Endlich merken die Griechen aus allen Bereichen, sie sitzen im selben Boot. Am Dienstag protestierten hunderte Polizisten und Feuerwehr- leute gegen die neuen noch schärferen Austeritätsmassnahmen vor dem Parlament in Athen. Die Polizisten müssen auch Lohnkürzungen bis zu 50 Prozent hinnehmen. In ihren Uniformen hielten sie Transparente hoch auf denen stand: “Wir werden uns nicht beugen” und sie riefen dazu: “Nehmt euer Sparpaket und haut ab!

Der Chef der Polizeigewerkschaft Christos Fotopulos sagte, sie sollten diejenigen verhaften, welche für den Bankrott des Landes verantwortlich sind und nicht die, welche dagegen protestieren. Die Polizeikräfte des Landes mussten schon 30 Prozent an Lohneinbussen einstecken, nun kommen weitere 20 Prozent dazu.

Diese Massnahmen mit den Kürzungen werden zur Einschränkung unserer Dienste führen, deshalb protestieren wir. Wir kämpfen auch für Gesetze, damit die bestraft und verhaftet werden, welche das Land in diese Situation gebracht haben. Die Handschellen sind für sie, damit sie der Gerechtigkeit zugeführt werden und es ist nicht unser Aufgabe Tränengas gegen den Protest anderer Werktätigen einzusetzen. Das ist nicht die Aufgabe der Polizei.

Als der Protestmarsch vor das Parlament kam, wurde eine Nazi-Flagge angezündet.

Am Dienstag hat die Regierung eine weitere Reduzierung des Mindestlohns beschlossen, um die Forderungen der Troika für den Rettungsschirm zu erfüllen. Es wurde auch ein Lohnstopp abgesegnet, der so lange gilt, bis die Arbeitslosenquote von zur Zeit 21 Prozent auf 10 Prozent fällt. Auch die Renten wurden nochmals gekürzt, sowie Sparmassnahmen im Bereich der Gesundheit und Bildung beschlossen. Sogar die Zusatzrenten, welche die Beamten privat eingezahlt haben, werden gekürzt.

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Dee Ex – Zeit zum besinnen

On February 29, 2012, in Liedtexte und Gedichte, by admin

NoHoeArmy.wordpress.com http twitter.com

Vorbestellungen sind aufgrund der antideutschen Verleumdungen und regelmäßigen ungerechtfertigten(!) Zensur im Netz schon jetzt möglich: miasanfrei.wordpress.com Die DVD (“…ich weiß”) wird mit Beiheft und Liedtexten geliefert und ist einzeln oder kombiniert mit der CD (14 Titeln) und Solidaritätsklamotte (“Zeigt Mut gegen echte Gewalt!”) für eine Schutzgebühr erhältlich. Es geht nach wie vor nicht um mich oder um finanziellen “Profit”, sondern darum, die Texte netzunabhängig unsterblich zu machen 🙂 Danke an alle, die dieses Projekt ermöglicht haben und am Leben erhalten werden^^
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Wieder antideutsche Proteste in Athen

On February 29, 2012, in Junge Freiheit, by admin

ATHEN. Die antideutschen Demonstrationen in Athen reißen nicht ab. Am Dienstag verbrannten aufgebrachte Demonstranten vor dem Parlament in Athen eine Reichskriegsflagge aus der Zeit des Nationalsozialismus. Erst Anfang Februar war eine schwarz-rot-goldene Fahne und eine Hakenkreuzflagge in Brand gesetzt worden.

Einer aktuellen Umfrage zufolge sieht die überwiegende Mehrheit der Griechen Deutschlands Rolle in Europa negativ. 76 Prozent betrachten die Bundesrepublik als ein „feindliches Land”, berichtet die griechische Wochenzeitung Epikaira. Auf die Frage, was sie mit Deutschland verbinden, antworteten die meisten Griechen „Hitler”, „Nazis” oder „Drittes Reich”. Positive Assoziationen wurden dagegen kaum genannt. Lediglich 0,2 Prozent der Befragten würden gern in der Bundesrepublik leben.

Hintergrund der Deutschlandfeindlichkeit sind offenbar die jüngsten vom griechischen Parlament beschlossenen Sparvorhaben und die mittlerweile zurückgezogenen deutschen Vorschläge nach einem Sparkommissar für das überschuldete südeuropäische Land. (ho)

KARLSRUHE. Die Piratenpartei hat beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die im vergangenen Jahr beschlossene Änderung der Parteienfinanzierung eingereicht. Durch diese sei die bereits bestehende Benachteiligung von Kleinparteien weiter verschärft worden, kritisieren die Piraten. Das aber stünde im Widerspruch zu dem im Gesetz festgeschriebenen Grundsatz, Parteien gemessen an ihrer gesellschaftlichen Bedeutung zu fördern.

Die Obergrenze für die Parteienfinanzierung aus staatlichen Geldern war im vergangenen Sommer deutlich erhöht worden. Sie soll in zwei Stufen von 133 auf 152 Millionen Euro steigen und danach an die Inflation angepaßt werden. Die Piraten stören sich aber vor allem an der sogenannten „relativen Obergrenze“, bei der eine Partei maximal nur so viele Staatszuschüsse erhalten kann, wie sie gleichzeitig auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen einnimmt. Kleine Parteien erhielten dadurch mitunter weniger Geld, als ihnen aufgrund der Wählerstimmen zustünden, klagen die Piraten.

Berechtigte Parteien teilen sich die Beute

Insgesamt entgingen der Piratenpartei nach eigenen Angaben dadurch Zuschüsse von 900.000 Euro. Zwar konnte die Partei bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus einen beachtlichen Erfolg erzielen, allerdings weisen die Piraten – anders als etablierte Parteien – nur ein geringes Einkommen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen auf. Besonders ärgerlich ist für die Kleinpartei die neu eingeführte Regelung, da nicht ausgeschüttete Beträge unter den berechtigten Parteien verteilt werden.

Im Jahr 2010 wären so rund 1,3 Millionen Euro auf andere Parteien verteilt worden. Die CDU hätte so fast 600.000 Euro zusätzlich erhalten. „Dies verfälscht den Wählerwillen und den politischen Wettbewerb“, empörte sich Parteivorstand Bernd Schlömer gegenüber der taz. (FA)

 

Rassistisch? Wirbel um Polizei-Kalender

On February 29, 2012, in Thiazi Forum, by admin
Zitat:


München – Um einen Polizei-Kalender mit Karikaturen gibt es riesigen Wirbel. Münchens Polizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer reagierte umgehend: Er lässt alle Kalender abhängen.
Humor kann eine todernste Sache sein. Das gilt auch für Karikaturen, wie man spätestens seit 2005 weiß, als Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung für internationale Verwicklungen und in der islamischen Welt für großen Zorn sorgten. Jetzt gibt es erneut Wirbel um mit spitzer Feder gezeichnet Werke – allerdings in einem weit kleineren Kosmos – nämlich dem der bayerischen Polizei.

