EIN PAAR WORTE ZU DER „SCHICKSALSWAHL“

Merkels Schlaftabletten fuer das Volk – unter Dauer-Anästhesie merkt man nichts

Gestern bekam ich eine Lese-Mail zu meinem neuen Buch „Der Übergang – Bericht aus einem verlorenen Land“. Dem Absender gefiel`s. Was ihm jedoch überhaupt nicht gefiel, war der resignative Unterton und der Schluß meiner Ausführungen. Gerade ich als Patriot, meinte er, müsse doch „Lösungsvorschläge“ anbieten, wie das Zusteuern dieses schönen Landes in den Zustand eines bestialisierten Dauer-Chaos´ islamisch-afrikanischer Manier zu verhindern, die Ausplünderung seiner Bewohner zu stoppen und das Rad der Geschichte in Richtung des guten alten Deutschlands zurückzudrehen sei. Ich müsse doch verdammt nochmal die Leute zum „Widerstand“ aufrufen, ihnen vor Augen führen, was aus ihrer Heimat bald würde, wenn sie sich nicht gegen die medial und staatlich oktroyierte Überrennung ihres Territoriums, ihrer Werte und all dessen, was Deutschland einst ausgemacht hat, auflehnen. Oder wollte ich mit meinen Publikationen etwa nur Geld verdienen?

Ähm, ja, ein Beruf dient in erster Linie dazu, die materille Basis zu sichern. Ich habe jedenfalls bis jetzt keinen Schornsteinfeger oder Schreiner kennengelernt, der es für lau tut. Was nicht bedeutet, daß ein Schriftsteller jeden Scheiß für Geld schreibt. Zudem verwechselt der Mann mich mit einem Politaktivisten oder Widerstandskämpfer, der, besessen von seiner heilsbringenden Idee, sein Leben für die gute Sache opfert. Ich finde, ich habe bis auf mein Leben schon genug geopfert. Außerdem scheint der Mail-Schreiber nicht auf dem Laufenden zu sein. So, wie man gegenwärtig aus allen Rohren sowohl politischer- als auch medialerseits vernimmt, hängt das Schicksal Deutschlands von der Frage ab, wer wem heiraten darf. Und nicht von so etwas Vernachlässigbarem, daß letztes Jahr 50 Milliarden Euro für orientalische, asiatische und afrikanische Unnütze ausgegeben wurden, die als Dank dafür und gar nicht mal so selten unsere Frauen begrapschen, vergewaltigen, verletzten und ermorden, von unseren zu Krüppel geschlagenen und gemesserten Söhnen ganz zu schweigen. Was soll ich sagen, mit all dem ist das nicht mehr im Sinne einer Schicksalsgemeinschaft existente, aber als politisch zurechnungsfähig erachtete und deshalb zur Wahl zugelassene Volk einverstanden und wird im September die gleichen Arschgesichter wählen, die es ganz unmerklich erwürgt. Kollektiv-Suizid at its best infolge von Hirnerweichung durch mediale Indoktrination, eine in Bildungseinrichtungen auf den Afterkuß des Fremden abgerichtete Jugend und durch eine Neo-Spießigkeit, welche den Überbringer der schlechten Nachricht wie mich lieber verfemt und zum Freiwild erklärt, als sich die durch eigenes Schweigen angerichtete Scheiße einzugestehen.

Bleiben wir einstweilen bei dem Milliardenspiel. Den oben genannten 50 Milliarden gesellen sich nochmal zirka 30 Milliarden Euro an Sozialleistungen, die über „schon länger hier lebende“, außer essen und kacken nix-tuende, also arbeitslose oder noch nie richtig gearbeitet habende Ausländer mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit ausgeschüttet werden. Wenn man die Polit-Pappnasen fragt, was das soll, antworten sie unisono, daß ja niemandem etwas weggenommen wird. Nach dieser Logik existiert also zweierlei Steuergeld. Das eine wird vornehmlich von den Deutschen erarbeitet und an den Staat überwiesen, der es wiederum in Form von irgendwelchen Leistungen an die Deutschen zurückgibt. Bei den erwähnten 80 Milliarden Euro handelt es sich jedoch nicht um erarbeitetes Steuergeld, sondern das findet Wolfgang Schäuble jedes Jahr unter seinem Kopfkissen. Ergo kann er damit machen, was er will, und da er ein total guter Mensch ist, verschenkt er es halt an arme Migranten. Es wird ja niemandem etwas weggenommen. Nach dieser Logik duftet ein Furz auch nach Parfüm.

Von wegen! Auch diese 80 Milliarden Euro, welche sich schon nächstes Jahr mit dem Familiennachzug der Illegalen, erst recht jedoch übernächstes Jahr mit der Millionenfuhre an neuen Illegalen und synchron zu ihrem Reproduktionstempo verdoppeln, verdreifachen und vervierfachen werden, auch diese 80 Milliarden werden in Wahrheit vom deutschen Volk erarbeitet und ihm anschließend unter Androhung von Gewalt, Gefängnisaufenthalt und Existenzvernichtung geraubt. Sie wurden den Deutschen gestohlen und gehören den Deutschen!

