Spatz: Wer nicht will, der hat

On December 6, 2014, in Spatz, by admin

Wer nicht will, der hat

Der Spatz im Gebaelk

Der Spatz im Gebälk

In Satres Stück Les séquestrés d’Altona (Die Eingeschlossenen) sitzen Leute in einer Art verschlossenem Luftschutzkeller und wollen mehr oder weniger verzweifelt tobend raus. Schließlich geht das Tor auf und gibt den Weg in einen finsteren Gang frei. Niemand geht. Die in ihrer Phantasiewelt „Demokratie/Freiheit“ Eingeschlossenen wollen von der Energieversorgung aus Russland frei werden und treiben dazu allerlei Spielchen. Dann brechen die genervten Russen das Geschäft ab und das Geschrei ist groß – aber nur hinter vorgehaltener Hand. Und für Bild ist selbstverständlich (wenn auch an den Haaren herbeigezogen – aber wer von den Veräppelten merkt das schon): Putin ist schuld.

Die Russen haben den kindischen Westlern in Brüssel noch nicht alle Hähne zugedreht, sondern nur die eine Pipeline South Stream. „Wegen der ausbleibenden Genehmigung Bulgariens haben weitere Arbeiten an dem Projekt keinen Sinn… Wenn Europa dieses Projekt nicht realisieren will, wird es nicht realisiert…Wir werden andere Märkte erschließen, und Europa wird diese Gasmengen nicht erhalten, in jedem Fall nicht von Russland.“ erklärte Putin am 1.12 von Ankara aus. Bulgarien hatte sich auf Druck aus Brüssel querstellen müssen. Jetzt hat es, wie auch das übrige krisengeschüttelte Südeuropa, das durch diese Röhre versorgt werden sollte, „den Salat“. Nicht ganz. Man wird russisches Erdgas in verflüssigter Form kaufen können – demnächst an den Zapfsäulen in der Türkei oder – noch „freiheitlicher“ – jetzt schon in den USA, nur eben etwas teurer. Was schert das Bürokraten. Die lassen die kleinen Leute zahlen, die das für ein wenig mehr „Freiheit und Demokratie“ doch gerne tun. Geschäft ist Geschäft. Bleibt es aus, hilft „die Politik“ nach, das ist schließlich ihre Aufgabe in der freiheitlichen Demokratie. Der Kleine zahlt.

„Eine persönliche Niederlage Putins“ sei dies, triumphiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Sprachrohr der „Super-Yes Men“ derer von drüben. War es also ein „Sieg für den Westen“, für die „Putin-nicht-verstehen-wollenden“. In Brüssel rätselt man noch, wie man aus dem Eigentor zeitgeistige Antirussland-Propaganda schlagen könne. Aber Russland braucht nicht nach Europa zu verkaufen. Es schließ sein Pipeline-Netz nach Zentral, Ost-Asien, wo man weniger ideologisch „eingeschlossen“ ist, und an die Türkei an. Über die Unabhängigkeit braucht man sich in Brüssel also keine Sorgen zu machen. Außerdem bekommt die EU ihre Unabhängigkeit Schritt für Schritt von „drüben“ von der „Freiheit und Demokratie“ verordnet. Und wer will schon wahrhaben, dass hinter dem Ukraineputsch, den Sanktionen und der widerlichen Putinhetze nichts anderes steckt als der Mackinder Plan von 1904 (mit seinen zwei Weltkriegen): Die Herrschaft der Englischsprechenden über den Rest der Welt.

Die Russen scheinen (gegen den Spaltplan Mackinders) Deutschland noch nicht ganz aufgegeben zu haben. Jedenfalls informierte die russische Firma „Rosneft“ vor wenigen Tagen über den Kauf von rund 17 % der Firmenanteile an der erdölverarbeitenden Raffinerie „PCK Raffinerie GmbH“ von der französischen Firma „Total“. Nun hat die angeblich deutsche Raffinerie vier Eigentümer – neben Rosneft und „Total“, die angeblich deutsche Firma „Ruhr Oel GmbH“ (die zur Hälfte auch „Rosneft“ gehört und zur anderen British Petrol (BP)) und die amerikanische Firma „Shell“. Die Firma „Ruhr Oel GmbH“ war 2013 auf dem deutschen Markt im Bereich Ölverarbeitung mit 21,2 Mrd. Tonnen führend und besitzt Anteile an anderen Öl-Verarbeitern (u.a. Gelsenkirchen 100 %, Bayernoil 25 %, MiRO 24 %). Die PCK Raffinerie GmbH in Mitteldeutschland wurde 1964 unter technischer Leitung der damaligen UdSSR gebaut, bekam das Öl über die Pipeline „Druschba“ und wurde 1991 „privatisiert“.

