CHEMNITZ. Das Landgericht Chemnitz hat einen Pfarrer wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, daß der Geistliche bis zu zehn Kilogramm Marihuana verkauft habe, berichtete der MDR.

Bereits zum Prozeßauftakt hatte der Mann gestanden. Laut seiner Aussage hatte er einem arabischen Flüchtling Geld geliehen, damit der seine Familie nach Deutschland holen könne. Dabei soll es sich um mehr als 10.000 Euro gehandelt haben.

Der Asylbewerber habe das Geld nicht zurückzahlen können. Daher half ihm der Pfarrer zunächst, Drogen von Leipzig nach Chemnitz zu bringen. Später habe der Kirchenmann selbst mit den Drogen gehandelt, wie aus Chatprotokollen hervorgehe. (ag)

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