Wir haben uns an die Verschwendung solch ungeheuerlicher Summen schon so sehr gewöhnt, daß wir uns nicht mehr vorstellen können, was man damit für diejenigen, die es erarbeitet haben, Gutes anstellen könnte. Hier eine kleine Liste davon. Und denen, die jetzt sagen „Aber so kann man doch nicht rechnen“ sei gesagt – kann man eben doch! Es ist unser Geld.

Für 80 Milliarden Euro könnte der Staat

 

–         3.333.333 Deutschen einen BMW der Kompakt-Klasse mit Sonderausstattung schenken.

–         40.000.000 Deutschen einen zweiwöchigen Urlaub a 2000 Euro am Meer spendieren.

–         185.185 deutschen Familien 40 Jahre lang eine Durchschnittsmiete von 900 Euro finanzieren.

–         1.333.333 deutschen Rentnern, die quasi nur noch eine Grundsicherung bekommen und deshalb arm sind, die Rente 10 Jahre lang um 500 Euro monatlich aufstocken.

–         228.571 jungen deutschen Familien, die zwei Kinder großziehen, ein Haus im Wert von 350.000 Euro bauen.

–         4 Millionen Deutschen 10 Jahre lang (im Durchschnitt) kostenlos medizinische Versorgung angedeihen lassen.

–         Jedem einzelnen neugeborenen deutschen Kind ein Startguthaben von 160.000 Euro schenken.

–         An paradiesischen Gestaden der Erde 5333 Inseln für im Durchschnitt je 15 Millionen Euro erwerben und sie zu Gratis-Erholungsstädten für Deutsche erklären.

–         ALLEN Deutschen zu Weihnachten ein Geschenk im Werte von 1.269 Euro machen.

 

Oder aber dieses Geld an die Nettosteuerzahler, die es erwirtschaftet haben (13 Millionen) wieder zurückgeben, jedem Einzelnen also 6.153 Euro.

Hört sich lustig an, meine Rechnung, nicht wahr? Wissen Sie auch warum? Weil es sich heutzutage halt ungeheuer lustig anhört, wenn jemand wie ich davon halluziniert, daß das erwirtschaftete Geld der Deutschen den Deutschen gehört und nicht Bekloppten mit einem Mandat im Bundestag. Wohl verrückt geworden! Runter mit den Steuern? Um Gotteswillen! Deutsche zuerst? Nazi!

Kommen wir deshalb zu der Anfangsfrage zurück, weshalb ein der Unterjochung und schließlich dem endgültigen Verschwinden ausgeliefertes Volk wie die Deutschen dennoch im September wieder mehrheitlich diejenigen Kriminellen wählen wird, die genau dieses schändliche Spiel betreiben. Die Antwort darauf ist zu Beginn nicht besonders aufregend, enthält jedoch eine überraschende Schlußpointe. Die Deutschen sind in ihrer Mehrheit Spießer und wählen gern „gemäßigt“.

Das bedarf der Erklärung. Mit Spießer ist jener Typus gemeint, der im Leben solide agiert, eher konservativ handelt, arbeitsam und sparsam ist, die Nadel seiner Agende weder bis zum Anschlag nach links noch nach rechts ausschlagen und hübsch im Mittelfeld vibrieren läßt, eine Führergestalt braucht, bei der er alle seine politischen und gesellschaftlichen Sorgen abladen kann, so daß er sich nicht selber die Mühe machen muß, und dem jede Art von Auffälligkeit und Herausragen aus der Masse verhaßt ist. Mit einem Wort, der Spießer ist nie radikal.

Das klingt einigermaßen allgemein. Deshalb hier ein hübsches Beispiel. Am 8. 7. erscheint anläßlich des G-20-Gipfels in Hamburg ein Artikel bei WELT-Online mit dem recht komödiantischen Titel „Als Merkel den Saal betritt, setzt ein Jubelsturm ein“. Es handelt sich um das in der Elbphilharmonie angesetzten Klassikkonzert für die versammelten Staatoberhäupter, während draußen Linksterroristen die halbe Stadt in Schutt und Asche legen. Nichtsdestotrotz scheint der internationale Götterolymp von den Staatslenkungskünsten der grotesken Gestalt mit ihren modisch stets treffsicheren Outfits euphorisiert: „Ein kleiner Jubelsturm setzte ein, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Seite ihres Mannes, Professor Joachim Sauer, den Saal betrat.“

Aber auf diesen Tanz der Irren will ich gar nicht hinaus. Der Artikel bekam zirka 300 Kommentare, meist negativer Art, denn die meisten, die solcherlei Presseartikel kommentieren, sind der hiesigen Politik feindlich gesinnt. Es sind also die üblichen Verdächtigen. Dann jedoch ist plötzlich ein Kommentar in der langen Liste zu finden, der in seiner Einfachheit und Ehrlichkeit überrascht, schockiert und rührt:

„Ich bin ein kleiner Rentner, besitze nur ein kleines Auto, war nie im Urlaub, sondern habe gespart. Deshalb besitze ich jetzt ein schuldenfreies Haus. Damit das erhalten bleibt, steht für mich die Kanzlerin. Sie hat bisher (fast) keine Fehler gemacht und in Deutschland den Wohlstand erhalten.“