Einen anderen, für einige besseren Vorschlag hat die Enklave Kaliningrad (Königsberg) gemacht. Ein Vertreter (Michael Deljagin) schlug vor, dort eine Off Shore Zone (eine ausgegliederte, zollfreie Freihandelszone) einzurichten. Dort könne sich jede Firma ansiedeln, die weiter im Geschäft mit Russland bleiben und sich den „Frechheiten der EU“ entziehen wolle. Ähnliches schlug der russische Schiffbauer „Jantar“ vor. Er wolle in Kaliningrad ein Schiffbau-Cluster einrichten, das heißt die Ansiedelung von Zulieferfirmen für den Schiffsbau. Insgesamt 18 Firmen aus fünf EU-Ländern darunter Spanien, Italien, Schweden und Finnland, hätten Interesse gezeigt. Die dortige Technische Universität will dafür ein spezielles Ausbildungszentrum einrichten. Studienplätze werden für Kaliningrader Bewohner und für Interessierte aus anderen Regionen oder aus dem Ausland zur Verfügung gestellt. Die Studenten erhalten eine Garantie auf einen Arbeitsplatz vor Ort nach Abschluss der Ausbildung. Die russische Flotte beabsichtigt „nicht weniger als 400 neue Handelsschiffe und 3.000 Einheiten für die technische Flotte“ anzuschaffen, darunter schwimmende Kernkraftwerke zur Versorgung entlegener Gebiete z.B. rund um die Arktis. Deshalb hat ein Engagement in diesem Bereich eine recht gute Perspektive. Wie wird Brüssel darauf reagieren – Etwa noch mehr Sozialhilfeempfänger als Ersatz für die abwandernden Fachleute ins Land holen?

Doch bleiben wir bei der Energie, die für Nationen bekanntlich dem Brotkorb für Familien entspricht. Uns geht es doch hervorragend: der Ölpreis und damit der Gaspreis sinkt (um 35 % seit Januar für die Großen, an der Tankstelle sind es – wie Sie wissen -deutlich weniger). Die Öl-Förderung steigt. Die bekannten Öl-Reserven nehmen zu. Aber die Nachfrage sinkt wegen der klimaschützend gedrosselten Konjunktur (Geld braucht „man“ nicht durch Güter-Produktion zu verdienen, die „Besseren“ bekommen es von der EZB, die Schlechteren vom Staat: 10 % der Bundesbürger leben inzwischen schon von Sozialhilfe und verhalten sich entsprechend politisch korrekt). Die Welt verbraucht z.Z. täglich rund 92 Mio. Barrel Öl. Produziert werden täglich über 93 Mio. also rund eine Million mehr als verbraucht. Die USA als neuer „Payer“ produzierten laut einschlägiger Wirtschaftszeitschriften täglich allein schon etwa zwei Million Fass Öl, über 60% davon über Fracking. Somit sammelt sich am Markt ein wachsender Überschuss an. Und lässt den Ölpreis sinken, am 28.11. alleine schon um 10%. Die Reaktion darauf löschte bei Energie-Aktien in Europa fiktive Werte im Umfang von 27 Mrd. € aus. Klingt doch logisch – oder? Für diejenigen, die noch an den Markt glauben schon!

Der medial aufgebauschte Fracking-Boom in den USA der letzten Jahre hatte bei der US-Regierung Illusionen geweckt. Sie griff auf alte Pläne zurück (z.B. auf den israelischen Yonin-Plan von 1982 und entsprechende US-Nachfolgepläne) und begann einen Großteil des Nahen und Mittleren Ostens „in die Luft zu jagen“, ohne damit ihre Ölversorgung zu gefährden. Sie erinnerte sich schließlich an ihren großartigen, außenpolitischen Erfolg von 1986. Damals hat sie ihrem Verbündeten Saudi-Arabien befohlen, den Öl-Pries so drastisch zu senken, dass der Finanzhaushalt der Sowjetunion in Schwierigkeiten geriet und nachfolgende „Geheimdienst-Verhandlungen“ (CIA : KGB) den „friedlichen“ Zusammenbruch des Ostblocks vorbereiteten. Warum das nicht heute wegen der Schwierigkeiten in der Ukraine wiederholen? US-Außenminister John Kerry wurde (Laut Larry Eliot, 9.11. in The Guardian) im September nach Riad geschickt, um mit König Abdullah und Prinz Bandar entsprechendes zu vereinbaren – mit Erfolg, wie man sieht. Kurz nach Kerrys Besuch steigerten die Saudis noch im September die Förderung um mehr als 100.000 Fass pro Tag.

Beim jüngsten OPEC-Gipfel am 27. November wurde die Öl-Förderung nicht dem Verbrauch angepasst, sondern sogar noch weiter angehoben und der Preisverfall trotz viel Gerede also nicht gestoppt. Nun ist er auf unter 66 Dollar pro Barrel gefallen, auf den tiefsten Wert seit fünf Jahren. Russland war beim OPEC-Gipfel vertreten. Anschließend erklärte der Chef von Rosneft, Igor Setschin, vor der Presse, er rechne mit einem Preisrückgang bis Mitte 2015 um weitere 20% auf unter 60 Dollar pro Fass. Ähnlich äußerte sich Leonid Fedun von Lukoil. Die beiden russischen Erdöl-Lieferanten wirkten dabei nicht geschockt, nicht einmal besorgt – als geschehe dies auf Absprache. Die ersten Folgen trafen Oligarchen und Westfreunde: „Börsen-Absturz im Mittleren Osten. Die Börse in Saudi Arabien verlor in den letzten Tagen 24% und stürzte auch am Sonntag (30.11.) dramatisch weiter ab. Ebenso in Dubai & Co.“ Tut ja nicht weh – es handelt sich nur um Buntpapier, die realen Anlagen stehen noch.

