Haus SchlesienKÖNIGSWINTER (JF). Das „Haus Schlesien“ hat der Schlesischen Landsmannschaft die Büroräume gekündigt. Der private Verein begründete die Kündigung mit angeblich „revanchistischen Tönen“ des Vorsitzenden der Landsmannschaft, Rudi Pawelka, am vergangenen Wochenende auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover.

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT wollte sich der Verein nicht zu den genauen Gründen der Kündigung äußern. „Das hat mit den Ereignissen am Wochenende zu tun“, sagte der Geschäftsführer des „Haus Schlesien“, Heinz Stirken. Der Vorstand habe daraufhin den entsprechenden Entschluß gefaßt.

Begründung an den „Haaren herbeigezogen“

Pawelka sagte der JF, es handele sich um eine konzertierte Aktion gegen die Schlesische Landsmannschaft. „Wir haben Einspruch gegen die Kündigung eingelegt.“ Die Begründung des Kulturzentrums sei „an den Haaren herbeigezogen“. Pawelka bezweifelte, daß die Entscheidung „beiden Seiten gut tut“. Er wies zudem daraufhin, daß zahlreiche Orts- und Kreisgruppen der Landsmannschaft das „Haus Schlesien“ mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanzierten.

Im Vorstand des Trägervereins des „Haus Schlesien“ sitzt auch der CDU-Politiker Michael Pietsch. Dieser war als Vorsitzender der Schlesischen Landesvertretung kurz vor dem Deutschlandtreffen zurückgetreten, nachdem er Pawelka vorgeworfen hatte, den Versöhnungsgedanken in seiner Rede nicht stark genug zu betonen. „Wir sind nicht mehr im Kalten Krieg, es ist nicht mehr die Zeit der radikalen Forderungen.“

Pawelka forderte Entschuldigung

Daraufhin hatten auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) ihre Teilnahme am Schlesiertreffen kurzfristig abgesagt. Pawelka hatte in seiner Ansprache eine Entschuldigung von Polen und Tschechien für die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gefordert, bei der hunderttausende Menschen ermordet wurden oder den Strapazen der Zwangsumsiedlung erlagen.

Wir bringen hier die Rede Pawelkas in voller Länge:

Wer all das will …

On June 30, 2013, in Pauke, by admin

TürkeiWer eine noch schnellere Islamisierung in Deutschland will, noch mehr Kopftuchfrauen, noch mehr „Importbräute“ aus Anatolien, noch mehr Moscheen, noch mehr „Ehrenmorde“ auch auf deutschem Boden, wer noch mehr messertragende Jugendliche und Erwachsene will so wie in Neukölln oder Berlin-Gesundbrunnen, wer noch mehr islamische Parallelgesellschaften will, noch mehr Integrationsprobleme und -kosten, wer noch mehr Macho-Kultur bei uns will und archaisch-patriarchalische Familienstrukturen, wer noch mehr Intensivtäter wünscht, wer noch mehr EU-Steuermilliarden etwa für den Ausbau von Autobahnen durch Anatolien oder EU-Agrarhilfen für die türkische Landwirtschaft ausgeben will, wer ein Niederlassungsrecht für unzählige weitere Millionen Türken in Deutschland will, wer einen türkischen EU-Kommissar in Brüssel wünscht, wer ein nichteuropäisches Land mit 70 Millionen Einwohnern in der Europäischen Union will, wer eine EU-Außengrenze mit Syrien, dem Irak und dem Iran will – wer all das will, der soll ruhig weiter mit der Türkei über einen EU-Beitritt verhandeln.