Seit sechs Jahren verteilt die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) alljährlich an ihre Mitglieder Kalender mit Karikaturen von Polizeihaupt*meisterin Melanie Staab aus Aschaffenburg. Die 33-Jährige skizziert pointiert Szenen aus dem Polizeialltag – und das gefällt heuer nicht allen Kollegen. Da ist zum Beispiel das März-Bild, das die Festnahme eines Farbigen zeigt, der empört ruft: „… was heiß’ hie Ve’dunkel-ungsgefah’?!“

Das grenzt an Rassismus kritisieren einige – und verweisen darauf, dass auch die August- und September-Blätter die Grenzen des guten Geschmackes deutlich überschritten.

Ähnlich denkt mal wohl auch im bayerischen Innenministerium. Jedenfalls hat man inzwischen alle bayerischen Polizeipräsidenten aufgefordert, das Thema zu „sensibilisieren“. Münchens Polizeipräsident Dr. Wilhelm Schmidbauer reagierte umgehend: Er lässt alle Kalender abhängen. Begründung: die Freiheit der Kunst sei zwar ein hohes Gut, aber der Kalender spiegele eine Geist wider, der mit dem Selbstverständnis der Münchner Polizei nicht vereinbar sei.

Jürgen Ascherl vom Landesvorstand der DPolG kann den Wirbel nicht verstehen. „Es liegt im Wesen einer Karikatur, die Dinge zuzuspitzen. Für mich ist das, was da jetzt passiert, Zensur.“

Sein Vorstandskollege Rainer Nachtigall will nicht ganz so weit gehen, er versichert: „Wir wollten mit dem Kalender niemanden provozieren und keinesfalls die Gefühle von Mitbürgern verletzen.“ Allerdings hätte sich Nachtigall einen anderen Umgang mit dem Thema gewünscht: „Es wäre schön gewesen, wenn die Polizeiabteilung im Innenministerium ihre Bedenken uns gegenüber geäußert hätte, dann hätten wir ja reagieren können. Der Kalender wurde ja schon Ende letzten Jahres verteilt.“ Außerdem hält Nachtigall die Haltung des Ministeriums für inkonsequent. „Wenn man sich sicher ist, hätte man den Kalender ja gleich verbieten können, anstatt zu sensibilisieren …“

Tatsächlich reagieren wohl nur wenige Polizeipräsidenten so energisch wie Wilhelm Schmidbauer. Den meisten genügt es durchaus, wenn die Kalender aus den Dienststuben mit Publikumsverkehr verschwinden. Im kleinen Bürokammerl dürfen sie ruhig hängenbleiben.

WdP


Quelle:http://www.tz-online.de/aktuelles/mu…z-1619205.html

ESSEN. Die nordrhein-westfälische Landesregierung beabsichtigt, Verbrechensopfer in Zukunft über den Haftort und den Entlassungstermin des Täters zu informieren. Noch in dieser Legislaturperiode solle das Strafvollzugsgesetz des Landes geändert werden, versprach der Beauftragte für den Strafvollzug, Michael Walter, gegenüber der Waz-Mediengruppe. „Wir müssen uns mehr als bisher den Belangen der Verbrechensopfer zuwenden.“

Die Opfer sollen künftig „von der Information über den Haftaufenthalt des Täters und über die schrittweisen Vollzugslockerungen bis hin zu Schutzmaßnahmen, insbesondere nach der Entlassung“, informiert werden, sagte der Kriminalexperte und Berater des Justizministers Thomas Kutschaty (SPD). Zugleich forderte Walter einen neuen Täter-Opfer-Ausgleich. Nach belgischem Vorbild könnten Häftlinge beispielsweise eine symbolische Wiedergutmachung ansparen.

Die Häftlinge auf die Freiheit vorbereiten

Für die Täter fordert der 67jährige eine gezielte Vorbereitung auf die Zeit nach der Haft. „Niemand schreit auf, daß es in NRW Gefängnisse gibt, in denen fünfzig Prozent der Häftlinge nichts anderes tun, als 23 Stunden am Tag müßig auf der Zelle zu hocken.“ Es könne nicht angehen, wenn erst drei Tage vor Entlassung geschaut werde, „wo der Häftling künftig wohnen kann und wie sein Bewährungshelfer heißt“.

Nach mehreren Skandalen in der Vergangenheit, bei denen unter anderem ein zwanzigjähriger Häftling von seinen Mitgefangenen zu Tode gefoltert wurde, ist das Land um eine Reform seiner Justizvollzugsanstalten bemüht. Bis 2015 will die rot-grüne Regierungskoalition ein neues Strafvollzugsgesetz formulieren. (FA)

Wirbel um bayerischen Polizeikalender

On February 29, 2012, in Junge Freiheit, by admin

MÜNCHEN. Ein Jahreskalender der Deutschen Polizeigewerkschaft mit Karikaturen aus dem Polizeialltag hat in Bayern für Streit gesorgt. Kritiker sehen in den wiedergegebenen Szenen einen latenten Rassismus. Nachdem das Bayerische Innenministerium die Polizeipräsidenten des Bundeslandes dazu aufrief, sich hierfür zu „sensibilisieren“, sind erste Konsequenzen erfolgt.

Während sich viele Polizeipräsidenten darauf beschränkten, den Gewerkschaftskalender aus Räumen mit Publikumsverkehr entfernen zu lassen, untersagten einige gleich gänzlich, diesen aufzuhängen. Darunter auch der Polizeipräsident von München, Wilhelm Schmidbauer. „Es geht um Karikaturen, die mißverstanden werden können“, rechtfertigte ein Sprecher die Maßnahme. Man wolle damit „ein unmißverständliches Zeichen setzen“, heißt es in einer Erklärung.