Ich möchte an diesem Beispiel aufzeigen, wieso Deutschland auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl mehrheitlich seinen Untergang wählen wird. Die Sache ist nämlich sehr einfach. Der wählende Spießer ist über Dekaden hinweg der gleiche geblieben: sparsam, arbeitsam, bescheidener Wohlstand, den es zu schützen gilt, bloß nicht übertreiben. Er ist, wie gesagt, nicht radikal und möchte keine Experimente. Aber – jetzt kommt´s – die politische Klasse, von welcher der deutsche Spießer immer noch glaubt, daß sie so spießig wäre wie er, ist in den letzten 20 / 30 Jahren extrem radikal geworden! Natürlich ist der Spießer nicht dumm und hat es so ein bißchen mitbekommen, wenn auch nicht in seiner ganzen furchtbaren Tragweite. Doch dagegen hat er ein probates Mittel: „… besitze nur ein kleines Auto, war nie im Urlaub, sondern habe gespart.“

Unwillkürlich möchte man diesen Herrn schütteln und ihn fragen: „Warum hast du das getan, du Vollidiot?!“ Nur um ein kleines und womöglich wertloses Häuschen am Arsch von Deutschland zu besitzen? Schau mal, der Grieche hat überhaupt nichts gespart, besitzt aber zu 70 Prozent Grundbesitz (das Mieterland Deutschland nur 40 Prozent). Das gilt mehr oder weniger auch für alle anderen EU-Länder, selbst für Rumänien. Und wieso warst du nie im Urlaub? All diese Drecksregierungen, die du bis jetzt gewählt hast, hätten dir jedes Jahr einen dreimonatigen Luxusurlaub auf den Seychellen schenken können, inklusive eine Klasse-Nutte jede Nacht, wenn sie (wie oben aufgelistet) nicht rund um die Uhr damit beschäftigt gewesen wären, irgendwelchen dahergelaufenen Parasiten, Berufsfaulenzern und failed states dein Hartverdientes ins Arschloch zu pumpen. Weshalb besitzt du nur ein kleines Auto, das vermutlich schon auseinanderfällt, während irre Lesben mit ihrem Gender-Zirkus und dem Märchen aus Schwachsinnistan, daß auch Männer Kinder bekommen könnten, jährlich eineinhalb Milliarden Euro vom Staat kassieren und sich einen Maybach leisten könnten?

Und wie um alles in der Welt kommst du auf den Blödsinn, daß der Erhalt deines beschissen kleinen Wohlstands der Kanzlerin zu verdanken sei? Bist du blind? Bist du taub? Hast du nicht mitgekriegt, daß sie und ihre Klone in der Regierung und in den Regierungen zuvor gar nix für dich getan haben, außer dich von vorne bis hinten zu verarschen? Weißt du nicht, daß deine über alles geliebte Führerin nichts weiter als eine weiße Leinwand ist, eine Projektionsfläche für all die von gescheiterten Existenzen, Geistesgestörten und Menschenfeinden ausgedachte zeitgeistige Scheiße? Obgleich du schon das Rentenalter erreicht hast, also Einiges an Lebenserfahrung auf dem Buckel haben müßtest, bemerkst du nicht, daß es in dieser mit Steuergeldern vollgefressenen Politik nicht mehr um des Volkes Wohl geht, sondern nur noch darum, daß irgendwelche Presse-Spinner in Hamburg oder Berlin eine von einem Desaster in die nächste torkelnde alte Frau über den grünen Klee zu loben.

Warst du die letzten Tage im Koma und hast nicht registriert, welche Diktatur-Gesetze mal so eben an einem Tag beschlossen worden sind? Paß demnächst auf, daß du morgens um Sechs nicht von einem Polizei-Sonderkommando Besuch erhältst, weil du auf Facebook ein Negativ-Kommentar über unsere „ausländischen Mitbürger“ geliked hast. Volksverhetzung ist nämlich heute das neue Knöllchen, allerdings mit Knastzuschlag. Hast du ein paar Kröten auf der Bank? Tja, Pech gehabt, nun mußt du dafür zahlen, nennt sich Negativzinns. Und glaub ja nicht, du könntest dein Geld unter deinem Kopfkissen aufbewahren und dann alles bar ausgeben. Ab 5000 Euro stehst du nämlich mit einem Bein im Knast, mein Lieber. Ach, und bilde dir bloß nicht ein, daß du deinen Frust immerhin mit Gleichgesinnten teilen könntest, zum Beispiel über elektronische Post in welcher Art auch immer. Das neue Gesetz besagt nämlich, daß man selbst dein Stöhnen beim Kacken auf dem Klo abhören darf. Und wenn du gegen die Regierung stöhnst, bist du dran!

Aber solche Petitessen interessieren dich eh nicht, weil du der geborene Untertan bist und in deinem spießigen Wahn glaubst, Politik wird gemacht, damit dein Mini-Wohlstand erhalten bleibt. Pustekuchen, Politik wird gegenwärtig nur noch gemacht, damit solche Trottel wie du schöne Fotos von einem gefakten Deutschland anglotzen und du mit humanistischen Sprüchen aus einem Kinderbuch eingeseift wirst. Geh mal auf die Straße und guck dich um. Weißt du, warum es dort inzwischen wie in einer Kombination aus orientalischem Basar und afrikanischem Busch aussieht? Weil es unschöne Bilder geben würde, wenn man das Ensemble dieses destruktiven, häßlichen und bisweilen mörderischen Theaters wieder rausschmeißen würde. Weißt du, warum du jetzt das Dreifache des Energiepreises im Vergleich zu früher löhnen mußt? Weil jede Menge Verbrecher in den Bau wandern müßten, würde man sich zugestehen, daß diese Erneuerbare-Energie-Scheiße von Anfang an nur aus Betrug und Schamanentum bestand. Und weißt du, warum du jetzt mit deinem ganzen Vermögen für die Schulden anderer Länder haften mußt? Damit zum Beispiel Franzosen mit 52 in Rente gehen und Italiener als überbezahlte Beamte ihrem Feierabend entgegenschlafen können.

