ZigeunerInmitten einer erregten Debatte um den Umgang mit Zigeunern hat in Frankreich der Prozess gegen 27 Angehörige der Minderheit begonnen, die Kinder zu Einbrüchen auch in Deutschland gezwungen haben sollen. Dabei geht es auch um Einbrüche in Berlin.

In dem Verfahren in der ostfranzösischen Stadt Nancy wurden den Angeklagten aus Kroatien am Montag rund hundert Einbrüche im Nordosten Frankreichs, in Belgien und in Berlin vorgeworfen. Den Angeklagten im Alter zwischen 19 und 55 Jahren drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Anklage: Kinder der Zigeuner wurden zum Diebstahl erzogen

Die Staatsanwaltschaft wirft den zu drei Familien gehörenden Angeklagten vor, ihre Kinder regelrecht zum Diebstahl erzogen zu haben. „Sie wurden vom jüngsten Alter an nur zum Stehlen ausgebildet, sie haben nie eine andere Schule kennengelernt“, sagte Staatsanwalt Grégroy Weil.

Schon Elfjährige sollen zu Einbrüchen geschickt worden sein. Die Kinder brachen meist tagsüber in Häuser ein, wenn die Besitzer nicht zu Hause waren. Sie stahlen vor allem Schmuck und Bargeld und erbeuteten insgesamt mehrere Millionen Euro.

Den Angeklagten wird auch Menschenhandel vorgeworfen

Den Angeklagten wird in einigen Fällen auch Menschenhandel zur Last gelegt. So sollen Kinder für fast 100.000 Euro an andere Familien ausgeliehen worden sein. Die Verteidigung bestreitet dies und spricht von Mitgiften bei Hochzeiten. Kopf der Bande soll eine 66-jährige Frau sein. Sie wurde nach dem Beitritt Kroatiens zur EU Anfang Juli auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls festgenommen und nach Frankreich ausgeliefert. Der Prozess gegen sie soll zu einem späteren Zeitpunkt beginnen.

Frankreichs Innenminister Manuel Valls hat vergangene Woche wiederholt den Integrationswillen einer Mehrheit der in Frankreich lebenden Zigeuner in Frage gestellt hatte. Die Äußerungen riefen die EU-Kommission auf den Plan, auch von Parteifreunden und dem grünen Koalitionspartner wurde der Sozialist kritisiert.

Der bei den Franzosen sehr beliebte Innenminister hält an seinen Äußerungen fest und spricht sich dafür aus, die Mehrheit der Roma in ihre Heimatländer Rumänien und Bulgarien zurückzubringen.

Quelle: Tagesspiegel

Das Land früher Libyen genannt

On September 30, 2013, in Schall und Rauch, by admin

Es war ein Mal ein Land, das war das reichste auf dem afrikanischen Kontinent mit dem besten Sozialsystem. Die Schulausbildung war gratis, das Gesundheitssystem war gratis, es hatte den besten Bildungsrad, geringste Kindersterblichkeit und höchste Lebenserwartung. Es herrschte Sicherheit und die Frauen hatten die meisten Rechte wie in keinem anderen arabischen Land. Dann kam die NATO und intervenierte aus “humanitären Gründen” in Libyen, was zu einem unvorstellbaren Desaster führte. Das Land wurde in die Steinzeit bombardiert, die ganze Infrastruktur zerstört und jetzt herrscht Chaos und Anarchie. Hauptgewinner ist die Al-Kaida und mit ihr verbundenen islamistischen Terrorbanden. Heute hat sich das Land früher Libyen genannt in drei Teile aufgespalten, die Emirate Fezzan, Cyrenaica und Tripolitania. Saubere Arbeit der anglo-amerikanischen Kriegsmafia.

Treibende Kraft hinter dieser Zerstörung und Zerstückelung eines funktionierenden Staates war die US-Aussenministerin Hillary Clinton, denn es war ihr Projekt Libyen zu vernichten. So viel zum Märchen, wenn man Frauen an die Macht lässt, dann gibt es Frieden auf Erden. Diese Lesbe und Satanistin hat dafür gesorgt, dass der “Macho” Muammar Gaddafi gejagt, gefangen und ermordet wurde und hat sich riesig über seine Folter, Hinrichtung und Leichenschändung gefreut. Denn niemand darf einen längeren Penis haben als sie. Die Welt kann sich auf was gefasst machen, wenn sie 2016 als erste Präsidentin der Vereinigten Staaten an die Macht kommt. Dann sind die Angriffskriege ihrer Vorgänger ein Kinderspiel zu dem was sie anrichten wird.

Tolle Arbeit hat die NATO wieder hingekriegt. Wieder ein Land komplett vernichtet. Zuerst erzählten uns die westlichen Regierungen und Medien, die Bevölkerung in Libyen würde sich massenhaft gegen Gaddafi wenden und die neue “Demokratie” die nach seiner Ermordung installiert wurde akzeptieren. Das ist aber nicht passiert. Sie wussten genau was sie mit ihm verloren hatten und was ihnen mit der “Befreiung” blüht. Die vom Ausland eingeschleusten “Rebellen” hassen sie und geben ihnen keinerlei Unterstützung.

Die Menschen verweigerten die Kooperation mit der Übergangsregierung und diese Ablehnung ging zum Beispiel in Sirte so weit, die neue Regierung bombardierte die Stadt in die Steinzeit, um die Bevölkerung zu unterwerfen. Schöne “Demokratisierung” die der Westen da angerichtet hat. Insgesamt sind durch den NATO-Angriff über 80’000 Libyer getötet worden, hundert Mal mehr als der “böse Diktator” Gaddafi in seinen ganzen 40 Jahren auf dem Gewissen hatte.

Die Al-Kaida und ihre verbundenen Banden sind die Hauptnutzniesser des NATO-Angriffs und durch deren Finanzierung, Ausbildung und Lieferung von Waffen aus den USA, Saudi-Arabien und Katar. Zusätzlich plünderten die Terroristen die Waffenlager der libyschen Armee, einschliesslich grosse Mengen an Chemiewaffen und die Systeme um sie abzuschliessen. Als Konsequenz verteilten die Terroristen die Waffen in der ganzen Maghreb und sie wendeten sich genau gegen die an, welche ihnen geholfen haben.

