Spatz: Wer jetzig Zeiten leben will,…

On February 4, 2017, in Donald Trump, Spatz, by admin

Wer jetzig Zeiten leben will,…

Der Spatz im Gebälk

Wir erleben zurzeit einen beispiellosen Regierungsübergang in der „westlichen Führungsnation“. Bislang galt in den USA die Regel, dass der nicht mehr gewählte Präsident den neugewählten die Regierungsübernahme erleichtert. Jetzt will sich Obama, laut Politico, zum Führer der Opposition aufstellen lassen, die den neuen Präsidenten tot oder lebendig (ausdrücklich beides) aus dem Amt drängen will. Finanziert wird die Kampagne von den Hauptfinanziers der einstigen Obama/Clinton Kampagne, allen voran vom Superspekulant und Strippenzieher George Soros. Größte Verlogenheit der Kampagne ist ihr Anlass, nämlich gewisse beschränkte Einreisebeschränkungen für Gefährder aus den Ländern, die Obama offensichtlich mit Zustimmung seiner im Land demonstrierenden und im Ausland Beifall klatschenden Anhänger hatte bombardieren lassen. Außerdem gab es im Jahr 2011 ein Obama-Dekret, mit dem ein sechsmonatiges Moratorium für Asylbewerber aus dem Irak verhängt wurde. Damals hörte man nichts von Protesten. Und 2015 hatte die Regierung Obama den Zugang zu Visa für die sieben Länder auf der Liste Trumps als Schutzmaßnahme vor Terroristen eingeschränkt. Auch dies ohne öffentliche Reaktion.


Gib niemals auf! Donald Trump Die Bekenntnisse eines wahren Tycoons Das Wort »Nein« bedeutet für ihn automatisch eine willkommene Herausforderung. Trump findet immer eine Möglichkeit, Hindernisse zu überwinden. Wenn sich ihm jemand in den Weg stellt, findet er verblüffende Lösungen. Erfahren Sie in diesem Buch, wie der New Yorker Immobilien-Tycoon und einer der reichsten Männer der Welt, selbst seine schwärzesten Momente (wie seinen Bankrott Anfang der 90er-Jahre) in einen seiner größten Siege verwandelte. Ein unverzichtbarer Ratgeber für jeden, der sein Selbstvertrauen, seine Erfolgschancen und seine Charakterstärke noch weiter ausbauen will. Taschenbuch, 239 Seiten, zahlreiche Abbildungen In einem Leserbrief war zu lesen: „Keiner der zwölf Präsidenten der USA seit 1945 wurde von der deutschen Regierung und den Medien derartig respektlos und feindselig behandelt wie Donald Trump.“ Angeblich wolle der neue Präsident die Demokratie abschaffen. Das deutet nicht nur die Karikatur im Wiesbadener Kurier vom 2.2. an. Wird Trump den US-Bürgern die Möglichkeit nehmen, dann und wann auf einer List von Kandidaten und Parteien ein Kreuzchen zu machen? Diese Chance hatten selbst die Bürger der DDR. Was mehr an „Demokratie“ haben wir, wo jede abweichende vom „politically correct mainstream“ abweichende Meinung sofort als „Fake News“, populistisch und jede „falsche“ Stimmenabgabe als Stimmenverschenken in allen anerkannten Medien verschrien wird. Inzwischen ist man hier höheren Orts darum bemüht, mit dem Recherchebüro CORRECTIV eine umfassende Zensurinstanz für die sozialen Medien einzurichten. Wissen Sie denn, was mit Ihrer Stimme auf dem Weg von der Wahlurne bis zur Zentrale, die die Wahlergebnisse offiziell feststellt, geschieht? Woher nehmen Sie noch das Vertrauen, dass ordentlich ausgezählt wird, dass das, was vor der Wahl gesagt wird, danach noch gilt? Seien Sie mal ehrlich, auch Sie sind sich da nicht mehr sicher. Sie wären es aber gern.