„Was da jetzt passiert, ist Zensur“

Für besonderen Ärger sorgte beispielsweise das Märzblatt des Kalenders. Es zeigt einen Schwarzen, der sich auf einer Polizeiwache gegen seine Festnahme wehrt und erbost im gebrochenen Deutsch ruft: „… was heiß’ hie’ Ve’dunklungsgefah’…?!“ Eine andere zeigt arabisch-türkische Einwanderer bei einer Schlägerei: „Boah… krass… 3ern BMW…!“. Einen potentiellen Selbstmörder fordert ein Polizist auf: „Jetzt spring’ endlich, du Idiot, ich hab noch anderes zu tun heut!“

Wenig Verständnis für die Maßnahmen gegen ihren Kalender zeigte die Deutsche Polizeigewerkschaft. „Es liegt im Wesen einer Karikatur, die Dinge zuzuspitzen“, sagte Landesvorstandstandsmitglied Jürgen Ascherl der Münchner tz-online. „Für mich ist das, was da jetzt passiert, Zensur.“ Sein Kollege Rainer Nachtigall kritisierte den Umgang seitens des Innenministeriums. Man hätte zuerst die Polizeigewerkschaft ansprechen sollen, um dann zu reagieren.

Galgenhumor deutscher Polizisten

Der Landesvorsitzende Hermann Benker rechtfertigte gegenüber der Augsburger Allgemeinen die Karikaturen: „Das ist eine Art Galgenhumor, mit dem unsere Kollegen seit Jahren mit den Engpässen in der deutschen Polizei umgehen.“ Damit wolle man nicht einen bestimmten Personenkreis herabwürdigen. Es sei doch nicht so, „als ob es diesen Polizeijargon nicht geben würde“.

Der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft gibt den Kalender seit sechs Jahren heraus und versendet ihn auf Anfrage auch in andere Bundesländer. Gezeichnet werden die Karikaturen von der 33jährigen Polizeihauptmeisterin Melanie Staab. (FA)

»Griechenland-Rettung«: Die Geisterfahrer geben Vollgas

Michael Brückner

 

Und wieder hat die Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag ein milliardenschweres Hilfspaket abgenickt. Schon jetzt scheint klar: Das nächste folgt spätestens in zwei Jahren. Nach der neuerlichen Herabstufung Griechenlands droht nun  auch noch, die Blase der Kreditausfallversicherungen zu platzen. Unterdessen spüren die Bürger die indirekten Folgen der »Griechenland-Rettung« schon sehr konkret – zum Beispiel an der Zapfsäule.

 

»Jetzt gibt es kein Zurück mehr«, sprach der Geisterfahrer – und gab Vollgas. Nach der Zustimmung des Deutschen Bundestages zum zweiten so genannten Hilfspaket für Griechenland in einem Umfang von 130 Milliarden Euro fühlt man sich an diesen makabren Vergleich erinnert. Darf man den Abgeordneten zumindest mildernde Umstände zubilligen, da sie kaum in der Lage gewesen sein dürften, die mehr als 700 Seiten umfassenden Dokumente, die dieser Entscheidung zugrunde lagen, über das Wochenende zu lesen? Wohl kaum, denn was für Kleinanleger gilt, sollte erst recht von den Verwaltern unserer Steuergelder erwartet werden: Gib niemals Geld für etwas aus, das du nicht verstehst.

 

Vielleicht will es aber niemand verstehen. Denn die Fakten sprechen eigentlich eine klare Sprache: Der Bundesfinanzminister nannte Griechenland ein Fass ohne Boden und sprach von der Möglichkeit weiterer Rettungspakete – woran niemand ernsthaft zweifelt. Experten rechnen spätestens im Jahr 2014 mit dem nächsten Samaritereinsatz, der vierte dürfte 2017 folgen. Mit dem Bundesinnenminister plädierte ein Mitglied der Bundesregierung für den Austritt von Hellas aus der Euro-Zone – und wurde prompt zurechtgewiesen. Unbeeindruckt von der Entscheidung des Bundestages senkte Standard & Poor’s das Rating Griechenlands auf »teilweisen Zahlungsausfall«. Das ist unterstes Schrott-Niveau.

 

Eine mittelständische Bank, die einem Unternehmen mit dieser Bonitätsnote auch nur noch einen Euro Kredit geben würde, machte sich der Veruntreuung von Spareinlagen schuldig. Die Insolvenzverschleppung Griechenlands aber zieht sich bereits seit Monaten hin – und wurde nun prolongiert.  Finanziert auf Kosten der Steuerzahler und nachfolgender Generationen. Die Regierung und die meisten Oppositionsparteien versuchen derweil ihren Bürgern die Erkenntnis beizubringen, ein Schrecken ohne Ende sei besser als ein Ende mit Schrecken. Die Euro-Retter sind die Gefangenen ihrer eigenen Fehler. Sie sind die Geisterfahrer, die noch einmal beschleunigen. In Wahrheit bleibt es nicht bei den 130 Milliarden aus dem zweiten Griechenlandpaket, denn auch die Zentralbanken leisten milliardenschwere Beiträge. Sie sind Teil des Staates, also haftet in letzter Konsequenz der Steuerzahler für sie.

 

Einzig die Banken und andere Finanzkonzerne, bei denen Griechenland und weitere potenzielle Pleitestaaten in der Kreide stehen, dürften diese Tage so richtig genießen. Zumal die Europäische Zentralbank erneut das Füllhorn billiger Liquidität über sie ausschüttet. Von der »teuersten Atempause der Geschichte« schrieb jetzt die Zeit goldrichtig (Ausgabe Nr. 9 vom 23. Februar 2012, S. 21).

 

Kaum thematisiert werden die gefährlichen Nebenwirkungen dieser Geldflut. Dabei geht es nicht nur um die hohen Inflationsrisiken. Letztlich spüren schon heute die Autofahrer die Auswirkungen dieser gigantischen Cash-Infusion. Auf der Suche nach lukrativen Anlagemöglichkeiten für das (fast) zinslose Zentralbankgeld investierten manche Banken offenbar erhebliche Summen an den Terminmärkten für Erdöl.

