Wahnsinn – Juden bieten Kopfgeld für 101 jährigen Deutschen!

Gib mir deutsches Geld

Wie derzeit mal wieder Jagd auf deutschen Menschen feilgeboten wird entbehrt jeglicher Akzeptanz!

Die hinterfotzige “Operation: Last Chance” Propaganda-Kampagne: “Spät, aber nicht zu spät” – beauftragt vom Simon Wiesentahl Center, welche derzeit in Berlin, Hamburg und Köln mittels Plakat-Terror organisiert und ungewollt uns Deutschen aufgedrängt wird hat nichts mehr mit Toleranz für irreseinede Talmud-Idiotie gemein.

Wie im aktuellen “Status Of Nazi War Criminals” (PDF) vom selbsternannten “Chief Nazi HunterEfraim Zuroff zu lesen ist, sucht dieser Jude weltweit nach “Nazi-Verbrecher” auch wenn sie vermutlich schon verstorben sind… was für ein chronischer Volldepp!

Bestialisch-Schizoide Jüdische Rache

Unter der Liste seines Reports steht an erste Stelle der Name: Alois Brunner welcher angeblich für die Deportation von Juden in so vermarktete Todeslager während des 2. Weltkrieges verantwortlich sei.

Die krankhafte Perversion: Alois Brunner wurde 1912 geboren ist somit 101 Jahre alt sofern er noch leben würde! Dennoch bietet diese hirnathrophierte Sekte 25.000€ Kopfgeld für Hinweise die zu dessen Ergreifung führen, zuletzt wurde Alois Brunner angeblich 2001 in Syrien gesichtet.

Unsere Empfehlung:

Beweg Deinen Zuroff-Arsch selbst nach Syrien und suche nach selbstbefriedigende Beweise Deiner verdeckten Geldgier, anstatt deutsche Steuergelder für ein Kopfgeld zu missbrauchen um in der Folge noch mehr Steuergelder aus uns Deutschen herauszupressen!

Beispiel: AFP, 29.05.2013, Deutschland erhöht Zahlungen für Holocaust-Opfer

Es ist eine Schande wie wir deutsche Menschen seit jahrzehnten nicht nur finanziell geschächtet werden ohne dabei die barbarischen Ermordungen und organisierten Massenvergewaltigungen an deutsche Menschen während und nach dem 1. und 2. Weltkrieg auch nur ansatzweise in einer offiziellen Aufmerksamkeit zu betrauern.

Schon die Tatsache das fast 11.000.000 (11 Millionen) deutsche Menschen ihr Leben lassen mussten während diesen integrierten Weltkriegen gegen Deutschland aus u.a. habgierigen Wirtschaftsneid entbehrt jeder Glaubwürdigkeit einer zionistischen Nachkriegspropaganda.

Wir sollen uns gegenseitig verraten… man könnte nur noch kotzen!

Buchtip: Überleben war schwerer als Sterben

On July 31, 2013, in Pauke, by admin

Morgenstern “Die Erinnerung kommt immer wieder hoch – dann weine ich mich noch heute in den Schlaf”, sagt Erika Morgenstern (71). Unter dem Titel “Überleben war schwerer als Sterben – Ostpreußen 1944-48” sie niedergeschrieben, was sie als kleines Kind in Königsberg erlebt hat.

Der Krieg kam zuerst aus der Luft. “Nach dem ersten großen Angriff am 28. August 1944 brannte die Stadt drei Tage lang”, sagt Erika Morgenstern. Der Tag, als die Russen kamen, ist ihr ins Gedächtnis eingebrannt: Am 9. April 1945 kapitulierte die zur Festung erklärte Stadt. Es folgte eine Orgie der Gewalt. “Die Soldaten hatten ein Flugblatt von Ilja Ehrenburg dabei: ‘Ihr tapferen Rotarmisten, tötet, tötet, tötet’”, sagt sie.
Ihre Mutter überlebte wie durch ein Wunder eine Typhus-Erkrankung. Die Familie flüchtete zu Fuß, wurde aufgegriffen und zur Zwangsarbeit eingeteilt. “Auch ich als Kind , das war ganz furchtbar”, sagt Erika Morgenstern. Unter der Feldarbeit mit den schweren Kartoffelkörben leiden ihre Handgelenke noch heute. “Als Jungen aus unserer Gruppe Kartoffeln für das eigene Überleben stahlen, sollten wir alle erschossen werden”, sagt sie. “Diese drei Jahre haben mein ganzes Leben geprägt.”
1948 hatte das Martyrium ein Ende. “Wir waren krank und kaputt, konnten nicht mehr arbeiten und wurden nach Görlitz ausgesiedelt”, sagt Erika Morgenstern. 1953 flüchtete sie mit ihrer Mutter aus politischen Gründen aus der DDR in die neue Wahlheimat nach Baden-Baden. “Dort habe ich diese Biografie in den 90er-Jahren auch niedergeschrieben”, sagt sie. Die Idee zum Buch währte schon länger. “Ich wusste, dass das in der Tiefe meiner Seele schlummerte, aber auch, dass mich das sehr anstrengt”, sagt sie.
2004 erschien das Buch im Verlag Herbig. Mittlerweile gibt es vier Auflagen und rund 10 000 verkaufte Exemplare. überlebenLesungen, wie zuletzt vor dem Rotary-Club in der Stadthalle, führen Erika Morgenstern durch die ganze Republik. Die alte Heimat hat sie nur einmal im Jahr 1993 besucht. “Aber da haben mich meine Nerven verlassen. Ich kann und möchte nicht mehr dorthin gehen”, sagt Erika Morgenstern, die 1995 ihren Feriengastbetrieb in Baden-Baden aufgab und nach Neumünster zog. 

Erika Morgenstern “Überleben war schwerer als Sterben – Ostpreußen 1944-48”, 4. Auflage 2010, 304 Seiten, Herbig-Verlag, 9,95 Euro. ISBN 978-3-7766-2380-2.

Aus dem Brief einer Leserin: 

“Auf der Rückseite des Einbandes schreibt der Verlag: ‘Dies ist die wohl erschütterndste
Darstellung über die Vertreibung aus Nordostpreußen, die wir kennen.”

