Die neueste der Irrsinnsmeldungen aus der Rubrik “Kriegsvorbereitung” ist die, daß Deutschland in Wege seiner osteuropäischen Sonderrolle seine Truppen als den Kern einer schnellen NATO-Eingreiftruppe für Osteuropa zur Verfügung stellen wird. Diese Schlagzeile ist so ungeheuerlich, daß einem deren Tragweite wohl nur bei längerem Durchdenken bewußt werden kann. Wie schnell mit einer solchen Formulierung alle Grundsätze des Völkerrechts und der friedlichen Diplomatie einer zivilisierten Welt über Bord geworfen werden macht sprachlos! Und dann ausgerechnet Deutschland!

Das Bundesregime plant den nächsten Ostfeldzug

Unsere Vorfahren haben den schlimmsten aller Kriege letztlich auch über die damalige Sowjetunion gebracht, Millionen und aber Millionen Menschen getötet und jetzt erlauben wir uns schon wieder, eine “Speerspitze” zu sein, gegen das Land, das sich heute dort befindet! Ohne daß dieses Land uns bedrohen würde! Denn an dieser Tatsache führt kein Weg vorbei, weder der wie auch immer völkerrechtlich zu beurteilende Anschluß der Krim an die russische Föderation noch die wie auch immer geartete militärische Unterstützung der sagen wir mal Separatisten in der Ostukraine. Man kann sicher darüber denken wie man will und kann dazu durchaus verschiedener Auffassung sein, eines jedoch darf nicht sein, ein Anlaß zum Krieg gegen Rußland ist derartiges niemals! Ein solcher wird anscheinend jedoch gesucht.

Was soll denn eine “schnelle Eingreiftruppe”? Wo, gegen wen, bei welcher Gelegenheit und mit welchen Mitteln soll eingegriffen werden? Und vor allem, mit welchen Konsequenzen? Wo: Natürlich in Osteuropa, sagt schon der Name. Also in der Nähe Rußlands. Vielleicht auch in Rußland? Ausgeschlossen hat das bisher jedenfalls niemand! Gegen wen: Gegen jeden, der der Osterweiterung der EU bzw. NATO im Wege steht? Wenn es vielleicht nicht so einfach ist, den wegzupusten wie seinerzeit Janukowitsch? Das heißt also vor allem die sogenannten Separatisten, ganz klar. Aber vielleicht auch deren Unterstützer, wenn die zu toll unterstützen, konkret nenne ich jetzt mal bei der Gelegenheit russische (Waffen?)Lieferungen in die Ostukraine?

Womit wir bei der Frage der Gelegenheit angekommen wären. Das wäre jedenfalls eine, eine bei der allerdings die NATO nicht angegriffen wird. Sondern (nur) die unterstützt werden, die sich auch mit Waffengewalt gegen eine bestimmte Politik der Putschregierung in Kiew wenden. An dieser Stelle soll ausdrücklich nochmals darauf hingewiesen werden, daß diese Regierung durchaus nicht im Wege der Einhaltung rechtlich-demokratischer Spielregeln ins Amt gekommen ist! Derartige Auseinandersetzungen wollen wir also mit schneller Eingreiftruppe beeinflussen? Oder wollen wir vielleicht beim ersten sich bietenden Anlaß mit dieser Truppe nach Sewastopol durchstoßen? Man wird doch mal fragen dürfen! Denn ein solcher Anlaß ist ja wohl leicht zu konstruieren, siehe Gleiwitz!

Und dann die Frage nach den Mitteln! Wir wissen, welchen Gegner wir dort identifiziert haben. Nach allem was ich bisher von unserer Kanzlerin gehört habe, ist das Putin. Bei dem handelt es sich aber nicht um einen durchgeknallten Kraftmeier, der vor Wollust vielleicht nicht weiß, wohin mit seiner Kraft, sondern um einen exzellenten Staatsmann, der in den letzten 14 Jahren sein Reich aus einem unvorstellbaren Chaos zu einer Weltmacht entwickelt hat in der Absicht, die alte früher gespielte Rolle in der Weltpolitik wieder einzunehmen. Der direkt gewählt von seinem Volk dessen Mehrheit hinter sich hat und der durchaus über die Mittel verfügt, seine m.E. legitimen Ziele auch durchzusetzen.

Weiter muß man bei der Betrachtung der Geschichte feststellen, daß dessen Rolle in der Welt bei aller unterschiedlicher Betrachtungsweise noch niemals so offen aggressiv war wie die der USA und der noch nie ein Land mit so unvorstellbarer Vernichtungsstrategie überfallen hat wie eben die andere Weltmacht. Wenn wir dem also nebenher unterstellen, er bedrohe die anderen osteuropäischen NATO-Staaten, dann wissen wir doch alle, daß dies herbeigeredete Angstpsychose ist! Angesichts der beiderseits zur Verfügung stehenden Arsenale beantwortet sich die Frage nach den Mitteln eigentlich von selbst, denn ich muß wohl nicht ausmalen, wie schnell eine militärische Konfrontation, Eingreiftruppe heißt ja nichts anderes als Ernst machen mit der Anwendung von Waffengewalt, zur unbeherrschbaren Eskalation führt.

