Wegen der für alle überraschenden Annäherung zwischen Washington und Havanna möchte ich euch den wirkliche Grund erklären. Präsident Putin besuchte Lateinamerika im Juli 2014 und landete dabei auch auf Kuba. Es wurde mit der kubanischen Regierung vereinbart, die ehemalige russische Militärbasis in Lourdes südweslich von Havanna wieder zu eröffnen. Ausserdem hat Russland 90 Prozent der Schulden erlassen. Beides, die Basis und die offenen Schulden, stammten noch aus der Sowjetzeit.

Militärbasis von Lourdes, einer der vielen Abhörantennen auf Kuba

Eröffnet im Jahre 1967 war die Spionagestation in Lourdes die grösste Militärbasis der Sowjetunion im Ausland, nur 169 Kilometer von der US-Küste (Key West) entfernt. Aufgabe der Station war es den gesamten Funkverkehr der Vereinigten Staaten abzuhören. Putin hatte die Basis 2001 kurz nach seiner ersten Amtseinführung schliessen lassen, als Zeichen des guten Willens und der Entspannung mit Amerika. Da aber Washington in den letzten Jahren alles tut, um aggressiv gegen Russland vorzugehen und praktisch einen Krieg führt, hat Putin die Wiedereröffnung der Basis entschieden.

Diese Rückkehr der Russen auf die Insel ist der eigentliche Grund, warum jetzt plötzlich Obama gute Beziehungen mit Kuba will. Es ist doch nicht weil Washington ein weiches Herz bekommen hat und einsichtig geworden ist, oder wie Obama sagte, die 50 Jahre andauernden Sanktionen nichts gebracht und nur der kubanischen Bevölkerung geschadet hätten (lach). Nein, die Aufnahme der diplomatischen Beziehung jetzt ist die Reaktion auf die russische verstärkte Präsenz auf Kuba.

Die Schulden die Russland Kuba erlassen hat waren nicht gerade wenig, nämlich von insgesamt 32 Milliarden Dollar jetzt 90 Prozent. Für diese grosszügigen Geste hat wohl Moskau das bekommen was sie schon mal hatten. Auf der Militärbasis in Lourdes arbeiteten früher bis zu 3’000 Abhörspezialisten und es war das Auge und Ohr der Sowjetunion in die westliche Hemisphäre. Dieser Schritt zur Wiederöffnung der Basis vor der Küste der USA ist wohl eine Gegenmassnahme zum ständigen Heranrücken der NATO an die Grenze Russlands.

Während seiner Reise durch Lateinamerika hat Präsident Putin auch Vereinbarungen mit den Ländern Argentinien, Brasilien und Kuba abgeschlossen, um für das russische Gegenstück zum GPS-System in diesen Ländern Bodenstationen für Glonass zu errichten. Putin machte auch eine überraschende Zwischenstopp in Nicaragua, um auch dort eine Glonass-Station bauen zu dürfen. Präsident Daniel Ortega nannte Putins ersten Staatsbesuch einen “Lichtstrahl”. Die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Lateinamerika und Russland zeigt, Amerikas Versuch Moskau zu isolieren ist gescheitert.

Da Washington die Präsenz von russischen Militär unmittelbar vor der Haustür auf Kuba nicht verhindern konnte, hat das US-Regime entschieden eine “historischen Wende” zu vollziehen. Am Mittwoch verkündet Obama, dass er normale Beziehungen mit Kuba anstrebe. Nach 50-jähriger Feindschaft möchte er in Havanna eine Botschaft eröffnen und das Embargo lockern. Sicher nicht aus Einsicht, oder gutnachbarlicher Freundschaft oder humanitären Erwägungen, sondern nur aus strategischen Gründen.

Alles was uns jetzt von den Medien erzählt wird, ach wie gut doch Obama ist, wie mutig er gegenüber der Lobby der Exilkubaner und der Erzkonservativen sei, die in diesem Schritt eine Kapitulation sehen, ist doch nur Theater für das naive Publikum. Wieso hat Washington erst nach Putins Besuch auf Kuba richtig verhandeln angefangen? Wieso war Obama so darauf erpicht Kuba zu überzeugen, er hat sogar Papst Franziskus um Vermittlung gebeten? Der Durchbruch gelang im Oktober 2014 bei Gesprächen im Vatikan.

Wir wissen für was US-Botschaften in einem Land dienen und warum man eine in Havanna jetzt errichten will. Sie sind das Zentrum der Agitation und Propaganda als Organisatoren von Regimewechsel. Russlands Einfluss auf Kuba muss zurückgedrängt werden, also macht Obama einen auf normale Beziehungen, zur totalen Überraschung aller Politiker und Beobachter in Washington. Wer sicher nicht überrascht ist und ohne deren Genehmigung man nicht mit dem Feind spricht, sind die Generäle im Pentagon und die Geostrategen. Von dort kam der Befehl die Annäherung einzuleiten.

