Zitat:

Politische Gefangene in der DDR sollen als Zwangsarbeiter für den schwedischen Möbelhersteller produziert haben.

Politische Gefangene sollen in der ehemaligen DDR als Zwangsarbeiter in der Produktion für den schwedischen Möbelgiganten Ikea eingesetzt worden sein. Reporter des Investigativ-Programms "Uppdrag granskning" (Auftrag Untersuchung) fanden in den Archiven der ostdeutschen Geheimpolizei Stasi laut Vorausmeldung des Schwedischen Fernsehens (SVT) entsprechende Hinweise, dass Ikea und andere Industriebetriebe in den 1970er und 80er Jahren auf diese Weise in den Genuss billiger Arbeitskräfte gelangten.

Die Sendung soll am kommenden Mittwoch (2. Mai) ausgestrahlt werden. Bereits am Wochenende reagierte Ikea auf die bekannt gegebenen Informationen. Gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT sagte eine Repräsentantin der internationalen Möbelkette, ihr Unternehmen habe die fraglichen Dokumente nun ebenfalls aus dem Stasi-Archiv angefordert und wolle diese prüfen. Derzeit gebe es jedoch keine Anhaltspunkte, dass Ikea den Einsatz von Zwangsarbeit in seiner Produktion förderte oder auch nur davon Kenntnis gehabt habe.
Ikea-Gründer Ingvar Kamprad (86) wurde in der Vergangenheit immer wieder zur Last gelegt, dass er als junger Mann mit dem deutschen Nationalsozialismus sympathisierte und auch noch später über bestimmte einschlägige Kontakte verfügte. Erst am Samstag hatten in mehreren schwedischen Städten Umweltschützer im Zusammenhang mit der Rodung von Urwäldern in Russland gegen die Geschäftspraktiken von Ikea produziert. Auch diese Information war über die Sendung "Uppdrag granskning" an die Öffentlichkeit gelangt.


Quelle: diepresse.com

Kinderarbeit, Sklavenhaltung, Ausbeutung – das ist heute noch an der Tagesordnung. Und bei anderen Unternehmen regt man sich nicht auf.

12 – Der V-Mann Einspiel: “He du! | Wer ich? | Pschchch! | Meinst du mich? | Genau! Hör zu, komm her. Muss ja nicht gleich jeder mitkriegen, nicht?!” Ich bin der V-Mann, der Mann der alles kann, steck Asylantenheime an, schmier Hakenkreuze an die Wand und kann sonst noch allerhand. Verbreite Haß und Gewalt, zieh alles in den Schmutz! Ein Judenfriedhof wurde wieder mal beschmiert und Galinskis Grab ist explodiert. Obwohl man den Friedhof Tag und Nacht bewacht, da fragt man sich wer das wohl macht. Ich weiß schon vorher wo und was passiert, ich hab es selber alles arrangiert. Wenn Asylantenheime brennen, kann ich sofort die Täter nennen. Ich hab sie selber angeworben und dann jahrelang verdorben. Doch ihre Gruppe war schon lang durchsetzt, ich hab sie selber alle aufgehetzt. Ich bin der V-Mann, der Mann der alles kann, steck Asylantenheime an, schmier Hakenkreuze an die Wand und kann sonst noch allerhand. Ich bin der V-Mann, der Mann der alles kann, steck Asylantenheime an, schmier Hakenkreuze an die Wand und kann sonst noch allerhand. Nationale Bürger zieh ich in den Schmutz, für den Verfassungsschutz! Ich observiere dich, beschaffe Information, lese deine Post und hänge im Telefon. Auch wenn du mich nicht siehst, ich bin überall dabei und alles von dir kommt in die Kartei. So läuft das Spiel, das ist nicht neu, nur meinem V-Mann Führer bin ich treu. Ich bin ein Schnüffler, Gedankenvergifter, krimineller, geistiger Brandstifter. Ich bin ein Spalter und Gerüchtestreuer
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ATHEN. Griechenland hat am vergangenen Wochenende das erste von rund 30 geplanten Abschiebelagern für illegale Einwanderer eröffnet. Das Lager in Amygdaleza im Nordwesten Athens hat eine Kapazität für 1.200 Personen. Etwa 220 Illegale trafen mit einem ersten Polizeikonvoi in der Anlage ein. Begleitet wurde die Eröffnung von Protesten von linken Gruppen und Anwognern.

