El Sendero – Der Weg

On June 26, 2011, in Nation, by admin
Eine Monatszeitschrift, für die im südamerikanischen Exil lebenden Nationalsozialisten.

Erschien bis 1958 im Dürer Verlag, Buenos Aires.

Zitat:

Aktuelles

Ab Juli 2011 wird jeden Tag eine Ausgabe der ehemaligen Monatszeitschrift "Der Weg – el sendero" erscheinen – ein gewaltiges Objekt, bis 8375 Seiten insgesamt veröffentlicht sein werden.

Wir arbeiten dran!

der-weg-el-sendero.com


Interessantes Vorhaben.
Autoren in dieser Zeitschrift waren u.a. Erich Kern, Albert Kesselring, Hans-Ulrich Rudel, Alois Hudal, Hanna Reitsch, Maurice Bardèche, Otto Ernst Remer, Per Engdahl, Mohammed al Hadj Amin Husseini, Johann von Leers.

Die späten Ausgaben setzten sich sehr kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinander.

Wäre schön, wenn das geplante Vorhaben auch gelingen würde, ohne das ihnen von bestimmten Stellen ein Strich durch ihre Rechnung gemacht wird.

Der streitbare Brite, der als einer der wenigen das Chaos beim Namen nennt, sehenswert!

Der Italiener Mario Draghi wird neuer Präsident der Europäischen Zentral- bank. Darauf haben sich die EU-Staatschefs geeinigt, oder wurde eher in St. Moritz beschlossen. Damit ersetzt ein achtfacher Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ab 1. November Jean-Claude Trichet, dessen Amtszeit nach acht Jahren endet. Er übernimmt das Ruder der EZB mitten in der schlimmsten Krise der Gemeinschaftswährung.

Dieser Typ ist nicht nur Bilderberger, sondern war/ist in allen Verbrecher- organisationen des Finanzsystems tätig. So arbeitete er für die Weltbank, war von 2002 bis 2005 Vizepräsident bei Goldman Sachs in London und auch deren Aktionär. Als Chef der italienischen Zentralbank ist er Mitglied des Rates der EZB. Er leitet zudem das Forum für Finanzstabilität am Sitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Draghi war Mitglied des Aufsichtsrates des Öl- und Energiekonzerns Eni, der IRI, von der faschistischen italienischen Regierung gegründete staatliche Holding, und der Banca Nazionale del Lavoro.

Als Verantwortlicher bei Goldman Sachs wird ihm vorgeworfen, er war bei den Swap-Geschäften beteiligt, um die Verschuldung Griechenlands zu kaschieren, damit das Land in den Euro eintreten kann. Er bestreitet diese Beschuldigungen. Er ist Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey und beim Brookings Institution, in Washington, D.C.. Er ist auch im Rat der International Bank for Reconstruction and Development und the Asian Development Bank.

Möglichweise wird es dann unter Draghi eine Änderung der europäischen Geldpolitik geben. Sein Vorgänger Trichet hat sich hartnäckig geweigert einen Schuldenerlass für die Griechen zu akzeptieren, weil damit der grosse Bestand an Schrottpapieren in der Bilanz der EZB abgeschrieben werden müsste und sie pleite wäre. Ausserdem befürchtet Trichet eine Kettenreaktion auf andere Schuldnerländer, die auch einen Schuldenerlass verlangen. Die EZB ist bislang stark davon überzeugt gewesen, dass Rückkopplungen der Griechenlandschulden auf die Kapitalmärkte sehr stark wirken.

Draghi könnte jetzt einen ganz anderen Kurs fahren. Als langjähriger Vorsitzender des Financial Stability Board FSB hat Draghi an vorderster Front an der Stabilisierung der Finanzmärkte und am Basel-III-Abkommen mitgearbeitet. Das ist aus Sicht der Wirtschaft, speziell des Mittelstandes, keine gute Nachricht, denn Basel-III würgt komplett die Kreditvergabe ab. Man bekommt nur noch Investitionskredite wenn man quasi doppelt so viel Sicherheiten bieten kann. Nur, wer das hat braucht keinen Kredit und die welche in nötig hätten haben nicht die verlangten Sicherheiten.