Anders sehen es – laut Bloomberg vom 7. Oktober – die Wall Street Banker. Auch sie kümmern Saudi oder Dubai-Aktien weniger. Sie sehen das US-Schieferöl-Geschäft, in dem viel „Kredit“ steckt, gefährdet, wenn der Preis unter 80 $ pro Fass fällt. Das sei der Wert, an dem sich das Geschäft mit unkonventionellem Öl nicht mehr rentiert, seine Förderung Verluste einfährt. “Wenn die Preise nicht bald anziehen, könnte das der Beginn vom Ende des großartigen Amerikanischen Öl-Fracking-Booms sein“, schrieb am 5.11. Christopher Helman in Forbes. Die Saudis hätten bestimmt nichts dagegen, wenn wenigstens dies der Fall wäre. Aber wie sieht es ihr Großer Bruder? Hatte der etwas übersehen, als er „den Russen eins auswischen“ wollte?

Ähnlich unsere Regierung. Die Energiewende wird gefördert, der Konsument zahlt; und weil der Wind nicht immer weht, werden die bösen Konzerne gezwungen, Heizkraftwerke für diesen Fall für den raschen Einstieg in die Erzeugung unter Dampf zu halten. Ein Heizkraftwerk ist teuer, eines, das den neuesten Auflagen der Regierung entspricht, sowieso. Es unter Dampf zu halten ist – abgesehen vom für die Vegetation nützlichen aber nicht bezahlten CO2-Ausstoß – teuer; wenn man zu wenig Strom verkaufen kann, wird es zum Verlustgeschäft. Wie lange kann das ein Konzern durchstehen? (Hatten deren Vorstände auch etwas „übersehen“ als sie der „Energiewende“ in Erwartung, die Kunden mit höheren Preisen schröpfen zu können, zugestimmt hatten). Nun wirft der erste der vier großen Stromkonzerne das Handtuch. Keine teuren, unrentabel gemachten Atom-, Kohle-, Öl- und Gas-Kraftwerke mehr! „Bad-Energiefirmen“ also nach „Bad-Banken“. „Bad-Gouvernement“ haben wir schon. Nun will sich E.on ganz auf das sichere, staatlich subventionierte, risikofrei gemachte Geschäft mit Alternativenergie konzentrieren. Der Aufsichtsrat des Konzerns hat den Ausstieg aus der teuren Verpflichtung zur Sicherung einer kontinuierlichen aber künstlich verteuerten Stromerzeugung bereits abgesegnet. Dadurch wird es dem klammen Konzern möglich, wieder Dividenden, 0,50 Euro je Aktie, zu zahlen, erklärte E.on. Wann folgen die anderen Unternehmen dem „wirtschaftlichen“ Schritt. Bald, wenn nicht ihr staatlich verordnete Vorhaltepflicht ordentlich vom Stromkunden bezahlt wird. Merkel/Gabriel wird es „alternativlos“ richten.

Ihre regierenden West-Kumpels (Juz & Co,) in der Ukraine haben in dieser Woche eine 1433-Km-lange Erdölpipeline der russischen Firmen “PrikarpatZapadTrans” und “NefteTransProdukt“, die durch die Ukraine in die EU verläuft, und alle dazu gehörenden Gebäuden, Grundstücken und Geräte überfallen und „enteignet“. Der Chefmanager von „Transneft“, Tokarev, reagierte und betonte, alle Lieferungen über diese Pipeline in die EU werden ab sofort einstellt. Wenn es kalt wird, ist wahrscheinlich wieder Putin Schuld. In Odessa war zuvor schon die Erdölraffinerie von Lukoil und vor einer Woche das Aluminiumkombinat ZAL des russischen Unternehmens „RusAl“ in Zaporozhia besetzt und enteignet worden. Ukraines Freunde im Westen billigen das schweigend – oder haben Sie darüber etwas in Ihrer „freien Presse“ oder etwas von Ihrer „demokratischen Regierung“ dazu gelesen oder gehört? Warum auch, hier ist die westliche „Werte“gemeinschaft am Werk – schließlich trifft es nur die bösen Russen – nur? Nicht nur die ukrainischen Oligarchen. Die Nichtauslieferung des angezahlten und vertraglich vereinbarten Hubschrauberträgers „Mistral“ an Russland, ist gleiche Münze. Aber wahrscheinlich geht auch diese west-ethische Maßnahme nach hinten los. Indien z.B. kündigt alle Waffenbestellungen in Frankreich, wenn nicht ausgeliefert wird – und die waren erheblich. Unseren Politclowns fällt dazu – wenn sie noch Latein gelernt hätten – nur der Spruch in Küchenlatein ein „Quod licet Jovi non licet Bovi“. Wer am Ende Jupiter und wer der Ochs sein wird, steht noch aus.