Bürgerschutzminister Michalis Chrysochoidis von der sozialdemokratischen Pasok-Partei sagte, die Regierung habe mit dem Projekt gezeigt, daß sie auch kurz vor den Parlamentswahlen am 6. Mai noch handlungsfähig sei und das Problem beheben könne. Die Sicherheitsbedenken der Anwohner versuchte er, mit dem Hinweis auf eine nahegelegene Polizeischule zu zerstreuen.

Volksparteien müssen mit dramatischen Verlusten rechnen

Seit Wochen prägt der Kampf gegen die zunehmende illegale Zuwanderung, zumeist von Personen aus Nordafrika und dem Nahen-Osten, den Wahlkampf. Nach neuesten Umfragen kann die christdemokratische Nea Dimokratia mit etwa 22 Prozent der Stimmen rechnen. Die Pasok würden 18 Prozent der Befragten wählen. Beide Parteien werden schwere Verluste vorhergesagt.

Bei den vergangenen Parlamentswahlen erhielten beide zusammen noch fast 75 Prozent. Profitieren könnten davon vor allem Kommunisten, Linksradikale und Grüne. Die rechte Laos-Partei würde mit vier Prozent den Wiedereinzug ins Parlament knapp schaffen. Neu vertreten wäre die rechtsextreme Partei Chrysi Avgi, der etwa fünf Prozent vorhergesagt werden sowie die Grünen mit vier Prozent. (ho)

LUDWIGSBURG. Auch homosexuelle Pastoren könnten gute Vorbilder für Jugendliche sein, wenn sie ihr Leben verantwortlich führen. Das sagte die ehemalige nordelbische Bischöfin Maria Jepsen auf einer Tagung des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

Die 67jährige Theologin forderte die evangelische Kirche auf, sich deutlicher für die gesellschaftliche Anerkennung von homosexuellen Beziehungen zu engagieren. Ihrer Ansicht nach sollte die Kirche vor allem solchen Homosexuellen helfen, die in einer Partnerschaft leben wollen und für die Treue, Verläßlichkeit und Liebe wichtig sind. In vielen Gemeinden gebe es schwule Pastoren, ohne daß dies jemanden störe. Ihnen biete die Hamburger Kirche Segnungsgottesdienste an.

„Völlig unprofessionelle Vorbereitung“

Der Vorsitzende des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland, Manfred Bruns, nutzte die Tagung der Evangelischen Hochschule zur Kritik an den Kirchen. Viele Vertreter der Amtskirche würden nur vordergründig Verständnis äußern, aber wenig Unterstützung bieten. „Besonders schlimm“ seien Katholiken und Evangelikale, die mit dem göttlichen Gericht drohten. Bruns ist nach eigenen Angaben seit über 50 Jahren verheiratet. Heute sei er zusätzlich auch noch mit einem Mann liiert. Das sei für seine Frau, seine Kinder und Enkel kein Problem.