Great Again! Donald J. Trump  Wie Donald J. Trump Amerika retten will  Liebling der Massenmedien in Deutschland für die US-Wahl ist die Wall-Street-Kandidatin Hillary Clinton, die für Krieg steht. Donald J. Trump gilt als gemeingefährlich und unsozial. Umso wichtiger ist es, sich selbst ein objektives Bild zu machen. Punkt für Punkt skizziert der Unternehmer, wie er »Amerika retten wird«:      Einwanderung: Gute Nachbarschaft beruht auf guten Mauern - diese Ansicht schlägt in Deutschland hohe Wellen. Tatsächlich sagt er: »Ich liebe Einwanderung«. Und dennoch kann er plausibel begründen: »Ein Land, das seine Grenzen nicht schützen kann, ist kein Land«.     Die Energiedebatte: Jede Menge heiße Luft - und jede Menge Fakten. Trump erläutert, dass der Klimawandel schlicht Einbildung ist. Die meisten Wirbelstürme traten im 19. Jahrhundert auf.     Das Recht auf Waffenbesitz - wegen der immer weiter steigenden Zahl an Gewaltverbrechen. Und er zeigt, wie dies geht: Ein Projekt namens »Exil« in Richmond, Virginia, funktioniert tadellos.     Den Medien Lektionen über Geld und Vernunft erteilen - wie bei uns in Deutschland. »Ich weiß, jede Umfrage zeigt, dass die Öffentlichkeit den Medien nicht traut.« Warum wohl?     Steuergesetze, die sich positiv auswirken - weil die bisherigen ­Gesetze nicht funktionieren und ungerecht sind. Donald J. Trump entwirft ein Programm, das nahezu 75 Millionen Haushalte komplett von der Einkommensteuer befreien würde. Dafür würden viele Abzüge und Ausnahmeregelungen entfallen.     Die Infrastruktur zerfällt - und sogar der amtierende Vizepräsident Biden gibt zu, dass es sich anfühlt, als »muss (ich) in einem Drittweltland sein.« Trump selbst hat dem Staat Gebäude abgekauft und totalsaniert. Hier zeigt er, wie das auch im ganzen Land gehen kann.     Außenpolitik: Kämpfen für den Frieden - ein Abschnitt, in dem er zeigt, wie der IS im ehemaligen Irak durch die USA selbst groß­gemacht wurde. Und in dem er deutlich macht, wie er als Geschäftsmann die kommenden Konflikte lösen würde - und nicht als Politiker.  Schließlich legt er dar, wie seine persönlichen Finanzen aussehen. Damit ist er transparenter als die meisten Politiker aus dem Deutschen Bundestag. Donald J. Trump steht bei uns ­ohnehin nicht zur Wahl - Sie können seine Positionen teilen oder ablehnen. Dennoch: Ein Muss für alle, die sich eine eigene Meinung bilden wollen.  Gebunden, 224 Seiten, zahlreiche Abbildungen Im Jahr 2018 wird endgültig die letzte Steinkohlezeche in Deutschland geschlossen. So haben es Ihre Volksvertreter beschlossen, angeblich um einen Beitrag zur Klimarettung zu leisten. Die gängige CO2-Treibhaushypothese ist für die meisten Mitbürger inzwischen eine Gegebenheit, die quasi wie selbstverständliche feststeht. Diese Tatsache ist einer ungeheuren Fake News Medienkampagne zu danken. Tatsächlich ist die Treibhaushypothese die „wissenschaftlich“ zurechtgemachte Rechtfertigung für den umfassendsten gesellschaftlichen Umwälzungsversuch, dem je eine Gesellschaft ausgesetzt worden ist. Doch stimmt die Hypothese? Ein Beweis dafür steht trotz des über 30 jährigen und Milliarden Dollar verschlingenden Bemühens noch immer aus.

Es werden in der Klimatologie Hypothesen aufgestellt und propagiert, ohne irgendeinen Beweis für die Richtigkeit dieser Hypothesen zu erbringen. Die Verbreiter der Hypothesen verlangen allen Ernstes, dass diejenigen, die diese Hypothesen nicht akzeptieren, die Widerlegung vorzunehmen haben (die aber dann nicht an die Öffentlichkeit gelangt – dafür sorgen die Medien). Damit stellen sie bedenkenlos die Beweislast in der Wissenschaft wie einst ein Otto Georg Thierack und Roland Freisler in der Rechtsprechung am Volksgerichtshof in der Endphase des Dritten Reichs auf den Kopf. Bei dem Klimagerede geht es nicht um tatsächliche Gefahren, wissenschaftliche Erkenntnisse oder pragmatische Vorsorge für Eventualfälle. Das Klimageschrei dient der Vorbereitung der „Grossen Transformation der Industriegesellschaft“, gemeint ist offenbar der Errichtung einer weltumspannenden, öko-faschistischen Diktatur. Das vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) unter Schellnhubers Vorsitz verfasste Hauptgutachten von 2011 ist überschrieben: „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“.