Das US-Konsulat in Benghazi wurde angegriffen und zerstört, der US-Botschafter Chris Stevens zusammen mit Botschafts- und Militärpersonal getötet. Ihre Aufgabe war es nämlich, die Waffen die an die Terroristen gelangten wieder einzusammeln und für Syrien bereitzustellen. Hillary Clinton versuchte diesen “Bumerang” ihrer verbrecherischen Politik mit allerlei Lügen zu kaschieren. Um einer Untersuchung durch den Kongress zu umgehen, trat sie im Januar 2013 zurück, denn sie hat höhere Pläne, wie oben erwähnt.

Mittlerweile ist Libyen zur Terrorzentrale in Nordafrika geworden, von wo aus die Terroristen versuchten Mali zu erobern und ständig Kämpfer und Waffen nach Syrien liefern. Mit der von den USA angeführten Politik der “Regimewechsel” hat der Westen die Terroristen der Al-Kaida von einer unbedeutenden Randerscheinung mitten ins Spiel im Nahen Osten und Nordafrika gebracht. Natürlich mit voller Absicht. War nicht gerade ein Terroranschlag in Nairobi, Kenia?

Zwei Jahre nach der NATO-Intervention in Libyen grassiert die schlimmste Korruption im Land, jeden Tag werden die abscheulichsten Verbrechen gegen die Bevölkerung und speziell gegen Minderheiten verübt und die Terrorbanden wüten ohne daran gehindert zu werden. Wo sind denn die ganzen Gutmenschen in Europa heute, die einen Angriff damals so lautstark befürwortet haben? Am liebsten würde ich ihnen eins in die Fresse hauen, für ihre Zustimmung einer Bombardierung Libyens aus “humanitären Gründen”.

Nach heutigem Stand hat sich Libyen in drei Teile zersplittert, in die Emirate Fezzan, Cyrenaica und Tripolitania, keines für sich überlebensfähig. Ausser vielleicht Cyrenaica, weil es 80 Prozent des libyschen Ölreichtum beherbergt. Sind ja nur die grössten Ölreserven Afrikas und die fünfgrössten der Erde. Die westlichen Ölkonzerne versuchen mit den Terrorbanden eine Vereinbarung gegen Bakschisch zu treffen, um die Ressourcen ausplündern zu können.

Tripoli kann aber diesem Diebstahl der Haupteinnahmen des Staates nicht tatenlos zusehen und so wird es wohl zu einem Bürgerkrieg zwischen den unterschiedlichen Gruppen in Libyen kommen.

All das scheint die Ambitionen von Hillary Clinton Präsidentin zu werden in keiner Weise zu schaden, obwohl sie für dieses Desaster in Libyen voll verantwortlich ist. Bisher hat sie sehr geschickt ihre Schuld an diesem Verbrechen und auch am Tod von Botschafter Chris Stevens abweisen können. Aber vielleicht ist es überhaupt die Qualifikation in den Augen der Schattenmacht, um ins Weissen Haus zu kommen.

Die Aufteilung und damit Schwächung von Ländern durch “Balkanisierung” und Verwandlung in eine Trümmerwüste ist ganz klar die Politik von Washington und London mit Hilfe der NATO. Das sieht man am Balkan selber durch die Zerstückelung von Jugoslawien in Ministaaten. Dann die Teilung des Irak in kurdische, schiitische und sunnitische Gebiete. Die Spaltung des Sudan in Nord und Süden. Das haben diese Verbrecher mit Syrien auch vor, eine völlige Zerstörung und Aufsplitterung.

Wie kann irgendwer noch glauben, die Interventionen in Ländern durch den Westen, um die “Bevölkerung zu Schützen”, sprich Angriffskriege, sind gerechtfertigt und führen zu einer Besserung der Lage? Fragen wir doch die Betroffenen in Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt in Syrien, wie toll sie die “Beglückung” finden und ob sie sich nicht die friedlichen und stabilen Zeiten von vorher zurückwünschen. Wie kann man Menschen schützen in dem man sie tötet und ins totale Chaos stürzt?

Jeder der einen Militärangriff des Westen gegen irgendein Land fordert, sollte sofort angezeigt und verhaftet werden. Wer ist es denn immer? Nur eine Lobby, welche die Medien kontrolliert, und ihr Vertreter ist heute nach Washington geflogen, um Obama davon zu überzeugen, Syrien und den Iran doch angreifen zu müssen. Ja “Bibi” ist es, denn wir sind mit den Kriegen noch nicht fertig, jetzt geht’s erst richtig los.

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Chef der Neonazi-Partei festgenommen

On September 30, 2013, in Manipulation, by admin

Chef der Neonazi-Partei festgenommen

In Griechenland ist der Chef der rechtsextremistischen Partei “Goldene Morgenröte” (Chrysi Avgi), Nikos Mihaloliakos, festgenommen worden. Ihm werde die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, erklärte die Polizei. Darüber hinaus seien Haftbefehle gegen fünf weitere Parlamentarier der “Goldenen Morgenröte” ausgestellt worden. Nach ihnen suche die Anti-Terror-Einheit der Polizei. Weitere Haftbefehle würden erwartet.

Nikos Mihaloliakos

Nikos Michaloliakos, Chef der Neonazi-Partei Goldene Morgenröte, ist verhaftet worden.

Der Partei wird die Verwicklung in zahlreiche Angriffe auf Migranten und Linke vorgeworfen, darunter den Mord an dem linken Rapper Pavlos Fyssos. Der 34-jährige Musiker war am 18. September von einem Neonazi erstochen worden. Die Tat löste eine Welle der Empörung aus und führte zu weitreichenden Ermittlungen gegen die rechtsextreme Partei. Kritiker werfen Polizei und Justiz vor, die Hetzreden und die Gewalttaten der Partei und ihrer Anhänger viel zu lange geduldet zu haben.

Die Festnahme von Michaloliakos erfolgte einen Tag, nachdem er mit dem Rückzug aller Abgeordneter seiner Partei gedroht hatte. Chrysi Avgi ist mit 18 Abgeordneten im Parlament vertreten. Ihr Rückzug würde zu Nachwahlen in 15 Regionen führen. Dabei droht ihr der Verlust der meisten oder all ihrer Mandate. Allerdings könnten Nachwahlen die Mehrheitsverhältnisse in dem Parlament durcheinanderbringen, in dem die Regierungskoalition nur eine knappe Mehrheit hat.

