Wochenrückblick 15.31

On July 31, 2015, in Schall und Rauch, by admin

Freitagabend wieder Wochenrückblick mit Wjatscheslaw Seewald und ich als Live-Sendung. Es werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprochen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.

Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung …

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.

Die Sendung wird aufgezeichnet und dann hier wenn bereit aufgeschaltet.

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Der Kriegseintritt der Türkei gegen den IS bietet der Regierung von Präsident Erdogan einen perfekten Anlass, um die kurdische Oppositionspartei HDP in die Nähe der Terrorismus zu rücken und schließlich zu verbieten. Erdogan hätte dann bei den anstehenden Neuwahlen die Chance, wieder eine regierungsfähige Mehrheit zu stellen. Es ist ein zynischer Wahl-Kampf, für den die Kurden den Preis bezahlen werden. Der Westen schweigt, weil er auch zu profitieren glaubt.

Der Goldpreis nimmt kritische Werte an und lässt das Edelmetall nicht unbedingt als lohnenswerte Anlage erscheinen. Doch Gold ist keine Anlage wie jede andere, was auch damit zu tun hat, dass sich sein eigentlicher Wert nicht einfach feststellen lässt und mehr davon abhängt, was Anleger ihm zugestehen.

Neun US-Soldaten wollten bewaffnet von den USA aus über Österreich in die Ukraine reisen. Doch die österreichischen Behörden ließen die Soldaten nicht gewähren, weil diese zuvor vergessen hatten, einen Durchreiseantrag zu stellen. Stattdessen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Kriegsmaterialgesetz eingeleitet.

Die Türkei und China wollen den bilateralen Handel auf die nationalen Währungen umstellen. Der Dollar soll umgangen werden. Zudem soll die chinesische Entwicklungsbank AIIB Kredite für Infrastrukturprojekte in der Türkei bereitstellen.

Die Ratingagentur Fitch rechnet mit einer baldigen Einigung zwischen dem Land Kärnten und der Hypo-Nachfolgerin Heta. Dabei könne Kärnten den Gläubigern vorschlagen, ihnen die Garantien quasi abzukaufen.

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen zwei Blogger von Netzpolitik.org. Er wirft ihnen „Landesverrat“ vor. Die Blogger wollen sich nicht einschüchtern lassen und sagen, die Bundesregierung wolle „mit den Anzeigen die Wahrheit über die deutsche Verstrickung in den NSA-Skandal unterdrücken“.

Die türkische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den kurdischen OppositionsführerSelahattin Demirtas. Die türkische Polizei hat bisher insgesamt 1.302 Personen festgenommen, die unter Terrorismus-Verdacht stehen. Sie sollen entweder dem IS oder der PKK angehören.

Die griechische Staatsanwaltschaft prüft, ob der frühere Finanzminister Varoufakis mit seinem Versuch, die Datenbank der Steuerbehörden zu hacken, Hochverrat begangen hat. Varoufakis war wegen des Vorfalls angezeigt worden. Sollte es zu Ermittlungen kommen, müsste das Parlament seine Immunität aufheben.

Das Board des IWF hat beschlossen, sich nicht an der nächsten Kredit-Runde für Griechenland zu beteiligen. Die Schulden seien zu hoch, die Implementierung der „Reformen“ erfolge nicht ausreichend. Damit steht die auf dem Krisen-Gipfel beschlossene „Rettung“ auf der Kippe.

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