I. Allegro ∙
II. Adagio — Andante — Tempo I ∙
III. Scherzo. Schnell — Trio. Langsamer — Scherzo — Coda ∙
IV. Finale. Bewegt, feurig ∙

hr-Sinfonieorchester (Frankfurt Radio Symphony Orchestra) ∙
Paavo Järvi, Dirigent ∙

Alte Oper Frankfurt, 7. Februar 2013 ∙

Website: http://www.hr-sinfonieorchester.de

Regierungsvertreter aus Syrien und der Türkei haben sich offenbar in Algerien getroffen. Das geheime Treffen könnte schon bald zu einem Ende der Flüchtlingsströme aus Syrien führen: Die Türkei fürchtet wegen der vielen Flüchtlinge Chaos im eigenen Land. Sollte dies tatsächlich so sein, wäre dies auch ein Erfolg für Angela Merkel.

In der Ukraine könnte Wladimir Groisman neuer Premier werden. Doch seine Bestellung ist sehr umstritten. Am Montagabend scheint ein Kompromiss gefunden worden zu sein. Ob die neue Regierung lange hält, ist unklar. Die Opposition fordert Neuwahlen. Die Ukraine wird durch EU-Steuergelder und IWF-Kredite liquide gehalten.

In Brasilien hat ein Parlamentsausschuss die Amtsenthebung von Staatschefin Dilma Rousseff empfohlen. Damit wird es sehr eng für die in einen Korruptionsskandal verwickelte Präsidentin.

Die Bundesregierung plant offenbar eine Änderung des Grundgesetzes, um die Bundeswehr im Falle eines „inneren Notstandes“ auch in Deutschland einsetzen zu können. Die Sicherheitslage könne dies erforderlich machen.

US-Präsident Obama hat sich mit der Chefin der US-Notenbank zu einem Krisen-Gespräch getroffen. Das Gespräch dürfte dem Zweck gedient haben, Verwerfungen an den Märkten bis zur Wahl im November möglichst zu verhindern.

Der IWF unterstützt die Zentralbanken bei der Einführung von Negativzinsen. Zwar habe man keine Erfahrung mit dieser Maßnahme, doch sie könnte nach Einschätzung des IWF die Nachfrage ankurbeln. In Deutschland formiert sich dagegen aktuell überraschend starker Widerstand.

Japan wird die Anzahl der in Umlauf befindlichen Scheine im laufenden Jahr erhöhen. Der Grund dafür ist eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Bargeld. Offensichtlich wappnen sich viele Japaner gegen die von der Zentralbank eingeführten Negativzinsen, die bald von den Banken an die Kunden weitergegeben werden könnten.

Tausende Malteser haben auf einer Demonstration am Sonntag den Rücktritt des Premierministers Joseph Muscat gefordert. Die Panama-Papiere enthüllten, dass zwei seiner Vertrauten Offshore-Firmen unterhielten. Malta könnte damit dem Beispiel Islands folgen.

Eine der größten Anwaltskanzleien der Welt, die britische Clifford Change, hat sich für den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union ausgesprochen. Der Vorstoß ist bemerkenswert, weil sich die Kanzleien normalerweise aus politischen Debatten heraushalten. Doch die Kanzleien sind bereits seit längerem nervös, weil sie Auftragsrückgänge erwarten.

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