Grüne auf 39 Prozent.

Schulz abgeschlagen hinter Merkel

Rechnerisch reichen würde es für eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen (55 Prozent) sowie die Fortsetzung der Großen Koalition (63 Prozent). Möglich wäre auch ein Bündnis aus CDU, FDP und AfD (55 Prozent), was Union und Liberale aber ausgeschlossen haben.

Würde der Regierungschef direkt gewählt, würden sich 50 Prozent der Wähler für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) entscheiden. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz verharrte mit 21 Prozent auf dem niedrigsten Wert seit seiner Nominierung. (krk)

Der IWF warnt: Cyber-Angriffe gefährden das Finanzsystem

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