Oberkirchenrat Wolfgang Traub und Dekan Volker Teich aus der württembergischen Landeskirche sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab. Die Vorbereitung sei völlig unprofessionell gewesen, erklärte Teich auf Anfrage von idea. Beide hätten im Rahmen einer Podiumsdiskussion kirchliche Positionen erläutern sollen. Diese wurden im Einladungsprospekt als „defensiv“ charakterisiert, während die Forderungen von Homosexuellen unterstützt wurden. Das Programm sah zudem vor, daß in den Arbeitsgruppen über Voraussetzungen für die Gleichstellung von homosexuellen Beziehungen mit der Ehe beraten wird. (idea/cs)

Der nächste Angriff auf unsere finanzielle Entscheidungsfreiheit ist in Vorbereitung. Wie die NZZ meldet, soll auch in der Schweiz die EU-Richtlinie über ein Limit bei Barzahlungen eingeführt werden. In der EU ist eine Ausweis- und Angabenpflicht der Herkunft ab 1’000 Euro bereits implementiert. Bisher unterstehen Barzahlungen in der Schweiz am Postschalter erst ab 25’000 Franken einer Sorgfaltspflicht. Nur, die Schweizer zahlen gerne in Bar ihre Rechnungen, speziell ältere Menschen. Sie gehen zur Post und begleichen dort mit den Einzahlungsscheinen die monatlichen Ausgaben, die sehr leicht umgerechnet 1’200 Franken überschreiten können. Ein möglicher Zwang dieses typisch schweizerische Ritual aufgeben zu müssen, nur weil behauptet wird, die Geldwäsche damit bekämpfen zu wollen, ist eine fadenscheinige Ausrede. Es geht ganz klar um Kontrolle und Überwachung des Bürgers und sonst gar nichts.

In Griechenland, Spanien und Italien hat man bereits die Finanzkrise benutzt, um die Barzahlung drastisch einzuschränken. Dort ist es mittlerweile so absurd geworden, wenn man ohne Quittung wegen 2,50 Euro für ein Getränk aus einem Cafè läuft und draussen von der Finanzgestapo kontrolliert wird, ist man ein Steuerhinterzieher. Das ist ja auch einer der Gründe für die ganze Krise. Man kann dann Massnahmen durchdrücken, die unter normalen Umständen auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung treffen würde. Nur, in diesen Ländern ist die Masse mit dem Überlebenskampf so beschäftigt, man kann ihnen sämtliche Einschränkungen aufs Auge drücken.

In Zukunft soll bei einem Betrag von über 1’000 Euro oder 1’200 Franken die Identität des Kunden und des Empfängers in einem Formular aufgenommen werden, die Herkunft sowie den Verwendungszweck des Geldes. Laut für die Post zuständigen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) auch in der Schweiz.

Es muss damit gerechnet werden, dass diese Limite für die Identifikationspflicht in absehbarer Zeit auch für Bareinzahlungen innerhalb der Schweiz massgebend sein wird“, schreibt das Uvek in seinem Bericht zur neuen Postverordnung. Und damit nicht genug: In der EU seien derzeit Bestrebungen im Gang, gar für jede Einzahlung auf das Konto eines Dritten eine Identifikationspflicht vorzusehen. “Dies könnte auch Auswirkungen auf das Angebot des Barzahlungsverkehrs der Grundversorgung in der Schweiz haben“, schreibt das Uvek. Nur wie ich bereits oben erklärt habe, die Schweizer sind es sich gewöhnt, ihre Rechnungen in Bar am Postschalter zu zahlen.

Deshalb ist man beim Bund sich der helvetischen Eigenheiten bewusst und beobachtet darum die Entwicklung in der EU mit Skepsis. Aus der Verwaltung ist zu hören, dass die Übernahme der europäischen Regeln wohl vor allem die Kunden verärgern und der Post zusätzliche Arbeit bescheren würde. Ob sie im Kampf gegen die Geldwäscherei viel bringe, sei hingegen eine andere Frage. Denn es sei fraglich, ob routinemässige und flächendeckende Kontrollen ab einem bestimmten Geldbetrag mehr Wirkung zeigten als gezielte Kontrollen anhand von eindeutigen Verdachtsmomenten.

Fraglich ist allerdings auch, ob sich die Schweiz den europäischen Regeln entziehen kann. Das Uvek schreibt in seinem Bericht, da die Schweiz Mitglied des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Sepa) sei, würden die verschärften Regeln wohl auch hierzulande bald für anwendbar erklärt.