Draghi und sein Basel-III ist das Werkzeug um Europa zu deindustrialisieren und zu verarmen, ein wichtiges Bilderberg-Programm. Er vertritt vehement eine Ausgabenkürzung des Staates, die Privatisierung der Staatsaufgaben, ein höheres Rentenalter, das Outsourcing der Arbeitsplätze in Billiglohnländer und ein korruptes Wirtschaftssystem zum Vorteil der Grosskonzerne. Damit haben sie den richtigen Zerstörer Europas ausgewählt. Der Name Draghi bedeutet Feuer speiender Drache!

Wenn sie von Stabilität, Inflationsbekämpfung und Stärkung der Wirtschaft reden, dann ist immer das Gegenteil der Fall. Wichtig ist nie was sie in ihren Sonntagsreden daher quatschen, sondern wie sie tatsächlich handeln und was bei ihrer Politik in der Realität rauskommt. Einem Italiener mit diesem Hintergrund den Chef-Posten der EZB zu geben, ein Land welches in ihrer Lire-Zeit mit Abwertung und Beschiss sich durchgemogelt hat, ist wie wenn man der Mafia die Bekämpfung des organisierten Verbrechen überlässt. Ist doch völlig absurd.

Und da wir gerade von Italien sprechen, der Handel mit einigen italienischen Bankaktien wurde an der Börse in Mailand am Freitag wegen “hoher Volatilität” suspendiert, nach dem Moody’s eine mögliche Rückstufung der Kreditwürdigkeit der Banken angekündigt hat. Die Aktien der UniCredit, Intesa Sanpaolo, Banco Popolare, UBI Banca und Banca Monte dei Paschi di Siena fielen um 10 Prozent, was ein Eingreifen auslöste. Sofort stiegen auch die Zinsen für 10-jährige italienische Bonds auf 2,13 Prozentpunkte.

Moody’s hat bereits vergangene Woche gewarnt, sie könnten die Staatspapiere Italiens in den nächsten drei Monaten herabstufen, da es Befürchtungen über eine Ausbreitung der Griechenland-Krise gibt. Da die Banken mindestens 150 Milliarden Euro an italienischen Staatsanleihen in den Büchern haben und die Versicherungen wie Generali rund 47 Milliarden, würde eine Herabstufung deren Bilanzen erheblich treffen. Das Kartenhaus steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Übrigens, was diese Farce einer “Wahl” des EZB-Chef wieder aufzeigt, wie undemokratisch die EU tatsächlich ist. Eines der wichtigsten Posten wird mit einer Person besetzt, ohne Mitbestimmung oder Einflussnahme durch die EU-Bürger, der aber ihr tägliches Leben sehr stark beeinflusst, nämlich durch ihr Geld. Der Chef einer Zentralbank hat mehr Macht als eine Regierung und er dient den wirklichen Besitzern des Landes. Die sogenannte Unabhängigkeit von Zentralbanken ist ein Märchen, denn unabhängig sind sie nur von der Kontrolle durch den Souverän!

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Retten wir Europa!

On June 26, 2011, in Junge Freiheit, by admin

Mit der Schuldenkrise hat „Brüssel“ sich vom Reiz- zum Haßwort gesteigert. Das Knirschen im Gebälk der Europäischen Union (EU) und die Abneigung, die sie mitsamt der Funktionärskaste auf sich zieht, erscheinen als notwendige Folgen eines Irrwegs. Die Bürger sehen sich einer Kombination aus Geheimpolitik, organisierter Verantwortungslosigkeit und diktatorischer Allüre ausgeliefert.