Am 30.9.2011 fragte der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker (selbst Eliten-Insider) in der FAZ: Bedarf der Übergang in eine Weltwirtschaft, die den Klimaschutz beachtet, einer Umwälzung ähnlicher Größe wie die industrielle Revolution? Das behauptet der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU). Und bemerkte dazu: Seine (des WBGU) Vorschläge sind widersprüchlich und offenbaren ein seltsames Demokratieverständnis. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen ruft ein neues Zeitalter aus: die Welt des nachhaltigen Wirtschaftens. Um diese Welt zu erreichen muss eine “Große Transformation” erfolgen, die an Veränderungsumfang der industriellen Revolution oder der “neolithischen Revolution” nicht nachsteht. … Die vom WBGU propagierte Große Transformation soll innerhalb von zwanzig Jahren stattfinden. Sie soll zudem – im Gegensatz zu den beiden anderen großen Revolutionen – bewusst geplant sein durch den “gestaltenden Staat”.

Was verbirgt sich aber hinter dem „gestaltenden Staat“. Es ist höchstwahrscheinlich die Kraft, die den Neuen US-Präsident aus dem Amt hebeln will. Im Grunde handelt es sich wohl um das Anglo-Amerikanische Establishment, das der bekennende „Insider“ Carrol Quigley in seinem Buch mit dem gleichen Titel, für das er damals schon keinen Verlag mehr finden konnte, detailliert als das Bündnis aus britischem Hochadel und internationale Hochfinanz beschrieben hatte. Es setzte sich zwar für mehr „demokratische“ Mitgestaltung der Menschen ein – aber ausschließlich nur vor Ort. Politik und Wirtschaft im größeren Rahmen und letztlich im Weltmaßstab soll einer Elite, d.h. ihr selbst, vorbehalten bleiben. Diese Forderung ist in den Jahren nach 1890 mit zunehmendem Erfolg durchgesetzt worden und sollte wohl mit Hilfe des angeblichen Klimaschutzes zum Abschluss gebracht werden. Dieses Establishment darf hinter dem „seltsamen Demokratieverständnis“ und der „Transformation der Industriegesellschaft“ vermutet werden. Dagegen erhoben sich in den USA nationale Kreise, die hinter Präsident Trump zu vermuten sind. Sie merkten allmählich, dass sie von diesem „Anglo-American Establishment“ benutzt, missbraucht und nun zwecks radikaler Neuordnung in die Krise geführt werden.

Eine solche Vermutung bestätigt nicht nur Trumps „America Great Again“ Kampagne, sondern ganz besonders seine Neuordnung der Verwaltungsstrukturen in den Vereinigten Staaten durch das vom Präsidenten Ende Januar herausgegebene “Presidential Memorandum: Organization of the National Security Council and the Homeland Security Council”. Seit 1947 bildete der Nationale Sicherheitsrat das eigentliche Zentrum der Exekutive der USA. In ihm teilte der Präsident die Macht mit dem Direktor der CIA und dem Chef des vereinigten Generalstabes (JCS). Ab 11. September 2001 unterstand dieser Rat zudem noch der Aufsicht der „Regierung der Kontinuität“, der Notfall-Regierung in Site R. Das Trump-Memorandum sieht nun vor, dass der Chef des Generalstabes nur noch an Besprechungen teilnimmt, wenn militärische Sicherheitsfragen zu erörtern sind. Auch die CIA verliert ihren Platz im Rat und wird vom Nationalen Direktor der Geheimdienste vertreten. Die CIA war bisher die Waffe zur Durchführung verdeckter Aktionen war (laut des jährlichen Tätigkeitsberichts – der mir natürlich nicht vorliegt – soll die CIA allein im Jahr 2015 für politische Morde in 135 Ländern verantwortlich sein). Nach dem Memorandum soll sie wieder auf die eigentliche Rolle als Beschaffer und Interpret von Informationen über internationale Aktionen und deren Akteure zurückgeführt werden, um mögliche Ereignisse vorauszusehen und den Präsidenten dahingehend zu beraten. Stattdessen hat Präsident Trump seinem Stabschef und Chefstrategen einen ständigen Sitz in dem Rat zugewiesen. Welche Auswirkungen diese Maßnahme haben wird, ob seine Wahlkampfversprechen: keine Regime Changes mehr durchführen und keine farbigen Revolutionen mit den Techniken eines Gene Sharp initiieren zu lassen, eingehalten werden und ob die USA „ein Staat wie jeder andere“ werden, bleibt abzuwarten – ebenso, wie die Frage, ob die anglo-amerikanische Elite es schaffen wird, dieses plötzlich vor ihrem Endsieg aufgetauchte Hindernis auf dem Weg zur Weltherrschaft wieder zu beseitigen.

