Wie ich bereits hier angekündigt habe, ist José Manuel Barroso, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission und ehemaliger Ministerpräsident Portugals, im Lenkungsausschuss während der Konferenz aufgenommen worden. Dies geht aus der “offiziellen” Webseite der Bilderberger hervor. Francisco Pinto Balsemão ist nach 32 Jahren zum letzten Mal dabei gewesen und Barroso ist sein Nachfolger. Deshalb haben wir José so freudestahlend am Flughafen Innsbruck bei der Abreise gesehen und fotografiert. Jetzt gehört er zum inneren Kreis der Verbrecher.

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Ein Helikopter der Polizei wurde von einer Kugel getroffen. Tönt dramatischer als es ist, denn es handelt sich um “friendly fire”. Beim besteigen der Maschine löste sich ein Schuss aus dem Sturmgewehr eines Cobra-Beamten und durchschlug die hintere Seitentüre des Helikopters. Der Unfall habe sich bereits am Mittwoch am Stützpunkt des Innenministeriums in Innsbruck ereignet. Die Sondereinsatztruppe wollte über den Tagungsort der Bilderberger zur Überwachung fliegen. Verletzt wurde niemand.

Aua, wie peinlich. Stellen wir uns vor, wenn der Schuss beim Überflug ins Hotel eingeschlagen hätte, man hätte “Terroranschlag” laut geschrien. Wie kompetent sind die Mitglieder dieses Einsatzkommando, wenn sie ihre Waffe nicht sichern können und sich selber und andere gefährden?

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Spatz: Dem Bargeld vergeht das Lachen

On June 14, 2015, in Spatz, by admin

Dem Bargeld vergeht das Lachen

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

Für mehrere Millionen Euro (210-360 Mio €, je nach Einschätzung) geht das spektakuläre, hochgesicherte Freizeitprogramm der G7-Promis zu Ende. Da man vorgab, gearbeitet zu haben, liegt ein 21 Seiten Papier vor, das verschiedene, mehr oder weniger allgemeingehaltene Themen auflistet.

Allen voran soll endlich und vorrangig das TTIP-Programm durchgezogen werden. Die Finanzelite hinter den transnationalen Unternehmen will endlich die Wirtschaftspolitik aller ehemals-Industriestaaten unmittelbar selbst in den Griff bekommen. Das wird Auswirkungen für die alternde Bevölkerungen dieser Länder haben. Das heißt der Lebensstandard soll abgesenkt werden. Dazu braucht es eine „demokratische“, d.h. der nasgeführten Masse einleuchtende Begründung. Die G7-Promis beschlossen daher das Erdklima zu schützen und die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen. Sie wissen zwar nicht, wie das Erdklima funktioniert, wie man es praktisch feststellen könnte und schon gar nicht, wie es sich beeinflussen lässt, aber das tut dem Klimaziel keinen Abbruch. Das gleiche gilt für die Erderwärmung, die sich zur Zeit schon vorwiegend als Abkühlung äußert. Dass diese mit der Pflanzennahrung CO2 nichts zu tun hat, sollte inzwischen sogar Klimareligiösen dämmern. Trotz Milliarden Aufwendungen ließ sich bisher die „Klimasensibilität“ dieses Spurengases (0,03 Promille Anteil an der Erdatmosphäre) nicht empirisch nachweisen. Es blieb bei Computerhochrechnungen mit geeigneten Programmen, in die Nichteingeweihte keinen Einblick nehmen können. Nein, es geht dabei weder um Klima noch um CO2, es geht um Gesellschaftspolitik, wie sie sich die Macht- oder Geld-Elite wünscht.

Da innenpolitisch die Reibungen zunehmen und die Klimareligion immer unglaubwürdiger wird, braucht man das Jahrtausende alt bewährte innenpolitische Zwangsmittel, den außenpolitischen Feind – vor allem die Angst vor diesem. Daher werden Terroristen aufgebaut und bekämpft, die Ukraine-Krise hochgeschraubt mit neuen Sanktionen gefüttert. Hierbei tat sich neben Friedenspreisträger Obama besonders die deutsche Kanzlerin hervor – mit neuen Sprüchen und neuen Waffenlieferungen (allerdings bisher nur „nichtletale“ – wenn man es glauben will) an die „Putsch-Regierung“ in Kiew, an die Al Qaida/IS mit ihren vielen „gemäßigten“ Filialen und schürt bereits wieder – bei uns noch vorsichtig – Angst vor der „Gelben Gefahr“.