Diese Worte hatte ich gelesen, aber sie haben mich nicht auf etwas vorbereitet, das mich
so sehr über alle Maßen entsetzte , daß ich nicht damit fertig werden kann. Ich dachte,
ich bin abgebrüht, nachdem ich die Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen
gelesen hatte – danach war ich regelrecht krank geworden.

Und nun dieses Buch! Ich war auf Greueltaten gefaßt gewesen, die, obwohl erwähnt,
doch nur aus der Sicht eines Kindes gestreift wurden, welches zwar ‘genug gesehen’
hatte, die volle Bedeutung jedoch nur erahnen konnte. Ich dachte, auf meiner Seele sei
inzwischen Hornhaut gewachsen. Nun, ich hatte mich gewaltig getäuscht. Der Schmerz
und das Leid der ganzen Welt scheinen sich in diesem Kinderschicksal vereinigt zu haben.

Beim Lesen dieses Buches wird es einem zur Gewißheit, daß es irgendwie doch eine
höhere Macht geben muß, die dieses Kind zum Überleben bestimmt hatte. Ein Überleben,
das so sehr viel schwerer als das Sterben war. Damit dieses Buch geschrieben werden
konnte. Eine innige Liebeserklärung an Ostpreußen, dieses wundervolle Land, von dessen
Einzigartigkeit wir Nicht-Ostpreußen ja keine Ahnung haben und das unsere ‘deutsche’
Regierung so leichtfertig verschenkt hat. Es ist ein Mahnmal für alle die grausam
hingemordeten Menschen aus Königsberg und für die dort Vergessenen, Frauen und
Kinder, für die das Leben außerhalb jeglicher Zivilisation, das Vegetieren in der Steinzeit
und zur Sklavenarbeit benutzt, so unsagbar schwer war.

Es ist meine feste Überzeugung, daß noch nie ein Buch wie dieses geschrieben wurde
und nie mehr ein solches geschrieben werden kann, das den Leser derart zwingt, die
tiefe Seelenangst, Not und Verzweiflung mitzuerleben, um zuletzt fassungslos vor dem
Scherbenhaufen einer verlorenen Kindheit zu stehen.
Immer wieder hatte ich beim Lesen den dringenden Wunsch, daß sich jemand fände, der
dieses arme, zerbrochene Menschenkind in Liebe und Geborgenheit hüllte, um
wiedergutzumachen und die Wunden zu pflegen für den Rest dieses geschundenen
Lebens.

Man müßte dieses Buch auf dem Internet veröffentlichen, damit die Menschen in aller
Welt lesen könnten, was sich damals in Ostpreußen abgespielt hat. Nicht nur war es ein
Wunder, daß dieses Kind überlebt hat, es ist auch eine Verpflichtung für Deutsche, diese
unbeschreiblichen Verbrechen an ihrem Volke in alle Welt hinauszuschreien. Das Internet
wäre der Ort!”

Schnapszahl (31.7.2013)

 

Michael Winkler, der Mann mit Vision

Michael Winkler, der Mann mit Vision

Nummer 444… Das ist Anlaß genug für einen extra 1. April oder Silvester, jedenfalls für Themen, die nicht zu einem nüchternen Pranger passen.

Einführung der Scharia

Da sich so viele Menschen hier in Merkeldeutschland kulturell bereichert fühlen und zu Anwälten der Ausländerrechte aufschwingen, ist die Einführung der Scharia für diesen Personenkreis die vernünftigste aller Lösungen. Natürlich müssen wir hierbei differenzieren, es kann ja nicht angehen, daß Rechte, Ausländerfeinde und Rassisten in den Genuß der einfachen, direkten, menschlichen und von Allah inspirierten Rechtsprechung kommen.

Hand abhacken, Auspeitschung, Steinigung und andere milde Strafen werden nur für den qualifizierten Kreis vorbehalten, als da sind: Personen, die dem islamischen Kulturkreis angehören, sei es durch Geburt, Übertritt oder offen bekundete Sympathie. Politiker, die nicht offen als Zuwanderungsgegner auftreten, also insbesondere Angehörige der Grüninnen, CDU/CSU, SPD, FDP und Linke. Personen, die im Fachbereich Ausländerbeauftragte und Integrationsbeauftragte arbeiten. Staatsanwälte und Richter, die durch ihre besondere Milde gegenüber Ausländern aufgefallen sind. Demonstranten aller Art, die “Hinterdeppendorf ist bunt statt braun” auf die Straße gegangen sind.


Kleptopia Taibbi, Matt Dieses Buch könnte die Bibel der Occupy-Wall-Street-Bewegung werden §Ausgehend von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 begibt sich Matt Taibbi, Redakteur des Magazins Rolling Stone , auf Spurensuche. Wie konnten die ungedeckten Immobilienkredite Amerikas die globale Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs bringen? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer der modernen Finanzprodukte ? Was Taibbi bei seinen Recherchen und Interviews mit Hedgefond-Managern, Wallstreet- Bankern und Politikern herausfindet, hat wenig zu tun mit der offiziellen Version zum Beinahe-Kollaps unseres Finanzsystems. Egal, welche Partei vorn liegt, das reichste Prozent der Amerikaner rafft einen immer größeren Anteil des Volksvermögens an sich. In einer komplizierter werdenden Welt sehnen sich die Menschen nach einfachen Botschaften ( wir gegen die ), verkörpert in Gestalten wie Sarah Palin. Unterdessen inszenieren Finanzfachleute von Goldman Sachs & Co. milliardenschwere Betrugsmanöver auf Kosten vieler Bürger. Kleptopia ist ein Manifest gegen die Verdummungskampagne von Medien, Wirtschaft und Politik. Der zornige Matt Taibbi schenkt seinen Gegnern nichts. Mit hinreißendem rhetorischem Schwung analysiert er Phänomene wie die Tea-Party-Bewegung, die Hypothekenkrise und die Tricksereien des Finanzoligopols.§Er entlarvt sie als das, was sie sind: groß angelegte Propagandalügen und Umverteilungskampagnen zugunsten der Finanzbranche.
Wir weisen darauf hin, daß vor einem Scharia-Gericht Frauen immer Unrecht haben. Zu Frauen im Sinne des Scharia-Gerichts zählen Grüninnen jeglichen selbst gewählten Geschlechts, alle Gender-Verfechter und Homosexuelle. Frauen und ihnen Gleichgestellte dürfen vor dem Scharia-Gericht wahlweise in Burka oder Niqab erscheinen. Türken und deren Abkömmlinge haben das Recht, sich bei einer Verurteilung zur Auspeitschung für eine alternative Bastonade zu entscheiden.

