Vergesst das ganze Theater, welches uns die Medien aus Brüssel, Frankfurt und Berlin wegen Grexit vorführen. Was uns die Mitglieder der EU-Mafia dauernd erzählen, sei es Dijsselbloem, Junker, Draghi, oder Merkel, Gabriel und Schäuble, oder sonst irgendein Ober-Versager, der die EU und den Euro verteidigt, ist völlig irrelevant. Diese Kriminellen können nur lügen und betrügen. Was sie machen, würde man in der Wirtschaft als strafbare Konkursverschleppung bezeichnen, denn die Eurozone ist schon lange bankrott. Am sympathischten dabei ist mir Juncker, denn der ist dauernd besoffen. Die Katastrophe die er mit angerichtet hat kann er nur im Suff ertragen. Am schlimmsten finde ich Merkel, denn die ist echt gefährlich mit ihrem Grössenwahn und ihrer Bunkermentalität. Ihr Spruch, “Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“, den sie gestern wieder von sich gab, könnte direkt vom Adolf sein. Für sie ist der Euro alternativlos bis zum Untergang!

Mir geht es bei der Betrachtung der aktuellen Lage darum, die richtigen Erkenntnisse zu gewinnen, um daraus zu lernen. Was sagen uns die Ereignisse in Griechenland? Was bedeutet die Schliessung der Banken angeblich bis zum kommenden Montag, die Schlangen vor den Toren der Finanzinstitute und vor den Geldautomaten? Was hat das für Konsequenzen, wenn man an sein Geld nicht mehr rankommt und somit auch nichts kaufen und bezahlen kann? Für viele Griechen ist die Situation völlig verzweifelt. Sie werden Hunger und Durst haben, ohne Zugang zu Geld. Was wir in Griechenland sehen, ist die Realität eines wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruchs.

Wie ist es möglich, dass in einem Mitgliedlands der EU, in Europa, im “sozialen und guten” Westen, in der Geburtsstätte der Demokratie, die Menschen Angst um ihre Existenz haben müssen? Sie nicht wissen wie sie sich selber und ihre Kinder versorgen können, ohne Geld plötzlich dastehen und mit dem Schock, alles für was sie gearbeitet haben, hat sich in Luft auflöst? Jetzt bekommen sie nicht mal die mickrige Rente und man bietet ihnen lächerlich 60 Euro als “Notlösung” an. Wieso gibt man ihnen nicht gleich eine Giftpille und fordert sie auf sich umzubringen? Vom der ach so sozialen EU ist nichts zu erwarten.

Rentner warten vor der Nationalbank auf ihr Geld

Die Lektion die wir daraus ziehen können lautet: Verlasst Euch nicht auf den Staat, denn dann seid ihr verlassen. Wenn es darauf ankommt, ist jeder auf sich selber gestellt. Wer so dumm ist und Geld auf der Bank liegen hat, der kommt auf die Welt und realisiert, es gehört einem nicht und es wird einem nicht ausbezahlt. Wer keine Bargeldreserven zuhause hat, um Wochen wenn nicht Monate zu überbrücken, kann nichts kaufen, denn nur Cash ist King. Dazu noch, ohne einer Vorratskammer voller Lebensmittel und Gerätschaft, um von der Aussenwelt unabhängig zu sein, wird man nicht überleben.

Es geht mir in diesem Artikel nicht um die sinnlose Diskussion, sind die Griechen selber an ihrer Misere schuld, wer hat jetzt wen belogen und betrogen, wer hat die fünf quälenden Jahre der Dauerkrise zu verantworten, wer hat die Krise zum jetzigen Höhepunkt gebracht, Tsipras und Varoufakis, oder Junker, Draghi und Co.? Das spielt für mich keine Rolle, ist Zeitverschwendung und damit sollen sich die Sprechpuppen der Mainshitmedien mit den Politclowns beschäftigen und endlos diskutieren.

Es geht mir darum meinen Lesern aufzuzeigen, zu was es kommen kann, nicht nur in Griechenland, sondern in jedem Land, was die Auswirkungen eines Kollaps für den Normalbürger sein können, wie schlimm es wird wenn man ein Abhängiger ist, der in Normalzeiten gerade so über die Runden kommt und in einem Ausnahmezustand plötzlich sich befindet … und was man dagegen tun und sich wappnen kann. In so eine Situation kann man durch eine Naturkatastrophe und durch eine vom System gemachte Zerstörung geraten.