Türken gegen Afrikaner

On June 30, 2013, in Pauke, by admin

Berlin: Großeinsatz der Polizei bei Streit unter Ausländergruppen

(PAZ) Gewalt im wiDas Lagerlden Zuwandererlager auf dem Berliner Oranienplatz: Ein „offenbar rechtsradikaler Türke“, wie die „Berliner Zeitung“ den Mann umgehend bezeichnete, griff einen Sudanesen mit einem Messer an. Der Konflikt zwischen Ausländergruppen eskalierte zum 250-Mann-Großeinsatz der Polizei. Lagerbewohner beschwerten sich anschließend über Polizisten wegen „rassistischer Beleidigung“. Sie veranstalteten zudem eine Sitzblockade gegen das Polizeipräsidium.

Anwohner beschweren sich schon länger über Dreck um den Platz, eine Zunahme von Drogenhandel und Aggression: Ein 24-jähriger türkischer Familienvater geriet jetzt in Streit mit dort seit Monaten lagernden Schwarzafrikanern. Der Mann führte sein sechs Wochen altes Baby mit sich. Laut Polizei fühlte er sich von den Lagernden provoziert, zog ein Messer und stach nach der Brust eines Afrikaners. Der Sudanese wurde oberflächlich verletzt. Zeugen aus dem Lager wollen gehört haben, wie der 24-Jährige sein Opfer als „Scheißneger“ beschimpfte. Die Polizei beschreibt indes, mehrere Lagerbewohner seien dem Mann zuvor nachgelaufen und hätten ihn aufgefordert, den Platz zu verlassen.

Der Streit weitete sich massiv aus: Lagerbewohner wollten den 24-Jährigen festhalten, eine Jugendbande mischte sich ein, die Polizei musste die inzwischen eingetroffene Mutter des Babys in Sicherheit bringen, dabei Hunde und Pfefferspray einsetzen. Beamte wurden mit Brettern attackiert. Das Lager besteht, seitdem Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) eine Zusage für den Verbleib der Afrikaner erteilte. Fäkalien rinnen seither aus improvisierten Toiletten.

Die großenteils türkischstämmigen Anwohner beschweren sich über zugestellte Wege, Ratten und Müll. Neben den Afrikanern haben sich linke Organisationen mit Ständen einquartiert. Sie sprechen nun von einem Angriff rechtsradikaler Türken aus dem Umfeld der Partei „Graue Wölfe“. Das ist selbst Schulz zu viel: „Man darf den Mann nicht sofort in die Fascho-Ecke stellen.“ Doch „grundsätzlich stehen wir weiter zur Duldung“, sagte er, und zwar „solange die Flüchtlinge sagen: Wir wollen bleiben“. Mindestens bis zur Bundestagswahl solle das sein. Der Kreuzberger CDU-Abgeordnete Kurt Wansner mutmaßt daher, dass die Grünen die Afrikaner für ihr Wahlziel missbrauchen, das Asylrecht wieder massiv aufzuweichen.

Der Vatikan hat den kaltblütigen Mord des Franziskanerpriester François Murad (49) bestätigt. Er wurde am Sonntag den 23. Juni von radikal islamischen Terroristen in Nordsyrien in Gassanieh in aller Öffentlichkeit geköpft. Dem gefesselten Priester wurde mit einem Messer der Hals durchgeschnitten. Danach wurde der Kopf der grölenden Menge gezeigt. Der katholische Priester hatte im örtlichen christlichen Kloster Schutz gesucht, welches von der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra angegriffen wurde.

Der abgeschnittene Kopf des Priesters wird der Menge gezeigt

Diese abscheuliche Tat muss jeden Christen auf der ganzen Welt klar machen, bei den sogenannten Rebellen in Syrien handelt es sich um kaltblütige Mörder und nicht um Freiheitskämpfer und schon gar nicht um Wächter des Islam. Sie können noch so laut “Allahu Akbar” bei ihrer Abschlachtung rufen, mit Gott hat das überhaupt nichts zu tun.

Wer das Leben eines Menschen nimmt begeht eine Todsünde, Punkt!