Die Unterwerfung unter die Scharia erfolgt freiwillig, indem der Betreffende ein Verhalten zeigt, das auf die Unterwerfung unter die Scharia schließen läßt. Die Abkehr von der Gerichtsbarkeit der Scharia darf jederzeit vor einem Scharia-Gericht beantragt werden, das diese nach erfolgter Steinigung für vollzogen erklärt.

Alkoholische Getränke und Schweinefleisch sind für Personen, die unter der Scharia stehen, selbstverständlich tabu. Bezugsberechtigungen dafür können bei den örtlichen Behörden beantragt werden, sofern der Nachweis geführt wird, nicht zum Scharia-berechtigten Personenkreis zu gehören. Mitgliedsausweise der NPD werden als Bezugsberechtigungen anerkannt.

Bayerische Gerichte schaffen Freispruch ab

Im Fall Gustl Mollath erlangte die bayerische Justiz die Erkenntnis, daß jemand, der lange genug in der Psychiatrie eingesperrt ist, zweifellos dadurch psychisch erkrankt sei und nicht mehr freigelassen werden könne. Aus diesem Grund seien auch Freisprüche kontraproduktiv, da bekanntermaßen Gefängnisse die Kriminalität fördern. Ein potentiell Unschuldiger, der lange genug eingesperrt wurde, entwickelt sich auf diese Weise zum Kriminellen, wodurch der ursprüngliche Urteilsspruch im Nachhinein gerechtfertigt wird. Somit gäbe es von Vornherein keinerlei Begründungen mehr für einen Freispruch.

Außerdem hat die bayerische Justiz im Alten Testament herausgefunden, daß es die Aufgabe der Richter ist, das Volk zu führen. Diesem Führungsanspruch kann die Justiz nur Folge leisten, wenn sie sich konsequent über kleinliche Einschränkungen wie Gesetze und Prozeßordnungen hinwegsetzt. Dank dieser biblischen Ermächtigung sind Richter in Bayern direkt von Gott persönlich eingesetzt. Widerstand gegen diese natürliche Weltordnung ist folglich Blasphemie und muß als solche bestraft werden.

Durch die Wiedereinführung des Gottesurteils verkürzen sich Prozesse außerordentlich, zudem werden die Verfahrenskosten minimiert. Vor allem der Brückensturz hat sich als abschreckende Maßnahme bewährt. Einsprüche gegen unberechtigt ausgestellte Strafmandate wegen Falschparkens werden praktisch nicht mehr eingelegt, seit bekannt wurde, daß in neun von zehn Fällen der Brückensturz zum Ableben und damit Schuldnachweis des Einspruch Erhebenden führt.

Pkw-Maut für Ausländer eingeführt

Nachdem die Horst-Seehofer-Gebühr beim Arztbesuch abgeschafft worden ist, wollte der CSU- und bayerische Junta-Chef Seehofer sich unbedingt mit einer anderen Zwangsabgabe verewigt sehen. Das Ergebnis ist eine allgemeine Straßenbenutzungsgebühr für Ausländer, mit einer Vignette nach österreichischem Vorbild. Die Tages-Vignette kostet 10 Euro, die Monats-Vignette 25 Euro und die Jahres-Vignette 150 Euro, die bei der Einreise zu entrichten sind. Hierfür werden Grenzübergangs- und Zollstationen wieder in Betrieb genommen. Bei der Ausreise wird geprüft, ob die Vignetten-Zeit eingehalten wurde. Im Fall einer Überschreitung ist eine Gebühr wie beim Fahren ohne Fahrschein in öffentlichen Verkehrsmitteln zu entrichten und die Vignette nachzulösen.

Horst Seehofer versichert, daß durch diese Maßnahme kein einziges in Deutschland zugelassenes Fahrzeug in irgendeiner Form belastet würde, da diese Gebühren ausschließlich Ausländer beträfen, die auf deutschen Straßen unterwegs sind.

Die CDU- und Berliner Junta-Chefin Merkel hat angekündigt, einen Solidaritäts-Zuschlag zur Kfz-Steuer einzuführen. Dieser Zuschlag dient der Gleichstellung deutscher Autofahrer mit Ausländern, die auf deutschen Straßen Vignetten erwerben müßten. Der Solidaritäts-Zuschlag wird jährlich erhoben, in Höhe der doppelten PS-Zahl der jeweiligen Gesamtleistung des Fahrzeugs. Die Kanzlerin weist auf die umweltfreundliche Ausgestaltung dieses Kfz-Solis hin.

Atomkraftwerke wieder am Netz

Im Rahmen der Energiewende belasten wechselnde Anforderungen aus der BRD das internationale Stromnetz derart, daß die stillgelegten Atommeiler wieder angefahren werden müssen. Der damit erzeugte Atomstrom wird jedoch ausschließlich kostengünstig ins Ausland geliefert, als Ausgleich für Strom aus erneuerbaren Quellen, der von dort bezogen wird. Auf besonderen Wunsch der Bundeskanzlerin übernimmt die Firma SUNIMEX den diesbezüglichen Stromhandel. Sie verkauft gegen fünf Prozent Provision deutschen Atomstrom zu drei Cent pro Kilowattstunde ins Ausland und von dort für acht bis siebzehn Cent pro Kilowattstunde umweltfreundlichen Strom zurück.

Dank dieser Vorgehensweise wird im europäischen Ausland die merkelhafte Energiewende gefördert. Merkel hält an den Plänen des Atomausstiegs fest, ab dem Jahr 2022 soll keine einzige Kilowattstunde Atomstrom mehr in der BRD verbraucht werden. Für die Stromlieferungen ins Ausland wurden die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke bis zum Jahr 2040, in Ausnahmefällen sogar bis ins Jahr 2050 verlängert.

Claudia Roth lobte dieses Vorgehen ausdrücklich als vorbildlich und beispielgebend für ganz Europa. Den Einwand Gregor Gysis, daß eine Vermittlung durch SUNIMEX bei diesen Geschäften völlig unnötig sei, schmetterte die Bundeskanzlerin mit dem Hinweis ab, die Einbindung von SUNIMEX sei alternativlos.