Es besteht kein Zweifel, daß die Brüsseler Oligarchie auf diesem Weg auch den EU-Beitritt der Türkei erzwingen und die politische und kulturelle Selbstaufgabe Europas besiegeln will. Ihre lebensfremden Entschlüsse und Maßnahmen winden sich, den Schlangen des Laokoon gleich, um das politische, wirtschaftliche und Alltagsleben der Europäer. Diese stehen vor der Entscheidung, entweder den Schlangen die Köpfe abzuschneiden oder von ihnen erwürgt zu werden.

Kultureller Stolz Europas gegenüber Amerika und Rußland

Doch was kommt nach dem scharfen Schnitt? Der Glaube, die Freiheit der europäischen Völker ließe sich im 21. Jahrhundert innerhalb der Nationalstaatlichkeit des 19. Jahrhunderts exklusiv sichern und gestalten, widerspricht den Einsichten in die Geschichte – und sollte daher für eine moderne Rechte tabu sein. Mit dem Stolz des alten Europäers beschrieb der Spanier Ortega y Gasset vor achtzig Jahren das bolschewistische Rußland und das konsum- und massenkulturell orientierte Amerika als Randgebiete und Überschußprodukte des  europäischen Kontinents.

Etwas Neues und Höherwertiges konnten sie ihm nicht bieten. Um so mehr beunruhigte ihn der russisch-amerikanische Machtzuwachs, der sich proportional zum Abstieg Europas vollzog. Dessen „Nationen und Natiönchen“, forderte Ortega, sollten endlich aufhören, „sich als erwachsene Leute aufzuspielen, die ihr Schicksal selbst in der Hand halten“, und statt dessen ihre Nähe zur „sittlichen und praktischen Lebensbezogenheit“ der europäischen Nachbarn erkennen. Ein erweiterter Begriff des Eigenen müsse zur politischen Konsequenz der „Vereinigten Staaten von Europa“ führen. Sonst liefen alle zusammen Gefahr, das Herrschen und das Sich-selbst-Beherrschen zu verlernen, das heißt im Innern der Dekadenz zu verfallen und nach außen wehrlos zu werden.

Keine zehn Jahre später brach unter den Europäern ein neuer Krieg aus, der sich zum Weltkrieg ausweitete. Sechs Jahre danach teilten Russen und Amerikaner den Kontinent unter sich auf. 1989 bekam er seine wohl letzte Chance, sich als Ganzheit zu konstituieren und als solche wieder einen eigenen Part in der Welt zu spielen. Beides bildet die Voraussetzung, um die nationale und kulturelle Vielfalt Europas zu bewahren.

Geburtsfehler der Europäischen Union durch den Kalten Krieg

Die aktuelle Europäische Union schleppt den Geburtsfehler mit sich, ein Kind das Kalten Krieges zu sein. Ihr politischer Zweck wurde jahrzehntelang vom Ost-West-Konflikt definiert. Sie war ein ziviler Pfeiler des westlichen Staatenbündnisses, das unter amerikanischer Führung der sowjetischen Bedrohung entgegentrat. Die karolingische Europa-Lyrik stellte eine hübsche Verzierung dar. Aus der militärischen Schutzfunktion Amerikas ergab sich sein natürlicher Führungsanspruch. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde beides obsolet, so daß der nächste logische Schritt in der Emanzipation Europas von den Vereinigten Staaten bestehen müßte.

Für diese Emanzipation fehlen der EU jedoch die strukturellen, geistigen und personellen Voraussetzungen. Die Brüsseler Bürokratie degradiert Europa zur Provinz einer neuen Weltordnung, die den imperialen Anspruch Amerikas unter veränderten Bedingungen festzuschreiben versucht. Der als Gründungsvater und intellektueller Kopf der europäischen Einigung gefeierte Jean Monnet war eng mit der amerikanischen Finanzwelt liiert.