Diese Empfehlung an intelligente Investoren stammt von Henry Ford, dem legendären Gründer der gleichnamigen Automarke. Immer mehr Menschen sehen das heute wieder so. Wohin mit den Ersparnissen in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise? In diesem Buch stehen nicht die hohen Renditen, sondern der Werterhalt im Vordergrund. Ackerland, Wald und Teichanlagen sind als Geldanlage langfristig gesehen mindestens so sicher wie Gold. In Zeiten von Geldentwertung, Staatsbankrotten und Bankenpleiten interessieren sich immer mehr Menschen für die traditionelle Kombination von Kapitalanlage und Krisenvorsorge. Es geht ihnen dabei nicht nur um Wertstabilität und Inflationsschutz. Die Möglichkeit, sich und seine Familie selbst versorgen zu können, spielt eine immer größere Rolle. Statt unsicherer Lebensversicherungen und Riester-Renten muss es jetzt bei immer mehr Menschen fruchtbarer Ackerboden, ein Forellenteich oder Wald für den eigenen Brennholzbedarf sein. Sicherheit steht heute wieder im Vordergrund. Was haben der Großinvestor George Soros, der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und der amerikanische Medienmogul Ted Turner gemeinsam? Sie kauften riesige Flächen Ackerland. Doch es sind nicht nur Millionäre und Milliardäre, die auf einmal wieder landwirtschaftliche Nutzflächen erwerben. In diesem Buch erfahren Sie, wie man auch mit wenig Geld Parzelle für Parzelle zu einem Grundbesitzer werden kann, der mit einer Kombination von Ackerland, Grünflächen, Wald und Teichen allen Krisen gelassen entgegensehen kann. Sie erhalten nicht nur praktische Tipps und Hinweise, die in Bezug auf dieses sichere und langfristige Investment zu berücksichtigen sind, sondern Sie erfahren auch, wie man mit Agrarflächen, Wald oder Teichen stolze Gewinne erzielen kann: Nach welchen Kriterien kauft man Wald, Ackerland oder Teichanlagen? Die Tricks der Makler - worauf müssen Sie achten? Geld wie Heu: Wie kann man Gewinne mit Grünland machen? Welche Böden bringen welche Erträge? Welche Bäume bringen welche Rendite? Wie legt man Streuobstwiesen an? Wo beantragt man welche Fördermittel? Wie spart man Steuern mit Agrarflächen? Welche juristischen Hürden muss man nehmen? Wie wird man Nebenerwerbslandwirt? Warum sind eigene Fischteiche zunehmend eine lohnende Geldanlage? Welche alten Traktoren versprechen die größten Wertsteigerungen? Der Autor ist selbst Eigentümer von Wald, Ackerland und Teichflächen. Er kennt die Tricks der Makler und Landverkäufer. Als Praktiker leitet er Investoren verlässlich um alle Hürden und Klippen und zeigt auf, wie man mit eigenen Agrarflächen nicht nur wohlhabender, sondern in Krisenzeiten auch innerlich gelassener wird.

 

Die Benzinpreise werden durch die Zockerei der mit Geld zugeschütteten Banken in die Höhe getrieben.

 

Ähnliches beobachten wir seit Wochen an der Börse. Scheinbar unerschütterlich bahnt sich der Dax seinen Weg nach oben. Kleinere Rückschläge werden meist schon am folgenden Tag wieder wettgemacht. Für die Banken ist es ein gutes Geschäft: Sie leihen sich von der EZB fast zum Nulltarif Geld für drei Jahre, stecken es in Aktien und schaffen somit ihre eigene Hausse. Wenn sie genug verdient haben, steigen sie aus – und die Scheinblüte fällt in sich zusammen. Wie immer dürften es wieder die Kleinanleger sein, die dann auf herben Verlusten sitzen bleiben.

 

Derweil braut sich neues Ungemach zusammen. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit Griechenlands abermals gesenkt hat, könnten nun die zahlreich im Umlauf befindlichen Kreditversicherungsderivate (Credit Default Swaps) fällig werden. Anders ausgedrückt: Jetzt tritt der Versicherungsfall ein. Daraus dürften neue Risiken für das Finanzsystem erwachsen – dem Vernehmen nach beläuft sich das auf Griechenland entfallende Gesamtvolumen an ge- und verkauften Credit Default Swaps auf rund 70 Milliarden US-Dollar. Viele Zocker reagieren nervös, denn allen Beteiligten ist klar: Platzt irgendwann die weltweite Derivateblase, gibt es keine Rettung mehr. Das macht schon das Volumen der weltweit gehandelten Derivate deutlich. Es beläuft sich auf atemberaubende 700 Billionen (!) US-Dollar, ausgeschrieben also 700.000.000.000.000.

Erzwungene Solidarität (29.2.2012)

Einer DDR-Studentin konnte es durchaus passieren, daß ihr Gegenstück zum westdeutschen BAFÖG um 10% gekürzt auf dem Konto ankam. Wenn sie sich nach dem Verbleib des Geldes erkundigte, bekam sie zur Antwort, daß sie diesen Betrag für die Werktätigen in Vietnam gespendet habe. Die DDR ging eben davon aus, daß man sich im Sozialismus solidarisch zeigte, deshalb übernahm sie gleich alle Formalitäten, als wahre Dienstleistungsgesellschaft.

Diese organisierte Zwangs-Solidarität wurde damals allerorten geübt. Die Parteisekretäre für Agitation und Propaganda, zu deren Nachwuchstalenten eine gewisse Angela Kasner gehörte, trieben die Belegschaften von Betrieben zu spontanen Solidaritätskundgebungen. An wichtigen Jahrestagen wurde lange im Voraus geplant, damit auch jeder wußte, was er am Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu betrauern hatte.

Besonders wichtig war der Reichsgründungstag, also der Jahrestag der Republikgründung. Da paradierten Volksarmee und Betriebskampfgruppen, da marschierten die Jungen Pioniere und die Freie Deutsche Jugend, da huldigten Delegationen aus allen Provinzen dem lieben Führer, dem großen Genossen Staatsratsvorsitzenden. Honecker und seine junge Garde des Proletariats, die Greise des Politbüros, winkten leutselig auf ihre herangekarrten Arbeiter- und Bauernhorden hinab.

Ja, es war ein Spektakel, das da geboten wurde. In der DDR gab es ja keine Rosenmontagszüge, da mußte man eben den 7. Oktober feiern. Noch 1989 wurde so gefeiert, mit dem morbiden Charme es ewig gestrigen. Wie viele der Jubelsozialisten, die da unter Honecker vorbeimarschierten, diese Parade bei den “Wir sind das Volk!”-Umzügen in Leipzig eingeübt haben, wurde nie untersucht. Jedenfalls ging der sterbende Sozialismus human mit seinen Führern um, die durften erst noch einmal in Ruhe feiern, bevor sie von ihren lieben Genossen abserviert wurden.