Sie retten Kröten, aber ficken Kinder…

On September 30, 2013, in Endzeit, Schweinereien, by admin

…, die den Baby-Holocaust (Abtreibung) überlebt haben!

Was ist das?

Kroetenfick

Kroetenfick

Ein zarter Hinweis:

Die Partei der Beamten und Besserverdienenden, die Grüninnen, suchen eine neue Parteiführung. Schwul, pädophil, weiblich? Keine Ahnung, wie gerade die Anforderungen sind. Jedenfalls vergießt Claudia Roth noch immer Krokodilstränen, da sie ja einen soooo engagierten Wahlkampf geführt hat, der sich im Ergebnis ihrer Ansicht nach nicht widerspiegelt. Meiner Ansicht nach ist dieser engagierte Wahlkampf sehr deutlich im Ergebnis zu sehen: wo immer Roth aufgetreten ist, hat keiner mehr Grüninnen gewählt.

 

Na??

Die pädophile Fratze der Grünen: Wie sich Daniel Cohn-Bendit, Volker Beck und der “pädosexuelle Komplex” für legalen Kindersex einsetzen

Paedophile gruene

Machen Sie massenhaft Aufkleber von diesem Motiv. Und verteilen sie diese in allen deutschen Städten.

Widerlich das Gehabe der Grünen, mit dem sie ihre abartigen sexuellen Neigungen zu Kindern und Jugendlich mit Hilfe ihrer linken und pädosexuellen Medien als” fortschrittlich” verkaufen.

Widerlich, dass die Grünen seit Jahren die schlimmsten Protagonisten legaler Pädophilie (die sie selbst praktizieren), in höchste Staatsämter und politische Funktionen hieven.

Noch widerlicher, dass sie jemandem wie Daniel Cohn-Bendit mit dem renommierten “Theodor Heuss-Preis” beehren als Dank für dessen “großartige Lebensleistung (Grüner Ministerpräsident Kretschmann).

Und am widerlichsten die sattsame Selbstzufriedenheit, mit der Millionen von grünen Bessermenschen einschließlich der Schwulen und Lesben solche Gestalten und eine solche Partei seit Jahren immer wieder wählen.  (MM)

***

Das wahre Gesicht der Grünen: Kindersex-Freigabe

Daniel Cohn-Bendit, Volker Beck und der “pädosexuelle Komplex”

Von Peter Helmes

Die Partei der Grünen hat eine bewegte Geschichte, insbesondere in ihren Anfängen. Entstanden aus einer durchaus christlichen Motivation, die Natur zu bewahren (Herbert Gruhl, Baldur Springmann u. a.), wurde sie in kürzester Zeit von radikalen 68´ern und ehemaligen kommunistischen „Basis-Kämpfern“ erobert und unterjocht. Diese Gesellschaftszerstörer der APO haben den Grünen inzwischen ihren Stempel unauflöslich aufgedrückt. Sie brüsten sich u. a. damit, „die Gesellschaft freier gemacht“ zu haben. Welche „gesellschaftliche Freiheit“ ist das?

Der schmuddelige „gute Onkel“ Daniel

In der grünen Partei konnten sich ungehindert, ja sogar gefördert, Kräfte entfalten, für die die Legalisierung von Sex mit Kindern ein selbstverständliches „Recht“ schien. Schon 1985 gab es in Nordrhein-Westfalen einen Parteitagsbeschluß der Grünen, auf dem „Straffreiheit für jede Form von gewaltfreiem Sex“ – auch zwischen Erwachsenen und Kindern – gefordert wurde.

In einem wahren „Anti-Diskriminierungsrausch“ hat die Partei damals den Verband der Homos, Lesben, Transsexuellen und Pädophilen auch finanziell unterstützt, um zu demonstrieren, daß niemand diskriminiert werden dürfe. Bereits im Jahre  1984 arbeiteten Vertreter dieses Verbandes ganz offiziell in einer Gruppierung der Bundestagsfraktion der Grünen mit.

Nun holt sie die Vergangenheit ein, insbesondere nachdem die schwülstigen Sex-Passagen im „Selbstbekenntnisbuch“ des Europaabgeordneten und geistigen Leiters der Grünen, Daniel Cohn-Bendit, einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde (Titel: „Der große Basar“). Die Deutschen Konservativen hatten schon vor Jahren auf dieses „Bekenntnis“ hingewiesen, aber viele hörten weg.

Es ist kein Geheimnis, daß sich in den Reihen der Grünen „Freunde“ von Päderastie – also im Klartext: Kindesmißbrauch – befanden.

Es sei hier nur an die Vorgänge an der „Odenwaldschule“ erinnert. Einer der dortigen Schüler war übrigens Daniel Cohn-Bendit. Wenn man die sexuellen Passagen dieses der „Pädophilie“ (siehe letzten Absatz) verdächtigten Mannes liest, muß man sich empören, daß ausgerechnet er in diesem Jahr den renommierten Theodor Heuss-Preis erhielt; Laudator war Winfried Kretschmann, der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg. In einem Interview nach Erscheinen seines Buches äußerte Cohn-Bendit, Kleinkinder seien

„so phantastisch sexy“, man müsse ehrlich sein. „Ich habe zuerst mit ganz kleinen Babies ´gearbeitet´, das ist etwas anderes. Aber die Kinder ab einem Alter von 4 bis 6 Jahren…wissen Sie, wenn ein fünfjähriges Mädchen beginnt, sich zu entkleiden…phantastisch!“

Das unglaublich Verwerfliche an Cohn-Bendits Schilderungen ist sein Versuch, sich als Opfer und die kleinen Kinder als Täter, als Verführer, hinzustellen – völlig außer Acht lassend, daß Kinder sich gegen solche Praxis nicht wehren können. Analysiert man Cohn-Bendits Gedanken, wird das Kind zur treibenden Kraft. Er habe ja schließlich nur „auf Wunsch zurückgestreichelt“. So gibt er sich in diesem verlogenen Bekenntnis als der passive Teil, der schließlich dem Willen des Kindes folgt, seine Hände an die Geschlechtsteile des Kindes zu legen und vice versa.