Auch die Stiftung für Konsumentenschutz meldet Bedenken an. Geschäftsleiterin Sara Stalder rügt, dass die Post schon heute mit Gebühren und anderen Schikanen viel tue, um die Kunden vom teuren Schalter fernzuhalten. An einer allfälligen Einschränkung des Barzahlungsverkehrs hat sie daher wenig Freude. Stalder fordert vielmehr, dass die Schweiz die europäischen Regeln, wenn überhaupt, nur zurückhaltend und mit Augenmass übernimmt. Es dürfe nicht sein, dass regelmässige Kunden mit unverhältnismässigen Vorsichtsmassnahmen oder gar höheren Gebühren bestraft werden, nur weil eine kleine Minderheit die Bareinzahlungen für das Waschen von illegal erworbenem Geld missbrauche.

Geldwäsche, wenn ich das Wort schon höre. Die echte Geldwäscherei findet ja ganz wo anders und in ganz anderen Grössenordnungen statt. Zum Beispiel auf den Kanalinseln, die nicht ein Teil Grossbritanniens sind, wie viele aber meinen, sondern direkter Kronbesitz, also Königin Elisabeth II privat gehören. Sie sind auch nicht in der EU und es gelten deshalb nicht die EU-Regeln. Damit hat sich die Finanzelite ein Schlupfloch und die einzige wirkliche Steueroase in Europa freigehalten, um ihr Schwarzgeld durchzuschleusen und zu waschen.

Warum wird diese Tatsache nie bei der Diskussion über Steuerhinterziehung und Geldwäscherei erwähnt? Ja warum wohl? Weil wir es nicht wissen sollen. Hunderte Finanzinstitute, Investmentfonds und andere Finanzdienstleister haben ihren Sitz auf den Inseln, um die dreckigen Geschäfte der Elite anonym abzuwickeln. Die Schweiz wird aber dauernd verleumdet, angegriffen und erpresst. Von den amerikanischen Steuerschlupflöchern in Bundesstaat Delware oder den karibischen Inseln redet auch kaum jemand. Das behalten die Kriminellen der Wall Street schön für sich.

Was uns erzählt wird, die drastische Einschränkung der Barzahlung diene der Bekämpfung der Steuerhinterziehung, ist doch eine Verarsche hoch drei. Mit der Nötigung, nur noch über Banken elektronisch alle Zahlungen durchzuführen, wollen sie den gläsernen Bürger und die Möglichkeit haben, unliebsame und aufmuckende Menschen abschalten zu können. Einfach Konto und Karten sperren und man ist handlungsunfähig, praktisch tot. Haben wir ja bei Julian Assange gesehen, dem sie wegen der Veröffentlichung der US-Diplomatendepeschen innerhalb eines Tages den Zugriff auf Master Card, Visa, Paypal und Postkonto verweigert haben. So macht man die Opposition mundtot, in dem man ihnen den Geldhahn zudreht. Dann hängt man ihnen noch eine Vergewaltigung an, oder pflanzt Kinderpornobilder auf ihren Computer, und das war’s.

Auf Deutsch heisst das, genau wie wir alle aus Sicht des Staates potenzielle Terroristen sind, werden wir auch generell über einen Kamm geschert und als Geldwäscher und Steuerhinterzieher betrachtet. Wir leben in keinem Rechtsstaat mehr, wo man grundsätzlich als unschuldig gilt, bis einem die individuelle Schuld nachgewiesen wird. Nein, wir sind alle willkürlich eines Verbrechens schuldig, ausser wir können das Gegenteil beweisen. Diese völlige Umkehr des Rechtssystems gilt seit dem 11. September 2001. Seit dem leben wir in einer faschistischen Diktatur, die einen “Krieg gegen Terra” führt, gegen die ganze Welt und uns alle.

