Ted Nugent ist ein amerikanischer Musiker (Gitarrist) der seine Meinung über die politische Lage in Amerika öffentlich kundtut, was eine Seltenheit unter Künstlern ist. Die meisten sind Opportunisten und flattern mit dem Wind, sind politisch immer korrekt und unterstützen das kriminelle westliche System und Regime. Das tut Ted Nugent nicht. Wegen seiner Ansichten in Bezug auf Patriotismus, Schusswaffen, Drogen, Ausländer und familiäre Rollenbilder ist Nugent gesellschaftlich umstritten. Bekannt wurde Nugent als Mitglied der Amboy Dukes, die 1968 den psychedelischen Hit Journey to the Center of the Mind hatten. 1975 begann Nugent eine Solokarriere und hat bis heute über 35 Millionen Alben verkauft.

Spionage:
Der große Unbekannte
– Unruhe in Bonn wächst: Wer war der Meisteragent im Auswärtigen Amt?
– Washington mißtraute Genscher
– Rätsel um plötzlichen Rücktritt
von Gerhard Löwenthal
Während die deutschen Sicherheitsbehörden noch wie mit der Stange im Nebel nach bisher nicht enttarnten Stasi-Agenten, vor allem in der offenbar engsten Umgebung des früheren Außenministers Hans-Dietrich Genscher suchen, hat sich für die amerikanischen Sicherheitsdienste die Auswertung von Stasi-Akten bereits gelohnt.

So wurden u. a. kürzlich in den USA drei amerikanische Staatsbürger zu hohen Gefängnisstrafen wegen langjähriger Agententätigkeit für den Apparat des Markus Wolf (“Hauptverwaltung Aufklärung”, HVA) im Staatssicherheitsdienst der “DDR” verurteilt: James Michael Clark (geb. 1.4.48), Theresa Marie Squillacote (geb. 10.11.57), Kurt Alan Stand (geb. 5.11.54). Stand, der Mitglied der “Young Workers Liberation League” (Junge Arbeiter-Befreiungsliga) war, der Jugendabteilung der kommunistischen Partei der USA, arbeitete seit 1972 für die HVA, warb 1976 Clark an und 1979 Squillacote, die er 1980 heiratete. Die drei kannten sich von der Universität von Wisconsin, wo sie in den siebziger Jahren studierten. Sie galten als ideologisch typisch linke Studenten.

Das Trio war in der Abteilung XI der HVA-“USA und US-Einrichtungen in Europa “registriert, deren Leiter Oberst Jür-gen Rogalla (Personenkennzahl: 19.2.33 4 29718) war. Als Führungsoffiziere agierten Oberstleutnant Lothar Ziemer (15.7.36 4 0057) und Major Karl-Heinz Michalek (25.4.48 4 00859). Die HVA-Offiziere in der “DDR”-Botschaft in Washington, die mit dem Agententrio ebenfalls befaßt waren, hießen Oberstleutnant Artur Birgel (25.1.35 4 30063), der insgesamt acht Jahre in Washington war, Major Manfred Karlstedt (27.9.51 4 16612), Major Hans Fischer (11.10.50 4 22750). Aufschlußreich ist, daß Ziemer und Michalek nach dem Ende der “DDR” für den sowjetischen (später russischen) Nachrichtendienst weiter arbeiteten, offenbar dazu veranlaßt von ihrem früheren Vorgesetzten Rogalla.

Aus der Anklageschrift gegen die drei Amerikaner geht hervor, daß diese sich auch nach dem Zusammenbruch des SED-Regimes und sogar nach dem 3. Oktober 1990 mit ihrem Stasi-Führungsoffizier mehrfach trafen, wobei dieser sie für eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit für die Sowjetunion und die Russische Föderation anwerben wollte: Kurt Alan Stand besuchte im Dezember 1990 und Oktober 1992 Deutschland. Im Januar 1994 bereiste er zusammen mit seiner Ehefrau Theresa Squillacote Deutschland, Belgien, Italien, Amsterdam; James Clark war im Juli 1990 in Deutschland, im folgenden November in Spanien, im Juli 1991 in Schweden, im November desselben Jahres in England, im Januar 1993 wiederum Deutschland, ebenso im Dezember 1993 und sogar noch im Mai 1995; Theresa Squillacote hielt sich im April 1990 und im August 1993 sowie im September 1994 in Deutschland auf, ebenso 1994 in Spanien und Frankreich. Bereits in den Jahren zuvor hatten sich die drei 32mal mit ihren Führungsoffizieren in verschiedenen Ländern getroffen, u. a. in Mexiko, Kanada, Griechenland, Österreich, den Niederlanden, England und Deutschland.