Doch überlassen wir diesen schlichten Opa sich selbst, der offenkundig Angela Merkel mit Ludwig Erhard verwechselt und Duisburg-Marxloh mit einem Abenteuerbuch von Karl May. Eigentlich wollte ich mich vor meinem Leser dafür rechtfertigen, warum es mir in meinen Schriften ums Verrecken nicht gelingen will, eine rosa Zukunft für unsere Heimat zu erblicken. Ganz einfach, weil die Mehrheit der Deutschen eben wie unser Freund tickt. Je radikaler, deutschfeindlicher, räuberischer und kollaborativ mit neandertaleresken Fremden agierender die Regierung ist, damit irgendwelche Wichser von SPIEGEL, ZEIT  oder der WELT deren Mitgliedern Poesiealben widmen, desto fester klammern sie sich an einen pseudoweisen Hosenanzug, der alles wieder heile zu machen verspricht. Vielleicht ist es sowas wie die vermehrte Ausschüttung von schmerzstillenden Botenstoffen bei einem sterbenden Tier. Reisende soll man nicht aufhalten.

Spatz: Ablenkung tut Not – wem?

On July 14, 2017, in G 7/G 8, Spatz, by admin

Ablenkung tut Not – wem?

Der Spatz im Gebaelk

Immer noch erregt das G20 Treffen – oder genauer – sein gestellter Rahmen die Gemüter. Wie üblich geben sich Demonstranten und Polizei –wohl nicht ganz ohne Grund – gegenseitig die Schuld an der Eskalation der Gewalt. Die künstliche bis hysterische Aufregung vergisst folgende einfache Überlegung: Terrorismus, und Straßengewalt wie in Hamburg gehört dazu, hat bekanntlich einen Zweck, die Bevölkerung zu ängstigen und einzuschüchtern. Was tut eine geängstigte und eingeschüchterte Bevölkerung? Sie schart sich enger um die Regierung, von der sie sich Schutz erhofft. Wenn man also nach dem cui bono von Terrorismus fragte – auf welche Verursacher würde man stoßen? Richtig: Auf die politische Agenda von Geheimdiensten. Ist das so schwer zu verstehen? Ja, wenn man der Regierung so etwas nicht zutrauen will und immer noch von „gelebter Demokratie“ faselt, ohne die Meinungsmache von oben zu berücksichtigen, und vom „Deep State“ nichts wissen will, um sich nicht als Verschwörungstheoretiker „zu outen“. Ob sie es wollten oder nicht, ob die Initiatoren dafür etwas zugeschoben bekamen oder nicht, die Hamburger Chaoten haben Frau Merkel Wahlkampfunterstützung geleistet. Während die Randale in Hamburg zu Recht gegeißelt wird, wurden und werden brennende Barrikaden, maskierte Schläger und besetzte Stadtteile in Venezuela oder beim Kiewer Maidan oder, wo sonst noch Regime Change betrieben wurde, als „demokratisch“ in den Medien verteidigt und verharmlost. So viel dazu.

Ärgerlich an der Agenda der G20 könnte ihr Compact with Africa (CWA) sein. Der CWA war im Vorhinein von den G20 Finanzministern abgestimmt und möglicherweise sogar mit ausgesuchten Regierungsleuten afrikanischer Ländern beraten worden. Bezeichnender Weise war das einzige vertretene afrikanische Land beim G20, als der CWA beschlossen wurde, Südafrika. Nicht einmal die Afrikanische Union war vertreten. Der CWA sieht die Finanzierung von großen Infrastrukturprojekten mit Auslandsdirektinvestitionen vor. An die Entwicklungsrolle des öffentlichen Sektors wird nicht gedacht. Private Financiers sollen zum Zug kommen und weitere Schuldabhängigkeiten schaffen. Ob sich die afrikanischen Länder in dieses Modell, in dem die afrikanischen Interessen neben denen der „privaten Financiers“ nicht zum Ausdruck kommen, fügen werden, wird sich zeigen – nur wahrscheinlich nicht in unseren „anerkannten“ Medien.