Heute habe ich kein Geld für Dich!

Wir sehen am Beispiel von Zypern vor zwei Jahren und jetzt in Griechenland, Banken können von einem Tag auf den anderen schliessen und man kommt nicht mehr an sein Geld ran. Wieso müssen sie schliessen? Weil sie gar nicht das Geld der Kunden haben und deshalb das Abheben verhindern müssen. “Wegen zu geschlossen”. Banken sind leere Fassaden, die Seriösität und Sicherheit vorgaukeln. Dabei muss jeder wissen der Geld auf einer Bank hat, es ist wie wenn man einen ungesicherten Kredit an einen Betrüger gibt. Das Geld ist sehr wahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen weg!

Nur Geld das man in den eigenen Händen hält ist sicher und darüber kann man verfügen. Nur Bargeld bedeutet Unabhängigkeit und Freiheit. Alles andere auf einem Kontoauszug und in einem Computer ist nutzlos, existiert nicht, denn man ist abhängig davon, ob ein Banker es einem auszahlen will oder nicht. Die fahren den Rollladen runter und stellen die Automaten ab, fertig. So steht man dann dumm da, wie die Griechen jetzt vor den Banken. Dabei hat man so lange schon die Krise erlebt und war vorgewarnt. Wer nicht eine Bargeldreserve angelegt hat, ist selber schuld.

Aber wir sehen es ja hier in unseren Gefilden. Wer hat schon einige Tausend Euros als Notgroschen zuhause liegen? Sehr wenige. Es wird einem vom System über die Medien eingeredet, Banken wären der beste Aufbewahrungsort, das Geld würde dort arbeiten und es gebe ja Einbrecher. Ich war selber jahrelang bei einer Bank tätig, hab aber nie Geld arbeiten sehen. Arbeiten tun nur Menschen. Es ist auch nicht in der Lage wie Lebewesen sich zu vermehren. Die wirklichen Diebe, vor denen man sich in Acht nehmen muss, sind die Banker selber.

Ihr kennt ja die bekannte Szene aus Southpark: “… und es ist weg!

Dreht die Lautstärke etwas auf …

Man könnte ja lachen, wenn es nicht ernst und die Realität wäre.

Am vergangenen Sonntag hat der griechische Premier Alex Tsirpas ein Dekret verkündet das lautet:

Die extrem notwendige und unvorhergesehene Notwendigkeit, das griechische Finanzsystem und die griechische Wirtschaft zu schützen, wegen dem Mangel an Liquidität verursacht durch die Entscheidung der Eurogruppe vom 27. Juni, die Kreditvereinbarung mit Griechenland nicht zu verlängern, zwingt uns folgende Einschränkungen zu veranlassen:

– Alle Banken bleiben bis zum 6. Juni geschlossen

– Alle Bezüge an Geldautomaten werden auf 60 Euro pro Tag begrenzt

– Die griechische Börse bleibt geschlossen

– Überweisungen ins Ausland bedürfen einer Erlaubnis der Finanzministeriums

– Die Einschränkungen können nach Bedarf verkürzt oder verlängert werden

Denkt nicht, das kann “bei uns” nicht passieren. Am Abend geht man ins Bett mit der Annahme, es ist alles in Ordnung. Am nächsten Morgen wir im Radio und TV der Ausnahmezustand verkündet. Ein Regime ist zu allem fähig und kann mit Verordnungen und Notgesetzen, die alle anderen aushebeln, schalten und walten wie es will. Wer den “Komfort” des bargeldlosen Zahlens mit Karte bisher “genossen” hat, wird hilflos und alt aussehen! Das ist ja der ganze Sinn der bargeldlosen Gesellschaft, keine Alternative und Flucht mehr zu ermöglichen.

Die EU will bis Jahresende alle Mitgliedsländer dazu zwingen, den “bail-in” gesetzlich zu verankern. Das heisst, Guthaben werden zur Rettung von Banken herangezogen. Wenn Banken in Schwierigkeiten sind, dann plündert man einfach die Konten der Kunden. Vergesst die 100’00 Euro Garantie. Die gibt es nicht. Auch wenn es sie gebe, bis ein Konkurs abgewickelt ist, was ein Jahr dauern kann, sieht man sein Geld nicht. Also muss man diese Zeit überbrücken, um überleben zu können.