Genug für heute, nur noch ein weiteres Sprüchlein der westlichen Führungselite: “Enjoy it while it lasts, buddy, cuz you ain’t gonna be numero uno much longer.” Auf gut Deutsch: „Nach uns die Sintflut!“

Antifa von der Kette gelassen

On December 6, 2014, in Pauke, by admin

Linker Gewaltexzess: Marzahner Bürger erheben schwere Vorwürfe gegen Polizei und Politik

mahrzan

Berliner Politiker aller Couleurs feiern sich dafür, dass eine „Gegendemonstration den Aufmarsch von Flüchtlingsheim-Gegnern in Marzahn verhindert“ habe. Anwohner und Demonstrationsteilnehmer erheben dagegen einen schweren Vorwurf. Der Bürgerprotest soll der Antifa regelrecht zum Abschuss freigegeben worden sein.

„Ein guter Tag für Demokratie und Zivilgesellschaft“, so und ähnlich lauteten die Bewertungen des Ausgangs einer Demonstration, die am 22. November stattgefunden hat. Gegen den Bau eines Containerdorfes im Bezirk Berlin-Marzahn hatten sich rund 800 bis 1000 Demonstranten versammelt. Rund 3000 Gegendemonstranten – unter ihnen Berlins SPD-Chef Jan Stöß – bildeten nach vorherrschender Darstellung das zivilgesellschaftliche Gegengewicht und ließen die „fremdenfeindliche Kundgebung“ zu einem weitgehenden Misserfolg werden.
Wer abseits der offiziellen Berichterstattung schaut, was in sozialen Netzwerken im Internet an Augenzeugenberichten, Fotos und Videos zu den Ereignissen des 22. November veröffentlicht wurde, dem bietet sich ein anderes Bild. Im Raum steht zum einen der Vorwurf, die Polizeiführung habe kein sonderlich großes Interesse daran gezeigt, die angemeldete Demonstration gegen Asylmissbrauch wirklich so stattfinden zu lassen, wie von den Veranstaltern eigentlich geplant. „Es war in keiner Sekunde von Seiten der Polizei gewollt, dass wir überhaupt einen Meter laufen. Nachdem die Montagsdemos und deren Erfolge immer weiter positiv bei den Anwohnern angekommen waren, wollte man scheinbar nun ein Exempel statuieren und den Protest gegen die verfehlte Asylpolitik eindämmen“, so ein Demonstrationsteilnehmer auf der Facebook-Seite der „Bürgerbewegung Marzahn“. Was sich ereignet hat, liest sich in Kurzform bei der „Berliner Zeitung“ wie folgt: „Eingekesselt von der Polizei und dahinter tausenden Gegendemonstranten,  steckten sie stundenlang in der Kälte fest, ehe sie von der Polizei zum S-Bahnhof geleitet wurden.“
Noch weit schwerer wiegt der erhobene Vorwurf, man habe ganz bewusst die Antifa gegen die Bürgerproteste „von der Leine gelassen“. So scheint die Polizei, die nach eigenen Angaben mit 1700 Beamten vor Ort war, nicht in der Lage oder willens gewesen zu sein, Blockaden der genehmigten Demonstrationsroute durch 100 bis 200 Blockierer auf einer 40 Meter breiten Straße zu räumen.

Was sich während der stundenlangen Einkesselung des Demonstrationszuges ereignet hat und in den Medien als „kleinere Zwischenfälle“ abgehandelt wurde, stellt sich aus Sicht Betroffener wie folgt dar: „Wir wurden von 1500 Gegendemonstranten umzingelt und mit Steinen und Flaschen beworfen.“
Von massiver Gewalt betroffen waren offenbar auch unbeteiligte Anwohner. So zeigen Fotos, dass in der Wuhletalstraße Linksextremisten abgestellte Personenkraftwagen umgekippt und angezündet haben. Vom Bürgerpark Marzahn wiederum liegen Berichte vor, dass dort eine Guppe von rund 150 Linksautonomen über Stunden nicht von der Polizei begleitet wurde und immer wieder massive Übergriffe auf Passanten verübte. Tumultartige Szenen schildern Anwohner ebenfalls vom Blumberger Damm. „Komplett Vermummte gingen grundlos auf im Stau stehende Autos los, rissen die Türen auf, traten dagegen, weil sie Leute jagten. Da waren verdammt nochmal auch Kinder drin!“, so ein Anwohner, der die gespenstische Szene beobachtete.