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DÜSSELDORF. Die islamkritische Partei PRO NRW hat angekündigt, gegen die Verbote von Mohammed-Karikaturen durch das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gerichtlich vorzugehen. „Wir werden diesen eklatanten Verstoß gegen die Meinungs- und Kunstfreiheit auf keinen Fall akzeptieren“, erklärte der stellvertretende PRO-NRW-Vorsitzende Jörg Uckermann. Zuvor hatten mehrere Polizeipräsidien des Landes Auflagen für die Wahlkampfaktion „Freiheit statt Islam“ erteilt.

Dennoch will PRO NRW spätestens ab dem 1. Mai vor 25 Moscheen in NRW Mohammed-Karikaturen zeigen, darunter die Siegesentwürfe aus dem parteieigenen Karikaturenwettbewerb. Schließlich habe Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2010 persönlich den berühmtesten Mohammed-Karikaturisten, den Dänen Kurt Westergaard, ausgezeichnet, rechtfertigte der ehemalige CDU-Politiker Uckermann die geplante Wahlkampftour.

Beisicht: „Diffamierungskampagne der Altparteien“

Unterdessen wies der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht die Vorwürfe der Sicherheitsbehörden zurück, wonach die Partei gezielt mit dem Feuer spiele und die Muslime provozieren wolle. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) würden mit ihren unhaltbaren Vorwürfen gegenüber PRO NRW bewußt die Wahrheit verkehren.

„Nicht wir sind es, die Unfrieden stiften, indem wir eine zur Gewalt neigende Religion durch einen Karikaturenwettbewerb aufs Korn nehmen“, sagte Beisicht, der als Spitzenkandidat in den NRW-Landtagswahlkampf zieht. Vielmehr seien es die islamistischen Verbände, von denen eine Gefahr für die innere Sicherheit ausgeht. Zudem machte er die „Altparteien“ für Attacken auf die Internetseiten der Partei verantwortlich. Deren Diffamierungskampagne lade zu den permanenten Hackerangriffen geradezu ein. Damit werde gezielt versucht, den Beitrag von PRO NRW zum politischen Willensbildungsprozeß zu unterbinden. (cs)

„Kämpfen für die Zukunft“

On April 30, 2012, in Junge Freiheit, by admin

Es sind jedes Jahr die gleichen Rituale: Mit markigen Sprüchen mobilisiert die linksextreme Szene anläßlich des 1. Mai zum Kampf gegen das System und den Kapitalismus, die Polizeigewerkschaften schlagen Alarm und warnen vor der stetig wachsenden Gewalt durch militante Linksextremisten, und die Politik versichert, alles im Griff zu haben. 

Doch in diesem Jahr könnten die  Ausschreitungen in der Walpurgisnacht und am „Kampftag der Arbeiterklasse“ in der Hauptstadt durchaus heftiger ausfallen. Erstmals nach über zehn Jahren wird die Berliner Innenbehörde wieder von einem CDU-Mann geführt. Zwar hat Innensenator Frank Henkel bereits angekündigt, an der Deeskalationsstrategie seines sozialdemokratischen Vorgängers Ehrhart Körting festhalten zu wollen, dennoch könnte die linksextreme Szene den 1. Mai zum Anlaß nehmen, um die Reaktion des rot-schwarzen Senats zu testen und mögliches Konfliktpotential zwischen SPD und CDU auszuloten.

Hinzu kommt, daß der 1. Mai in diesem Jahr auf einen Dienstag fällt, was mit dem vorangehenden Wochenende zusätzliche Krawalltouristen nach Berlin locken könnte.

Polizei gibt sich gelassen

Die Polizei sieht sich dennoch gut gerüstet. Man werde wie im vergangenen Jahr mit rund 7.000 Mann Präsenz zeigen, kündigte Einsatzleiter Jürgen Klug in der vergangenen Woche an. Laut Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers sei das Gewaltpotential der linksextremen Szene nicht höher als in früheren Jahren. Entsprechende Aufrufe im Internet sehe man gelassen. Diese habe es auch in der Vergangenheit gegeben. 