Natürlich war diese Solidarität weder spontan noch freiwillig. Wenn der Genosse Parteisekretär vorgeschlagen hat, daß ein Betrieb die Arbeit niederlegt und ein paar Runden durch Hinterdeppendorf dreht, waren nur noch konstruktive Vorschläge erwünscht, also, wie viele Transparente angefertigt werden sollten und was darauf zu stehen hatte. Und natürlich, ob und woher ein Lautsprecherwagen besorgt werden muß.

Für den einzelnen Beteiligten gab es den Gruppendruck. “Man” geht da mit, “wir” demonstrieren jetzt. Wer sich davon ausgeschlossen hat, mußte mit Sanktionen rechnen. Es war ja auch so einfach… Wer kein Sozialist ist, muß ein Faschist sein. Oder wenigstens ein Imperialist. Also demonstrieren oder auf den Ostseeurlaub verzichten, Sie dürfen frei entscheiden, Genosse.

Aber das war die DDR, das war das vergangene Jahrhundert. In der BRD gab es damals Bürgerinitiativen und Grüninnen. Letztere haben vom Sozialismus gelernt und besonders gerne Infiltration betrieben. Sozialistische Grüninnen, die beispielsweise mit den Kommunistischen Bund Westdeutschland nicht weit gekommen waren, drängten in den Schuldienst, um die Kinder zu indoktrinieren. Da wurde das sozialistische Menschenbild mit Umweltbewußtsein gemischt, was zur Folge hatte, daß die Schüler neben den von ihren Lehrerinnen vorgegebenen Verhetzungssprüchen Blumen gemalt haben.

Gleichzeitig wurde Druck aufgebaut. Die Eltern hatten sich mit den Kindern und der Schule solidarisch zu zeigen. Das klappte vor allem in den “roten” Bundesländern wunderbar. Wo die SPD den Boden bereitet hatte, gediehen die Grüninnen. Und wo die Grüninnen gediehen, wurde Solidarität und Political Correctness gelehrt. Und obwohl die Grüninnen in die Parlamente einzogen, wurde dank ihnen die Außerparlamentarische Opposition kampagnenfähig.

Wobei sich diese Außerparlamentarische Opposition über alle Spielregeln der Demokratie hinwegsetzt: Ein schönes Beispiel dafür ist Stuttgart 21. Zuerst wurde der Protest gegen den neuen Bahnhof außerparlamentarisch organisiert. Die Landesregierung unter Stefan Mappus reagierte unfähig wie einst die Betonköpfe im Osten: Sie ließ die Demonstration auf dem Schloßplatz des Himmlischen Friedens von Wasserwerfern niederwalzen. Für die Demonstranten haben sich die erlittenen Blessuren nicht gelohnt, für die Grüninnen schon, denn sie übernahmen die Regierung und die Dienstwagen.

Wes Geistes die Grüninnen sind, zeigte sich in der Volksabstimmung. Ministerpräsidentin Christiane Kretschfrau hätte mit der Regierungsmehrheit Stuttgart 21 verhindern können, zwar mit einigen Milliarden aus der Landeskasse, aber immerhin hätte sie genau das tun können, wofür sie gewählt worden war. Statt dessen ließ Frau Kretschfrau das Volk abstimmen. Natürlich sind sogar Grüninnen türkischer Herkunft des Deutschen soweit mächtig, daß sie eindeutige Fragen stellen können, wie “Sind Sie für den Bau des neuen Bahnhofs (Stuttgart 21)?” Da hätte jeder Stimmbürger gewußt, was Ja und Nein bedeutet. Frau Kretschfrau stellte die Frage jedoch so, daß jeder, der dagegen ist, mit Ja stimmen sollte. Im Endergebnis stimmte das Volk mit Nein und war damit für den neuen Bahnhof, Frau Kretschfrau hat sich der Wahlverpflichtungen entledigt und der Bahnhof wird gebaut.

So weit, so schlecht, denn die Untergrüninnen wollen das, was die Obergrüninnen tun, nicht akzeptieren. Jetzt lassen sie gegen die eigenen Regierungsfrauen protestieren, allerdings adressieren sie den Protest an die Deutsche Bahn. Weil das Frauchen aus der eigenen Partei stammt, wird eben die Hündin geschlagen, Volksabstimmung hin oder her. Grüninnen leben schließlich von der Volksverhetzung, nicht vom unterqualifizierten parlamentarischen Personal.

Grüninnen haben im Bund mitregiert, sie haben in Niedersachsen mitregiert, und trotzdem wurde Gorleben weiter betrieben. Bundesunfähigkeitsministerin Jürgine Trittin hätte sich, statt mit dem Dosenpfand zu experimentieren, um die Atomwirtschaft kümmern können. Das hat sie nicht getan, denn damit hätte sie ja den Untergrüninnen einen wichtigen Grund zur aufgehetzten Solidarität genommen. Tausende Polizisten müssen für die Solidarität der Grüninnen den Kopf hinhalten… Obwohl es genügte, ihnen den Zug und die Castoren zu übergeben. Die Grüninnen wissen doch bestimmt, was sie mit einem Haufen Atommüll zu tun haben.

Doch das ist noch immer 20. Jahrhundert, das ist miefige BRD, nicht DDR 2.0. Die neue DDR bekamen wir nach der “Wiedervereinigung” aufgedrängt. Da man schlecht das Elternpaar des deutschen Kommunismus, Liebknecht und Luxemburg, betrauern kann, mußte man sich neue Opfer suchen, an deren Schicksal nichts mehr zu ändern war. L&L waren zufällig Juden, folglich suchte man sich andere Juden, die man betrauern konnte.

Seitdem werden Holocaustgedenkstätten gebaut, Synagogen und jüdische Gemeindezentren. Je weiter die realen Taten zurückliegen, um so gewaltiger wird das Verbrechen, je weniger Augenzeugen noch leben, um so unaussprechlicher werden die Geschehnisse. Nur die Hohepriester der Schuld dürfen überhaupt noch Zahlen nennen und die Legenden auslegen. Wir Profanen dürfen allerhöchstens darum bitten, daß unsere Straßen mit Stolpersteinen verschandelt werden.

Wie einst und jetzt die SED zum Grab von L&L wallfährt, so versammeln sich die Abgeordneten des Bundestages zum alljährlichen Auschwitz-Gedenken. Es gibt natürlich Unterschiede zwischen den Sozialisten und den Demokraten. Den Sozialisten traue ich zu, daß sie, wären sie damals zugegen gewesen, zu Gunsten ihrer Idole eingegriffen und gekämpft hätten. Die Demokraten hingegen hätten 1945 und früher keinen Finger für die Juden gerührt, im Gegenteil, sie hätten sich auf die Seite des damaligen Systems gestellt. Für Zivilcourage sind die Anderen zuständig, Demokraten retten zuallererst ihre Haut.

