Kommentar zur Hexenjagd bei der Bundeswehr

Warum braucht ein verkommener Staat mehr Gesetze als ein funktionierender? Die Antwort liegt in der Frage selbst. In einem funktionierenden Staat sind viele Gesetze schon deshalb nicht erforderlich, weil das moralische Empfinden der Bürger und Beamten jene Auswüchse verhindert, die ein verkommener Staat per Gesetz regeln will, ja muß. Ein intakter Staat kann sich auf seine Bürger verlassen. Ob nun ein ganzes Bierzelt “Sieg Heil!” ruft, oder ob ein Weltkriegsveteran in seinen Rentnertagen in SS-Uniform auf dem heimischen Balkon sitzt – es hat keinerlei Auswirkungen, darüber braucht sich niemand aufzuregen. Das war in Deutschland bis in die achtziger Jahre hinein so.

Ein verkommener Staat wie das heutige Merkeldeutschland übt vollständige Intoleranz, aus dem Bewußtsein heraus, daß die Vertreter dieses Staates selbst allesamt verkommen sind. Das heißt, sie benötigen genaue Aufsicht und starre Regelungen, um nicht über die Stränge zu schlagen. Wo einst Beamtenethik Korruption verhinderte, verhindern sie heute nur noch Kontrollen. Der Ekel der Oberen vor sich selbst, deren Hang, jeden Spielraum bis zum Exzeß auszunutzen, schlägt sich in Kontroll- und Regelsucht nieder, in praktizierter Paranoia.

Würde eine Herrmann-Göring-Kaserne etwas bewirken? Der Mann war vor seiner politischen Karriere immerhin Jagdflieger und Träger des Pour-le-Merite, also ein durchaus vorzeigbarer Soldat. Ich gehe davon aus, daß kein einziger Soldat in dieser Kaserne wegen des Namensgebers Nationalsozialist würde, ebenso wenig, wie ein Soldat in einer Joschka-Fischer-Kaserne deswegen anfinge, Steine auf Polizisten zu werfen. Es ist nur die Politik, die deswegen einschreitet. Die Herrmann-Göring-Kaserne wird es vor allem deshalb nicht geben, weil der Staat durch seine Korrektheit in Kleinigkeiten von seiner Mißwirtschaft im Großen ablenken will. Ein Staat, der gegen eingebildete Feinde seine Stärke demonstriert, gesteht damit seine Schwäche gegenüber realen Feinden ein.

Die Selbstverteidigungs-Ministerin kann noch so viele alte Fahnen einziehen, alte Photos abhängen und alte Uniformteile aus den Vitrinen verbannen – sie sorgt damit nicht im Geringsten für mehr Sicherheit im Lande. Eingezäunte Volksfeste, Panzersperren bei öffentlichen Veranstaltungen, Taschenkontrollen, massive Polizeipräsenz – das ist nicht erforderlich, weil in einer Offiziersmesse eine Weltkriegs-Uniform mit Eisernem Kreuz herumsteht, sondern weil eine immer noch amtierende Kanzlerin millionenfach “Flüchtlinge” ins Land gelassen hat, unter denen sich “Gefährder” befinden, die alle absolut gar nichts mit der Wehrmacht, dafür aber sehr viel mit dem Islam zu tun haben. Von alten Uniformen geht keinerlei Gefahr aus, von Allahu-akbar-Muselmanen dafür um so mehr.

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Lass Flinten-Uschi ruhig mal machen…

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