Becks „sozialrepressives Klima“

Der grüne Spitzenpolitiker Volker Beck ist bekennender Homosexueller, der sich seit Jahrzehnten öffentlichkeitswirksam für “Schwulenrechte” einsetzt und dabei zugleich vehement  für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der klassischen Ehe plädiert. Vor genau einem Vierteljahrhundert kämpfte der „abgebrochene Jurist“ Beck bereits für linke sexualpolitische Parolen, die er in dem entsprechend orientierten Sammelband “Der pädosexuelle Komplex” ausbreitete.

Der heutige parlamentarische Bundesgeschäftsführer der Grünen steuerte damals  –  im Jahre 1988  –  einen Beitrag zum Thema “Das Strafrecht ändern?” bei. In seinem Artikel setzte Beck sich “für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik” ein, wobei er sogar die Entkriminalisierung von Kindesmißbrauch fordert, also z. B. eine Senkung des Schutzalters und eine “Strafabsehensklausel”.

Aufschlußreich ist vor allem, daß der Autor die Gleichstellung von Homo- und Hetero-Sexualität gleichsam als Vorstufe für eine gesetzliche Freigabe der Pädosexualität betrachtet:

Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität (…) und für die Rechte der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.”

Die folgenden Kurz-Auszüge aus Becks Buchbeitrag erscheinen typisch für Becks Gedanken. Insgesamt ist sein „Werk“ so schwere Kost, daß mehr Text unseren Lesern erspart bleiben sollte:

  • Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.“ (S. 266)
    *
  •  „Allerdings hat der Sonderausschuß sich selbst bei seinen Vorschlägen nicht daran gehalten und sich wider besseres Sachverständigenwissen für eine generelle Strafbarkeit der Sexualität mit Kindern entschieden.“ (S. 266)
    *
  • Als strafrechtliche Perspektive wäre z.B. eine Novellierung ins Auge zu fassen, die einerseits das jetzige ‚Schutzalter‘ von 14 Jahren zur Disposition stellt (in den Niederlanden gab es solche Initiativen mit erheblichem Erfolg!) oder auch eine Strafabsehensklausel.“ (S. 263)
    *
  • Allein die Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich gesehen im Gegensatz zur Pädosexualität völlig unproblematischen Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität durch die Streichung des § 175 StGB und für die Recht der Homosexuellen wird das Zementieren eines sexualrepressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“ (S. 268)

Weitere Artikel in diesem Buch sind übrigens:

  • „Selbstbestimmung – ja bitte! Vom Recht des Kindes auf Sexualität
  • „Weder krank noch falsch! Pädophilie aus anthropologischer und verhaltenspsychologischer Sicht
  • „‘Wir sind keine Kinderschänder‘ Pädophile berichten über ihren Alltag
  • „Hoffnungsträger Literatur – Bücher mit pädophilem Thema sollen Mut machen

Oberfaule“ Distanzierung

Beck distanzierte sich – nachdem ihm diese und ähnlich geartete Thesen öffentlich vorgehalten wurden – von seinen damals geäußerten Ansichten.  Zudem seien, so behauptet er, vom Herausgeber des Buches seinerzeit redaktionelle Änderungen vorgenommen worden. Wie dem auch sei: Dieser vielsagende Vorgang zeigt jedenfalls, welch verheerende Denkweise zum Kindesmißbrauch in grünen Kreisen noch bis Ende der 80er Jahreohne weiteres vertreten werden konnte, zumal der Autor dieser skandalösen Äußerungen in dieser Partei trotz nicht beendeten Studiums sodann eine steile Karriere hinlegte.

Man kann ja verstehen, daß Beck heute in seiner Stellung als Fraktionsvorsitzender der Grünen oder als Repräsentant im Bundestag diese „Geschichte“ gerne ungeschehen machen würde. „Ungeschehen“ aber doch wohl nicht aus eigener Erkenntnis einer perversen Moral, sondern ausschließlich, weil sich das Bild der Bevölkerung u.a. nach bestialischen Morden an Kindern durch pädophile Männer realistisch geändert hat. Da beißt keine Maus den Faden ab: Der (grüne) Ruf nach „Entkriminalisierung“ des geschlechtsbetonten Umgangs mit Kindern war nichts anderes als eine Forderung auf ungestraften Sex mit schutzbefohlenen Kindern, die sich niemals wehren konnten und keine Lobby wie die Schwulen/Lesbenbewegung hatten.

Aber Volker Beck und die Grünen sind letztlich auf ihrem „Weg“ zu hemmungsloser Libertinage in den letzten Jahren ein großes Stück weitergekommen. Sie haben fast alles erreicht zur unproblematischen Gleichstellung und gesellschaftlichen Anerkennung von Homosexualität und Heirat zwischen Gleichgeschlechtlichen – inklusive der finanziellen Rechte und Vorteile in einer Homo-Ehe wie in einer „normalen“. Die Freigabe der Adoption von Kindern durch homosexuelle „Ehepaare“ ist nur noch eine Frage der Zeit. Das Schlimmste daran ist, daß heute unwidersprochen behauptet werden kann, Kinder würden in solchen Verhältnissen normal aufwachsen und keinen Schaden nehmen.

Gerade Beck und Genossen findet man stets an vorderster Front, wenn es um die Ächtung pädophiler Ereignisse in der katholischen Kirche geht. Da wird die Kirche dann gerne einem systematischen pädophilen Verdacht in ihrer Gesamtheit ausgesetzt – so als würde man jetzt die gesamte grüne Partei als pädophil bezeichnen. Der Protest der Grünen gegen Priester, die sich versündigt haben, kann dann gar nicht laut genug und der Entschädigungsfonds nicht groß genug sein. In ihrem eigenen Sündenfall messen sie offenbar mit zweierlei Maß. Jedenfalls ist von „Entschädigung“ nichts zu hören.

Pädokriminell

Wären die Grünen konsequent im Umgang mit ihrer Vergangenheit, müßten jetzt „Köpfe rollen“ und etliche Mitglieder austreten bzw. zum Austritt gezwungen werden. Das wäre ein Maß an „politischer Hygiene“, die man den Grünen füglich abverlangen darf. Aber die Spitze der Grünen bleibt merkwürdig zurückhaltend – allen voran deren „Kirchenmänner und –frauen“. Wo ist die klare Distanzierung und Verurteilung des Mitgliedes des ZK der Deutschen Katholiken, MP Winfried Kretschmann? Wo bleibt die Distanzierung der Vorsitzenden (Präses) der EKD, Katrin Göring-Eckardt? Was ist in unserer Gesellschaft los? Es ist der Niedergang jeglicher ethischer Grundsätze, ohne die eine Gesellschaft nicht überleben kann. Der Untergang Roms läßt grüßen!