In diesem Zusammenhang ist auch der neue YouTube-Film „America under Siege, Cicil War 2017“ des Berufsantikommunisten Trevor Louden aus Neuseeland bezeichnend. Darin warnt er Trump vor Putin, der in Russland Aktivisten der Antitrump Kampagne, nämlich der Organisationen „Worker of the World“ und „Free Road Sicialists“ für den Bürgerkrieg in den USA ausbilden würde. Der Film hofiert die Vorurteile vieler Amerikaner, die der RT-Journalist Kaleb Mopin kürzlich veranschaulichte. Er hatte Menschen in den Straßen New Yorks um einen Kommentar zur „russischen Aggression“ gegen Kyrgbekistan gebeten, einen Staat, den es gar nicht gibt. Die Interviewten verurteilten aus voller Überzeugung diese erneute Aggression Russlands, über die sie Bescheid zu wissen vorgaben, ohne allerdings nähere Angaben machen zu wollen. Mit Loudens Film soll ein Keil in mögliche „normale“ Beziehungen zwischen den USA und Russland getrieben werden. Deren Zusammenarbeit  im 2. Weltkrieg gegen das Deutsche Reich vom Establishment ebenso erfolgreich anberaumt worden war wie sofort nach dem Sieg die Spaltung im Kalten Krieg, weil eine Zusammenarbeit den Ambitionen des Establishments im Sinne des Mackinder Plans von 1904 im Wege stand.

Wichtiger ist vielleicht ein weiteres Signal. Die britische Zeitung Daily Mail schrieb am 3.2. unter der Überschrift „HMS Putin Jäger: Zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg schickt Therese May ein Kriegsschiff der Königlichen Marine in Schwarze Meer mit der Warnung „Wir müssen uns gegen Russland zur Wehr setzen“ (stand up). Gemeint ist der Zerstörer „Diamond“, der als Flaggschiff die Nato-Übung „Sea Shield 2017“ leitet, an der neben den USA, Kanada, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Spanien, die Türkei auch die Ukraine beteiligt ist. Die Ukraine, die zurzeit mit schwerem Gerät gegen das Donez Becken vorgeht, hatte zuvor ein älteres Flugzeug in bedenkliche Nähe von zwei russischen Öl-Plattformen im Schwarzen Meer manövriert. Als einer von der Plattformbesatzung mit einer Leuchtpistole einige Warnsignale abgefeuert hatte, behauptete die ukrainische Regierung, die Maschine sei beschossen worden. Laut Sputnik schlossen „Militärdiplomatische Quellen in Moskau nicht aus“, dass der Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Nato-Manöver geplant gewesen sei. Denn noch vor Beginn der Übung habe Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärt, man habe ein Paket von Maßnahmen zur Förderung der Militärpräsenz im Schwarzmeerraum entwickelt, das eine „Antwort auf Russlands entschlossenes Vorgehen und Bereitschaft zur Verwendung militärischer Stärke“ liefern und beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister am 15. und 16. Februar verabschiedet werden solle. Ob der neue US-Präsident in diesen Vorgängen bereits die Finger hatte, kann bezweifelt werden.

Laut der britischen „Daily Mail“ soll die „Diamond“ nach der Übung in Odessa anlegen und ein gemeinsames Manöver mit der ukrainischen Marine durchführen. Dabei könnte es auch um Einsätze an Land gehen, da sich an Bord des Zerstörers Marineinfanteristen befänden und sich bereits 650 Marineinfanteristen in der Ukraine aufhielten, um sich „an geheimen Übungen zu beteiligen“. Der britische Verteidigungsminister Michael Fallen erklärte dazu – auch laut der Zeitung – Großbritannien schicke „ein klares Signal, dass wir der Verteidigung der Demokratie auf der ganzen Welt und der Unterstützung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine treu sind“. Geht es bei den Übungen letztendlich um die „Befreiung“ des Donezbeckens? Den Britten dürfte die territoriale Zugehörigkeit von Donbass gleichgültig sein, wenn das Manöver nur dazu beiträgt, den Einflussschwund der Elite rückgängig zu machen. Denn eben dies ließe sich aufgrund des Selbstverständnisses der Elite unter „Verteidigung der Demokratie“ verstehen.

Preisfrage: Wann wird Trump einknicken oder gehen – oder wird es eine wirkliche Wende geben?

Die Anlage-Experten Hans-Lothar Merten und Markus Schuhmann dokumentieren eine interessante Erkenntnis: Wer langfristig investiert, ist am ehesten vor Verlusten gefeit.

Die US-Behörden haben 60.000 Visa annulliert, die an Bürger von sechs mit einem Einreiseverbot verhängten Staaten ausgestellt worden waren.

Großbritannien wird auch aus der EU-Gerichtsbarkeit austreten. Der EuGH ist in der Tat viel zu langsam, um im Zeitalter der Digitalisierung gestaltend tätig werden zu können.

