Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, hat am vergangenen Freitag ein riesiger Angriff mit einem Erpressungsversuch (Randsomware) gegen 126’000 Computer in 90 Länder stattgefunden. Dabei wurden die Daten auf den befallenen Computern verschlüsselt und wenn der Besitzer auf diese wieder Zugriff haben will, muss er 300 Dollar in Bitcoins zahlen. Schuld an dieser Attacke ist im Endeffekt die NSA und Microsoft, denn die amerikanische Spionagebehörde hat eine Lücke in Windows nicht gemeldet, sondern sie für eigene Angriffe verschwiegen und auch dann verwendet. Aber diese “Hintertür” wurde in Hackerkreisen bekannt und nun haben Cyber-Kriminelle die Lücke für die Erpressung genutzt. Betroffen sind alle Windows-Versionen niedriger als 10, wofür Mikroschrott einen Update herausgebracht hat, sogar für XP. Ein 22-jähgriger britischer PC-Experte hat zufällig die Verbreitung der Schadsoftware gestoppt, jedenfalls vorübergehend.

Muttertag, heute pervertiert

On May 14, 2017, in Kultur, Tradition, by admin

Muttertag: Heute haben nicht nur Kinder und Väter zu danken

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Nein, auch die Politiker, allen voran die Finanzminister sollten sich heute bei allen Müttern bedanken. Bedanken, dafür, dass diese ihre zumeist noch sehr kleinen Kinder bei (zum Teil staatlichen) Institutionen abgeben, um für den Staat anschaffen zu gehen. Die Politik nennt die Gründe dafür Selbstverwirklichung der Frau, wir wissen, dass die wahren Gründe dafür zumeist in der zu hohen Steuerbelastung des Erstverdieners (Vaters) sowie in der Generierung eines dringend benötigten 2. Steuerlieferanten liegen.

 

Goethe zur Mutter

Schon Frankfurts Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe schrieb als Hommage an seine Mutter:

„Vom Vater hab’ ich die Statur,
des Lebens ernstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur,
die Lust zu fabulieren.“

Volksgut

Ein altes Volksgut bringt die Mutterliebe wie folgt zum Ausdruck:

Lebe glücklich, lebe heiter,
lebe in Gesundheit weiter,
lebe viele Jahre noch!
Liebe Mutter, lebe hoch!

 

Damals war der Muttertag noch was anderes:

Adolf Hitler erhob 1933 den Muttertag zum nationalen Feiertag und ehrte damit die größten Frauen des Reiches, die kinderreichen deutschen Mütter; Mutter mit drei Kindern (1939), Bild von Liselotte Purper.

Zur Jagd freigegeben

On May 14, 2017, in Junge Freiheit, by admin

Eine Kulturgeschiche der politischen Denunziation in Deutschland seit 1945 wird sich nicht auf die DDR und die Stasi beschränken können. Gerade wird ein neues Kapitel geschrieben. Anlaß ist das neue Lied „Marionetten“ von Xavier Naidoo. „Reichsbürger-Hymne“, donnert die FAZ und widmet dem Titelsong eine lange Exegese, die von E.T.A. Hoffmanns Zensurminister Knarrpanti oder einer DDR-Kontrollbehörde stammen könnte.

„Rechtspopulismus“, giftet die Süddeutsche Zeitung, und der Kölner Stadt-Anzeiger zürnt: „Xavier Naidoo verankert rechtsextremes Gedankengut im Mainstream“. Die Hamburger Morgenpost setzt noch eins drauf: „Naidoo beliefert die Jukebox von AfD-Fans und Pegida-Marschierern. Und macht so auch noch braune Kohle.“ Die Welt zieht gar Parallelen zum Völkischen Beobachter.

Dezenter als „Rock gegen Rechts“ allemal

Naidoo, Frontmann der Söhne Mannheims, reimt auf „Volksvertreter“ „Volksverräter“ und „Volks-in-die-Fresse-Treter“ und fragt sie: „Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein/ Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter/ Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein/ Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter“. Er prophezeit ihnen den „wütenden Bauer mit der Forke“. Im Lied „Der Deutsche Michel“ fragt er: „Du glaubst doch nicht wirklich, daß unsere Nachrichten nicht nachgerichtet sind?“

Je nach persönlichem Geschmack kann man das spätpubertär, frech, respektlos, provokant oder auch läppisch finden. Dezenter als das, was der Punk oder der „Rock gegen Rechts“ bietet, ist es allemal, von den Brutalo-Rappern ganz zu schweigen. Mit jedem totgeprügelten Opfer der multikulturellen Gesellschaft gewinnt das sperrige Kompositum „Volks-in-die-Fresse-Treter“ größere Plausibilität, und der Bauer mit der Mistgabel ist ein klassisch-revolutionäres Bild, ein Kollektivsymbol.

Souveränes oder besetztes Land?