Der große Journalist und Herausgeber des Focus, Helmut Markwort, resümiert im Focus vom 22. Mai d. J.:

„Wie viel Sympathie für Kindesmissbrauch lebt noch bei den Grünen? So wie es aussieht, werden sie die Antworten hinauszögern, bis sie die Bundestagswahl hinter sich gebracht haben. Bis dahin haben sie alle Zeit, über die verharmlosende Wortwahl nachzudenken. Männer, die Kindern nachstellen und sie mißbrauchen, werden meist als pädophil bezeichnet. Auf Deutsch: kinderlieb. Kinderlieb ist, wer seine Kinder schützt und behütet. Die griechische Silbe „phil“, die wir (…) mit Sympathie wahrnehmen, wird in dem Begriff „pädophil“ übel mißbraucht. Das zutreffende Wort ist `pädokriminell.`“

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(Cohn-Bendit und sein Buchtitel mit den Pädophilen-Zitaten)

Aktualisierung; Die Neuen, die jetzt kommen sollen, schweigen weiterhin zu diesen Fakten:

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Simone Peter

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Anton Hofreiter

 

 

Matthias Strolz und die Anhänger von NEOS feiern: Die neue Partei hat es auf Anhieb in den österreichischen Nationalrat geschafft. (Foto: dpa)

Matthias Strolz und die Anhänger von NEOS feiern: Die neue Partei hat es auf Anhieb in den österreichischen Nationalrat geschafft. (Foto: dpa)

Das Ergebnis der Nationalratswahlen in Österreich wird zu einer Beibehaltung des Status Quo führen: Trotz deutlicher Verluste werden SPÖ und ÖVP weiter regieren. Bei einer auffallend geringen Wahlbeteiligung (65,9 Prozent ohne Briefwähler; zuletzt mit Briefwählern 78 Prozent) schafften die beiden Parteien, die seit Beginn der Zweiten Republik das Land dominieren, eine Mehrheit an Mandanten. Bundespräsident Heinz Fischer sagte am Wahlabend, dass er sich eine Große Koalition wünsche. Auch von den beiden Regierungsparteien kamen unzweideutige Signale: Sie wollen weitermachen wie bisher.

Das wird allerdings nicht möglich sein. Denn der österreichische Nationalrat hat sich nach der Wahl deutlich verändert: Die FPÖ kam wieder über 20 Prozent, die Grünen gewannen weniger als erwartet, auch Euro-Gegner Frank Stronach blieb mit 5,8 Prozent unter seinen Möglichkeiten.

Die größte Überraschung lieferte jedoch eine Partei, von der im Wahlkampf im staatlichen ORF nichts zu hören gewesen ist: NEOS ist eine vor allem im urbanen Raum erfolgreiche Truppe und schaffte aus dem Stand 4,8 Prozent.

Die FPÖ, Stronach und NEOS haben andere Vorstellungen von der EU als die Regierungsparteien. Zwar erreichten mit ÖVP, SPÖ und den Grünen die Euro-Fans eine Zwei-Drittelmehrheit. Doch ihnen stehen nun Parteien gegenüber, die sich dezidiert kritisch mit der EU auseinandersetzen – wenngleich aus unterschiedlichen Gründen.

Die FPÖ betreibt eine tagespolitisch motivierte Fundamental-Opposition, die vor allem von offenen Ressentiments gegen Ausländer getragen ist. Bemerkenswert: Mit diesem Konzept wurde die Partei im Bundesland Steiermark die stärkste Partei.

Stronach ist gegen den Euro in seiner aktuellen Form und trat vor allem gegen die Schulden-Politik in der Euro-Zone auf. Umfragen hatten Stronach ein deutlich besseres Abschneiden prognostiziert. Auch in vorangegangenen Landtagswahlen hatte Stronach besser abgeschnitten. Dennoch kündige der Gründer des Automobil-Zulieferers Magna an, selbst im Nationalrat wirken zu wollen. Er sagte, dass für seine Partei nun die Tür offen sei, seine politischen Vorstellungen im Parlament zu vertreten.

Auch der zweite Neuling hatte einen „Gönner“ im Hintergrund: NEOS wurde unter anderem vom Bauunternehmer Hans-Peter Haselsteiner gesponsert, der bereits vor Jahren einmal für das Liberale Forum, einer FPÖ-Abspaltung, tätig gewesen ist.

NEOS ist eine interessante Partei: Der Erfolg kam, obwohl die Partei praktisch keine großflächige Werbung in den etablierten Medien gemacht hat. Im Staatsfernsehen war NEOS, anders als der populäre Stronach, nicht präsent. Die Partei sammelte ihre Stimmen bei Partys ein, die sie im Tupperware-Stil in den großen Städten abhielt. Konnte Stronach im ländlichen Bereich punkten, war NEOS in den Städten erfolgreich.

Die Partei nahm der ÖVP und den Grünen Stimmen weg. Das ist in gewisser Weise eine Parallele zur deutschen AfD, die vor allem der FDP und den Linken Stimmen weggenommen hatte.

Obwohl NEOS sich ausdrücklich als Europa-freundliche Partei bezeichnet, stehen im Programm doch deutliche Vorschläge zur Veränderung der EU. Vor allem moniert NEOS die mangelnde deomkratische Legitimation der EU in ihrer bestehenden Form. Doch statt sie abzuschaffen, will NEOS die EU „neu erfinden“.

