Die Ukraine verschärft die wirtschaftliche Blockade der Krim: Ab Freitag wird der Güterverkehr eingestellt, ab Montag werden schrittweise auch alle Personenzüge gestoppt. Die Kontaktgruppe von Minsk konnte sich vorerst nur auf einen Gefangenenaustausch verständigen. Russlands Präsident Putin hat die Nato nun auch offiziell zu einer Bedrohung ernannt.

Der Leiter der Kapitalmarkt-Analyseabteilung der Baader Bank, Robert Halver, sagt, dass die Währungsreserven Russlands drastisch zurückgehen. Die russische Krise werde kein Land der Welt so stark treffen wie Deutschland. Denn Russland hat in den vergangenen Jahren viele Probleme kompensiert, die der deutschen Wirtschaft aus der Euro-Krise erwachsen sind.

Der Renteneintritt der Baby-Boomer wird in Deutschland schon in Kürze dazu führen, dass der Lebensstandard sinkt. Deutschland braucht nach Einschätzung von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn 32 Millionen Migranten, um den Renten-Schock zu absorbieren – eine utopische Idee.

Japan hofft auf langfristig niedrigen Öl-Preis

On December 27, 2014, in Endzeit, by admin

Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda sagt, dass der niedrige Ölpreis derzeit die Inflation drücke. Doch langfristig sollten die Gewinne der Unternehmen aufgrund geringerer Ausgaben steigen. Deshalb werde sich der Ölpreis-Verfall positiv auf die japanische Wirtschaft auswirken.

Über Weihnachten legten Cyber-Kriminelle das Online-System der Spielekonsolen Sony Playstation und Xbox von Konkurrent Microsoft lahm. Die beiden Konsolenhersteller hatten zuvor den Film „The Interview“ auf ihren Portalen zur Verfügung gestellt.

Im Währungskrieg mit den USA hilft China der schwachen russischen Währung auf die Sprünge und versetzt dem US-Dollar einen weiteren Schlag. Ab Montag gelten neue Regeln zum Währungstausch zwischen Yuan und Rubel. Langfristig besteht die Möglichkeit, das Russland und China eine gemeinsame Währung einführen, um den Dollar signifikant zu schwächen.

Kämpfe in Libyen treiben Ölpreis in die Höhe

On December 27, 2014, in Endzeit, by admin

Schwere Kämpfe zwischen islamistischen Milizen und Regierungstruppen in Libyen stoppen den Preisverfall beim Rohöl. Im Ölförderhafen El-Sider ist ein Tank durch den Einschlag einer Rakete in Brand geraten. Der Ölpreis liegt über der Grenze von 60 Dollar pro Barrel.

Angriff auf den Rubel abgewehrt

On December 27, 2014, in Schall und Rauch, by admin

Bis vor wenigen Tagen waren die Westmedien voll mit Schlagzeilen und Schreckensmeldungen über die russische Währung, wie: “Dramatischer Rubel-Verfall” oder “Der Rubel ist im freien Fall” oder “Der Rubel rauscht ins Bodenlose” oder “Auf dem Weg in die Staatspleite” oder “Russlands Wirtschaft droht der Kollaps“. Die Meute der Journalie konnte gar nicht hetzerisch genug unisono eine Währungskrise herbeireden. Dieser irrationale Hass auf Russland und die Suche jeder Gelegenheit um Russland-Bashing zu betreiben kann man nur noch als pathologisch bezeichnen. Und was ist jetzt? Es gibt keinen freien Fall oder Absturz ins Bodenlose, kein Staatspleite und auch kein Kollaps der Wirtschaft. Moskau hat das Ende der Rubel-Krise erklärt. Der Kurs des Rubels ist wieder gestiegen und hat sich stabilisiert. Das ganze war ein Angriff der kriminellen Finanzmafia auf den Rubel der erfolgreich abgewehrt wurde.

Vor 10 Tagen war die Schlagzeile noch so

Im Dezember haben die Spekulanten massiv gegen den Rubel gewettet und meinten, er wird weiter ständig fallen, wenn sie Russland nur schlecht reden. So wie am 16. Dezember, wo die russische Währung 11 Prozent an einem Tag gegenüber dem Dollar verlor. Was war geschehen? Sie kauften auf Kredit Rubel am Morgen und verkauften sie am Ende des Tages billiger, zahlten den Kredit zurück und kassierten den Profit von 11 Prozent. Ab 17. Dezember machte aber die russische Zentralbank diesem Treiben ein Ende, in dem sie auf den Devisenmarkt intervenierte und aus ihrem Bestand Dollars verkaufte. Der Kurs des Rubels stieg und die Spekulanten mussten einen erheblichen Verlust einstecken. Das wiederholte sich in den folgenden Tagen und der Angriff wurde abgewehrt. Die russische Zentralbank hat die riesigen Devisenreserven genutzt und den Spekulanten eine schmerzhafte Lektion erteilt.