Vor drei Jahren mahnte der amerikanische Milliardär Nick Hanauer seine Milliardärskollegen in einem offenen Brief, aufzuwachen und sich vor den „Mistgabeln“ in acht zu nehmen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die verarmenden 99 Prozent der Bevölkerung den Aufstand wagen. Was die „Marionetten“ betrifft: Hat nicht eine neoliberale Politik den Finanzsektor aus allen Fesseln befreit, so daß er ihr nun das Gesetz des Handelns diktieren kann?

Schon 2015 war Naidoos Teilnahme am Eurovision Song Contest durch eine Medienkampagne gekippt worden. Seine Lieder und öffentlichen Äußerungen, raunte es, seien irgendwie anzüglich, homophob, antisemitisch gar und verschwörungstheoretisch. Naidoo hatte sich erdreistet zu behaupten, Deutschland sei kein souveränes, sondern ein besetztes Land.

Naidoo zielt auf einen blinden Fleck

Eine überzogene These, mit der sich der Sänger trotzdem klüger erwies als seine Kritiker. Denn er bezog sich auf den Geschichtsprofessor Josef Foschepoth, der im Zuge des NSA-Skandals den geheimen Vereinbarungen zwischen den Amerikanern und der Bundesregierung nachgegangen war und herausgefunden hatte, daß die Überwachung der Deutschen durch die Amerikaner vertraglich gedeckt ist.

Damit hatte Naidoo auf eine Systemfrage und einen blinden Fleck im bundesdeutschen Selbstverständnis gezielt. Das unterscheidet ihn von seinen Kollegen, die mit flapsigem Vokabular und engagierter Attitüde Nonkonformismus simulieren und das Einverständnis mit der Merkel-Politik meinen.

„Plumper und gewaltverherrlichender Pegida-Sprech“

Naidoo verweigert sich dem klebrigen Mainstream und verstößt mal aufreizend, mal verschroben oder versponnen gegen seine Sprach- und Spielregeln. Eine selbstsichere, im Innern souveräne Republik könnte auch das gelassen hinnehmen; eine uninformierte und infantile Gesellschaft dagegen fühlt sich zwangsläufig herausgefordert und in Frage gestellt.

Nun marschieren sie alle auf: Der Satiriker Jan Böhmermann macht sich mit maximaler medialer Verbreitung über die „Hurensöhne Mannheims“ her – und bestätigt seine Position als öffentlich-rechtlich ausgehaltener, konformistischer Pausenclown. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, die Meisterin des feinziselierten Ausdrucks und der präzisen Gedankenführung, konstatiert im „Marionetten-Song“ einen „plumpen und gewaltverherrlichenden Pegida-Sprech“.

„Tatbestandsmerkmale von Volksverhetzung“

Ihr grüner Parteikollege Volker Beck hat sogar „Tatbestandsmerkmale von Volksverhetzung“ ausgemacht. „Im Kern geht es in dem Lied um die Delegitimierung der parlamentarischen Demokratie.“ Dementiert sich ein System, das Figuren wie Roth und Beck schon bis in den Vorhof der Regierungsmacht gespült hat, nicht von ganz allein?

Auch Politiker der Union und der SPD distanzieren sich kraftvoll. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) kommt das Verdienst zu, mit dem Vorwurf an Naidoo und die Söhne Mannheims, „anti-staatliche Tendenzen“ zu verbreiten, den Kern der Angelegenheit freigelegt zu haben. Der Künstler hat staatsnahe zu sein und zu akzeptieren, daß seine Freiheit die des Hofnarren ist.

Erinnerungen an Wolf Biermann

Eine vergleichbare politisch-mediale Aufmerksamkeit unter den Sängern hatte zuletzt Wolf Biermann erlangt, als die DDR ihm 1976 wegen staatsfeindlicher Hetze die Wiedereinreise verwehrte. Da sage noch einer, Kunst könne nur in Diktaturen politische Brisanz entwickeln, weil Demokratien sie als Ersatzmedium nicht nötig hätten und alle Streitfragen in den zuständigen Gremien kompetent, tabufrei und öffentlich ausgehandelt würden!

Auf dem berüchtigten Kulturplenum des SED-Zentralkomitees 1965, das die Liberalisierungstendenzen im DDR-Kulturbetrieb abrupt beendete, schimpfte Staats- und Parteichef Walter Ulbricht: „Ist es denn wirklich so, daß wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluß machen.“ Erich Honecker, damals der zweite Mann im Staate, geiferte, „der Gegner“ locke mit „einer hektischen, aufpeitschenden Musik, die die moralische Zersetzung der Jugend begünstigt“.

Naidoo, der Jugendverderber

Auch in Naidoo wird ein Jugendverderber gewittert. Das Vokabular klingt ganz ähnlich. Ein Musik-Experte hat seine sämtlichen Sündenfälle aufgelistet. Schon 1999 sei Naidoo „das erste Mal auffällig geworden, da sagte er in einem Interview, statt für ‘irgendwelche Tiere oder Ausländer’ agiere er lieber für seine Heimat Mannheim“. Man beachte den Ausdruck „auffällig geworden“, der dem Polizeijargon entstammt.