Und nun die Konsequenzen, ein Krieg scheint also gewollt. Oder kann mir einer sagen, wie es anders ausgehen könnte? Wenn einmal aufeinander geschossen wird? Kann man wirklich so traumtänzerisch sein anzunehmen, daß die Gegenseite an einem bestimmten Punkt der Auseinandersetzung einknickt? Das war vielleicht bei Hussein im Irak noch anzunehmen, funktioniert hier aber bestimmt nicht! Wir nehmen also bewußt eine solche Konfrontation in Kauf? Kann man Politiker, die eine solche Politik machen noch im Amt lassen? Es gab in Nachkriegsdeutschland den damals oft kolportierten Spruch, daß jedem, der wieder ein Gewehr anfaßt, die Hand abfaulen solle. Müßte der Satz nicht um so mehr für jeden gelten, der einen Befehl zum Gewehranfassen gibt?

Gastbeitrag von “Notarfuzzi”

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Deutsche Wochenschau vom 25. Juni 1941 – Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion. Man beachte, die sowjetischen Soldaten als erste Gefangene sind in Unterwäsche, also völlig vom Angriff der Deutschen überrascht:

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Blasphemisches Gebet zum Krieg gegen Deutschland

Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika dem Deutschen Reich und am 7. Dezember dem Kaiserreich-Königreich Österreich-Ungarn den Krieg. Dem Eintritt der USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn (aber nicht gegen das Osmanische Reich!) gab folgende Szene in der Sitzung des 65. Kongress der Vereinigten Staaten eine gespenstische Färbung: Am 10. Januar 1918 “betete” eine größere Gruppe von Kongreßabgeordneten unter dem “Vorbeter” Billy A.Sunday, einem Sohn von Einwanderern aus Deutschland namens “Sonntag”, folgendes gemeinsame blasphemische “Gebet”:

»Almighty God, our Heavenly Father, … Thou knowest, O Lord, that we are in a life-and-death struggle with one of the most infamous, vile, greedy, avaritious, bloodthirsty, sensual, and vicious nations that has ever disgraced the pages of history. Thou knowest that Germany has drawn from the eyes of mankind enough tears to make another sea; that she has drawn blood enough to redden every wave upon that sea; that she has drawn enough groans and shrieks from the hearts of men, women, and children to make another mountain. We pray Thee that Thou wilt make bure Thy mighty arm and beat back that great pack of hungry, wolfish Huns, whose fangs drip with blood and gore.We pray Thee that the stars in their courses and the winds and waves may fight against them.

We pray Thee that Thou will bless our beloved President and give him strength of mind and body and courage of heart for his arduous duties in these sorrow-laden, staggering days.We pray Thee to bless the Secretary of State, the Secretary of War, and the Secretary of the Navy; and bless, we pray Thee, the Naval Strategy Board. Bless, we pray Thee, Lord, the generals at the head of our Army. Bless the boys across the sea, “somewhere in France”, and bless those protecting our transports, lended to the water’s edge with men and provisions. Bless our boys at home who are in the cantonments. Bless, we pray Thee, the Senate and the House of Representatives, and give them wisdom and strength, for they seem to have come into the kingdom for such a time as this. And Lord, may every man, woman, and child, from Maine to California and from Minnesota to Lousiana, stand up to the last ditch and be glad and willing to suffer and endure until final victory shall come. Bless our allies, and may victory be ours. And in Thy own time and Thy own way we pray Thee that Thou wilt release the white-winged dove of peace until thou shalt dispel the storm clouds that hang lowering over this sin-cursed, blood-soaked and sorrowing world; and when it is all over we shall uncover our heads and lift our faces to the heavens and sing with a new meaning –

My country, ’tis of thee
Sweet land of liberty,
Of thee I sing.

And the praise shall be to Thee forever, through Jesus Christ. Amen.«

Also übersetzt:

»Allmächtiger Gott! Unser himmlischer Vater!… Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, geilsten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben.

Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus Gebirge aufzutürmen. …

Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das mächtige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen… Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel erheben… Und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen.«

Quellen:

206. Congressional record – The proceedings and debates of the second session of the 65th Congress of the United States of America, Vol. LVI, p. 761f. (Sitzung vom 10.01.1918)

Neben den originalen Congressional Records kann als leichter zugänglich auch auf die Veröffentlichung in folgenden Werken hingewiesen werden:
Franz Uhle-Wettler: Erich Ludendorff in seiner Zeit. Soldat Stratege Revolutionär. Eine Neubewertung, 2. Aufl. VGB Verlagsgesellschaft Berg/Edition Kurt Vowinckel Berg 1996
Franz Uhle-Wettler: Großadmiral Alfred von Tirpitz, Hamburg 1998.
Dort finden sich auch weitere bemerkenswerte Zeugnisse des britischen und amerikanischen politischen Denkens in der Zeit des 1. Weltkriegs sowie weitere Literaturhinweise.
Zur Person des Vorbeters, William Ashley “Billy” Sunday (* 19. November 1862, + 6. November 1935), siehe:

William McLoughlin: Billy Sunday was his real name, Chicago: Univ. of Chicago, 1955, zu seiner Vorbeterrolle am 10.01.1918 s. S. 260.