Doch weil wir gerade bei den Financiers sind: Am 10. Juli hatten sich die EU-Finanzminister getroffen. Auf der Agenda stand die Finanztransaktionssteuer (FTS), die vor allem die „Trader“ also die Volatilitäts-Spekulanten treffen und die Wertpapiermärkte deutlich beruhigen sollte. Einem fertigen Kompromiss über diese Steuer hatte die alte Regierung in Paris bereits zugestimmt. Nun sorgte die neue Regierung des französischen Staatspräsidenten Macron dafür, dass die FTS „auf unbestimmte Zeit verschoben wird.“ „Macrons Sabotage an der FTS ist Teil eines Pakets von Geschenken an die Banken, zu dem auch die Herausnahme des Intra-Day-Handels aus der derzeit geltenden französischen Transaktionssteuer gehört, sowie Steuererleichterungen für Spitzengehälter und Boni von Bankern“ meint Peter Wahl von der Nichtregierungsorganisation (NGO) WEED (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung). „Zwar … gibt Macron vor, endgültig nach dem BREXIT entscheiden zu wollen, tatsächlich aber läuft das Manöver auf die klammheimliche Liquidierung des Vorhabens hinaus.“ Hatten die Franzosen von diesem ehemaligen Rothschild-Angestellten etwas anderes erwartet, als sie ihn „mit großer Mehrheit“ wählten?

Im Zentrum des Interesses am G20 Gipfel stand das Zwiegespräch zwischen den amerikanischen und russischen Präsidenten. Man erfährt viel Hoffentliches aber nichts Genaues und schon gar nichts Verbindliches. Es scheint aber so zu sein, dass man – falls die Geheimdienste mitspielen, von der Beendigung des Kriegs in Syrien ausgehen kann, eines Kriegs, der wie immer viel Elend und – wie neuerdings oft – selbst den Verursachern nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Nach Schätzung der parteilichen Weltbank kostete der Syrienkrieg 320.000 Menschenleben und 226 Milliarden Dollar. Darüber hinaus liegt jedes vierte Haus in Syrien in Trümmern, haben neun Millionen Syrer weder einen Job noch Chancen auf eine Ausbildung. Laut der Studie gingen in Syrien in jedem Kriegsjahr zwischen 2010 und 2015 schätzungsweise 538.000 Arbeitsplätze verloren. Neun Millionen Menschen und damit mehr als drei Viertel der Syrer im arbeitsfähigen Alter haben demnach weder einen Job noch absolvieren sie derzeit eine Schul- oder Berufsausbildung. „Die langfristigen Folgen dieser Untätigkeit wird ein kollektiver Verlust des Humankapitals sein, der zu einem Mangel an Qualifikation in Syrien führen wird“ steht wörtlich im Weltbank-Bericht. Von Wiedergutmachung durch die Verursacher ist nicht die Rede. Vielleicht darf/wird Deutschland wieder ein paar Millionen dafür spenden dürfen.

Allerdings haben Behörden in Syrien und China Kontakt aufgenommen und erwägen die Gründung eines chinesisch-syrischen Industrieparks auf dem Territorium Syriens. Der Park dürfte zu einer wichtigen Drehscheibe der von Peking initiierten „maritimen Seidenstraße“ (One Belt One Road) werden. Der Plan wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden der Chinesisch-Arabischen Vereinigung zum gegenseitigen Austausch, Qin Yong, bekannt gegeben. „Der Plan wird mit der Regierung Syriens und der syrischen Botschaft in Peking aktiv diskutiert. Die Gründung und Entwicklung des Industrieparks wird chinesischen Unternehmen helfen, auf dem syrischen Markt Fuß zu fassen und sich an künftigen Projekten zum Wiederaufbau Syriens nach dem Krieg zu beteiligen“, sagte Qin. China plant rund zwei Milliarden US-Dollar in die Einrichtung des Industrieparks in Syrien zu investieren. In der ersten Phase werden auf dem vorgesehenen Gelände rund 150 Unternehmen angesiedelt, die etwa 40.000 Arbeitsplätze schaffen sollen. Qin zitiert eine chinesische Delegation, die nach ihrem jüngsten Besuchen in Damaskus und Homs zur Erkenntnis gelangte, dass die Sicherheitslage in Syrien deutlich besser sei, als man in Peking gedacht hatte. Wenn es dazu kommt, wäre die Blockade der Neuen Seidenstraße, die mit dem Syrienkrieg unter anderem beabsichtigt war, überwunden – ein Lichtblick.

Aus dem, was aus den Putin-Trump-Verhandlungen sonst noch bekannt wurde, schließt der über den Nahen Osten meist gut informierte Thierry Meyssan, dass in Syrien drei Regionen eingerichtet werden sollen. Im Süden dürften US-Truppen angeblich für den Frieden, in Wirklichkeit eine entmilitarisierte Zone zwischen dem syrischen Golan und dem Rest des Landes schützen. Damit wären die von Israel seit vierzig Jahren widerrechtlich besetzten Golan-Höhen praktisch annektiert worden, auch wenn niemand das direkt aussprechen will. Russland würde dazu schweigen und die Vereinigten Staaten würden dafür ihre Krim-Hysterie zurückfahren. Im Rest von Syrien könnte mit Ausnahme der von den Kurden mit Hilfe der westlichen Allianz eroberten ehemaligen IS-Zone und der von den Türken besetzten Gebiete Frieden geschlossen werden. Am Ende würde die türkische Armee Al – Bab besetzen, wie sie es bereits in Nordzypern und in Baachiqa im Irak tut. Das würde zulassen, dass die Türken auf ihre bekannte Weise mit den Kurden abrechnen. Israel und die Türkei wären die zwei einzigen Staaten, die von dem sechs jährigen Krieg gegen das syrische Volk profitieren würden. Kurden und Palästinenser würden abgesehen vom Syrischen Volk die Kosten des Unternehmens tragen.