Diese Charakterschwäche ist den Demokraten durchaus bewußt, deshalb wird ein ganzes Land zu jener Solidarität verdonnert, welche die Demokraten selbst niemals geleistet hätten. Schulklassen, die früher zwecks Beschwörung der deutschen Einheit nach Berlin gekarrt worden sind, werden heute zu den diversen Gedenkstätten gescheucht. Und sollte eines der Kinder Judenwitze zitieren, ist das nicht etwa jugendlicher Unverstand, sondern eine Staatsaffäre.

Da aber mit ewig lange toten Juden kein Staat mehr zu machen ist – das hat nur 1948 funktioniert -, hat man eine neue Minderheit ausgeguckt, der man heutzutage helfen kann: die Ausländer. Oder besser, die Zuwanderer. Wobei, auch das trifft es noch nicht, denn Migrationsbürger aus England oder Serbien interessieren die Demokraten nicht. Sie sind auf Orientalen fixiert, und weil zu wenige Juden zu uns kommen, werden eben Muselmanen gehätschelt.

Leider sind Muselmanen keine liebenswürdigen Hätschelkinder. Frauen, sogar Grüninnen, sind dem Manne untergeordnet und nicht einmal Schwule werden akzeptiert. Genau jene Kühe, die sonst der BRD-Gesellschaft so heilig sind, werden von denen einfach geschlachtet und verzehrt. Aber als geübte Zwangssolidaren sehen Grüninnen und andere Gutmenschinnen darüber hinweg.

Ja, es ist richtig, die zugewanderten Muselmanen vertreten eine aggressive Religion, die auf Expansion und Eroberung aus ist. Ein Herr Erdogan aus der Türkei verkündet das regelmäßig, wir müßten ihm nur zuhören. Diese eine Ausländergruppe stellt hauptsächlich Ansprüche, vom Speiseplan in Kantinen bis hin zur räumlichen Ausrichtung von Gefängnistoiletten. Es sind nicht die Gäste, die Eindringlinge, die sich anpassen, sondern wir, die Mehrheitsgesellschaft soll es tun.

Der Ärger, den rumänische Bettler und Einbrecher, den polnische Autoschieberbanden verursachen, ist viel geringer als jener durch den allgegenwärtigen Islam. In den Polizeiberichten muß die ethnische Zugehörigkeit der Schläger, Messerstecher, Vergewaltiger und Mörder verschwiegen werden, trotzdem stellen Orientalen die Mehrheit der Insassen in den Gefängnissen. Zuwanderung ist Völkermord – an den Deutschen.

Doch das paßt nicht ins veröffentlicht Weltbild. Jeder kennt den Begriff des Ehrenmords und der Zwangsehe, doch gesprochen wird darüber nicht, offiziell erfahren wir eine kulturelle Bereicherung. Nur wird hier keine Kultur ins Land gebracht, sondern fremde Unsitten. Das Vokabular, mit dem heute diese Unruhestifter verteidigt werden, ist dasselbe, das die Demokraten den Juden eingeräumt haben.

Der Holocaust gehört exklusiv den Juden, selbst der seriöseste unter den Systemhistorikern hat noch keinen Völkermord an Muselmanen konstruiert, vielleicht von den Kreuzzügen abgesehen, doch diese stehen nicht auf dem deutschen Schuldkonto. Doch was für die Einen der Antisemitismus ist, wird bei den Anderen als Rassismus bezeichnet. Volksverhetzung können Sie nicht gegen Franzosen oder Italiener begehen, sondern nur gegenüber Juden und “Migranten”, also Orientalen. Ich warte nur darauf, daß sich die Bundesregierung dafür entschuldigt, daß die Türken 1683 vor Wien vertrieben worden sind.

Wenn Deutsche zu Opfern werden, dann sind das Hunderttausend Einzelfälle, eben Ausnahmen, die rein zufällig Jahr für Jahr auftreten. Wenn hingegen Orientalen zu Opfern werden, erleben wir die Akte der erzwungenen Solidarität. Da wird in allen Medien lamentiert, da werden Gutmenschen in großen Herden zusammengetrieben, um zu demonstrieren oder Lichterketten zu bilden. Und ja, der Hinweis auf “die Vergangenheit” darf nirgendwo fehlen.

Die erzwungene Solidarität in der alten DDR war der Zukunft zugewandt, sie diente dem Aufbau des Sozialismus’, in der es allen besser gehen sollte. Die erzwungene Solidarität der neuen DDR richtet sich gegen das eigene Volk, bis hin zur Zerstörung der eigenen Existenzgrundlagen. Während Sie einen Euro nur einmal ausgeben können, schafft es die Bundesregierung, Ihre Euros gleich mehrfach auszugeben. Für Rentner, die Jahrzehnte in diesem Land gearbeitet haben, ist kein Geld da, für Zuwanderer, die nie einen Handschlag in diesem Land getan haben, ist Geld genug vorhanden. Deutschkurse und Dolmetscher, Integrationsbeauftragte und Vorzugsbehandlung vor Gerichten – es wird alles getan.

Am schlimmsten ist es in den Schulen. Kinder, die bildungsunfähig sind, weil ihnen alle Voraussetzung für den Besuch einer normalen deutschen Schule fehlen, werden mit deutschen Kindern zusammengesteckt. Das Ergebnis sind Kinder, die allesamt nichts lernen, weil ihre Lehrer gegen Windmühlen kämpfen. Integration ist nicht die Aufgabe der Mehrheit, sondern die Pflicht der Minderheit, sich an ihr neues Land anzupassen. Diese Selbstverständlichkeit gilt auch in Deutschland, allerdings nur für Nichtorientalen. Ein Spanier braucht nicht zu erwarten, daß ihn Behörden in seiner Muttersprache bedienen, bei Orientalen wird das geradezu gefordert.

Wenn hundert Deutsche zusammengeschlagen oder gar getötet werden, läßt kein Politiker auch nur ein Wort des Bedauerns fallen, doch sollte ein Orientale einmal in eine Faust laufen, wird dort eine nationale Gedenkstätte errichtet, mit Solidaritätskundgebungen und großen Reden. Ein Orientale ist in einen Militärbus eingedrungen und hat zwei amerikanische Soldaten erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Gab es da einen Trauerakt im Bundestag? Natürlich nicht, es waren ja nur Amerikaner.