Einführung der Drachme beschlossen

Da ein Euro-Austritt Griechenlands unzumutbar ist, stellt das BRD-Regime zum 1. Januar die Binnenwährung von Euro auf Drachme um. Merkeldeutschland bekommt auf diese Weise eine Währung, die seit mindestens 2.500 Jahren in Gebrauch war und zahllose Kriege und Katastrophen überstanden hat. Griechenland hat die Namensrechte an seiner Währung für 150 Milliarden Euro verkauft, die allerdings offiziell als Reparationszahlungen für den zweiten Weltkrieg deklariert worden sind.

Die Einführung einer Weichwährung wie der Drachme in Merkeldeutschland erlaubt den Gewerkschaften das Ende der Lohnzurückhaltung. Durch das jährliche Abwertungspotential von mindestens 20% sind Lohnerhöhungen in vergleichbarer Höhe gerechtfertigt. Insbesondere verbilligt die Weichwährung die deutschen Exporte und ermöglicht es dem befreundeten Ausland, eventuell ausstehende Rechnungen zum aktuellen Wechselkurs preisgünstig zu begleichen.

Die Bundesbank weist darauf hin, daß die gefürchteten deutschen Target-II-Salden bei der EZB ab sofort in Drachmen geführt werden und sich deshalb im Wert ständig reduzierten, selbst wenn keine Zahlung erfolgen sollte. Vereinzelte Widersprüche waren nur aus Frankreich zu vernehmen. Dort erkannte man diesen Akt der Solidarität mit Griechenland zwar vorbehaltlos an, man bezweifelte allerdings die zukünftige Fähigkeit Deutschlands, für Frankreichs Schulden aufzukommen, wenn dieses in Drachmen abrechne.

Die deutschen Handelsbilanzüberschüsse tragen über die EZB nicht mehr zum Gesamthaushalt der Eurozone bei, da ein Land mit Drachme nicht mehr durch die EZB gebunden ist. Bisher ist offen, wie die Euro-Länder in Zukunft ihre Importe bezahlen sollen. Vereinzelte Stimmen haben sich bereits für die Schaffung einer Drachme-Zone ausgesprochen, der Länder wie Spanien, Portugal oder Italien beitreten könnten, in Form einer Währungsunion mit Merkeldeutschland.

Wahlen abgesagt

Da laut Umfragen Angela Merkel die beliebteste, großartigste, fähigste und bestangezogenste Bundeskanzlerin aller Zeiten ist, sind die Bundestagswahlen eine völlig unnötige Verschwendung von Zeit und Geld. Angela Merkel wurde von Bundespräsident Gauck einstimmig zur Kanzlerin auf Lebenszeit ernannt.

Mit dieser Ernennung ist die relative Mehrheit der CDU und CSU festgeschrieben. Die Koalitionspartner der ab jetzt ewigen Kanzlerin wechseln im jährlichen Turnus, beginnend mit der SPD, gefolgt von den Grünninen, der FDP und den Linken. Auf diese Weise ist eine größere Abwechslung in der Politik gewährleistet, als wenn reguläre Wahlen abgehalten würden. Zunächst haben die Parteien im Bundestag gegen diese Regelung Einwände erhoben, doch diese wurden durch eine salomonische Regelung zum Schweigen gebracht: Jeder Minister behält für volle vier Jahre sowohl seinen Dienstwagen als auch sein Ministergehalt, womit er ebenfalls Anspruch auf eine Ministerpension erwirbt, auch wenn seine Partei bereits aus der Merkel-Koalition ausgeschieden ist.

Da eine Bundeskanzlerin auf Lebenszeit wichtigere Aufgaben hat, als eine Regierung vorzuspielen, bestimmen die Richtlinien der Politik in Zukunft die Fraktionsvorsitzenden der Einheitsparteien in geheimer Sitzung. Diese Beschlüsse werden als Vorlage ins Kabinett eingereicht, das nach Abzug der Kameras und der Bundeskanzlerin auf Lebenszeit unter der Leitung des Finanzministers auf Lebenszeit tagt und die Beschlüsse abnickt. Die Opposition verpflichtet sich dabei zur Gegenrede in der Debatte, aber gleichzeitig zur kompensatorischen Minderheit, indem sie dafür sorgt, daß niemals mehr Oppositions- als Regierungsabgeordnete zur Abstimmung schreiten.

Deutschland plant unbemannte Mondexpedition

Das Mondschiff soll mit einer Ariane 5 von Kourou aus abheben, in drei Tagen den Mond erreichen und dort auf der erdabgewandten Seite landen. Die Finanzierung dieser Expedition erfolgt aus Wahlkampfgeldern, die auf Grund mangelnder Beteiligung der Nichtwähler nicht an Parteien ausgeschüttet werden konnten. Eine Rückkehr des Mondschiffes ist ausgeschlossen. Laut offiziellen Angaben der ESA ist der Begriff “unbemannt” irreführend, wurde aber durch den Gleichstellungsbeauftragten der deutschen Weltraumagentur durchgesetzt. Da das einzige Besatzungsmitglied, Bundeskanzlerin Merkel, kein Mann ist, sei diese Bezeichnung angebracht.

Frau Merkel zeigte sich im Vorfeld über ihre Reise überaus begeistert, da die Rückseite des Mondes ein Ort ist, den sie tatsächlich noch nie besucht habe. Sie wäre zwar lieber mit dem Kanzlerairbus geflogen als mit einer Ariane-Rakete, sie sei jedoch bereit, angesichts der Exklusivität dieser Reise den einen oder anderen Abstrich beim Komfort hinzunehmen. Sie bedauere allerdings, daß sie keinen einzigen Journalisten oder sonstigen Hofnarren mitnehmen kann. Sie hätte zu gerne, gemäß des Guttenbergschen Vorbilds, zumindest Johannes B. Kerner mitgenommen. Den Fernsehzuschauern wäre es durchaus gelegen, diesen Herrn ebenfalls auf den Mond zu schießen, doch das begrenzte Budget läßt das leider nicht zu.