Jeder Moslem der diesen brutalen Mord an einem wehrlosen katholischen Priester nicht in aller Schärfe verurteilt, macht sich mitschuldig. Der Koran verbietet das. Die Mörder und alle die dabei tatenlos zugeschaut haben werden in der ewigen Verdammnis landen. Sie sind die Diener Satans und werden für ihre feige Tat für immer büssen.

Im folgenden Video wird die Enthauptung gezeigt, die Vater François zum Märtyrer macht, der nur wegen seinem christlichen Glauben starb. Achtung, die Aufnahmen sind extrem brutal und zeige ich nur weil es Leute gibt die immer noch abstreiten, solche Gräueltaten passieren in Syrien durch die Dschihadisten.

Das erste Opfer ist Vater François. Das zweite, dem ebenfalls der Kopf abgeschnitten wurde, soll mit der Assad-Regierung kollaboriert haben. Eine dritte Person die ebenfalls die Hände auf dem Rücken gefesselt hat und auf Boden kniet erwartet das gleiche Schicksal.

Warum berichten die westlichen Medien nicht über diese abscheulichen Morde an Christen und wer diesen Mörderbanden das Geld und die Waffen gibt um in Syrien zu wüten? Nämlich die schlimmsten Diktaturen Saudi-Arabien und Katar, sowie die Türkei und Jordanien, und die Vereinigten Staaten und Grossbritannien.

Wo bleibt die Verurteilung dieser Gräueltaten durch die Regierungen des angeblich zivilisierten Westen? Sie machen ja sonst so eine Geschrei wenn es um Menschenrechte und dem Schutz von Menschenleben geht. Offensichtlich sind ihnen alle Mittel recht, so lange es um den Sturz von Assad geht.

Ich fordere hiermit alle ASR-Leser auf, diesen Artikel mit dem Video an alle Abgeordneten, Regierungen, Medien, Staatsanwälte, Vertretern der verschiedenen Religionen und sonst alle die es wissen müssen zu schicken. Die Unterstützung der Terroristen die in Syrien eingefallen sind und die schlimmsten Verbrechen begehen muss sofort beendet und die Täter bestraft werden.

Copyright – Alles Schall und Rauch Blog

In den Tod gehetzt

On June 30, 2013, in Pauke, by admin

Türkischstämmige Täter erhalten milde Strafe, obwohl die aggressiven Angreifer polizeibekannt waren

(PAZ)Gehetzt von Ali T., kam Guiseppe Marcone 2011 auf dem Berliner Kaiserdamm ums Leben. Jetzt wurde dort eine Gedenktafel enthüllt. Der Haupttäter und ein Mittäter, die Marcone bereits in der U-Bahnhaltestelle Kaiserdamm angriffen, bekamen nur Strafen zur Bewährung.

AnteilnahmeÜber 100 Menschen versammelten sich am Berliner Kaiserdamm zum Gedenken an Guiseppe Marcone. Am Fußgängerüberweg gegenüber der U-Bahnhaltestelle steht auf dem Mittelstreifen der Straße jetzt ein für ihn gepflanztes Bäumchen. Auf der Gedenktafel an der Pflanzschale heißt es: „An dieser Stelle wurde Guiseppe Marcone am 17. September 2011 im Alter von 23 Jahren von gewalttätigen Jugendlichen zu Tode gehetzt.“ Letzteres ist nicht ganz richtig: Ali T. und Baris B. waren zur Tatzeit bereits 22 und 21 Jahre alt.