Der CDU-Wirtschaftsrat fordert die Bundeskanzlerin auf, die Kampfansagen aus Washington und London aufzunehmen und in den globalen Steuerwettbwerb einzusteigen.

Das Bundesland Hessen dringt auf Frankfurt als Sitz der Gemeinschaftsholding von Deutscher Börse und London Stock Exchange. Es sei riskant und unverständlich, warum diese London angesiedelt sein sollte.

Am 30. 1. 2017 strahlt die ARD zu später Stunde die Dokumentation „Der Bus, der Mob und das Dorf“ von Klaus Scherer und Nikolas Migut aus. Es ist eine Nachbetrachtung der Clausnitzer Flüchtlingsbus-Blockade und ein Propagandafilm erster Kajüte dazu, der in jeder Filmakademie zu Studienzwecken vorgeführt werden sollte. Am Abend des 18. Februar 2016 versammelten sich im erzgebirgischen Dorf Clausnitz Gegner einer neuen Asylbewerberunterkunft, um die Ankunft der ersten Bewohner zu blockieren. Vor einem Bus mit Flüchtlingen skandierten sie den Spruch `Wir sind das Volk´ und fremdenfeindliche Parolen. Knapp zwei Stunden lang wurden die Ankommenden am Verlassen des Busses gehindert, erst nach dem Eingreifen der Polizei konnten sie das Gebäude betreten.

 Zu Wort kommen in dem Film drei Parteien: Die Guten, die sehr Guten und die Bösen, die aber doch nicht zu Wort kommen und durch Abwesenheit glänzen. Ihre Präsenz wird leidlich über die Aussagen der Erstgenannten und mittels harter Zwischenschnitte aus dem berühmten Handy-Video vom Geschehen erahnbar. Die Doku ist ein Meisterwerk der Manipulation, insbesondere durch das freche Übergehen bestimmter Fakten und der bisweilen reiseprospekthaften Optik, die Heimat als solche nur durch die besinnungslose Aufnahme des Fremden und durch den Dienst am Fremden als hinnehmbar definiert. Dadurch führt sie sich natürlich ad absurdum, weil hier Heimat nicht als ein Abstraktum in Köpfen einer homogenen Gruppe von bestimmten Menschen an einem bestimmten Landstrich betrachtet wird, sondern als ein austauschbares Stück Land mit austauschbaren Menschen, also als die Nicht-Heimat par excellence.

Begleitet von melancholischem Klaviergeklimper fliegt die Kameradrohne immer wieder über das atemberaubend schöne Erzgebirge, über Weizenfelder im Sonnenuntergang und sattgrüne Wälder, streift der Kameraschwenk an einsamen Fachwerkhäusern und noch einsameren Bahnstrecken entlang: Und siehe, das Land ward wüst und leer, ich aber sende euch die Moslems wie die Wölfe mitten unter die Schafe (Merkel Evangelium, Psalm „Das Sommermärchen“). Bereits am Anfang ist klar, wohin die Reise geht. Ein Radfahrer fährt durch eine blühende deutsche Landschaft, während die Stimme aus dem Off konstatiert:

„Das ist Stefan. Er zählt zum anderen Clausnitz. Zu denen, die den Flüchtlingen von Beginn an zuhörten und halfen.“