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP)sieht das anders: „Aufgrund der Entwicklung der vergangenen Monate und der haßerfüllten Aufrufe im Internet müssen wir davon ausgehen, daß es dieses Jahr schlimmer wird“, sagte GdP-Chef Bernhard Witthaut der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er appellierte deswegen an Innensenator Henkel, die Kennzeichnungspflicht für Polizisten rückgängig zu machen, da es sonst zu Racheakten kommen könnte.

Doch Henkel setzt lieber auf die Kraft der Worte: Er wolle viele Gespräche führen: „mit Gewerbetreibenden, Initiatoren des Fests, der Polizei, migrantischen Communitys“, bekundete Henkel gegenüber der taz. Auch habe er durchaus Verständnis für die Sorge der Menschen vor der „Gentrifizierung ihres Kiezes“. 

Kampf gegen „Luxus-Sanierungen“

Mit der „Verdrängung“ einkommensschwacher Schichten aus bestimmten Bezirken verfügt die autonome Szene über ein durchaus zugkräftiges Thema. Die steigenden Mietpreise in der Hauptstadt und die wachsende Zahl von Touristen sind nicht nur ihr ein Dorn im Auge. So verwundert es nicht, daß der Kampf gegen „private Immobilienkonzerne“ und „Luxus-Sanierungen“ im Aufruf zur „Revolutionären 1.-Mai-Demonstration“ breiten Raum einnimmt.

Unter dem Motto „Der Druck steigt – für die soziale Revolution!“ mobilisieren mehrere linksextreme Gruppen zum Gang auf die Straße. In den vergangenen Jahren war es aus der Demonstration heraus immer wieder zu schweren Ausschreitungen und Attacken auf die Polizei gekommen. 

Neu ist in diesem Jahr die Demoroute. Bewegte sich der Aufmarsch der Linksextremisten stets im Stadtteil Kreuzberg, führt die Demonstration diesmal vom dort gelegenen Lausitzer Platz nach Berlin-Mitte. Ursprünglich wollten die Veranstalter bis zum Brandenburger Tor marschieren. Das wurde ihnen aber wegen der dortigen Maifeierlichkeiten des DGB untersagt. Ebenso der direkte Vorbeizug am Axel-Springer-Verlag. Nun soll die Demonstration etwa einen Kilometer vor dem Brandenburger Tor auf der Straße „Unter den Linden“ enden.

Sorge bereitet den Sicherheitsbehörden zudem, daß sich die linksextremen Mai-Ausschreitungen zum 25. Mal jähren, was für zusätzliche Mobilisierung in der Szene sorgen könnte. Dort droht man bereits, „auf vielfältige Weise an ein Vierteljahrhundert Widerstand in Kreuzberg“ zu erinnern und „Lehren für die Kämpfe der Zukunft“ zu ziehen. Schließlich gebe es nach wie vor keine Alternative zur Revolution. 

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Info: 25 Jahre Ausschreitungen am 1. Mai

Ausgang der ersten Berliner Mai-Krawalle war die Hausdurchsuchung des Büros der linken Initiative „Volkszählungsboykott“ gegen die Volkszählung am 1. Mai 1987 im Mehringhof in Kreuzberg. Als Reaktion auf das Vorgehen der Polizei kippten Linksextremisten am Rande des Straßenfestes am Lausitzer Platz in Kreuzberg einen Polizeibus um. 

Im Verlauf des Abends spitzte sich die Situation zu. Erste Barrikaden wurden errichtet, die Polizei reagierte mit Schlagstöcken und Tränengas, mußte sich aber zeitweise aus dem umkämpften Gebiet zurückziehen. Während der Nacht kam es zu massiven Straßenschlachten, bei der nicht nur die Polizei, sondern auch Feuerwehrleute angegriffen und verletzt wurden. Dutzende Geschäfte wurden geplündert, und es gab zahlreiche Brandstiftungen, denen auch die U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof zum Opfer fiel.