Marcone hatte sich gerade für vier Jahre bei den Gebirgsjägern verpflichtet. Die Fahrkarte für seinen Dienstantritt am 4. Oktober in Bayern war schon gekauft. Frühmorgens am 17. September kam er mit seinem Freund Raul von einer Feier, der U-Bahnhof Kaiserdamm war eine Station auf dem Heimweg. Wie seine Mutter Vaja gegenüber der PAZ erklärt, fuhr Giuseppe praktisch nie U-Bahn, sondern stets mit dem Fahrrad. Nur weil er seinen Freund begleiten wollte, war er an diesem Tag gegen 5 Uhr früh in der U-Bahn; sein Fahrrad hatte er auch hier dabei.
Auf dem U-Bahnsteig wurden die beiden von den Türken Ali T. und Baris B. erst angepöbelt und dann angegriffen. Die Schläger waren bereits wegen Raub und Körperverletzung polizeibekannt. Doch für mehr als eine Woche Jugendarrest und ein paar aufgebrummte Sozialstunden hat es bei der Berliner Justiz nie für sie gereicht, und so liefen sie weiter als menschliche Zeitbomben herum. „Wir dachten doch nicht, dass die von Neukölln hierherkommen“, sagt Giuseppes Mutter im Gespräch mit der PAZ. Doch die Schläger waren da. Ali T. erklärte gegenüber Marcone, er werde ihn auch „im Einzelkampf ficken“. Marcone flüchtete die U-Bahntreppe hinauf auf die Rognitzstraße. Dann rannte er – verfolgt von Ali T. – über die erste Hälfte der Fußgängerfurt des Kaiserdamms. Die auf dem Mittelstreifen bis dicht an die Fußgängerfurt querparkenden Pkw erschwerten den Blick auf die Fahrbahnen der anderen Seite. Um diese Uhrzeit schien es praktisch keinen Verkehr zu geben. Verhängnisvoller Weise kam jedoch gerade ein Auto, als Guiseppe die Fahrbahn betrat. Erst wurde er gegen die Windschutzscheibe und dann gegen einen Ampelmast geschleudert. Die Ampel steht noch heute schief durch die Wucht des Aufpralls. Wie es im Urteil heißt, starb Marcone noch am Unfallort an einer Hirn- und Halsmarkzerreißung sowie einem stumpfen Brustkorbtrauma mit Lungenzerreißung.

Das Gericht verurteilte Ali T. wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Haft von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Baris B., der Marcone nicht verfolgte, erhielt eine viermonatige Haftstrafe, ebenfalls zur Bewährung. Der Staatsanwalt hatte viereinhalb Jahre für Ali T. gefordert. 
Im Urteil finden sich auch falsche Angaben. So ist von den „ersten fünf Fahrstreifen“ die Rede, die Marcone „problemlos“ habe überqueren können. Der Kaiserdamm hat an der Stelle, um die es geht, jedoch nur vier Fahrstreifen.  Laut Urteil habe nicht sicher geklärt werden können, in welchem Abstand Ali T. hinter Guiseppe her gewesen sei. Fest stünde, „dass der Angeklagte T. nicht dichter als sieben bis neun Meter hinter dem Geschädigten Marcone hinterherlief“. Angeblich fünf Fahrspuren, nicht dichter als sieben bis neun Meter – dies klingt, als habe es noch einen ziemlichen Abstand zwischen beiden gegeben. Doch davon kann keine Rede sein.

Ali T. hatte eingeräumt, die erste Fahrspur bereits betreten zu haben. Der Autor dieses Beitrags hat die Breite der vier Fahrspuren vermessen: sie beträgt nur 11,68 Meter. Bei einem Lauftest rannte der Autor die vier Fahrspuren bis zum Mittelstreifen handgestoppt in drei Sekunden. Wenn Ali T. sieben bis neun Meter hinter Marcone war, bedeutet dies bei einem schnellen Lauf nur einen Abstand von zwei bis drei Sekunden. Doch eine Aussage bezüglich der Zeit findet sich nicht im Urteil. Dabei ist klar: Der Täter war Marcone ganz dicht auf den Fersen. Wie Frau Marcone bestätigt, hat der Richter im Prozess auch erklärt: Wäre Giuseppe „etwas schräger oder langsamer über die Straße gelaufen, wäre der Zusammenprall mit dem Auto nicht auf diese Weise passiert“. Doch: Wäre Giuseppe langsamer gelaufen, hätte ihn der Verfolger gehabt.