Obwohl sie für ihre Verratstätigkeit natürlich auch Geld erhielten, beispielsweise in einem Zeitraum von vier Jahren 40 000 Dollar, äußerten FBI-Mitarbeiter, Ideologie – nicht Geld – sei ihre Motivation gewesen. So zitierte Clark schon 1969 Mao in einem Fragebogen anläßlich seiner Einberufung, Squillacote erklärte, sie habe sich der Spionage zugewandt, um “die progressive antiimperialistische Bewegung zu unterstützen”, und Stand, der Clark und Squillacote angeworben hatte, sagte aus, daß sein Vater ihn in die Spionage eingeführt habe und er bereits 1965 in einem “DDR”-Kinderlager gewesen sei.

Dieser Fall zeigt neben manchen anderen, daß CIA und FBI erfolgreich waren bei der Auswertung der ihnen zur Verfügung stehenden Stasi-Unterlagen und solchen, die sie auch von deutschen Sicherheitsdiensten erhielten. Die Suche nach einem möglichen Agenten in der engsten Umgebung von Ex-Außenminister Genscher blieb hingegen bisher ohne Ergebnis.

Für seinen völlig überraschenden Rücktritt im Mai 1992 ist bis heute kein plausibler Grund bekannt. Im Dezember 1995 schrieb die “Welt” von dem “bis heute rätselhaften Abgang Hans-Dietrich Genschers”. Schon lange vor dem 3. Oktober 1990 gab es immer wieder Vermutungen über ein bestens informiertes “Leck” im Auswärtigen Amt, das wegen der Präzision der im Osten auftauchenden Informationen in der engsten Umgebung Genschers vermutet werden mußte. Insbesondere die Amerikaner ließen ihr Mißtrauen deutlich werden, so daß angenommen werden muß, sie verfügten über detailliertes Hintergrundwissen. Washington ging immerhin so weit, daß Genscher von Gesprächen des amerikanischen Präsidenten Bush und Bundeskanzler Kohls im Februar 1990 in Camp David über Fragen im Zusammenhang mit einer möglichen Wiedervereinigung auf ausdrücklichen Wunsch der Amerikaner ausgeschlossen wurde. Man benutzte die Formel, die beiden Chefs wollten unter vier Augen ohne Außenminister sprechen – aber der amerikanische Außenminister James Baker war dann eben doch dabei.

In der Zeit der sogenannten Neuen deutschen Ostpolitik, die in Wahrheit wohl besser als Teil der sowjetischen Westpolitik zu charakterisieren war und in der Egon Bahr mit zwei sowjetischen KGB-Generälen konspirierte, prägten hochrangige Amerikaner den Begriff “Genscherismus” und meinten damit die ihrer Meinung nach zu weitgehende Aufgeschlossenheit der deutschen Außenpolitik gegenüber Moskau. Als Genscher seine Tätigkeit als Außenminister nahtlos von SPD/FDP-Regierungen zu Union/FDP-Regierungen fortsetzte, verstärkte sich das Mißtrauen westlicher Nachrichtendienste, insbesondere der Amerikaner. Es ist das Verdienst von “Focus”, das Thema Genscher in bisher zwei fundierten Beiträgen aufgegriffen zu haben. Detailliert werden darin die Indizien aufgeführt, die zu dem begründeten Verdacht einer Agententätigkeit auf höchster politischer Ebene im Auswärtigen Amt Anlaß geben.

So berichtet “Focus” von erstklassigen Informationen über geheime Gespräche Genschers mit Nato- und östlichen Regierungschefs bis hin zu Genschers privater Sicht der Dinge, die in kürzester Zeit dem Osten weitergegeben worden sei. Zudem wird in den “Focus”-Artikeln über die Unterdrückung jeder Information zum “Fall Genscher” in den achtziger Jahren berichtet, und auch dem zuständigen Ausschuß des Bundestages, der Parlamentarischen Kontrollkommission für die Nachrichtendienste, wurde nichts über die von der CIA übermittelten Verdachtsmomente mitgeteilt.

In großen Teilen der deutschen Publizistik wurde das Thema Genscher hingegen gar nicht behandelt. Man ging der Auseinandersetzung mit dieser Frage offenbar aus dem Wege. So haben sich die Hamburger Blätter “Stern” und “Spiegel”, die sich stets ihres besonderen investigativen Stils rühmen und auch über die notwendigen materiellen Ressourcen verfügen, die sie oft genug als “Scheckbuchjournalismus” einsetzen, weder mit dem rätselhaften urplötzlichen Abtauchen Genschers aus seinem Amt im Mai 1992 noch mit den neuerlichen Überlegungen zu einem möglichen Agenten in Genschers damaliger engster Umgebung beschäftigt.

Der “Spiegel” druckte diese Woche nur eine schwache Reaktion auf die “Focus”-Recherchen, die nichts anderes war als die schlecht kaschierte Abwehr scheinbar grundloser Angriffe auf Genscher und in die Nähe von Desinformation kommt.