Es mag Zufall und sachlich völlig unerheblich sein, doch wirkt trotzdem symbolisch, daß der aussichtsreichste Kandidat für den Posten des Chefs der Europäischen Zentralbank, der Italiener Mario Draghi, früher bei der amerikanischen Bank Goldman Sachs angestellt war; ausgerechnet bei dem Finanzinstitut, das den Griechen beim Fälschen der Bilanzen und beim Erschleichen des Euro half und den Sprengsatz in der gemeinsamen Währung plazierte.

Notwendigkeit kooperativer Strukturen gegen mächtige Gegenspieler

Die Feststellung, daß die EU eine antieuropäische Politik exekutiert, spricht nicht gegen die Notwendigkeit kooperativer Strukturen. Mächtige Schwellenländer, vor allem China, treten als neue Gegenspieler hervor. Herausfordernd wirkt auch die islamische Welt, die ihren jungen Bevölkerungsüberschuß nach Europa exportiert und es sukzessive von innen umformt.

Es besteht die Gefahr, daß die außereuropäischen Mächte sich auf Kosten Europas verständigen. So gern man in den Vereinigten Staaten ausschließlich den Verbündeten sehen möchte, zeigt sich doch am Verhältnis zur Türkei, daß die Amerikaner fähig sind, Europa rein instrumentell zu betrachten. Ihr Drängen, die Türken in die EU aufzunehmen, entspringt ihrer globalen Interessenlage, wofür Europa sämtliche Risiken bis hin zur Selbstaufgabe tragen soll. In der islamischen Zuwanderung wird die abstrakte Gefahr der europäischen Dekadenz aktuell und physisch konkret.

Die gemeinsamen Strukturen werden auf unabsehbare Zeit keine „Vereinigten Staaten von Europa“ ergeben. Die Krise des Euro-Raums liefert den machtvollen Beweis für die Unmöglichkeit, die nationalen Mentalitäten so eng zusammenzuspannen, daß kein Zwischenraum mehr bleibt. Nachdem die linke, ideologische, mit den Interessen Amerikas kompatible Variante von Europa gescheitert ist, muß eine rechte, pragmatische entworfen werden, die seinen geschichtlichen und kulturellen Voraussetzungen entspricht.

JF 26/11

 

(pro-berlin.net) Die Bürgerbewegung pro Deutschland stellt am Donnerstag, den 30. Juni 2011, ihr Wahlprogramm zur Diskussion, das Sie hier verlinkt finden. Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr. Ort:

Bezirksrathaus Kreuzberg, BVV-Saal, Yorckstr. 4-11, 10965 Berlin

Die Teilnahme an dieser politischen Diskussionsveranstaltung ist Mitgliedern der Bürgerbewegung pro Deutschland unter Vorlage des Mitgliedsausweises am Eingang zum BVV-Saal und interessierten Bürgern mit Eintrittskarte möglich. Klicken Sie bis Dienstag, den 28. Juni 2011, 14.00 Uhr, hier, um kostenfrei eine Eintrittskarte anzufordern! Bitte geben Sie unter „Ihre Nachricht“ für den Postversand Ihre Adresse an.

Für die Sicherheit sorgt bei der Veranstaltung bis zur Eingangstüre des Bezirksrathauses die Polizei. Die Kreuzberger Bezirksverwaltung verweigert aber der Polizei zunächst den Zugang zum Bezirksrathaus; dazu ist sie auch berechtigt, weil bei ihr außerhalb des Versammlungsraumes das Hausrecht liegt. Erst nach dem ersten „Zwischenfall“, für den die Gegenseite zweifellos sorgen wird, nachdem die zur parteipolitischen Neutralität verpflichtete „Beauftragte für Migration und Integration“, Regina Reinke, ihre Arbeitszeit genutzt hat, um linke Gruppen ins Rathaus einzuladen, die unsere Veranstaltung „begleiten“ sollen, steht der Berliner Polizei ein Interventionsrecht zu.