Während der UN-Verhandlungen zum Zypernkonflikt in Crans-Montana in der Schweiz am 7.7.2017 haben UNO, IWF und die Europäische Union die nach internationalem Recht illegale Besetzung Nordzyperns durch die türkische Armee hingenommen. Offensichtlich unterstützt der Westen, obwohl er gerne über die Diktatur Erdoğans herzieht, vorbehaltlos die türkische militärische Entfaltung in Zypern, in Syrien, im Irak und in Katar. Allerdings bleibt die „Chance“, einen Krieg zwischen Iran und den saudischen Verbündeten anzuzetteln – nicht nur um verlorenes Chaotisierungs-Potential im Nahen Osten aufzufrischen, sondern vor allem um Arbeitsplätze in der US-Rüstungsindustrie und in den Diensten zu sichern.

Und in Europa, an der Hauptstrecke der „Neuen Seidenstraße“? Der Westen könne seine Krim-Hysterie ablegen mutmaßte Meyssan, bleibt ihm doch die Ukraine. Aber auch hier macht sich Ernüchterung über das Regime Poroschenko breit. Hat Trump Putin auch Deeskalation in der Ukraine zugesagt? Das könnte der Fall gewesen sein, weil er die Ukraine nicht mehr benötigt, falls Visegrád Realität wird. Hinter dem Namen verbirgt sich der gescheiterte Intermarium-Plan des früheren polnischen Staatschefs, Marschall Jozef Pilsudski. Der wollte in den 1930er Jahren einen Puffer zwischen Deutschland und Russland aus dem Zusammenschluss der zwischen Schwarzem Meer und Ostsee gelegenen Staaten bilden. Diese Idee griff die polnische Regierung seit einigen Jahren wieder auf. Sie hielt noch vor dem G20 Treffen ein Treffen der Drei-Meere-Initiative in Warschau ab, bei dem zwölf Länder (neben den baltischen und den Balkanstaaten vor allem Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, aber auch Österreich) ihre politische Zusammenarbeit enger koordinieren und innerhalb der EU einen Block als Gegengewicht zur Vorherrschaft Frankreichs und Deutschlands aufbauen wollen. Der US-Präsident wurde als Ehrengast eingeladen, um dort unmittelbar vor seinem Besuch des G20 Gipfels eine „große Rede“ zu halten. Die WELT vom 6.7.17 befürchtet: „Wie Donald Trump Europa spalten will… Mit seinem Besuch in Warschau wolle Trump diese Entwicklung fördern, die EU schwächen, sie womöglich spalten. ‚Der Besuch im Rahmen der Drei-Meere-Initiative bedeutet, dass das Format gestärkt wird‘, sagt Igor Janke, Chef des konservativen polnischen Thinktanks Wolnosci. Janke geht davon aus, dass Trump den Ausbau des Forums fördert, damit daraus ‚ein echtes wirtschaftliches und politisches Instrument wird‘“. In seiner Rede lobte er Polens Widerstand gegen die Naziherrschaft und Russland, betonte aber auch die enge Beziehung der USA zu Europa und zur NATO, forderte deren Aufrüstung, ohne einen Zweck dafür zu nennen, und nannte Polen das „geografische Herz“ Europas. Daraus kann man alles Mögliche herauslesen. Konkret war der Verkauf von Patriot-Flugabwehrraketen des US-Konzerns Raytheon im Wert von 7,6 Milliarden Dollar, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes gegenüber dem großen Nachbarn Russland zu stärken.

Die NATO-Aufrüstung wird für ganz Europa sehr teuer. Gewissermaßen als Warnung zitiert die NZZ am 10.7. den Bericht einer Expertengruppe der EU-Staaten. Danach waren Kredite der EU-Banken im Wert von 990,4 Mrd. €, etwa 5,1% der gesamten ausstehenden Kredite Ende 2016 „notleidend“. Das heißt: die Rückzahlung oder Bedienung dieser Kredite war mindestens 90 Tage überfällig und ihre Werthaltigkeit beschränkt sich auf die Verwertung der gestellten Sicherheiten. Rechnet man einschlägige Rückstellungen heraus, bleibt ein fälliger Nettobestand von immerhin noch 548,7 Mrd. €. Natürlich gibt es ein Gefälle von Norden nach Süden. In Italien sind ja bereits 3 Banken deshalb ins Rutschen gekommen. Das ist so, obwohl die EZB bereits hohe €-Beträge zum Ankauf von Un-Wertpapieren bereitgestellt hatte. Zusätzlich zur Geldschwemme der EZB sollen nun die „Faulen Kredite“ in einer „Bad Bank“ gesammelt und von dieser auf Sekundärmärkten, also über „Trader“ verwertet werden. So etwas hat natürlich makroökonomische Folgen und verunsichert die Kreditwürdigkeit des Systems. Da kommt die von Trump geforderte Aufrüstung, sprich Waffenkäufe in den USA, gerade recht. Enge Beziehungen zu den USA haben eben ihren Preis. Bleibt nur die Frage, wer ihn womit letztlich bezahlt – die Regierung sicherlich nicht.