Allerdings gehen alle publizistischen Versuche, den “Fall Genscher” oder “Auswärtiges Amt” mit dem Suchen in Stasi-Unterlagen aufzuklären, möglicherweise in die ganz falsche Richtung. Wenn es sich in der Tat um eine sehr hochrangige Quelle gehandelt haben sollte, so ist darüber Wissenswertes in einer gänzlich anderen Himmelsrichtung zu suchen, nämlich in Moskau.

Offenbar wird vergessen, daß vor allem die sowjetische Geheimpolizei KGB und ihre späteren Nachfolger, die ja weitgehend mit den alten KGB-Kadern die Arbeit fortsetzten, in der Bundesrepublik besonders intensiv agierten, und daß das MfS, und hier insbesondere die HVA des Markus Wolf, als Außenstelle des KGB fungierte.

Ebenso wahrscheinlich ist, daß es auch in Washington ein umfangreiches “Top Secret”-Dossier Genscher gibt. Wenn jetzt in Bonn hektische Aufregung entstanden ist, weil “Focus” den ganzen Komplex, inklusive der möglichen Vertuschungstaktik, aufgegriffen hat, sollten alle die, die an echter Aufklärung der Zusammenhänge interessiert sind, Schritte in die richtige Himmelsrichtung unternehmen. Schließlich sind zehn und mehr Jahre vergangen. Und jedenfalls in Washington könnte eigentlich kein besonderes Interesse mehr daran bestehen, einen Agenten, Spion oder auch nur eine Informationsquelle der Gegenseite zu schonen, wie hochrangig die betreffende Person auch immer gewesen sein mag. Schließlich könnte man aus dem Mosaik der Informationen und aus den bisherigen Publikationen zu dem Schluß kommen, daß der Schatten Genschers – Genscher selbst sein könnte. Jedenfalls besteht dringender Aufklärungsbedarf.


Internes Spiegel-Papier: Heimliche Selbstkritik eines »selbstherrlichen« Magazins

Markus Gärtner

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Schmiergel, Spülgel, Speigel… alles dasselbe fuer das Lügenmagazin Spiegel und Spiegel online

Ein internes Papier des Spiegel übt herbe Selbstkritik – Kritik, wie sie entrüstet zurückgewiesen wird, wenn sie gegen Deutschlands Leitmedien von außen kommt. Lügenmedien? Neeein, wir doch nicht! Alles rechte Hetze, eine pauschale Behauptung, die von PEGIDA kommt und schon deswegen abstrus sein muss.

Noch immer will es die große Mehrheit der Massenmedien nicht wahrhaben, dass sie ein riesiges Problem hat, das selbst verschuldet ist. Doch die Ausnahmen nehmen zu. In Blättern wie der Welt kann man inzwischen gelegentlich selbstkritische Forderungen wie diese lesen: »Die halbe Wahrheit zur Flüchtlingskrise ist zu wenig.« Oder der Hinweis von Handelsblatt-Chef Gabor Steingart, das Meinungsspektrum in diesem Land sei auf Schießschartengröße verengt worden.

 

Die meisten Mainstream-Blätter können, dürfen oder wollen sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, oder so tief in den Beichtstuhl begeben, je nachdem, wie man es betrachtet. Das gilt auch für Medien-Webseiten wie die zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehörende Meedia.

 

Dort wird Medienkritik mit haarsträubender Unehrlichkeit geübt. Zum Beispiel wenn von Stefan Winterbauer ein Buch des ehemaligen Ko-Chefredakteurs der Bild, Peter Bartels, das jetzt bei Kopp erscheint, als »Hass-Kommentar in Buchform« diskreditiert und als eine »bräunlich-klebrige Soße aus Ressentiments und Selbst-Verklärung« mies gemacht wird, ohne auf die zentralen Kritikpunkte des Autors in dem Buch überhaupt im Detail einzugehen.

 