Frau Merkel schwärmt davon, daß sie auf diese Weise einen einmaligen Titel in den Geschichtsbüchern erhalten wird: Die Kanzlerin, die hinter dem Mond gelebt hat.

Regierung plant Einführung von Rassistensternen

Sämtliche Gutmenschen, Ausländerfreunde, Toleranzbefürworter und anderweitig modern gesinnte Mitbürger werden aufgefordert, sich bis zum 30. September auf dem Einwohnermeldeamt registrieren zu lassen. Wer eine derartige Registrierung verweigert, muß ab dem 1. Oktober einen gelben Stern gut sichtbar auf seiner Kleidung tragen. Erwogen wurde die Inschrift “Nazi”, “Rechter”, “Ausländerfeind” oder “Rassist”. Da letztere Bezeichnung durch die deutsche Geschichte am wenigsten belastet ist, wurde diese gewählt.

Zur Vermeidung künftiger Konflikte sollen in Merkeldeutschland rassistenfreie Zonen eingerichtet werden, indem die rassistische Minderheit gegen ausgewiesene Ausländerfreunde ausgetauscht wird. Asylbewerber und Zuwanderer werden in Zukunft in den rassistenbefreiten Zonen angesiedelt, in denen ihre Menschenwürde umfassend gewährleistet wird. Die Damen und Herren Ausländer erhalten das Recht auf freie Wohnungswahl und freie Wahl ihrer Wirtschaftsgüter.

Dies schließt das Recht ein, die ausgewiesenen Ausländerfreunde aus einer begehrten Wohnung zu verweisen, um sie den kulturbereichernden Zuwanderern zu überlassen. Die Damen und Herren Ausländer dürfen sich jegliche Wirtschaftsgüter, Nahrungsmittel und sonstigen Bedarf unentgeltlich durch die Einheimischen aushändigen zu lassen. Dies geschieht vollkommen konflikt- und damit gewaltfrei, im Rahmen einer allgemeinen Willkommenskultur.

Sollte ein ausgewiesener Ausländerfreund diese Obliegenheiten verweigern, tritt in dieser Sache ein Scharia-Gericht zusammen, das göttliche Gerechtigkeit walten lassen wird. Sollte kein Scharia-Gericht gefunden werden, übernimmt die Verhandlung die bayerische Justiz.

©Michael Winkler

Im durch und durch korrumpierten Fussball-Business erfährt Uli Hoeneß bei ZDF-Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein zärtlichen Zuspruch und hofft, dass die "Steuerangelegenheit" bald aus der Welt geschafft sein könnte. Weniger Tage später kam die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft. Viele Deutschen fürchten sich nun vor den Steuerbehörden und wissen, dass sie in den öffentlich-rechtlichen Sendern keine Beschützer finden werden. (Screenshot: ZDF)

Im durch und durch korrumpierten Fussball-Business erfährt Uli Hoeneß bei ZDF-Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein zärtlichen Zuspruch und hofft, dass die “Steuerangelegenheit” bald aus der Welt geschafft sein könnte. Weniger Tage später kam die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft. Viele Deutschen fürchten sich nun vor den Steuerbehörden und wissen, dass sie in den öffentlich-rechtlichen Sendern keine Beschützer finden werden. (Screenshot: ZDF)

Die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuervergehen hat in der ersten Jahreshälfte deutlich zugenommen. Doch die Finanzämter sind darauf nicht eingerichtet. Die Bearbeitung der Selbstanzeigen kostet viel Zeit, sodass die übrigen Steuererklärungen kaum noch geprüft werden können.

In der ersten Jahreshälfte 2013 gab es so viele Selbstanzeigen wie im gesamten Vorjahr, sagte Andrea Sauer-Schnieber den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Für 2013 erwartet die stellvertretende Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft der Finanzverwaltung insgesamt 15.000 Selbstanzeigen. Und deren ist Bearbeitung sei zeitaufwändig.

„Da bleiben andere Dinge liegen“, sagt Schnieber, etwa die Bearbeitung von Steuererklärung: Ehrliche Steuerzahler müssten daher länger auf ihre Bescheide und auf ihre Steuerrückzahlungen warten. Das sorge mitunter für Unmut bei den Bürgern und auch bei den Beamten. Zudem könnten die Finanzämter Steuererklärungen nur stichprobenartig und bei Auffälligkeiten prüfen, so Schnieber. Sonst würden sie mit der Arbeit überhaupt nicht fertig werden.

„Selbstanzeigen lösen eine umfangreiche Ermittlungsarbeit aus“, sagt die Gewerkschafterin. Es müsse geprüft werden, ob die Selbstanzeigen vollständig seien. Dazu müsse man „zehn Jahre rückwärts ermitteln“ und alles an Einkünften überprüfen. Und wenn man unversteuerte Zinseinnahmen habe, dann könne dies bedeuten, dass auch weitere Steuern hinterzogen worden sind.

Die erhöhte Zahl der Selbstanzeigen in der ersten Jahreshälfte erklärt Schnieber vor allem mit dem Verfahren gegen den Chef des FC Bayern Uli Hoeneß, der wohl mit einem milden Urteil davonkommt (mehr hier). Doch auch der Ankauf von Steuer-CDs (hier) und die Diskussion um den automatischen Datenaustausch hätten eine Rolle gespielt.

Wenn klar werde, dass der automatische Datenaustausch tatsächlich kommt, oder wenn weitere berühmte Persönlichkeiten sich selbst anzeigen, dann „könnte dies eine Panik auslösen“, so Schnieber. Dann könnten die Finanzämter ihre Arbeit überhaupt nicht mehr bewältigen.

Schnieber hält einfachere Steuergesetze in Deutschland für unrealistisch. Sie fordert daher zur Bewältigung der Arbeit in den Finanzämtern die Schaffung von 11.000 zusätzlichen Stellen. Derzeit seien 110.000 Steuerbeamte tätig. „Wer an der Finanzverwaltung spart, der spart an den Steuereinnahmen“, so die Gewerkschafterin. Zudem fordert sie, dass der automatische Datenaustausch endlich kommt. Er würde die Arbeit der Finanzämter erleichtern.

Uli Hoeneß’ Akte wird jedenfalls nun bevorzugt behandelt – allerdings nicht vom Finanzamt, sondern vom Oberlandesgericht München. Dieses will bis Ende September entscheiden, ob es dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Anklageerhebung zustimmt. Kenner der Materie erwarten, dass es zu einem Prozess kommen wird.