Der IWF fand bereits in seinem Bericht vom 15.6. die Antwort. Wirtschaftlich starke Länder wie Deutschland müssen Inflationsraten von über zwei Prozent hinnehmen. Diese Form der Enteignung müssen die Deutschen über einen „anhaltenden Zeitraum akzeptieren“. Dem schließt sich der Nürnberger Wirtschaftsweise Peter Bofinger an: „Länder wie Deutschland mit einer gut ausgelasteten Wirtschaft müssen hingegen eine höhere Inflationsrate hinnehmen.“ Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des Münchner Ifo-Instituts meint einschränkend: „So kommt es möglicherweise zu einer realen Entlastung der Schuldner Südeuropas, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Südländer verbessert wird.“ Als gäbe es eine Absicht, Südeuropa zu entlasten. Entlastet sollen die USA beim Versuch werden, vielleicht sogar friedlich mit dem Rückschwappen der viel zu vielen überflüssigen Dollar aus dem Weltmarkt fertig zu werden.

Volksbund beerdigt 3.000 Kriegstote

On July 14, 2017, in Junge Freiheit, by admin

THORN. Mehr als siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden am morgigen Sonnabend die sterblichen Überreste von fast 3.000 deutschen Kriegsopfern bestattet. Die Beerdigung findet auf der zentralen deutschen Kriegsgräberstätte im masurischen Bartossen bei Lyck statt.

Polnische Bauarbeiter waren bei Ausschachtarbeiten in Thorn an der Weichsel auf ein Massengrab mit fast 3.000 Kriegstoten gestoßen. „Es ist der größte Einzelfund von bisher namenlosen Kriegsgräbern in den vergangenen Jahren“, sagt der Umbettungsleiter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Thomas Schock.

Laut Volksbund konnte der Umbettungsdienst knapp 3.000 Gebeine bergen, davon lediglich einhundert mit einer Erkennungsmarke. Fast alle Toten waren männlich. Die genaue Zahl der zu bestattenden Kriegstoten beträgt 2 974. Es waren zumeist Kriegsgefangene, auch einige Frauen und Kinder. Hinzu kommen 24 Tote des Ersten Weltkrieges, die an einer Schnellstraße bei Bialystok gefunden wurden.

Gottesdienst mit Totengedenken

Von deutscher Seite nimmt als offizieller Vertreter der Verteidigungsattaché in Warschau, Oberst i.G. Andreas Meister, an der Zeremonie teil. Auch Vertreter der deutschen Minderheit in Polen sowie der Landsmannschaft Ostpreußen werden den Toten die letzte Ehre erweisen. Vorgesehen ist ein ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Totengedenken. Dann soll die feierliche Beisetzung stattfinden.

Neben einem schon seit 1915 bestehenden Soldatenfriedhof, der wegen der drei übergroßen Kreuze auch „Golgatha von Ostpreußen“ genannt wird, konnte der Volksbund nach 1991 eine zentrale Kriegsgräberstätte einrichten, auf der bereits knapp 14.000 deutsche Soldaten ruhen.

Von Ende Januar bis Mitte Februar 1945 fanden in Westpreußen blutige Kämpfe mit der Roten Armee statt, nachdem etwa 32.000 in der Festung Thorn eingeschlossene Soldaten Richtung Nordwesten ausbrechen konnten, von denen allerdings nur knapp die Hälfte die deutschen Linien erreichen konnten. (bä/krk)

BERLIN. Drei Jugendliche haben in der Nacht zu Freitag einen Mann in Berlin wegen eines Kreuzes am Hals beleidigt und geschlagen. Der 39 Jahre alte Mann war gegen 2.40 Uhr mit einer Straßenbahn im Stadtteil Pankow unterwegs, als ihn die drei Jugendlichen wegen seines offen um den Hals getragenen Holzkreuzes anpöbelten.

Einer der drei Angreifer schlug dem 39jährigen mit der Faust ins Gesicht. Anschließend beleidigte er ihn. Bei den mutmaßlichen Tätern handelte es sich um Einwanderer, „möglicherweise Nordafrikaner“, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT.

Alle drei seien zwischen 12 und 14 Jahre alt gewesen und waren durch eine schlanke Statur und kurze schwarze Haare aufgefallen. Das Opfer mußte nicht ärztlich behandelt werden. Die Angreifer stiegen einige Haltestellen weiter aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (ls)

LONDON. Londons U-Bahn-Betreiber hat angekündigt, Fahrgäste künftig nicht mehr als „Ladies and Gentlemen“ anzusprechen. Das gab die Londoner Behörde für öffentlichen Verkehr, Transpo rt for London (TfL), am Donnerstag bekannt. Damit will die TfL „die große Diversität Londons widerspiegeln“, berichtete die Tageszeitung Daily Mail.

Statt dessen müssen Angestellte der „London Tube“ Fahrgäste künftig mit „hello everyone“ ansprechen. Diese geschlechtsneutrale Begrüßung solle sicherstellen, daß sich alle Menschen angesprochen fühlen, die mit der U-Bahn fahren. Auch die Lautsprecherdurchsagen sollen entsprechend geändert werden.