Der attackierte Autor, Peter Bartels, hat in seinem Buch heftige Kritik an strategischen Fehlern von Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und den Mainstream-Medien in Deutschland geübt. Solche Kritik
Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung Peter Bartels Wie Bild seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde Keine andere deutsche Zeitung ist so umstritten wie die Bild-Zeitung. Millionen kaufen sie. Und Millionen verachten sie. Sicher ist: Jeder kennt sie. Und Schlagzeilen wie »Wir sind Papst« haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt. Alle kennen das Produkt Bild und bilden sich eine Meinung dazu. Aber kaum einer kennt die Macher hinter den Schlagzeilen. Wie funktioniert Bild? Wer bestimmt heute, was morgen Millionen Deutsche bewegen wird? Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Bild-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. Bartels enthüllt, was hinter den Kulissen bei Bild geschieht. Und er beschreibt, wie und warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3 Millionen seiner Leser verlor. Für Bartels ist dieser Niedergang mit einem Namen verknüpft: Kai Diekmann. Wie kein anderer Bild-Chef zuvor pflegt der eine besondere Nähe zu den Mächtigen. Diekmann, Mitglied der Atlantik-Brücke und wichtigster Propagandist der Willkommenskultur, scheint sich für den Niedergang des Blattes nicht zu interessieren. Unter ihm wurde die einstmals höchst erfolgreiche, von den Mächtigen gefürchtete Bild zu einem ausgelagerten privaten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite. Peter Bartels enthüllt mit packenden Details, wie und warum Bild vom auflagenstarken »Anwalt der Leser« zum Volkserziehungsblatt wurde, das seine Leser belügt und manipuliert. Fakt für Fakt weist der intime Kenner nach, wie Bild sich von den Mächtigen instrumentalisieren ließ. Fall für Fall holt er hervor, was Bild als »Tugendwächter der Reichsbeschwichtigungsbehörde« verschweigt. Und er spricht ungeschminkt Klartext. Peter Bartels' Enthüllungsbuch ist nicht nur ein packender Insiderreport, sondern auch ein spektakuläres Manifest gegen den politisch korrekten Mainstream und für eine journalistische Meinungsvielfalt. Mit vielen Geschichten, Namen, Daten und Enthüllungen vom Niedergang der Massenmedien im Allgemeinen und der Bild-Zeitung im Besonderen. Gebunden, 255 Seiten ist aber nur dann eine bräunliche Soße, wenn sie von unliebsamer Seite kommt.

 

Wenn dann ein unveröffentlichtes Papier des Spiegel auftaucht, das SWR-Mitarbeiter ausgegraben oder zugespielt bekommen haben, dann ist es ein »schonungsloser interner Report«, auch wenn das Papier viele der von Bartels gegen Bild und die eigene Zunft erhobenen Vorwürfe bekräftigt, darunter Selbstherrlichkeit, falsche Prioritäten, schöngeredete Probleme, Arroganz und verlorene Alleinstellungsmerkmale.

 

Man braucht als aufmerksamer Zeitungsleser gar keinen internen Report aus dem Spiegel, um diesen Befund zu teilen. Zahlreiche Beispiele der vergangenen Monate belegen Arroganz, Fehlleistungen, üble Verdrehungen und Beleidigungen des Publikums, dessen Flucht man nun in Hamburg in der Zentrale des Magazins zu analysieren scheint.

 

Beispiel 1: Am 10. Oktober bezeichnete Spiegel Online die Demonstration von bis zu einer Viertelmillion Menschen in Berlin gegen das Handelsabkommen TTIP als »Schauermärchen vom rechten Rand«, obwohl Gewerkschafter, Umweltverbände und Globalisierungsgegner prominent mitmarschiert waren und sich zu Wort gemeldet hatten. Sogar die taz warf dem Spiegel in diesem Zusammenhang Manipulation vor: »Vertreter der Bundesregierung, aber auch Wirtschaftsorganisationen wie der BDI und Medien wie Spiegel Online hatten im Vorfeld versucht, die Demonstranten als schlecht informiert darzustellen und ihnen Panikmache oder Antiamerikanismus vorgeworfen.«

 

Beispiel 2: Oder dieses Beispiel aus Spiegel Online vom 15. Januar 2015. Nach dem Anschlag gegen die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris schreibt Jakob Augstein eine Kolumne über »Das Islam-Missverständnis«. Seine steile These: »Wir erzeugen uns den ›Islam‹, vor dem wir uns fürchten, selbst.« Reine Einbildung also. Doch schon auf dem Cover des Spiegel 13/2007 hatte das Magazin das Brandenburger Tor unter der islamischen Mondsichel mit dem fünfzackigen Stern und der Schlagzeile »Mekka Deutschland – die stille Islamisierung« gezeigt. Im Leitartikel vom 26. März 2007 wurde unter Hinweis auf »strengreligiöse muslimische Migranten« geschrieben:

»Die Fundamentalisten zeugen viele Kinder, den Männern und Frauen der Vergangenheit könnte sehr wohl ein erheblicher Teil der Zukunft gehören – auch den Muslimen in Deutschland. Deren Zahl wird sich nach einer Studie der Universität Tübingen schon 2030 deutlich mehr als verdoppelt haben.«