Aufgezählt werden zahlreiche weitere Details, die entweder für eine Überforderung der zahlreich anwesenden Polizei sprechen, oder aber den Verdacht erhärten, dass an diesem Tag der Antifa ganz bewusst die Möglichkeit zur Eskalation gelassen wurde. Dass der Gedanke einer bewussten Instrumentalisierung von Linksextremisten durchaus in gewissen Kreisen herumspukt, macht ein Artikel deutlich, den der Berliner „Tagesspiegel“ bereits Anfang dieses Jahres publiziert hatte.
Unter der Überschrift „Danke, liebe Antifa!“ attestierte der Autor der Antifa, es sei zwar leicht, sie als hirnlose Krawallmacher abzustempeln, aber: „Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.“ „Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen“, so zu lesen im „Tagesspiegel“ vom 24. Januar 2014.
Im Fall der Demonstration, die am 22. November nach stundenlanger Blockade durch „Zivilgesellschaft“ und Antifa abgebrochen werden musste, erwägen die Organisatoren nun sogar Anzeige gegen den zuständigen Polizei-Einsatzleiter. Mögen die Vorwürfe zur bewussten Behinderung und dem Wegschauen beim Treiben der Antifa zutreffen oder nicht – zu kritisieren ist in jedem Fall das Agieren von Politikern etablierter Parteien und eines Großteils der Medien.
So müssen sich die Berliner, die sich gegen den Bau von Wohncontainerdörfern in ihren Wohngebieten aussprechen, regelmäßig den Vorwurf anhören, dass ihre Proteste von Rechtsextremisten missbraucht würden. Dass „der Schulterschluss demokratischer Kräfte“ gegen die Bürgerbewegung in Marzahn und Hellersdorf den Rahmen bildet, in dem sich gewalttätige Linke austoben, ist dagegen bisher kein Thema der öffentlichen Diskussion.

Quelle:

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Mitglieder der Atlantikbrücke

 

atlantikbrc3bccke1Journalisten erklären uns die Welt, beeinflussen unsere Meinung, machen Politik. Wer aber erklärt den Journalisten die Welt, beeinflusst ihre Meinung und macht somit Politik? In Berlin gibt es die Hintergrundkreise in denen Politiker mit den Hauptstadtjournalisten kungeln. Gezielt werden bei einem guten Essen und reichlich teurem Rotwein sogenannte Hintergrundinformationen gegeben, unter dem Mantel der Verschwiegenheit Gerüchte gestreut und den Journalisten ein Gefühl der exklusiven Nähe vermittelt.
Lobbyisten bearbeiten nicht nur Politiker und hohe Beamte, sondern auch die Hauptstadtkorrespondenten. PR-Agenturen liefern fertige Texte in denen sie die Sicht ihrer Auftraggeber verbreiten. Und dann gibt es noch die Vereinigungen der Strippenzieher, Stiftungen, Institute, Center und Konvente.
Eine der ältesten und auch wohl einflussreichsten Verbindungen von Finanzwelt, Grossindustrie, Militärs, Politik, Geheimdienst und Journalismus, ist die Atlantikbrücke. 1952 von dem Deutsch-Amerikanischen Bankier Eric M. Warburg in Hamburg gegründet hat sie sich die Pflege der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA auf die Fahnen geschrieben.


Gekaufte Journalisten Udo Ulfkotte Journalisten manipulieren uns im Interesse der MächtigenHaben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet. Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt im Gegenzug für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde.In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann.Wenn die CIA vorgibt, was geschrieben wirdKönnen Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR - da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts. Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden - und Sie wissen, von wem und warum. Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert. Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.Gebunden, 336 SeitenEin Autor mit dem Pseudonym Richard Schapke erklärt die Bedeutung der Atlantik-Bücke wie folgt:

„Mit dem beginnenden Kalten Krieg sorgten die Vereinigten Staaten sich um ihren politischen Einfluß in Mitteleuropa. Da man die Bundesrepublik nicht mehr wie zu Zeiten alter Besatzungsherrlichkeit per Dekret beherrschen konnte, verlegte der Rat für auswärtige Beziehungen (CFR), gewissermaßen die imperiale Denkfabrik der USA, sich auf eine mehr informelle Einflußnahme. Ergebnis war die Gründung des American Council on Germany. In diesem Ableger formulieren Vertreter der CIA-nahen Gewerkschaft AFL-CIO, die nicht ohne Einfluß auf die Gründung der antisozialistischen Einheitsgewerkschaft DGB war, gemeinsam mit Exponenten solch illustrer Bankhäuser wie Chase Manhattan (Rockefeller), Morgan Stanley, Brown Brothers Harriman (Bush), Goldman Sachs, Warburg oder der Bundesbank Federal Reserve die Grundzüge der amerikanischen Deutschlandpolitik. Mit am Tisch sitzen ferner die CIA und die US-Großkonzerne wie Exxon oder Pfizer.“

Transatlantische Netzwerk

Im Magnus-Haus in Berlin gegenüber der Museumsinsel befindet sich seit 1999 die Zentrale der Atlantik-Brücke. Im selben Haus hat auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker sein Büro. Nebenan patrouillieren Polizisten, dort wohnt Kanzlerin Angela Merkel. Bundespräsident Joachim Gauck gehört dazu, auf der Liste stehen Führungskräfte aus Banken und Konzernen, Spitzenpolitiker der maßgeblichen Parteien und bekannte Medienvertreter: der Fabrikant Arend Oetker, der Unternehmensberater Roland Berger, der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, ZDF-Moderator Theo Koll, Zeit-Herausgeber Josef Joffe und der Zeit-Journalist Matthias Naß, der auch bei den Bilderbergern geführt wird.

Zahlreiche Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag treffen sich hier, so der Vorsitzende Ruprecht Polenz und Philipp Mißfelder (beide CDU). Polenz tritt vehement für eine türkische Mitgliedschaft in der Europäischen Union ein, was den Wünschen der Vereinigten Staaten entspricht. Vor diesem Hintergund ist es interessant, daß er sich im September 2011 im Magnus-Haus mit türkischen und amerikanischen Politikern zu einem „Arbeitsfrühstück“ traf.