Charakteristisch ist der berühmteste Ausspruch Billy Sundays: “If you turn hell upside down you will find ‘Made in Germany’ stamped on the bottom” (Wenn du die Hölle auf den Kopf stellst, findest du “made in Germany” am Boden aufgeprägt).

Mein Dank gebührt Herrn Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, Meckenheim, der auf diesen blasphemischen Hintergrund des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das Deutsche Reich 1918 hingewiesen hat. Dank auch dem, der mir freundlicherweise zunächst die deutsche Übersetzung zugänglich gemacht hat, aber bei der derzeitigen “politisch korrekten” Meinungsfreiheit in Deutschland es vorzieht, ungenannt zu bleiben.

Quelle: http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm

PANSLAWISMUSKONGRESS:

(Google löscht fast alle neuen Beiträge zum Panslawistenkongress, welcher auch Panslawismuskongress genannt wird.)

Der Panslawistenkongress von 1848 in Prag verlangt die Vertreibung der Deutschen. – Diese Veranstaltung wurde übrigens ganz bewußt in deutscher Sprache abgehalten; denn Deutsch war die einzige Sprache, welche von allen Teilnehmern des Kongresses verstanden wurde.

Der Panslawistenkongress, der oft auch Panslawismuskongress genannt wird, tagte anno 1848 in Prag und verlangt die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten.

Auf dem 1. Slawenkongresses 1848 in Prag wurde die Forderung erhoben ” neben allen Türken aus Europa, alle Italiener vom Ostufer der Adria, alle Finnen an der karelischen Nase bei Petersburg und alle Deutschen östlich einer Linie Triest – Stettin zu vertreiben.

Diese Forderungen des Slawenkongresses wurden von vielen Ernst genommen und löste Befürchtungen aus. Schärfsten Protest gegen diese Forderungen und Pläne formulierte u.a. Karl MARX. 1855 schrieb Karl MARX in der “Neuen Oder-Zeitung”: “Panslawismus ist eine Bewegung , die ungeschehen zu machen” strebt , was eine Geschichte von tausend Jahren geschaffen hat , die sich nicht verwirklichen kann , ohne die Türkei , Ungarn und eine Hälfte Deutschlands von der “Karte Europas wegzufegen , die, sollte sie diese Resultate erreichen , ihre Dauer nicht sichern kann , außer durch die Unterjochung Europas

Bereits zwanzig Jahre zuvor, anno 1820 hatte sich Frankreich darauf vorbereitet, seinen Machtbereich bis zum Rhein auszudehnen

Vor dieser Drohkulisse entstand das Deutschlandlied. So sind die Zeilen “Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt, wenn es stets zum Schutz und Trutze, Brüderlich zusammenhält” entstanden. Mit diesen Zeilen setzte sich Hoffmann von Fallersleben gegen die Hegemonieansprüche Frankreichs dichterisch zu Wehr. Es ging also um die Verteidigung Deutscher Interessen gegen Hegemonieansprüche Dritter.

Zitat des ehem.amerikanischen Präsidentschafts Kandidaten Patrick J. Buchanen (nach “Vergißmeinnicht”-Aktion gegen das Vergessen) “Die Welt weiß alles, was die Deutschen begangen haben, sie weiß aber nichts darüber, was den Deutschen angetan wurde!” Und daran soll
sich nach Meinung der “Deutschland-verrecke-Politiker”auch nichts ändnern – der Schuldkult hat oberste Priorität; z.B.Rita Süßmuth, ehemalige Bundestagsppräsidentin (CDU) “Nicht gegenseitig aufrechnen!”

Ist die Queen eine Antisemitin?

On December 3, 2014, in Schall und Rauch, by admin

Elisabeth II. ist seit 62 Jahren die Königin von Grossbritannien und damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. In dieser langen Amtszeit hat sie zahlreiche Staaten auf allen Kontinenten bereist, insgesamt über 112 Staastbesuche absolviert, paktisch zwei pro Jahr. Interessant ist aber, sie war noch nie in Israel. Auch alle anderen Mitglieder der königlichen Familie nicht, bis auf Prinz Charles, der aber nur kurz wegen der Beerdingung von Jitzchak Rabin dort war, israelischer Premierminister der am 4. November 1995 in aller Öffentlichkeit in Tel Aviv mit Kopfschuss ermordet wurde.

Die damals 84 jährige Elisabeth II beim Staatsbesuch von Abu Dabi 2010

Die Queen und ihre Familie haben aber fast alle Länder rund um Israel besucht, sogar mehrmals. Prinz Andrew und Prinz Harry waren erst im November in Abu Dhabi zum Formel 1 Grand Prix. Bei der Gelegenheit war Prinz Andrew in Saudi Arabien zu Besuch und Prinz Harry im Oman, jemweils in offizieller Mission. Der Oman ist wirtschaftlich im Vergleich zu Israel unbedeutend, trotzdem waren Prinz Charles 2013 dort und die Queen selber 2010.