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Das vom NDR produzierte ARD-Politmagazin “Panorama” sorgte vor allem Internet mit einem Beitrag für Furore, der PEGIDA-Demonstranten unkommentiert zu Wort kommen lässt. Der Sender stellte auch die ungekürzten Interviews ins Netz, um Vorwürfe zu entkräften, dass die Äußerungen manipulativ geschnitten wurden. Jetzt veröffentlichte der NDR eine Korrektur in der es heißt, dass einer der Interviewten gar kein Demonstrant war, sondern ein Reporter von RTL.

Unter dem Online-Beitrag der “Panorama”-Redaktion findet sich nun folgender Nachtrag:

Wie wir im Nachgang zur Sendung erfahren haben, handelt es sich bei einem der Demonstranten, die wir vor Ort in Dresden interviewt haben, um einen Reporter von RTL. Dieser Fakt war uns nicht bekannt. Im Interview äußerte er u.a. seine Sorgen bezüglich der Zahl der Türken im Straßenbild und des Bürgerkriegs in Syrien. Der Mann hat sich nun bei uns gemeldet und beteuert, dass er eigentlich anderer Ansicht sei und dass diese Aussagen nicht seiner Meinung entsprächen.

Unter dem Schlagwort PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen eine Islamisierung des Abendlandes”) demonstieren seit einiger Zeit vor allem in Dresden jeden Montag tausende gegen eine angebliche Überfremdung Deutschlands. Am vergangenen Montag nahmen an der Demo rund 15.000 Menschen teil. Bislang verliefen die PEGIDA-Demonstrationen, unter die sich auch einige Rechtsextreme mischten, weitgehend friedlich. Ein Kennzeichen der PEGIDA-Bewegung ist es, das sich die Demonstranten größtenteils weigern mit den Medien zu sprechen, die von ihnen oft als “Lügenpresse” diffamiert werden.

Darum sorgte auch der “Panorama”-Beitrag für großes Aufsehen, weil hier einige PEGIDA-Teilnehmer ausführlich und unkommentiert zu Wort kamen. Die Äußerungen offenbarten ein diffuses, von Fremdenangst geprägtes Meinungsbild. Warum sich ein RTL-Reporter des RTL Landesstudios Ost gegenüber dem NDR als normaler Demonstrant ausgab und dann auch noch Aussagen machte, die, wie er nun mitteilte, nicht seiner echten Meinung entsprechen, ist bisher noch unklar. Das Phänomen PEGIDA bleibt verwirrend.

Der RTL-Reporter im “Panorama”-Bericht:

Das vom NDR produzierte ARD-Politmagazin “Panorama” sorgte vor allem Internet mit einem Beitrag für Furore, der PEGIDA-Demonstranten unkommentiert zu Wort kommen lässt. Der Sender stellte auch die ungekürzten Interviews ins Netz, um Vorwürfe zu entkräften, dass die Äußerungen manipulativ geschnitten wurden. Jetzt veröffentlichte der NDR eine Korrektur in der es heißt, dass einer der Interviewten gar kein Demonstrant war, sondern ein Reporter von RTL.

Der RTL-Reporter im “Panorama”-Bericht:

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Mainz/Dresden. (zuerst)Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat bekundet, sich vor PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”) zu fürchten.

Image635546921747541767Der Grund: “Wenn ich die Bilder der so genannten Pegida-Demonstrationen in Dresden und andernorts sehe, dann läuft mir ein Schauer über den Rücken. Tausende schwenken Deutschlandfahnen und skandieren ‘Wir sind das Volk’ unter antiislamischen Parolen. Ich finde es beschämend.” Das erklärte sie am Donnerstag im Landtag. Man müsse diejenigen “identifizieren, die Ängste in der Gesellschaft nutzen, um fremdenfeindliche Parolen in der Gesellschaft zu platzieren und wieder salonfähig zu machen”, so Dreyer. Das gelte auch für solche, die am rechten Rand fischten, mit Ressentiments innerhalb der Gesellschaft spielten und dadurch bewußt zündelten, wie beispielsweise die AfD.

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MÜNCHEN. (JF) Die bayerischen Grünen haben die Entfernung eines Denkmals für die Trümmerfrauen und die Aufbaugeneration nach dem Zweiten Weltkrieg in München gefordert. „Ich werde einen Antrag stellen, das sogenannte Trümmerfrauen-Denkmal zu beseitigen“, sagte der Landtagsabgeordnete Sepp Dürr (Grüne) Anfang Dezember.