Die Erklärung des OLG München:

Die Staatsanwaltschaft München II hat die Ermittlungen in dem Verfahren gegen Ulrich H. am 29.07.2013 abgeschlossen und am 30.07.2013 Anklage zur 5. Strafkammer (Wirtschaftsstrafkammer) des Landgerichts München II erhoben. Die Anklage, in der dem 61jährigen Präsidenten des FC Bayern München Steuerhinterziehung zur Last gelegt wird, wurde zwischenzeitlich zugestellt.

Die 5. Strafkammer (Wirtschaftsstrafkammer) des Landgerichts München II hat nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden. Angesichts des Umfangs der Ermittlungsakten sowie der Tatsache, dass der Verteidigung zunächst eine Äußerungsfrist von einem Monat zugebilligt wurde, ist mit einer Entscheidung des Gerichts über die Eröffnung voraussichtlich nicht vor Ende September 2013 zu rechnen.

Trotz des Crashs im zweiten Quartal hat die SNB mit ihrem Gold seit 2008 einen nominalen Gewinn von circa 30 Prozent erreicht. (Foto: Flickr/BullionVault)

Trotz des Crashs im zweiten Quartal hat die SNB mit ihrem Gold seit 2008 einen nominalen Gewinn von circa 30 Prozent erreicht. (Foto: Flickr/BullionVault)

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im zweiten Quartal einen Verlust von 18,5 Milliarden Franken (15 Milliarden Euro) verzeichnet. Hauptursache ist der Absturz des Goldpreises, der Ende Juni so niedrig lag wie seit fast drei Jahren nicht mehr.

Seit 2008 hält die SNB konstant 1.040 Tonnen Gold, sagte ein SNB-Sprecher den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Aus dieser Menge ergibt sich für die SNB im zweiten Quartal aufgrund des Gold-Crashs ein Minus von 13,2 Milliarden Franken, berichtet die SNB.

Bei den Fremdwährungspositionen verlor die SNB im selben Zeitraum 5,4 Milliarden Franken. Noch im ersten Quartal hatte sie hier deutliche Gewinne verzeichnet, sodass für das erste Halbjahr immer noch ein Gewinn von 6 Milliarden Franken entstand.

Die Devisenanlagen der SNB liegen bei 438 Milliarden Franken und machen somit 88 Prozent der Bilanz aus. Gold hingegen macht nur noch 7,6 Prozent der Bilanz aus. Die enormen Fremdwährungsreserven musste die SNB seit 2011 aufbauen, um den Euro-Kurs von 1,20 Franken zu halten. 48 Prozent der Fremdwährungsreserven sind in Euro, 27 Prozent in US-Dollar.

Durch den massiven Ankauf von Devisen wuchs die Bilanz der SNB auf knapp eine halbe Billion Franken. Das entspricht etwa 75 Prozent des Schweizer BIP, viel mehr als bei allen anderen Zentralbanken (mehr hier).

Circa 20 Prozent des Schweizer Goldes lagern bei der britischen Zentralbank, sagte ein SNB-Sprecher den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Weitere 10 Prozent lassen die Schweizer von der kanadischen Zentralbank aufbewahren. Nur 70 Prozent des SNB-Goldes befinden sich in der Schweiz.

Die SNB plane nicht, das Gold aus dem Ausland in die Schweiz zu holen, so der Sprecher. Es gebe allerdings eine Volksinitiative, die eine Rückführung des Schweizer Goldes fordere. Die SNB hingegen halte eine gewisse Diversifikation für sinnvoll.

Die Deutsche Bundesbank hingegen plant die schrittweise Rückführung des deutschen Goldes nach Deutschland. Über Jahrzehnte ließ sie den Großteil ihres Goldes von ausländischen Zentralbanken aufbewahren. Doch niemand weiß, wo die deutschen Goldreserven wirklich sind (mehr hier).

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder - dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Spielbein, Standbein: Angela Merkel und Mariano Rajoy. Die spanischen Banken zocken wieder – dank deutscher Steuermilliarden. Foto: consilium)

Vor ziemlich genau einem Jahr wurden die deutschen Steuerzahler in einer sommerlichen Krisen-Sitzung vom Deutschen Bundestag um 21,6 Milliarden Euro erleichtert. Mit dem Geld wurden die spanischen Banken gerettet, damit der Euro nicht zerfällt. Die Banken haben daraufhin ihre Schrottpapiere an eine Bad-Bank ausgelagert – und erneut mit dem Zocken begonnen.

Insgesamt haben die Spanier einen Rettungsanspruch von 80 Milliarden aus dem ESM.

Wie es scheint, tragen sie das Geld direkt nach Erhalt wieder ins Kasino.

Ende Mai umfassten die toxischen Papiere in den Büchern der spanischen Banken mit 11,2 Prozent einen fast so hohen Anteil wie im November des Vorjahres, als mit 11,4 Prozent ein Rekordwert erreicht wurde. Das gab die spanische Zentralbank Anfang Juli bekannt. Mit 170 Milliarden betrugen diese gefährdeten Positionen sogar um gut 14 Milliarden mehr als vor einem Jahr, als der ESM-Deal vereinbart wurde. Im Jahr 2007, vor der Finanzmarktkrise, schätzte man die Risiko-Papiere noch auf ein Prozent der Gesamtsumme.

Von den vier mit ESM-Geldern gestützten Banken befinden sich drei nach wie vor in argen Turbulenzen. Erst Anfang Juli stufte die Ratingagentur Moody´s sowohl die Banco Catalunya, die Banco NCG als auch die Bankia erneut um mehrere Noten herab. Das vierte ESM-gestützte Institut, die Banco Valencia, wurde von der größten spanischen Bank, der Caixa, übernommen.

Überhaupt hat sich die Caixa mit den hohen Abschreibungen aus dem Immobilien-Crash und den Konsolidierungen am spanischen Bankenmarkt noch am besten geschlagen. Das liegt auch daran, dass sie ihre Gewinne aus risikoreichen Investment-Geschäften langsam wieder nach oben schraubt, wie aus ihrem Halbjahresbericht 2013 hervorgeht. 440 Millionen Euro betrugen die Einnahmen aus dem Investment-Portfolio im ersten Halbjahr 2013. Ihr Derivat-Portfolio dehnte die Bank im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel aus. Wie alle spanischen Institute hat aber auch sie noch viele faule Kredite in den Bilanzen.