Da es neben der Klimareligion auch noch die Religion des Dollartums gibt, wird auch hier mit einem Beelzebub gewunken, mit „Griechenland“, das von der Schuldenlast der anderen ablenken soll. (Andere hoffen mit „Crash“-Warnung den Umsatz zu steigern.) Was steht noch in dem Papier? Phrasen wie gewohnt, was sonst? Sie deuten verstärkten Genderismus an (zur weiteren Zerstörung des Familienzusammenhalts und Atomisierung der Menschen). Man lenkt mit „Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt“ von denen ab, die man hier erzeugt. Natürlich darf zur Terrorisierung einer alternden Bevölkerung das Gesundheitsproblem nicht fehlen. Hier bot sich der Teufel „Erreger-Resistenz“ und „Seuchenbekämpfung“ an. Neben dem terrorisierenden Effekt für die Bevölkerung dient das zur Rechtfertigung der Zugriffe der Pharma-Industrie auf deren Geldbeutel. 2014 flossen laut Statistischem Amt 10% mehr Geld an diese Branche als im Vorjahr, zuvor soll die Steigerungsrate bei jährlich durchschnittlich bei 2,2% gelegen haben.

Ein erbärmlicher Haufen, diese Politpromis! Ob er auch verlogen ist? Auch das ließe sich bezweifeln. Diese Figuren geben – wenigstens in den Medien – ein so dümmliches Bild ab, dass man an ihrer Wahrnehmungsfähigkeit zweifeln muss – siehe Klimaschutz. Es handelt sich eben nur um Politik-Verkäufer, die selbst nicht für die Politik verantwortlich sind, die sie bewerben müssen, und die in ihrer langen politischen Karriere allmählich gelernt haben, dass es für ihr Wohlbefinden am besten ist, das zu glauben, was man ihnen vorsetzt. Auch ein Anzeigenverkäufer muss an die Wirksamkeit von Werbeanzeigen glauben, sonst erarbeitet er sich keine Provision. Darin unterscheiden sich die Polit-Promis also kaum von der Masse ihrer rundum zu terrorisierenden „Wähler“, deren Angst ihnen persönlich den Job garantiert.

Zu dem ganzen Gedöns: Soll man Putin zum „Gipfel“ einladen oder nicht, ließ dieser seinen Pressesprecher Dmitry Peskow am 8. Juni sagen: „Der russische Präsident konzentriert sich auf die Teilnahme an anderen, zur Zeit viel effizienteren Treffen, die sich mit der wirklichen Situation der Weltwirtschaft und den Dingen drum herum befassen“. Ansonsten gäbe es hierzu nichts Neues zu berichten. Zu hoch hängende Trauben? Auf die Frage, welche effizienteren Treffen er meine, nannte er als Beispiel „die Gruppe der 20“. Ob die wirklich “effizienter“ arbeitet, ließe sich auch bezweifeln. Aber vielleicht sehen wenigsten 13 von ihnen (soweit sie nicht auch nur Folgeprodukte weniger auffälliger Regime Changes waren) die Welt realistischer.

Es gibt sogar, was selten vorkommt – Positives von der Spitze zu berichten. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele hat sich kürzlich in Berlin öffentlich eindeutig dagegen ausgesprochen, das Bargeld abzuschaffen oder die Bargeldhaltung der Bürger zu beschränken, wörtlich: „Restriktionen der Bargeldhaltung lehnt die Bundesbank ab.“ Da werden „protestbereite“ sogenannte Grün/Linke gleich Einwände haben, dass den Bürgern Bequemlichkeiten im Geldverkehr vorenthalten würden. Aber darum geht es dabei doch gar nicht, auch nicht um die Verhinderung von Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Geldwäsche.