Zum Symbol der Ausschreitungen wurde ein völlig ausgebrannter Bolle-Supermarkt, der aber, wie sich Jahre später herausstellte, wohl von einem Pyromanen angesteckt worden war.

BERLIN. Die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT protestiert entschieden gegen die Behandlung ihres Reporters auf dem Parteitag der Piraten am Wochenende in Neumüster. Es könne nicht sein, daß die Zeitung dermaßen in ihrer Berichterstattung behindert werde, sagte Chefredakteur Dieter Stein.

Ein solches Verhalten sei man bislang von der Linkspartei gewohnt gewesen. „Aber die schreiben sich auch nicht Transparenz auf ihre Fahnen“, kritisierte Stein.

Einem Redakteur der JF war rund zehn Tage vor dem Parteitag die bereits gewährte Akkreditierung wieder entzogen worden. Als Grund wurden die von der JF „vertretenen politischen Inhalte“ angegeben, von denen man sich distanzieren wolle. Statt dessen wurde dem Journalisten vorgeschlagen, als Gast an dem Parteitag teilzunehmen.

Stein: „Wir akzeptieren das Verhalten der Piraten in keiner Weise“

Nach mehrmaligem Nachhaken wurde ihm eine „einfache Presseakkreditierung“ vor Ort in Aussicht gestellt – „ohne gesonderte Privilegien“. Am Sonnabend dann wurde ihm in Neumünster trotz Presseausweises erneut die Akkreditierung und der Zugang zum Parteitag als Pressevertreter verweigert, er erhielt keine Presseunterlagen und konnte auch nicht an den Pressekonferenzen teilnehmen. Am Montag entschuldigte sich die Pressesprecherin Anita Möllering für das Geschehen. Es sei wohl zu Mißverständnissen gekommen, sagte sie gegenüber der JF.

„Wir akzeptieren das Verhalten der Piraten in keiner Weise. Uns steht als unabhängige Wochenzeitung das gleiche Recht auf Berichterstattung zu, wie jedem anderen Medium in Deutschland auch. Daß einem Redakteur der JF trotz Presseausweises aus politischen Gründen die Akkreditierung verweigert wird, ist in meinen Augen ein Skandal. Daran ändert auch die nachträgliche Entschuldigung der Pressesprecherin nichts“, betonte Stein. (JF)

Work Hard – Play Hard

On April 30, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, by admin

Habt Ihr Euch nicht schon lange gefragt, warum Ihr Euren Chef nicht mehr versteht und warum er immer solche komischen Ausdrücke benutzt? Und warum Eure Kollegen und Eure Arbeitsplätze kaum noch wiederzuerkennen sind? Der Film Work hard-play hard von Carmen Losmann gibt Euch die Antworten.
Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht.

Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm.

In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter. Die Würde des Menschen steht auf dem Spiel, wenn die Grenzen der Arbeit gegenüber der Person und ihrem Leben nicht mehr erkennbar sind.

Der Film lässt die Antreiber und „Optimierer“ frei sprechen und sie sich dadurch selbst entlarven. Obwohl auf Kommentare vollkommen verzichtet wird und nur die Akteure sprechen, fällt die Maske und man schaut in die gierige Fratze des modernen Kapitalismus.

Work hard-play hard läuft in Hannover leider nur noch drei Mal, nämlich am 30.April um 17.30 Uhr und am 01. und 02. Mai um 18.00 Uhr jeweils im Kino im Künstlerhaus in der Sophienstraße 2. Schaut ihn Euch an oder sucht mal im Netz, ob es nicht auch noch andere Quellen gibt.
Das Kino im Künstlerhaus ist auch ansonsten ein Geheimtipp für bessere Filme abseits von Hollywood. Haltet die Augen offen!

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