In den Kreditreihen der drei in Staatsbesitz stehenden Banken stecken die größten Risiken – trotz milliardenschweren, aus europäischen Steuergeldern finanzierten Rettungspaketen. Auch die Auslagerung von toxischen Papieren an die vom Staat eigens gegründete Bad-Bank („SAREB“) ändert daran nur wenig. Hypotheken-Kredite in Höhe von 50 Milliarden Euro haben die geretteten Banken bisher an die Bad Bank ausgelagert. Schulden, die für den Staat noch schlagend werden könnten.

Der staatliche Rettungsfonds FROB will nach dem Verkauf der Banco Valencia an die Caixa auch die Banco NCG und die Banco Catalunya loswerden. Die schlechter werdende Finanzlage der Institute zwinge den Fonds zu einem rascheren Handeln als geplant, heißt es von Vertretern des FROB. Im Februar war der Verkauf der mit neun Milliarden Euro aus dem ESM geretteten Catalunya noch gescheitert.

Seitdem begannen die Banken vermehrt, gepfändete Immobilien abzustoßen, deren Hypotheken von den Eigentümern nicht mehr bedient werden konnten. Kein leichtes Unterfangen, betrachtet man das stark gesunkene Preisniveau auf dem Immobilienmarkt. Experten rechnen mit einem weiteren Abfall der Preise um mindestens 20 Prozent bevor die Talsohle erreicht wird.

Doch während die Bankhäuser noch immer händeringend um Wege zur Auslagerung ihrer Schrott-Papiere suchen, nützen sie gleichzeitig das billige Zentralbankgeld, um neue Risiko-Geschäfte einzugehen. Neben der Caixa ist vor allem die Bankia-Gruppe ein gutes Beispiel hierfür. Sie war Ende 2012 am stärksten von den riesigen Verlusten betroffen, die die meisten spanischen Banken letztes Jahr einfuhren. Die zwei Milliarden Euro Jahresverlust bedeuteten das größte Minus eines Unternehmens in der Geschichte Spaniens. Die viertgrößte Bank Spaniens stand damit nur knapp vor der Insolvenz.

Im ersten Halbjahr fuhr der Mutterkonzern BFA-Bankia schon wieder einen Vorsteuergewinn von 428 Millionen Euro ein. Davon kamen 192 Millionen von der Bankia selbst. Nicht eingerechnet sind die 1,8 Milliarden Euro, die die Gruppe allein an sogenannten hybriden Wertpapieren verdiente. Diese Mischformen aus Anlage- und Schuld-Papieren sind oft sehr komplex aufgebaut und risikoreich. Hier tut sich gerade ein neues, breites Betätigungsfeld für Spekulanten auf.

Was die Troika zu den noch immer steigenden Risiken in den Banken-Portfolios und der Ausweitung neuer spekulativer Trends zu sagen hat? Sie ist zufrieden. „Die Umsetzung des spanischen Finanzmarkt-Programmes bleibt auf Schiene“, heißt es in einem kürzlich erschienen IWF-Bericht. Gerade in den Ohren der Spanier muss das derzeit mehr wie eine Drohung klingen.

Italienischen Banken droht ein Engpass beim Cashflow. Durch angekündigte Bilanz-Prüfungen will die Zentralbank herausfinden, wie tief der Schuldensumpf wirklich ist. ((Foto: Rialto-Brücke, Venedig via Flickr/Ilamnud).

^Italienischen Banken droht ein Engpass beim Cashflow. Durch angekündigte Bilanz-Prüfungen will die Zentralbank herausfinden, wie tief der Schuldensumpf wirklich ist. ((Foto: Rialto-Brücke, Venedig via Flickr/Ilamnud).

Die Italienische Zentralbank untersucht die Bilanzen der größten Banken des Landes auf versteckte Risiken. Das Ergebnis könnte einige Institute zum Verkauf von Vermögenswerten oder anderen Schritten zwingen. Das geht aus einem Dokument der Zentralbank hervor, über das das WSJ berichtet. Die verstärkte Prüftätigkeit der Zentralbank kommt inmitten steigender Besorgnis über den steigenden Anteil fauler Kredite.

Bereits im Herbst hat die Zentralbank angeordnet, dass das Eigenkapital der Banken um 3,4 Milliarden Euro erhöht werden soll. Doch diese Maßnahme scheint nicht ausreichend gewesen zu sein. Zwanzig weitere Kreditinstitute sollen nun einer genauen Inspektion unterzogen werden.

Geschäfte und Haushalte können ihre Kredite nicht mehr rechtzeitig bedienen oder müssen Insolvenz anmelden. Die Zahl der nicht-bedienten Kredite steigt bereits seit 27 aufeinander folgenden Monaten.  Das gesamte Ausfallrisiko beträgt 249 Milliarden Euro, das entspricht 14,2 Prozent aller Kredite, die an die Industrie vergeben worden sind.

Der Anstieg der nichtbedienten Kredite reflektiert die ökonomische Rezession“, sagte Enrico Cucchiani, Chef bei Intesa Sanpaolo, der zweitgrößten italienischen Bank, gemessen an Vermögenswerten. „Da gibt es eine klare Korrelation.“

Im Gegensatz zu vielen anderen Krisenstaaten in der EU musste sich Italien nicht mit den Auswirkungen einer geplatzten Immobilienblase herumschlagen. Die Welle der faulen Kredite, die jetzt auf die italienischen Banken zukommt, stammt hauptsächlich aus dem italienischen Mittelstand: aus kleinen und mittleren Unternehmen, aus gescheiterten Gründungsvorhaben, aus Bauprojekten und anderen Sektoren im Inland.

So wie privaten Kreditgeber, bereiten auch die Staatsschulden Grund zur Sorge. Sie sind auf Rekordhoch, ebenso wie die Arbeitslosigkeit (hier). Die Wirtschaft Italiens schrumpft seit zwei Jahren. Die Rating-Agenturen ziehen daher eine weitere Abwertung Italiens in Betracht (hier).