Lügenpresse Markus Gärtner Eine schonungslose Abrechnung mit unseren Massenmedien Den deutschen Leitmedien laufen die Leser davon. Hohe Auflagenverluste, Anzeigeneinbrüche und massive Kritik aus der Leserschaft - das sind die Symptome einer Medienlandschaft, die völlig versagt. Journalisten sind nicht nur gekauft, sie verhalten sich ihren Lesern gegenüber auch wie Oberlehrer. Anstatt ihre Leser objektiv zu informieren, versuchen sie diese durch Fälschen, Verdrehen und Verschweigen politisch korrekt zu erziehen und zu manipulieren. Doch Journalisten haben ihren Lesern gegenüber keinen Erziehungsauftrag, sondern einen Informationsauftrag. Das ist die klare Aussage von Markus Gärtner in diesem Buch. Warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen für das Dauerversagen der »Lügenpresse«. Es zeigt Ihnen, warum Sie sich nicht mehr auf die etablierten Medien verlassen können und warum der Begriff »Lügenpresse« gerechtfertigt ist. Markus Gärtner belegt die seit Jahren andauernde Manipulation der Leser an Hunderten von Beispielen. Sein Buch ist eine wahre Fundgrube an entlarvenden Quellen und Zitaten. Angesichts der einseitigen Berichterstattung nennt Ihnen der Autor aber auch Nachrichtenseiten im Internet, die Ihnen alternative und objektive Informationen bieten. gebunden, 284 Seiten, zahlreiche GrafikenWenn Demonstranten in Dresden heute derartige Sorgen über eine Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems äußern, sind sie jedoch Rechtspopulisten und islamophobe »Angstbürger«. So viel zum Thema Verlogenheit.

 

Beispiel 3: Die Beleidigung des eigenen Publikums. Als sich im März 2015 viele Deutsche darüber ärgerten, dass der SPD-Politiker Sebastian Edathy im Kinderporno-Skandal straffrei davonkam, bescheinigte Jakob Augstein in einer Kolumne den Deutschen ein »ungesundes Volksempfinden«.

 

Beispiel 4: Wer auf den medienkritischen NachDenkseiten in der Suchzeile »Spiegel« eingibt, findet gleich eine ganze Reihe drastischer Beispiele über Verdrehungen, Propaganda und »ideologischen Journalismus« in einem Magazin, dessen »goldene Zeiten schon längst vorbei« sind. Darunter »schöner manipulieren mit Christoph Sydow auf Spiegel Online«; oder die ungeprüfte Verbreitung von Pressemeldungen der ukrainischen Regierung.

 

Beispiel 5: Der Spiegel 42 vom Oktober 2015 über einen »zynisch« und »skrupellos« in den Syrienkrieg eingreifenden russischen Präsidenten mit der Titelzeile »Russlands Weltmachtspiele: Putin greift an«. In der Propagandaschau beschrieb eine Leserin, die wegen dieser Ausgabe ihr Spiegel-Abo beendete, welchen Eindruck sie hatte, als sie auf dem Cover den Kampfbomber Putin im Cockpit eines Militärjets zu allem entschlossen auf sich zurasen sah:

»Hier sitzt ein martialisch blickender russischer Präsident in einem Kampfflugzeug, das wie in einem Computerspiel auf den Zuschauer zuzustürzen scheint, und soll anscheinend die Bereitschaft der russischen Regierung vorspiegeln, die deutsche Leserschaft anzugreifen. Dem entspricht auch der Tenor der Artikel. (Ich habe sie lediglich in meinem Zeitungskiosk überflogen, denn solche Hetze bin ich nicht bereit, finanziell zu unterstützen!) Da wird ernsthaft suggeriert, eine aggressiv hegemonial auftretende russische Regierung sei bereit, die ganze Welt kriegerisch zu erobern und ›der Westen‹ müsse hierauf massiv kriegerisch reagieren, schaue aber sträflicherweise passiv zu – wie einst die zu lange wartende und innerlich zerstrittene Anti-Hitler-Koalition.«

 

Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung

Peter Bartels

Wie Bild seine Leser verrät und zum Hofberichterstatter der Machtelite wurde

Keine andere deutsche Zeitung ist so umstritten wie die Bild-Zeitung. Millionen kaufen sie. Und Millionen verachten sie. Sicher ist: Jeder kennt sie. Und Schlagzeilen wie »Wir sind Papst« haben sich tief in unser Gedächtnis eingeprägt. Alle kennen das Produkt Bild und bilden sich eine Meinung dazu. Aber kaum einer kennt die Macher hinter den Schlagzeilen. Wie funktioniert Bild? Wer bestimmt heute, was morgen Millionen Deutsche bewegen wird?

Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje Bild-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. Bartels enthüllt, was hinter den Kulissen bei Bild geschieht. Und er beschreibt, wie und warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3 Millionen seiner Leser verlor.

Für Bartels ist dieser Niedergang mit einem Namen verknüpft: Kai Diekmann. Wie kein anderer Bild-Chef zuvor pflegt der eine besondere Nähe zu den Mächtigen. Diekmann, Mitglied der Atlantik-Brücke und wichtigster Propagandist der Willkommenskultur, scheint sich für den Niedergang des Blattes nicht zu interessieren. Unter ihm wurde die einstmals höchst erfolgreiche, von den Mächtigen gefürchtete Bild zu einem ausgelagerten privaten Bundespresseamt für Angela Merkel und zu einer Propagandamaschine im Dienste der Machtelite.

Peter Bartels enthüllt mit packenden Details, wie und warum Bild vom auflagenstarken »Anwalt der Leser« zum Volkserziehungsblatt wurde, das seine Leser belügt und manipuliert.