Es geht noch weiter, die größte aller Idiotien ist der “Kampf gegen Rechts”. Hinterdeppendorf ist bunt statt braun, und wenn Hinterdeppendorf in die Schlagzeilen möchte, muß es nur einen “Naziaufmarsch” organisieren. Wird das rechtzeitig veröffentlicht, reisen massenhaft Randalierer an, entsprechend viele Polizisten und es gibt die Gelegenheit, Transparente zu malen und einen Solidaritätsjahrmarkt aufzubauen.

Kein einziger Jude wird dadurch wieder lebendig, daß man einen “Kampf gegen Rechts” führt, oder durch Bevorzugung von zugewanderten Orientalen. Neun zugewanderte Kleingewerbetreibende wurden in Deutschland erschossen, über mehrere Jahre hinweg, seit 2006 ist nichts mehr passiert. Daraus wird ein “rechtes Terrornetzwerk” abgeleitet, Bundesamt und Landesämter für Verfassungsschutz werden der Beihilfe beschuldigt und die sogenannte Bundeskanzlerin entschuldigt sich für alle Deutsche, natürlich mit dem obligatorischen Hinweis auf die Vergangenheit. Dem ganzen Land wird eine Schweigeminute auferlegt. Immerhin, noch werden von BRD-Studenten keine Zwangsspenden einbehalten.

Der Schritt von Ideologie zur Idiotie ist nicht weit, wenn eine mittelmäßige Führung mit Konzepten arbeitet, die sie nicht versteht. Die Altkommunisten, wie einst Ernst Thälmann, hatten ihre Gegner, die Kapitalisten, die Nationalsozialisten, die Faschisten – und die gewesene Thälmann-Pionierin Merkel hat seitdem nichts dazugelernt. Sie muß jetzt für die Kapitalisten arbeiten, denn sonst würde sie nicht Bundeskanzlerin spielen dürfen. Nationalsozialisten und Faschisten gibt es nicht mehr, also muß sie welche konstruieren.

Früher, auf der westlichen Seite des Eisernen Vorhangs, haben wir darüber gelächelt, wenn die da drüben uns als Imperialisten und Faschisten bezeichnet haben. Dieses verzerrte Weltbild lebt in Merkel fort, deshalb sieht sie sich als Thälmann-Pionierin im Kampf gegen die Faschisten. Und da die Faschisten jene sind, die hier in diesem Land geboren worden sind, muß sie logischerweise gegen das hetzen, was in diesem Land lebt. Jene, die in dieses Land einwandern, sind natürlich keine Faschisten und werden deshalb bevorzugt.

Der Kampf gegen Rechts ist ein Kampf gegen Deutsch, und wie weiland in der ersten DDR werden auch hier, in der erneuerten DDR, die Massen mobilisiert. Wer nicht für ein buntes Hinterdeppendorf eintritt, ist womöglich ein Faschist und ganz sicher ein Gegner. Die Verblendung breitet sich aus, die Anzahl der Dummschafe nimmt unaufhörlich zu. Die Menschen haben verlernt, auf ihr eigenes Erleben, auf ihre eigene Umgebung zu achten, und beziehen statt dessen ihre Meinung aus dem Propagandafunk.

Uns wird erklärt, daß einstmals alle willenlos dem Führer gefolgt seien, darauf wird der Anspruch auf bedingungslosem Gehorsam gegen die neue Staatsideologie abgeleitet. In Wahrheit ist es weder Hitler noch Goebbels gelungen, den gesunden Menschenverstand auszuschalten. Selbst wenn sie es geschafft haben, ihre Zuhörer besoffen zu reden, am nächsten Tag sind diese ernüchtert aufgewacht und haben sich ihrer eigenen Köpfe bedient. Die Gleichschaltung der Medien, die Verbreitung einer Einheitsmeinung, ist heute wesentlich größer als damals. Den heutigen Demokraten fehlt jedoch das Talent, ihre Zuhörer in besinnungslose Begeisterung zu versetzen, deshalb wird fortlaufend gehetzt, in einem Maße, daß eben niemand mehr ernüchtert zum Nachdenken kommt, weil schon mit der nächsten Morgenzeitung der nächste Schub an Indoktrination geliefert wird.

Die von der Genossin Staatsratsvorsitzenden erzwungene Solidarität ist vollkommen destruktiv angelegt. Wir sollen jene willkommen heißen, die uns verachten, wir sollen uns einer Lebensart hingeben, die nicht die unsere ist, wir sollen unsere Kultur, das Erbe von Jahrtausenden, für eine vergängliche Mode opfern. Ach, hätte Merkel doch wirklich von der Sowjetunion gelernt! Dort wurden die Kirchen geschlossen und die Popen vertrieben, der Sozialismus wollte Gott verjagen und Rußland aus der Geschichte tilgen. Doch jetzt sind die Kirchen offen, gut besucht, die Popen zurückgekehrt, die Sowjetunion ist Geschichte und das heilige Rußland hat wieder eine Zukunft.

Ideologie und Idiotie sind Zeitströmungen, die so schnell vergehen, wie sie aufgekommen sind. Solidarisch sind die Menschen untereinander, zu ihrem eigenen Stamm, zu ihren Verwandten. Das Fremde läßt sich auf einem Weinstock aufpfropfen und wird dort gedeihen, doch bei Tieren hat das nie funktioniert. Es gibt da eine schöne Geschichte, von einem Zirkus, in dem ein Löwe mit einem Lamm im gemeinsamen Käfig gehalten wurde. Jedesmal, wenn der Löwe seiner Natur folgte, wurde ein neues Lamm angeschafft. Und die Moral daraus: Wenn Sie sich nicht trauen, der Löwe zu sein, werden Sie bei aller Solidarität gefressen.