Es gab nichts, was das Gericht nicht heranzog, um Ali T. milde zu bestrafen. Dass ihm in der
U-Haft der Doppelmörder Memet Y. einen Kochtopf auf den Kopf schlug, wurde ebenso strafmildernd berücksichtigt wie unter anderem eine angeblich stigmatisierende Presseberichterstattung. Dabei hat die Presse nie den vollen Namen des Täters genannt oder ein unverpixeltes Foto des Gesichts gezeigt.

Mit süßen Tönen möchte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die europäische Öffentlichkeit von der Spardisziplin der Deutschen überzeugen. Allerdings sind es vor allem Tricks, die Schäuble anwendet. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)Mit süßen Tönen möchte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die europäische Öffentlichkeit von der Spardisziplin der Deutschen überzeugen. Allerdings sind es vor allem Tricks, die Schäuble anwendet. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Bisher hatten sich die Bundesländer geweigert, dem europäischen Fiskalpakt im Bundesrat zuzustimmen. Denn Bund und Länder müssen sich mit dem Fiskalpakt verpflichten, ab dem Jahr 2020 die sogenannte Schuldenbremse einzuführen und somit für die Haushaltsjahre ab 2014 Obergrenzen für die Kreditaufnahme vorzulegen.

Nun haben die Länder ihren Widerstand aufgegeben.

Der Grund: Der Bund übernimmt einen Teil der Zahlungen für die Länder.

In der freien Wirtschaft würde man von kreativer Buchführung sprechen.

In der Politik nennt man solche Tricks Umschichtungen.

Doch für jede Maßnahme, die die Schulden oder eine weitere Kreditaufnahme begrenzen sollen, gibt es wiederum Maßnahmen, die eine weitere Verschuldung auf Umwegen erlauben.

Das passiert durch Umschichtungen. Man nennt es auch „ergänzende Programme““ vom Bund als Kompensationsleistung für die Zustimmung der Länder zum europäischen Fiskalpakt. Denn nun gibt es für die Bundesländer statt Obergrenzen für die Kreditaufnahme einen zusätzliche Milliarden obendrauf.

Nach monatelangem Stillstand und Blockaden signalisierten die Bundesländer in dieser Woche die Zustimmung zum europäischen Fiskalpakt. Denn sie erhalten vom Bund vom Jahr 2014 bis mindestens einschließlich 2019 für Wohnungsbau, Nahverkehr und Hochschulen jährliche Zuschüsse in Höhe von 2,6 Milliarden Euro, insgesamt also 15,6 Milliarden Euro, verteilt nach dem Länderschlüssel.

Dabei ist der Schuldenstand vor allem in den Bundesländern enorm gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am 26.6.2013 mitteilt, sind Bund, Länder und Gemeinden einschließlich aller Extrahaushalte zum Ende des ersten Quartals 2013 mit 2 057,6 Milliarden Euro verschuldet, davon allein die Länder zum Ende mit 636,5 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Zuwachs von 2,2 % (mithin 13,8 Milliarden Euro) gegenüber dem Vorjahresquartal.

Anzunehmen ist, dass der Widerstand gegen den Fiskalpakt auch im Zusammenhang mit dem Fluthilfefonds in Höhe von acht Milliarden Euro aufgegeben wurde, da die Mittel vom Bund vorfinanziert werden. Die Neuverschuldung des Bundes erhöht sich nun um die besagten acht Milliarden Euro auf nunmehr 25,1 Milliarden Euro. Der Bund wird 1,5 Milliarden Euro zum Beseitigen der Flutschäden an der Infrastruktur selbst übernehmen. Die Länder sollen ihren Anteil bis zum Jahr 2033 abzahlen.

Auch die EU wird sich voraussichtlich an den Schäden durch die Flut beteiligen. Im Fall der Bundesrepublik entsteht ein Anspruch, sobald die Schäden die Grenze von 3,67 Milliarden Euro erreichen. Zur Erfassung und Antragsstellung bleiben zehn Wochen Zeit (hier).