In der Bargeldfrage geht es um die Kontrolle aller gesellschaftlich relevanten Maßnahmen des Bürgers und damit um seine vollständige Vereinnahmung. Ohne Bargeld kann die Bank beliebig „marktgerechte“ Negativzinsen durchsetzen, ist in der Krise kein Banken-Run mehr möglich, sind etwaige Goldvorräte der Bürger so bekannt wie überflüssig, sind alle Wertschätzungen des Bürgers (wofür er bereit ist, Geld auszugeben) bekannt (kein freundliches unauffälliges Trinkgeld mehr!) und können sie entsprechend gezielt (nicht nur durch Werbung) manipuliert werden. Im Extremfall kann der Bürger total sanktioniert werden z.B. durch Kontensperrung. Eine weniger auffällige Folge ist das Überflüssigwerden der Zentralbank. Die Libertären werden jubeln. Denn das Geld wird dann wieder „privat“, das heißt zur Forderung an die jeweils kontoführende Bank. Hat die sich verspekuliert, ist das Konto leer und das „Geld“ weg. Dem Bürger stünde damit also endlich die Wahl und das Risiko frei, welcher der „privaten“, eng miteinander verwobenen Banken oder Geldschöpfern (z.B. Bitcoins etc.) er sein „Geld“ anvertraut. Das haben sich die „Freiheitlichen“ schon immer als die Lösung aller Probleme gewünscht: „Weniger Staat, mehr privat!“ Siehe auch die ausführliche Diskussion über Bargeld hier

Im Grunde dient die Bargeldabschaffung dem gleichen Zweck wie das TTIP-Abkommen: Übernahme der Regierungsgewalt durch die private Clique der Hochfinanz. So wird klar, warum Herrn Thiele von der Bundesbank kein Interesse an der Abschaffung des Bargelds hat, denn das würde sie und ihre Arbeitsplätze letztendlich abschaffen (und so etwas wie die Bafin zur „Beruhigung“ der Bürger aufblähen). Ob sich die Machthaber und deren Polit-Propagandisten den Wünschen dieser Institution entzeiehn werden, ist eher zweifelhaft. Die Masse der „vernünftig“ zu machenden Wähler wird zur Zeit darauf vorbereitet, und wenn sie schluck-reif ist, wird ihr diese Sklavenkette um den Hals gelegt. Sie werden die neue Bequemlichkeit des Zahlungsverkehrs als „Freiheit“ feiern lernen, wie der „Patriarch unter dem Pantoffel“ die Bequemlichkeit dieses Schuhwerks.

Zur Vorbereitung der Bargeldabschaffung erfolgt auf einem ganz anderen Gebiet, dem Internet, fortschreitend Entscheidendes. Das bisherige IPv4-Internetprotokoll bietet einen Adressraum von etwas über vier Milliarden IP-Adressen, also nicht einmal für jeden Erdenbürger eine. Das soll sich ändern. Denn eine individuelle Zuordnung auf eine Person ist nur bei fester Adresse möglich. Eine solche braucht der Mensch, wenn schon nicht an einem Wohnplatz so doch zumindest im Computer der NSA und vergleichbarer Ordnungshüter. Nach dem neuen IPv6-Protokoll stehen nicht weniger als 340 Sextillionen (38 Stellen!) Adressen zur Verfügung. Das reicht nicht nur für jeden Menschen sondern wahrscheinlich für jedes Sandkorn auf Erden. Hiermit eröffnen sich den Verwaltungsbesessenen ungeheure Möglichkeiten. Jedes beliebe Produkt kann eine eigene einmalige IP-Adresse bekommen und mit einer RFID (Radio Frequency Identification) über entsprechende Sendesysteme (Strahlung) identifiziert, angesteuert und kontrolliert werden. Hat Ihr Staubsauger eine solche Adresse, weiß nicht nur das Kraftwerk, wann Sie Staubsaugen. Das Kraftwerk kann ihrem Staubsauger dann auch mitteilen, sich zur Zeit bitte zurückzuhalten, weil vielleicht gerade nicht genug Wind weht. Von der Produktion, über den Verkauf, den Konsum, bis hin zum Abfall, wird man den Weg eines Produktes verfolgen können. Weil die Personen auch eine solche Adresse haben, weiß, wer es wissen will, auch, wer das Produkt gerade benutzt und was er damit anstellt (z.B. einen Getränkekarton achtlos irgendwo fallen lässt). Werbe- und Verkaufsdienstleister werden über diese Kontrollmöglichkeiten ebenso begeistert sein, wie die Behörden, die sich mehr und mehr für Ihr Handeln, Denken und Empfinden verantwortlich fühlen – alles natürlich nur zu Ihrem Besten und zu Ihrer Bequemlichkeit.