Die Banca d’Italia will die Schwierigkeiten nicht leugnen, die aus dem makroökonomischen Kontext entstanden sind. „Aber wir werden nun handeln, um weniger besorgt zu sein“, sagte Fabio Panetta, Vize-Generaldirektor der Zentralbank.

Die EU ist unterdessen mit der Rettung der ältesten Bank der Welt, der Monte die Paschi, beschäftigt. Die Höhe der Manager-Gehälter steht hierbei im Fokus. Die Bank braucht knapp vier Milliarden Euro, um überleben zu können (mehr hier).

Mit weiteren Staatsgarantien darf Peugeot sich sanieren. Wie aber der Absatz gesteigert werden soll, ist noch unklar. (Foto: Flickr/David Villarreal Fernandez)

Mit weiteren Staatsgarantien darf Peugeot sich sanieren. Wie aber der Absatz gesteigert werden soll, ist noch unklar. (Foto: Flickr/David Villarreal Fernandez)

Peugeot Citroen (PSA) erhält weitere Staatsgarantien von der französischen Regierung in Höhe von sieben Milliarden Euro. Das hat die EU heute beschlossen. Peugeot braucht die Hilfe des Staates, um „weiterhin günstige Kreditraten verleihen zu können und somit mit Konkurrenten wie Volkswagen mithalten zu können“, heißt es in einem Artikel von Stephanie Bodoni and Mathieu Rosemain bei Bloomberg Businessweek.

Der internationale Wettbewerb der Automobilhersteller werde dadurch aber nicht beeinflusst, versichert die EU: „Wir sind an einer Formel angelangt, die es PSA erlaubt, sich innerhalb klarer Grenzen neu zu strukturieren“, sagte EU-Wettbewerbsminister Almunia. „Der schädliche Effekt der Konkurrenten, die keine öffentliche Unterstützung erhalten haben, ist auf ein Minimum reduziert.“

Dabei muss der französische Staat nicht zum ersten Mal einspringen, um Peugeot zu unterstützen. Bereits im Februar wurde die Genehmigung für 1,2 Milliarden Euro staatlicher Garantien der Peugeot Bank BPF erteilt, die diese dann auch erfolgreich veräußern konnte. Das Peugeot-Werk in Aulay wurde von der Regierung ebenfalls bereits mit Milliarden an Steuergeldern gerettet (hier).

Das seien „gute Nachrichten“, sagte Florent Couvreur, Börsen-Analytiker bei CM-CIC Securities, „durch die Hilfe an die Peugeot-Bank hilft der Staat effektiv dem ganzen Konzern.“ Durch die Genehmigung der EU darf Peugeot jetzt auch wieder Investitionen über 100 Millionen Euro tätigen. Der Konzern gelobt indes Besserung und will „zur Rentabilität zurückkehren“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. Doch noch schreibt der Konzern rote Zahlen (mehr hier).

Ohne die staatliche Hilfe wäre wäre die Konsolidierung für Peugeot viel schwieriger. Im schlimmsten Fall würde Peugeot Insolvenz anmelden müssen und viele Arbeitsplätze stünden somit auf dem Spiel. Durch die Rettung des Autobauers greifen EU und französischer Staat in den Markt ein, um das zu verhindern.

Andere Marktteilnehmer werden dadurch benachteiligt, denn auch sie haben mit einer schwachen europäischen Nachfrage nach Neufahrzeugen zu kämpfen (hier). Die Autobauer, die die Möglichkeiten besitzen, konzentrieren sich auf die wachsenden Märkte in den Schwellenländern (mehr hier).

Die Aktienentwicklung von JPMorgan innerhalb eines Jahres: Die Wettgeschäfte der Investmentbanken lohnen sich für diese immer. Daran wird auch das Urteil aus den USA nicht viel ändern. (Graphik: Finanzen.net)

Die Aktienentwicklung von JPMorgan innerhalb eines Jahres: Die Wettgeschäfte der Investmentbanken lohnen sich für diese immer. Daran wird auch das Urteil aus den USA nicht viel ändern. (Graphik: Finanzen.net)

Nach Abschluss eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens muss JP Morgan Chase nun 410 Millionen Dollar wegen der Manipulation des kalifornischen Strompreises zahlen. Die Investment Banker bei JPMorgan haben „die Strompreise um bis zu 3.000 Prozent hochgetrieben“, sagte Dawn Kopecki in einem Bloomberg TV-Interview. US-Regulatoren sprechen über eine unnatürliche Preiserhöhung um den Faktor 80. In dem komplexen US-Strommarkt ist es üblich, dass Stromnetzbetreiber die benötigte Energie in einem stündlichen oder täglich aktualisierten Wettsystem kaufen.

In diesem Wettsystem ist Windenergie sehr günstig. Weil die Windparks bei Stillstand Verluste machen, gerät der Strompreis manchmal sogar ins Minus. Die Anbieter bezahlen dann die Netzbetreiber für die Abnahme des Stroms. Wie die Washington Post berichtet, habe JPMorgan in Kalifornien in den letzten Stunden des Tages auf einen Preis von minus 30 Dollar gewettet, nur um den Preis in den ersten Stunden des nächsten Tages auf 999 Dollar pro Megawattstunde zu erhöhen. Dadurch wurde auch der durchschnittliche Preis in die Höhe getrieben und JPMorgan konnte bei Wettabschluss Gewinne erzielen.

Schätzungen der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) zufolge habe der Kalifornische Netzbetreiber deshalb einen Preis zahlen müssen der im zweistelligen Millionenbereich „weit über dem Marktpreis“ gelegen habe.

Nun müssen die Investmentbanker dafür 410 Millionen Dollar zahlen. „JPMorgan hätte dem Vergleich nicht zugestimmt, wenn sie eine Chance gesehen hätten, das Gerichtsverfahren zu gewinnen“, sagte Kopecki. Bei einem Gewinn in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar Netto für das zweite Quartal 2013 dürfte JP Morgan Chase ist die Zahlung für JP Morgan eine Petitesse.

Im neuen Magazin der DWN findet sich auch viel Satire über die Euro-Retter und andere Helden. (Foto: DWN)

Im neuen Magazin der DWN findet sich auch viel Satire über die Euro-Retter und andere Helden. (Foto: DWN)

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