Neues von Ursula Haverbeck

On November 6, 2017, in Ursula Haverbeck, by admin

Von Ursula Haverbeck gibt es auch Neuigkeiten:

Fragen über Fragen

https://www.youtube.com/watch?v=boMytmbpPcM

Neue Gerichtstermine für Ursula Haverbeck (2017)

Am 23. November 2017:

Landgericht Detmold (Paulinenstraße 46, 32756 Detmold)
Beginn ist um 12:30 Uhr
Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung (§130 StGB)

1 Response » to “Neues von Ursula Haverbeck”

  1. admin says:

    Liebe Frau Haverbeck. ich danke Ihnen von Herzen für Ihre mutige und tatkräftige Arbeit. Ich bin Jahrgang 1965 und habe mich mein Leben lang geschämt ein “Mörder”-Deutscher zu sein und habe mich daher auch bemüht anders, nicht wirklich “deutsch” zu sein. Dies gelang mir auch “gefühlt” ganz gut bis ich mein Hochschulstudium im Ausland absolvierte. Dort lernte ich über mich selbst, dass ich durch und durch deutsch bin. Ich legte wert auf Treue, Ehrenhaftigkeit, Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Wertschätzung, Mitgefühl, Genauigkeit, Fleiß, Vergebung, Dienen ohne gleich etwas zu erwarten (Demut), Verstehen, Gerechtigkeit und Mut. Mir fiel auf, dass ich mit meinen Erwartungen von mir und damals auch noch von den anderen (ich war jung), die meisten der wirklich liebenswerten, hilfsbereiten und gütigen Menschen meines geliebten Gastlandes überforderte. Ja ich lernte also, dass ich typisch deutsch bin und sogar einen gewissen Stolz darauf empfand, den ich mir aber als (in der Schule) gelehrter “Mörder”-Deutscher nicht wirklich zugestehen wollte. Ich wurde letztendlich Psychiater und fühlte nach vielen Jahren des Erfahrung sammeln, dass wir Deutschen leider unter einer kranken Volksseele leiden, die uns taub und blind für die wirklichen Verhältnisse in unserem sogenannten Staat (der ja eigentlich nur ein treuhänderisch verwaltetes vereintes Wirtschaftssystem ist) machte. Der zunehmende Werteverfall, der auch mich selbst beschämenderweise für einige Jahre durch ständig steigende Arbeitsbelastung ergriff, machte mir zunehmend Sorgen und erschwerte meine Arbeit immer mehr. Ich konnte mir einfach nicht erklären, wie das Deutsche Volk mit solchen Werten, solcher Literatur, solcher Musik, einer grundsätzlich sozialen Grundeinstellung und einem zumindest noch immer erkennbaren Gemeinschaftsgefühl zu den uns von der Weltgemeinschaft und schlimmer noch später auch auch von weiten Teilen der eigenen Bevölkerung, vorgeworfenen “barbarischen” Tat durch ein “gewähltes Unrechtssystem” fähig gewesen sein soll. Ich konnte und wollte dies einfach nicht akzeptieren, vor allem, weil mir die echten Zeitzeugen unter meinen Patienten, etwas völlig anderes erzählten, ja mich sogar wegen meiner Schulkenntnisse rügten. Als an einen bedingungslos liebenden Gott gläubiger Mensch begann ich mir Fragen zu stellen für die mein bisheriges Wissen nicht ausreichte: So fragte ich mich, wie ein so gottgläubiger Mensch wie Martin Luther zum Antisemiten werden konnte und es über nahezu ein ganzes Jahrtausend immer wieder zur Judenverfolgung kam? Ich fand heraus, dass Luther zunächst sehr pro-semitisch dachte und auch gerade im deutschsprachigen Raum die Juden sehr wenig bis 1933 verfolgt wurden. Luther änderte seine Meinung schlagartig, nachdem er hebräisch gelernt und den Talmud gelesen hatte. Also tat ich es ihm nach und kann nur sagen, dass es mir, neben überwiegend sehr schönen und weisen Passagen, an Stellen, an denen er sich auf Nicht-Juden bezog, heiß und kalt den Rücken herunterlief und wie Schuppen von den Augen fiel. Ich gehe bewusst nicht zitierend darauf ein, möchte nur empfehlen die “offiziell genehmigte deutsche Übersetzung” zu lesen, wenn man eine Vorstellung für mögliche Ursachen der Judenverfolgung über tausend Jahre erwerben möchte. Es wurde mir aber auch klar, dass der Talmud, also religiöse Aspekte, DEFINITIV NICHT die Ursache der Verfolgung im sogenannten “Dritten Reich” gewesen sein konnte. Also musste Geschichte her und hier wurde ich vor allem in Form einer Initialzündung durch Sie LIEBE FRAU HAVERBECK mehr als fündig. Die Fülle der Erkenntnisse über die geschichtlichen Zusammenhänge erschlug mich förmlich und löste einen AHA-Effekt nach dem anderen aus. Ich lernte die wahren Gründe für das Ausbrechen der Weltkriege kennen (das hatten sie mich in der Schule im Geschichte-Sozialkunde-Leistungskurs wahrlich nicht gelehrt). Ich lernte, dass die russische Revolution und die beiden Weltkriege Plänen folgten bei denen sich politisch jüdische Beteiligungen einfach nicht mehr wegdiskutieren ließen. So begann ich zu verstehen, dass die Judenverfolgung im Nationalsozialismus politische und nicht wie gelehrt in erster Linie ethnische Gründe hatte. Aus meinem jetzigen Verständnis der Deutschen Geschichte im 20 Jahrhundert halte ich es daher, auch in meiner Funktion als Psychiater, für absolut UNABDINGBAR ERFORDERLICH diese in einer OFFENEN ÖFFENTLICHEN DISKUSSION aufzuarbeiten, wenn wir den Verfall der deutschen Werte (also überwiegend Teilaspekte der Liebe) und damit einen Dritten Weltkrieg aus Mangel an Kenntnissen verhindern wollen. ICH SCHLIESSE MICH DAHER AUSNAHMSLOS UND HIERMIT AUCH ÖFFENTLICH DEN FORDERUNGEN VON FRAU HAVERBECK AN! Vielen Dank liebe Frau Haverbeck, dass Sie geholfen haben mich von meinen Schuldgefühlen zu befreien und mich dazu motivierten mir ein eigenes Bild von der deutschen Geschichte zu machen! Liebe Grüße an alle Menschen, die Liebe und damit auch Werte in ihren Herzen tragen dr. (MU Budapest) Klaus Kindler

    P.S.: Ich habe bewusst auf Quellenangaben verzichtet, da jeder sich sein eigenes Bild machen sollte, der bereit ist Quellen zu studieren, weil ihn ähnliche Fragen quälen wie mich. Wen es nicht interessiert, das ist auch völlig in Ordnung “der freie Wille” ist das was beim Mensch sein zählt.

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