Neben natürlichen Personen sind auch Institutionen und Unternehmen vertreten, etwa der Daimler-Konzern, die Deutsche Bank, Goldman Sachs, und der American Jewish Congress. Die Atlantik-Brücke ist eng verbunden mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e. V. (DGAP) (die als eine Kopie des amerikanischen Originals gegründet wurde), mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) oder mit der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Besondere Bedeutung haben die „Young Leaders“-Programme, die Nachwuchskräfte in die transatlantischen Netzwerke einbinden. Zu den „Young Leaders“ zählen Altpräsident Christian Wulff, Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und Grünen-Türken-Chef Cem Özdemir.

Je mehr ein Politiker seine Karriere dem transatlantischen Netzwerk verdankt, um so mehr hängt sein soziales Prestige davon ab und ist er diesem verpflichtet. Der Grüne Cem Özdemir verzichtete 2002 auf sein Bundestagsmandat, nachdem er wegen einer Bonusmeilen-Affäre in die Schlagzeilen geraten war. Er nutzte die Auszeit für ein Stipendiat in den Vereinigten Staaten, dort machte er sich mit dem amerikanischen Politikbetrieb vertraut. Unter anderem hatte er Kontakt zum „Project for the New American Century“, einer Denkfabrik, die für die weltweite Dominanz der Vereinigten Staaten wirkt. Nach seiner Rückkehr zog er ins Europaparlament ein, wo er Mitglied des Außenpolitischen Ausschusses wurde. Heute befürwortet Özdemir eine europäische Banken- und Schuldenunion, die auch von der Regierung in Washington angemahnt wird. Für den EU-Beitritt der Türkei ist er ohnehin.

Auch der CDU-Politiker Eckart von Klaeden und sein Bruder Dietrich gehören der Atlantik-Brücke an. Bis 2009 war Eckart von Klaeden außenpolitischer Sprecher seiner Partei, heute ist er Staatsminister im Kanzleramt. FDP-Mitglied Dietrich von Klaeden ist beim Springer-Konzern für die Kontakte zu Regierung und Parlament zuständig.
CDU-Spendenaffäre

Maßgeblich Beteiligte an der CDU-Spendenaffäre waren wie der Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke, Walther Leisler Kiep, Mitglieder der Atlantik-Brücke e.V.
Folgende Journalisten sind Mitglied der Atlantikbrücke:

Schönenborn Jörg -ARD – Chefredakteur WDR-Fernsehen
Deiß Matthias -ARD – Hauptstadtstudio
Roth Thomas -ARD – Korrespondent New York
Mikich Sonja Seymour-ARD – Leiterin der Programmgruppe Inland des WDR – Monitor
Wabnitz Bernhard -ARD – Moderator Weltspiegel
Hassel Tina -ARD – Studio Washington seit 01.07.2012
Zamperoni Ingo -ARD – Tagesthemen, Nachtmagazin
Ehni Ellen -ARD – WDR Fernsehen – Leiterin der Programmgruppe Wirtschaft und Recht
Jahn Frank -ARD- Korrespondent London
Löwe Rüdiger -Bayrischer Rundfunk
Wilhelm Ulrich -Bayrischer Rundfunk – Intendant
Schröder Dieter -Berliner Zeitung – Herausgeber bis2001, seither Leitartikler, Autor
Schoeller Olivia -Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau – Leiterin Ressort Panorama zuvor USA Korrespondentin
Diekmann Kai -Bild Zeitung – Chefredakteur
Kessler Katja -Bild Zeitung – Klatschkolumne
Blome Nikolaus -Bild Zeitung – Leitung Hauptstadtbüro
Kallen Paul-Bernhard -Burda Media – Vorstandsvorsitzender
Pleitgen Frederik -CNN, davor ZDF, RTL, NTV
Feo de, Dr. Marika -Corriera della sera – Deutschlandkorrespondentin
Aslan Ali -Deutsche Welle TV
Meurer Friedbert -Deutschlandradio – Ressortleiter Redaktion Zeitfunk
Stürmer Michael -Die Welt – Chefkorrespondent, Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur – Autor
Sommer Theo -Die Zeit – Herausgeber, seit 2000 Editor-at-Large
Joffe Josef -Die Zeit – Herausgeber
Naß Matthias -Die Zeit – Internationaler Korrepondent
Brost Marc -Die Zeit – Leiter Hauptstadtbüro
Leicht Robert -Die Zeit – Politischer Korrespondent, Kolumnist Berliner Tagesspiegel
Ross Jan -Die Zeit – Redakteur
Stelzenmüller Constanze -Die Zeit – Redakteurin, Leitung des Berliner Büros des German Marshall Fund seit 2009 Senior Transatlantic Fellow
Klingst Martin -Die Zeit – US-Korrespondent
MCLaughlin Catriona -Die Zeit Referentin der Geschäftsführung, Zeit online
Heckel Margret -ehem. Welt – Welt am Sonntag – Financial Times Deutschland Politikchefin seit 2009 freie Journalistin und Buchautorin
Busse Dr. Nikolas -FAZ
Frankenberger Klaus Dieter-Frankfurter Allgemeine – Redakteur
Wrangel, von Cornelia -Frankfurter Allgemeine Zeitung – Redakteurin
Kammerer Steffi -Freie Journalistin schreibt für Stern, Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Spiegel online, Park Avenue
Seligmann Rafael -Freier Journalist – publiziert in Spiegel, B.Z., die Welt, Bild, Frankfurter allgemeine Sonntagszeitung, Jüdische Allgemeine, Atlantic Times
Herles Helmut -Generalanzeiger – Chefredakteur
Schulte-Hillen Gerd -Gruner und Jahr – Bertelsmann bis 2003
Innacker, Dr. Michael J.-Handelsblatt – stellvertr. Chefredakteur
Steingart Gabor -Handelsblattgruppe – Geschäftsführung
Klasen-Bouvatier Korinna-Jungle World
Ippen Dr. Dirk -Münchner Merkur – Verleger
Marohn Anna -NDR – Persönliche Referentin von Intendant Lutz Marmor
Diehl Julia -NDR – Redakteurin
Bremer Heiner -ntv – Moderator „Das Duell“, Stern Chefredakteur
Kolz Michael -Phoenix – Leiter Redaktion Ereignis 2 – Stellvertr. Programmgeschäftsführer
Augter, Dr. Stefanie -Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union, Brüssel, Pressesprecherin Familienministerium, Wirtschaftswoche, Handelsblatt
Arnold Tim -Pro-Sieben-Sat-1 – Senior Vice President Political Strategy der ProSiebenSat.1 Group
Schremper Ralf -ProsiebenSat1 – CFO Digital & Adjacent
Ebeling Thomas -ProSiebenSat1 Vorstandsvorsitzender
Procházková Bára -Respekt, Zeitschrift Tschechien
Krauel Thorsten Wilhelm-Rheinischer Merkur – Ressortleiter Innenpolitik
Ulbrich Sabine -Sat 1 – N24 Korrespondentin Washington
Ridderbusch Katja -schreibt aus Atlanta für Welt Handelsblatt Spiegel online, Deutschlandfunk, WDR, The European
Stuff Eckhard -SFB Ausbildungsleiter, RBB Kulturradio
Hoffman Christiane -Spiegel – Leiterin Hauptstadtbüro, FAZ
Hujer Marc -Spiegel online
Trautmann Clemens -Springer Verlag – Büroleiter Döpfner
Klaeden von Dr. Dietrich-Springer Verlag – Leiter Regierungsbeziehungen
Döpfner Mathias -Springer Verlag – Vorstandsvorsitzender
Gloger Katja -Stern – Korrespondentin, Washington – Ehefrau von Georg Mascolo, Chefredakteur Spiegel
Gohlke Reiner Maria -Süddeutsche – Vorsitzender der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlags bis 2000
Wernicke Christian -Süddeutsche – US-Korrespondent
Klüver Reymer -Süddeutsche – USA-Korrespondent
Kornelius Stefan -Süddeutsche- Leiter Ressort Aussenpolitik
Dewitz von Ariane -Tagesspiegel
Schäuble Juliane -Tagesspiegel
Marschall, von Christoph-Tagesspiegel – Korrespondent Washington – Kommentator Deutschlandfunk, Deutschlandradio, Cicero, Atlantic Times
Rohwedder Cecilie -Tagesspiegel – Redakteurin
Rimscha, von Robert -Tagesspiegel bis 2004, FDP, 2011 Botschafter Laos
Lehming Malte -Tagesspiegel Us-Korrespondent
Görlach Alexander -The European – Herausgeber
Karnitschnig Matthew -Wall Street Journal – Büroleiter Deutschland
Kiessler Dr. Richard -WAZ – Sonderkorrespondent Aussenpolitik bis 2011, Freier Journalist, Kommentator deutschlandfunk, Deutsche Welle
Hombach Bodo -WAZ-Mediengruppe – Geschäftsführer, Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP)
Plättner Anke -WDR
Siegloch Klaus-Peter -ZDF – Korrespondent Washington, seit 2011 Lobbyist als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)
Biedenkopf-Kürten Susanne Gabriele-ZDF – Europaredaktion
Koll Theo -ZDF – Hauptredaktion Außen-, Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik
Burgard Jan Philipp -ZDF – Hauptstadtstudio, Morgenmagazin
Bellut Thomas -ZDF – Intendant
Kampen van Udo -ZDF – Leiter Studio Brüssel
Kleber Claus-Detlev -ZDF – Moderator Heute Journal
Schmiese Wulf -ZDF – Moderator Morgenmagazin
Jobatei Cherno -ZDF – Morgenmagazin
Theveßen Elmar -ZDF – Stellvertretender Chefredakteur – Leiter Hauptredaktion Aktuelles
Sölch Rudi -ZDF – Verwaltungsdirektor

Protegierte

Ein Verfasser mit dem Pseudonym Richard Schapke berichtete 2002, daß einige bekannte Persönlichkeiten der Atlantik-Brücke zum 50. Jubiläum gratuliert und expliziert erklärt hätten, sie verdankten der Atlantik-Brücke ihre Karriere:

„Zum Jubiläum gratulierten der Atlantikbrücke (…) zahlreiche Personen, und zwar durch eine imposante Anzeige in der ,Welt’ vom 17. April 2002. Die Unterzeichner erklärten explizit, dem Netzwerk der Atlantikbrücke ihre Positionen zu verdanken. Zu der beunruhigenden pressure group rechnen sich unter anderem: Heinrich Aller (SPD) als niedersächsischer Finanzminister, Joachim von Arnim als Gesandter der BRD bei der NATO, Susanne Gabriele Biedenkopf-Kürten als Leiterin der ZDF-Europaredaktion, Johannes K. Borsche als Vizepräsident der Frankfurter Morgan Stanley-Niederlassung, Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD, (…) Thomas W. Geisel aus dem Ruhrgas-Vorstand, Bundesbankdirektor Dr. Klaus D. Geisler, Wolfgang Ischinger als BRD-Botschafter in Washington, Eckart von Klaeden als Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der Telekom-Vizevorstandsvorsitzende Dr. Raphael Kübler, Dr. Rudolf Lang als Vorstandsmitglied von Goldman & Sachs, Nikolaus Graf Lambsdorff als Kabinettschef der UNMIK-Protektoratsverwaltung im Kosovo, Kathrin Leeb als Vizepräsidentin der Deutschen Bank, der Schering-Manager Knut Mager, der Springer-Vorstand Steffen Naumann, der als Kriegshetzer gegen den Irak auffallende CDU-Außenpolitiker Dr. Friedbert Pflüger, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering als Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Europaparlament, der SPD-Politiker Ottmar Schreiner, Gottfried Spelsberg-Korspeter als RWE-Vorstandsmitglied, Michael Zissis Vassiliadis als Vorstandssekretär der IG Bergbau, Chemie, Energie, Matthias Witt als Geschäftsführer der Vogel Burda Communications GmbH sowie Redaktionsmitglieder des STERN, der “Financial Times Deutschland”, der FAZ, des “Tagesspiegel”, der ZEIT, des Bayerischen Rundfunks, von N24, SAT1 und der Süddeutschen Zeitung.” Wir gestatten uns abschließend, diese “unabhängigen Journalisten” namhaft zu machen: Dr. Nikolaus Busse, Christiane Hoffmann (FAZ), Katja Gloger (STERN), Malte Lehming (Tagesspiegel, US-Korrespondent), Theo Koll (Frontal21, ZDF), Rüdiger Löwe (Bayerischer Rundfunk), Eck Stuff (Ausbildungsleiter des SFB), Christian Wernicke (Europakorrespondent der „Süddeutschen Zeitung“ in Brüssel), Sabine Ulbrich (Korrespondentin von N24 und SAT1 in Washington), Margaret Heckel (Financial Times Deutschland), Matthias Naß (Stellvertretender Chefredakteur der ZEIT), Anke Plättner (WDR).“

Der Mangel an Gas und der Verlust der Kohle-Abbaugebiete im Osten des Landes führen in der Ukraine zu Strom-Ausfällen. Die Bewohner von Kiew und weitere Städte sitzen stundenlang im Dunkeln. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Arbeit in die Nacht zu verlegen.

Die deutschen Bürger ziehen immer häufiger Steuer-Berater heran, um ihre Steuer-Erklärungen zu bewerkstelligen. Sogar durchschnittliche Angestellte gehen diesen Weg, weil sie mit den komplexen Steuer-Vorschriften überfordert sind.

Weltweit sind seit den 1980er Jahren die Löhne langsamer gestiegen als die Produktivität. Die Internationale Arbeitsorganisation empfiehlt den Industrie-Ländern, die Lohn-Stagnation über den Mindestlohn auszugleichen. Eine Umverteilung von Reich nach Arm über das Steuer-System sei der falsche Weg.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Spekulanten auf dem Devisenmarkt den Kampf angesagt. Diese sollen keine Vorteile mehr aus der Rubel-Abwertung ziehen. Dafür werde die russische Notenbank sorgen. Putin sieht offenbar Währungs-Spekulationen, die das ganze russische Finanzsystem zum Einsturz bringen wollen.

Wolfgang Schäuble und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnen die EZB vor einer Kopie der ultralockeren Geldpolitik der USA. Das Prinzip sei nicht die Lösung des Problems, sondern dessen Ursache, so der Finanzminister. Draghi hat deutlich gemacht, dass er notfalls ohne Zustimmung der Deutschen neue Schritte gehen will.

Die Niedrigzinspolitik der EZB bringt die Versicherungen in Schwierigkeiten. Einzelne Lebensversicherer könnten nicht mehr im Stande sein, ihre Garantiezinsen zu erfüllen. Der Garantiezins wird 2015 auf 1,25 Prozent sinken. Doch bei Fortführung der Niedrigzinspolitik, könnte der Garantiezins noch weiter sinken.

Börse: Dax schließt auf Allzeit-Hoch

On December 6, 2014, in Endzeit, by admin

Neue Hoffnungen auf Anleihekäufe durch die EZB und starke US-Arbeitsmarktdaten lassen den Dax nach oben springen. Sehr viel Optimismus derzeit – ist das begründet?

Weboy