Fakt für Fakt weist der intime Kenner nach, wie Bild sich von den Mächtigen instrumentalisieren ließ. Fall für Fall holt er hervor, was Bild als »Tugendwächter der Reichsbeschwichtigungsbehörde« verschweigt. Und er spricht ungeschminkt Klartext.

Peter Bartels’ Enthüllungsbuch ist nicht nur ein packender Insiderreport, sondern auch ein spektakuläres Manifest gegen den politisch korrekten Mainstream und für eine journalistische Meinungsvielfalt. Mit vielen Geschichten, Namen, Daten und Enthüllungen vom Niedergang der Massenmedien im Allgemeinen und der Bild-Zeitung im Besonderen.

Gebunden, 255 Seiten

Wird die nächste Sintflut „seicht“?

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Seit März 2008 haben die Notenbanken weltweit die Zinssätze insgesamt 637 Mal gesenkt und wertlose Wertpapiere (für die Institutionen einmal bezahlt hatten) im Wert von (offiziell eingestandenen) 12,3 Billionen US-Dollar aufgekauft. Trotzdem steht nun die nächste Krise vor der Tür. Die FED hatte in den letzten Jahren immer wieder die „Illusion einer Erholung“ aufgebauscht, aber keinen real-produktiven Aufschwung in Gang gebracht. Sonst wären nicht zum Beispiel 100 Millionen Erwachsene allein beim westlichen Vorreiter USA ohne Arbeit und 46 Millionen US-Amerikaner auf Lebensmittelmarken angewiesen (im Jahr 2000 waren es noch „nur“ 18 Millionen). 35% der US-Bürger erhalten irgendeine Form staatlicher Unterstützung.

Der US-Finanzwelt ist es gelungen, Anleger weltweit zu überzeugen, Billionen erworbener Dollar in Wertpapiere zu investieren und dadurch deren nominellen Wert künstlich aufzublähen, ohne dass im gleichen Umfang reale „Werte“ geschaffen wurden. Wenn die FED oder Zentralbanken Wertpapiere ankaufen, schaffen sie Geld „aus dem Nichts“, „verwässern“ den Wert der Währungen und erzeugen die „Illusion einer Erholung“. Im Leitbild der westlichen Welt, im Wirtschaftssystem der USA summieren sich unter anderem z.B. Studienkredite auf insgesamt 1,3 Billionen Dollar. Die belasten jungen Bürger. Diese finden nach ihrem Studium kaum einen Arbeitsplatz, um ihre Kredite zurückzahlen zu können. Studentenkredite haben inzwischen die schlechteste „Performance“ des gesamten Kreditsektors. In den Nachäff-Staaten hinkt die Entwicklung vielleicht noch etwas hinterher.

Treu dem westlichen Vorbild schöpft die EZB monatlich nun 80 statt 60 Milliarden Euro, um mit dem neu auf den Markt geworfenen Geldern Anleihen zu kaufen. Das neu geschaffene Geld sollen Banken als Kredit vergeben. Aber an wen? Die einen wollen keine Kredite, weil sie für eventuelle Produkte nirgends einen zahlungsfähigen Nachfrager sehen, die anderen sind schon nicht mehr „kreditwürdig“, weil sie schon pleite sind. Nur Börsenspekulanten, Rüstungsindustrielle und Unternehmen, die in der Hoffnung auf ein Wunder eine unrentable Existenz bis zum Untergang noch etwas prolongieren wollen (wenn schon pleite, dann auch richtig!), sehen vielleicht noch eine Verwendung für billige Kredite.

Wenn die EZB irgendwann alle Anleihen aufgekauft hat, wird sie auf andere Wertpapiere zugreifen. Beim gegenwärtigen Volumen könnte die EZB den DAX vermutlich in einem Jahr aufkaufen. Was werden die Zentralbanken danach gegen frisches Geld aufkaufen wollen, mit Geld, das inzwischen so wenig „wert“ ist wie die als Sicherheit aufgekauften Wertpapiere, nämlich nichts mehr: Große Zahlen aber kaum noch Kaufkraft. Die Anzeichen dafür sind offenkundig: Man muss schließlich die Bank dafür bezahlen, dass man bei ihr Geld deponieren darf. Man bekommt am Ende Geld, wenn man den Banken Geld ab- und einen Kredit aufnimmt. Wir stehen kurz vor dieser herrlichen Zukunft der Schuldenmacher.