Um weitere Finanzierungsquellen für Bund und Länder zu erschließen, werden nun sogenannte „Deutschland-Bonds“ aufgelegt (hier).

Offenbar war die erste Auktion mit einer Laufzeit von sieben Jahren erfolgreich. Den größten Anteil (20 Prozent) erhält Nordrhein-Westfalen.

Die Bundesländer wollen sich von den Anlegern allein im laufenden Jahr noch weitere 90 Milliarden über die „Deutschland-Bonds“ beschaffen, wie Reuters berichtet.

Inwieweit sich dieser Betrag und weitere Schuldenaufnahmen der Länder in den kommenden Jahren mit der „Schuldenbremse“ vereinbaren lassen, bleibt ein Rätsel.

Womöglich gibt es wiederum entsprechende Umschichtungen und damit eine höhere Neuverschuldung des Bundes. Denn der Bund liegt ja bisher noch unterhalb der von der EU geforderten Defizit-Grenze von 3 Prozent.

Damit bleibt Wolfgang Schäuble noch einiger Spielraum, um zu tricksen und zu täuschen.

Denn ein ehrlicher Sparkurs würde einschneidende Maßnahmen erfordern.

Das will jedoch vor einer Bundestags-Wahl keiner den Bürgern sagen.

Da verlässt man sich auf das bewährte Mittel der politischen Finanz-Kosmetik.

Wolfgang Schäuble, der in wichtigen Themen gerne mal flunkert, um die Leute nicht unnötig zu beunruhigen, übersieht dabei jedoch eine Weisheit der schwäbischen Hausfrau.

Je exponentieller die Schulden, desto kürzer werden die Beine der Lügen.

Seit Jahren arbeiten hunderte Freelancer in verschiedenen IT-Projekten für die Telekom. Doch den deutschen Behörden passt das gar nicht. (Foto: Flickr/Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle)Seit Jahren arbeiten hunderte Freelancer in verschiedenen IT-Projekten für die Telekom. Doch den deutschen Behörden passt das gar nicht. (Foto: Flickr/Schröder+Schömbs PR _ Brands | Media | Lifestyle)

Die Deutsche Telekom steht unter Verdacht, mehrere hundert IT-Spezialisten als Scheinselbständige beschäftigt zu haben. Die Affäre könnte das Unternehmen finanziell hart treffen.

Die Deutsche Telekom beschäftigt seit Jahren mindestens einige hundert Scheinselbstständige, zitiert heise online einen Bericht des Bonner General-Anzeigers. Sie sollen als Freelancer in arbeitnehmerähnlichen Verhältnissen an IT-Projekten mitgewirkt haben. Auf die Telekom könnten Nachzahlungsforderungen für Sozialabgaben in zweistelliger Millionenhöhe zukommen. Außerdem drohen Steuernachzahlungen und ein Bußgeld.

Im Unterschied zu Leiharbeitern sind Freelancer bei den Personaldienstleistern nicht festangestellt. Der Dienstleister arbeitet lediglich als Vermittler, sodass Freelancer im Prinzip selbstständig sind. Daraus können arbeitsrechtliche Probleme entstehen, wenn Art und Umfang der Tätigkeit der Arbeit eines Arbeitnehmers vergleichbar sind.

Bis zu seiner Pleite im März hatte der Personaldienstleisters Lenroxx der Telekom Freelancer für verschiedene IT-Projekte zur Verfügung gestellt. Nach der Pleite von Lenroxx waren diese ohne Bezahlung. Daher habe die Telekom ihnen angeboten, die Betroffenen einzustellen oder über andere Personaldienstleister zu beauftragen, sagte ein Unternehmens-Sprecher. Außerdem habe man mit Abschlagszahlungen weiter geholfen.