©Michael Winkler

Am vergangene Sonntag fand das Referendum für eine neue Verfassung in Syrien statt. 14,5 Millionen wahlberechtigte Syrer konnten ihre Meinung abgeben. Das Resultat liegt nun vor. Mit einer Wahlbeteiligung von 57 Prozent stimmten 89 Prozent für die neue Verfassung. Die Syrer haben damit deutlich ihren Wunsch für einen friedlichen demokratischen Wandel geäussert. Aber was passiert? Die westlichen Politiker und Medien reagieren ablehnend und ignorieren das eindeutige Resulat. Da versucht Präsident Bashar al-Assad das fünfzigjährige Einparteiensystem mit der neuen Verfassung zu beenden und demokratische Vielfalt und Mitsprache einzuführen, aber das passt den Westen gar nicht. Diese Reaktion zeigt, der Westen will keine Demokratie in Syrien. Sie wollen Chaos, Bürgerkrieg und eine Marionettenregierung einsetzen.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wurde die Bevölkerung offiziell aufgefordert wählen zu gehen, ohne vorzuschreiben was sie wählen sollen. Der Text der neuen Verfassung wurde rechtzeitig überall verbreitet und die Bevölkerung konnte die Veränderungen lesen und diskutieren. Es sind 14 neue und 47 geänderte Gesetzesartikel enthalten. Einer der wichtigsten Neuerungen ist Artikel 8, der die fünfzigjährige Einparteienherrschaft in Syrien beendet. Es garantiert ein politisches System basierend auf Pluralismus und mehreren Parteien, ein revolutionärer Vorgang für das Land.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Artikel 88, der die Amtsdauer des Präsidenten auf maximal zwei Perioden a sieben Jahre beschränkt. Es gibt auch strittige Änderungen. So kann nur ein Moslem Präsident werden, was 90 Prozent der Bevölkerung entspricht, aber der 10 prozentigen Minderheit der Nichtmoslems nicht so passt. Die Leute hinter dem Verfassungstext sagen, es ist notwendig, speziell weil die Spannungen in der syrischen Gesellschaft so hoch sind. “10 Prozent unglücklich ist besser als 90 Prozent zornig“, sagte Ahmad Kuzbari, ein Mitglied des Verfassungskommittees.

14’000 Wahllokale wurden im ganzen Land eingerichtet und auch die Syrer im grenznahen Ausland konnten wählen. Die Rebellen hatten zum Boykott der Wahl aufgerufen und verhinderten in den umkämpften Gebieten wie Homs und Idlib die Teilnahme. Trotzdem kam es nur vereinzelt zu Zwischenfällen. Die Gruppe der Länder unter amerikanischer Führung, die sich selber “Freunde Syriens” nennen, hetzen nun gegen das Resultat des Referendums und verlangen noch schärfere Sanktionen gegen Syrien.

Der politische Aktivist Shabbir Razvi sagte dazu, die sogenannten Freunde Syriens sollten in Wirklichkeit in “die Feinde Syriens” umgetauft werden, denn sie arbeiten “nicht im Interesse der syrischen Bevölkerung“.

Die Westmächte meine ich werden nie mit irgendeinem Wandel in Syrien oder in einem anderen Land im Mittleren Osten zufrieden sein, solange diese Veränderung nicht in ihrem Interesse oder zu ihrem Vorteil ist“, sagte Razvi gegenüber RT. “Zu glauben, der Westen wird jemals im Interesse der Menschen der jeweiligen Länder handeln, ist lachhaft“, fügte er hinzu.

Das Resulat des Referendums ist der eindeutige Beweis für die breite Unterstützung des Reformkurs der Regierung in der Bevölkerung. Der Einfluss der Oppositionsgruppen, welche zum Boykott des Referendums aufgerufen haben, ist offensichtlich gering und gibt ihnen kein Exlusivrecht im Namen der syrischen Bevölkerung zu sprechen. Jetzt ist der Weg frei für demokratische Wahlen.

Aber das passt den westlichen Politikern gar nicht. Sie mischen sich wieder in die internen Angelegenheiten eines souveränen Staates ein und bezeichnen das Referendum als Farce. Hillary Clinton sagte, es wäre ein “zynischer Trick” und Guido Westerwelle beschrieb es als eine “Scheinabstimmung“. Ausgerechnet diese “Musterdemokraten” haben die Frechheit sich ein Urteil zu erlauben? Die Kriegverbrecherin Clinton? Und welche demokratische Legitimation hat Westerwelle? Wo doch die FDP irgendwo bei 3 Prozent in die Bedeutungslosigkeit verschwunden ist.

Die Vertreter der EU haben auch ihr freches Maul aufgerissen, ausgerechnet dieser undemokratische Sauhaufen. Wer hat die EU-Aussenbeauftragte Ashton wählen können? Niemand! Aber das EU-Regime verhängte am Montag noch schärfere Sanktionen gegen Syrien, zusätzlich zum Ölimportverbot, welches bereits ausgesprochen wurde. Das ist doch eine Kriesgerklärung, unter der die Zivilbevölkerung am meisten leidet.

Warum finden Kämpfe in Homs statt? Was ist dort so besonders? Die grösste Ölraffinerie des Landes ist im Bab Amr Distrikt im Westen von Homs, darum gehts. Es ist das Hauptzentrum der syrischen Ölindustrie. Die 550 Kilometer lange Tel Adas-Tartous Pipeline befördert 250’000 Fass Rohöl pro Tag vom Rumeila Ölfeld im nordöstlichen Syrien zu der Raffinerie in Homs. Dort werden Benzin, Gas und petrochemische Produkte hergestellt, die dann über eine Pipeline ans Baniya Exportterminal an der Westküste gehen. Es ist einer der wichtigsten Einnahmequellen für Syrien und auch entscheident für die Selbstversorgung.

Die vom Westen eingeschleusten und bewaffneten Terrorbanden haben den Auftrag diese strategisch wichtige Infrastruktur zu erobern, deshalb die Kämpfe in und um Homs. Sie sprengen auch die Pipelines in die Luft, um so den Ölfluss und damit die Geldeinnahmen zu unterbinden. Das alles erzählen uns die Medien nicht. Sie berichten nur einseitig von armen Opfern unter der Zivilbevölkerung, die unter dem Beschuss der Armee leidet. Dabei geht es um die Verteidigung und den Schutz der wichtigen Anlagen und Ressourcen für das Land. Die Terroristen verstecken sich unter der Bevölkerung, benutzen sie als Schutzschilde und deshalb gibt es Tote und verletzte.

Ganz klar, der Westen will keine Demokratie in Syrien und keinen friedlichen Wandel in Selbstbestimmung. Sie wollen einen internen Krieg, liefern deshalb Waffen an die Terrorgruppen damit Chaos herrscht und ein Blutvergiessen stattfindet. Sie verlangen dauernd heuchlerisch das Ende der Gewalt, dabei sind sie es die am meisten zur Gewalt beitragen. Der Wille der Mehrheit der syrischen Bevölkerung interessiert sie einen Dreck. Sie haben nur geostrategische Interessen im Sinn und wollen ein weiteres arabisches Land welches Öl hat plattmachen und unter ihre Kontrolle bringen.

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