Die anderen Staaten die sie in der Region besucht hat waren: 1961 den Iran, 1971 die Türkei, dann 1979 Kuwait, Bahrain, Saudi Arabien Katar und Vereinigte Emirate. Im Jahre 1984 Jordanien und 2010 Abu Dhabi. Alleine um zu den meisten genannten Ländern zu gelangen musste sie über Israel fliegen oder nahe daran vorbei. Wieso keinen Staatsbesuch bisher dort? Prinz Charles war vergangenes Jahr in Jordanien, er hätte leicht auch Israel besuchen können.

Jetzt könnte man meinen, die Royals treffen sich nur mit Royals und meiden Republiken, sind deshalb nur im Nahen Osten in den Ländern mit Königshäusern. Das ist aber wenn man die Reisetätigkeit anschaut nicht so. Prinz Charles hat schon oft Ägypten besucht. Elisabeth II war auch insgesamt schon sechsmal in Deutschland, zuletzt 2004, und in der Schweiz 1980 und in Österreich 1969.

Am hohen Alter liegst es auch nicht, denn dieses Jahr hat sie drei Staatsbesuche absolviert, Italien, Vatikan und Frankreich. Nein, es ist eindeutig, die Queen und ihre Familie meiden Israel. Im Gegensatz zu vielen anderen westlichen Staatsführeren die andauern nach Israel pilgern, wie Merkel, die fast jedes Jahr seit 2006 dort war und ihre Verbeugung machte.

Dabei ist die Queen nicht nur Staatsoberhaupt von 53 Commonwealth Ländern, sondern auch weltliches Oberhaupt der anglikanischen Church of England, der Staatskirche Englands. Sie ist also so etwas für die Anglikaner wie der Papst für die Katholiken und deshalb als christliches Kirchenoberhaupt auch aus religiösen Gründen dazu predestiniert Jerusalem oder Bethlehem zu besuchen. Macht sie aber nicht.

Eines dürfen wir dabei nicht vergessen, die königliche Familie reist nur in Länder zu einem Staatsbesuch wenn das Foreign Office in London sie darum bittet oder bei eigenem Wunsch es genehmigt. Was könnte das britische Aussenministerium gegen einen Besuch der Queen in Israels haben? Es gibt doch sehr enge diplomatische Beziehungen.

Liegt es an der Vergangenheit, als die Briten das Völkerbundsmandat über Palästina hatten, bevor Israel gegründet wurde und die zionistischen Terrobanden zahlreiche britische Soldaten bei Terroranschlägen ermordeten? Wie beim Bombenanschlag der Irgun (Vorläufer der israeischen Armee) auf das Kind David Hotel 1946, dem britischen zivilen und militärischen Hauptquartier in Jerusalem, wobei 91 Menschen getötet und 46 verletzt wurden.

Es gibt weder eine diplomatische noch religiöse Erklärung, warum die Queen noch nie Israel besucht hat. Auch militärisch gesehen haben die Golfstaaten, Israel und Grossbritannien einen “gemeinsamen Feind”, nämlich den Iran. Es muss eine tiefliegende Animosität geben die wir nicht kennen, warum kein britischer Royal bisher seinen Fuss in Israel für einen Staatsbesuch gesetzt hat. Ist die Queen eine Antisemitin und über dieses Konstrukt “not amused?”

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Völkerwanderung (3.12.2014)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Wir schreiben sie heute ins fünfte und sechste Jahrhundert, die Völkerwanderung. Wobei Kimbern und Teutonen bereits hundert Jahre vor Christi Geburt unterwegs gewesen waren. Germanische Stämme sind mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel aufgebrochen und haben eine bessere Bleibe gesucht, fruchtbares Land in wärmeren Gegenden. Wenn heute über Völker geredet wird, dann sind zehn Millionen schon wenig, erst bei fünfzig Millionen Menschen geht das “Volk” so richtig los. Die damaligen Völker waren deutlich kleiner, 50.000 bis 300.000 Menschen sind eine realistische Annahme für einen wandernden Stamm.

Ein solches Volk will zwar, dank der Frauen und Kinder, durch die meisten Gegenden friedlich und unbehelligt hindurchziehen, doch das stößt auf logistische Schwierigkeiten. Ein solcher Zug ist kein diszipliniert marschierender Heereswurm, sondern ein Schwarmverband aus einzelnen Gruppen, in der Regel Sippen, die beieinander bleiben, so wie sie früher in ihrem Heimatdorf gelebt hatten. Sie haben Zugtiere dabei, für ihre Wagen voller Hausrat, sie treiben Nutztiere mit sich, Kühe, Schweine, Ziegen. Die Männer tragen alle Waffen, sie gehen auf Jagd, sie halten eine lose Verbindung zu den Nachbarsippen, sind bereit, sich zum Heer zu formieren, wenn der Stamm bedroht ist.