Der Rubel hat in den letzten Tagen ständig an Wert gegenüber dem Dollar zugenommen und sich stabilisiert. Architektin dieses erfolgreichen Abwehrkampfes ist Elvira Nabiullina, seit Juni 2013 die Chefin der russischen Zentralbank, die erste Frau die eine Zentralbank der G8-Staaten führt. Janet Yellen ist erst seit dem 1. Februar Chefin der Federal Reserve in Washington. Vorher war Nabiullina vom 24. September 2007 bis zum 12. Mai 2012 russische Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und wichtigste Beraterin von Präsident Putin. Der tiefere Kurs des Rubels hat sowieso eine positive Seite den die Medien verschweigen, denn so werden Importe teurer und dadurch der Kauf und die Produktion von inländischen Produkte gefördert. Auch für Investoren ist Russland attraktiver, denn Aktien und andere Vermögenswerte sind günstiger zu haben.

Denn der Kurszerfall hat keinen wirtschaftlichen Grund, sondern beruht nur auf den Währungskrieg der gegen Russland vom Westen geführt wird. Die Spekulanten hatten auf einen weiteren Verfall gewettet, der aber aufgehalten wurde, und jetzt haben sie die Wette verloren. In der vergangenen Woche hat die Zentralbank in Moskau 15,7 Milliarden Dollar eingesetzt, um den Rubel zu stützen, in diesem Jahr insgesamt 80 Milliarden Dollar. Ist das viel? Nein. Die Schweizer Nationalbank hat 70 Milliarden Franken ausgegeben, nur um eine einzige Bank vor der Pleite zu retten, nämlich die UBS. Dazu noch sagenhafte über 500 Milliarden Franken um den totalen Absturz des Euro mit der Kursfixierung auf 1,20 aufzuhalten. Von den 80 Milliarden Dollar welche die Fed jeden Monat in die Märkte pumpt, um den Dollar am Leben zu erhalten, gar nicht zu reden.

Diese Tatsache und Relativierung bringen die Medien natürlich nicht. Sie zeigen dauernd auf Russland, machen alles schlecht und schüren Panik, dabei ist das eigene Schiff am absaufen. Die Einheitswährung Euro ist doch wie ein Komapatient auf der Intensivstation, der nur noch an Schläuche angeschlossen durch künstliche Beatmung und Blutzufuhr am Leben gehalten wird. Wie ich gerade aufgezeigt habe, die Schweiz musste den Euro retten und tut es weiter ständig, sonst gebe es diese Schrottwährung gar nicht mehr. Der Dollar existiert auch nur noch, weil eine gigantische Kriegsmaschinerie dahinter steht und jeden bedroht, der den Dollar nicht als Handelswährung und als Zahlungsmittel für Öl akzeptiert. Nur, die Tage dieser Währungen sind gezählt, da durch nichts gedeckt, ausser Schulden. Russland will aber den Rubel durch Gold decken, hat fleissig in den letzten Jahren Gold gekauft und besitzt per 1. Dezember 38,2 Million Unzen oder 1’083 metrische Tonnen.

Der Rubel-Absturz war sowieso völlig übertrieben und hat mit der Realität nichts zu tun, angesichts der recht stabilen russischen Staatsfinanzen und auch Wirtschaft. Russland steht gut da, wenn man sich die Situation von Japan, Europa oder der Vereinigten Staaten anschaut, die katastrophal ist. Vergleichen wir doch den Zustand der Finanzen von Amerika mit Russland. Washington hat gigantische Schulden von weit über 100 Prozent des BIP, Moskau aber nur 16 Prozent. So wenig Schulden hat kein einziges westliches Industrieland. Deutschland ist mit fast 90 Prozent verschuldet und Japan mit sagenhaften 210 Prozent!!! Der russische Haushalt ist praktisch ausgeglichen, wird 2015 voraussichtlich nur leicht ins Defizit rutschen und die Auslandsschulden der Unternehmen sind angesichts der bislang noch immer hohen russischen Devisenreserven mittelfristig auch kein Problem. Davon träumen andere Staaten!

Es ist deshalb völlig absurd und eine Frechheit, wenn die USA und andere westliche Länder wie Grossbritannien, Deutschland und auch Japan mit der höchsten Kreditwürdigkeit durch die Rating-Agenturen ausgezeichnet werden und Russland gerade wieder abgestuft wurde. Die Ratingagentur Standard & Poor’s drohte vor wenigen Tagen Russland sogar mit der Herabstufung auf Ramschniveau. Es ist doch offensichtlich, diese Beurteilung hat nichts mit den Fakten zu tun, nichts mit der tatsächlichen Verschuldung und Wirtschaftsleistung, sondern ist rein politisch motiviert, bzw. ist auch ein Mittel der westlichen Kriegsführung, um Moskau zu schaden. Hier tobt ein Währungskrieg mit einem Angriff auf den Rubel, der aber abgewehrt wurde.

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