Unter solchen Bedingungen – wenn wir/Sie diese zulassen – bleibt den Machthabern eigentlich nur noch ein Problem. Es gibt viel zu viele Machtlose, die aufwendig kontrolliert und gelenkt werden müssen. Ihre Herde ist zu groß geworden. Und schon haben zahlreiche Machtlose zu beten gelernt: Überbevölkerung, „es gibt viel zu viele andere“, die müssen… Auch dafür hat man Lösungen. Fragen Sie den großen Philanthropen Bill Gates: (https://www.youtube.com/watch?v=6WQtRI7A064) Ich zitieren einen, der sich das Video anzusehen angetan hat „Etwa bei Minute 2:10 sagt er ganz klar, dass die Impfungen mit dazu beitragen werden, die Weltbevölkerung zu reduzieren. Und auch später betont er noch einmal Impfungen zu diesem Zweck (sollten die nicht einmal Krankheiten verhindern?). Das Allerwichtigste, was er sich wünscht, ist, dass der CO2 Ausstoß drastisch heruntergeschraubt wird, und das geht nur bei einer deutlich reduzierten Weltbevölkerung. Womit wir wieder beim Klimaziel der Polit-Promis wären.

Das lässt sich natürlich auch anders umsetzen. Ein höheres Tier bei der NATO erzählte dem ehemaligen Nachrichten Analytiker bei der NSA, John Schindler „“We’ll probably be at war this summer, if we’re lucky it won’t be nuclear,” (wir werden wahrscheinlich bis Sommer einen Krieg haben, wenn wir Glück haben, ist es kein Atomkrieg http://www.infowars.com/senior-nato-official-well-probably-be-at-war-this-summer/). Aus Russland und China hört man Ähnliches allerdings konditional „wenn…“ Bleiben wir bei den Machern: Auch Oberspekulant und Milliardär George Soros sagte in der 21. KW 2015 auf einer Tagung der Weltbank in Bretton Woods, dass der Planet auf einen Dritten Weltkrieg zusteuert. Der geht natürlich – wie immer – nicht von der eigentlichen Zivilisation, dem Westen aus, sondern wörtlich “there is a real danger that China will align itself with Russia politically and militarily, and then the threat of third world war becomes real.” Auslöser sei „ein möglicher wirtschaftlicher Zusammenbruch Chinas“, der Peking nötigen würde, seine Bevölkerung durch eine Bedrohung von außen in Schach zu halten. Ob der Herr da nicht – wie in seiner Zivilisation üblich – vom eigenen System auf das der anderen schließt? Jedenfalls ist der erste, der englische Grund für die einzige verbliebene Weltmacht der näherliegende.

Dies sind ein paar Anekdoten zu den verblasenen Beschlüssen des G7 Gipfels, an die Sie möglicherweise in dem Zusammenhang nicht gedacht haben, die diesen aber dennoch ebenso zugrunde liegen, wie der gefeierte angebliche wirtschaftliche Aufschwung: Denn statt unbezahlbare Schulden abzubauen, haben die FEDs immer mehr davon in Umlauf gebracht. Laut McKinsey sind die globalen Schulden, in der Zeit zwischen dem letzten Quartal von 2007 und dem letzten von 2014, um 57 Billionen Dollar gewachsen (Papiere nicht Güter!). Billige und schlechte Kredite haben den echten Wohlstand von Fabriken und produktiven Unternehmen (der materiellen Basis des Wohlstands) zur Wall Street verschoben, die das System pervertiert und echtes Wachstum stoppt. Die Spekulanten sind reicher geworden, die Armen, die Jungen und die Mittelklasse – die meist nur ihre Arbeitskraft zu bieten haben – dafür ärmer und damit wieder handhabbarer. Seit dem Jahr 2009 hat der amerikanische Aktienmarkt die Volumina der Wertpapierdepots der Inhaber fast verdreifacht. Nur dieser „Aufschwung“ begeistert Trader, Medien, ihre Auftraggeber und ihre Nachbeter. Und Freunde des Bargeld …

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Weboy