Ein anderer Journalist meint, Naidoo gehöre „längst in die rechte Ecke gestellt“, also mundtot gemacht. Ein Dritter schrieb in einem offenen Brief: „Für die Zukunft wünsche ich dir allen Boykott, den du bekommen kannst.“ Blickt man auf die niedlichen Autorenfotos, denkt man unwillkürlich: So jung noch und schon so verdorben, beflissen, angepaßt! Marionetten halt. Starke Individuen, Einzelgänger, Querköpfe sind diesem Typus naturgemäß ein Greuel.

Ein Volk von Ex-Nazis beim Lieblingssport

Die Boykottbewegung läuft sich warm. Den Anfang hat Radio Bremen, der Staatssender des rot-grünen Chaos-Landes, gemacht und die Präsentation von zwei Konzerten der Söhne Mannheims und Xavier Naidoo in Bremen storniert. Immer schneller dreht sich das bundesdeutsche Denunziationskarussell, werden Volksfeinde namhaft, dingfest und unschädlich gemacht. Argumente und Appelle an die Fairneß helfen nicht, denn es handelt sich um ein pathologisches Verhalten, das politisch-historische Ursachen hat.

Im Gedicht „Artikel 3“ von Alfred Andersch aus dem Jahr 1976 heißt es: „ein volk von ex-nazis und ihren mitläufern betreibt schon wieder ihren Lieblingssport die hetzjagd auf kommunisten sozialisten humanisten dissidenten linke“. Andersch spielte auf die Praxis der Berufsverbote an. Sie gehört zur Geschichte des Kalten Krieges, in dem die zwei feindlich aufeinander bezogenen deutschen Staaten im eigenen Haus die vermuteten Parteigänger des jeweils anderen bekämpften.

Antifaschismus harmoniert mit totalitärer Gesinnung

Als Andersch das Gedicht verfaßte, hatte der Wind sich allerdings längst zu drehen begonnen. Der Antifaschismus, dieser wichtigste Legitimationsgrund der DDR, wurde nun auch in der Bundesrepublik kulturell hegemonial, was an der von Andersch festgestellten, postnazistischen Mitläufer-Mentalität nichts änderte. Wie ja auch in der DDR der Antifaschismus bestens mit der totalitären Stasi-Mentalität harmonierte.

Beide Antifa-Varianten fanden im wiedervereinten Land nach einigen Irritationen zu einer aggressiven Synthese zusammen. Drei der fünf  Verfolgtengruppen in Anderschs Gedicht betätigen sich heute als Verfolger, die Humanisten sind indifferent, während die dissidenten Jagdopfer auf der Rechten zu finden sind. Schon in Kürze könnte Naidoo dazugehören.

JF 20/17

Das Schweinesystem muss nun in Ungarn vorstellig werden: Horst Mahler Im Exil in Ungarn

Horst Mahler 2001

Unterrichtung der Öffentlichkeit
Ich habe am 12. Mai 2017 den Führer der Ungarischen
Nation, Viktor Orbàn, ersucht, mir als politisch
Verfolgtem Asyl in Ungarn zu gewähren.
Die Verfolgung ist veranlaßt durch die Veröffentlichung des von
mir verfaßten Werkes „Das Ende der Wanderschaft – Gedanken über Gilad Atzmon und die Judenheit.“

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Leben und Ansichten des Freiheitskämpfers  Horst Mahler:

Mahler, Horst

Horst Werner Dieter Mahler (Lebensrune.png 23. Januar 1936 in Haynau, Niederschlesien) ist ein deutscher Jurist und BRD-Dissident sowie ehemaliger APO-Anwalt und Mitgründer der „Rote Armee Fraktion“ (RAF). Mahler bekennt sich offen zu Idealen des Nationalsozialismus, verwirft jedoch dessen Rassenstandpunkt.[1] Mahler befand sich zuletzt vom Februar 2009 bis zum 17. Juli 2015 in Gesinnungshaft der OMF-BRD. Einer abermaligen Ladung zum Haftantritt (nach zwischenzeitlicher Haftverschonung) für den 19. April 2017 kam er nicht nach. Mahler erklärte per Video, er wolle in einem anderen Land um politisches Asyl nachsuchen. Am 12. Mai 2017 stellte er in Ungarn einen entsprechenden Antrag.[2]

Der Architekt Stefan Boeri will Chinas Städte in grüne Oasen verwandeln. (Dieser Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich)

Trotz Sanktionen: Russland steigt zum weltweit größten Exporteur von Getreide auf. (Dieser Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich)

SPD und Grüne gegen Steuersenkungen

On May 14, 2017, in Endzeit, by admin

Die SPD und und die Grünen lehnen Steuersenkungen trotz hoher Steuereinnahmen ab.

Die syrische Armee hat die Söldner aus Region um Damaskus vertrieben. (Dieser Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich)

Italien als Eisbrecher: Widerstand der EU gegen Trump bröckelt. (Dieser Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich)

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