Umvolkung Akif Pirinçci  Das neue Buch von Akif Pirinçci  Es ist eine ätzende und zugleich verzweifelte Antwort auf die Frage, »wie die Deutschen still und leise ausgetauscht werden«. Mit Deutschland von Sinnen blies der türkischstämmige Erfolgsautor Akif Pirinçci vor zwei Jahren frische Luft in die stickige Debatte. Seither hat Deutschland ein Flüchtlingschaos ungeahnten Ausmaßes angerichtet und den »Austausch« des eigenen Volkes vorangetrieben. Umvolkung nennt Pirinçci das in Anspielung auf die verrückte Idee der Nationalsozialisten, ganze Volksgruppen wie Schachfiguren zu verschieben. Pirinçci beschreibt den Riss, der quer durch ein verrückt gewordenes Volk geht: Wollen wir zur Minderheit im eigenen Land werden oder wollen wir es nicht? Wollen wir unsere Lebens- und Rechtsordnung behalten oder wollen wir sie aufgeben? Bleiben wir vernünftig oder drehen wir durch?  Umvolkung ist eine Bestandsaufnahme dessen, was seit Deutschland von Sinnen passiert ist - auch mit dem Autor selbst: Pirinçci ist der bisher letzte Autor, dessen Werk in Deutschland vollständig vernichtet werden sollte. Dank eines Netzwerks aus Verlagen, Internetportalen und mutigen Publizisten ist es dem Establishment nicht gelungen, dieses Exempel zu statuieren. Umvolkung, sein neues Buch, ist der Beweis dafür. Paperback, 160 Seiten Stefan ist also ein Guter, zu dem man wird, wenn man den Flüchtlingen zuhört und hilft. Das mit dem Zuhören ist leicht gelogen, denn im Laufe des Films stellt sich heraus, daß die meisten von ihnen selbst nach einem Jahr kein Wort Deutsch können, nicht einmal die Kinder, und fast durchweg in ihrer Muttersprache sprechen, so daß ihre Aussagen durch einen Dolmetscher hinter Kamera übersetzt werden müssen. Erst dann ist ein Zuhören möglich. Obgleich nicht über Geld gesprochen wird, erhält der Zuschauer zumindest so eine erste Ahnung von der hinter dem ganzen Flüchtlingszirkus steckenden abermilliardenschweren Schmarotzer-Industrie, die den illegalen Eindringling per immenser Steuerkohle von der ersten Minute an betreut und infantilisiert, indem sie ihm jede Verantwortung für sein immigriertes Leben abnimmt und ihn zu einer Art Behinderten degradiert. Der Film zeigt mustergültig die Dressur eines ganzen Volkes zu Sklaven des Fremden, zur Selbstverleugnung und Selbstauflösung im Namen einer von selbsternannten irren Moralwächtern kreierten und im wahrsten Sinne des Wortes perversen Kunstmoral. Auch wenn dem von „Versöhnung“ durchdrungenen und offenkundig erst in der Mitte seiner Dressur befindlichen Bürgermeister mal das Wort „Asylant“ anstatt Asylsuchender durchrutscht, ist diese Doku ein einziger Befehl zu Selbstdemütigung wegen nichts, die Reinwaschung von gar nichts.

Ständig tauchen sich an ihrer Gutheit aufgeilende Gute auf, die uns als professionelle Helfer der „Flüchtlinge“ die gute und die böse Welt erklären. Soviel ist klar, ausschließlich ihre Sicht der Dinge ist genehmigt, und jedem, der Widerworte gibt, wird mit einem freundlichen „Menschenfeind“ das Maul gestopft. Die sehr guten Objekte der Begierde wiederum klagen in noch höherer Frequenz, daß ihnen immer noch nicht in ausreichendem Maße geholfen werde.

Doch auch von etwas anderem erzählt der Film, nämlich daß der einheimische Deutsche von seinem Widerstandsrecht so wie es im Grundgesetz verbürgt ist auf gar keinen Fall Gebrauch machen darf. Dieses lautet:

„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Artikel 20 Abs. 4 im Grundgesetz

Denn wie nebenbei wird erwähnt:

„Begonnen hatte die Blockade lange zuvor. Mit Fahrzeugen und einem Protestbanner.“

Auf diesem Banner steht „Unser Land – unsere Regeln / Heimat – Freiheit Tradition“. Es war nämlich mitnichten so gewesen, daß der Bus plötzlich am Abend eintraf und sich daraufhin spontan die Ausländerhasser zusammenrotteten. Tage zuvor hatte es eine hitzige Bürgerversammlung gegeben, die sich in massiven Protesten entlud. Man wollte dieses Heim und die Illegalen, die unter Mißachtung des Drittstaaten-Abkommens, der internationalen Flüchtlingskonvention und vermutlich unter Vorgabe falscher Identitäten in die Heimat der Einheimischen eingedrungen sind, von vornherein nicht bei sich haben. Juristisch durch das Widerstandsrecht voll gedeckt. Daß sie überhaupt in Clausnitz gelandet sind, beruhte also auf den Rechtsbruch des Staates, so daß jeder Bürger das Recht in die eigene Hand nehmen durfte. Kurz, der Aufstand war legal.

Lustig auch, daß einige der Flüchtlinge sich geschockt darüber zeigen, daß an jenem Abend einige aus der Menge das Kopf-ab-Zeichen gemacht hätten, aber an anderer Stelle berichten, daß man in ihren Herkunftsländern wegen 5 Dollar abgeknallt werden könne. Der deutsche Schock sitzt aber offenbar tiefer, auch wenn keiner von den Geschockten das Ganze für voll nimmt. Im Video sieht man deutlich, wie eine Bekopftuchte im Bus sogar aggressiv um sich spuckt.