Dies ist eine Zeit, in der ein Bauernhof wenig mehr als sich selbst ernähren kann. Die Landwirtschaft ist primitiv, die Dreifelder-Wirtschaft noch unbekannt. Der Völkerzug mag pausieren, einmal säen und ernten, doch zumeist ernährt er sich von dem, was er findet, was ihm gegeben wird oder was er erbeutet. Der Stamm wandert durch besiedeltes Gebiet, und oft genug geben die Bewohner nicht freiwillig her, was der Stamm zum Überleben braucht.

Alarich, Theoderich, Geiserich – ein paar Namen der Könige sind überliefert. West- und Ostgoten, Vandalen, Langobarden, Angeln, Sachsen – und auch die Hunnen gehören dazu, obwohl sie keine Germanen sind. Völker, die andere Völker treiben, die selbst Getriebene sind. Stämme, die Reiche gründen, auf den Trümmern der einstigen Weltmacht Rom. Das Weströmische Reich geht unter; Jahrhunderte zuvor hatte es Kimbern und Teutonen vernichtet, doch nun ist es altersmatt, hat aufgegeben, ist der Dekadenz und dem Luxus verfallen. Die Germanenreiche fern der Heimat werden von der Geschichte hinweggespült. Ostrom, die Hunnen und schließlich die Mauren unterwerfen sie. Angeln und Sachsen halten sich länger, doch auch ihr Reich vergeht.

Gewonnen haben in der Völkerwanderung jene Stämme, die geblieben sind oder sich nur wenig bewegt haben: Daheim gebliebene Sachsen, Friesen, Sueben, Alemannen und Bajuwaren. Besonders erfolgreich wurde der Stammesverbund der Franken, der seine heimischen Gefilde unablässig vergrößerte und schließlich den Kaiserthron des Westens vereinnahmte. Die Völkerwanderung brachte die neue Weltordnung der Reiche des Mittelalters hervor.

Ja, das ist Geschichte, das lernen wir in der Schule, falls zwischen der Besprechung der Jahre 1933 bis 45 ein wenig Zeit übrig bleibt. Und sogar mein Fernseher kennt das, falls Adolf Hitler sich einen freien Tag nimmt. Doch die Zeit liegt weit zurück, 1.500 Jahre. Und obwohl damals halb Europa auf den Beinen gewesen war, waren das weniger Menschen gewesen, als heute allein in Berlin leben. Wir sollten jedoch unbedingt festhalten, daß sich damals Europa grundlegend verändert hatte. Die Antike war zu Ende, das Mittelalter hatte noch nicht begonnen. Die Geschichte spricht von einem dunklen Zeitalter.

Und heute? Betrachten wir die absoluten Zahlen, sind weitaus mehr Menschen auf “Wanderschaft”, korrekter auf der Flucht vor ihren heimischen Verhältnissen, als zur Zeit der Völkerwanderung. Es werden Zahlen bis zu 50 Millionen Menschen genannt. Die Völkerwanderung fiel in eine Kaltzeit, sie lag zwischen dem Klimaoptimum der Römer und jenem des Mittelalters. Überbevölkerung, Sturmfluten, kalte Sommer, ausgelaugte Böden – dies alles wird angeführt, warum damals die Stämme auf Wanderschaft gegangen sind.

Heute sind die Gründe Überbevölkerung, Kriege, religiöse Auseinandersetzungen und ganz einfach der Drang zu einem besseren Leben. Wir erleben sogar eine Klimaverbesserung, und das Mehr an Kohlendioxid begünstigt das Pflanzenwachstum. Die ungezügelte Vermehrung der Menschen in den betroffenen Gebieten übertrifft jedoch alle positiven Effekte, der Populationsstreß entfesselt Kriege. Wo einst der Reichtum und der Luxus Roms verlockten, locken heute der Reichtum und der Überfluß des Westens, der weltweit in den Kinos und Fernsehern vorgeführt wird. Hollywood zeigt nicht die Ruinen der einstigen Autostadt Detroit, es zeigt nicht das Schicksal des Food-Stamps-Beziehers, der sein Leben in einem Zelt fristet. Hollywood zeigt den Beverly Hills Cop, den erfolgreichen Anwalt in New York, den wohlhabenden Rentner am Miami Beach.

Und wir? Wir zeigen als Touristen, daß wir es uns leisten können, in der Sonne zu liegen und uns verwöhnen zu lassen. Wie kaputt unsere Städte vor 70 Jahren ausgesehen haben, und wie kaputt sie heute wieder aussehen, das zeigen wir nicht. Deutschland, das sind luxuriöse Automobile, das sind reiche Wohlstandsrentner. Hartz IV und Altersarmut verbergen wir schamhaft, dafür wird in die Welt hinausposaunt, daß es hier Geld fürs Nichtstun gibt. Brot und Spiele, das grünere Gras hinter dem nächsten Hügel, die größeren Früchte auf dem Acker des Anderen, das verlockt die Menschen seit Urzeiten.