Die Telekom hat nach eigenen Angaben eine arbeitsrechtliche Überprüfung dieser Beschäftigungsverhältnisse durch eine Anwaltskanzlei in Auftrag zu geben. Diese Prüfung dauere noch an. Anfang Juni seien zudem die Deutsche Rentenversicherung und das Finanzamt Bonn kontaktiert worden.

Der IT-Branchenverband Bitkom fordert schon seit Längerem gesetzliche Klarheit beim Einsatz von Freiberuflern. Derzeit bedeute die Beauftragung von Freiberuflern für IT-Unternehmen „erhebliche Risiken“, so der Verband. Es drohe ihnen nicht nur die massive Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, sondern mitunter auch die strafrechtliche Verfolgung.

Die Fed kauft weiter massiv US-Staatsanleihen. Doch auch ihr Anteil an den Gesamtbeständen wächst um 0,23 Prozentpunkte pro Woche. (Grafik: Zero Hedge)Die Fed kauft weiter massiv US-Staatsanleihen. Doch auch ihr Anteil an den Gesamtbeständen wächst um 0,23 Prozentpunkte pro Woche. (Grafik: Zero Hedge)

Ausländische Zentralbanken haben diese Woche eine Rekordsumme an US-Staatsanleihen verkauft. Zudem zogen sich so viele Privatinvestoren aus Anleihe-Fonds zurück wie niemals zuvor.

Die Bestände an US-Staatsanleihen, die von ausländischen Zentralbanken gehalten werden, gingen in der vergangenen Woche um 32,4 Milliarden Dollar zurück. Sie liegen nunmehr bei 2,93 Billionen Dollar, berichtet die FT. Es war die dritte Woche in Folge, dass die ausländischen Zentralbanken Staatsanleihen der USA abstießen.

Der bisherige Rekord war im August 2007, als die ausländischen Zentralbanken US-Staatsanleihen im Umfang von 24 Milliarden Dollar verkauften.

„Wir können zurzeit nur spekulieren, welche Länder verkaufen“, sagte Lou Crandall, Ökonom bei Wrightson Icap. Eine Möglichkeit seien Entwicklungsländer, deren Währungen unter Druck geraten sind.

Auch private Investoren ziehen sich massiv aus Investitionen in US-Staatsanleihen zurück. In der Woche bis zum 26. Juni flossen 10,6 Milliarden Dollar aus entsprechenden Fonds ab, berichtet der Finanzdienstleister EPFR Global.

Entsprechend der Preisverfall bei den Anleihen. Die Zinsen für zehnjährige US-Staatsanleihen erreichten am Freitag 2,52 Prozent. Anfang Mai hatten sie noch bei 1,62 Prozent gelegen.

Die US-Zentralbank Federal Reserve hingegen kauft weiter massiv US-Staatsanleihen. Wenn die Entwicklung anhält, wird die Fed irgendwann den gesamten US-Anleihemarkt übernehmen. Derzeit hält sie 30,86 Prozent aller US-Staatsanleihen. In der Vorwoche waren es noch 30,63 Prozent. Ihr Anteil an der Gesamtmenge aller US-Staatsanleihen wächst um circa 0,23 Prozentpunkte pro Woche, rechnet Zero Hedge.

Diese massiven Anleihekäufe durch die Fed werden von den Fonds-Managern als Argument dafür angeführt, dass die Flucht aus den Anleihen unbegründet ist. Zudem sei überhaupt nicht absehbar, dass die Zentralbank die Niedrigzinspolitik einstellen wird. Auch dies ist ein Argument für Staatsanleihen.

Doch wenn der Kapitalabfluss aus den Anleihe-Fonds anhält, könnten einige Fonds zu Notverkäufen gezwungen sein, was den Preisverfall beschleunigen würde.