Es ist augenöffnend, wie der Reporter sich zwischendurch in den Politkommissar verwandelt und den allen recht machen wollenden Bürgermeister zu Strafen auffordert: „Aber manche kannten Sie ja, sagen Sie, was machen Sie mit denen?“ Der gute Radfahrer Stefan will auch, daß die Nazis von jener Nacht bei den endgültig unantastbar gewordenen neuen Herren zu Kreuze kriechen: „Ich würde mir wünschen, daß im Grunde genommen die, die die Sache zu verantworten haben, daß die einfach, Strafe ist es nicht, aber daß sie einfach zu den Leuten hingehen und denen die Hand geben und sagen, hey, wir haben Mist gemacht und wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns zu guten Dorfbewohnern werdet.“ Folgerichtig müßten man die bösen Dorfbewohner eigentlich aus dem Dorf jagen. Ersatz ist ja schon da.

Dann kommt der große Auftritt von „Wastl“, der einfach „Helfer“ genannt wird und von dem unerwähnt bleibt, ob es sich bei ihm um einen professionellen, also vom Staat bezahlten Sozialarbeiter handelt oder um einen freiwilligen Unterstützer. Überhaupt schwirren im Dorf zig solcher Helfer herum, welche die samt und sonders nix tuenden neuen Dorfbewohner mit solch theatralischer Herzlichkeit betüddeln, als handelte es sich bei ihnen um schwachsinnige Königskinder. Wastl jedoch schießt den Vogel ab, indem er einen nicht besonders helle wirkenden Jungen, von dem man behauptet, er hätte die Landessprache gelernt, obwohl er nur ein paar deutsche Wörter nachplappert, irgendwo hinfährt und ihn dabei allen Ernstes fragt, ob er auch ein guter Taxifahrer für ihn sei. Wie ein hyperaktiver Derwisch einer Gutmenschensekte ist er nonstop seinen Mündeln zu Diensten, beantragt für sie hier mal schnell einen Umzug beim Amt, besorgt da mal Papiere zur Aufhebung der Aufenthaltsbeschränkung, damit die Moslems außerhalb des Kreises in einer Moschee heiraten dürfen, und beschwert sich ansonsten darüber, daß bei Ost-Behörden kein Englisch gesprochen werde. Auf Schritt und Tritt ist man bemüht, „die Schande von Clausnitz“ aus der Welt zu schaffen, egal, was es koste. Alle vermitteln den Eindruck, daß diese Leute das gottgegebene Recht besäßen, sich im Lande aufzuhalten, sich auf Kosten der einheimischen Bevölkerung versorgen zu lassen und ein Lakaienheer sie zu bedienen hätte.

Der Reporter verhört auch das Gastwirtpaar im Dorf, das sich in dem Dilemma befindet, einerseits die Stammkundschaft, unter dem sich ein gewisser Schande-Anteil befindet, nicht zu vergraulen und anderseits zu versichern, daß man um Gotteswillen doch kein Nazi sei. Der Verhörspezialist der ARD läßt sich jedoch von diesen Dorftrotteln kein X für ein U vormachen und kommentiert aus dem Off: „Gute Jungs blockieren aber keinen Bus.“ Es gibt im ARD-Archiv wohl keinen Film, in dem das Wort „gut“ so oft vorkommt wie in diesem. Da braucht man das Böse gar nicht mehr zu erwähnen; jeder weiß, was und wer damit gemeint ist und auf welcher Seite man zu stehen hat.

Dann ist endlich Sommer 2016, und ab geht´s zum schlecht besuchten kirchlichen Sommerfest für die Schutzgefundenen. Ein Bio-Guter beteuert, daß er seinen Kindern gesagt hätte, sie sollten daran denken, wo ihr Opa herkäme, nämlich als Vertriebener aus Schlesien. Ob der Ahn damals hier wohl auch einen privaten Wastl für sich gehabt und man für ihn ebenfalls Feste veranstaltet hatte, bleibt im Dunkeln. Aber, oh Schreck, es gab auch Rückschläge, erfahren wir. Der Bürgermeister hätte da etwas von ein paar Mißverständnissen geraunt, von 1-Euro-Jobs und so, die die Flüchtlinge abgelehnt oder abgebrochen hätten. Das ist der komödiantische Teil der Doku, und man ist geneigt zu lachen, würde nicht schon die nächste Schreckensnachricht ins Haus flattern. Der Asylantrag eines afghanischen Paares wurde abgelehnt, „keinerlei Schutzbedürfnis“! Kann da Wastl nicht was machen? Schließlich sind diese Leute doch Clausnitz-Asylanten vergleichbar mit den Schindler-Juden. Aber keine Sorge, Anwalt hat bereits Widerspruch eingelegt „und Stefan denkt an Kirchenasyl“. Mit diesem Schmierentheaterstück, bei dem jeder weiß, daß eher sämtliche Clausnitzer nach Afghanistan abgeschoben werden als die Afghanen selbst, sollten die Clausnitzer demnächst auf große Tournee gehen.