Die eingerissene Entwicklung hat einen anderen ihr aber entsprechenden Aspekt. Immer mehr angebliche „Bürger“, die über „Wahlen“ scheinbar politische Macht und damit Einfluss auf den Lauf der Ereignisse und das Wohlergehen der Gesellschaft zu nehmen meinen, werden statt von der produktiven (wörtlich „weiterführenden“) Arbeit ihrer Hände von Transferzahlungen des Staates abhängig und ihm damit gefügig. Solche Zahlungen machten in Deutschland 2013 bereits 47,3 Prozent der Staatsausgaben aus, im Jahr 2018 rechnet man aus heutiger Sicht (das heißt bei unterstelltem gleichen Steueraufkommen) mit 53,7 Prozent, rechnet man die Zinsabgaben aus dem Staatshaushalt heraus, läge der Sozialetat sogar bei 57,3 Prozent, allerdings noch ohne die fälligen Ausgaben für neue Flüchtlinge. Hierbei ist nicht gegen Sozialhilfe zu wettern, sondern gegen Zustände, die sie nötig machen.

Willkommenskultur-Begeisterte hoffen bei den Flüchtlingen auf billige Arbeitskräfte, ohne zu sehen, dass auch für deren herbeifantasierte Produkte kaum mehr eine Gewinn versprechende zusätzliche zahlungsfähige Nachfrage in Erscheinung tritt. Die ausgeschütteten Sozialausgaben, erscheinen zwar auf dem Markt und bieten eine gewissen zusätzliche zahlungsfähige Nachfrage, die möglicherweise einigen kleinen noch unabhängigen Unternehmen zu Gute kommt und ihnen Marktgewinne sichert. Aber sie muss auch wieder von Bürgern aufgebracht werden, deren Zahlungsfähigkeit entsprechend eingeschränkt wird. Wie lange werden Staat und Zentralbank sich solche Zahlungen aufgrund der Geldwertverwässerung (Schaffung von Kredit/Schuldengeld) der Banken noch leisten können? Endlos?

Sind Sie noch überzeugt, dass „im Westen“ die intelligentesten Ökonomen der Welt am Werk sind und Politiker, die mit gutem Gewissen das Beste für die Bevölkerung vorausplanen? Glauben Sie das wirklich, oder sehen Sie nur keine Alternative und blicken daher lieber weg und wählen „Jacke wie Hose“? Die Wahl zwischen etwas mehr für Soziales, dafür weniger für anderes von Pseudo-Umweltschutz (also Zwangskonsum) bis Rüstung – oder umgekehrt. Im Einzelfall macht das einen Unterschied, in manchen Fällen einen großen, entsprechend hitzig wird von manchen vielleicht gewählt. Doch für die Zukunft der Gesellschaft ist es nur wie bei Mathias Claudius: „abermals ein Tag vom Jahre, abermals ein Schritt zur Bare“. Eine solche Perspektive muss ebenso wie das zwanghafte Wegsehen lähmen und Burn-Outs oder Depressionen erzeugen.

Den Westen hält eine „fixe Idee“ im Griff: Die Idee, dass nur die Beschäftigung im eigentlichen Sinne wertvoll ist und sich „lohnt“, wenn man dabei schließlich mehr Geld herausbekommt als man für die Arbeit (Lebensunterhalt, Ausbildung, Produktionsmittel, Verkaufskosten etc.) aufwendet. Die revolutionäre bürgerliche Gesellschaft erkannte die Voraussetzung für ein solches „Mehr“ an Geld im Reichtum der damals herrschenden Klasse, des Adels, und wollte ihr den über die zur Verfügung gestellten Produkte abgewinnen. Was danach sein würde, blieb offen. Der Markt sorgte für genug Wettkampf und Anspannung. Als sich die Erfolgreichsten mit dem verbliebenen (Finanz)Adel verbündeten, suchten sie den Gewinn vermehrt in der Geldentwertung (Schaffung von Kreditgeld), in dem sie zunächst noch den gleichen Geldwert (Preis) für Waren erzielten, die sich einfacher, das heißt mit geringerem Aufwand (Lohn-, Rohstoff-, Herstellungs- und Verkaufs-Kosten etc) herstellen ließen. Dieser noch virtuelle „Sparprozess“ war die technologisch produktive Phase der Bürgerlichen Gesellschaft. Übersteigende technische Produktivitätssteigerungen sorgten für eine Wohlstandsexpansion in den sogenannten Industriestaaten (hinzu käme die in der VW-Lehre kaum berücksichtigte politisch/militärische Ausweitung der Handelsgebiete und eine entsprechenden Aufschuldung der Bewohner in diesen neuen Gebieten, Kolonien, besiegten Staaten etc.).