In den vergangenen Monaten hatte die in London sitzende LGBT-Lobbygruppe „Stonewall“ gefordert, die „höfliche, aber in Wirklichkeit nicht mehr zeitgemäße Grußformel“ auszutauschen. Unterstützt wurde sie dabei unter anderem von Londons moslemischem Bürgermeister Sadiq Khan (Labour Party). (ls)

SCHWERIN. Die SPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern hat einen gemeinsamen Aufruf von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit gewaltbereiten Linksextremisten verteidigt. „Diesen Aufruf ‘Aufstehen gegen Rassismus‘ haben Hunderte unterschrieben“, sagte ein Sprecher der Schweriner Volkszeitung.

Der Aufruf „Aufstehen gegen Rassismus“ war 2016 von zahlriechen Politikern der SPD, Grünen und Linkspartei, darunter auch Schwesig, unterzeichnet worden und richtet sich in erster Linie gegen die AfD. Dem Bündnis gehört aber auch die vom Verfassungsschutz beobachtete linksextremistische „Interventionistische Linke“ (IL), die einen erheblichen Anteil an den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg trägt.

Laut Verfassungsschutz fungiert die IL „als Bindeglied sowohl innerhalb des linksextremistischen Spektrums als auch zwischen Extremisten und Nichtextremisten“. Sie sei in der Lage, sowohl das gewaltorientierte als auch das nichtgewaltbereite Potential zu erreichen, wodurch ihr eine „Scharnierfunktion“ zukomme.

„Kommunismus statt Schweinesystem!“

Verantwortlich für den Aufruf ist laut Impressum die DKP-nahe „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA), die selbst lange Jahre vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft wurde. Registriert wurde die Internetseite laut der zentralen Registrierungsstelle für Internetseiten, denic, von der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos.

Auch die Gruppierung „TOP B3RLIN“ findet sich auf der Unterstützerliste von „Aufstehen gegen Rassismus“. Sie ist im linksextremen Zusammenschluß „Ums Ganze“ organisiert. „Das Bündnis bekennt sich zur Militanz als strategische Komponente einer Organisierung“, heißt es im Verfassungsschutzbericht über „Ums Ganze“, das sich selbst als „kommunistisch“ bezeichnet. Ziel sei die kommunistische Revolution, die umfassende Umgestaltung von Staat und Gesellschaft. 2014 forderte das Bündnis 2014 beispielsweise: „There is an Alternative! Kommunismus statt Schweinesystem!“

AfD fordert Distanzierung

Die AfD warf Schwesig daher vor, in einem Boot mit linksextremen Gewalttätern zu sitzen und forderte die Ministerpräsident auf, sich „unverzüglich von diesem Aufruf zu distanzieren“. Schwesig müsse ihre Unterschrift zurückziehen oder sich gefallen lassen, „daß man ihr völlig zu Recht vorwirft, daß sie Gewalttäter hofiert“, sagte AfD-Fraktionschef Leif-Erik Holm. „Sollte das nicht passieren, wird endgültig klar, daß Schwesig kein Interesse an einem ernsthaften Kampf gegen den Linksextremismus hat.“

Zuvor hatte bereits der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), Ex-Familienministerin Schwesig eine Mitschuld an den Hamburger Krawallen gegeben. „Wer wie Frau Schwesig als die damals zuständige Ministerin konsequent Präventionsprogramme gegen Linksextremismus zusammenstreicht und wie der Hamburger Bürgermeister Scholz linksradikale Zentren wie die Rote Flora nicht schließt, muß sich über einen solchen Gewaltausbruch nicht wundern“, sagte Mayer der JUNGEN FREIHEIT.

„Interventionistische Linke“: Polizei ist schuld

„Das Ausmaß der Gewalt in Hamburg ist erschreckend. Es ist aber auch die Folge einer schon lange stattfindenden Verharmlosung des Linksextremismus.“

Die „Interventionistische Linke“ machte unterdessen erneut die Polizei für die Ausschreitungen verantwortlich. „Die Verantwortung für die Eskalation trägt die Polizei, die Menschen über Tage hinweg schikaniert hat“, sagte IL-Sprecherin Emily Laquer der taz.

„Genau in den Minuten, in denen Trump und Erdogan nach Hamburg kamen, hat die Polizei auf die ‘Welcome to Hell’-Demo losgeprügelt. Natürlich platzt irgendwann den Leuten der Kragen. Es ist trotzdem nicht richtig, die Karren unserer Freunde auf der Schanze anzuzünden, die uns mit überwältigender Solidarität aufgenommen haben.“ Sich von der Gewalt zu distanzieren, lehnte Laquer auf Nachfrage ausdrücklich ab. Allerdings dürfe die Gewalt sich nicht gegen die Anwohner richten.

Es sei zudem „absurd, daß diejenigen, die zu Sitzblockaden und zur größten und friedlichen Demo in Hamburg aufrufen, jetzt für die Krawalle verantwortlich sein sollen“, klagte die IL-Sprecherin. „Merkel und Scholz wollten die Kraftprobe in Hamburg, die Polizei hat die Eskalation dann praktisch umgesetzt.“ (krk)

„Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Ende vergangenen Jahres. Doch wie war dieser Satz gemeint? Soll es keine Massenzuwanderung mehr nach Europa geben? Oder dürfen lediglich keine Bilder mehr von überfüllten Bahnhöfen und Straßen über deutsche Fernsehgeräte laufen – erst recht nicht vor der Bundestagswahl?

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