Im Programm übt NEOS deutliche Kritik an der EU:

„Seit wir im Jahr 1994 mit Zweidrittelmehrheit für den Beitritt zur Europäischen Union gestimmt haben, hat sich unter den Bürger_innen Skepsis, ja sogar Misstrauen verbreitet: Auf der politischen und wirtschaftlichen Weltbühne schafft es Europa nicht ausreichend, eine entschlossene Gestaltungsrolle einzunehmen. Die nationalen Interessen der Mitgliedsländer dominieren in der Innen- und Außenpolitik. Im Inneren entfremdet die EU sich den Bürger_innen als Souverän – und umgekehrt. Nicht zuletzt leidet die Glaubwürdigkeit der Europapolitik darunter, wenn Schwächen der EU beschönigt werden und politische Positionen, die heute zur Disposition stehen, bis vor kurzem als alternativlos ausgegeben wurden. Europa wird nicht ausreichend als Chancengemeinschaft gesehen. Darüber hinaus geraten im Zuge der Schuldenkrise auch noch die beiden hehrsten Ziele der EU – die Sicherung von Frieden und Wohlstand – in Gefahr.“

Ginge es nach NEOS, sähe die EU im Jahr 2018 so aus:

„Die europäische Integration wurde unter Einbindung der Bürger_innen konsequent weiterentwickelt. Die EU gründet auf einer gemeinsamen Verfassung und hat sich auf Basis eines breit verankerten Konvents und durch entsprechende Volksentscheide strukturell neu erfunden. Die gemeinsame Union fördert und sichert das friedliche und freie Zusammenleben der Menschen. Sie ist auch Garant für eine konstruktive gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung auf dem Kontinent. Die Unionsbürger_innen fühlen sich stärker auch als Europäer_innen und interessieren sich mehr für die Unionsebene. Österreich versteht Europa-Politik als Innenpolitik und gestaltet diese proaktiv, selbstbewusst und integrativ mit. Die Mitgliedstaaten der EU stehen in einem anregenden Wettbewerb, und die der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit verpflichtete Union nimmt kraftvoll und transparent jene Aufgaben wahr, die gemeinsam besser erledigt werden können. Auf der Weltbühne ist Europa in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht wieder ein Hauptakteur.“

Um das zu erreichen, möchte NEOS eine komplette Umgestaltung der EU-Institutionen: Die Partei fordert einen europaweiten EU-Konvent mit direkt gewählten Bürgervertretern und anschließender Volksabstimmung. Die Fiskalunion lehnt die Partei ab, ebenso eine Harmonisierung des Steuerrechts.

Bemerkenswert unkritisch ist die Partei gegenüber den Rettungsmaßnahmen der EZB, die sie zwar als falsch bezeichnet, jedoch als die am wenigsten schlechte Methode in Kauf nimmt. Auch das völlige Fehlen von Transparenz und Verantwortlichkeit beim ESM erkennt die Partei nicht und will den ESM als eine Art europäischen IWF weiterführen. Der Euro als Problem kommt in der Europa-Vision der Partei nicht vor.

NEOS hat es, im Unterschied zu AfD, jedoch nicht nur wegen den in Österreich nicht praktizierten 5 Prozent-Hürde in den Nationalrat geschafft. Die Partei hat es, anders als die AfD verstanden, den Zeitgeist einer jüngeren Generation besser zu erfassen: Umweltthemen, Bildung und Abbau der Parteien-Herrschaft stehen gleichwertig zu einer neuen Europa-Politik im Programm. Auch eine unmissverständliche Abgrenzung zu Rassismus und Migranten-Feindlichkeit ist im Programm festgeschrieben.

Der 40-jährige Parteichef Matthias Strolz hat in seinem Wahlkreis Dalaas in Vorarlberg knapp 40 Prozent der Stimmen erreicht. Er ist Unternehmensberater, was man auch in den vielen Anglizismen im Parteiprogramm bemerkt. Er praktiziert Bikram Yoga und scheint insgesamt eine esoterische Ader zu haben.

Der Standard berichtet über den Neueinsteiger:

„Fünf Tage und vier Nächte verbrachte er vor zwei Jahren alleine im Wienerwald, fastend, sinnierend. Nach diesem indianischen Übergangsritual ,Vision Quest‘ wusste Matthias Strolz: ,Sei aufmerksam, sei wachsam. Entscheide.‘ Das war die Botschaft dieser Selbsterfahrungsaktion, nachzulesen in seinem mit Kollegin Barbara Guwak verfassten Buch ,Die vierte Kränkung: Wie wir uns in einer chaotischen Welt zurechtfinden‘.“

NEOS ist von Anfang für eine Koalition Schwarz-Grün eingetreten. Mit einer Kombination aus Wirtschafts-Liberalismus und dem Traum von sozialer Gerechtigkeit bringt die Partei eine neue Facette in das österreichische Parlament.

Schwarz-Grün?

Ja. Doch bezeichnender Weise nicht mit den etablierten Grünen, sondern eben mit einer neuen grünen Partei. Wenn sich NEOS nicht von den Ritualen der etablierten Politik aufsaugen lässt und aus der technokratischen Welt der Unternehmensberatung in der realen Welt ankommt, könnte sich NEOS zu einem belebenden Element im österreichischen Parlament entwickeln.

Die alternativlose Euro-Rettung ist in Österreich mit diesem Wahlergebnis deutlich schwerer geworden. FPÖ, Stronach und NEOS sind unberechenbare Gegner, die jeweils ganz andere Ansätze verfolgen – und damit für die Große Koalition in Wien zumindest unberechenbar werden.

Ein „Weiter so!“, wie es sich die einstigen Großparteien wünschen, wird es jedenfalls nicht geben.

Das dürfte auch Brüssel mit einigem Missvergnügen sehen. Begriffe wie Volksabstimmung und Mitbestimmung der Bürger hört man dort nicht gerne.

Vielleicht melden sich die Herren Van Rompuy, Barroso und Schulz schon einmal sicherheitshalber zu einem Bikram Yoga-Kurs an.

Diese Methode verspricht Erfolg durch besonders intensives Schwitzen.

26 Übungen, auszuführen in einem sehr heißen Raum, bei 35-40 Grad Celsius.

Seehofer gibt Ehrenwort: Keine Steuererhöhungen

On September 30, 2013, in Endzeit, by admin
Es werde keine Steuererhöhungen geben, sagte Seehofer. „Die Bürger haben darauf mein Wort.“ (Foto: dpa)

Es werde keine Steuererhöhungen geben, sagte Seehofer. „Die Bürger haben darauf mein Wort.“ (Foto: dpa)

CSU-Chef Horst Seehofer hat den Deutschen sein Wort gegeben, dass es keine Steuererhöhungen geben werde. Dies hatten CDU und CSU im Wahlkampf versprochen.