Die Römer haben sich wenigstens noch gewehrt, haben versucht, ihre Grenzen gegen die Wohlstandsflüchtlinge zu halten. Der Limes gegen Germanien war so ein Bollwerk, um sich die Armen vom Hals zu halten. Rom ging damals unter, weil die Römer ihre Währung verfallen ließen. Cäsar und Augustus bezahlten mit Gold, Marc Aurel noch mit Silber, die späten Kaiser hatten nur noch weißgesottenes Kupfer zu bieten. Brot und Spiele, Bruderzwist und Parteienstreit haben den Staat ausbluten lassen. Der Fernhandel mit China saugte das Edelmetall aus dem Reich, und da es nichts lohnendes mehr zu erobern gab, blieb der Nachschub aus.

Das jüdisch-christliche Abendland verteidigt seine Grenzen nicht, die “Festung Europa” ist eine Illusion linksgrün verblendeter Gutmenschen. Aus Gastarbeitern, die zur Lohndrückung ins Land geholt worden waren, wurden Zuwanderer, die ihre Familien nachholten. Rom hatte gehofft, ein paar Stämme als Verteidiger seines Reiches an den Grenzen anzusiedeln, doch diese Stämme holten sich leichtere Beute aus dem Römischen Reich. Die “Zuwanderer” handeln nach derselben Maxime, vermehren sich unaufhörlich und stellen immer größere Forderungen. Bei Tours und Poitiers haben die Franken den Islam abgewehrt, vor Wien zweimal die Habsburger. Wir hingegen lassen ihn ungehindert herein.

Die Linken hatten einmal einen schönen Spruch geprägt: “Wir wollten Arbeiter und es kamen Menschen.” Richtig. Heute sollte man besser sagen: “Wir wollten Menschen und es kamen Probleme.” Die Römer haben die Germanen zunächst in ihren Auxiliarien kämpfen lassen, in den Hilfstruppen. Später wurden Germanen vollwertige Legionäre. Und noch später wurden diese Germanen Herren Roms, doch trotz des vergebenen Bürgerrechts sind sie nie wirklich zu Römern geworden. Sie sind Germanen geblieben, mit der germanischen Weltsicht, auch im römischen Badehaus.

Wir haben die Probleme ins Land gelassen. Korantreue Muslime bezeichnen wir zwar als “Salafisten” oder auch als “Terroristen”, doch die Wurzel des Übels ist der Koran selbst. In den Händen der Haßprediger werden daraus satanische Verse, wird daraus der Aufruf zu Mord und Totschlag. Nicht die eigene Untüchtigkeit, nicht die Faulheit in der Ausbildung, nicht die mangelnde Begabung sind daran schuld, daß man im Leben nicht weiterkommt, sondern die Kuffar sind es, die Allah ablehnen und allein deshalb schon Strafe verdient haben.

Auch die Germanen waren unbegabt und lernunwillig. Es hat Jahrhunderte gedauert, bis die rüden Barbaren gelernt hatten, gotische Kathedralen zu bauen und damit an die Ingenieurskunst der Römer heranreichten. Erst nach tausend Jahren, in der Renaissance, begann die Wissenschaft dort weiterzuschreiten, wo die Römer sie aufgegeben haben. Einstiges Wissen wurde durch Aberglauben ersetzt, genau das, was uns auch bevorstünde, wenn der Islam, wenn die Zuwanderer die Macht übernehmen.

Betrachten wir die Völker, die von der Völkerwanderung profitiert haben, so stellen wir fest, daß nicht die Fernreisenden, sondern jene, die allenfalls mit der Regionalbahn unterwegs gewesen waren, am besten abgeschnitten haben. Die Friesen sitzen heute noch dort, wo sie schon vor zweitausend Jahren gewohnt haben. Die Sachsen, die nach England gezogen waren, haben ihr Reich verloren, die Niedersachsen, die zu Hause geblieben sind, leben dort noch heute als eigener Stamm. Die Alemannen wurden von den Franken nach Süden getrieben, König Chlodwig hat ihnen das Oppidum Utzburgis abgenommen. Diese Stadt heißt heute Würzburg und liegt in Franken – dem einstigen Ostfranken. Westfranken gibt es auch noch, das heißt heute Frankreich. Die Franken haben während der Völkerwanderung das freiwerdende Land an sich gerissen, sie haben das Machtvakuum in Gallien gefüllt, auf den Katalaunischen Feldern die Hunnen zurückgeschlagen. Daraus wurde das erste Großreich des Mittelalters.

Den “Fernreisenden” ist dies nicht so gut bekommen. Die Vandalen erlagen den Oströmern. Die haben nachher auch Rom erobert und dort gehaust wie die Vandalen, was für die Ostgoten nicht ganz so gut gewesen ist. Die Westgoten verloren Spanien an die Mauren, und die Angeln und Sachsen bekamen England von den Normannen abgenommen, die damals schon halbe Franzosen geworden waren. Alte Kulturen, die aus ihrer Heimat verpflanzt werden, überleben dies nicht. Die Mongolen haben ein Riesenreich erobert, doch halten konnten sie sich nur in der Mongolei. China ist immer China geblieben, auch wenn die Chinesen immer wieder fremden Herren dienen mußten.