Zunächst wird deshalb ein privater Sicherheitsdienst innerhalb des Gebäudes den Zugang zu diesem Saal sichern. Dieser ungeheuerliche Vorgang folgt dem allgemeinen Trend des Rückzugs der Polizei aus dem öffentlichen Raum, in den zunehmend kommerzielle „Security“-Firmen nachrücken. Sicher lebt nur noch, wer sich deren Dienste leisten kann. – Eine Bankrotterklärung der Berliner Innenpolitik!

Filed under: Deutschland, Politik

Im Netz gibt es zahlreiche Persiflagen über die FDP-Politikerin

Im Europaparlament nimmt Koch-Mehrin zwar nur unregelmäßig und sehr lückenhaft an den Sitzungen teil, doch das ist in der FDP nicht so wichtig. Hier zählen Schall und Rauch und nicht der Inhalt. Sonst hätte die FDP ja ein substanzielles Programm verfassen müssen. Da das in der Partei eines Guido Westerwelle und eines Rainer Brüderle schon lange keiner mehr kann und will und man ja sowieso viel lieber die Partei der oberen Zehntausend ist bzw. zur Abwechslung auch mal einen auf Spaßpartei macht, müssen platte Parolen wie „Mehr Netto vom Brutto“ eben genügen. Die Behauptung die FDP stehe für bürgerliche Werte oder den Schutz der Bürgerrechte kann man getrost vergessen. Egal welchen Eingriff die Union in die Rechte der Bürger durchzieht, die FDP fällt nach anfänglichem Protesteln immer wieder um. Auch beim Thema Euro und Transferunion fiel die FDP nach einleitendem Aufbegehren um. Deutschland zahlt sich arm und die FDP nickt es ab. Bei der FDP nimmt man es eben nicht so genau mit Ansichten und Standpunkten. Die kann man schnell man vergessen oder rasch über Bord werfen und darauf spekulieren, dass der Wähler gutmütig und nur mit einem Kurzzeitgedächtnis ausgestattet ist.

Deshalb fühlen sich auch Menschen wie Silvana Koch-Mehrin in der FDP wohl. Blenden und Täuschen statt Inhalte und Taten. So ist es auch bei der einstigen Hoffnungsträgerin und Vorzeigerfrau der FDP. Nachdem ihr der Doktortitel nach einem Plagiatsvorwurf von der Universität Heidelberg aberkannt wurde, wechselte sie überraschend ausgerechnet in den Forschungsausschuss des Europaparlamentes. Ein kleiner Treppenwitz der Geschichte oder aber auch bei dem Realsatireverein EU mag man es mit Ironie.

Der Sitz im Forschungsausschuss stößt der Allianz der Wissenschaftsorganisationen sehr unangenehm auf. Die Allianz besteht aus der Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Deutschen Akademische Austauschdienst, der  Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Hochschulrektorenkonferenz, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und des Wissenschaftsrates. Die Allianz fordert den Rückzug von Silvana Koch-Mehrin aus dem Forschungsausschuss und sieht das Ansehen der deutschen Wissenschaft in Gefahr:

„Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten sind alles andere als ein Kavaliersdelikt. Deshalb hält die Allianz es für nicht akzeptabel, wenn Frau Koch-Mehrin im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments Deutschland vertritt. Erfolgreiche Wissenschaft kann es ohne den sorgfältigen Umgang mit Quellen, ohne die unmissverständliche Unterscheidung fremden und eigenen Wissens, ohne Dokumentation und ohne die kritische Diskussion der eigenen Forschungsergebnisse durch die jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen nicht geben. Die deutsche Wissenschaft und deren Qualitätssicherungssysteme sind auch im internationalen Vergleich hoch anerkannt. Diese Reputation darf nicht durch die Bagatellisierung wissenschaftlichen Fehlverhaltens beschädigt werden.“

Silvana Koch-Mehrin sollte sich aus der Politik verabschieden. Ihre Parteiämter hat sie bereits ob der „Belastung“ abgelegt. Den sehr gut dotierten Posten im Europaparlament möchte sie aber noch behalten. So furchtbar kann der Druck dann doch nicht sein.