Die relative Geldentwertung fiel zunächst nicht auf, weil die Preise für gleichwertige Waren scheinbar die gleichen geblieben sind. Mit der noch unterschwelligen Geldentwertung ging schon eine rasantere Konzentration der „Vermögen“, das heißt der Macht über die (und bald „den“) Wirtschaftsprozess(e), einher. Mit der Möglichkeit einzelner Superreicher, den Wirtschaftsprozess, in den die wirtschaftlichen Aktivitäten der großen Mehrheit fest eingebunden sind, übergreifend zu kontrollieren, verschwand die Erwartung, dass realisierte höhere Geldbeträge wirklich einen Gewinn darstellen. Gewnne versprachen nur Verschiebungen an der obersten Reichtumsspitze. In der konzentrieren Wirtschaft konnten ihre Kontrolleure ihr Vermögen nur noch durch weitere Konzentration steigern, indem sie trickreich das Vermögen untereinander umverteilten und die Verlierer abstießen. (Zum Beispiel konnte man über Bankkredite unproduktivere Betriebe schützen und ihre produktivere Konkurrenz in den Bankrott treiben, vgl. den Fall Borgward.) „Geld“ war hierbei lediglich ein Steuerungsmittel. Aus dem Wirtschaftsprozess selbst ließ sich nur das herausholen, was man vorher in Form von Kosten hineingesteckt hatte. Das war zwar immer schon so, wurde aber wegen der Vielzahl derer, die über Vermögen verfügten, um in den Wirtschaftsprozess produktiv einzugreifen, wegen der Unübersichtlichkeit der tatsächlichen Geldströme, wegen der Kreditvergabemöglichkeit gegen vorhandene Sicherheiten, und wegen der ständigen Fluktuation der Geldwerte früher nicht überblickt. Inzwischen hat die Vermögenskonzentration einen Grad erreicht, dass die „eigentlich“ Vermögenden, die mit ihrem Vermögen den Wirtschaftsprozess (und die Politikerklasse) steuern können, diesen Zusammenhang erkennen und strategisch nutzen. Auch hierbei spielen Währungen und Wertpapiere nur noch als Manipulationsmittel eine Rolle. Der eigentliche „Wert“ ist der Anteil an der steuernden Verfügungsmacht. Viele Besitzer stattlicher Geldbeträge hegen noch die Illusion, sich für Vermögende zu halten, wie sich viele Unternehmer noch für „Eigentümer“ im ursprünglich bürgerlichen Sinn halten. Sie vermögen im Unterschied zu den ganz wenigen Superreichen mit ihrem Vermögen allenfalls ein paar harmlose Wellen auf dem Strom der wirtschaftliche/politischen Ereignisse auszulösen aber keinen realen „Fortschritt“ (nur kurzfristig steigende Vermögenswerte da, sinkende Asset-Werte dort).

Die tatsächlich Vermögenden steuern mit der Globalisierung eine erneute Revolution an, die tatsächliche Machtübernahme in der Welt, d.h. die unmittelbare Regierung der Großeigentümer hinter den Großkonzernen und Großbanken in einer gleichgeschalteten Welt. Davor sollen allerlei internationale Handelsverträge die Macht der Staaten und Regierungen auf die Dienstleistung beschränken, ihre Bevölkerungen durch Terrorismus, eine Art virtueller Weltbürgerkrieg und entsprechende Polizeimaßnahmen auf Linie zu halten. Dass die Letztentscheider im Hintergrund sich auf eine wirtschaftlich/technische Entwicklung zur besseren Versorgung der Menschen einigen werden oder wollen, bleibt die Illusion der von ihnen ausgehaltenen Elite, die für sie die gut bezahlte Drecksarbeit (der psychisch-mentalen und politisch/polizeilichen Domestizierung) besorgt. Ob sich die noch nicht in diesem Sinne domestizierten Teile der Weltbevölkerung dem fügen werden, ist die große Frage der Zukunft im Sinne der Prophezeiung Enzensbergers: „Die nächste Sintflut wird seicht sein“ – oder blutig ausfallen.

Die geplante Milliardenfusion in Frankreichs Telekombranche kommt nicht zustande. Der teilstaatliche Konzern Orange bietet dem privaten Bouygues offenbar zu wenig Selbständigkeit.

Österreich wird die Grenze zu Italien am Brenner mit dem Bundesheer schützen. Wegen der neuen Flüchtlingsrouten erwartet Österreich eine starke Bewegung von Flüchtlingen und Migranten, die über Italien nach Norden gelangen wollen. Der Grenzschutz sei daher auch im vitalen Interesse Deutschlands.

Hans-Dietrich Genscher kritisierte zu Lebzeiten, dass die Nato ihr Versprechen, keine Ost-Erweiterung gegen Russland betreiben zu wollen, nicht gehalten habe. Er war ein Gegner der Russland-Sanktionen. Sein Plädoyer: „Es gibt in Europa keine Stabilität ohne Russland, und erst recht nicht gegen Russland.“

Volkswagen muss in den USA einen weiteren, signifikanten Absatzrückgang hinnehmen. Auch Daimler, BMW und Toyota melden sinkende Verkaufszahlen. Positiv entwickelt sich der Markt für die US-Hersteller.

In der Türkei ist die Empörung über die Schmähkritik von Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Erdogan groß. Der türkische Botschafter in Deutschland sagt, mit dem Beitrag sei auch die Grenze zum Rassismus überschritten.

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