Plötzlich wird es höchst amtlich, und kein geringerer als Innenminister Thomas de Maizière äußerst sich zur Sache. Leider bricht er nach dem Motto „Sind ja nicht alles Nazis“ nicht wie geplant den Stab über das Dorf und labert etwas von Selbstschutzmechanismen. Da hat Thomas aber die Rechnung ohne die Teufelsreporter gemacht. Ein „Milieukenner“, vermutlich ein staatlich geprüfter, hat ihnen nämlich zugesteckt, was die Hauptursache für die Fremdenfeindlichkeit in Clausnitz ist. Nach der Wende seien nämlich alle Schlauen aus dem Ort weggegangen und nur die Dummen dageblieben: „Und um Nazi zu werden, muß man eigentlich nur eins sein: dumm.“

Es scheint in dieser kranken Geistesverfassung unvorstellbar zu sein, daß Menschen, die in ihrer Heimat oder im weitergefaßten Sinne in ihrem Volk verwurzelt sind, mit Ihresgleichen zusammenleben wollen und nicht mit ihnen aufgezwungenen Fremden. Fremden, die Kopftücher und schleierähnliche Gewandungen tragen, nicht einmal die Sprache der Einheimischen lernen wollen, geschweige denn für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen, die unbedingt und demonstrativ ihre Religion ausüben möchten, vor deren Destruktivität sie eigentlich geflohen sind, und die ganz klar hier sind, um die Hiesigen auszubeuten.

Am Schluß versandet das so brillant gestartete Meisterwerk im üblichen Kampf-gegen-Rechts-Moor und im unausgesprochenen, doch deutlich spürbaren Wunsch, Deutschland möge weiterhin jeden aufnehmen, der irgendwo in der Welt den Finger hebt. Das Paar, das abgeschoben werden sollte, wird sogar zum Studienobjekt in einer Uni für Geschwätzwissenschaftler. Frauen würden in Afghanistan wie Tiere behandelt, erzählt der weibliche Part den ihm mit angehaltenem Atem folgenden Studenten. Der Widerspruch, daß sie dabei selber fast vollverschleiert ist – geschenkt. Und es ist die Rede von jeder Menge juristischer Gegenmaßnahmen gegen weitere abgelehnte Asylanträge, die in der jetzigen deutschen Realität sowieso unter Reibach für den Anwalt zu verbuchen sind, und von sturzdummen Analphabetenträumen von irgendwelchen Jobs, die man angeblich anstrebt, irgendwann, irgendwie, irgendwo. Bis dahin zahlt der Nazi alles.

Übrigens wollen aus Clausnitz alle „Gäste“ wieder weg, weil in Wahrheit da nix los ist. „Für das Dorf, das seine Flüchtlinge mit einer Horrornacht empfing, kein schlechtes Jahreszeugnis“ stellt der gute, wenn nicht sogar sehr gute ARD-Benimmonkel aus dem Off wohlwollend ein Zeugnis für Clausnitz aus. Und der Bürgermeister ergänzt: „Aus jedem Dreckhaufen wächst ein Bäumchen … Wir können einfach nur gewinnen.“ Gewinner sehen allerdings anders aus. Nicht wie die Deutschen.

Der Akademikerball und seine Gegner Foto: unzensuriert.at

Der Akademikerball und seine Gegner
Foto: unzensuriert.at

In der Wiener Hofburg findet am 3. Februar 2017 der 5. Akademikerball statt. Linke Organisationen gingen auch diesmal dagegen auf die Straße.

Dabei mobilisierten sie deutlich weniger Demonstranten als in den letzten Jahren. Laut Polizei nahmen rund 2.800 Menschen teil – etwa halb so viel wie im Vorjahr. Der Ball ist hingegen so gut besucht wie jedes Jahr.

Akademikerball und Demos im Live-Ticker

Was derzeit im Bereich der Überwachung hier in Deutschland geschieht, scheint fast einem bekannten Roman mit einer ganz bestimmten Jahreszahl entnommen. – Genau, George Orwells 1984.

Sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat?
Vergewaltigungen verursachen bei den Opfern meist lebenslange Traumata (Symbolbild)  Foto: tookapic / pixabay.com

Vergewaltigungen verursachen bei den Opfern meist lebenslange Traumata (Symbolbild)
Foto: tookapic / pixabay.com

Siebzehn Jahre ist es her, dass eine damals 15-jährige Steirerin ein schreckliches Martyrium über sich ergehen lassen musste. Damals, am 20.

Hoffentlich späte Gerechtigkeit
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