Fed-Chef Ben Bernanke hatte kürzlich angekündigt, dass die US-Zentralbank ihre Käufe von US-Staatsanleihen zurückfahren wird. Wenn die Fed das tatsächlich tun würde, müssten die Zinsen massiv ansteigen. Doch bei einer Staatsschuldenquote von über 100 Prozent und einem Defizit von circa einer Billion Dollar pro Jahr kann sich das die US-Regierung schlicht nicht leisten.

So soll die Fassade der 1962 abgerissenen Schinkelschen Bauakademie im Zentrum Berlins bald wieder aussehen. (Foto: Flickr/Steve Parker)

So soll die Fassade der 1962 abgerissenen Schinkelschen Bauakademie im Zentrum Berlins bald wieder aussehen. (Foto: Flickr/Steve Parker)

Mit 80.000 Euro finanziert Berlin den Bau einer Scheinfassade. Zwar steckt die deutsche Hauptstadt tief in den roten Zahlen. Doch um eine schönere Umgebung für das Auswärtige Amt zu schaffen, zahlt man gern.

Der Verein „Internationale Bauakademie“ hatte 2004 eine Schein-Fassade für die Schinkelsche Bauakademie errichtet, berichtet der Berliner Kurier. So wollte der Verein zeigen, wie die 1962 abgerissene Akademie wieder aussehen könnte. Denn er wollte Sponsoren für ihren Wiederaufbau finden. Doch bis heute hat der Verein keinen Interessenten gefunden.

Über die Jahre ist Schein-Fassade der Schinkelschen Bauakademie kaputt gegangen. Die derzeitige Attrappe ist jetzt nur noch ein Gerüst. Denn die schäbigen Reste der Planen wurden irgendwann abgenommen.

Die Berliner Senatsbauverwaltung griff jetzt in den Topf „Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt“, um eine neue Schein-Fassade zu errichten. Es wird mit Kosten in Höhe von 80.000 Euro gerechnet.

In Istanbul demonstrierten Hunderte gegen den Vorfall in Lice/Diyarbakir und riefen den Slogan "Halte durch Lice" in Anlehnung an die Gezi-Park-Proteste. (Foto: http://occupygezipics.tumblr.com/)

In Istanbul demonstrierten Hunderte gegen den Vorfall in Lice/Diyarbakir und riefen den Slogan “Halte durch Lice” in Anlehnung an die Gezi-Park-Proteste. (Foto: http://occupygezipics.tumblr.com/)

Der Tod eines Demonstranten in der südöstlichen Provinz Diyarbakir hat die Behörden in Istanbul erneut in Alarmbereitschaft versetzt. Derzeit ist auf dem Taksim-Platz erneut verstärkte Polizeipräsenz zu beobachten. Für den Abend werden erneut Proteste erwartet.

Die BDP hatte für Samstagabend zu einer Kundgebung vor dem Galatasaray Gymnasium aufgerufen, um gegen den Einsatz des Militärs bei der Demonstration in Diyarbakir zu protestieren. Von dort aus lief die Gruppe zum Taksim-Platz und setzte den Protest fort. Die Partei fordert eine schnelle Aufklärung der Vorgänge vom Freitag. „Sollte die AKP-Regierung nicht in diese Provokation verstrickt sein, muss sie den Befehlshaber des Gendarmerie-Postens und die dortigen Soldaten von ihrer position entbinden und alles Nötige tun“, zitiert die Aksam die BDP-Abgeordnete Sebahat Tuncel. Auch in Izmir und Antalya gingen hunderte Demonstranten auf die Straße. In Ankara und Istanbul setzt die Polizei erneut Tränengas und Gummigeschosse ein.

Am Freitag war ein 18-Jähriger bei einer Demonstration gegen den Bau einer Polizeistation in Diyarbakir im Südosten der Türkei ums Leben gekommen. Während die Behörden davon sprechen, dass Steine und Molotowcocktails geworfen worden seien und das Militär Warnschüsse abgefeuert hätte, sagt die BDP, dass gezielt in die Menge geschossen worden sei.

Weboy