Die Debatte um Steuerhöhungen sei „unsäglich und total überflüssig“, sagte Seehofer der Bild-Zeitung. Davon stehe nicht im Wahlprogramm der Unionsparteien, das die Grundlage für Koalitionsverhandlungen mit „mit SPD oder Grünen“ bilde. Auch höhere Schulden schließt Seehofer aus.

„Die Bürger haben darauf mein Wort. Ich habe dies in den vergangenen Wochen vor Zigtausenden Zuhörern immer wieder gesagt und dafür viel Beifall erhalten. Wir haben derzeit die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten, der Staat muss mit dem auskommen, was er hat. Deshalb kommen Steuererhöhungen für meine Partei nicht infrage.“

Führende CDU-Politiker, darunter Finanzminister Wolfgang Schäuble, schlossen in der vergangenen Woche Steuererhöhungen ausdrücklich nicht aus. Sie begründen dies damit, dass sie auf den künftigen Koalitionspartner zugehen müssten (mehr hier). Seehofer sieht das anders:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD es so weit kommen lässt. Denn die Bürger haben mit ihrem Votum klar zum Ausdruck gebracht, dass sie eine stabile Regierung unter Führung von Angela Merkel wünschen. Diesen Auftrag mit Tricks und unter Vorwänden zu torpedieren, würde der ganzen Politik schweren Schaden zufügen, vor allem aber der SPD selbst.“

An der Forderung, eine Pkw-Maut für Ausländer einzuführen, hält Seehofer fest: „Eine Mehrheit der Deutschen ist für die Maut für Ausländer und auch eine Mehrheit der SPD-Anhänger.“

Blackstone warnt vor weltweiter Kredit-Blase

On September 30, 2013, in Endzeit, by admin
Die Aktienpreise sind derzeit viel zu hoch, sagt die US-Investmentfirma Blackstone. (Foto: dpa)

Die Aktienpreise sind derzeit viel zu hoch, sagt die US-Investmentfirma Blackstone. (Foto: dpa)

Die US-Investmentfirma Blackstone warnt davor, dass die Bewertung von Finanzwerten aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dies werde nicht so bleiben.

„Wir sind meines Erachtens mitten in einer unglaublichen Kreditblase“, zitiert CNBC den weltweiten Chef der Private-Equity-Abteilung von Blackstone, Joseph Baratta. So etwas habe er in seiner Karriere noch nicht gesehen. Der Preis für eine hochverzinste Anleihe sei im Verhältnis zu den Erträgen so niedrig niemals zuvor.

Blackstone ist eine der größten Investmentfirmen der Welt. Sie managt privaten Aktienbesitz im Umfang von 53 Milliarden Euro und insgesamt 230 Milliarden Euro.

Blackstone rechne mit einem Wirtschaftswachstum in den USA von 1 bis 3 Prozent. Doch „die Bewertungen, die wir bezahlen müssen im Vergleich zu den Wachstumsaussichten, sind derzeit aus dem Gleichgewicht“, so Baratta. Die hohen Bewertungen vieler Unternehmen machten es ihnen schwerer zu wachsen.

Baratta erwartet, dass die Kreditblase platzen wird. Zinssätze, Kreditaufschläge und die Preis für Unternehmensanleihen würden wieder zu normalen Werten zurückkehren.

Auch der frühere Chef-Ökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), William White, warnte kürzlich vor einer enormen, weltweiten Kreditblase. Die aktuelle Lage sei wesentlich gefährlicher als vor der Lehman-Insolvenz (mehr hier).

Wenn es zu einer Großen Koalition kommt, dann kann keine Opposition mehr verhindern, dass Deutschland massiv Schulden macht, um den Euro zu retten. (Foto: dpa)

Wenn es zu einer Großen Koalition kommt, dann kann keine Opposition mehr verhindern, dass Deutschland massiv Schulden macht, um den Euro zu retten. (Foto: dpa)

Wegen der Euro-Rettungspolitik kommen noch große finanzielle Lasten auf Deutschland zu, so Lüder Gerken, Vorstand des Centrums für Europäische Politik (CEP). Deutschland könnte sich daher in den kommenden Jahren massiv verschulden.

„Sollte es zu einer großen Koalition kommen, hätten SPD und Union im Bundestag eine Zwei-Drittel-Mehrheit und könnten die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse entschärfen und dies mit den Kosten der Euro-Rettung begründen, sagte Gerken der Welt.

Im Jahr 2009 hatten SPD und Union die Schuldenbremse beschlossen. Diese schreibt Bund und Ländern verbindliche Vorgaben zur Verringerung des Haushaltsdefizits vor. So darf der Bund ab 2016 nur noch geringe Schulden machen. Und die Länder dürfen sich ab 2020 überhaupt nicht mehr verschulden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erhöhte die Staatsausgaben selbst in einer Koalition mit der FDP. Dass die Schulden des Bundes dennoch nicht stärker gestiegen sind, liegt vor allem an der historisch hohen Steuerlast für die Bürger und an den niedrigen Zinsen (mehr hier).

Bei 10 von 16 Bundesländern ist schon heute absehbar, dass sie massive Probleme haben, die Schuldenbremse ab 2020 einzuhalten. Sie müssen daher dringend ihre Ausgaben kürzen. Große Probleme haben vor allem Nordrhein-Westfalen, Bremen, Berlin und das Saarland (mehr hier). Der Bundesrat wird sicher daher einer Lockerung der Schuldenbremse wohl nicht in den Weg stellen.

Die europäische Schuldenkrise ist nicht vorbei. Weitere finanzielle Belastungen für Deutschland sind garantiert, egal mit wem Angela Merkel koaliert. Doch Euro-Bonds, wie sie SPD und Grüne fordern, werde es mit ihr vermutlich nicht geben, so Gerken.

„Auch ist nicht damit zu rechnen, dass es zu einem großen Crash im Euro-Raum kommt. Vielmehr wird der schleichende Prozess des zunehmenden Vermögenstransfers in die Krisenländer weitergehen.“

Für hoch problematisch hält Gerken die geplante Gründung eines gemeinsamen Banken-Abwicklungsfonds in der Eurozone. Dies wäre eine weitere Vergemeinschaftung von Risiken. „Die Berliner Sparkasse muss dann mit ihren Einzahlungen dafür geradestehen, wenn eine spanische Bank abgewickelt wird.“ Auch Forderungen nach einem gemeinsamen Einlagensicherungsfonds müsse die künftige Regierung verhindern.