Fazit: Griechenland zeigt uns, wie wichtig Reserven an Bargeld und auch an Lebensmittel und anderen Sachen für die Existenz sind. Das gehört zur Verantwortung gegenüber seinen Nächsten und sich selber. Auf Hilfe vom System zu hoffen ist naiv und verantwortungslos. Wichtig ist auch ein Netzwerk aufzubauen, in dem man im Notfall aufgefangen wird. Es ist interessant, Menschen sind bereit alles um sich herum zu versichern. Gegen eine Finanzkrise wie oben beschrieben versichern sich aber die wenigsten. Warum eigentlich? Sie leben vor sich hin, im Vertrauen, es wird schon schief gut gehen.

Ihr dürft nicht vergessen, die “Ober-Europäer” sind völlig verrückt. Um die Gemeinschaftswährung zu retten, wird man noch mehr von dem machen, was überhaupt zur Krise geführt hat. Man wird noch mehr Schulden auftürmen, noch mehr Sparmassnahmen erpresserisch durchsetzen, noch mehr “Europa” verlangen (Aufgabe der Souveränität und Diktatur durch Brüssel), und den falschen Weg mit Vollgas weiter gehen. Wie definierte Albert Einstein den Wahnsinn? Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Der Euro ist alternativlos bis zum Untergang!

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Die Krisen in Irland und Griechenland sind durchaus vergleichbar. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: In Irland hat die Regierung ihre eigene Verantwortung akzeptiert, während in Griechenland die Schuld nur auf die Troika geschoben wird. Mit dieser Haltung wird Athene trotz Referendums keine Lösung finden.

Entgegen den landläufigen Behauptungen ist Russland nicht an einem Crash in Griechenland interessiert. Russland hat im Unterschied zu EU erkannt, dass man mit großen Partnern leichter große Geschäfte machen kann. Daher erfolgen die Grexit-Vorbereitungen der russischen Zentralbank äußerst widerwillig.

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hielte einen Austritt Griechenlands aus dem Euro für konsequent. Es werde jedoch trotz all des Getöses nicht zu kommen. Griechenland sei für die Amerikaner geopolitisch zu wichtig. Die politischen schwachen EU-Retter werden einlenken, glaubt Hellmeyer.

S&P stuft Griechenland herunter

On June 30, 2015, in Endzeit, by admin

Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft Griechenland erneut herab. Die Bewertung bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei rund 50 Prozent.

Mindestens 20.000 Griechen protestierten am Montagabend für die Politik von Premier Tsipras. Dieser hatte zuvor seinen Rücktritt angekündigt, sollten sich die Griechen beim Referendum für die Sparpolitik der internationalen Geldgeber aussprechen.

Griechenlands Premier Alexis Tsipras verbindet seine politische Zukunft mit dem Ausgang der Volksabstimmung über den Spar- und Reformkurs. Wenn bei dem Referendum am Sonntag ein „Ja“ herauskomme, sei er „nicht für alle Zeiten Ministerpräsident“.

Börse: Dax schließt 3,6 Prozent im Minus

On June 30, 2015, in Endzeit, by admin

Chaotischer Handels-Auftakt beim Dax und bei europäischen Staatsanleihen, dann die Stabilisierung. Es herrscht Optimismus, dass die Dinge schon irgendwie ins Lot kommen – aber das sieht nicht wirklich danach aus. Nachbarländer Griechenlands nehmen griechische Banken in Quarantäne, außerdem ist der IWF-Zahlungsausfall nun mehr als wahrscheinlich, weil die Eurozone eine Zwischenfinanzierung ablehnt. Außerdem könnte Griechenland rein finanziell gar nicht in der Lage sein, das Referendum abzuhalten – die Kosten liegen über 100 Millionen Euro.

Nach Angaben eines griechischen Regierungsvertreters wird Griechenland die am Dienstag fällige Kreditrate an den IWF nicht leisten. Eine Staatspleite hat dies nicht zur Folge, wohl aber einen veritablen Gesichtsverlust für Christine Lagarde.

Die spanische Protestpartei Podemos wirft der Troika vor, mit deutscher Hilfe eine „mafiöse Operation von Finanzterrorismus“ gegen Griechenland zu führen. Podemos-Chef Iglesias organisierte in Madrid eine Solidaritätskundgebung für das griechische Referendum. Die spanische Regierung unter Rajoy hingegen kritisierte das griechische Vorgehen.

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