Betrachten wir die modernen Staaten. Brasilien teilt die Sprache mit Portugal, doch die Brasilianer sind keine Portugiesen mehr. Das spanische Lateinamerika hat sich abgenabelt, Staaten, die vereint ein Weltreich gebildet haben, sind heute Krisenregionen. Mexiko wird von Korruption und Drogenkartellen beherrscht, Argentinien wandelt am Rand des Staatsbankrotts, Chile, Ecuador, Venezuela – wie sie auch heißen mögen, sie gehören zur Dritten Welt.

England hat im 18. und 19. Jahrhundert ein riesiges Kolonialreich erworben, mit Gewalt, List und Heimtücke. Englisch geprägt sind heute nur noch Kanada, Australien und Neuseeland. Überall sonst ist der britische Einfluß eine Strömung der Vergangenheit, eine überwundene Erinnerung. Die USA sind heute nicht mehr angelsächsisch geprägt, die “white anglo-saxon Protestants”, die das Land einmal geprägt hatten, sind zur Minderheit geworden. Was übrig geblieben ist, ist ein verhackstücktes Gemisch aus früheren Kulturen, das mit blau-weiß-roter Sauce mühsam als Staat zusammengehalten wird. Von den USA wird nicht viel überleben, wenn sich dieses Kunstgebilde auflöst.

Die Juden haben es geschafft, 2.000 Jahre Diaspora zu überstehen, doch es ist ungewiß, wie lange sie Israel überstehen werden. Die hochgelobte jüdische Kultur will sich im Judenstaat nicht entwickeln, dort leben orthodoxe und säkulare Juden aneinander vorbei. Sie alle eint nur die Abneigung gegenüber der semitischen Urbevölkerung und der Holocaust-Mythos. Damit ist nicht die reale Shoah gemeint, sondern die vielfältigen Erzählungen darüber, die zum nationalen Epos geworden sind und langsam die Bibel verdrängen. Der Talmud hat geholfen, als Fremde unter den Völkern zu leben, um als Fremde unter Juden zu leben, taugt er nicht.

Wir in Europa ähneln dem Weströmischen Reich zur Zeit der Völkerwanderung. Wir sind durch Bruderkriege erschöpft, das Militär ist ausgedünnt. Unser Geld verliert rapide an Wert, denn seine einzige Wertbasis, die Wirtschaftskraft der Länder, verfällt mehr und mehr. Es sind nicht mehr Seide und Porzellan, die aus China zu uns gelangen, sondern praktisch alles, was früher Europäern Lohn und Brot verschafft hat. Nicht nur die Edelmetalle, die heute im “Westen” nicht mehr geschätzt werden, wandern nach China, auch die Fabriken. Noch vor Jahren wurden sie demontiert und als Ganzes ins Reich der Mitte verschifft, heute belassen die Chinesen Gebäude und Maschinen im Land, sie begnügen sich damit, ihre künftigen Arbeitssklaven zu beherrschen.

Die späten Kaiser Westroms hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit Erich Honecker: Ihre Hofschranzen haben sie vor der Wirklichkeit abgeschirmt, sie in einer Traumwelt leben lassen, um sich selbst Macht zu verschaffen. Die Kaiser waren Gefangene ihrer Höfe mit deren Intrigen. Die Macht zerbröckelte in ihren Händen. Die heutigen Politiker sind schlimmer. Es geht ihnen nicht um ihre Länder, sondern nur um ihre Parteien, ihre Privilegien, ihr eigenes Wohl. Sie führen ihre Länder sehenden Auges in den Untergang, denn daß eine Überfremdung keinem Land gut tut, zeigen die zahlreichen Beispiele der Vergangenheit.

Die Hugenotten sind ein gutes Beispiel für gelungene Zuwanderung und Integration. Französische Protestanten, die bei preußischen Protestanten aufgenommen worden sind, oder auch im gleichfalls protestantischen Erlangen. Das waren gut ausgebildete Handwerker, die nur einen Platz zum Arbeiten haben wollten, um dann loszulegen. Was jetzt ins Land kommt, hat oft keine Schulbildung, noch seltener einen Beruf, den wir in Deutschland oder in Europa benötigen. Damit meine ich nicht die spanischen Krankenpfleger, die nur die deutsche Sprache lernen müssen, sondern die jungen Männer aus Afrika, die ihrer Heimat feige den Rücken gekehrt haben, um der Arbeit und den Mühen zu entfliehen, die der Aufbau dort erfordert hätte.