Gerken kritisiert auch die Niedrigzins-Politik der EZB. „Nicht nur die deutschen Sparer erleiden dadurch dramatische Vermögens- und Einkommensverluste, sondern auch diejenigen, die eine private Rentenversicherung oder Lebensversicherung abgeschlossen haben.“ Infolge der EZB-Politik drohe zudem eine erneute Blasenbildung.

Die Lage in einigen Staaten der Eurozone sei besorgniserregend, so Gerken. „Griechenland ist ein hoffnungsloser Fall.“ Die drohenden Ausfälle im spanischen Bankensektor seien nicht absehbar. Doch die größten Sorgen bereiten dem Ökonomen Italien und Frankreich.

In Italien gehe derzeit „nichts voran“, sagte Gerken. Dass Italien ein Jahr mit politischem Geplänkel verloren habe, ohne dass es voran gehe, sagte am Wochenende auch Beppe Grillo, der Chef des Movimento 5 Stelle (mehr hier). Auch weitere deutsche Schulden werden da nicht helfen.

Die türkische Zentralbank war im August der weltweit größte Goldkäufer. Darauf folgen Russland, die Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan. Für die Türkei war es die größte Erhöhung der Goldreserven in den vergangenen fünf Monaten, Russland kauft seit elf Monaten kontinuierlich Gold hinzu. Ende Juni erreichte der Goldpreis sei Jahrestief von unter 1200 Dollar pro Unze.

Seit der Finanzkrise dient der Goldkauf der Zentralbanken als Absicherung gegen schwächelnde Währungen. 2010 wurde zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten mehr Gold von den Zentralbanken gekauft als verkauft.

„Dies entspricht unserer Beobachtung, dass die Zentralbanken Gold als ein sicheren, langfristigen Wert betrachten.“, sagt Victor Thianpiriya, Analyst der Australia and New Zealand Banking Group, wie Hürriyet berichtet.

Dass die türkische Zentralbank die Liste der größten Goldkäufer ausgerechnet im August anführte, resultiert aus dem Druck, den Spekulationen über eine Kurswechsel der amerikanischen Notenbank Fed erzeugten. Abgesehen davon ist Gold für die Türkei ein Tauschmittel gegen Gas aus dem mit internationalen Sanktionen belegten Iran (mehr hier). Zudem wurde türkischen Privatbanken erlaubt, Teile ihrer Lira-Reserven in Goldbestände umzuwandeln.

Zwischen Januar und der Rede des scheidenden Fed-Chefs Bernanke in der vergangenen Woche verlor die Lira 11,5 Prozent an Wert. Bernanke versicherte, dass die Fed weiterhin bei ihrer Niedrigzins-Politik und dem Kauf amerikanischer Staatsanleihen bleiben wird. Im Anschluss daran gewann die Lira leicht an Wert, fiel zumindest unter die Zwei-Dollar-Marke.

Das erhöht wieder die Attraktivität von Goldkäufen, um sich gegen die Inflationsgefahr, die vom billigen Dollar ausgeht, abzusichern. Seit Anfang August ist der Goldpreis nicht erneut unter die 1300 Dollar-Marke gefallen.

Auch der Goldpreis geriet unter anderem aufgrund der Unsicherheit über die künftige Fed-Politik unter Druck. Infolge sank der Kurs in diesem Jahr um 20 Prozent, der erste Preisverfall seit 13 Jahren.

Auch Russlands Goldreserven wuchsen im August überdurchschnittlich an. Der Zukauf von 12.722 Tonnen des Edelmetalls ist seit Dezember 2012 der größte. Russland hat im Juli die Schweiz vom siebten Platz der Länder mit den größten Goldreserven verdrängt. Die Türkei belegt den 13. Platz der Liste, die von den USA und Deutschland angeführt wird.

Der irische Zentralbank-Chef Patrick Honohan spricht die Banker von jeder Schuld frei. Diese hatten beim Bailout nicht nur massiv gelogen, sondern auch Deutschland verhöhnt, das sie mit Milliarden rettete. (Foto: dpa)

Der irische Zentralbank-Chef Patrick Honohan spricht die Banker von jeder Schuld frei. Diese hatten beim Bailout nicht nur massiv gelogen, sondern auch Deutschland verhöhnt, das sie mit Milliarden rettete. (Foto: dpa)

Irische Politiker aller Lager zeigten sich empört, dass die Zentralbank des Landes im Zusammenhang mit dem Bailout von Anglo Irish keine Strafanzeige stellen wird. Hochrangiger Banker von Anglo Irish planten im Jahr 2008, wie sie die Behörden am besten täuschen und unter Druck setzen können, um einen Bailout zu erhalten.

Die Veröffentlichung der Gesprächsaufzeichnungen vor drei Monaten führte zu einer Untersuchung durch die Irische Zentralbank, die auch für die Finanzaufsicht im Land zuständig ist. Doch am Mittwoch teilte die Zentralbank mit, dass sie „keine neuen Erkenntnisse über mutmaßliche Straftaten“ gefunden habe, zitiert der irische Independent. Sie sehe daher keinen Grund für eine Strafverfolgung.

Der irische Abgeordnete Stephen Donnelly sagte: „Die Anglo-Tonbänder waren meines Erachtens ein klarer Beweis für eine Strategie der Täuschung und Trickserei durch hochrangige Manager der Anglo Irish Bank. Hochrangige Manager sagten, sie würden die Risiken der Bank untertreiben, damit die Regierung sie rettet.“

Der irische Umweltminister Phil Hogan sagte, die Entscheidung des Zentralbank-Chefs Patrick Honohan habe ihn überrascht, doch gebe es wohl rechtliche Gründe dafür. Noch im Juni hatte er gesagt, das Management von Anglo Irish habe die Position der Bank absichtlich falsch dargestellt. Doch nun kann Honohan offenbar kein Fehlverhalten mehr erkennen.

Im Jahr 2008 klopften sich die irischen Banker auf die Schenkel, als sie von Deutschland Geld für ihre Rettung anforderten. Die von ihnen genannte Summe von 7 Milliarden Euro war frei erfunden. Sie wussten, dass die Deutschen jede Summe zahlen würden. Ein Banker stimmte in Erwartung der deutschen Zahlungen sogar das Deutschland-Lied an (hier).

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