Ergänzung: Mittlerweile hat Silvana Koch-Mehrin angekündigt dem Druck nachzugeben und in einen anderen Ausschuss zu wechseln. Das Abgeordnetenamt behält sie allerdings immer noch.

Filed under: Deutschland, Politik

(unesco.de) Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute fünf Buchenwaldgebiete in Deutschland in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit wird das grenzüberschreitende Weltnaturerbe Buchenwälder, zu dem auch Gebiete in der Slowakei und der Ukraine zählen, um einen deutschen Teil erweitert. Die Welterbestätte heißt jetzt “Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland”.

Fünf deutsche Buchenwaldgebiete wurden in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen: der Grumsiner Forst in Brandenburg, der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, der Nationalpark Jasmund und der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Nationalpark Hainich in Thüringen. Sie repräsentieren die wertvollsten verbliebenen Reste großflächiger naturnaher Buchenbestände in Deutschland.

Das Komitee befürwortete die Aufnahme der deutschen Buchenwaldgebiete als serielle Erweiterung der 2007 in die Welterbeliste aufgenommenen Buchenurwälder in den Karpaten. Dazu zählen zehn Gebiete in der Slowakei und der Ukraine, die in montanen und subalpinen Höhnenlagen von bis zu 1.940 Metern liegen. Reste naturnaher Tiefland-Buchenwälder gibt es weltweit nur noch in Deutschland. Der Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen liegt etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel, der Kellerwald auf bis zu 626 Metern.

Mit der Erweiterung um die Buchenwälder in Deutschland repräsentieren die als Weltnaturerbe geschützten Gebiete die unterschiedlichen Formen und Standorte und die biogeografische Geschichte der Buchenwälder in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel. Das Erscheinungsbild Europas ist von Natur aus durch seine Buchenwälder geprägt. Vor 6500 Jahren bedeckten Buchenwälder 40 Prozent des europäischen Gebiets.

Die Buchenurwälder in den Karpaten sind die letzten Überreste der ursprünglichen Bewaldung. Die deutschen Buchenwälder sind wesentlich jünger, nur wenige Teilabschnitte sind von menschlichem Einfluss weitgehend verschont geblieben. Der Wald im Nationalpark Hainich war über 40 Jahre militärisches Sperrgebiet und wurde kaum betreten, der Grumsiner Forst war Staatsjagdgebiet der DDR und wurde ebenfalls kaum angetastet.

Die fünf für die Welterbeliste ausgewählten deutschen Buchenwaldgebiete beherbergen eine große Artenvielfalt. Buchenwälder mit einem hohem Anteil an alten Bäumen, stehendem sowie liegendem Totholz und natürlichen Höhlen bieten einen idealen Lebensraum für Höhlenbrüter, Fledermäuse und viele andere Lebewesen, die hier Brutraum und Unterschlupf finden. Ein wesentlicher Teil der Artenvielfalt kommt erst in den Altersphasen des Buchenwaldes zur ganzen Entfaltung.

Das UNESCO-Welterbekomitee tagt bis zum 29. Juni in Paris. Das Komitee, dem Experten aus 21 Ländern angehören, prüft auf seiner jährlichen Tagung, welche von den Mitgliedstaaten vorgeschlagenen Stätten neu in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt aufgenommen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Stätten die Kriterien der Welterbekonvention erfüllen. Wesentliche Kriterien sind der “außergewöhnliche universelle Wert”, die “Authentizität” eines Kulturdenkmals und die “Integrität” einer Naturerbestätte. Außerdem muss ein überzeugender Managementplan die zukünftige Erhaltung sicherstellen. In diesem Jahr liegen dem Komitee insgesamt 37 Nominierungsanträge vor.