Noch schlimmer ist es, wenn gut ausgebildete junge Männer zu uns kommen, denn diese fehlen ihrer Heimat, sie sind Verräter am eigenen Land. Das sind keine Flüchtlinge, wie wir sie nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben, als Polen und Tschechen die Deutschen aus ihren Häusern getrieben haben, als sie mit nichts außer dem, was sie auf dem Leib getragen haben und vielleicht noch einem Koffer, in Eisenbahnzüge gepfercht worden sind, im Rahmen einer ethnischen Säuberung. Was zu uns kommt, sind Leute, die tausende Dollar an Schlepper bezahlt haben, um das Land im Stich zu lassen, das sie dringend gebraucht hätte. Wie viel Loyalität können wir von Menschen erwarten, die für die Aussicht auf grüneres Gras ihr eigenes Volk verraten haben?

Wer einst als Glücksritter ausgewandert ist, hatte zu Hause nur selten einen guten Ruf. Das waren gescheiterte Existenzen, die schwarzen Schafe der Familie, denen die Heimat zu eng geworden war. Doch diese Glücksritter haben gewußt, daß sie arbeiten mußten, viel härter als zu Hause, um die Chancen zu nutzen, die ihnen das neue Land bietet. Sie haben gewußt, daß sie ganz unten anfangen, daß ihnen niemand helfen würde. Genau das haben die Germanen auch gewußt, die damals ihre Heimat verlassen hatten. Sie haben Land gesucht, um es zu pflügen, Boden, um ihre Häuser und ihre Dörfer zu bauen. Es hat gedauert, aber sie haben es geschafft. Sie haben eine Zivilisation errichtet, die Rom weit in den Schatten stellt. Ja, sie haben zerstört, doch sie haben das Zerstörte wieder aufgebaut, gewaltiger als zuvor.

Betrachten wir die heutigen Zuwanderer, so finden wir das Weltreich das Islam, das sehr viel von den Völkern gelernt hat, die ihm zum Opfer gefallen sind. Das Weltreich des Islam wurde damals zum Leuchtturm der Wissenschaft und Kultur, doch als das Eroberte herunter gewirtschaftet war, fielen die islamischen Länder zurück, in die Bedeutungslosigkeit. Die Germanen haben sich berappelt, sind aufgestiegen, die Muslime sind zurückgefallen, waren nicht fähig, das Erbe zu erhalten.

Wer nicht fähig ist, aus der Vergangenheit zu lernen, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. Die Reiche der Kreuzfahrer sind untergegangen, genauso wird der Halbmond wieder aus Europa weichen. Die Reiche der Germanen auf fremder Erde sind untergegangen, deshalb wird sich kein Reich der Zuwanderer in Europa bilden. Wenn ein Baum gut wachsen soll, ist es nötig, ihn zu beschneiden. Aus einem üppigen, blätterreichen Gebilde wird dabei ein kahles Gerippe, dem man nicht ansieht, daß es übers Jahr weit schöner aussehen und reiche Früchte tragen wird.

Bei der Völkerwanderung haben diejenigen gesiegt, die zu Hause geblieben sind. Ihre Dörfer, ihre Sippen, ihre Stämme wurden ausgedünnt, doch nach diesem Kahlschlag sind sie prächtiger herangewachsen denn je, und aus diesen Stämmen sind reiche Früchte gewachsen: Wir. Und an uns wird es liegen, ob finstere Jahrhunderte vor uns liegen, oder nur ein paar finstere, mühevolle Jahre. Migration, ein falsches Konzept…

© Michael Winkler

Unter der Leitung der ehemaligen Höchstrichterin Irmgard Griss hat eine internationale Kommission die Vorgänge beim Skandal um die Hypo Alpe Adria untersucht. Der Bericht ist ein nüchternes Sittenbild des politischen Versagens. Für die fast 20 Milliarden Euro, die der Skandal die österreichischen Steuerzahler kosten kann, ist bis heute niemand politisch zur Verantwortung gezogen. Die DWN dokumentieren die Kurzfassung, die sich liest wie ein Krimi aus einem morschen politischen System.

Deutlicher als alle EU-Offiziellen vor ihm positioniert sich dern neue EU-Ratspräsident Donald Tusk gegen Russland. Die EU müsse vor ihren neuen Feinden schützen. Tusks Ausrichtung geht ganz klar in Richtung Westen: Das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP sei Ausdruck einer geopolitischen Freundschaft.

Russland möchte eine neue Pipeline durch die Türkei bis an die griechische Grenze bauen. Diese soll dann nicht nur die Türkei, sondern auch Gazprom-Kunden in Südeuropa mit Erdgas versorgen. Zudem erhält Ankara einen sechsprozentigen Erdgas-Rabatt. Das Nato-Land fühlt sich geschmeichelt.

Das Geldvermögen der Deutschen entwickelt sich im Vergleich zu anderer großer Volkswirtschaften wie den USA nur unterdurchschnittlich. Und das, obwohl Einkommen und Sparquote im internationalen Vergleich hoch sind. Die Anleger haben jedoch wegen der niedrigen Zinsen das Vertrauen verloren. Vor allem die Generation der Hedonisten lässt sich offenbar leichtgläubig ins Risiko treiben und könnte in Zukunft verstärkt auf Aktien setzen.

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