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„Unsere Aufgabe sehen wir dabei darin, relativierenden Bestrebungen entgegenzuwirken und nicht die Nazis, die Trümmer beseitigten, als Helden des Wiederaufbaus zu feiern“, betonte Dürr. Wer an das Nachkriegsleid und die Aufbauleistungen erinnere, ohne „einen Zusammenhang zur Vorgeschichte herzustellen und zum unsäglichen Leid, das Nazi-Deutschland über Millionen anderer gebracht hat“, verzerre die Verhältnisse auf „unerträgliche Art und Weise“.

Scharfe Kritik von CDU- und CSU-Politikern

Nachdem die von SPD und Grünen regierte Stadt ein Denkmal stets abgelehnt hatte, wurde dieses im Mai 2013 auf einem Grundstück des Freistaates aufgestellt. Im Dezember 2013 hatten Dürr und die Grünen-Politikerin Katharina Schulze den Gedenkstein mit einem Tuch verhüllt, auf dem stand: „Den Richtigen ein Denkmal. Nicht den Alt-Nazis.“

Unterstützung erhielt Dürr vom Stadtarchiv München. Der Historiker Andreas Heusler sagte: „Man kann nicht in Form eines Denkmals eine Aufbaugeneration würdigen, die personell im Prinzip identisch ist mit der Verantwortungsgeneration.“

Der Münchner Stadtrat Reinhold Babor (CSU) zeigte sich entsetzt über die Grünen. „Die sollen mal die Leute aus der Generation befragen, wie die Zeiten damals waren.“ Er habe eben eine andere Ansicht, was eine Trümmerfrau sei. „Es geht um die Frauen, die die harten Nachkriegsjahre allein und mit den Kindern am Rockzipfel in den Trümmern durchgestanden haben. Und das waren Zehntausende.“ Das Vorgehen der Grünen sei deswegen „fast schon bösartig“.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Klar, wer selber nie gearbeitet hat, kann auch die Aufbauleistung nicht schätzen. Dummdreist, unfähig und peinlich.“ Recht hat er!

Wenn Sie ihren Volksvertretern von den Grünen sagen wollen, was sie darüber denken:

Sepp Dürr:

Dr. Sepp Dürr, MdL
Dorfstraße 8
82110 Germering

Telefon
(089) 84 05 82 22
Telefax
(089) 84 05 82 24
E-Mail
info@sepp-duerr.de
Internet
www.sepp-duerr.de

Katharina Schulze:

Katharina Schulze
Maximilianeum
81627 München
Tel: 089/41 26 27 73
Fax: 089/41 26 14 94

katharina.schulze@gruene-fraktion-bayern.de

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Präsident Obama hat das Gesetz unterzeichnet, welches den Amerikanern weitreichende Befugnisse in der Ukraine sichern soll. Die Privatisierung des Energie-Sektors, umfassende militärische Aufrüstung und von der US-Regierung finanzierte Medien sollen die Ukraine für den Nato-Beitritt fit machen. Aus russischer Sicht muss sich das Gesetz lesen wie eine Kriegserklärung.

IWF zögert mit neuen Krediten für die Ukraine

On December 20, 2014, in Endzeit, by admin

Der Internationale Währungsfonds will der Ukraine nicht so schnell helfen, wie es das faktisch zahlungsunfähige Land bräuchte. Der IWF ist offenbar von den Zweifeln in der EU angesteckt, dass die Ukraine ein Fass ohne Boden sein könnte.

Der reichste russische Oligarch Alischer Usmanow holt seine Industrie-Beteiligungen nach Russland zurück. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ihn dazu aufgefordert, seine Vermögenswerte zurück in ihre Heimat zu transferieren. Usmanow verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar.

Weißrussland: Ansteckung durch Rubel-Verfall

On December 20, 2014, in Endzeit, by admin

Weißrussland hat für alle Devisenkäufe eine Gebühr von 30 Prozent eingeführt. Dadurch möchte das Land die Abwertung der heimischen Währung stoppen. Der weißrussische Rubel verlor im Verlauf des Jahres 15 Prozent an Wert. Zudem soll der Handel mit Russland nicht mehr in Rubel, sondern in Dollar und Euro abgewickelt werden.

Nach Russland: Öl-Krise erreicht Großbritannien

On December 20, 2014, in Endzeit, by admin

Die britische Öl-Industrie in der Nordsee steht angesichts des fallenden Öl-Preises vor dem Kollaps. Investitionen müssen gestoppt und Öl-Arbeiter entlassen werden. Goldman Sachs meldet, dass die Firmen ihre Ausgaben um 30 Prozent kürzen müssen.

In Spanien hat ein Mann sein Auto in die Parteizentrale der Regierungspartei PP gerammt. In dem Wagen fand die Polizei Butangasflaschen sowie einen selbst-gebastelten Zünder. Der Mann gab an, ein in den Ruin getriebener Unternehmer zu sein, die Polizei hält ihn für geistig verwirrt.

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