Filed under: Deutschland, Medien & Vermischtes

Schweizer Weisheiten

On June 26, 2011, in Thiazi Forum, by admin
Also von den Schweizern können wir uns noch so manches abschauen,
deren neuester Streich im Bericht unten…
Und wer hat´s erfunden…??? :thumbup

Schweiz:

Freitag, 24.6.2011
Umstrittener Boykottaufruf gegen Israel
Bis Israel das Völkerrecht einhalte, sollen dessen Produkte boykottiert werden. Diesen Aufruf unterstützen auch prominente Politiker. Der Israelitische Gemeindebund verurteilt die Kampagne scharf.

Eine Boykott-Kampagne gegen israelische Produkte sorgt beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund für Aufruhr. Bis Israel das Völkerrecht einhalte und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser respektiere, sollen keine importierten Produkte aus Israel gekauft werden.

Zu diesem Boykott hat der Schweizer Ableger der internationalen Boykottbewegung Boykott-Desinvestition-Sanktionen (BDS) aufgerufen. Die Non-Profit-Organisation kämpft für die Rechte des palästinensischen Volkes.

Kritik an Israels Politik
Die neue Kampagne setzt auf prominente Politiker. Ein halbes Dutzend Nationalrätinnen und Nationalräte unterstützen den Boykott-Aufruf, so auch der Bündner SP-Mann Andrea Hämmerle. Israel verletze mit seiner Besetzungspolitik und insbesondere mit der Mauer das Völkerrecht, erklärte Hämmerle gegenüber Schweizer Radio DRS. Diese Politik sei «unannehmbar»,

Erinnerung an dunkle Zeiten
Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG verurteilte den Boykott-Aufruf aufs Schärfste. Er respektiere Kritik an der israelischen Politik, sagte SIG-Präsident Herbert Winter, aber Kritik sei das eine und ein Boykottaufruf etwas anderes.

Befremdend sei zudem die Machart des Kampagnenplakates, so Winter weiter. Neben den Politiker-Portraits steht geschrieben: «Israelische Produkte? – Kaufe ich nie!» Dies erinnert SIG-Präsident Winter an die Zeit der Naziherrschaft in Deutschland. Damals habe man überall lesen können, Kauft nicht bei Juden».

«Andere Geschichte»
Die involvierten Politiker sehen dies allerdings anders. Der Grüne Nationalrat Geri Müller verteidigt das Plakat. Das sei eine «ganz andere Geschichte», sagt er. Der Boykott sei zeitlich beschränkt, bis das Völkerrecht eingehalten werde und nicht wie in Nazideutschland generell gegen Juden gerichtet.

Auch die SP-Nationalräte André Daguet und Andrea Hämmerle weisen den Vorwurf, ein heikles Terrain betreten zu haben zurück. Und Therese Frösch, Nationalrätin der Grünen Partei, weist darauf hin, dass es auch jüdische Boykott-Unterstützer gebe.

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund unternimmt nichts, um die Kampagne zu stoppen. Im Rahmen der regelmässigen Gespräche mit Politikern soll den Boykottaufruf allerdings diskutiert werden. (zumm/luek)

Quelle:
http://www.drs.ch/www/de/drs/nachric…en-israel.html

Israelis wegen Diebstahls von Auschwitz-Exponaten verurteilt

25.06.11

http://www.rtl.de/medien/information…tml?nav=ticker

In Polen sind zwei Israelis zu Bewährungsstrafen verurteilt worden, weil sie in der Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz Exponate gestohlen haben.

Die Agentur PAP zitierte Staatsanwalt Mariusz Slomka mit den Worten: "Sie haben die zweijährige Bewährungsstrafe akzeptiert und waren einverstanden, einen Beitrag für den Erhalt von Gedenkstätten zu zahlen." Zur Höhe der Zahlung äußerte er sich nicht. Der 60-jährige Mann und seine drei Jahre jüngere Frau dürfen nach dem Urteil Polen wieder verlassen. Über ihr Motiv gab es keine Informationen.

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